Vegetarische Hundeernährung

Diskutiere Vegetarische Hundeernährung im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Aber da versteh ich dann wieder nicht, wie man es "aushalten" kann, mit einem Tier zusammen zu leben, das töten würde, wenn man es ließe. Ich war...
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #41
Aber da versteh ich dann wieder nicht, wie man es "aushalten" kann, mit einem Tier zusammen zu leben, das töten würde, wenn man es ließe.
Ich war selbst lange Zeit vegetarierin und je länger ich mir über das Thema Gedanken gemacht habe, um so heuchlerischer kommt es mir vor...
Eine Freundin von mir isst z.B. kein Fleisch, weil sie es einfach ekelhaft findet. Für sie ist es einfach so, wie für andere Leute, wenn man ihnen Hund oder Katze füttert. Das Gefühl hatte ich nie. Ich hatte nie ein Problem damit, dass Tiere gegessen werden und werde es wohl nie haben. Und deshalb denke ich auch nicht, dass man das anderen aufzwingen kann, geschweige denn einem Lebewesen, das einfach von Natur aus Fleisch frisst.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #42
Ich bin der vegetarischen/veganen Lebensweise sehr zugetan, ohne das Töten zu Nutzzwecken per Se abzulehnen. Mir missfällt eher, wie Tiere gehalten und gesehen werden und dass einfach zu viel konsumiert wird. Die guten alten "Sonntagsbraten"-Zeiten sind vorbei, was ich sehr schade finde, weil viele ihr Essen auf dem Teller (auch nicht-tierische Kost) gar nicht mehr wertschätzen.

Es ist eben nicht schwarz und weiß. Nicht jeder sieht es ganz krass oder ganz locker. Mit heuchlerisch hat das meiner Ansicht nach nichts zu tun, wenn jemand das Töten von Tieren zu Nahrungszwecken ablehnt, es aber akzeptiert, dass manche Tiere das tun. Zwischen akzeptieren und gutheißen liegt ja auch ein großer Unterschied. Manche verstehen vielleicht, dass einige Tiere das instinktiv und ohne freien Willen machen und daher nicht so "selbstbestimmt" handeln können wie wir Menschen (theoretisch). Und manche gehen dann vielleicht doch nicht den letzten Schritt und verzichten dann wirklich auf Tiere (so wie ich es bei Tieren mache, die lebend gefüttert werden). Jeder steckt seine moralischen Werte anders. Die Frage ist, wie man das mit sich und seinem Tier vereinbaren kann. Ich will das absolut nicht schönreden, ich bin auch kein Fan der Veggi-Lebensweise für Hunde und froh, dass ich mit mir problemlos vereinbaren konnte, dass meine Hunde artgemäße Ernährung erhalten. Aber ich kann auch verstehen, dass es manchen missfällt, Geld für etwas zu bezahlen, was ihrer Überzeugung widerspricht (das Problem gibts ja auch öfter mit Kindern). Für solche Leute weiß ich auch leider keine Lösung, was aber nicht heißt, dass man nicht wenigstens versuchen sollte, Verständnis für diese Menschen zu haben und nicht daherkommt und sie als unlogisch oder irrational bezeichnet, nur weil wir im Gegensatz zu ihnen glücklicherweise schon unsere goldene Mitte gefunden haben (was ich hier keinem vorwerfe, aber man erlebt es ja trotzdem). Was natürlich auch nicht bedeutet, dass ich jede Begründung einfach hinnehme und auch sehr deutlich den Aussagen widerspreche, wenn jemand mit vermeintlichen Studien für die vegetarische/vegane Lebensweise für Carnis auftrumpht, die dann von Peta oder irgendwelchen Fanatikern angelegt wurden und nicht nachvollziehbar oder polemisch sind.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #43
Wen genau meinst du jetzt? Es haben sich mehrere auf deine Aussage bezogen. Falls ich gemeint war: Wenn du möchtest, dass man dich klar versteht, dann musst du dich entsprechend ausdrücken ;) Vor allem auf einer Plattform, die vom Lesen lebt. Ich habe es daher interpretiert, dass du alle Veggis meinst, egal ob vor oder während der Tierhaltung. Daher habe ich nicht nachgefragt :)

Mein letzter Beitrag war der von Infano, als ich schrieb ^^ Offensichtlich habe ich vorm Abschicken nicht aktualisiert. Daher die Verwirrung.

Wie gesagt, ich gehe damit nicht konform, ein fleischfressendes Tier zu verbiegen, weil es MIR nicht passen würde, dass dafür Tiere sterben. Hunde sind hauptsächlich Fleischfresser und ich finde es egoistisch es ihnen zu verwehren, "nur" weil es mit MEINER eigenen Lebensweise nicht übereinstimmt. Wenn ich nach der Anschaffung des Hundes mich der vegetarischen Ernährung zugewandt habe, ist es natürlich schwierig, dies zu händeln. Für mich gäbe es da aber nur eines: Augen zu und durch. Will damit sagen, selbst wenn ich mich irgendwann mal vegetarisch ernähren sollte, werde ich niemals meinen fleischfressenden Tieren diese Lebensweise aufzwingen, die sie ganz sicher über kurz oder lang nicht gesund erhält und die sie niemals freiwillig wählen würden.

Ich muss sagen, für mich gibt es da tatsächlich nur schwarz und weiß. Mag engstirnig für manche unter euch sein, aber man muss meine Meinung ja auch nicht teilen, wie auch ich, die Meinung von so manchen einem hier, niemals teilen werde :)

Entweder ich kann damit leben, meinem Fleischfresser totes Tier zu füttern, was ihn gesund erhält, natürlich und artgerecht ist oder aber ich bin in meinen Augen niemand, der einen Carnivoren halten sollte :)
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #44
Off-Topic
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand Veganer ist oder Vegetarier und sagt: "Das ist mein Teil, den ich dazu beitrage, dass die Welt ein Bisschen besser ist."
Ich habe ein Problem damit, wenn sie meinen, es sei DER Teil, den jeder beitragen muss, weil es keinen anderen Weg gibt. Aber deine eine tut das, der andere isst vielleicht zwar zu jedem Frühstück sein Wurstbrot, setzt sich aber für Kinder unter der Armutsgrenze ein.
Vegetarier und Veganer hinterlassen genauso Opfer und ich finde, dem sollte man sich durchaus bewusst sein, bevor man versucht, alle anderen zu missionieren, inklusive seine Haustiere.
Ich meine damit niemanden hier im Forum, bzw. niemanden, der sich hier geäußert hat. Ich kenne es halt einfach von vielen Veganern, die ich kenne..
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #45
Ich war selbst lange Zeit vegetarierin und je länger ich mir über das Thema Gedanken gemacht habe, um so heuchlerischer kommt es mir vor...

kannst Du mir das erklären? wieso heuchlerisch?

Es geht doch nur darum das viele Menschen nicht möchten, dass Tiere für Sie sterben weil die Tiere genauso Leid, Schmerz, Angst empfinden wie wir. Wenn ich mich in die lage der Tiere versetze und mir vorstelle wie es sein muss könnte ich weinen. Und wir Menschen können Dinge hervorragend ausblenden anstatt mir z.B. mal anzuschauen wie die Tiere gehalten, und geschlachtet werden heist es wie z.B. bei meiner Mutter "das kann ich nicht sehen. Man kann es nicht sehen und blendet es einfach aus die Stücke Fleisch sind ja auch so portiniert das man kaum noch erkennt was es mal war.

Ich habe ein Problem damit, wenn sie meinen, es sei DER Teil, den jeder beitragen muss, weil es keinen anderen Weg gibt. Aber deine eine tut das, der andere isst vielleicht zwar zu jedem Frühstück sein Wurstbrot, setzt sich aber für Kinder unter der Armutsgrenze ein.
Vegetarier und Veganer hinterlassen genauso Opfer und ich finde, dem sollte man sich durchaus bewusst sein, bevor man versucht, alle anderen zu missionieren, inklusive seine Haustiere.

Mir lag es noch nie daran jemanden missionieren zu wollen, jeder muss für sich selbst eine Entscheidung treffen. Und ich finde auch nicht das es damit was zu tun hat. Es geht doch nicht darum wer der bessere Mensch ist sondern um die Tiere.

@kiwi
von welcher Art Opfer sprichst Du?

Eine Frage habe ich noch wo ist denn der Unterschied zwischen einem Hund und einem Schwein?

@kiwi
Wieso warst Du denn vegetarierin?

lg
jaspi
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #46
Hallo!

Ich halte nichts davon, seinen Hund oder sein fleischfressendes Haustier fleischlos zu ernähren. Aber ich halte mich auch da raus x) Bin nur gerade über einen gestolpert, der euch vielleicht interessieren könnte.

Das wars schon :)

LG

schuhkarton
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #48
Off-Topic
edit von Mischling: Beginn der Diskussion hier:


Ich habe nie behauptet, dass unsere Hunde immer nur Fertignahrung bekommen, aber nur Leberwurstbrote sind auf dauer nicht so gesund. Weder für Tier noch für Mensch. Und das war halt das einzige, was der kleine gefressen hat.
Mir ist schon klar, dass sich Hunde mit Wölfen paaren können, trotzdem ist ein Zusammenleben der beiden manchmal etwas schwierig. Da Hunde sich doch zum Teil anders verhalten als ihre Vorfahren. Ist halt viel den Bedürfnissen des Menschen angepasst un auch der Darmtrakt. Einem Wolf würde ich nicht unbedingt Karotteneintopf geben. (Auf den hat unser Hund früher gestanden. Leider mussten wir den irgendwann einschläfern lassen, nachdem er einen weiteren Schlaganfall bekommen hat. Aber immerhin hatte er ein langes schönes Leben. Er ist 16 Jahre alt geworden. :) Wir waren bei ihm mit der Fütterung nie so genau. Mal hat er Nassfutter bekommen und mal Trockenfutter. Und halt das, was am Essen übrig geblieben ist oder wenn wir gemerkt haben, dass wir eine Packung Fleisch nicht mehr essen, bevor sie abläuft, haben wir ihm das gekocht und gegeben.:p)
Btw Hunde kann man komplett vegetarisch ernähren. Katzen und Wölfe nicht. Die würden Probleme bekommen. :D
Rohes Fleisch füttere ich halt nur ungern, da ich mir nie sicher sein kann, ob die Kühlkette vielleicht doch mal unterbrochen wurde. Wenn ich mir sicher wäre, dass es frisch ist oder die Lagerung ok war, hätte ich damit auch kein Problem, aber wer weiß das schon sicher.
Ich persönlich esse auch gar kein Fleisch. Das hat mich eh immer nur krank gemacht. :eusa_shhh:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #49
Selbst wenn die Kühlkette unterbrochen worden wäre, macht es einem Hund viel weniger aus, als einem Menschen. Während wir schon brechend am Boden liegen, rülpst ein Hund nicht mal.
Man kann sie vegetarisch ernähren, aber meistens geschieht dies aus egoistischen, persönlichen Gründen der Halter und hat mit "artgerecht" kaum etwas zu tun.
Eine vegetarische Ernährung ist jedoch nur bei entsprechenden Krankheiten zu empfehlen.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #50
Also "egoistischen, persönlichen Gründen" ist ganz schön hardcore ausgedrückt. Also ich bin ja vieles, aber egoistisch ganz bestimmt nicht. Wie gesagt, eine Katze würde ich auch nicht vegetarisch ernähren. (Momentan habe ich keinen Hund, da ich meinen bei meinen Eltern gelassen habe, als ich ausgezogen bin. Ich hab nur eine kleine Wohnung und auch nicht so viel Zeit wie ich gerne hätte und DAS wäre dem Hund gegenüber nicht fair. ;))
Ich finde artgerecht ist das, wobei das Tier gesund und glücklich ist. Und das sind vegetarische Hunde durchaus, solange es abwechslungsreich ist. Die bekommen ja kein Kaninchenfutter sondern das, was gut für sie ist. :D
Naja, das ist eventuell der falsche Thread um das zu diskutieren. :roll:
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #51
Wie kommst du darauf, das ich dich persönlich damit meine? :eusa_think:
Meine Antwort bezog sich allgemein auf das Thema vegetarische Fütterung von Hunden. Nicht mehr, nicht weniger.
Meistens wird eben der Fehler gemacht, das Menschen meinen, ihren Hund vegetarisch ernähren zu müssen, weil sie selbst kein Fleisch essen. Wenn ein mensch das sich für sich entscheidet ist das natürlich schön und gut - diese Entscheidung steht jedem selbst offen.
Ein hund jedoch ist von seinem Besitzer abhängig und hat diese "freie Wahl" leider nicht. Aber dazu gibt es hier eh schon ein interessantes Thema:



Oder hier:



LG Foss
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #52
Da Caniden (zu denen unsere Hunde gehören) auch Ass fressen, stellt das kein Problem für ihren Verdauungstrakt dar. Im Gegenteil: Es sorgt für eine leichtere Verdauung. Es sollte nur nicht komplett luftdicht auftauen (Botulismus) und auch kein offenen Schimmel entwickeln. Wichtig ist natürlich auch auf die persönliche Hygiene zu achten, da wir leider nicht so gut mit "Gammelfleisch" umgehen können wie unsere Hunde.
Ich selber käme nun auch nicht auf die Idee meinem Hund absichtlich Gammelfleisch zu geben, aber man muss da sicherlich nicht in Panik verfallen, wenn das Fleisch nach dem Auftauen leicht "angebräunt" ist.

Ebenso kann ich einfach nicht verstehen wie man ein "der Hund hat in Anfängen gelernt Kohlenhydrate zu verwerten" deuten kann als "es ist für Hunde toll, wenn sie Kohlenhydrate bekommen!", oder noch schlimmer "Es ist für Hunde toll, wenn sie vegetarisch ernährt werden!".
Nur, weil ein Hund gelernt hat damit zu überleben, muss es noch lange nicht positiv für den Hund sein.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #53
"Wie kommst du darauf, das ich dich persönlich damit meine? :eusa_think:"
Du hast das auf solche Halter bezogen, und ich wäre so ein Halter, also bin ich wohl auch persönlich gemeint. ;) Keine Sorge, ich bin niemand, der sich schnell angegriffen fühlt. Ich wollte das nur mal kurz aus einer anderen Perspektive erzählen.


Ehrlich geasagt habe ich jetzt gerade weder Lust noch Zeit mir die ganzen Threads durchzulesen, da das meiste wieder persönliche Meinungen sind.
Ich hab mich damals damit beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es durchaus positive Aspekte hat. Langzeitstudien gibt es zu dem Thema noch keine komplett aussagekräftigen, aber bei den Hunden, bei denen sie nachgeschaut haben, war zum Beispiel ein geringeres Krebsvorkommen, wie bei den "normal" ernährten.
Das kann aber auch daran lieben, dass sich Vegetarier oftmals insgeamt mehr mit der gesunden Ernährung beschäftigen als viele andere.
Das ist auch einer der Gründe, weswegen sie im Schnitt länger leben als andere. :p
Ich achte gerade meinen Tieren auf deren Ernährung, da die von mir abhängig sind. Für meine Mäuse züchte ich zum Beispiel ihr Lebendfutter selber, da ich dann auch weiß, was in denen drinnen ist und sie nicht mit Medikamenten zugepumpt sind. :)

Und es gibt einen Unterschied zwischen vegan und vegetarisch ernährt. Ich rede hier von vegetarisch. Das mit vegan zu vergleichen macht nicht viel Sinn. ;) Nicht böse gemeint. Bloß eine Festellung.
Ich verabschiede mich dann mal hier aus dem Thread, weil ich jetzt weg muss und erst in ein paar Tagen wieder da bin.

@ : Noch viel Erfolg, dass dein Hund bald auch was anderes frisst. :)
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #54
Hunde kann man komplett vegetarisch ernähren.
Ich behaupte mal 'nein, nicht wirklich', nur wenn man Futter gibt, welches von der Industrie entsprechen aufbereitet wurde und dem künstlich alle wichtigen Nährstoffe zugesetzt wurden.

Ich denke es ist nicht, oder nur sehr schlecht möglich, den Hund ausschließlich mit frischem Gemüse und gekochten Nudeln zu ernähren ohne dass er früher oder später krank wird.

Auch im Fall von Hunden die aus gesundheitlichen Gründen nur vegetarisch ernährt werden können dürfte dies nur mit entsprechenden Nährungsergänzungsmitteln möglich sein.

Zudem gibt es auch keinen guten Grund dafür, die Fleischernährung für Hunde ist eine sinnvolle Resteverwertung, im Falle von Barf mit Fleischabfällen aus der Region auch noch relativ umweltfreundlich ;)

Und aus ethischer Sicht macht vegetarische Ernährung (vor allem für Hunde) ja auch nur bedingt Sinn, da ja auch für die Gewinnung von Milchprodukten und Eiern Unmengen von Kälbern und Kücken sterben und das Tierelend auch auf diesem Sektor kaum geringer ist als in der Fleischgewinnung (aber dies ist - natürlich - ein größeres Thema, welches hier jetzt den Rahmen sprengt ;)).
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #55
Off-Topic
Und schon wieder ein Vegetarier der sein eigenes Essverhalten auf den Hund überträgt und sich das schön redet. :eusa_doh:


@Kompasqualle: :clap::clap:
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #56
Na Milch füttert man schonmal gar nicht. Stichwort: Laktose. Und es gibt mehr als nur Gemüse und Nudeln.
Ich hab mich damit immerhin ausführlich beschäftigt und hab das nicht einfach aus dem Bauch heraus entschieden. Dadurch bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass meine Katze auf jeden Fall weiterhin Fleisch gefüttert bekommt. Wobei sie echt auf Kartoffeln in jeglicher Form abfährt. XD
Aber Hunde leben auch vegetarisch gesund und unser Hund hatte sich nie beklagt, wenn ich ihm was vegetarisches serviert habe. Das Schnitzel hat er aber zum Beispiel verschmäht. :p Von daher finde ich es immer schön, wenn Leute sich eventuell (wenn überhaupt) erst einmal eine Stunde lang damit beschäftigt haben, sofort sagen, dass muss auf Dauer ungesund sein, nur weil der Wolf in der Wildnis sich keine Karotten jagt. :p

Aber was solls. Ich mache es so wie ich denke und ihr gebt schön weiter das so, wie ihr es denkt. Ich wollte hier auch nie jemanden davon überzeugen, dass er seinen Hund vegetarisch ernährt, sondern das war nur eine Bemerkung am Rande. Tut mir Leid, wenn da jemand wieder zu viel reininterpretiert hat. :)

Vielleicht hat sich auch schonmal jemand intensiver mit der vegetarischen Ernährung beschäftigt, aber ich bin es leider zu sehr gewöhnt, dass viele, ich sage mal ganz dreist, "Fleischfresser" sich noch nie damit auseinander gesetzt haben, aber dann versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich wieder Fleisch essen sollte, weil ich sonst krank davon werde. Ich esse im übrigen fast komplett vegan und "nur" vegetarisch, wenn ich unterwegs bin, da es da echt zu kompliziert wird. Und das Einzige was manchen Veganern fehlt ist Vitamin B12, was aber nicht von Natur aus in dem Fleisch IN DER INDUSTRIE ist. Das wird den Tieren oft als Zusatz unter das Futter gemischt. Also ist das nun echt egal, ob ich die Tablette einmal in der Woche schlucke, oder aber die Tiere damit zugepumpt werden.

Ich sage besser am Rande auch mal, dass ich aus Prinzip schon nicht wirklich mit Leuten in Foren über sowas diskutiere, sondern nur sachlich meinen recherchierten Wissensstand vermittle und eine Diskussion hier auch das Thema verfehlen würde.
Ich weiß leider, dass sich meine Formulierungen sich manchmal etwas "angriffslustig" anhören, aber ich meine das nicht so. Das ist hier echt nur ganz sachlich gemeint. :roll:
Ich erwarte auch nicht, dass ich euch vom Gegenteil überzeugen kann, und ihr mich wohl auch eher nicht. ;) Aber nett miteinander reden darf man zum Glück, solange keiner ausfallend wird. Und da muss ich die Runde hier echt loben. :clap: Ich bin nicht viel in Foren unterwegs, aber wenn man manchmal einige Beiträge liest, kann man sich nur an den Kopf fassen.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #57
Du bist so eine Sorte Veganer/ Vegetarier der man echt nicht begegnen will. Total besessen. Klar wenn du deinen Hund sein Leben lang keine Wahl ist außer Gemüse zu essen wird er logisch das Fleisch irgendwann verschmähen weil er nichts anderes kennt. Langzeitfolgen des Nicht- Fleischfütterns wirst du sicherlich auch nicht jetzt oder morgen sehen.

Ich denke die Natur baut keinen Mist (außer vielleicht den Menschen und seinen Wahn der tollste und beste zu sein von allen...) und hast du dir das Gebiss vom Hund mal angesehen? Sieht für mich nicht nach ner Möhrenraspel aus. :lol:

Und auch lustig der unterschwellige Vorwurf: "Fleischesser" sind eigentlich nur dumme Mörder die ungesund irgendwann sterben und ja eigentlich voll assig und unwissend sind. Ich z. B. bin gegen fast alles Obst allergisch und reagiere auf diverese Gemüsesorten nicht gut. Alles bestätigt vom lieben Doktor. Habe mich sehr wohl eingelesen in den ganzen Kram von wegen Vegan oder Vegetarisch, habe in einem Veganen Betrieb gearbeitet und auch diverse vegetarsiche Produkte probiert die mir geschmeckt oder nicht geschmeckt haben. Letztendlich esse ich aber Fleisch und nun?
Meine Hunde Barfe ich. Wir beziehen unser Fleisch praktisch aus dem selben Schlachthof den wir (oder besser ich, Hunde haben keinen Zutritt...) vorher begutachtet haben um auch gleich vorweg nicht hingestellt zu werden als ein ´dummer Fleischesser der denkt sein Fleisch wächst von Bäumen´. :roll:
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #58
Na Milch füttert man schonmal gar nicht. Stichwort: Laktose.
Ich habe auch nicht Milch geschrieben, sondern "Milchprodukte" wodrunter für mich auch Dinge wie Quark oder Käse fallen die nur noch wenig Laktose enthalten und deswegen von den meisten Hunden gut vertragen werden und eine sinnvolle Ergänzung ihrer Nahrung sein können.


Und es gibt mehr als nur Gemüse und Nudeln.
Natürlich gibt es das, nur woher sollen all die Fette und Proteine kommen die ein Hund benötigt wenn man nur vegetarische Dinge gibt? Da greift man nur allzu schnell auf ungünstige Kohlenhydrate zurück.

ich sage mal ganz dreist, "Fleischfresser" sich noch nie damit auseinander gesetzt haben, aber dann versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich wieder Fleisch essen sollte, weil ich sonst krank davon werde.
Bei menschlicher Ernährung sieht die Sache ja auch ganz anders aus, der Mensch ist ein Omnivor der sich aus einem Pflanzenfresser entwickelt hat. Im adulten Stadium ist es für den Menschen daher (fast) egal woraus er seine Nährstoffe zieht, aufgrund der ursprünglichen Lebensweise als Herbivor und dem stark auf Kohlenhydrate geprägten Stoffwechsel kann er leicht wieder auf pflanzliche Kost umsteigen.
Ein hochspezialiserter Karnivor (wie z.B. die Katze) kann dies allerdings nicht - wie du ja auch schon angemerkt hast ;)
Ich erwarte auch nicht, dass ich euch vom Gegenteil überzeugen kann, und ihr mich wohl auch eher nicht. ;) Aber nett miteinander reden darf man zum Glück, solange keiner ausfallend wird.
Diese Einstellung finde ich durchaus gut, im Idealfall kann ja jeder was lernen in einer Diskussion in die jeder ein wenig Recherchearbeit reinsteckt ;)

Du bist so eine Sorte Veganer/ Vegetarier der man echt nicht begegnen will. Total besessen.
Smoothie das finde ich ein bisschen unfair, stefanie88 war bisher doch sehr freundlich in dieser Diskussion und eine starke Meinung mit "Bessenheit" zu bezeichnen und zu sagen, dass man ihr nicht begegen will finde ich doch recht unhöflich.
Bitte versuche doch deine Meinung etwas freundlicher zu verpacken.
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #59
Mein Hund kriegt auch Milch zu saufen, es gibt durchaus Hunde deren Magen sich dran gewöhnt

Und mein Hund hat beim schlachten sein Fleisch versteckt und erst Tage später wenn es schon fast wieder zum leben erweckt ist genüsslich verzehrt... Das ist dem Hund doch egal ob da ne Kühlkette je vorhanden war ;) Stichwort Aasfresser
 
  • Vegetarische Hundeernährung Beitrag #60
"Fleischfresser" nennen sich viele Leute ja selber, die Fleisch essen. Insbesondere Männer. Mein Freund bezeichnet sich selbst so. Vom Prinzip her wäre der Begriff "Allesfresser" wohl besser. Aber hey, nimm das nicht so ernst. Wenn meine Geschwister mich als Kaninchen bezeichnen, lach ich auch einfach. Hatte das auch extra in " gesetzt. Das ist ja keine ernstgemeinte Bezeichnung. ;)
Bin auch alles andere als besessen. Wenn ich jemandem begegne, mit dem man sachlich redet, mache ich das gerne.
Wenn ich aber merke, der versucht mir einfach nur seine Meinung aufzuzwängen, dann endet es meistens damit, dass ich es abbreche, und einfach nur noch sage, "Gott sei dank darf ich weiter meine Karotten mümmeln und du darfst auch das essen, was du willst."
So jemanden hatte ich erst letzte Woche. Dabei hab ich nur ganz normal nachgefragt, ob in dem Nudelsalat Fleisch ist und prompt schien er zu denken, dass ich ihn persönlich angreife oder mich überlegen fühle. Das tu ich mich aber nicht. Jeder darf so leben wie er meint und ich tu es halt genauso. Ich hätte mit einer Allergie gegen Gemüse und/oder Obst echt Probleme, da ich Fleisch auch einfach nicht vertrage und Milchprodukte auch nicht. Schon bei einem bisschen Laktose hab ich den restlichen Tag extreme Bauchschmerzen.
Unser Hund scheint auch gar keine zu vertragen. Wenn der mal ein Stückchen Käse, Quark oder ähnliches erhascht, ist der den restlichen Tag am Pupsen und hat zum Teil auch Durchfall. Daher verzichte ich bei ihr drauf, dass sie so etwas bekommt. Das müssten wenn schon komplett laktosefreie Produkte sein.

Ich hab schon öfter in Foren für Mäuse gelesen, dass einige Halter ihren Mäusen statt Insekten lieber Magerquark oder Putenfleisch geben, da sie sich vor den Insekten ekeln. Putenfleisch kommt für mich aber nicht in Frage, da ich nicht 200g Pute kaufe nur um 190g wegzuwerfen. Und Magerquark ist auch wieder Laktose drin. Da bleibe ich lieber bei meinen Heuschrecken und Mehlwürmern. Da fahren meine Süßen eh drauf ab.

Offtopic: Da frag ich mich gerade, würde ein Hund wohl auch einen Mehlwurm oder Heuschrecke fressen? Oo Geröstet sollen Mehlwürmer angeblich wie Pinienkerne schmecken. Probiert hab ich das noch nicht.
 
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