- Unverschämte Vermittlungsstation Beitrag #1
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MarinaLina
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Ich muss meinem Ärger Luft machen. Vielleicht könnt ihr mir sagen, ob ihr diese Reaktion angebracht findet:
Eben hatte ich ein sehr demütigendesGespräch mit einer der Vermittlerinnen von *** (sie holen Hunde aus spanischen Tierheimen nach Deutschland).
Nachdem ichwahrheitsgetreu den Fragebogen ausgefüllt hatte, habe ich amnächsten Tag sofort bei Frau... angerufen, um ihr mein Interesse andem besagten Hund zu bestätigen. Ich habe mich quasi auf den erstenBlick in diesen Hund (in einem Video konnte ich ihn sehen) verliebt.
Die Dame am Telefon war von Anfang ansehr ablehnend und fragte mit skeptischem Unterton, was ich dennstudieren würde. Als ich angab, eine Jurastudentin zu sein, sagtewortwörtlich:
„Sie studieren Jura. Das ist einanstrengendes Studium. Sie wollen Karriere machen. Sie können sichnicht um diesen Hund kümmern.“
So eine unverschämte Aussage habe ichin meinem Leben noch nicht gehört. Als ich ihr mitteilte, dass dieseine unverschämte Aussage sei, legte sie auf. Auf Nachfrage hin (ichrief zurück) bestätigte sie, dass dies kein Versehen gewesen seinund berief sich dann (ihre Worte) auf „die Meinungsfreiheit, mandürfe ja wohl sagen, was man denkt.“.
Also, sie denkt, dass der Hund in einemTierheim in Spanien besser aufgehoben ist, als bei mir, weil ichnoch nicht mit 100%er Sicherheit sagen kann, was ich in 10 Jahrenmache. Und wie ist das, wenn Menschen Kinder kriegen? DürfenJurastudentinnen dann auch keine Kinder kriegen?? Oder wie stellt siesich das vor? Und was ist generell mit Frauen, die vorhaben zuheiraten, Kinder zu kriegen und evtl. noch zu arbeiten – irgendwanneinmal später in ihrem Leben (soll ja vorkommen) – dürfen diedann auch niemals einen Hund adoptieren? Was für eine Zielgruppehaben sie denn für ihre Tiere?
Hartz IV Empfänger, Rentner? Leute,die den ganzen Tag zuhause sind? Hausfrauen ohne Kinder?
Der Hund sei sehr aktiv und sehr jung,er würde nicht zu mir passen. Ich solle doch einen alten Hundnehmen, der bald stirbt. Ich wisse ja eh nicht, wo ich in 5 Jahrensei.
Ich gehe jeden Tag joggen und fahretäglich Fahrrad – zählt das nicht? Kam ich dazu, dass zuerzählen??! Nein!
Lange habe ich mir den Gedanken durchden Kopf gehen lassen, ob ich mir einen Hund zulegen kann, wie sichein Hund in mein Leben integrieren lassen würde. Ich bin 28 Jahrealt. Ich weiß, welche Verantwortung auf mich zukommt. NachRücksprache mit meinen Eltern, meiner Schwester und Freunden bin ichzu dem Schluss gekommen, dass ein Hund zu haben schon ein langebestehender Wunsch von mir ist, dem ich nachgehen sollte.
Ich kann gut mit Hunden umgehen, meineFamilie und ich hatten immer Hunde und bei Problemen -gesundheitlichen, zeitlichen, was auch immer für Probleme im Laufeeines Lebens auf einen zukommen – weiß ich, dass ich immer aufmeine Familie zählen kann.
Konnte ich das der Dame am Telefonmitteilen? Nein. Natürlich nicht. Sie hörte nur Jurastudentin undhatte sich dann schon ihr Urteil gebildet.
Wie wäre es denn mal, mit dem Studiumder Rechtswissenschaften Fleiß, gewissenhaftes Arbeiten undUrteilsvermögen in Zusammenhang zu bringen, an Stelle vonKarrieregeilheit??!!
Weiß ich überhaupt, ob ich späterals Anwältin arbeiten möchte? Nein.
Weiß ich, dass ich einen Hund habenmöchte, einem Hund aus einem Tierheim ein schönes Zuhause schenkenund ihn sein Leben lang bei mir haben möchte? JA!
Es sitzen Hunde in Tötungsstationen,weil frustrierte Mitarbeiter einen vorurteilsbehafteten Groll gegengewisse Menschengruppen hegen. Selbst wenn, aus was für Gründenauch immer, ich in 8 Jahren gezwungen wäre für den kleinen Schatzein neues Zuhause zu suchen, hätte ich von Deutschland aus in meinemBekanntenkreis nicht wesentlich bessere Möglichkeiten für den Hund,als er sie jetzt in einem Tierheim in Spanien hat??
Und gibt es nicht die Kontrollen, diesich die Wohnsituation und Person im Vorfeld angucken? UndZwischenkontrollen, die überprüfen, wie sich der Hund entwickelt?Nicht einmal das wurde mir angeboten. Weil ich ja Jura studiere.
Nach diesem Gespräch war ich wütend,traurig und frustriert.:evil:
:eusa_doh:
Eben hatte ich ein sehr demütigendesGespräch mit einer der Vermittlerinnen von *** (sie holen Hunde aus spanischen Tierheimen nach Deutschland).
Nachdem ichwahrheitsgetreu den Fragebogen ausgefüllt hatte, habe ich amnächsten Tag sofort bei Frau... angerufen, um ihr mein Interesse andem besagten Hund zu bestätigen. Ich habe mich quasi auf den erstenBlick in diesen Hund (in einem Video konnte ich ihn sehen) verliebt.
Die Dame am Telefon war von Anfang ansehr ablehnend und fragte mit skeptischem Unterton, was ich dennstudieren würde. Als ich angab, eine Jurastudentin zu sein, sagtewortwörtlich:
„Sie studieren Jura. Das ist einanstrengendes Studium. Sie wollen Karriere machen. Sie können sichnicht um diesen Hund kümmern.“
So eine unverschämte Aussage habe ichin meinem Leben noch nicht gehört. Als ich ihr mitteilte, dass dieseine unverschämte Aussage sei, legte sie auf. Auf Nachfrage hin (ichrief zurück) bestätigte sie, dass dies kein Versehen gewesen seinund berief sich dann (ihre Worte) auf „die Meinungsfreiheit, mandürfe ja wohl sagen, was man denkt.“.
Also, sie denkt, dass der Hund in einemTierheim in Spanien besser aufgehoben ist, als bei mir, weil ichnoch nicht mit 100%er Sicherheit sagen kann, was ich in 10 Jahrenmache. Und wie ist das, wenn Menschen Kinder kriegen? DürfenJurastudentinnen dann auch keine Kinder kriegen?? Oder wie stellt siesich das vor? Und was ist generell mit Frauen, die vorhaben zuheiraten, Kinder zu kriegen und evtl. noch zu arbeiten – irgendwanneinmal später in ihrem Leben (soll ja vorkommen) – dürfen diedann auch niemals einen Hund adoptieren? Was für eine Zielgruppehaben sie denn für ihre Tiere?
Hartz IV Empfänger, Rentner? Leute,die den ganzen Tag zuhause sind? Hausfrauen ohne Kinder?
Der Hund sei sehr aktiv und sehr jung,er würde nicht zu mir passen. Ich solle doch einen alten Hundnehmen, der bald stirbt. Ich wisse ja eh nicht, wo ich in 5 Jahrensei.
Ich gehe jeden Tag joggen und fahretäglich Fahrrad – zählt das nicht? Kam ich dazu, dass zuerzählen??! Nein!
Lange habe ich mir den Gedanken durchden Kopf gehen lassen, ob ich mir einen Hund zulegen kann, wie sichein Hund in mein Leben integrieren lassen würde. Ich bin 28 Jahrealt. Ich weiß, welche Verantwortung auf mich zukommt. NachRücksprache mit meinen Eltern, meiner Schwester und Freunden bin ichzu dem Schluss gekommen, dass ein Hund zu haben schon ein langebestehender Wunsch von mir ist, dem ich nachgehen sollte.
Ich kann gut mit Hunden umgehen, meineFamilie und ich hatten immer Hunde und bei Problemen -gesundheitlichen, zeitlichen, was auch immer für Probleme im Laufeeines Lebens auf einen zukommen – weiß ich, dass ich immer aufmeine Familie zählen kann.
Konnte ich das der Dame am Telefonmitteilen? Nein. Natürlich nicht. Sie hörte nur Jurastudentin undhatte sich dann schon ihr Urteil gebildet.
Wie wäre es denn mal, mit dem Studiumder Rechtswissenschaften Fleiß, gewissenhaftes Arbeiten undUrteilsvermögen in Zusammenhang zu bringen, an Stelle vonKarrieregeilheit??!!
Weiß ich überhaupt, ob ich späterals Anwältin arbeiten möchte? Nein.
Weiß ich, dass ich einen Hund habenmöchte, einem Hund aus einem Tierheim ein schönes Zuhause schenkenund ihn sein Leben lang bei mir haben möchte? JA!
Es sitzen Hunde in Tötungsstationen,weil frustrierte Mitarbeiter einen vorurteilsbehafteten Groll gegengewisse Menschengruppen hegen. Selbst wenn, aus was für Gründenauch immer, ich in 8 Jahren gezwungen wäre für den kleinen Schatzein neues Zuhause zu suchen, hätte ich von Deutschland aus in meinemBekanntenkreis nicht wesentlich bessere Möglichkeiten für den Hund,als er sie jetzt in einem Tierheim in Spanien hat??
Und gibt es nicht die Kontrollen, diesich die Wohnsituation und Person im Vorfeld angucken? UndZwischenkontrollen, die überprüfen, wie sich der Hund entwickelt?Nicht einmal das wurde mir angeboten. Weil ich ja Jura studiere.
Nach diesem Gespräch war ich wütend,traurig und frustriert.:evil:
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