exe wenn du einmal gesehen hast wie so ein "Schutzhund" der ja angeblich nur nach seinem Spielzeug (also dem Beissärmel) aus ist einem Mann den haben Arm abgerissen hat dann wirst du verstehen warum ich sage solche Hunde haben in Privathand nichts zu suchen und Schutzhundesport ist alles andere als ein Sport. Ein Schutzhund egal wie ausgebildet ist eine Waffe und zwar eine äusserst tötliche. Diese Viecher sind unberechenbar. Aber ich seh schon du scheinst auch so eine Verfechterin dieses "Sportes" zu sein.
Woher nimmst du diese Schauermärchen?
Sogar Diensthunde der Polizei/Zolls (die tatsächlich auch "ernsthaft" beissen sollen) leben in ihrer Freizeit ganz normal mit in der Familie, mit Kindern, anderen Hunden, Leute die zu Besuch kommen, usw. Mal abgesehen von den 100000 Sporthunden, die in Deutschland so rumrennen - viele sind "nebenbei" sogar Rettungshunde. Oder "hauptberuflich" Rettungshunde und dürfen mal am Ärmel beißen... ist auch nicht weiter verwunderlich, da sich die Ausbildung in sehr vielen Dingen ähnelt bzw. gleicht. Sind Rettungshunde auch unberechenbare, gefährliche Viecher?
In den Niederlanden ist es noch krasser, da darf jeder Privatmann mit seinen Hunden die Polizeihundeausbildung absolvieren - ups, und trotzdem sind das keine Bestien und mehr Beißvorfälle gibt es dort auch nicht. Dort ist man stolz auf seine Hunde!
Eben waren Hunde noch ehrliche, nicht falsche Geschöpfe, in die man ein riesen Vertrauen haben kann. Und dann ist ein Hund ein "Viech" und unberechenbar, weil er an einem Juteärmel beissen und zerren darf?
Wenn ich mir ein Handtuch um die Hand wickle und den Terrier darauf scharf mache, beißt er da auch rein. Deshalb kann er danach genauso vorsichtig mit meiner bloßen Hand spielen, der wollte nämlich das Handtuch haben bzw. damit spielen.
JA, man kann Hunde versauen. Dafür braucht es aber keinen Schutzhundesport...
Hallo,
ich kann mich jetzt nicht so sehr ereifern. Auch darf und soll doch jeder seine Meinung / Einstellung haben.´
Nö, klar. Dir wird ja auch nicht suggeriert, dass du und/oder dein Freundeskreis verantwortungslos sind und "unberechenbare Viecher" heranziehst!
Ich habe für mich und meine dt. Schäferhunde jedenfalls entschieden, daß meine Hunde mit mir keine Schutzhundeausbildung machen. Ich bin mir zu 100% sicher , daß es beide super lernen und ausführen könnten - aber ich bin mir nicht mal zu 50% sicher ob ICH sie dann noch richtig führen und für die Allgemeinheit sichern könnte. Auch müßte das erlernte ja irgendwie Sinn machen und angewendet werden, den könnte ich ihnen aber nicht bieten.
Sichern? Führen? Die Hunde sind doch immer noch die gleichen Hunde. Den Sinn findest du überall im Alltag, wo viele Hunde sich mit dem richtigen Job sehr viel ausgeglichener und gehorsamer zeigen. Ständig werden Impulskontrollspielchen empfohlen, Reizangeltraining, Training der Frustrationstoleranz, Fährtenarbeit oder Unterordnung. Auf dem Hundeplatz ist das alles falsch?
Wenn du mal zufällig "den richtigen" Deutschen Schäferhund gegriffen hast, wirst du es vielleicht auch merken und deine Einstellung ändern.
Da fällt mir ein bekanntes Zitat von Dieter Nuhr ein...