Hundeschule?

Diskutiere Hundeschule? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Leute, ich habe wieder einmal eine Frage: Ist eine Hundeschule nötig? (Besonders eine Welpenschule?) Mein Hund (Chihuahua) hatte schon zu 3...
  • Hundeschule? Beitrag #1
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Anthrax

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Hey Leute,

ich habe wieder einmal eine Frage:

Ist eine Hundeschule nötig? (Besonders eine Welpenschule?) Mein Hund (Chihuahua) hatte schon zu 3 Listenhunden Kontakt, läuft auf der Straße zu anderen und will spielen und zu Menschen ist er sowieso extrem freundlich. Er hat also viele Hunde kennen gelernt und sich mit allen vertragen (er spielt am liebsten mit Jhosie > Dogo Argentino)!

Ebenso verträgt er sich super mit kleinen und großen Kindern. Er ist Auto-, Ubahn-, Bus- und Straßenbahnfahren ebenso gewöhnt und Befehle lernen mache ich doch sowieso selbst.

Somit denke ich, wäre es unnötig - was meint ihr? Er lernt am Wochenende nun wieder einen Husky und einen Labrador kennen, sogar ein 1 Jahre altes Baby!


Danke euch,

Stephan


Ps.: Er macht Sitz IMMER wenn ich ihm sein Spielzeug weghalte, allerdings ohne noch nicht so oft - es wird schon :)
 
  • Hundeschule?

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  • Hundeschule? Beitrag #2
Ich bin grundsätzlich gegen Hundeschulen und eher für Halterschulen ;) Dieses Allheilmittel Hundeschule hat mehr versaut als es gut getan hat bei denen, die selbst meinten, dass die Hundeschule denen alle Unannehmlichkeiten einer Erziehung abnehmen. Wenn dein Hund gut sozialisiert ist und du dich mit der Erziehung beschäftigst, mag vielleicht noch eine Hundeplatz gut sein um die soziale Bindung zu Artgenossen aufrecht zu erhalten. Am Ende ist es eher, was erwartest du von einer Schule und was bist du bereit selbst zu investieren (Mühe und Zeit) ...
 
  • Hundeschule? Beitrag #3
Die Hundeschule hat mir sehr geholfen. Hab nen Sensibelchen. das ständige auseinander setzten damit auf den Platz hat mir mehr sicherheit und selbstvertrauen gegeben. Ich hatte auch immer Angst das mein Hund irgendwann mal abhaut obwohl es dazu nie auch nur einen Ansatz gegeben hat, seitdem ich Agility mache und sehe das der Hund auf mich konzentriert ist und andere Hunde völlig ignoriert kann ich damit auch Zuhause lockerer machen. Eine Hundeschule/ Hundesport ist also eine wunderbare Ergänzug. Wenn die Trainer gut sind wird dir eine Welpenschule sicherlich auch noch was beibringen können- ;)
 
  • Hundeschule? Beitrag #4
Hey,

wenn du den deinen Hund selbst so schön sozialisierst: Sehr gut:)

"Hundeschulen" sind wie Houndman schon anmerkte eig. eher für die Halter gedacht;) Theorie zur Praxis, wenn man so will.
Alternativ wäre natürlich, wenn du einfach Seminare etc. zu den Themen besuchst, die dich jetzt vllt. nochmal besonders interessieren:)

Ob man z.B. den Kontakt zu anderen Welpenbesitzern sucht etc. muss dann ja jeder für sich selbst wissen;)
 
  • Hundeschule? Beitrag #5
Danke euch, wie gesagt er ist anderen Tieren gegenüber (bis auf Krähen) sehr sozial - auch was Menschen betrifft.

Ich investiere sehr viel Zeit in die Erziehung und in den Hund überhaupt, ebenso erkundige ich mich ja schon fast 4 Std. täglich über dies und das, obwohl es mir schon "untersagt" wurde (da ich dann wegen Krankheiten evtl. zu viel Angst bekam :D)!

lg Stephan und Mikey
 
  • Hundeschule? Beitrag #6
Ich würde gerade bei ersthundbesitzern immer zu einer Hundschule(für mich wird es immer so heissen, auch wenn wir das gleiche meinen). Ich habe dort viel über Grunderziehung, körpersprache gelernt. Auch haben wir die Hunde mit verschiedenen Situationen bekannt gemacht. Ein fliegender Ball, ein vorbei rennendes Kind usw. Dort kann man auch gut unter Ablenkung mit dem Hund arbeiten. Allerdings werden einem in der Hundeschuke nur gezeigt wie es geht, üben muss man schon allein zuhause. Sonst kann er es auch nur in der Hundeschule, aber in der Freizeit eben nicht;)

Lg Yvi
 
  • Hundeschule? Beitrag #7
Ich würde Dir auch eine Hundeschule oder einen Hundeverein empfehlen.

Hund und Halter lernen dort viel und die Beziehung zum Hund wird verbessert.

Meine Große war ein ängstlicher Straßenhund und hat in der Arbeit in der Hundeschule / Hundeverein viel Selbstbewußtsein bekommen.

Die Arbeit dort macht den Hunden auch Spaß und lastet sie aus. Ein müder zufriedener Hund ist dann die Belohnung.

Meine Nichten haben mit ihrem Chihuahua gerade in einem Turnierhundesportverein in der Anfängergruppe angefangen. Der Hund ist zwar der Kleinste in der Gruppe, macht aber gute Fortschritte. Nur das "Platz" klappt noch nicht so gut mit nacktem Bauch auf nassem Rasen ;-)

Turnierhundesport (THS) ist eine gute vielseitige Gelegenheit einen Hund auszulasten.

Grüße Bernd
 
  • Hundeschule? Beitrag #8
Hallo,
erkundige ich mich ja schon fast 4 Std. täglich über dies und das, obwohl es mir schon "untersagt" wurde (da ich dann wegen Krankheiten evtl. zu viel Angst bekam

....hihi das ist etwas das Erst-Welpen Besitzer und Erst-Gebärende gemeinsam haben.:mrgreen:
 
  • Hundeschule? Beitrag #9
Wenn du dir unsicher bist in Sachen Erziehung, würde ich schon eine Schule besuchen, die dich unterstützt.

Ich war weder in Welpenstube noch Hundeschule, und das als Ersthundebsitzer.
Das muss jeder für sich selber entscheiden ;)
 
  • Hundeschule? Beitrag #10
Naja ich selbst bin nicht unsicher und meine Freundin hatte schon einen 1 Hund und war in einer Welpenschule... evlt. mal eine Hundeschule, aber Welpenschule nun nicht!

Danke euch allen!!!!
 
  • Hundeschule? Beitrag #11
Hallo,
ich hoffe es ist noch nicht "zu spät":004:

Anthrax, schau doch trotzdem mal in eine Welpengruppe mit dem Kleinen rein. Das ist weniger "Schule" als fröhliches Beisammen sein der Hunde. Die Sozialisierung tut dem Hund ein Leben lang gut. Ihr habt da von ein paar Stunden Investition wirklich was für immer.

Ich war erst mit meinem jetzigen Pärchen in der Welpengruppe - (habe immer Schäferhunde...) und muss sagen, so rund um verträglich und freundlich zu anderen Hunden aller Größen und so unerschrocken waren noch keine meiner wundervollen Tiere. Ich führe das zu 60% auf eine gründliche und gut aufgebaute Sozialisierung zurück - und muss sagen, es ist wirklich tiefen entspannt mit einem neugierigen und dabei non-aggressiven (Schäfer)hund zu leben.

Das ist auch nicht so wie krabbel Gruppe mit lauter wahnsinnigen "Eltern" nein, das ist viel lustiger.... und es ist entzückend und du wirst deine helle Freude haben deinen Welpen mit zich anderen auf Schmetterlingsjagd oder bei der Erkundung eines ULO (Unbekanntes Liege Objekt) wie z-B. einem sehr gefährlichem Stein:mrgreen: zu beobachten.

LG Suno
 
  • Hundeschule? Beitrag #12
Wenn der Hund noch jung ist kann ich eine Welpenstunde auch empfehlen : Der Hund lernt den sozialen Umgang mit anderen Hunden. In unserer Welpenstunde wurden auch noch andere Sachen geübt : Tierarzt, komische Leute, Regenschirm etc.

Achte darauf dass dein kleiner Hund nicht mit zu großen wilden Kerlen zusammenkommt.

Wie alt ist dein Hund denn ?

Pepper in Ihrer Lieblings-Mupfel bei der Welpenspielstunde :

WP_001084.jpg


Einige Bilder aus unserer Welpenstunde (ab Foto 20) :

Video :

Grüße Bernd
 
  • Hundeschule? Beitrag #13
Off-Topic
Bernd, das machst du extra:mrgreen:....Pepper - zum verlieben - Bilder, und schon diskutiere ich mit der Familie.....:eusa_think:


Wenn man BerndFm ´s Bilder ansieht kann man diese auffallend aufgeweckten und frischen Blick des Hundes erkennen. Ein weiterer Punkt der für die Welepenstunden spricht....so schön und einfach ist es seinem Hund einen neugierigen und angstfreien Start ins Zusammenleben zu ermöglichen
LG Suno
 
  • Hundeschule? Beitrag #14
Ich bin ebenfalls froh, dass wir mit unserem Paco die Welpenstunde besucht haben. So viel Kontakt zu anderen Welpen hätte ich ihm selber niemals ermöglichen können und mit denen hat er auch nochmal ganz anders gespielt, als mit den erwachsenen Hunden, die wir hier im Umkreis hatten. Auch von den kleinen Übungseinheiten, die zwischendurch eingestreut wurden, hat er sehr profitiert, auch wenn der Großteil der Erziehung natürlich unter der Woche von uns selber geleistet wurde.

Ich fand außerdem den Austausch mit anderen Welpenbesitzern sehr angenehm, die ja alle mit ähnlichen kleinen oder größeren Problemchen im Alltag zu kämpfen hatten wie man selber. Das hat mich oft dazu gebracht, die ein oder andere Situation nochmal ganz anders zu betrachten oder hat mir Anregungen gegeben, wie ich damit umgehen kann. Auch unsere beiden Trainerinnen waren uns immer sehr nette und kompetente Ansprechpartner bei allen Fragen und hatten für jedes Problemchen gute Übungen parat.

Leider hat sich unsere bisherige Übungsgruppe am Jahresende aufgelöst und der Verein macht jetzt Winterpause. Wir warten aber schon sehnsüchtig darauf, bald mit dem Junghundekurs wieder einsteigen zu können. Ich kann auf jeden Fall empfehlen, sich das zumindest mal anzuschauen.
 
  • Hundeschule? Beitrag #15
Hi,

also Hundeschule im allgemeinen nicht unbedingt. Und dann kommt es auch noch drauf an wo mit wem. Hab' da schon echt "gruselige" Geschichten gehört.
Eine gute Schule oder ein guter Trainer können aber schon mal helfen wenn man selber in der klemme steckt und nicht weiter kommt.

Aber:
Welpenkurse (wenn sie gut gestaltet sind) halte ich für extrem wichtig. Die Phase für bis zur ca. 16ten Woche ist für den Hund extrem prägend für sein späteres Leben. Hier kann man echt gute Grundlagen legen. Ich habe mittlerweile mit 3 unserer Hunde Welpen- und Junghundekurse durch und muss sagen die 3 hatten es einfacher als die Hunde die wir füher mal hatten. Zum einen habe ich natürlich auch mehr Erfahrung bekommen, aber ich denke trotzdem das die Welpenschule da einen riesigen Beitrag geleistet hat. Unser letzter Hund war sogar in 2 Welpenschulen parallel. Was dabei für mich wichtig war:
  1. Der Hund lernt gleichaltrige Hunde verschiedener Rassen kennen
    1. Ihr aussehen
    2. Ihre art sich zu bewegen zu spielen
    3. ...
  2. Er erprobt spielerisch wie er am besten mit fremden Hunden kommuniziert
  3. Im Idealfall lernt er verschiedene Umweltreize kennen
    1. Verschiedene Untergründe, Geräusche, Bewegungen, ...
  4. Er trainiert seine Motorik durch Spiel und vielleicht auch welpengerechte "Geräte" (Bällebad, Schaukel, ...)
  5. Er lernt seinem Menschen zu Vertrauen (Klingt doof, da das eh so sein sollte: aber dadurch dass man seinen Hund sicher durch neue Situationen führt passiert schon einiges.)

Diese Möglichkeiten hat man in einer guten welpengruppe in einem kontrollierten Umfeld. Dazu gehört halt das der Hund positiv verstärkt wird, dass das spiel überwacht wird, also Mobbing verhindert wird, das Hunde nur bis zu einer gewissen "Entwicklungsstufe" mitspielen dürfen. (Ab einem gewissen alter ca. 16 Wochen ändert sich das Spielverhalten ein wenig, die Hunde sind dann meist motorisch und kognitiv weiter entwickelt aber noch nicht "rücksichtsvoll" so dass die kleineren schon mal über den Haufen gerannt werden... und das sollte halt nicht passieren.) Die eigentliche Erziehung sollte (zumindest meiner Meinung nach) nur eine untergeordnete Rolle spielen. Bei uns im Verein halten wir es so das wir zwar die kommandos "sitz" und "komm" üben, aber noch nicht großartige Übungen dazu machen. Das sitz dient eigentlich nur als ritual das Spiel kontrolliert einzuleiten. (Also die Besitzer halten die Hund im sitz, dadurch das sie sie am Futter knabbern lassen und geben dann erst das Spiel frei.) Das abrufen kann man halt nicht oft genug üben, aber das machen wir nur 1-2 mal pro Hund. Zwischendurch machen wir noch Übungen bei denen der Hund zu seinem Besitzer laufen soll, z.B. durch eine menschengruppe die sich bewegt oder klatscht, oder ... (je nach Hund). Es gibt noch ein paar Geräte die die Mesch-Hund-Teams erkunden können. Dabei geht es halt darum den Hund darüber zu führen, ist meist eine gute Übung für beide;). Aber der großteil besteht halt aus freiem Spiel, in das nur im Falle von Mobbing eingegriffen wird, wobei auch den Haltern gezeigt wird wie sie ihren eigenen Hund "schützen" können.

Es gibt natürlich auch immer wieder "beratungsresistene" Teilnehmer die ihren Hund einfach nur spielen lassen wollen. Aber man kann beobachten das die Teilnehmer die sich wirklich darum kümmern und sich darauf einlassen später weniger Probleme mit ihrem Hund haben. (Soweit ich das in den nachfolgenden Kursen sehen kann.) Das mag halt auch zum einen daran liegen das diese Teilnehmer angagierter sind aber auch daran das sie die Chance nutzen die eine Welpenschule bietet. Ich meine einfach das Hunde die (soweit nicht durch andere Vorerfahrungen gehandicapt sind) nach einem guten Welpenkurs entspannter durchs leben gehen, und offener sind.

Ich für mich würde, mit jedem Hund der noch kommen mag, wieder einen Welpenkurs besuchen. Allerdings sollte man sich den Kurs genau aussuchen. Es gibt durchaus leider auch schwarze schafe, die einfach nur auf den Mode-zug aufspringen um ein paar Euro zu verdienen ... Prinzipiell ja in Ordnung ein paare Euro zu verdienen wenn sie vorher nicht nur mal eben ein Hundeerziehungsbuch für Anfänger gelesen haben. Aber ... na, ja
Sagen wir es mal so: Ich bin mit Hunden aufgewachsen, Habe vor 14 Jahren das erste mal mit eine Hundeschule besucht. (Mein Vater hatte damals mit seinem Hund die Begleithundeprüfung gemacht, und ich hab mittrainiert.) Nach einer Pause dann habe ich vor 7 Jahren dann einen eigenen Hund bekommen. Mit meiner Esther habe ich dann Welpenkuse, Junghundekurse besucht und dann mit THS angefange, später bin ich dann aber zum Obidience gewechselt. Seit ein paar Jahren (c.a. 4?) Helfe ich dann auch bei uns in den Kursen als Assistent aus. Jetzt langsam komme ich in einen Bereich wo ich mir langsam mal zutraue auch mal einen Kurs zu leiten. Ich merke aber immer wieder das ich noch nicht alles weiss. Ich beobachte die Hunde genau und ich denke ich kann auch schon vieles im Verhalten sehen was mir vorher verborgen geblieben ist. Es fällt mir aus der Erfahrung halt schwer es zu glauben dass jeder der eine Hundeschule aufmacht die nötige Erfahrung mitbringt... ist halt doch einiges. Theorie auf der einen Seite und Erkennen, Beurteilen, Verstehen auf der anderen Seite.... und wenn man Trainer sein will dann auch noch erklären können. Um komplett alleine laufen zu können würde ich noch lange brauchen, aber das ist auch nicht mein Anspruch... Ich wollte damit eigentlich nur darauf hinweisen dass es nicht leicht ist, klar es ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist halt auch nicht mal eben Sitz-, Platz- und Fuß- trainieren wie es in einer "Anleitung" steht.... von daher sollte man sich den Platz und den Trainer und ggf. eine Probestunde genau anschauen um einen Blick dafür zu haben wie gearbeitet wird und ob das zu dem Passt was man sich selber vorstellt.

Eingangs hatte ich geschrieben Hundeschule sei nicht so wichtig, das heißt für mich in kurz:
  • Welpenschule ist das wichtigste, da man kaum selber die Möglichkeiten hat seinem Hund diese Erfahrungen zu bieten.
  • Junghundekurse sind nicht ganz so wichtig, helfen einem aber später noch seinen eigenen Umgang mit dem Hund zu schulen, und es wird auch noch weiter gespielt wodurch sich die Erfahrungen aus dem Welpenkurs intensivieren und weiter festigen.
  • Erwachsenen/Einzel-kuse sind ein echtes nice-to-have, oder eine Möglichkeit zu versuchen den Karren aus dem Dreck zu ziehen, oder einfach nur eine gute Beschäftigung für Mensch und Hund ;-)
  • Sport ist für einige Mensch-Hund Teams dann auch eher ein nice-to-have mit viel Spaß-Potential und der Möglichkeit den Hund und sich ein wenig auf trab zu halten. (Ich und meine kleine Hundedame und der Hund von meinem Vater genießen das sehr)

Was man jetzt macht und in welchem Umfang bleibt natürlich jedem selber überlassen, aber aus meiner Sicht wage ich es einfach zu bezweifeln dass jeder die Möglichkeiten hat die ein Kurs in einer Hundeschule oder einem Verein bietet.

Sorry für den langen Text. Ich hab ja schon versucht mich kurz zu fassen. (Hat leider nicht ganz geklappt :roll:)
Tobias
 
  • Hundeschule? Beitrag #16
Wow danke euch für eure Antworten und Hilfe!! Auch dir Tobias für deine durchaus kurze :p Antwort!

Wie gesagt, er hat ja Kontakt zu Welpen gehabt und hat zu nem 9 Monate altem Hund regelmäßig Kontakt. Ebenso kommt er extrem viel rum und sieht somit mehr, als in solch Hundeschule. Er geht freundlich auf alle Hunde zu, auch auf Welpen, irgendwie bin ich immer noch abgeneigt :/

lg Stephan
 
  • Hundeschule? Beitrag #17
Bei meinem ersten Hund bin ich damals auch in die Welpenstunde und die Hundeschule gegangen (und habe mich sowieso total verrückt gemacht mit Büchern und Foren etc.). Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich nicht der Hundeschule Typ bin. Ich erziehe nach Bauchgefühl von mir und das funktioniert wunderbar. Ich bekomme einfach immer Probleme bei sowas. Momentan auch wieder auf dem Hundeplatz vom Verein. Ob es nun ist, weil ich keinen Clicker benutzen möchte (ich "clicker" sehr zuverlässig per Stimme) oder früher in der Hundeschule eben die Tatsache, dass bei mir "sitz" = "sitz und bleib bis ich es auflöse" bedeutet und man mir unbedingt aufzwingen wollte, dass ich zusätzlich "bleib" beibringe. Ich verstehe bis heute nicht warum man einem Hund den Befehl "sitz" beibringt, nur um danach noch "bleib" sagen zu müssen!?.
Ich bin bei meinem zweiten Hund dann auch gar nicht mehr in eine Hundeschule gegangen - auch nicht in die Welpenstunde. Für mich wäre auch nur der Kontakt zu vielen verschiedenen Hunden wichtig gewesen, aber den hatte ich dank belebter und hundereicher Gegend auch so.
Alles was verschiedene Untergründe, Geräusche, Gegenstände etc. angeht habe ich selber besorgt und war viel unterwegs beim Tierarzt, Geschäfte etc.

Wer aber so gar keine Vorerfahrung und gutes Bauchgefühl bezüglich Hunde hat, dem kann eine genaue Anleitung wohl nicht schaden.
Wenn ich wählen müsste würde ich die Welpenstunde immer der Hundeschule vorziehen. Wie hier schon erwähnt wurde geht es da mehr um die wichtige Sozialisierung.
 
  • Hundeschule? Beitrag #18
Off-Topic
Ich verstehe bis heute nicht warum man einem Hund den Befehl "sitz" beibringt, nur um danach noch "bleib" sagen zu müssen!?.
Amen:) So soll es ja auch eig. sein..."Bleib" ist wirklich vollkommen überflüssig:)
 
  • Hundeschule? Beitrag #19
Aber "Steh" (oder bleib) ist denke ich hilfreich.... wenn man bei einer Kreuzung nicht will, das s sich der Hund von selbst "erledigt" oder?1

Was sind eurer Meinung nach wichtige Grundbefehle? Wenn man mehreres lernen will, wird der Hund ja evtl schon 1 Jahr alt sein, da klappts ja nicht mehr oder / und alle Tricks bis 8 Monate rein pressen bringt ja auch wenig?!

Meine wichtigen Befehle sind: 1) Sitz 2) Platz 3) Steh 4) Lauf/los 5) Geh Gassi 6) Nein/Pfui (7) Brav)


Lg
 
  • Hundeschule? Beitrag #20
Wichtige Befehle für uns sind im Alltag:

1) "Komm" bzw. Pfiff für den Abruf
2) "Nein" als Abbruchkommando für alles und jedes
3) "Aus" wenn er was ausspucken soll, was er nicht haben darf
und 4) "Apport" weil ich ihn damit inzwischen u.a. dazu bringen kann, Sachen die er verbotenerweise aufgenommen hat, brav bei mir abzuliefern anstatt mit mit Fangen zu spielen :mrgreen:

An Straßen hat mein Hund gelernt, "Sitz" zu machen bis er das Kommando "Rüber" oder "Weiter" bekommt. Dazu braucht er auch nur noch selten ein Kommando. Er kennt allerdings "Warte" was bedeutet, dass er da bleiben soll, wo er ist, bis ich ihn wieder einsammle oder abrufe. Ob er dabei steht, sitzt oder Kopfstand macht ist mir egal. Das nutze ich allerdings eher wenn er unterwegs mal zu weit vorläuft oder im Training, wenn er irgendwo bleiben soll, während ich ihm z.B. außer Sicht den Dummy verstecke. Ansonsten gilt bei uns auch jedes "Sitz" oder "Platz" gleichzeitig als "Bleib" bis es aufgelöst wird.
 
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