Es erfordert ja auch einfach eine andere Einstellung zum Hund, wenn man so ein Pensum durchzieht.
Gerade bei Polizeihunden kann es halt passieren, dass man mit Hund zum Dienst geht und mit dem Halsband zurück kommt.
Damit muss man dann eben rechnen und das sollte einem auch klar sein- das ist beim "Normal"-Hundehalter jetzt nicht unbedingt der Fall bzw. sollte es nicht sein.
Was ich aber gerade auch bei Arbeitsrassen immer wieder wichtig finde: Nur weil es eben "Arbeitsrassen" sind ziehen die Halter sich ihre Junkies auch durchaus selbst heran.
Ich
kann natürlich jeden Tag meinen Border nehmen und 8 Stunden Bespaßung organisieren- aber das
braucht der Hund im Zweifelsfalle nicht.
Es zieht sich eig. durch alle "Arbeiter" durch, dass teilweise verzweifelte Menschen daneben stehen, die nicht wissen was sie ihrem 6 Monate alten Hund jetzt noch bieten sollen, weil der nach 4 Stunden immer noch mehr fordert.
Auch ein Border kann, wenn ich es richtig anpacke, mit einstündiger Bespaßung zufrieden sein.
Auch aus einer Leistungslinie.
Dieser Irrglaube über die unbegrenzte Arbeitsfähigkeit dieser Hunde ist es mMn was ihnen in (unwissender) Privathand das Genick bricht.
Da werden Junghunde herangezogen mit der Frust-Toleranz eines Maikäfers und der Ausdauer eines Marathonläufers, obwohl er viel besser im Sprint wäre.
Habe ich dann noch die glorreiche Idee und kombiniere das mit einer ausgeprägten Ballsucht haben zumindest Hundetrainer für die nächsten Jahre mehr als ausgesorgt
