- Passt ein Großer Schweizer Sennenhund zu uns? Beitrag #1
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David1109
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Hallo miteinander!
Meine Frau und ich planen schon seit geraumer Zeit einen Hund in die Familie aufzunehmen. Letztendlich sind wir beim Großen Schweizer hängen geblieben. Nur stellt sich hier die Frage: Geht das überhaupt?
Wir wohnen in einem Einfamilienhaus auf 750 qm Grundstück in Dorfrandlage. Zu Laufen gibt es hier genug. Meine Familie entspringt dem Bilderbuch - nicht vom Verhalten
sondern von der Zusammensetzung. Wir sind also Mann, Frau und 2 kleine Mädchen (8 und 5). Hinzu kommt noch unser (Ex-)Kater (3 Jahre alt).
Ich habe nun schon so viel über den Großen gelesen und auch schon bei Züchtern Infos eingeholt. Ein paar entscheidende Fragen sind jedoch noch offen geblieben. So fahren wir beispielsweise alle 3-4 Wochen zu meinen Eltern und sind dann locker mal 10 Stunden nicht zu Hause. Den Hund könnten wir dort definitiv nicht mit hinnehmen, da dort ein Kaukasischer Owtscharka den Hof bewacht. Das wäre für beide Hunde purer Stress und das muss nicht sein. Achso: Meine Eltern wohnen etwas weiter weg. Meine Idee wäre ja gewesen, den Hund solange in einen 20qm-Zwinger zu lassen, der ansonsten den Rest des Jahres offen steht und ihm als Rückzugsort dient. Geht das? Denn ich habe bisher immer gelesen, dass Großer Schweizer keine Zwingerhaltung vertragen. Was jedoch genau unter Zwingerhaltung verstanden wird steht nirgendwo. Zwingerhaltung ist in meinen Augen nämlich, dass der Hund hauptsächlich im Zwinger bleibt (nachts, während der Arbeit, usw.) und genau das wollen wir ja nicht. Es soll nur so eine Art zeitlich befristete Sicherungsverwahrung alle 3 Wochen für 10 Stunden stattfinden. Den Hund für die 10 Stunden im Garten laufen lassen, möchte ich nicht. Da hätte ich bedenken, dass ich wiederkomme, der Hund weg ist und stattdessen ein Brief der Polizei im Briefkasten liegt. Unser Zaun ist nur 1 m hoch.
Wir sind übrigens auf den Großen Schweizer gekommen, weil die Wesensbeschreibung exakt das wiederspiegelt, was wir suchen. Ich war zuvor immer ein großer Fan des Deutschen Schäferhundes und bin auch mit dieser tollen Rasse aufgewachsen, allerdings passt ein DSH aktuell meiner Meinung nach nicht ganz in diesen Haushalt. Der Große Schweizer passt ansonsten gut, wenn da nicht unser Problem mit den Familienbesuchen wäre.
Im Zusammenhang mit der Zwingerhaltung liest man oft, dass die Großen Schweizer verhaltensauffällig werden. Was ist damit gemeint? Werden Sie aggressiv gegenüber der eigenen Familie, aggressiv zu Fremden, stoisch bis letargisch, bellen sie dann oft, leiden sie unter Zerstörungswut, etc.? Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt? Nur um das Klarzustellen: Ich möchte meinen Hund NICHT im Zwinger halten. Diese Frage zu den Verhaltensauffälligkeiten ist aus reiner Neugier gestellt.
Ich bin mir bewusst, dass ich mit meiner Idee der "Sicherungsverwahrung" bei einigen oder vielen auf gestresste Ohren treffe. Ich bitte trotzdem ausschließlich um sachliche Antworten. Reaktionen wie "Das ist Tierquälerei!", "Das würd ich nie meinem HUnd antun." oder "Oh Gott, schon wieder ein Unmensch." helfen mir nicht weiter und werden von mir daher ignoriert. Ich möchte vielmehr Erfahrungen von Haltern dieser Rasse lesen und deren Einschätzung zu dieser Problematik. Vielen Dank schonmal.
Schönen Gruß von der Elbe
David
Meine Frau und ich planen schon seit geraumer Zeit einen Hund in die Familie aufzunehmen. Letztendlich sind wir beim Großen Schweizer hängen geblieben. Nur stellt sich hier die Frage: Geht das überhaupt?
Wir wohnen in einem Einfamilienhaus auf 750 qm Grundstück in Dorfrandlage. Zu Laufen gibt es hier genug. Meine Familie entspringt dem Bilderbuch - nicht vom Verhalten
Ich habe nun schon so viel über den Großen gelesen und auch schon bei Züchtern Infos eingeholt. Ein paar entscheidende Fragen sind jedoch noch offen geblieben. So fahren wir beispielsweise alle 3-4 Wochen zu meinen Eltern und sind dann locker mal 10 Stunden nicht zu Hause. Den Hund könnten wir dort definitiv nicht mit hinnehmen, da dort ein Kaukasischer Owtscharka den Hof bewacht. Das wäre für beide Hunde purer Stress und das muss nicht sein. Achso: Meine Eltern wohnen etwas weiter weg. Meine Idee wäre ja gewesen, den Hund solange in einen 20qm-Zwinger zu lassen, der ansonsten den Rest des Jahres offen steht und ihm als Rückzugsort dient. Geht das? Denn ich habe bisher immer gelesen, dass Großer Schweizer keine Zwingerhaltung vertragen. Was jedoch genau unter Zwingerhaltung verstanden wird steht nirgendwo. Zwingerhaltung ist in meinen Augen nämlich, dass der Hund hauptsächlich im Zwinger bleibt (nachts, während der Arbeit, usw.) und genau das wollen wir ja nicht. Es soll nur so eine Art zeitlich befristete Sicherungsverwahrung alle 3 Wochen für 10 Stunden stattfinden. Den Hund für die 10 Stunden im Garten laufen lassen, möchte ich nicht. Da hätte ich bedenken, dass ich wiederkomme, der Hund weg ist und stattdessen ein Brief der Polizei im Briefkasten liegt. Unser Zaun ist nur 1 m hoch.
Wir sind übrigens auf den Großen Schweizer gekommen, weil die Wesensbeschreibung exakt das wiederspiegelt, was wir suchen. Ich war zuvor immer ein großer Fan des Deutschen Schäferhundes und bin auch mit dieser tollen Rasse aufgewachsen, allerdings passt ein DSH aktuell meiner Meinung nach nicht ganz in diesen Haushalt. Der Große Schweizer passt ansonsten gut, wenn da nicht unser Problem mit den Familienbesuchen wäre.
Im Zusammenhang mit der Zwingerhaltung liest man oft, dass die Großen Schweizer verhaltensauffällig werden. Was ist damit gemeint? Werden Sie aggressiv gegenüber der eigenen Familie, aggressiv zu Fremden, stoisch bis letargisch, bellen sie dann oft, leiden sie unter Zerstörungswut, etc.? Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt? Nur um das Klarzustellen: Ich möchte meinen Hund NICHT im Zwinger halten. Diese Frage zu den Verhaltensauffälligkeiten ist aus reiner Neugier gestellt.
Ich bin mir bewusst, dass ich mit meiner Idee der "Sicherungsverwahrung" bei einigen oder vielen auf gestresste Ohren treffe. Ich bitte trotzdem ausschließlich um sachliche Antworten. Reaktionen wie "Das ist Tierquälerei!", "Das würd ich nie meinem HUnd antun." oder "Oh Gott, schon wieder ein Unmensch." helfen mir nicht weiter und werden von mir daher ignoriert. Ich möchte vielmehr Erfahrungen von Haltern dieser Rasse lesen und deren Einschätzung zu dieser Problematik. Vielen Dank schonmal.
Schönen Gruß von der Elbe
David