Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum?

Diskutiere Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Vielleicht mag das Maliteil ja was ganz anderes machen...*gg* Wobei es natürlich gut ist erstmal bei sich selbst zu gucken ob da was schief läuft...
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #21
Vielleicht mag das Maliteil ja was ganz anderes machen...*gg* Wobei es natürlich gut ist erstmal bei sich selbst zu gucken ob da was schief läuft.

Zum Thema Arbeitshunde noch mal: Bei der Arbeit hab ich schon gesehen: Schlittenhunde verschiedener Rassen und Mischungen, Diensthunde im Sicherheitsdienst, Polizeihunde bei Vorführungen und bei der Arbeit, Hunde beim Zoll und - mein Highlight - einen Schäfer mit einem Altdeutschen Hütehund und einem DSH an der Herde.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #22
Das Maliteil geht total auf, wenn sie Dummyarbeit machen darf oder vorm Scooter läuft... toll, oder nicht? :p
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #23
So ihr lieben ich schleiche mich hier mal ein. Zum einen um meine meinung zu Arbeitshunden zu sagen und um was zu fragen ;)

Ich finde Arbeitshunde in der heutigen Zeit immernoch nützlich. Wobei ich mir einen Border auch nur holen würde wenn ich zufällig zu einer Horde Schafe kommen würde (Worüber ich nichtmal sehr traurig wäre).



Ich hätte bei der gelegenheit auch ein paar fragen.
Wo genau fängt arbeiten den an ? Mein Chow Chow wacht, ohne das ich es ihm beigebracht habe. Zählt das als arbeiten ? Laut Internet und diversen Züchtern ist der Chow-Chow ein Gebrauchshund.
Er wacht und hat ne menge Jagdttrieb. Aber ich denke zum richtigen arbeiten würde er sich absolut nicht eignen.
Die Möpse oben schlagen lauthals an wenn sie was hören oder sehen, ist das auch Wachen / arbeiten oder einfach nur kläffen ?
So ziehmlich alle Hunde wachen doch oder hab ich da was falsch verstanden ? Gibt es auch Hunde die bei einem Einbrecher nicht anschlagen und ihn passieren lassen ?


Unterordnung beim Handtaschenhündchen flotter aussieht als bei dem Maliteil.
Gerade bei Hunden die leicht zu pushen sind ist das oft ja nicht einfach

Was meint ihr mit Puschen ? Und flotter aussehen ? Also wo soll der unterschied den da liegen bei der Unterordnung ?
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #24
Wenn ein Hund genutzt wird, für welche Arbeit auch immer, ist es ein Arbeitshund. Wenn man nun mit einem Chow auf die Jagd gehen würde.. klar. Sonst: Eher nein. Nur weil ein Hund bellt, ist es für mich kein Arbeitshund.

Off-Topic
Ich hätte gern, dass mein Hund in der UO triebig läuft, die Hinterhand versammelt, mit Druck nach vorn, etc. ->

Bei meiner Hündin sieht es nett aus, würde für eine BH etc. sicher reichen. Aber, hätte sie bessere Nerven (wenns die sind?!) - und wäre sie nicht damals schon beim Futtertreiben "nicht aufnahmefähig" gewesen - wäre es für MICH "besser" und einfacher. Klar, kann ich sie auf dem Level halten, wo sie mittrabt und nicht überdreht... aber na ja. Ein bisschen mehr Dampf würde nicht schaden.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #25
Naja, "Arbeit" ist für mich immer ein zielgerichtetes Miteinander von Mensch und Hund in einer ganz konkreten Form.
Nicht jeder bellende Hund ist ein Arbeitstier, sondern bellt eben- da steckt kein tieferer Sinn oder eine wirklich gezielte Form von Arbeit dahinter.

Im Prinzip reagieren eig. fast alle Hunde auf "Eindringlinge". WIE sie aber reagieren ist nochmal eine andere Sache und hängt vom jeweiligen Territorialverhalten ab:)

Naja, du kannst einen Hund "künstlich" antreiben- Liam z.B. kann ich verbal völlig bekloppt machen nur weil ich ihn "anstachel".
Und es ist ein Unterschied, ob ein Hund quasi schon sitzt bevor du es gesagt hast und quasi danach lechzt das nächste tun zu dürfen:)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #26
Nur weil ein Hund bellt, ist es für mich kein Arbeitshund.

Aber ein Hund der Haus und Hof bewacht und auch mal bellt arbeitet doch auch. Er macht das ja auch weil es ihm einfach im Blut liegt, oder?
Jetzt mal vom Mops abgesehen die bellen einfach nur und begrüßen wahrscheinlich den einbrecher noch.

Off-Topic
Danke für das Video jetzt weiß ich was du meinst. Ich würde garnicht wollen das Kiba so läuft er könnte es wahrscheinlich garnicht weil er ja eine steile Hinterhand hat :D
Er ist aber ja auch kein Schäferhund oder ähnliches ^^
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #27
Aber ein Hund der Haus und Hof bewacht und auch mal bellt arbeitet doch auch. Er macht das ja auch weil es ihm einfach im Blut liegt, oder?

So kann man das natürlich sehen...aber effektiv tut er halt etwas was er eben kann.
Das ist so als würde ich auf einer Gitarre rumzuppeln ohne es zu können nur weil es eben geht. Dadurch bin ich aber noch kein Musiker:)

Vor allen Dingen ist es keine Arbeit im eig. Sinne, wenn das eben nicht gezielt passiert und vor allen Dingen auch gezielt abgestellt werden kann.
Arbeit beinhaltet ja auch immer, dass das beendet werden kann- was bei den meisten "Wald-und-Wiesen-Hofhunden" nicht der Fall ist, weil sie eben auf eigene Faust agieren.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #28
Das ist so als würde ich auf einer Gitarre rumzuppeln ohne es zu können nur weil es eben geht. Dadurch bin ich aber noch kein Musiker:)

Das hast du sehr gut erklärt, so das ich es auch verstanden habe. Vielen dank
Hab mich mit Arbeit und Hundesport nie wirklich auseinander gesetzt weil einem immer gleich gesagt wird ein Chow Chow kann das nicht ^^

Off-Topic
Der Meinung mancher leute nach könne Chow Chows eh nix außer Plüschig aussehen :lol:
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #29
Och, können tun die ne Menge- da geht´s mehr so um das Wollen:p
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #30
Machen Arbeitshunde mehr Arbeit?
Ja, dass machen sie, würde ich zu mindestens behaupten.

Ich habe "nur" 2 Show Borders, aber sie sind alles andere wie langweilig.
5-6 Stunden Gassi kein Problem, Kopfarbeit am Stück war das längste 4 Stunden
auch ohne Problem...

Mein kleiner zb. hat Hütetrieb, hat sich gezeigt, da war er 9-10 Wochen.
So was sollte man bedenken, wenn man sich ein Arbeitshund holt. Ich könnte jetzt Augen
verschließen und sagen der will nicht, umlenken, aber finde ich gemein gegenüber Baasies.
Also was zum hüten gesucht.
Er wird kein Weltklasse Hüter, er ist kein Arbeitsline Hund aus bester Verpaarung, dass sieht
man schon.
Aber kann es und hat auch den Instinkt.
Aiden war vor längere Zeit sensibler an den Schafe, bekam ein strengeres "nein" ( da war
es auch nicht so gut ) und war "Hütemaschine" kaputt... Jetzt versuchen wir es wieder.
Nur weil ein Hund nicht gleich zu den Schafe hinrennt, heißt es auch nicht, dass er kein
Trieb hat. Ich glaube, viele machen sich es da auch einfach/reden es sich schön.
Wir haben mal im Zoo 1 Schaf gesehen, mein Hund ist nicht in die Stellung, er will nicht hüten.
Reden sie es sich schön?

Wenn ein Hund den Trieb hat, kann es kein Sport ersetzten.

Eine Bekannte hat Arbeitsline, also ich bin froh, dass ich nur Show habe.

Ich finde, Show ist nicht unbedingt schlecht, so lange die Rasse noch im Kopf
hat.
Auf unserem Agi Platz haben wir zb. Show Border, richtig schlank...
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #31
Wenn ein Hund den Trieb hat, kann es kein Sport ersetzten.
Das finde ich auch so schwierig bei den "extrem Hütehunden" wie Border Collie, Altdeutscher Hütehund, usw. man kann dieses Verhalten, diesen Drang Tiere zu treiben, hüten, was auch immer, nicht umlenken oder anderweitig befriedigen. Man kann aber auch nicht 3x die Woche zu einem Schäfer fahren, seine Hunde ausladen und nur wegen den Hunden, Schafe hetzen. Auch Schafe sind Lebewesen.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #32
Das finde ich auch so schwierig bei den "extrem Hütehunden" wie Border Collie, Altdeutscher Hütehund, usw. man kann dieses Verhalten, diesen Drang Tiere zu treiben, hüten, was auch immer, nicht umlenken oder anderweitig befriedigen. Man kann aber auch nicht 3x die Woche zu einem Schäfer fahren, seine Hunde ausladen und nur wegen den Hunden, Schafe hetzen. Auch Schafe sind Lebewesen.

Ach wieso, dann könnte ich meine Verwandschaft öfters besuchen ;)
Nein ok, das war ein Scherz...

Aber ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich kann es auch oft nicht verstehen wie sich manche Leute so einen Hund anschaffen müssen. Ok, ich finde sie auch wirklich schön und alles, aber ich weiß genau dass wir diesem nicht gerecht werden können und das er unseren Kater hütet muss ja auch nicht sein... Da bleibe ich doch besser bei unserem schäferhund :D
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #33
Wie sieht es eigentlich bei den "richtigen" Wachhunden aus? Die, die gezielt etwas bewachen müssen? Zählt das auch unter "Arbeitsrassen"? :eusa_think:

Wenn wir z.B. einen Ausflug machen und ich kurz was aus dem Auto holen möchte, sage ich immer zu meinem Hund "pass auf" und er passt dann auf die Sachen auf, die ich bei ihm ablege. Wenn sich einer nähert, ist das kein Problem, er hat seinen eigenen Radius. Wenn dieser jedoch von Fremden überquert wird, fängt er an, zu verbellen. Kaum aus dem Radius verbellt, setzt er sich wieder neben den Sachen ab.
Sinnloses rumgekläffe ist das nicht, irgendwie hat er dabei gewisse "Regeln", wie z.B. die Sache mit dem Radius, die ich ihm nie wirklich beigebracht habe.

Früher haben die größeren Spitze die Schiffe der Seeleute verteidigt, sie wurden auch gezielt dort abesetzt. Meint ihr, sowas ist bei denen im Blut geblieben? :eusa_think:
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #34
Ich persönlich finde es ja immer wieder interessant, das einige Hunde aus z.b. Leistungslinie an x-beliebige Halter gegeben wird. Ist zwar nicht immer (Gott sei Dank), ist mir im Umkreis aber schon öfter aufgefallen.
Da gibt ein Herderzüchter einen Hund mit ordentlich Trieb, Sportlichkeit, etc. (Eltern alle Arbeitsprüfung) mit der Beschreibung "Super Familienhund" ab und eine Person jegliche Hunde-Erfahrung bekommt dann einen Hund, der dann vielleicht führerhart etc. ist.
Wenn ich doch eine Arbeitsrasse züchte, dann schaue ich doch als Züchter, wo meine Welpen hinkommen, habe gewisse Voraussetzungen....was erwarten sich die Züchter, die ihre teilweise Top-Welpen dann einfach so an den nächst besten vergeben?
Und nein, ich meine hier nicht die "Vermehrer" oder Hobbyzüchter, sondern auch teilweise richtig gute Vereins-Züchter, die enormen Wert auf ihre Tiere legen und viel Arbeit in Aufzucht/Prüfung und co. stecken.

Ich denke, wenn die Arbeitsrassen/Linien wirklich auch nur Arbeiter/Behörden und co. bekommen würden und andere Personen halt die Show-Linie, dann würde bei vielen Rassen einiges (zumindest in meinen Augen) besser laufen.
Was macht zb. eine Familien mit einem Border Collie aus X-Weltmeister Verpaarung?

Bei einigen Hunden kommt man (Gott sei Dank) eh nicht ohne Beziehung an sie heran (Militär und co.), aber bei einigen Hunden....
Für meine "leichte" Arbeit würde ich mir auch keinen führerharten, wehrtriebigen, aggressiven Mali aus reinen Militärlinien holen....wäre völlig überzogen. Und mir würden die Kontakte fehlen ;)
Sicher, ist sehr pauschal gesagt und auch nur meine kurze Erfahrung hierzu, ich schreibe später auf jeden Fall länger/mehr.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #35
Ich denke, wenn die Arbeitsrassen/Linien wirklich auch nur Arbeiter/Behörden und co. bekommen würden und andere Personen halt die Show-Linie, dann würde bei vielen Rassen einiges (zumindest in meinen Augen) besser laufen.
Warum?
Showhundchen leiden oft unter krassen Wesensmängeln, weshalb sie auch für die Arbeit nicht mehr zu gebrauchen sind - für die Familie aber genauso wenig. Ich wollte keinen ängstlichen, wesensschwachen Hund, der weder Fisch noch Fleisch ist, zwischen meine Kinder setzen (siehe Bearded Collie, Collie, Tervueren und Groenendael, etc.).

Oder die "Show"-Labbis, die so trampelig-doof sind (nicht böse gemeint), dass eine normale Kommunikation mit anderen Hunden sehr eingeschränkt ist.

Gibt auch Hochzuchtschäferhunde, die echte Triebmonster sind, aber mit denen arbeiten echt schwer ist, weil alles andere (Nerven, Führigkeit, was auch immer) fehlt.

Die Hunde sind ewig für einen Gebrauch gezüchtet worden, man kann die Hunde nicht auseinander bauen wie ein Puzzle, die Eigenschaften hängen alle zusammen. Die Eigenschaften, die man an den Hunden schätzt, haben sie erhalten/erworben, weil es für die Arbeit wichtig war.
Fällt die Arbeit, und somit die Überprüfung der Eigenschaften weg, kommen auch wesensschwache, untaugliche Hunde in die Zucht.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #36
Hallo,
cooles Thema.
Mal generell, ich finde es durchaus zeitgemäß und sinnvoll "Arbeitslinien" und "Schaulininien" zu züchten und zu unterscheiden (dabei sollte aber auf die Gesundheit geachtet werden...ein anderes Thema) .

Nur frei nach Schiller: ....drum prüfe wer sich ewig Bindet!

Wer einen reinen freudlichen Familienhund möchte und nicht täglich stundenlang trainieren will sollte sich kein Tier aus einer Arbeitslinie aussuchen - denn der ist was seine Zucht sagt: ein Arbeitstier.
Umgekehrt gilt das auch.
Natürlich kann der nette Mischlingshund auch ein Arbeitstier sein - das wäre reiner Zufall ist aber möglich. Bei der Zucht (ich kenne mich nur bei Schäferhunden aus) ist jedoch die Gebrauchshundzucht (Arbeitslinie) darauf ausgerichtet , eben auch genetisch, Hunde zu züchten die sozu sagen als Gebrauchshunde auf die Welt kommen und auch so gehalten werden sollten - um ihnen gerecht zu werden.

Man könnte es vergleichen mit:
Wenn jemand nicht gerne schnell und sportlich Auto fährt - ist ein Ferrari sicherlich das falsche Auto.
Und ein Rennfahrer kann mit einer Famileinelimousine keine Rennen fahren.

Generell gibt es ja Schaulinie / Arbeitslinie / Mischlinie.
Beim dt Schäferhund unterscheidet man: Hochzucht (Schaulinie) und Leistungs-Gebrauchshundlinie (Arbeitslinie).

Bekannte von mir haben sich gegen meinen Rat (sie fragten mich) einen echt tollen Schäferhund zugelegt - aus einer renommierten Gebrauchshunde Zucht. Ich nehme an,sie haben dem Züchter das was vorgeschwindelt, von wegen Ausbildung etc. Nun haben sie den Salat, das arme Tier ist kaum zu bändigen. Sobald ich ihn mal eine Woche habe und richtig solide und ausgiebig mit ihm arbeite...ist er der feine , brave und ruhige Hund den sie eigentlich haben wollten.

Hätten sie sich einen fHund aus einer Mischlinie oder Schaulinie (die gibt es inzwischen auch gerad rückig) zugelegt - dann wäre die Familie und der Hund glücklicher.
LG Suno
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #37
Der Pit Bull ist ja nun kein gezüchteter Wachhund und nur wenige Pits bewachen ernsthaft.
Das kläffen wenn Unbekanntes sich dem Grundstück nähert halte ich nicht für bewachen, jedenfalls keins was man als Arbeit auslegen würde. Meine kläffen auch, wenn das wichtiges ist, aber das macht sie nicht zu Arbeitshunden.

Das was Pico beschreibt, ist ein Wachverhalten was als Arbeitseinsatz durchgeht, da es dem Menschen Arbeit abnimmt und nutzen bringt.

Ich find reine Show und Familienhund auch überflüssig, da ohne Arbeit oder Sport nur auf Äußerlichkeiten gezüchtet wird und diese dann keinen praktischen Test unterliegen.

Sehr gutes Beispiel ist der engl. Bulldog. Er wurde kleiner und die Nase wurde weg gezüchte. Damit der gut an den Bullen ran kommen sollte und dennoch frei atmen konnte. Aber ohne Arbeitseinsatz wurde nie getestet ob das wirklich so stimmt. Resultat der Showhund Bulldog ist krank gezüchtet wurden.

Mit dem Amstaff passiert genau das Selbe, der wird immer größer und schwerer, und die Leistung geht zurück.

In vielen Ostblockstaaten (und in den USA) macht der Pit extrem viel Sport, was ihm nicht zur Arbeitsrasse macht, aber zum leistungsstarken Sporthund.
In Deutschland liegen diese Hund meist nur faul auf der Haut. Was auch nicht im Sinne des Erfinders war.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #38
Mh, wofür braucht man denn einen Arbeitshund, wenn man ihn nicht arbeiten will?
Wieso weicht man nicht auf andere Rassen aus?

Ich find reine Show und Familienhund auch überflüssig, da ohne Arbeit oder Sport nur auf Äußerlichkeiten gezüchtet wird und diese dann keinen praktischen Test unterliegen.
Amen!
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #39
Huhu,

Ein Fachmann oder (hoffentlich guter Züchter), kann zb. durchaus einschätzen wie ein Welpe sich entwickeln wird und ich finde es halt schade, das dann auch schon teilweise als Welpe nicht ganz einfache Hunde (und sich später in diese Richtung aufgrund Verpaarung etc. entwickeln werden), dann einfach an Familien mit Kindern abgibt, die 0 Hunde-Erfahrung haben und vielleicht 1 x pro Woche für ne Stunde in der HuSchu sind?
Oder hier in der Nachbarschaft...was macht ein Mann, mit einem Mali (der "nur") in der Ortsgruppe SD betreibt und der Hund so viel mehr Potential hat, vielleicht schon Staatsmeisterschaft laufen könnte - was jedoch nicht ist, da es angeblich ja dem Mali "reicht", der sich aber total langweilt...und die beiden mittlerweile nur noch im Dunklen trainieren können wegen diverser Probleme...
Ich versteh da teilweise die Züchter nicht.....^^

Mh, wofür braucht man denn einen Arbeitshund, wenn man ihn nicht arbeiten will?
Wieso weicht man nicht auf andere Rassen aus?

Danke!


Sowas in der Richtung mein ich ^^. Ist nicht ganz einfach das so auszudrücken, wie ich es denke.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #40
Ein Fachmann oder (hoffentlich guter Züchter), kann zb. durchaus einschätzen wie ein Welpe sich entwickeln wird und ich finde es halt schade, das dann auch schon teilweise als Welpe nicht ganz einfache Hunde (und sich später in diese Richtung aufgrund Verpaarung etc. entwickeln werden), dann einfach an Familien mit Kindern abgibt, die 0 Hunde-Erfahrung haben und vielleicht 1 x pro Woche für ne Stunde in der HuSchu sind?
Das finde ich auch schade. Liegt aber nicht an den Hunden oder der Linie, aus dem die Hunde kommen. Dafür eine Rasse zu missbrauchen, damit jeder einen haben kann, ist eine Schande. Entweder ich passe zu einem Hund oder nicht.

Man kauft sich ja auch kein Auto, was aussieht wie ein Ferrari, aber nur 65 PS hat. Entweder ganz oder gar nicht!

Oder hier in der Nachbarschaft...was macht ein Mann, mit einem Mali (der "nur") in der Ortsgruppe SD betreibt und der Hund so viel mehr Potential hat, vielleicht schon Staatsmeisterschaft laufen könnte - was jedoch nicht ist, da es angeblich ja dem Mali "reicht", der sich aber total langweilt...und die beiden mittlerweile nur noch im Dunklen trainieren können wegen diverser Probleme...
Also ich denke nicht, dass ein Hund unterscheidet zwischen "Ortsgruppen-SD" und Staatsmeisterschaft. Hauptsache der Hund arbeitet.
Was die diversen Probleme angeht... nicht alles ist auslastungssache. Der Hund kann noch so gut gearbeitet sein und trotzdem Probleme in der "modernen Welt" machen.
 
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