Also, dass sie bis zur 12. Woche bei der Mama war, ist doch schon mal gut. Dass sie Freigang haben kann, wie sie möchte, ist auch gut!
Dass sie kastriert ist, ist ebenfalls gut.
Dass sie kein TroFu mag, ist auch gut - also eigentlich lauter gute Voraussetzungen

Was das Futter betrifft - Whiskas ist jetzt leider nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn die Werbung das verspricht. Vielleicht schaust Du Dich mal bei "Sandras Tieroase" um - da gibt es lauter mittel- bis eher hochwertiges, gutes Futter (z. B. Animonda, Grau, Bozita, Miamor, Christopherus ...) - da kannst Du jedenfalls nix verkehrt machen.
Du schreibst, sie bekommt morgens und abends jeweils eine halbe Dose - aber wie viel ist das in Gramm?
Von hochwertigem Futter reichen tatsächlich 100g pro Portion, also 200g am Tag - bei minderwertigem Futter (sorry für das Wort, aber bei manchen Sorten/Marken trifft´s das einfach am besten) können es durchaus auch mal 400g am Tag sein, weil die Katzen eben deutlich weniger davon verwerten können.
Gibt´s bei Euch ab und an auch mal Rohfleisch? Unsere Katzen stehen z. B. auf rohes (oder auch gebratenes) Puten- oder Hühnerfleisch, auf Rinderhack, auf gebratenes Schwein (Schwein vorsichtshalber lieber immer durchbraten wegen dem Aujetzky-Virus, obwohl die Gefahr inzwischen gegen Null geht, aber sicher ist sicher...) Alles andere kann auch roh verfüttert werden. Unsere finden´s toll - die eine Hälfte lieber roh, die andere Hälfte mag´s lieber gebraten... also gibt´s hier 2-3x die Woche einen "Festtag für die Katzen"
Ansonsten: Die Katze ist erst 3 Jahre alt. Es sollte nicht ZU schwer werden, ihr noch einen Kumpel oder eine Kumpeline dazuzugesellen. Katzenvergesellschaftungen sind meist ein Glücksspiel - mal klappt es sofort, mal braucht es Geduld, mal braucht es sehr viel Geduld

Aber letztendlich klappt es nur in den allerwenigsten Fällen gar nicht...
Wir haben jetzt 3 VGs hinter uns, die alle nicht ganz so einfach waren, aber am Ende hat es dann doch immer geklappt.
Ich denke nämlich auch, dass Eurer Katze recht langweilig ist - und ich denke auch, dass Du wahrscheinlich eher der "Hundemensch" bist und auf Deinen Hund konzentriert, und dass Dein Mann dann eher der "Katzenmensch" ist. (Ist ja auch nicht verwerflich und kein Vorwurf, aber ein Tier merkt sowas durchaus. Ich kann´s nicht mit Hunden - das merken die Hunde, mit denen ich gelegentlich mal zu tun habe, sofort

)
edit: Ach so: Apropos Spieltrieb: Falls es Dich irgendwie beruhigt: Den haben unsere auch nicht. Wir haben uns am Anfang sehr gewundert, denn Audrey und John-Boy sind als Streunerbabies mit knapp 12 Wochen hier eingezogen - aber Spielen? Nix.... Null... Wir haben es immer wieder versucht, sie sprangen dann mal so für 2-3 Minuten auf den Laserpointer oder eine Catnip-Maus an, und das war´s... Bis heute versuchen wir es immer wieder (sie sind inzwischen 5 Jahre alt), aber neee... Die älteren wollen auch nicht, und unsere Jüngste im Bunde, wird im Mai 3 Jahre, hat´s auch nicht mit Spielen...hmpf... was sie aber tun: Sie beschäftigen sich untereinander... Sie kuscheln, sie jagen sich die Kratzbäume rauf und runter oder einmal quer durch die Wohnung... sie kuscheln auch mit uns Menschen (also jedenfalls 4 von 6) - aber Spielen war noch nie so ihr Ding
