2 Welpen?

Diskutiere 2 Welpen? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich hab da mal ne rein theoretische Frage.. mal wieder :uups: Wie einige ja schon wissen spare ich auf einen Hund. Es soll dann ein Retriever...
  • 2 Welpen? Beitrag #1
Sumo88

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Ich hab da mal ne rein theoretische Frage.. mal wieder :uups:

Wie einige ja schon wissen spare ich auf einen Hund. Es soll dann ein Retriever (Labrador oder Golden R.) vom Züchter werden und ich möchte ihn dann auch zum Therapiehund ausbilden. Wird aber vermutlich noch n paar Jährchen dauern...

Mein Freund hat ein bisschen Angst vor Hunden, zumindest vor Fremden. Wenn er sie kennt ist das kein Problem. Er würde nen Schäferhund besser finden, weil er da einige kennt und er da schneller die scheu verliert. Jetzt hat er mich heute gefragt, ob man theoretisch 2 Welpen quasi gleichzeitig holen könnte. Also dass quasi jeder von uns einen eigenen Hund hat, für den derjenige dann hauptsächlich verantwortlich ist.

Ich bin mir da unsicher, ob das erziehungstechnisch nicht viel schwieriger ist, die haben dann ja zu zweit nur Käse im Kopf, oder? Ist das nicht einfacher, den einen Hund an den Menschen zu binden und zu erziehen und dann einen Zweithund dazu zu holen? Nach nem Jahr oder so? Oder kann man das gut machen, wenn sich jeder um die Erziehung von einem kümmert und sie dann zusätzlich beim Gassi gehen zusammen toben können und somit vielleicht körperlich besser ausgelastet sind?

Danke schonmal für eure Meinungen und Erfahrungen :angel:

Off-Topic
Suchfunktion hab ich natürlich genutzt aber nichts passendes gefunden. Wenn es schon was gibt dann bitte verschieben oder einfach die Links schicken ;) Dankeschöööön!
 
  • 2 Welpen?

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  • 2 Welpen? Beitrag #2
Huhu,

grundsätzlich ist das schon möglich. Ist halt einfach schweineviel Arbeit. Die wollen ja nie gleichzeitig pullern und essen und schlafen. Die Erziehung muss man für beide getrennt machen und der eine schaut sich den Blödsinn des anderen ab. Natürlich wird auch nie einer krank, sondern kurz danach auch der andere und dann spielen sie Ping Pong :lol: Wenn man noch nie einen Hund hatte, würde ich auf jeden Fall davon abraten und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nicht viele erfahrene Hundehalter kenne, die sich das wirklich freiwillig antun. Ich würde es wohl nicht machen. Da bin ich auch etwas skeptisch wegen der Begründung deines Freundes: Ihr müsst ein Team sein. Notgedrungen (ihr wohnt zusammen?) erzieht ihr auch den anderen mit, auch wenn der andere der Haupterzieher bleibt. Das klingt so ein wenig, als solle jeder sein eigenes Süppchen brauen, was ich recht kontraproduktiv finde, denn ihr sollt ja eine "Familie" sein und müsst alle gut miteinander auskommen. Der Hund des Freundes müsste auf dich genauso gut hören wie dein Freund auf ihn. So oder so müsste sich dein Freund dann auch mit der Erziehung des anderen Hundes beschäftigen. Da würde ich mich wohl lieber auf eine Rasse einigen. Falls er den deutschen Schäfi meint, hat er sich nun auch nicht unbedingt die aller einfachste Rasse ausgesucht. Wenn man die Erziehung vergeigt, können das auch tickende Zeitbomben sein. Aber da können wir User wie Suno und Foss vermutlich mehr zu sagen :)
 
  • 2 Welpen? Beitrag #3
Hallo,

ich denke die Frage ist ganz kurz und knapp beantwortbar. ;)

Ich würde lediglich einen Welpen holen und den zweiten wenn der erste die größte Grütze hinter sich hat. Bei einen großen Hund sagt man ja, der ist mit 3 Jahren ausgewachsen.
Sagen wir es so, mein Yuukan ist 4 Jahre und jetzt hat er auch den entsprechenden Erzieherischen Stand das ich mir ohne Probleme noch nen weiteren Hund holen kann.

Du hast es ja selbst schon gesagt, zwei Welpen würden sich natürlich nicht unbedingt gegenseitig zu Gehorsam animieren sondern eher zum Spielen und toben und natürlich Bockmist bauen. Ich würde mir keine 2 Welpen ans Bein binden und ich kenne nur ganz ganz ganz wenigen Leute die das denke ich machen würden und denen ich es zutrauen würde, wenn sie notfallmäßig 2 aufnehmen müssten.

Ich würde erst einen holen, dann den anderen wenn es mit den ersten Sitzt. ;) 2 Welpen heißt ja auch; 2 Welpen die dir am Hosenbein, am Arm, an den Fingern und der Nase hängen mit ihren spitzen Zähnen, 2 Welpen die die Möbel fressen, 2 Welpen denen du unabhängig voneinander die Grundkommandos beibringen musst, 2 Welpen mit denen du möglicherweise getrennt spazieren gehen musst, 2 Welpen die beide Stubenrein werden müssen. Da ist der erste raus zum pischern, hat Nr. 2 in die Bude gemacjht usw. :lol:
 
  • 2 Welpen? Beitrag #4
Huhu,
Da bin ich auch etwas skeptisch wegen der Begründung deines Freundes: Ihr müsst ein Team sein. Notgedrungen (ihr wohnt zusammen?) erzieht ihr auch den anderen mit, auch wenn der andere der Haupterzieher bleibt. Das klingt so ein wenig, als solle jeder sein eigenes Süppchen brauen, was ich recht kontraproduktiv finde, denn ihr sollt ja eine "Familie" sein und müsst alle gut miteinander auskommen.

Nein ganz so war das nicht gemeint. Sondern halt eher was das Training und die HuSchu etc. angeht. Dass das im Alltag mit beiden klappen muss ist klar, wir könnten ja auch nicht immer umbedingt nur zusammen Gassi gehen, da müsste auch mal einer mit beiden Hunden alleine klar kommen etc.

Bei falscher Erziehug kann mMn jeder Hund zur tickenden Zeitbombe werden, egal welche Rasse.

Hab auch überlegt, ob es für den "Einstieg" nicht besser ist sich keinen Welpen, sondern einen TH-Hund zu holen und mit dem Retriever auch noch zu warten... aber die DSH aus dem Tierheim sind ja häufig richtige Problemhunde, Medikamende wegen HD etc. brauchen sie fast immer, da sind ja dann auch Treppen schlecht (wir wohnen im 1. OG) usw. Und ganz unerfahren bin ich ja auch nicht, durch die Trixie. Allerdigs lebt die ja nicht dauerhaft bei mir das ist dann nochmal ganz was anderes... Abgesehen davon ist die Hemmschwelle bei einem schon Erwachsenen Hund für meinen Freund viel größer, als bei einem Welpen.. Aber da das noch Zukunftsmusik ist, brauch ich mir da jetzt nicht ds Hirn zermartern. 1. kommts anders und 2. als man denkt :p Und wenn der ganze Stress mit Umzug und Wohnungsübergabe hier erstmal vorbei ist, vielleicht kann ich ja meine Mama davon überzeugen, dass die Trixie ne Weile hier lebt oder so. Einfach um zu schauen, wie das mit dem Hund im Alltag funktioniert...

Ich danke euch auf jeden Fall schonmal für eure Einschätzungen. Mich würde ein Erfahrungsbericht aber tatsächlich mal sehr interessieren. Für die Hunde stell ich mir das total klasse vor so aufzuwachsen...
 
  • 2 Welpen? Beitrag #5
Bei falscher Erziehug kann mMn jeder Hund zur tickenden Zeitbombe werden, egal welche Rasse.

Klar, jedes Tier kann mal problematisch werden. Aber manche neigen dann noch eher zu Handlungen, die vor allem für den Menschen gefährlich können. Manche Rassen sind vom Standard her schon wesentlich mehr auf "Ruhe" getrimmt als z.B. ein DSH. Das heißt natürlich nicht, dass alle Individuen der Rasse ruhig bleiben, egal, was passiert. Aber die Wahrscheinlichkeit halte ich beim DSH z.B. für höher als Bichon Frisé.

Durch meinen Freund habe ich auf jeden Fall die Erfahrung gemacht, dass der Welpe eher "zusammenschweißt". Jerry hat er erst kennengelernt, als Jerry schon ein gutes Jahr alt war. Hanna lernte mein Freund direkt als Welpen kennen und das vereinfachte das Zusammenleben schon recht stark, weil er noch mitprägen konnte und vor allem der Welpe von Anfang an seine wichtigen Menschen kennt. Für Jerry musste mein Freund erst noch wichtig werden :lol: Aber das ist vermutlich auch Geschmackssacke. Gibt ja auch genug, die keine Welpen mögen. Bei Welpen werden manche leider sehr panisch, weil die alles und jeden anknabbern und wenn jemand Angst oder "Respekt" vor Hunden hat, ist ihnen das manchmal schon zu viel und die Welpen werden dann als aggressiv abgestempelt :|

Aus Erfahrungen "aus zweiter Hand" kann ich zumindest berichten, dass man später große Probleme haben kann, der eigentliche Dreh- und Angelpunkt zu sein. Hunde im gleichen Alter, die sich als Welpen kannten oder "im schlimmsten Fall" Geschwister sind und zusammen aufwachsen, haben so eine Eigendynamik, sodass man als Mensch manchmal nicht gut dazwischen kommt. Das muss man von Anfang an gut im Auge halten, denn die Hunde sollen sich nicht aneinander orientieren, sondern am Menschen. Ansonsten wird es jedes Mal schwieriger, die Kontrolle zu behalten.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #6
Aus Erfahrungen "aus zweiter Hand" kann ich zumindest berichten, dass man später große Probleme haben kann, der eigentliche Dreh- und Angelpunkt zu sein. Hunde im gleichen Alter, die sich als Welpen kannten oder "im schlimmsten Fall" Geschwister sind und zusammen aufwachsen, haben so eine Eigendynamik, sodass man als Mensch manchmal nicht gut dazwischen kommt. Das muss man von Anfang an gut im Auge halten, denn die Hunde sollen sich nicht aneinander orientieren, sondern am Menschen. Ansonsten wird es jedes Mal schwieriger, die Kontrolle zu behalten.

Das hätte ich jetzt auch als erstes noch angebracht und ergänzend: Bei gegengeschlechtlichen Kombinationen ist der "innere Zusammenhalt" extrem groß und bei gleichgeschlechtlichen Paaren kann es dir passieren, dass es irgendwann so richtig rummst.
Bei Hündinnen ist es auch durchaus realistisch, dass die sich nie wieder mit dem Hintern angucken- bei Rüden rauft sich das im wahrsten Worte des Sinnes eventuell zusammen aber auch dann kann es immer wieder richtig knallen.
Nichts, was man unbedingt möchte- passiert nicht automatisch, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch recht hoch.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #7
Stimmt, das ist natürlich problematisch wenn die sich eher aneinander orientieren als am Menschen :eusa_think: Also für die Hunde durchaus ne tolle Sache, aber für die Menschen eher schwierig...
 
  • 2 Welpen? Beitrag #8
  • 2 Welpen? Beitrag #9
Hey,
Theoretisch möglich, praktisch ist es echt Stress pur.


Hast du schonmal einen Welpen gehabt? Oder ein Freund? Also wenn ihr bisher so garkeine Erfahrung habt dann würde ich davon ganz klar abraten.
Wenn ihr euch trotzdem dafür entscheidet wünsche ich viele starke nerven. Ich hatte zwei Welpen (also nachdem die anderen 9 ausgezogen waren ;) ) die eine 3 wochen Älter als die andere und die ersten 6 monate waren der Horror ;) Danach hat es mit viel konsiquenz geklappt (hinzu hatte ich aber auch noch 4 weiter Hunde). Heute sind die beiden fast 4 und super Erzogen, alltagstauglich und einfach nur ein Traum.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #10
Naja, konkrete Pläne sind das ja eh nicht. Aber er hatte danach gefragt und ich war mir unsicher, was ich antworten soll ;) Aber prinzipiell ist es bei uns schon so, dass jeder seine Zuständigkeit braucht, sonst fühlt sich irgendwie auch keiner so wirklich verantwortlich :eusa_whistle:

Also zum Bsp. gehören die Katzen mir. Ich füttere, mache die Klos sauber und bezahle alles. Wenn er Lust hat spielt er mal mit ihnen und er streichelt sie und lässt sie im Bett schlafen, auch wenn ich Nachtdienst habe. Aber wenn ich nicht sage, dass er sie füttern soll, weil ich nicht da bin etc., dann macht er das auch nicht. Oder er ruft dann ganz verwirrt an und fragt nach :mrgreen:
Wenn die Trixie zu besuch ist ebenfalls. Er geht auch mal allein mit ihr gassi- wenn ich ihn darum bitte. Tue ich das nicht, fällt es nicht in seine Zuständigkeit und er kommt gar nicht auf die Idee ;)

Darum eben die Überlegung: Hundehaltung als "gemeinssames Hobby" mit klaren Zuständigkeiten. (stark vereinfacht ausgedrückt) Aber wenn ich mir das alles so durchlese (mit deinem Link bin ich noch ne weile beschäftigt Midoriyuki :D) dann wohl eher nicht mit zwei Welpen. Und momentan eben ganz allgemein auch noch nicht, dafür ist das Finanzielle ales noch nicht gesichert genug. War eben nur erstmal ne theoretische Frage weils mich interessiert...
 
  • 2 Welpen? Beitrag #11
Huhu, ich könnte mir 2 Welpen zur gleichzeitig für mich nicht vorstellen. Einer ist mir genug ;)

Ich denke du würdest dann gerne die Bezugsperson vom Retriever und dein Freund die vom Schäferhund sein, oder?
Das ist ja auch nicht umbedingt gegeben. Und dann gibts vll streit unter euch.... der eine hat dann keine lust mehr auf "seinen" Hund und die arbeit bleibt an einer Person hängen.
Im Rudel ist es ja auch selten so das jeder sich "seinen" Rudelfüherer aussucht.

Das wäre eigentlich meine größte angst wenn mein Mann sagen würde er wolle gleichzeitig auch nen Welpen.
Mein Mann würde sich auch noch nen Hund für "Sich" wünschen (einen Tibatan Mastiff findet er toll :eusa_eh:). Aber er hat einfach nicht genug Zeit die er in erziehung stecken könnte und wollte. Zwangsläufig wärs dann wahrscheinlich auch ein Mama-Hund.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #12
Huhu Sumo

Also ich muss erlich sagen ich würde es sein lassen. Ein Welpe is echt aufregend und aufgabe genug. Grade welpen schauen sich voneinander soo viel unsinn ab das währe mir zu gefärlich.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #13
Also ich hab im Moment einen Welpen. Sie ist 5 Monate und mein zweiter Hund. Im Vergleich zu meine ältere Hündin ist sie eher entspannt und abwartend. Trotzdem muss ich mich auf sie beim Spaziergang komplett konzentrieren. Das sie normal läuft, dass sie nichts frisst usw. Da bin ich froh eine 2 zu haben auf die ich mich verlassen kann. Sie hat viel Unsinn im Kopf und will immer spielen. Also ganz ehrlich ich wäre nie auf die Idee gekommen noch einen dazu zu holen.
Meine 2 Begründung warum nicht, man hat dann später 2 alte Hunde. Die beiden dann alt sind und man womöglich kein Sport mehr möglich ist etc. Das wollte ich nicht. 3-4 Jahre finde ich ein gutes Alter dazwischen.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #14
Mein Freund hat ein bisschen Angst vor Hunden, zumindest vor Fremden. Wenn er sie kennt ist das kein Problem. Er würde nen Schäferhund besser finden, weil er da einige kennt und er da schneller die scheu verliert.
Nimm es mir nicht übel, aber wenn dein Freund auch nur ANSATZWEISE "Angst" vor Hunden/Welpen haben könnte, dann lasst es mit zwei Welpen und lasst den Schäferhund aus dem Spiel. Gibt es einen bestimmten Grund für einen Deutschen Schäferhund, ausser den, dass dein Freund ein paar kennt?
Was hat er damit vor? Kommt er auch mit den Eigenschaften klar, die in der Gesellschaft nicht so gern gesehen sind?

Und ist er sich sicher, dass er sich bei einem halbstarken, rüpeligen Schäferhund (12 Wochen aufwärts :004:) - der es vielleicht auch mal mit den Zähnen versucht - durchsetzen kann und dann KEINE Angst hat? Das wäre fatal. Wenn dein Freund sagt "nein", der Hund macht "grr *schnappschnapp*" und dein Freund zuckt zurück... hat er erstmal verloren. ;)
Ein Welpe hat kaum Frustrationstoleranz, kaum Impulskontrolle, ist neugierig ohne Ende, unglaublich erfinderisch und manchmal echt nervig. Die beißen überall rein, schnappen auch mal, weil ihnen etwas nicht passt, lassen sich Dinge nicht gern wegnehmen, wissen nicht was richtig und was falsch ist...

Es gibt natürlich die unterschiedlichsten Typen unter den Deutschen Schäfern, aber ich würde eigentlich jedem Typen zutrauen, dass es richtige kleine Tyrannen werden, wenn man nicht weiß, wie man sie zu führen hat. Wenn man mal in die Tierheime schaut...

Davon ab:
Nein, niemals würde ich mir zwei Welpen anschaffen! :shock: Keine Pudel, keine Schäferhündchen, keine Dackel... ich bin ja nicht irre.
Ich würde behaupten, man verpasst etwas. Man verliert Zeit, die eigentlich wichtig für den Bindungsaufbau, die Sozialisation und die Erziehung ist. Ein Mensch kann sich nicht teilen.
 
  • 2 Welpen? Beitrag #15
Mein Freund wurde mal überschwenglich von einem Rottweiler-Mix begrüßt und hat dabei fast ein Ohr verloren, daher kommt die Angst/Zurückhaltung fremden Hunden gegenüber (Obwohl er den Hund eigentlich ganz gut kanngte und der es ja auch net böse gemeint hat. Das Ohr ist quasi an den Zähnen hängen geblieben). Auch Trixie musste sein Vertrauen erst gewinnen, nachdem sie ein paar mal an ihm hochgesprungen ist zur Begrüßung. Seine Mama hatte früher nen Schäferhund, mit dem er quasi die ersten Jahre aufgewachsen ist. Ich glaube auch nicht, dass er weiß, wie viel Arbeit ein Hund bedeutet. Er war ganz erstaunt als ich ihm gesgt hat, dass er da mit mindestens 2 Stunden am Tag rechnen muss... Aber es sind ja auch erstmal nur theoretische Überlegungen und Interessensfragen und keine konkrete Planung ;) :eusa_shhh:

Er hat mich gefragt ob das ginge und ich war mir unsicher. Momentan ist unsere finenzielle Situation einfach noch nicht passend für einen Hund- erst Recht nicht für einen Großen! Und wir sind grade erst zusammen gezogen, er hat 2 neue Jobs..das muss sich alles erstmal einpendeln. Also keine Angst, wir werden uns nicht Hals über Kopf 2 Welpen anschaffen. Mich interessiert das einfach nur...
 
  • 2 Welpen? Beitrag #16
Moinsen,
ich möchte, das von Exe schon erwähnte, noch ergänzen. Wenn dein Freund (verständlicherweise) starke Unsicherheit vor Hunden hat, gibt es erstmal dort eine Baustelle an der zu arbeiten wäre.
Wenn du selber einen Hund führst kommst du zwangsläufig in Kontakt mit anderen Hunden und diese sind auch nicht immer freundlich gestimmt.
Es kann schon ausreichen, das ihm ein mulmiges Gefühl überkommt, wenn er einen fremden Hund sieht, das per Stimmungsübertragung euer Hund ewtl. Verhaltensauffälligkeiten zeigt.
Viele Hundetrainer arbeiten auch mit Menschen die Angst vor Hunden haben, auch wenn diese keinen Hund haben.

Gruss älse
 
  • 2 Welpen? Beitrag #17
Das ist natürlich ein Punkt, den man so und so bedenken müsste - egal ob ein (erwachsener) Hund aus dem TH oder ein Welpe. :eusa_think: Das werd ich ihm mal ganz unabhängig von unseren Plänen vorschlagen!

Da kann er auch erstmal mit der Trixie "üben". Die ist von der Persönlichkeit her so gefestigt und interessiert sich eh wenig für andere Hunde, die lässt sich von sowas nicht leicht anstecken... Ich bin übernächste Woche in London und meine Mama auch, mal schauen, ob er sich die Urlaubsbetreuung aufs Auge drücken lässt :mrgreen:
 
  • 2 Welpen? Beitrag #18
Ja, dann viel Erfolg euch und natürlich viel Spass.

In Bezug auf Urlaubsbetreuung möchte ich noch zu Bedenken geben das es sinnvoll sein könnte noch eine Reserve für deinen Freund zu haben, falls er nicht gefestigt genug ist.
Ansonsten kann dies sicherlich eine Möglichkeit sein.
Wobei ich, wenn ich mit Menschen trainiere die "Phobien" haben, starken Fokus darauf habe das Menschen dabei sind, die sich mit Hunden auskennen, einerseits um über Wissenvermittlung Unsicherheiten abzubauen, andererseits um eine Überforderung zu vermeiden. Dies kann nämlich alles verschlimmern.
Es gilt das gleiche wie im Umgang mit unsicheren Hunden. :roll:
Fordern aber nicht überfordern und immer positiv aus der Situation rausgehen.
Durch Furchtkonditionierung programmierte Emotionen werden Hormonell hervorgerufen. Diese müssen langsam über Erfolgserlebnisse gelöscht werden.
In Überforderung aus einer Situation zu gehen, bestätigt den Körper in seiner Unsicherheit. Resultat ist eine Festigung oder sogar eine Verstärkung der Furcht oder Angst.
Und durch das Stresshormon Noradrenalin ist der Körper viel lernfähiger und braucht keine bis weniger Wiederholungen um Situationen zu verknüpfen.

Gruss älse
 
  • 2 Welpen? Beitrag #19
Naja, bei einer Phobie würde ich ihm die Trixie auch nicht einfach so "aufs Auge drücken" wollen. Aber bei ihm ist es eben eher eine Vorsicht/Scheu und hier sind auch nicht sonderlich viele Hunde unterwegs (wir haben ein Feld direkt hinterm Haus, wohnen am Ortsausgang). Geht eher darum, dass er mal eine Idee davon bekommt, wie viel Arbeit ein Hund macht. Für den Freund meiner Mama ist es alleine nicht wirklich machbar, da er Nachtschicht arbeitet und min. 12-14 stunden am Tag außer Haus ist...
 
  • 2 Welpen? Beitrag #20
Du, ist nur als Anregung gemeint gewesen. ;)
Ich masse mir keinerlei Urteil an.

Aber viel Erfolg euch
 
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