Mein Hund ist 12 und wir haben bisher trotzdem keine regelmäßigen Tierarzt-Checks gemacht.
Ich weiß ja nicht wie kooperativ deine Katzen sind, aber bei Ringo kann ich Augen, Ohren und auch Zähne doch relativ gut selbst angucken und dann eben bei Veränderungen oder Verdacht einen Bedarfs-TA-Termin wahrnehmen (im Mai hat's dann auch tatsächlich einer größeren Zahn-Op bedarft, bei der er einen Eckzahn und noch zwei andere verloren hat, der Arme).
Evtl. sinnvolle Kontrollen wären aber vielleicht mal hin und wieder abhören lassen, denn Herzprobleme kann man so schon aufdecken bevor sie sich mit schlimmeren Symptomen bemerkbar machen (man kann auch selber abhören lernen wenn man sich ein wenig reinhängt und Stethoscope sind nicht allzu teuer, aber dazu fehlte mir bisher auch der Ehrgeiz (zumal ich es mir schwierig vorstelle an genügend "Testobjekte" zum Üben ranzukommen

)).
Ein Blutbild kann natürlich sehr sinnvoll sein um Organprobleme im Vorfeld aufzudecken (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse...usw), es ist allerdings auch der größte Stressfaktor für das Tier, da muss man abwägen.
Einfacher wird alles, wenn man einen TA hat der ins Haus kommt (bei mir hier gibt es ein paar), das ist bestimmt gerade für Katzen angenehmer.
Bei aller gut gemeinten Prophylaxe darf man natürlich nicht vergessen, dass auch Vorsorge nicht vor Erkrankungen an sich schützt und auch nicht immer unbedingt die Behandlungschancen verbessern muss, genau so wie die Tatsache dass auch unkontrollierte Tiere ein langes und gesundes Leben haben können.
Es ist immer eine Sache der Abwägung denke ich, ein Tier welches immer gesund war (wie mein Ringo) würde ich wahrscheinlich rein vom Gefühl her nicht zwingend ohne Anlass kontrollieren lassen, ein Tier mit Vorerkrankungen aber wohl schon.
Man muss einfach wissen womit man sich sicherer fühlt und was man für seine Tiere für am Besten hält (mir fällt gerade auf, geschickt wie ich bin, gebe ich dir mit diesem Satz im Grunde so gar keine Antwort auf deine Frage, sorry :uups

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