Dürfen Hunde Bolognese essen ?

Diskutiere Dürfen Hunde Bolognese essen ? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; das finde ich gut und halte das auch so :-) mein Hund würde mir auch nichts zu essen abgeben :D :D lg Jaspi
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #21
Unsere Hunde bekommen nichts vom Tisch, schon gar nicht wenn Schweinefleisch dran ist.

das finde ich gut und halte das auch so :) mein Hund würde mir auch nichts zu essen abgeben :D :D

lg
Jaspi
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ?

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  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #23
Genau genommen sind Hunde Müllschlucker die mittlerweile auch ein recht gut genau darauf angepasstes Verdauungssystem besitzen..
Sie können Kohlenhydrate und auch Gemüse und Obst verwerten. Warum also den Hund nicht passend seiner Verdauung ernähren?
Wenn hier eine Portion Nudeln mit Bolognese Soße übrig bleibt ist das auch alles andere als "Müll" in dem Sinne. Bei uns wird immer frisch selbst gekocht und die Hunde vertragen es wunderbar. Sie können es verwerten und es macht ihnen sichtlich eine große Freude den "Müllschlucker" zu spielen. Ich wüsste also nicht warum ich meinen Hunden nicht die Essensreste geben sollte. Nur, weil ich denke, dass sie dann ja "Müllschlucker" sind, die das bekommen was ich nicht mehr will?
Gekochtes Schweinefleisch nicht zu verfüttern macht auch keinerlei Sinn..
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #24
Genau genommen sind Hunde Müllschlucker die mittlerweile auch ein recht gut genau darauf angepasstes Verdauungssystem besitzen..
Sie können Kohlenhydrate und auch Gemüse und Obst verwerten. Warum also den Hund nicht passend seiner Verdauung ernähren?
Wenn hier eine Portion Nudeln mit Bolognese Soße übrig bleibt ist das auch alles andere als "Müll" in dem Sinne. Bei uns wird immer frisch selbst gekocht und die Hunde vertragen es wunderbar. Sie können es verwerten und es macht ihnen sichtlich eine große Freude den "Müllschlucker" zu spielen. Ich wüsste also nicht warum ich meinen Hunden nicht die Essensreste geben sollte. Nur, weil ich denke, dass sie dann ja "Müllschlucker" sind, die das bekommen was ich nicht mehr will?
Gekochtes Schweinefleisch nicht zu verfüttern macht auch keinerlei Sinn..

Der Hund ist dem Wolf noch zu 99,8% gleich, auch die Verdauung. Der Hund hat sie angepasst und kann Stärke besser verdauen als der Wolf, was nicht heißt das es gesund und erstrebenswert ist. Wenn ich die Möglichkeit habe, dann gebe ich dem Tier das was es am Besten verträgt und das ist keine Stärke oder Kohlenhydrate.

Meinen Hunden macht es großen Spaß sich zu kloppen, heißt auch nicht das ich sie lasse und das es sinnvoll ist, nur weil es ihnen Spaß macht :roll:
Müll mein ich nicht weil es Abfälle des Menschen sind, sonder weil es für den Hund schlechter verträglich und zu verdauen ist.

Mir ist es egal was für Zeug die anderen in ihre Hunde kippen, meine bekommen es nicht und die Begründung steht oben.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #25
Woher genau ziehst du die Erkenntnis, dass es ungesund und nicht erstrebenswert ist oder noch besser "nicht so gut vertragen wird"? :eusa_think:
Ich lasse bei meinen Hunden all das zu was ihnen Freude bereitet und weder ihnen noch anderen Schaden zufügt. Ihnen ab und an meine restlichen Nudeln zu verfüttern gehört zu "lasse ich gerne zu".
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #26
Das Blut spritzt zum teil noch aus den Schlachteabfällen,
Sicher das es Blut ist? Normalerweise werden Schlachttiere vor dem Zerteilen ausgeblutet, da das Fleisch sonst schneller verderben würde.
Der wässrig-dünne, rote Saft der meistens aus Fleischstücken läuft (kennt man auch vom Steak) ist kein Blut, sondern Wasser aus dem Muskel welches nur durch das im Muskel enthaltene Protein Myoglobin rot gefärbt ist (zum Vergleich, bei einer Schale gewolftem Pansen sammelt sich auch Wasser, dieses ist aber meistens nicht rot sondern schwarz oder grünlich.)
Off-Topic
Frag nicht, wie ich geguckt habe, als mein Hund tatsächlich Wasabi gefressen hat :shock:
.
Als ich früher in einer WG wohnte hatten wir dort einen Collie der sehr ausdauernd beim Essen bettelte, irgendwann war jemand so genervt von ihm, dass er ein Stück Brot nahm, es mit Tabasco tränkte und dem Collie hinhielt um ihn "abzuschrecken". Der Collie hat das Tabasco-Brot freudig gefressen und noch nen Nachschlag verlangt.
Alle waren so erstaunt, dass hinterher ein "Test" gemacht wurde, bei dem man ihm zwei Stücke Brot auf den Boden legte - eines mit Tabasco und eines ohne - auch bei mehreren Wiederholungen entschied sich der Collie in den meisten Fällen dafür das Tabasco-Stück zuerst zu fressen.

Meine Theorie dazu wäre, dass Hunde gerne scharfe Sachen fressen weil die Schärfe in aller Regel aus ölhaltigen Substanzen besteht und Hunde nun mal fetthaltige Sachen lieben. Sie riechen nur "fettig!!!" und dann fressen sie es, egal ob es im Maul brennt oder nicht :D
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #27
Woher genau ziehst du die Erkenntnis, dass es ungesund und nicht erstrebenswert ist oder noch besser "nicht so gut vertragen wird"? :eusa_think:
Ich lasse bei meinen Hunden all das zu was ihnen Freude bereitet und weder ihnen noch anderen Schaden zufügt. Ihnen ab und an meine restlichen Nudeln zu verfüttern gehört zu "lasse ich gerne zu".
Weil ich früher selber so dumm war und hab Nudeln verfüttert. Daher kann ich es schon beurteilen ob es für meine Hunde ungesund und nicht erstrebenswert ist. Es ist zwar schon ewig her, aber das hat meinen Hund dauerhaft geschadet, die Fettzellen reagieren bei dem Hund anders als bei den gebarften Hunden. Hunde die von Welpe an gebarft wurden scheinen anders zuverbrennen.
Hunde der gleichen Rassen, fast gleiches Gewicht, gleicher Auslastung und Futtermenge, wenn dann der ehm. Resteverwerter anders ist, kann man durchaus seine Rückschlüsse draus ziehen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Sicher das es Blut ist? Normalerweise werden Schlachttiere vor dem Zerteilen ausgeblutet, da das Fleisch sonst schneller verderben würde.
Der wässrig-dünne, rote Saft der meistens aus Fleischstücken läuft (kennt man auch vom Steak) ist kein Blut, sondern Wasser aus dem Muskel welches nur durch das im Muskel enthaltene Protein Myoglobin rot gefärbt ist (zum Vergleich, bei einer Schale gewolftem Pansen sammelt sich auch Wasser, dieses ist aber meistens nicht rot sondern schwarz oder grünlich.)
Off-Topic
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Als ich früher in einer WG wohnte hatten wir dort einen Collie der sehr ausdauernd beim Essen bettelte, irgendwann war jemand so genervt von ihm, dass er ein Stück Brot nahm, es mit Tabasco tränkte und dem Collie hinhielt um ihn "abzuschrecken". Der Collie hat das Tabasco-Brot freudig gefressen und noch nen Nachschlag verlangt.
Alle waren so erstaunt, dass hinterher ein "Test" gemacht wurde, bei dem man ihm zwei Stücke Brot auf den Boden legte - eines mit Tabasco und eines ohne - auch bei mehreren Wiederholungen entschied sich der Collie in den meisten Fällen dafür das Tabasco-Stück zuerst zu fressen.

Meine Theorie dazu wäre, dass Hunde gerne scharfe Sachen fressen weil die Schärfe in aller Regel aus ölhaltigen Substanzen besteht und Hunde nun mal fetthaltige Sachen lieben. Sie riechen nur "fettig!!!" und dann fressen sie es, egal ob es im Maul brennt oder nicht :D

Ist 100% Blut. Ist ja wenig Muskelfleisch bei und es ist nicht klarrot, sondern dunkelrot und dickflüssig. Aus der Lunge kann man teils geronnenes Blut wie dicke Fäden rausziehen.

Stimmt, bei uns ist auch sehr viel Fett bei. Fett gibt Energie und daher wird es gefressen, die Nebenwirkungen sind dann egal.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #28
Nein, man kann keine Rückschlüsse daraus ziehen was "dein Hund" vertragen hat und was nicht und auch nicht daraus, dass "ein" Rassevertreter im Vergleich anders reagiert. Sie "scheinen" anders zu verbrennen? Was anders zu verbrennen? Woraus machst du das fest? Was sind die Änderungen?

Was du deinen Hunden fütterst ist mir auch herzlich egal, aber herum zu gehen und zu erzählen wie "dumm" und "schädlich" es doch ist den Hunden Nudeln und gekochtes Schweinefleisch zu geben und das vollkommen losgelöst von irgendwelchen Forschungen, finde ich doch recht "frech".
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #29
Huhu,

also dass der Hund dem Wolf zu 99,8% ähnelt ist aber eine sehr großzügige Zahl, die der Realität nicht wirklich entspricht ;) Der Hund hat sich im Vergleich zum Wolf enorm verändert. Vor allem was die Ausprägung der Sinne, den Körper und das Verhalten angeht. Selbst Wildhunden wie Dingos würde ich diese hohe Prozentzahl nicht zutrauen. Der Hund in unserer heutigen Zeit schon ein ziemlicher "Schwachmat" im Vergleich zum Wolf. Sieht man häufig schon an den ganzen Allergien, Unverträglichkeiten und teilweise auch Krankheiten (auch bei gebarften Hunden). Auch ein Hund braucht Kohlehydrate und die gibt es auch nicht nur in Getreide, aber der Getreide-vermeide-Hype ist wohl auch schon in der Hundehaltung angekommen (oder ging er von dort aus? ;)). Auch Obst und Gemüse sind in Ordnung und nicht nur zur Sättigung da. Ich denke, die These, dem Hund ausschließlich Fleisch, Knochen und Innereien zu geben, kann sich nicht mehr ohne Weiteres halten. Ich glaube, dafür sind unsere Hunde zu "verweichlicht".

Persönlich sehe ich kein Problem, dem Hund Essensreste zu geben. Auch Bolognese oder Nudeln empfinde ich nicht als Problem. Jerry bekommt da natürlich weniger als Hanna, da er eher zum Übergewicht neigt. Persönlich finde ich es schlimmer, das Essen wegzuschmeißen, als es dem Hund zu geben. Sicherlich werden meine Hunde besser ernährt als ich teilweise. Das heißt aber nicht, dass ich "verschwenderisch" alles wegschmeiße, nur weil es nicht perfekt und supergesund für den Hund ist.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #30
Naja, man geht bei diesen Prozentzahlen ja immer von einem "bis zu" aus. Wir ähneln den Affen auch noch bis zu 99,4%. Der Unterschied kann auch Größer sein. Ich glaube alleine zwischen Mann und Frau können es mehrere Prozente Unterschied sein. Im Endeffekt sagt das wenig aus, außer dass wir mehr oder weniger der selben Spezies angehören. Vom Kuh zum Mensch sind es z.B. auch noch rund 80%.

Was nun mal aussagekräftig ist, ist die Tatsache, dass Hunde über die nötigen Enzyme verfügen um Kohlenhydrate verwerten zu können.
Kohlenhydrate sind sehr gute Energielieferanten. Natürlich bedeutet das gleichzeitig, dass man bei Hunden die zu Übergewicht neigen eher sparsam damit umgehen sollte und generell sollte eine Mahlzeit ausgewogen sein und nicht überwiegend aus Kohlenhydraten bestehen. "Ungesund" sind sie deswegen aber noch lange nicht und es gibt auch keinerlei Forschung die etwas in diese Richtung aufzeigt (weder beim Menschen noch beim Hund). Das einzige was es halt gibt ist der Unterschied innerhalb der Kohlenhydrate und der damit zusammenhängende schnelle/langsame Anstieg des Blutzuckergehaltes. Aber ich rede von Polysaccharide (Kartoffeln, Nudeln, Reis) etc.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #31
Ich persönlich finde ein Leben als "Resteverwerter" aka Müllschlucker, am natürlichsten für den Hund. So sind sie schließlich entstanden. ;)
Bei mir kommt oft was in den Napf, wo andere die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Die Hunde sehen gut aus, sie sind robust, vor allem auch der Magen-Darm-Trakt hält was aus, ganz ohne Blähungen, Kotzen oder Durchfall... das war bei reiner Trockenfütterung noch anders.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #32
Meine bekommen rohes gewolftes Fleisch mit Knochen (manchmal auch ganze Tiere), dazu regelmäßig püriertes rohes Gemüse/Obst und immer mal wieder Essensreste (gerne Nudeln, Kartoffeln, Reis und auch mal die Bolognesesoße ;) ) und zwischendurch eben auch mal ne ganze Banane oder ähnliches.
Was die Verdauung angeht ist ein Hund eben kein Wolf mehr (und selbst die haben sich teilweise omnivor ernährt).
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #33
Dann möchte ich auch nochmal was dazu sagen:

Bei BARF darf der Hund aber keine Bohnen bekommen, roh oder gekocht, wegen den Blähungen ;)
Sollte nicht, wenn er darauf reagiert, dürfen tut er gekochte Bohnen schon ;). (Sorry, hatte im Kopf, dass es auch Bohnen gibt, die roh verzehrt werden, war wohl ein Trugschluss. In meinem Fall geht es um gekochte grüne Bohnen.)
Dasselbe gilt für alle Hülsenfrüchte und Kohl, wobei Kohl roh verfüttert werden kann. Mein Hund verträgt das alles, weswegen es auch hin und wieder in die Gemüseration reinkommt (Kohl auch roh). Ich sehe da weder ein Problem, noch einen Unterschied dazu, wenn er es von meinem Teller bekommt.

Genau und Fisch gibt es bei uns auch fast nie, vielleicht zweimal im Jahr.
Dass du ihn nicht fütterst heißt weder, dass der Hund ihn nicht haben darf, noch dass andere Barfer ihn nicht regelmäßig füttern bzw. das schlecht wäre ;). Fisch kann sehr wohl regelmäßig im Speiseplan des Hundes vorkommen und so ist es auch in den Barftheorien vorgesehen bzw. möglich. Mein Hund bekommt zwei Mal die Woche Fisch, dafür halt kein Fischöl.

Der Unterschied liegt darin wie gebarft wird, unsere bekommen nur frische Schlachteabfälle, ohne die unnötigen Magenfüller Gemüse/Obst.
Nudeln sind Getreide? Getreide macht dick? Wenn bei uns tatsächlich mal Nudeln überbleiben dann kommen die in den Müll, der Hundenapf ist keine Mülltonne und der Hund kein Müll schlucker.
Obst und Gemüse sind keine unnötigen Magenfüller. Eben weil der Hund sie benötigt fütterst du grünen Pansen und Blättermagen. Der Unterschied besteht darin, dass der Hund dann halt nur das bekommt, was die Kuh gefressen und vorverdaut hat. Meiner bekommt halt zusätzlich noch Obst und Gemüse frisch, zumal die lieben Kühe auch nicht so prickelnd gefüttert werden. Dort dürfte übrigens auch Getreide mit im Mageninhalt dabei sein.
Der Hund wird von einem halben Teller Nudeln nicht fett (mein Hund wiegt 40kg, vom Chi reden wir ja nicht). Nicht jedes Getreide macht gleich dick, nicht jedes Getreide ist gleich gut verdaulich und geringere Mengen Kohlenhydrate werden vom Hund sogar benötigt. Außerdem reden wir mal von einem Essensrest, das heißt nicht von täglicher Nudelfütterung.
Mein Hund ist auch kein Müllschlucker und ich werfe ihm auch nicht die abgelaufenen Essensreste aus dem Kühlschrank in die Schüssel und sage friss oder stirb. Was ich mir koche und wovon er mal einen Rest bekommt ist frisch zubereitet, ich weiß was drin ist und er bekommt es noch lauwarm, nicht tagelang abgestanden. Bei dir klingt das, als würde ich den Müll halt nicht auf den Kompost sondern meinem Hund in die Schüssel werfen :eusa_eh:.

das finde ich gut und halte das auch so :) mein Hund würde mir auch nichts zu essen abgeben :D :D
Meiner legt mir öfter mal seine Kausachen hin oder würde mich aus seiner Schüssel fressen. Und nu?

Der Hund ist dem Wolf noch zu 99,8% gleich, auch die Verdauung. Der Hund hat sie angepasst und kann Stärke besser verdauen als der Wolf, was nicht heißt das es gesund und erstrebenswert ist. Wenn ich die Möglichkeit habe, dann gebe ich dem Tier das was es am Besten verträgt und das ist keine Stärke oder Kohlenhydrate.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Zum einen kann der Hund Stärke spalten, zum anderen nutzt er Kohlenhydrate durchaus als bevorzugte Energiequellen für Nervensystem und Bildung roter Blutkörperchen.

Weil ich früher selber so dumm war und hab Nudeln verfüttert. Daher kann ich es schon beurteilen ob es für meine Hunde ungesund und nicht erstrebenswert ist. Es ist zwar schon ewig her, aber das hat meinen Hund dauerhaft geschadet, die Fettzellen reagieren bei dem Hund anders als bei den gebarften Hunden. Hunde die von Welpe an gebarft wurden scheinen anders zuverbrennen.
Könntest du das näher erläutern? Sind die Hunde dick geworden? Wie oft hast du denn Nudeln gefüttert? Und hast du einen Beleg dafür, dass die Zellen anders reagieren sollen als bei Fertigfutterhunden?

und selbst die haben sich teilweise omnivor ernährt
Dazu nur kurz was, weil mir das auf manchen Internetseiten ein wenig auf den Nerv geht von wegen »Karni-Ominvore« etc.: Genau genommen sind Hund und Wolf fakultative Karnivoren, sprich sie haben die Wahl. Vom Gebiss, Darmaufbau usw. her sind sie durchaus Karnivoren, nur verfügt besonders der Hund eben über Ansätze zur Stärkespaltung u.ä., die ihm ermöglichen, bei Nahrungsknappheit darauf auszuweichen. Das ist ein Unterschied für mich zu diesem Hund=Omnivore, denn Omnivoren sind darauf ausgelegt, stetig omnivor zu fressen und brauchen das für eine gesunde Ernährung. Die Verteilung der Komponenten liegt daher anders.


Off-Topic
Als ich früher in einer WG wohnte hatten wir dort einen Collie der sehr ausdauernd beim Essen bettelte, irgendwann war jemand so genervt von ihm, dass er ein Stück Brot nahm, es mit Tabasco tränkte und dem Collie hinhielt um ihn "abzuschrecken". Der Collie hat das Tabasco-Brot freudig gefressen und noch nen Nachschlag verlangt.
Alle waren so erstaunt, dass hinterher ein "Test" gemacht wurde, bei dem man ihm zwei Stücke Brot auf den Boden legte - eines mit Tabasco und eines ohne - auch bei mehreren Wiederholungen entschied sich der Collie in den meisten Fällen dafür das Tabasco-Stück zuerst zu fressen.

Meine Theorie dazu wäre, dass Hunde gerne scharfe Sachen fressen weil die Schärfe in aller Regel aus ölhaltigen Substanzen besteht und Hunde nun mal fetthaltige Sachen lieben. Sie riechen nur "fettig!!!" und dann fressen sie es, egal ob es im Maul brennt oder nicht :D
Super Geschichte, das hätte meiner sein können :mrgreen:.
Die Theorie finde ich interessant, nur warum brennt die Schärfe dann nicht (zumindest scheinbar)? Gerade Wasabi treibt einem ja echt die Tränen in die Augen :lol:.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #34
Ich habe ja auch nur geschrieben, dass sie sich teilweise omnivor ernähren und nicht, dass sie Omnivore sind. Mir ist das durchaus bewusst wie die Einteilung ist. Ich glaube selbst Pandabären zählen rein nach Unterteilung noch dazu.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #35
Off-Topic
War auch nicht böse gemeint oder an dich gerichtet, ich wollte es nur allgemein erwähnt haben ;).
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #36
Wenn bei uns tatsächlich mal Nudeln überbleiben dann kommen die in den Müll, der Hundenapf ist keine Mülltonne und der Hund kein Müll schlucker.

Lieber Essbares wegschmeißen als den Hund geben?!... also die Welt ist schon etwas verrückt geworden.

Jeder hat natürlich seine eigene Meinung und Auffassung die ich auch respektiere.

Aber wir reden hier immernoch von Nahrung auf höchster Qualität und der Mensch ist vom Magen sicherlich sensibler als der Hund.
Bevor ein Produkt schlecht wird, überbleibt oder im Müll landet bekommt es der Hund.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #37
Naja, man geht bei diesen Prozentzahlen ja immer von einem "bis zu" aus. Wir ähneln den Affen auch noch bis zu 99,4%. Der Unterschied kann auch Größer sein. Ich glaube alleine zwischen Mann und Frau können es mehrere Prozente Unterschied sein. Im Endeffekt sagt das wenig aus, außer dass wir mehr oder weniger der selben Spezies angehören. Vom Kuh zum Mensch sind es z.B. auch noch rund 80%.

Selbst dann bezweifel ich die hohe Prozentzahl bzgl der Gemeinsamkeit zwischen Wolf und Hund. Bei Menschen und Affen kenne ich mich zugegebenermaßen nicht aus. Zwecks Domestikationsvorgänge habe ich mich die letzten 10 Monate allerdings viel mit entsprechender Literatur beschäftigt (bzw. musste mich damit beschäftigen) und die Unterschiede sind schon gewaltig. Das heißt natürlich nicht, dass die Verdauung und Anatomie gänzlich anders ist und mit dem Wolf nichts mehr gemein hat, aber die hohe Prozentzahl halte ich für deutlich unrealistisch und habe ich so auch noch in keiner Literatur nachlesen können.

Ansonsten sehe ich das wie Braunbär. Ich finde, da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Ich bin kein Freund davon, verschwenderisch mit Lebensmitteln umzugehen und solange man dem Hund nicht ausschließlich Futter gibt, welches er nicht allzu gut verwerten kann, sondern mal ein paar Nudeln und übrig gebliebenes Gemüse, sehe ich auch kein Problem damit, es ihm in den Napf zu legen, statt die Wegwerfgesellschaft voll auszuleben.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #38
Das kommt ja auch ein bisschen auf die Art der Analyse an. Nimmt man z.B. nur die mtDNA kann man immer von kleineren Unterscheidungen ausgehen als bei anderen Methoden (und soweit ich weiß fällt damit auch der relativ große männlich/weiblich Unterschied weg). Es gibt z.B. Zahlen von 1994 die nur 0,2% Unterschied aufzeigten. ()

Wie gesagt, sagt das aber auch nicht wirklich viel aus.
Selbst wenn alle Methoden 99,8% Gleicheit unterstellen würden, könnten die 0,2% immer noch genau die Änderungen in der Verdauung ausmachen, um die es hier geht.

Und mal aktuell dazu:
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #39
Naja, die Artikel sind aber auch relativ allgemein gehalten. Liest man mal Lektüre, die sich ausschließlich mit Domestikationsprozessen beschäftigt, sieht man recht deutlich, wie "wenig" der Hund noch mit dem Wolf gemeinsam hat. Wobei ich generell auch immer vorsichtig wäre, den Wolf generell als Vorbild zu nehmen. Denn wie einer der Artikel m.E. schon treffend sagt, weiß man gar nicht so recht, wann und wie der Wolf domestiziert wurde. Auch weiß man nur bedingt, wie sich ein Wolf damals ernährt und gelebt hat. Zumal nicht alle Hunderassen von derselben Wolfsrasse abstammen. Das ist ja auch von Region zu Region verschieden wie es bei vielen Tierarten inklusive dem Menschen der Fall ist. Auch unsere heutigen Wölfe sind u.U. nicht mehr mit den Wölfen zu vergleichen, von denen unsere heutigen Haushunde abstammen. Von daher wäre ich sowieso dafür, den Hund als Hund zu betrachten und dadurch herauszufinden, was er braucht und wie viel er braucht und nicht von der Ernährung und Lebensweise von Vorfahren abhängig zu machen, die es als solche nicht mehr gibt.
 
  • Dürfen Hunde Bolognese essen ? Beitrag #40
Genetisch noch immer genug um sich mit ihm paaren zu können, aber genetische Ähnlichkeit ist ja auch nochmal etwas anderes als die "spürbare" Ähnlichkeit.
Ich finde so allgemein kann man auch durchaus noch den Wolf und sein Verhalten, seine Eigenschaften und sein Aussehen beobachten und versuchen etwas daraus zu ziehen. Man sollte nur niemals vergessen, dass zwischen Wolf und Hund trotzdem eine lange Zeit der Domestikation liegt (und ja auch vollkommen andere Aufzucht, Erziehung etc.) und unsere Hunde keine Wölfe mehr sind. Behält man das im Hinterkopf, finde ich es durchaus vorteilhaft, wenn man sich die nahen wildlebenden Verwandten mal genauer anschaut. Wobei ich da vielleicht auch eine etwas andere Meinung habe, weil hier ein Wolfhund neben mir sitzt und man am Ende für ihn mehr Verwertbares herauszieht als z.B. für einen Golden Retriever.
 
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