Husky Mischling Zoe

Diskutiere Husky Mischling Zoe im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Ich habe seit 2 Wochen eine Schäferhund Husky Mischlingshündin namens Zoe, sie ist ein einhalb Jahre alt. Bevor sie zu mir kam wohnte sie...
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #1
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Akhuna

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Hallo,
Ich habe seit 2 Wochen eine Schäferhund Husky Mischlingshündin namens Zoe, sie ist ein einhalb Jahre alt. Bevor sie zu mir kam wohnte sie in einem 8 Personen Haushalt ein halbes Jahr. Diese Leute holten sie aus dem Haushalt in dem sie Misshandelt wurde, was genau sie alles durchmachte ist leider nicht bekannt. Man weis nur das sie nicht mehr gegessen hat und unter der Couch wohnte. Sie wurde ständig geschlagen. Die Leute von denen ich Zoe habe haben geschaut das sie wieder isst und nicht mehr unter der Couch wohnt.

Soviel zur Vorgeschichte. Zoe hat extrem Angst vor Menschen ubd vorbeifahrenden Autos, Motorrädern, Lkws, Fahrrad usw.

Ich füttere sie seit 3 Tagen aus der Hand also ihr normales Futter. Leckerlies nimmt sie keine ausser wurst und dann auch nur bedingt. In der wohnung liegt sie den ganzen Tag nur auf ihrem platz ausser sie hat Durst oder die Tür geht auf.

Ich weis das es viel Zeit braucht jedoch mache ich mir langsam Sorgen. Sie ist mir schon 5 mal durchgebrannt wegen Roller, Menschen und Autos, jedesmal schlüpft sie aus Geschirr und Halsband und rennt einfach drauf los. Ansprechbar ist sie dann garnicht mehr.

Ich hoffe das durch das aus der Hand füttern eine bessere Bindung aufgebaut wird, zumindest wurde mir das geraten. Ich denke aber auch das es bestimmt noch andere Möglichkeiten gibt. Die noch keiner erwähnte.

Sie geht auch nicht an Spielzeug sie rührt nichts an. Das einzigste wo sie aussieht wie ein ich nenne es mal normaler Hund ist wenn sie andere Hunde trifft es geht direkt die Rute hoch was sie nie ist und sie will spielen.

Ich würde mich freuen wenn jemand Tipps hat wie ich sie besser und effektiver an mich und die Umwelt heranführen kann. Damit sie nicht immer durch geht. Will nicht das sie umgefahren wird.

Danke im vorraus
Liebe Grüße Denise und Zoe
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #2
Grüß dich, Willkommen bei uns!

Dein Name...hast du auch "Wolfsaga" gelesen?

ich würde mich sehr über ganz ganz viele Fotos von euch beiden freuen.

LG Foss
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #3
Zu dem Problem, dass sich Zoe aus dem Geschirr windet:
Es gibt doch diese Geschirre mit zwei gurten am Bauch, die ausbruchsicher sein sollen.
So wie diese hier

Da Zoe so ängstlich ist, würde ich versuchen ein Herrchen /Frauchen mit einem sehr ausgeglichenen und coolen Hund zu finden, mit dem sehr viele Spaziergänge stattfinden können.
Ich denke von einem Hundekumpel wird Zoe relativ schnell lernen, dass es draußen OK ist.
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #4
Das geschirr is ne super Idee.

Wolfsaga ist mir nicht geläufig, hört sich aber interesannt an hab mal grade gegoogelt.
Ich geh jeden tag mit meiner mutter ihren beiden normal ausgewachsenen und sehr sicheren und coolen hunden mit ihr raus aber irgendwie scheint sie das nicht zu beachten das die ganz cool am auto vorbei gehen.
Aber ein erfolg gab es heute, sie hat draussen zum ersten mal ein leckerlie aus der hand genommen.... Keine wurst ein leckerlie. Und sie hat den ball genommen. Man merkt das sie langsam kommt sie kuschelt abends im bett auch immer :)
Hättr nur super gefunden wenn jemand noch ne andere idee hat ausser von han füttern um eine bessere Bindung aufzubauen.

Bilder hätte ich gerne zugefügt hab ich gestern schon versucht aber bekomm da immer eine fehlermeldung :-(

Liebe grüße
Denise und Zoe
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #5
Huhu,

die Bindung aufbauen kann man auch super mit kleinen Spielen draußen, z.B. Leckerchen suchen lassen, einen Dummy(Futterbeutel) draußen suchen lassen usw. Eventuell ein paar "Tricks" beibringen, die müssen jetzt nicht wer weiß was aufregendes sein. Auch "sitz" und "platz" reichen da schon aus.
Alles in allem schweißen alle Aktivitäten zusammen. Setzt euch ein paar Ziele, z.B. bei der Sache mit dem Auto. Versucht es immer wieder, wenn es mal klappt schweißen solche Erfolgserlebnisse zusammen und dein Hund bekommt mehr Selbstbewusstsein. :)

Geht ihr in eine Hundeschule? Eventuell wäre das noch was für euch, da gibt es auch Kurse für Alltagssicherheit mit Hund, d.h. dass sie nicht mehr ängstlich auf Autos, Menschen usw. reagiert. Viele Hunde lernen schneller, wenn andere Hunde dabei sind und souverän reagieren. Außerdem ist es auch für die Besitzer ein positiver Nebeneffekt, man lernt viele neue Leute kennen und einem eröffnen sich neue Wege. ;)
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #6
Hallo,
schön daß die gequälte Seele ein freundliches zu Hause bei dir gefunden hat.
Nun, Bindung aufbauen - bedeutet Vertrauen gewinnen. Das braucht Zeit, Geduld, Liebe und auch mal das einstecken von Rückschlägen.
Du darfst deinen, diesen besonderen Hund auch niemals mit anderen Hunden oder denen deiner Mutter vergleichen - er wird für sehr lange Zeit eine "sonder Behandlung" brauchen.
(Zum "Ausbrechen" - aus einem gut sitzenden Julius K9 Geschirr - kommt kein Hund, am besten beim Händler direkt ausprobieren)

Nach gerade mal 2 Wochen - ist das was du beschrieben hast ein geradezu phänomenaler Erfolg! Dem Verhalten nach (deine Beschreibung) wurde diesem Hund so viel und bei jeder Gelengheit etwas angetan, daß er sich gar nichts mehr traut, natürlich Misstrauisch ist - denn er weiß ja nicht ob es gleich wieder Schläge hagelt.

Das aller, aller wichtigste ist, daß DU ganz ganz ruhig und stark bist. So einem Hund darf man nicht einmal mehr "laut" ansprechen - er muss langsam verstehen lernen, daß DU alles was Gut ist bedeutest. Daher ist auch die Handfütterung sehr gut und hilfreich.

Dazu kommt jetzt noch daß DU Sicherheit bedeuten musst, ja der Inbegriff von "hier bin ich save" werden musst. Und Sicherheit gibt man einem Hund durch selbstsicheres, ruhiges und bestimmtes Verhalten.Sicherheit bedeutet, daß er vollkommen auf dich zählen kann, du alles "schlechte" besiegen kannst und der Hund auf dich zählen kann. "Zwang" sollte ein Fremdwort für euch sein.

So merkwürdig es klingt - ein Hund empfindet "Sicherheit" wenn du mit ihm arbeitest und viele (gute ) Rituale einführst. Das fängt mit der Leinenführigkeit an. Du führst und solltest den Hund maximal neben - nicht aber VOR dir haben. Du solltest eine Art "Held / Anführer" sein. So gehst auch DU zuerst aus der Haustür (damit signalisierst du deinem Angst Hund, daß DU die Lage checkst und er entspannen kann...). In der ersten Zeit würde ich in möglichst Autofreien, Reizfreien Zonen (Wald / Feld/Park) gehen.

Hunde auch mit so einer schrecklichen Vorgeschichte wollen im tiefsten ihrer Seele gefallen. Lobe ihn für jedes und alles was er in welcher Weise auch immer richtig macht.Versuche so viel wie möglich positive Energie zu versprühen, freu dich mit deinem Hund über eine Blume, einen Stein - eben über alles was euch unter kommt.

Ich bin wirklich keine Esoterik Tante - aber ich weiß daß Hunde unsere Energien aufsaugen. Lach, mit deinem Hund vermittel ihm wie schön das Leben an deiner Seite ist - und das beständig.


Das alles zusammen baut "Bindung" auf und bringt deinen Hund ganz langsam wieder Lebenslust und Freude.

Wenn du das eine Weile gemacht hast (die Leinenführigkeit sehe ich als erste "Erziehung") also bestimmt 2 bis 3 Monate - dann geht es ganz langsam weiter mit Übungen...Sitz, Platz und später mit kleinen Tricks...(Pfote geben...) - das bedeutet positive Beschäftigung und später - könntest du vielleicht sogar mal in eine Hundeschule gehen. Für den Anfang - fände ich das zu stressig für das Tier.

Ich (und viele andere bestimmt auch) würde mich sehr über weitere Berichte von dir freuen, so als könnten wir euch ein Stück weit begleiten, auf dem Weg zurück ins glückliche Hundeleben - und drücke dir ganz fest die Daumen

LG Suno
 
  • Husky Mischling Zoe Beitrag #7
Ich war gestern ja auf dem hundeplatz, mir wurde geraten eine anamese oder wie man es genau schreibt bei Zoe zu machen um das Seelenleiden genauer aufzutischen. In die Hundeschule selbst werde ich gehen wenn ein Grosses Blutbild sowie ein Röntgenbild und konplett Impfung vorliegt da sie ein wenig hinten an den beinen komisch ist. Habe ih auch so geraten bekommen.

Ja sie wird jeden tag offener. Autofrei gibt es bei mir nicht ohne mit dem auto weg zu fahren. Aber kein problem. Ich vergleiche sie nicht aber ich denke die sichere hündin meiner mutter kann ihr viel Angst nehmen. Üben von kommamdos ist noch nicht drin sie legt sich aus angst immer hin un zwingen will ich sie nicht. Aber an der leinenführung arbeite ich schon seit ein paar tagen.

Das mit dem Dummy versuche ich die tage mal vielleicht gefällt es ihr .

Danke schonmal für die antworten.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Emtschuldigt die schreibweise ist vom handy aus schwer
 
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