Der Mops

Diskutiere Der Mops im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Ich lese hier schon länger mit und mir brennt es langsam in den Fingern:D. Man liest ja immer wieder über die qualvolle "Zucht" der Rasse "Mops"...
  • Der Mops Beitrag #1
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Anarita

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Ich lese hier schon länger mit und mir brennt es langsam in den Fingern:D.

Man liest ja immer wieder über die qualvolle "Zucht" der Rasse "Mops".

Ich habe jetzt ENDLICH eine Dame auf der HWiese getroffen und mal angesprochen. Sie hatte einen Mix (halb Mops halb Fr.Bulldogge).
Ihr Hund hat im Stehen, ohne jegliche Anstrengung, gehechelt als ob es gleich vorbei wäre. Sie war aber der Meinung, dass das "Süß" ist und weiteres hab ich leider auch nicht wirklich beantwortet bekommen.

Ich frage mal so AUS REINER NEUGIER in die Runde (Gerne Mopsbesitzer):

Ich frage mich einfach nur (Ohne irgendeinen persönlich anzugreifen) warum diese Zucht so einen großen Anklang findet?! Ich kenne einen RetroMops (Jack Russel + Mops) und der sieht exakt aus wie ein original Mops und hat eine süße Stupsnase und keinerlei Atembeschwerden.
Die meisten Leute suchen bei "Züchtern" (hin oder her ob sie seriös sind) nach gesunden Welpen.
Wenn man dann Welpen sieht die rausstehende Augen haben und starke Atembeschwerden, dann kauft man so einen Hund doch nicht, oder sehe ich das falsch?:? Deswegen würde mich wirklich mal interessieren, was an diesen lauten, öfters kranken Hunden so anziehend ist?

- Warum ein Mops mit einer Nase, die nicht weiter raussteht als die Augen?
- Hecheln und quietschen die Welpen auch schon so doll oder entstehen diese Schwierigkeiten erst nach einigen Wochen?
:)Vielen Dank schon einmal im Vorraus. Ich möchte noch einmal betohnen, dass ich hier niemanden auf dem Schlips treten will, aber diese Fragen brennen mir schon seit langem auf der Seele (So etwas eskaliert ja recht schnell in Foren).:mrgreen:
 
  • Der Mops Beitrag #2
Hallo,

ich kann es dir nicht beantworten, ich finde diese missgebildeten Hunde nicht hübsch und eher verstörend wie süß. Da erkennt man den kranken Wahnsinn von Menschen, die sind der Meinung diese Hunde sehen aus wie das Kindchenschema. Wenn je ein Kind so aussehen würde wie diese Hunde würde ich wohl zum Mond auswandern. :eusa_think:


Aber daran sind ja nicht nur die Züchter, sondern auch die Käufer schuld die diese Tiere kaufen. :eusa_doh: Da ist wohl ein knick in der Wahrnehmung oder sie hoffen mit den Mops eben wegen diesen Problemen nicht weit gehen zu müssen, diese Tiere sind aber vom Kopf her normale Hunde mit normale Ansprüche, nur der Körper macht nicht mit das ist traurig. :(
 
  • Der Mops Beitrag #3
Na ja, dass ein Mops, Bulldogge, etc. dem Kindchenschema entspricht, ist keine krankhafte Fantasie sondern Tatsache. Das ist genau definiert und solche Hundetypen, behalten die Merkmale eben. Genau wie kleine Kätzchen oder Welpen... da schreit auch jeder "süüüüüß". Hier hat man wohl einfach nicht verstanden, was "Kindchenschema" bedeutet. ;)



Nein, als Welpen zeigen die Hunde oft noch keine Beschwerden, diese treten dann später, bei der Entwicklung auf. Und daran ist nicht allein die kurze Nase schuld - da gibt es noch ganz andere Probleme! Eine lange Nase allein, macht den Mops nicht wieder gesund. Wenn es so einfach wäre.

Natürlich sind Möpse normale Hunde, mit normalen Ansprüchen. Aber es sind keine Hochleistungssportler - auch vom Kopf her nicht. Es sind seit je her Gesellschaftshündchen.
 
  • Der Mops Beitrag #4
Ganz ehrlich, ich weiß es auch nicht. Ich für meinen Teil finde Retromöpse auch um Längen schöner -wenn auch nicht annähernd hübsch... Ich mag so kleine Hunde einfach nicht:eusa_shhh: - als die anderen.

Es ist ein Rätsel für sich. Naja Mopshalter werden sich hoffentlich auch melden ;)

Off-Topic
Wenn je ein Kind so aussehen würde wie diese Hunde würde ich wohl zum Mond auswandern.
Also erstens habe ich genau das (auswandern) auch schon mal irgendwo gesagt und zweitens. So. Wahr. Allerdings will ich das eh :lol:
 
  • Der Mops Beitrag #5
Na ja, man kann auch anfangen zu fragen, was man an "Merle"-Hunden hübsch findet. Ich finde diese zum Beispiel zu 90% hässlich. Gesund ist es auch nicht. Aber Geschmäcker sind eben verschieden.
 
  • Der Mops Beitrag #6
Besonders die Hunde die einfach als Gesellschaftshunde gezüchtet oder "erfunden" wurden, sind oft auf ihr Aussehen und ihr unkompliziertes Wesen degeneriert.

Und dass trifft nun auch auf so manch' arbeitslos gewordene Rassen zu.
Früher durfte da kein Hund krankheitsgeplagt sein, da wurde auf "funktionaltität" gezüchtet. Aussehen war da meist egal. Aber Hütehunde braucht kaum mehr wer.... Wachhunde werden durch Alarmanlagen ersetzt, manche Jagdhunderassen werden durch "bessere" ersetzt.... da wird dann eben mehr auf Optik gezüchtet. Rottis werden immer bulliger; Schäferhunde schleifen förmlich ihre Rute auf dem Boden durch den stark abfallenden Rücken; Doggen werden größer und bekommen übernatürlich große Lefzen; Bassets werden kurzbeiniger und krüppeliger gezüchtet, mit noch längeren Ohren und noch tieferen Augenliedern.... English Cocker sollen den Stop von den American Cocker bekommen und und und.

Und jetzt laaaaaaaaaangsam, aber natürlich zu spät, merkt man "Mhm! da ist aber was doof gelaufen!"
Und es wird Jahrzente dauern, bis der Mops wieder als "gesund" zu bezeichnen ist.
Da helfen auch keine derzeitigen Retromöpse, auch die sind nicht viel gesünder.... aber es ist schon mal ein Weg.
Nein, ich würde keine Mopszucht unterstützen. Die Rasse sollte sich lieber laaaangsam erholen.
Aber diese Zukunft sehe ich nicht für den Mops. Ich glaube nicht dass er je wieder das wird, was er mal war.
Lasse mich aber auch gerne POSITIV überraschen....

Ich finde es abstoßen wie sie dieses röcheln von sich geben nur weil sie etwas aufgeregt sind. Nein ich kann die nicht mögen in dem Moment.
Ich kann solch einem Hund kein leckerlie zu stecken auch wenn er mich treudoof anschaut. Nein ich möchte den Leuten einfach nicht dass Gefühl geben, dass man ihren Mops schön, niedlich ect findet. Wobei ich natürlich nicht weiß, ist er von einer Notstation, oder haben sich die Leute bewusst einen Welpen geholt und die Zucht unterstützt. Ich könnte mich eigentlich selber eine Ohrfeigen, weil ich zu den Hunden nicht "nett" sein kann. Aber es geht eifnach nicht.... argh, ich bin so ein schlechter Mensch.... sie können nichts dafür....
 
  • Der Mops Beitrag #7
Na ja, man kann auch anfangen zu fragen, was man an "Merle"-Hunden hübsch findet. Ich finde diese zum Beispiel zu 90% hässlich. Gesund ist es auch nicht. Aber Geschmäcker sind eben verschieden.

Off-Topic

Merle Hunde sind aber kerngesund ;) Nur Doublemerles nicht, die sind aber auch verboten, bzw. eben die Verpaarung von zwei Merles
Viele Möpse hingegen sind krank gezüchtet. Das ist eine Tatsache.



Der Mops hatte nie eine andere Arbeit als "süß" zu sein, oder?
Nur wurden die "süßen" Merkmale eben immer stärker.

Abgesehen davon, dass mich das optisch nicht anspricht (auch bei anderen Rassen wie z.B. Bulldoggen nicht), verstehe ich auch nicht, wie man das süß finden kann, wenn die total dick sind, mit einer riesen Nackenfalte, und fast hervorquellenden Augen. Gut, das ist ein exrem Beispiel, aber es kommt oft genug vor.
Und das Röcheln und Schnaufen würde mich irre machen.

Ich kenne hier einen Mops, den ich tatsächlich niedlich finde. Ich weiß aber nicht, ob der reinrassig ist.
Der ist nicht so hell, sondern eher ins beige, mit schwarzen Ohren und schwarzer Schnauze, welche nicht so extrem faltig und kurz ist, mit eher schmalem Körperbau und dadurch nicht zu kurz wirkenden Beinen. Die Proportionen passen einfach besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der Mops Beitrag #8
Mir tun sie einfach nur Leid das sie so krank gezüchtet wurden sind.
Und das die Leute, die sowas produzieren auch noch stolz drauf sind.

Die ganzen Tests die nen Mops machen soll... naja, dazu sag ich mal lieber nichts. Taugen scheinen sie ja nichts ;)

Und hübsch bzw gar süß... find ich daran garnichts
 
  • Der Mops Beitrag #9
Ja wenn se eben nicht diese eingequetschte Schauze hätten, etwas schlanker und hochbeiniger währen, dann währen es regelrecht hübsche Tierchen. Und niedlich. Liebenswert. Aber nicht so wie sie jetzt sind... diese armen armen Wesen....
 
  • Der Mops Beitrag #10
Vielen Dank für die Antworten.:angel:

Ich finde, dass die aktuellen Züchtungen (Mops, Fr Bulldogge etc.) in mir überhaupt kein UUH SÜÜÜSS rauskitzeln. Gerade Fr. Bulldoggen erinnern mich immer mehr an diesen Film "Gremlins" (.. Falls den jemand kennt).
Ich würde so gerne mal von einem Mopsbesitzer lesen (Ohne Ihn anzugreifen, jeder hat andere Vorstellungen von einem "Hund") warum er sich für so einen kranken Hund entschieden hat. Ich selbst habe einen Labrador Retriever und bin wirklich länger am suchen gewesen, bis ich einen Welpen gefunden habe der genetisch nicht vorbelastet ist, seriöser Züchter etc. Deswegen frage ich mich, wenn du so viel negatives liest und die verschnauften, lauten Elterntiere siehst... WARUM KAUFST DU DANN SO EINEN WELPEN:? (Gilt natürlich nicht für Tierheimhunde etc.)
 
  • Der Mops Beitrag #11
Off-Topic

Merle Hunde sind aber kerngesund ;) Nur Doublemerles nicht, die sind aber auch verboten, bzw. eben die Verpaarung von zwei Merles
Viele Möpse hingegen sind krank gezüchtet. Das ist eine Tatsache.

Weiß ich. Aber darüber lässt sich streiten. Eigentlich ist es doch ein Gendefekt, warum also damit züchten - eben, nur weils hübsch ist.
Der BMEL schreibt zum Beispiel in seinem Gutachten zur Auslegung des § 11b (Qualzucht) dieses:
Da auch bei heterozygoten Merle-Tigern (Mm), wenngleich weniger häufig und mit geringerem Schweregrad als bei Weißtigern, Veränderungen der Sinnesorgane beschrieben worden sind (s. zitierte Literatur), die Ursache für Leiden sein könnten, sollte generell auf die Zucht mit dem Merlegen verzichtet werden.
Quelle:

Und "die ganzen Tests, die ein Mops machen soll" gibt es erst seit wenigen Monaten. Wie willst DU beurteilen, ob diese was taugen oder nicht? Das wird sich doch erst in den nächsten Generationen, Jahren zeigen.
 
  • Der Mops Beitrag #12
Off-Topic
Weiß ich. Aber darüber lässt sich streiten. Eigentlich ist es doch ein Gendefekt, warum also damit züchten - eben, nur weils hübsch ist.
Der BMEL schreibt zum Beispiel in seinem Gutachten zur Auslegung des § 11b (Qualzucht) dieses:
Quelle:

Zu dem kommt noch, dass es Cryptic-Merle gibt, denen man es nicht ansieht und wenn dann keine Gentests gemacht werden, passiert schnell ein "Ups-Doppelmerlewurf".
Merle weiter zu züchten ist schlicht und einfach nur dem Aussehen zu schulden und kann auf die eine oder andere Weise zu Schäden führen - und tut dies leider auch regelmäßig.


Ich persönlich bin was solche Zuchten angeht generell sehr kritisch geworden - für mich. Mir käme auch kein Golden Retriever mehr ins Haus, obwohl meiner gesund ist (bis jetzt). Allerdings kann ich akzeptieren, dass Leute einfach "ihre Rasse" gefunden haben, auch wenn ich es nicht verstehen und auf keinen Fall unterstützen kann. Wenn jemand unbedingt auf einen Mops pocht versuche ich den Leuten wenigstens die altdeutschen Möpse (die "echten", also Linien bei denen früher Pinscher eingekreuzt wurde und die niemals so degenerativ gezüchtet wurden, die also auch kein Problem mit dem Gaumensegel haben) oder die "echten Retro-Möpse" (vom ZKR, aber auch dort natürlich nicht blind jedem Züchter vertrauen!) nahe zu bringen. Für mich wären zwar beiden keine Option, aber wie gesagt.. ich bin da sehr "extrem", kann aber Leute verstehen, die einfach ihre Rasse gefunden haben.. dafür sind sie ja da und wer sagt "ich wünsche mir, dass sie die Hunde wieder gesund züchten" kann nicht gleichzeitig sagen "Aber keiner sollte die Zucht unterstützen und einen Hund kaufen". Das schließt sich nun mal leider aus.
 
  • Der Mops Beitrag #13
Off-Topic

Das Merle gibt es bei vielen Rassen schon vom Anfang an, it natürlich entstanden und gehört eben dazu. Wieso also nicht züchten?
Ich beschäftige mich inzwischen sehr viel mit dem Aussie und auch der Vererbung und ich habe vorher noch nie von einem mM Merle gehört, der deshalb krank war. Ich kenne inzwischen sehr viele Merle Aussies aus Foren und FB Gruppen und die sind alle kerngesund. Jediglich MM Merles sind eben krank und diese Verpaarungen sind auch verboten.
Cryptic Merles gibt es, ja. Aber ein guter Züchter kennt diese Gefahr und ein sehr guter Züchter lässt Hunde, bei denen die gefahr besteht, testen. Alles andere sind Vermehrer oder keine guten Züchter, welche ich dann sowieso ablehne.

Abesehen davon, dass bei verantwortungsvoller Zucht nichts passieren kann, würde es den Genpool auch sehr einschränken, wenn man plötzlich alle Merles aus der Zucht nehmen würde (beim Aussie wären es z.B. rund 50% der Hunde), was dann auch wieder zu Problemen führen kann.
 
  • Der Mops Beitrag #14
Huhu, also ich melde mich hier auch mal zu Wort.
Ich habe zwar selber keinen Mops, aber meine Schwiegermama hat gleich 5 stück davon.
Ich erzähl einfach mal wie ich die Rasse so sehe und erlebe.
Als ich damals hier in die Familie gekommen bin fand ich die Möpse toll. Ich durfte ja nie einen eigenen Hund haben, und bei Schwiegermama durfte ich mit ihnen kuscheln und auch mal raus gehen.
Die erste Zeit war das super, nur Möpse sind einfach anders. Sie ticken irwi anders als andere Hunde. Gassi gehen ist leider bei 3 von den 5 eine Katastrophe. 200m und du denkst der Hund kippt dir gleich um. Sie liegen eigentlich den ganzen Tag rum und Schnarchen.
Einer von den 5 ist ein richtig hübscher Kerl. Lange Nase, lange Beine super Figur und geht regelmäßig mim jüngsten Sohn Joggen. Es gibt also auch ausnahmen.
Mittlerweile hat sich meine einstellung zur Rasse Mops deutlich geändert und ich gerate da auch des öfteren mit Schwiegermama in diskusionen weil sie die vielen negativen dinge einfach ausblendet oder leugnet.
Ich finde der Charakter dieser Hunde ist angenehm. Aber da sie so überzüchtet sind tun sie mir einfach nur leid.

Ich denke Leute die sich einen Mops anschaffen wollen finden in erster Linie das äußere und den Charakter ansprechend. Zudem sind sie wirklich lustige Hunde mal vom aussehen ganz abgesehen.


Ich habe nichts gegen Mops halter (natürlich sollte man den Markt nicht unterstützen, aber sind wir mal ehrlich, das ist nicht realistisch. Der Mops ist gerade wieder stark im kommen und es wird immer leute geben die eine noch kleinere Nase und noch glubschigere Augen süß finden) , aber sie sollten sich auch eingestehen können das sie sich mit einem Mops kein gesundes Tier ins Haus geholt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der Mops Beitrag #15
Off-Topic

Das Merle gibt es bei vielen Rassen schon vom Anfang an, it natürlich entstanden und gehört eben dazu. Wieso also nicht züchten?
Ich beschäftige mich inzwischen sehr viel mit dem Aussie und auch der Vererbung und ich habe vorher noch nie von einem mM Merle gehört, der deshalb krank war. Ich kenne inzwischen sehr viele Merle Aussies aus Foren und FB Gruppen und die sind alle kerngesund. Jediglich MM Merles sind eben krank und diese Verpaarungen sind auch verboten.
Cryptic Merles gibt es, ja. Aber ein guter Züchter kennt diese Gefahr und ein sehr guter Züchter lässt Hunde, bei denen die gefahr besteht, testen. Alles andere sind Vermehrer oder keine guten Züchter, welche ich dann sowieso ablehne.

Abesehen davon, dass bei verantwortungsvoller Zucht nichts passieren kann, würde es den Genpool auch sehr einschränken, wenn man plötzlich alle Merles aus der Zucht nehmen würde (beim Aussie wären es z.B. rund 50% der Hunde), was dann auch wieder zu Problemen führen kann.

Ich sage ja, darüber lässt sich streiten. Was ich aber meine: Das Merlegen ist ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Rasse und auch (genauso wie die kurze Mopsnase) sehr beliebt. Dabei finde ich die Farbe total hässlich. Soll ich jetzt sagen: Uh, wer züchtet denn sowas?! Wer will sowas denn haben? Ist doch gruselig! ;)

Jede Rasse hat ihre Liebhaber; Möpse, Bullys, Nackthunde, Aussies, Schafpudel, Jagdterrier. Und jede Rasse hat ihr Päckchen zu tragen, aber deshalb kann man doch nicht hergehen und erzählen, dass Menschen die auf dieses oder jenes Aussehen abfahren, krank sind.

Und natürlich gibt es auch beim Aussie unseriöse Züchter und Vermehrer - wie viele Merle-Hunde da wohl unbemerkt die Welt verlassen, weil sie krank sind? - genauso wie es beim Mops Hunde gibt, die nicht atmen können.

Schauen wir in die USA. Die Möpse dort sind vielfach mobiler, hochbeiniger, sportlicher - dort laufen die Hunde sogar im Agility und Obedience. Man kann diese Hund sehr leicht importieren und in die europäische Zucht bringen. Das kostet nur...
 
  • Der Mops Beitrag #16
Vielen Dank Ileana!

Anhand deiner Schwiegermutter sieht man wohl, dass diese Leute wirklich überzeugt von diesen Zuchten sind.:? Überzüchtungen sind leider ein heikles Thema...
 
  • Der Mops Beitrag #17
hasst mich wenn ihr wollt, denn mein Freund und ich wollen uns auch einen Mops holen :D
Nein, mal im ernst. Diese Qualzuchten find ich auch schrecklich. Fast bei jedem Rassehund gibt es Kontras aufgrund der übertriebenen Züchtung zu einem perfekten Hund. Der Mops ist nur ein gutes Beispiel. Aber so etwas findet man nicht nur bei Hunden, sondern leider auch bei vielen anderen Tierarten.
Aber woran kann ich denn genau erkennen dass der Hund gesund ist? Reicht es wenn die Vorfahren keine typischen Erkrankungen haben und die Nase wieder rausgezüchtet ist?
 
  • Der Mops Beitrag #18
Reicht es wenn die Vorfahren keine typischen Erkrankungen haben und die Nase wieder rausgezüchtet ist?
Beides ist wichtig, bei einem Mops bei dem optisch keine Nase vorhanden ist, bieten auch sämtliche Gesundheitsachten der Vorgenartion nicht viel, die Gefahr ist dann immer noch sehr hoch ein krankes Tier zu bekommen (zumal sich die typischen Atemprobleme meistens erst mit etwa 2 Jahren einstellen, wenn der Hund ausgewachsen ist).

So hat der Mops-Standart zu Beginn des 20. Jahrhunderts einmal ausgesehen:

Er war besser bemuskelt, neigte weniger zur Fettleibigkeit als die heutigen Möpse, auch hat er keinen starken Faltenwurf im Gesicht und natürlich - ganz wichtig - die Nase ist eindeutig zu sehen und macht keine Probleme beim Atmen.

Soweit ich weiß züchtet im Moment keiner der größeren Dachverbände (wie etwa der VDH) mit dem Ziel das alte Aussehen des Mopses wiederherzustellen. Die Möpse von heute haben platte Nasen, vorquellende Augen, eine quadratische Figur und eben leider sehr oft Gesundheitsprobleme.

Evtl. wird man bei Zuchten fündig die nach dem Vorsatz des "Retro-Mopses" züchten. Dies sind allerdings oft kleinere Vereine mit z.T. weniger strengen Auflagen was zum Beispiel Gesundheitszeugnisse angeht.

In jedem Fall sollte man bei der Auswahl eine Mops Züchters sehr, sehr kritisch sein und sich lieber ein mal zu oft fragen ob es denn unbedingt so ein Hund aus dieser oder jener Zucht sein muss.

Grundsätzlich sollte man sich vor der Anschaffung überlegen, dass man einen Hund aus einer Rasse holt, die leider sehr stark unter rassetypischen Krankheiten leidet, und dass man selbst bei guten Vorzeichen noch eine relative Chance hat ein krankes Tier zu erwischen.

Die OPs für z.B. Gaumensegelkürzungen oder das Weiten der Nasenlöcher kosten häufig mehrere tausend Euro - eine Summe die man zurückgelegt haben sollte und auch bereit sein sollte im Falle eines Falles auszugeben, wenn man sich einen Mops anschafft.
 
  • Der Mops Beitrag #19
Ich verfolge die Diskussionen um den Mops hier schon seit einiger Zeit. Grund: meine Mutter findet die so süss und hat schon öfter mal gesagt, wenn sie sich je einen Hund anschaffen würde, dann könnte sie sich für einen Mops begeistern. Sie findet Möpse einfach so hässlich, dass sie wieder süss sind. Ich wusste vorher nie etwas von der überzüchteten und fehlgebildeten Nase und dass diese Tiere mehr beim Tierarzt als woanders sind. Habe mich aber inzwischen eines Besseren belehren lassen.

Ich finde es gut, dass man dazu übergegangen ist, wieder Retro-Möpse zu ziehen und dass man sich bewusst geworden ist, dass es unverantwortlich ist, mit Qualzuchten weiterzumachen.

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass Möpse grade wegen ihres urkomischen Aussehens, ihrer Hässlichkeit irgendwie schon wieder niedlich sind. Hübsch-hässlich eben. Meine Schwiegermutter hatte 16 Jahre lang eine kleine Pekinesin. Sie sagte immer "Mini ist zwar mega-hässlich, aber knuddelig süss". So ist das halt mit uns Menschen, seufz.

Meine Mutter kann sich im Moment noch keinen Hund zulegen, da sie mit meinem Vater, der nach einer Hirnblutung im Rollstuhl sitzt, genug ausgelastet ist. Nur denke ich, wenn eines Tages meinem Vater etwas passiert und sie alleine bleibt, 2000 km von mir entfernt, dann würde ihr ein Hund viel GEsellschaft leisten. Aber von einem Mops habe ich ihr bereits abgeraten. Gibt ja noch viele andere kleine süsse Hunde (vom Yorkshire schwärmte sie mal vor Jahren, aber inzwischen ist der bei ihr out).
 
  • Der Mops Beitrag #20
Nur dass ein Retro Mops nicht per de gesünder ist... Es ist eben mehr, als einfach nur eine lange Nase züchten!
 
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