Was wird passieren?

Diskutiere Was wird passieren? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo alle miteinander! Ich habe bei mir zuhause schon einen Hund. Dieser ist ein Rottweiler und 1,5 Jahre alt. Er hört super auch wenn er...
  • Was wird passieren? Beitrag #1
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Timmay

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Hallo alle miteinander!
Ich habe bei mir zuhause schon einen Hund. Dieser ist ein Rottweiler und 1,5 Jahre alt. Er hört super auch wenn er abgelenkt ist und ist immer friedlich gestimmt. Er hat ebenfalls nichts gegen andere Menschen.
Ich möchte nun allerdings das Rudel gerne ein wenig vergrößern und mir einen Dobermann zulegen.
Ich hatte noch nie zwei Hunde zu selben Zeit und möchte gerne wissen, was passieren wird. Kann es passieren, dass z.B. der neue Hund in der Rangordnung über den alten steigt. Und wie muss ich mich bei einem solchen Umstand verhalten? Oder wird vielleicht mein Hund den neuen nicht leiden können?

Danke,
Timmay.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #2
Hallo,
genau kann man das glaube ich nicht sagen, weil jeder Hund verschieden ist, aber ich würde dir raten erst einmal nach einem Hund zu gucken und dann deinem Hund mitnehmen zu einem Treffen mit diesem auf neutralen Boden, das heißt, wo keiner der Beiden Zuhause ist. Wenn sie sich da verstehen, sollte es eigentlich keine größeren Probleme geben mit den Beiden.
Wenn ihr dann zu Hause seit, müssen die Hund die Rangordnung festlegen. Zum Beispiel besteigt der eine den anderen. Das solltest du sie auch machen lassen, damit die "Machtverhältnisse" geklärt sind. Dazwischen gehen solltest du allerdings, wenn sie dabei sind sich ernsthaft zu verletzen.
Es kann auch sein, dass dein früherer Hund rang niedriger wird, als dein neuer.
Ich selbst habe 4 Hunde und wir sind ein harmonisches "Rudel";)
Hoffe ich konnte dir helfen.

LG Kanaan
 
  • Was wird passieren? Beitrag #3
Kommt echt drauf an wie gut dein Hund sozialisiert ist. Am besten wie oben geschrieben auf neutralem Terra mehrmals treffen und wenn sie sich akzeptieren und sogar vlt ausgelassen spielen ist doch supi.
Dass mit der Rangordnung dauert Monate bis sie sich gefestigt hat. Und vorhersebar isses nicht ^^ Aber beides ist möglich. Oft haben die "Damen" die Hosen an ;)
 
  • Was wird passieren? Beitrag #4
Rottweiler sind sehr sozial veranlagte Hunde von Natur aus. Mein Rottweiler Maxi ist mit 10 Jahren viel zu frueh durch Knochenkrebs von uns gegangen. Er hat mir etliche Strassenhunde reingebracht auf meinen Hof, ich weiss bis heute nicht, wie er das angestellt hat, um sie zu retten. Neutraler Boden ist immer gut zum Ausprobieren. Geschlecht und Status (kastriert oder nicht) spielen natuerlich eine Rolle und sollten in der Neuanschaffung beruecksichtigt werden.

Susanne Beate
 
  • Was wird passieren? Beitrag #5
Rottweiler sind sehr sozial veranlagte Hunde von Natur aus.

naja, denn

Kommt echt drauf an wie gut dein Hund sozialisiert ist.

Kaum ein Hund ist "von Natur aus" sehr sozial;) Das hängt immer auch von den Umständen seines Aufwachsens als auch von der jeweiligen individuellen Tendenz mit Einschlag der eigentlichen Gebrauchsrichtung.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #6
Rottweiler sind vor allem auch sehr "erwachsene" Hunde, die einen starken Willen haben und diesen auch durchsetzen, wenn sie meinen, es lohnt sich - ist nicht unbedingt ideal, wenn man mehrere Hunde halten will. ;)
 
  • Was wird passieren? Beitrag #7
Hallo,
zur Vergesellschaftung Rottweiler-Dobermann kann ich gar nichts sagen. Aber zur "Rudelerweiterung".

Ich dachte ja auch immer - na wo einer "satt" wird - werden es auch zwei...und ob man nun mit einem oder 2en losgeht/arbeitet....

Bevor ich aufzeigen möchte welche Nachteile es haben könnte oder besser was man sich vorher überlegen sollte, möchte ich aber ganz klar sagen, daß 2 Hunde 2x mehr Liebe, Spaß, Freude bedeuten und es überhaupt toll ist sich mit 2 oder mehreren Hunden täglich umgeben zu können.

Also satt werden sie ja - aber alles andere ist ganz einfach doppelt soviel Arbeit, doppelt soviel Dreck(-spatzen) , doppelt so anstrengend und bedarf (fast auch) doppelt so viel Zeit.
Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter, Wesenszüge, Vorteile und Macken - da muss man dann mit leben und sie bearbeiten und/oder lieben lernen.
Einfaches spazieren gehen...kann mit 2 ganz schön schnell zur Macht und Nervenprobe werden. Wo sonst der eine ruhig und gehorsam ist - rücken 2 doch ganz gern mal zusammen "verbünden" sich und legen plötzlich los.
Hunde die einzeln ganz nett und still Auto fahren, neigen meiner Erfahrung nach dazu - zu zweit aus dem Auto dicke Hose zu machen - das muss dann auch wieder trainiert werden....

"Arbeiten" also richtiges Training bekomme ich trotz 3 Generationen Hundepaar Erfahrung nur getrennt hin (bstimmt können andere das besser...) - bedeutet bei uns zumindest, entweder hat man einen Partner der das Training des einen Hundes übernimmt - oder man fährt die ganze Chose 2x. Das heißt halt auch zwei mal mehr Zeit und Nerven Einsatz....dazu kommt noch der unterschiedliche Trainingsstand:roll:

Alles (auch beim TA ) ist doppelt so teuer,
Einen großen (guterzogenen )Hund mal mit zu Verwandten , in den Biergarten oder so mit zu nehmen stell meist kein Problem dar. Wenn man aber mit 2 Riesen einfällt - ist das doch schon was anderes...

Das ist natürlich alles zu bewerkstelligen - und es macht auch Spaß - aber man sollte sich dessen halt vollkommen Bewusst sein.

LG Suno
 
  • Was wird passieren? Beitrag #8
Doch, Rottweiler gehen fuer Dich durchs Feuer, wenn es sein muss, sofern man einfach ihre Natur respektierst und sie nicht zu Kampfmaschinen verzieht. Es sind ideale Familienhunde mit starkem Charakter, weil einfach ihr Schutzinstinkt fuer "ihr Pack" perfekt ausgepraegt ist, Hast Du denn jemals einen selber gehalten, um das so rassespezifisch zu beurteilen? Ich rede ja nicht von Hunden generell, es geht hier um die Frage der Sozialisierung Dobermann/Rottweiler. Ich habe mit Dobermaennern keine Erfahrung, weiss nur durchs "Hoeren-Sagen". dass Dobermaenner sehr sensible Hunde sein sollen. Ob das stimmt, weiss ich nicht. So waere ein starker Partner an seiner Seite doch ideal, oder. Wie gesagt, auf Geschlecht und Status sollte trotzdem geachtet werden.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #9
Ob ein Hund für mich "durchs Feuer geht" oder nicht hat überhaupt nichts damit zu tun, wie er sich in einem Mehrhundehaushalt verhält.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #10
Naja, ob man bei 2 Hunden von einem "Mehrhundehaushalt" sprechen kann, moechte ich dahingestellt sein lassen (ich hatte mal 4). Darum wuerde ich eher auf die Individualitaet der Hunde eingehen.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #11
Na ja, wenn mehr als ein Hund im Haushalt lebt, muss man mit Konflikten, Gruppendynamik und Co. rechnen.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #12
Ja, ist schon klar, das kann und wird immer wieder passieren, sofern mehr als 1 Hund im Haushalt ist. Gerangelei um Knochen, Leckerlies, Aufmerksamkeit, Eifersucht oder aehnliches. Das sind aber die alltaeglichen Kleinigkeiten. mit denen die Hunde und wir Halter leben muessen und das legt sich wieder relativ schnell. Bei 2 Hunden sollte das aber in einem ueberschaubaren und zu hantiereden Rahmen bleiben, es sei denn, es gibt gravierendere Probleme, die nicht so einfach vom Tisch zu wischen sind, wie permanente gravierende Rangordnungsprobleme zum Beispiel.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #13
Für viele Hunde sind das aber keine "alltägliche Kleinigkeiten". Ich kann dir so einige Hunde nennen, die absolut problemlos im Alltag sind - so lange der Halter da ist und Probleme gar nicht aufkommen lässt oder löst. Aber von allein würde sich da mal gar nichts regeln, das würde Verletzte geben, wenn nicht gar Tote. Gerade dann, wenn es um Ressourcen geht...

Und ja, ich schätze einen Rottweiler (und auch den Dobermann - genauso wie Terrier, Schäferhunde, blabla) so ein, dass es da eher mal kracht, als zwischen Pudel und Labrador. Nicht immer sind die Vorzüge einer Hunderasse auch im Alltag praktisch. Und ob etwas händelbar ist oder nicht, ist reine Sache des empfindens. :mrgreen:

Ich habe absolut nichts gegen Rottis oder Dobis, was auch immer. Aber wenn hier schon so eine, sorry, eher dämliche Frage gestellt wird, frage ich mich, inwieweit da genug Kompetenz vorhanden ist, zwei solche Hunde zu führen.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #14
Bitte wertungsfrei bleiben. Der Nutzer hat sich nur mit einer Frage an einen moeglicherweise kompetenten Adressatenkreis gewendet. Was spricht schon grundsaetzlich gegen eine Zusammenfuehrung von Rottweiler und Dobermann? Vielleicht ist er verunsichert, da diese beiden Hunderassen (unter anderem) in Deutschland einen schlechten Ruf haben und oft aufgrund falscher Haltung/Erziehung Uebles angerichtet haben. Das geht ja manchmal durch die Presse. Im Ansatz aber ist da nichts verkehrt an dieser Idee, und die erste Begegnung sollte auf einer neutralen Oerlichkeit stattfinden, dann sieht man, wie sie aufeinander zugehen, bevor Blut fliesst. Dass es Tote gibt, wenn es um die Verteilung von Ressourcen geht, habe ich zumindest persoenlich noch nie erlebt und sollte in einem ausgeglichenen Mehrhundehaushalt auch nicht passieren.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #15
Wenn ich mich über Dobermann und Rottweiler informiert habe, die Hunde kenne und mich einschätzen kann, dann brauche ich nicht fragen "was passieren könnte". Das weiß ich doch dann. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, sind beides Hunde. Aber was will man mehr dazu sagen, was der TE nicht schon wissen sollte?

Dass es Tote gibt, wenn es um die Verteilung von Ressourcen geht, habe ich zumindest persoenlich noch nie erlebt und sollte in einem ausgeglichenen Mehrhundehaushalt auch nicht passieren.
"Sollte" in einem "ausgeglichenen Mehrhundehaushalt" auch nicht passieren. Das sind schon zwei Wörtchen, die das ganze sehr eingrenzen bzw. relativieren. ;) Dass Hunde sich wegen Ressourcen kloppen, ist nichts Neues - und es gibt eben Hunde, die hören eher auf, andere sind ausdauernder und versuchen es bis zum Ende, halten den Stress bei einer Klopperei nicht aus, steigern sich immer weiter hinein...

Das ist natürlich nicht die Regel. Aber ich habe schon ganz böse Beissereien miterlebt; aus - für Außenstehenden - nichtigen Gründen. Der Tatsache sollte man sich einfach bewusst sein - Hunde sind keine Schäfchen mit Raubtiergebiss.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #16
Rottweiler und Dobermaenner haben mit Sicherheit ein Raubtiergebiss, da stimme ich zu.

Ich habe leider auch schon Beissereien miterlebt, die toedlich geendet sind, allerdings nicht bei meinem Pack, ich war nur zu Besuch, zufaellig, Das traumatisiert mich bis heute, es war fuerchterlich. Allerdings ging es dabei nicht um Ressouren, sondern um grundsaetzliche Rangordnung, es waren Bullterrier. Die Hunde waren total verzogen und gehoerten einer aelteren Dame, die niemals leader of the pack sein konnte.

Ob man einen ausgeglichenen Mehrhundehaushalt fuehren kann, oder nicht, kann man bei einer Neuanschaffung nicht spontan beantworten, das muss sich entwickeln, dennoch muss das nicht gleich fatal enden.

Ich denke, ich frage jetzt einfach den Nutzer, ob diese Neuanschaffung ueberhaupt noch ansteht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo Timmay,

Deine Anfrage kam Ende Februar und Du hast Dich bisher nicht wieder in die Diskussion eingeschaltet. Steht die Anschaffung des Dobermannes noch an oder hast Du sie schon durchgefuehrt oder hat sich das erledigt? Wenn das Thema noch wichtig fuer Dich sein sollte, gib uns doch bitte weitere Informationen ueber Deinen Rottweiler und die potentielle Neuanschaffung sprich Dobermann (wer ist maennlich und weiblich, kastriert oder noch nicht kastriert/sterilisiert). Hat schon eine Zusammenfuehrung stattgefunden, und wenn ja, wie ging sie aus?
 
  • Was wird passieren? Beitrag #17
Off-Topic
Allerdings ging es dabei nicht um Ressouren, sondern um grundsaetzliche Rangordnung, es waren Bullterrier.
Naja, das schließt sich nun mal gegenseitig aus. Eine Rangordnung bedeutet immer, dass Hund B einen eingeschränkteren Zugang zu den vorhandenen Ressourcen hat als Hund A. Rangordnung hat zwangsläufig immer etwas mit Ressourcen zu tun. Das ist bei Bullterriern genau so wie bei allen anderen Hunden (und Menschen) auch. Das hat im Zweifelsfalle auch nicht viel mit klassischer Erziehung zu tun- auch ein Hund, der perfekt abrufbar ist, Sitz aus jeder Bewegung heraus zeigt kann dementsprechend in eine Beißerei verwickelt sein bei der es um Ressourcen geht. Und können wir bitte aufhören von einem "pack" zu sprechen? Zufällig zusammengewürfelte Hunde sind kein Rudel- das existiert NUR, wenn es sich um einen gewachsenen Familienverband handelt. Außer mit "pack" ist in diesem Zusammenhang das Wort "Meute" gemeint- aber selbst das wäre nicht wirklich treffend.
 
  • Was wird passieren? Beitrag #18
OK, wenn Du das so siehst, nur wird unter diesen Umstaenden das Wort "Pack" wohl nur von Zuechtern gebraucht werden duerfen.

Ich habe meine Hunde vom SPCA , das ist der Tierschutzverein in Windhoek, Namibia (Suedwestafrika), wo ich lebe.

Und wie definierst Du "Meute"?

Mit was bezeichnest Du denn Hunde aus dem Tierschutzverein?
 
  • Was wird passieren? Beitrag #19
Off-Topic
Korrekt.
Eine "Meute" ist im engeren Sinne eine Gruppe von zur Parforce- oder Saujagd eingesetzten Hunden, die häufig auch ein Familienverband waren. Beagle usw. sind Meutenhunde...also auch eher irreführend, da "pack" eben auch das bedeuten kann. Wäre aber zumindest korrekter als "Rudel".

Warum sollte ich Hunde aus einem TSV anders bezeichnen als andere Hunde?
 
  • Was wird passieren? Beitrag #20
Das wuesste ich auch nicht, aber vielen Dank fuer diesen Beitrag.

Eigentlich geht es um was ganz anderes.
 
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