- Katze röchelt / pfeift beim Atmen Beitrag #1
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JanineL
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Alles begann damit, dass unser damals ca. 14-jähriger Kater beim Essen ein leichtes Pfeifen von sich gab. Nicht laut und für ihn auch nicht störend, trotzdem wollten wir abklären, woher das Pfeifen kam. Zumal wir der Meinung waren, dass das Pfeifen jeden Tag etwas lauter wird. Nach umfangreichen Abklärungen in verschiedene Richtungen erhielten wir die Diagnose Diabetes. Diabetes und das Pfeifen konnte aber in keinen Zusammenhang gebracht werden – also musste neben der Einstellung auf das Insulin weiter geforscht werden. Insbesondere weil sich das anfängliche Pfeifen mittlerweile zu einer Art rocheln mutiert hat. Bei einem CT wurde dann festgestellt, dass Merlin eine einseitige Kehlkopflähmung hat. Bei grösseren Hunden kann das operiert werden, bei Katzen leider nicht. Die Kehlkopflähmung bei Katzen ist zudem äusserst selten. Komisch war, dass das Rocheln mal stärker und mal wieder kaum vorhanden war. Schlimm wurde es immer beim Schnurrlen und bei Aufregung. Im normalen Alltag konnte Merlin jedoch gut atmen.
Mittlerweile ist Merlin 16 Jahre – das Rocheln ist mal besser, mal ganz schlecht. Während den schlechten Phasen muss er selbst während der Ruhephase mit offenem Mund nach Luft ringen. Er war diesbezüglich unzählige Male in der Tierklinik. Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass die Lähmung immer dann eskaliert, wenn der Zuckerwert nicht gut ist. Sobald wir den Zucker wieder im Griff haben, erholt sich jeweils auch die Lähmung im Kehlkopf sehr schnell wieder (innerhalb von wenigen Stunden) und das Rocheln „normalisiert“ sich wieder auf eine Art, welche wieder Lebenswert ist. Wir hoffen, dass Merlin noch lange bei uns bleiben darf und wir für ihn jeweils die richtige Entscheidung treffen. Mit diesem Beitrag erhoffe ich mir, dass Katzen mit ähnlichem Krankheitsbild rechtzeitig geholfen werden kann. Die Verbindung von Diabetes und der Atemnot ist nicht erwiesen. Aufgrund unserer Erfahrungen sind wir aber felsenfest davon überzeugt, dass die Kehlkopflähmung durch den hohen Zucker verursacht wurde bzw. wird.
Mittlerweile ist Merlin 16 Jahre – das Rocheln ist mal besser, mal ganz schlecht. Während den schlechten Phasen muss er selbst während der Ruhephase mit offenem Mund nach Luft ringen. Er war diesbezüglich unzählige Male in der Tierklinik. Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass die Lähmung immer dann eskaliert, wenn der Zuckerwert nicht gut ist. Sobald wir den Zucker wieder im Griff haben, erholt sich jeweils auch die Lähmung im Kehlkopf sehr schnell wieder (innerhalb von wenigen Stunden) und das Rocheln „normalisiert“ sich wieder auf eine Art, welche wieder Lebenswert ist. Wir hoffen, dass Merlin noch lange bei uns bleiben darf und wir für ihn jeweils die richtige Entscheidung treffen. Mit diesem Beitrag erhoffe ich mir, dass Katzen mit ähnlichem Krankheitsbild rechtzeitig geholfen werden kann. Die Verbindung von Diabetes und der Atemnot ist nicht erwiesen. Aufgrund unserer Erfahrungen sind wir aber felsenfest davon überzeugt, dass die Kehlkopflähmung durch den hohen Zucker verursacht wurde bzw. wird.