Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau?

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  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #21
Als Vermieter kann ich mir, in der Regel, nun mal aussuchen, wem ich meine Wohnungen vermiete.


Aussuchen schon, aber Tiere pauschal verbieten kann er nicht, solche Klauseln sind schlicht rechtsunwirksam. Wenn ich heute das Problem hätte, würde ich den Vertrag auch mit Klausel unterschreiben, das Einzige worauf ich achten muss, dass meine Katzen, Hund ect.pp. sich so verhalten, dass es keine Beschwerden gibt, aber das habe ich bedingt auch bei Eigentum.
 
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  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #22
Felix hat das genauso gemeint wie er es gesagt hat. Der scheint ja keine Probleme zu haben um Augen und Ohren für Probleme anderer schon gar nicht.

Bei uns war es auch Zufall. Mein Patenonkel hatte ein Haus zu verkaufen nachdem 2 mal Messis drin waren. Samstag sind wir umgezogen ins frisch renovierte Haus und Happy. Es gehört uns. Selbst 20 Hunde könnten wir hier halten wenn wir wollen wuerden. :mrgreen:
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #23
Felix hat das genauso gemeint wie er es gesagt hat.
Na und? Er hat ja auch - rein sachlich betrachtet - nicht unrecht ;). Es ist eine reine Einstellungssache, ab wann jemand etwas für einen Zoo hält. Bei manchen fängt das schon bei zwei Meerschweinchen an, bei anderen liegt die Schmerzgrenze wiederum deutlich höher. Die Reaktionen auf meinen "Zoo" sind da auch breit gefächert :roll:. Und ich kann einem Vermieter keinen Vorwurf machen, wenn er nicht mit Tierhaltung vermieten will. Ist schließlich sein Eigentum und da habe ich als Mieter dann auch gewisse Spielregeln einzuhalten.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #24
Na und? Er hat ja auch nicht unrecht ;). Es ist eine reine Einstellungssache, ab wann jemand etwas für einen Zoo hält. Bei manchen fängt das schon bei zwei Meerschweinchen an, bei anderen liegt die Schmerzgrenze wiederum deutlich höher. Die Reaktionen auf meinen "Zoo" sind da auch breit gefächert :roll:. Und ich kann einem Vermieter keinen Vorwurf machen, wenn er nicht mit Tierhaltung vermieten will. Ist schließlich sein Eigentum und da habe ich als Mieter dann auch gewisse Spielregeln einzuhalten.

Das alles, ist nach der neuen Rechtsprechung unerheblich, auch wenn es Vermieter-Eigentum ist, ich unterschreibe den Vertrag, miete die Wohnung, ob Tiere da sind oder nicht hat den Vermieter nicht zu interessieren, diese Zeiten sind vorbei, ich kann mir eine Woche später ein Tier zu legen, auch egal, im Vertrag kann der Vermieter 1000 Klauseln wegen Tiere einbauen, auch egal, vor Gericht hat er nicht die geringste Chance solange mein Tier/Tiere unauffällig sind und es keine Beschwerden gibt und auch dann noch wären diese erst mal abzustellen, wo ist also Euer Problem ?
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #25
wo ist also Euer Problem ?
Dass das rechtlich was ganz anderes ist, ist mir klar. Aber hier geht´s doch erst mal um die Wohnungssuche. Wenn da der Vermieter dann nicht vermieten will mit der Aussage "2 Katzen", dann ist das eben so. Mehr hatte ich ja nicht gemeint, war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt ;).
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #26
Ja OK, die Frage ist ja, muss ich es dem Vermieter immer direkt 'auf die Nase binden' ich kann mir ja nach dem Einzug ein Tier zulegen, bei mehreren wird's schwierig mit Mietvertrag aber nicht unmöglich, wenn es nicht gerade angehäufte Messie-Tiere sind.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #27
Ja OK, die Frage ist ja, muss ich es dem Vermieter immer direkt 'auf die Nase binden' ich kann mir ja nach dem Einzug ein Tier zulegen, bei mehreren wird's schwierig mit Mietvertrag aber nicht unmöglich, wenn es nicht gerade angehäufte Messie-Tiere sind.
Das ist dann eher die moralische Frage :eusa_think:. Ich hab´s immer ehrlich gesagt und dann trotzdem irgendwann die passende Wohnung mit "reinem Gewissen" gefunden. Unsere Mieterin hat ja wie gesagt auch einige Tiere und das ist auch okay so. Ich wäre allerdings schon sauer, wenn sie einfach anfängt, noch welche dazu zu setzen und uns nicht informiert.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #28
Das man es grundsätzlich nicht verbieten kann, ist wohl nicht richtig. Diese Regelung trifft, soweit ich weiß, nur auf Formularmietverträge zu. Zumindest hat Audrey mir das so mal erklärt. Es kommt also scheinbar darauf an, was ich für einen Mietvertrag habe.

Desweiteren ist es ein Unterschied, ob ich Recht habe oder Recht bekomme. Wenn ich in eine Wohnung einziehe, in der Tierhaltung verboten ist und ich rausgeworfen werde, weil ich nich an dieses Verbot nicht halte, dann ist das erst mal so. Nicht jeder hat das Geld oder die Muße, wegen so was vor Gericht zu ziehen. Außerdem ist das ja ein tolles Mieter-Vermieter-Verhältnis.

Und mal ganz ehrlich, selbst wenn ich da gewinnen sollte, wer sagt mir, dass der Vermieter dann icht irgendwelche anderne Gründe findet, warum er mich rauswerfen kann.

Das kann alles verdammt anstrengend und nervenaufreibend sein. Ob man das in Kauf nehmen möchte, muss jeder für sich entscheiden.

Ich persönlich hab momentan ein super Verhältnis zu meiner Vermietung bzw. zur Wohnungsverwaltung und auch zu meinen Nachbarn. So was würde ich mit solchen Lügen oder Heimlichkeiten nicht aufs Spiel setzen wollen. Ganz besonders weil ich die andere Seite eben sehr gut kenne. Selbst da hatte ich überlegt, ob ich vor Gericht gehe, weil die Vorwürfe so lächerlich waren. Aber selbst wenn ich gewonnen hätte (was ja keiner sicher sagen kann), was wäre dann gewesen? Dann wären Gerüche plötzlich wahrgenommen wordne oder irgendwas anderes wäre hochgekommen, womit man versucht hätte, mich rauszudrängen. Es wäre früher oder später darauf hinaus gelaufen, dass sich irgendwann eine der Parteien so genervt fühlt, dass sie auszieht.

Auf solchen Stress hatte ich dann wirklich keine Lust. Und ich kann jeden verstehen, der solche Situationen von anfang an versucht zu vermeiden.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #29
Das ist dann eher die moralische Frage :eusa_think:. Ich hab´s immer ehrlich gesagt und dann trotzdem irgendwann die passende Wohnung mit "reinem Gewissen" gefunden. Unsere Mieterin hat ja wie gesagt auch einige Tiere und das ist auch okay so. Ich wäre allerdings schon sauer, wenn sie einfach anfängt, noch welche dazu zu setzen und uns nicht informiert.

Bei Anmietung ist der ehrliche Weg immer der bessere, für danach wird der Vermieter monatl. für die Vermietung bezahlt und gut, sein Eigentum gibt ihm noch lange nicht das Recht über Tun und Handeln seiner Vermieter in dieser Frage u.ä. informiert zu werden, das greift zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein, das geht schon mal gar nicht. Wenn man ein gutes Verhältnis hat und es ergibt sich diese Info. OK, aber von vorn herein nicht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das man es grundsätzlich nicht verbieten kann, ist wohl nicht richtig. Diese Regelung trifft, soweit ich weiß, nur auf Formularmietverträge zu. Zumindest hat Audrey mir das so mal erklärt. Es kommt also scheinbar darauf an, was ich für einen Mietvertrag habe.

Das hat damit überhaupt nichts zu tun, man kann es erst einmal pauschal überhaupt nichts verbieten und für Lärm, Gerüche, Dreck und Schäden ect.pp. greifen andere Regularien wie Beschwerde der Mieter, Kommissionen, Klage und dann haben wir in der Tat den Rausschmiss u.U., aber das war schon immer so und muss ja auch erst mal eintreten, nur einer alten Omi z.B. ihr Hündchen oder Kätzchen gleich im Mietvertrag per Verbot zu streichen, entfällt.

Desweiteren ist es ein Unterschied, ob ich Recht habe oder Recht bekomme. Wenn ich in eine Wohnung einziehe, in der Tierhaltung verboten ist und ich rausgeworfen werde, weil ich nich an dieses Verbot nicht halte, dann ist das erst mal so.

Ein bisschen lebenstüchtig sollte man schon sein und sich nicht an einem Verbot stören, was eigentlich keines ist, noch hat der BGH entschieden und das hat seine guten Gründe, der Vermieter kann gerne klagen, wenn bei mir alles in Ordnung ist, die Tiere ruhig, die Wohnung sauber, hat er ganz schlechte Karten, nur wenn wir alle immer den Kopf runter machen, wird es nie besser und Gründe Dich raus zu setzen findet man auch ohne Tiere, nur das ist alles auch für den Vermieter nicht so einfach.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #30
Bei Anmietung ist der ehrliche Weg immer der bessere, für danach wird der Vermieter monatl. für die Vermietung bezahlt und gut, sein Eigentum gibt ihm noch lange nicht das Recht über Tun und Handeln seiner Vermieter in dieser Frage u.ä. informiert zu werden, das greift zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein, das geht schon mal gar nicht. Wenn man ein gutes Verhältnis hat und es ergibt sich diese Info. OK, aber von vorn herein nicht.
Und wenn der Vermieter nun mit im Haus wohnt? So ist es bei uns nämlich der Fall und da würde ich einen zweiten Hund oder weitere Katzen aber ganz flott bemerken. Und das Verhältnis würde unter so einem Handeln gewaltig leiden. Wie gesagt, mir geht´s da rein um den moralischen Aspekt.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #31
Wir standen letztes Jahr vor der gleichen Situation. Wir haben bei Freunden und Bekannten nachgefragt, im Internet und in der Zeitung selbst Anzeigen aufgegeben und eben immer auch Internet und Zeitung durchforstet. Bei unseren eigenen Anzeigen habe ich immer direkt mit reingeschrieben, dass wir Katzen haben. Ich arbeite selber beim Rechtsanwalt, ich kenne auch die entsprechenden Rechtssprechungen zum Thema Katzen bzw. Tierhaltung, aber ich bin dennoch der Meinung, man sollte das direkt mit ansprechen und gar nicht erst die Heimlichtuereien anfangen. Wenn der Vermieter nämlich mal vorbei kommt habe ich auch keine Lust, sämtliche "Indizien" zu verstecken, damit er die Katzen nicht sieht.

Man muss es eben auch aus Sicht des Vermieters sehen. Auch die haben es nicht immer einfach. Mitunter können einige Mieter einem Vermieter die ganze Existenz ruinieren. Und das meine ich nicht jetzt nur in Bezug auf Tiere. Viele Vermieter haben es heute auch schwer, "gute" Mieter zu finden, die offen und ehrlich sind. Meist zeigen sie sich bei Besichtigungen von der besten Seite und am Ende haben die da Messi´s in der Wohnung, die einfach nachts heimlich ausziehen und die Wohnung in einem völlig verdreckten Zustand hinterlassen und dann stehen noch die Mieten aus. Das sind Extremfälle, die es aber gibt. Oder auch in Bezug auf Tiere. Viele Leute haben heute Haustiere, die gehören halt oft dazu. Aber ich kenne auch die Seite, dass manche Mieter mit der Tierhaltung entweder überfordert sind oder sich gar nicht über dessen richtige Haltung informiert haben. Wir haben hier gegenüber auch Familien, die Hunde haben. Hab ich z.B. überhaupt kein Problem mit, ich mag Hunde. Aber der eine Hund z.B. ist null erzogen, der büxt ständig aus, springt über unseren Zaun und rennt durch unseren Garten bis zu den Garagen und die Frau versucht den immer mühevoll einzufangen. Und von dem Bellen mal abgesehen. Der Hund hört null und macht öfter mal Randale. Ich bin da eigentlich relativ locker, wenn das wieder los geht, aber ich muss zugeben, wenn ich mal nach einem stressigen Tag nach Hause komme und setze mich auf den Balkon und möchte entspannen und der Hund ist wieder in Aktion, dann finde ich das auch nicht so toll.

Damit will ich jetzt keine Hunde oder Hundehalter schlecht reden. Es gibt auch genug Katzenhalter, die sich um ihre Tiere nicht richtig kümmern, die Hinterlassenschaften der Katzen auf dem Balkon oder sonst wo lagern und es echt müffelt. Oder die Tiere überall in die Wohnung pinkeln. Ich kenne da z. B. ein Pärchen, die haben eine (!) Katze in Wohnungshaltung, die ständig rollig ist, weil sie die Katze nicht kastrieren lassen wollen und die überall in die Wohnung pinkelt. Und das ist denen relativ egal. Unsere Aufklärungsversuche haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Ich als Vermieter würde da, wenn ich in die Wohnung komme, eine mittelschwere Krise kriegen. Einfach weil ich nichts gegen Katzen habe, sondern weil die Halter sich nicht richtig kümmern und sich über die richtige und artgerechte Haltung informiert haben. DIE sind nämlich das Problem und solche Leute sorgen auch u. a. für den schlechten Ruf, den Katzen mitunter haben.

Man muss einfach beide Seiten sehen, also Vermieter und Mieter.

Mal abgesehen davon, dass wir mit unseren jetzigen Wohnung schon Glück hatten, steht für uns allerdings fest, dass nach dieser Wohnung was Eigenes ansteht.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #32
Und wenn der Vermieter nun mit im Haus wohnt? So ist es bei uns nämlich der Fall und da würde ich einen zweiten Hund oder weitere Katzen aber ganz flott bemerken. Und das Verhältnis würde unter so einem Handeln gewaltig leiden. Wie gesagt, mir geht´s da rein um den moralischen Aspekt.

Klar, kommt es immer auf das Verhältnis an, da würde ich auch Information und ein beiderseitiges Einverständnis anstreben, kommt immer auf die Situation an.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #33
Klar, kommt es immer auf das Verhältnis an, da würde ich auch Information und ein beiderseitiges Einverständnis anstreben, kommt immer auf die Situation an.
Dazu passt dann auch das krasse Beispiel von Körnerbrö7chen: Wenn ich als Vermieter einmal so richtig hintergangen würde, würde ich mir danach eben dreimal überlegen, ob ich die Wohnung noch mal vermiete und an wen und damit wird ja im Endeffekt nur weiteren potentiellen Nachmietern "geschadet", die dadurch dann weniger Chancen haben.
Das ist immer eine richtige Zwickmühle, vor allem, weil ich beide Seiten kenne und gut nachvollziehen kann. Unsere Mieterin kam z.B. schon mehrfach ganz kleinlaut um die Ecke, weil ihr Hund eine Tür kaputt gekaut hatte oder ähnliches (die Duschwand hat er letztes Jahr im Sommer demoliert :roll:). Bei solchen Dingen ist es dann ja auch fast unvermeidbar, dass der Vermieter das irgendwann spitz kriegt. Und wenn er dann nicht mal über die Tierhaltung informeirt ist, ist es natürlich ganz böse. Das sollte man halt auch immer im Hinterkopf behalten.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #34
Ein bisschen lebenstüchtig sollte man schon sein und sich nicht an einem Verbot stören, was eigentlich keines ist, noch hat der BGH entschieden und das hat seine guten Gründe, der Vermieter kann gerne klagen, wenn bei mir alles in Ordnung ist, die Tiere ruhig, die Wohnung sauber, hat er ganz schlechte Karten, nur wenn wir alle immer den Kopf runter machen, wird es nie besser und Gründe Dich raus zu setzen findet man auch ohne Tiere, nur das ist alles auch für den Vermieter nicht so einfach.

Das behauptet ja auch keiner. Aber wenn die Kündigung erst mal in meinem Briefkasten ist, ist sie da und dann muss man sehen, was man macht.
Wie gesagt hat nicht jeder die Zeit, das Geld oder die Muße gegen so was vorzugehen. Und wie sich das Verhältnis danach zwischen Mieter und Vermieter entwickelt, dürfe nicht so einfach sein. Denn spätestens dann wäre ich wohl den meisten Vermietern ein Dorn im Auge, so das sie defintiv versuchen würden, mich rauszuwerfen.

Ich bin selbst kein Freund davon, sich alles gefallen zu lassen, kenne aber genug Leute, die zum Beispiel gegen eine offensichtlich falsche Nebenkostenabrechnung nicht vorgehen, weil sie dafür keinen Nerv haben, die lieber zahlen, als das sie Stress mit der Vermietung haben.

Menschen sind da eben sehr unterschiedlich und jeder muss das für sich entscheiden.


Man muss für sich immer abwägen, ob sich der Aufwand lohnt oder nicht.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #35
@
Wenn der Vermieter nämlich mal vorbei kommt habe ich auch keine Lust, sämtliche "Indizien" zu verstecken, damit er die Katzen nicht sieht.

Wieso ? Die Katzen kann er doch sehen. Viele kaufen ein Tier erst nach dem Umzug.

Sicher gibt es immer 2 Seiten, aber Dreck, Schäden , Lärm, Gestank, Tiere, Kinder und all diese Sachen werden bleiben, die waren schon immer da ob Verbot oder nicht, das hat mit der neuen Rechtssprechung nichts zu tun und bei Eigentum musst Du zwar keinen fragen welche und wieviel Tiere Du hast, aber ein Teil der Dinge wie Dreck, Schäden, Lärm/bellen usw. werden bleiben. Bei Katzen ist das sowieso einfach, die sch…….dahin wo’s gerade passt, die Besitzer haben doch keine Arbeit mit den Tieren, außer es sind reine Wohnungskatzen, der Hundebesitzer geht los mit Kotbeutelchen, dafür brauchen Katzen auch keine Steuern zahlen, die machen in Nachbars Garten oder direkt vor die Tür, wie bei mir einmal…….war das eine Logik ? @die Steuern.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das ist immer eine richtige Zwickmühle, vor allem, weil ich beide Seiten kenne und gut nachvollziehen kann. Unsere Mieterin kam z.B. schon mehrfach ganz kleinlaut um die Ecke, weil ihr Hund eine Tür kaputt gekaut hatte oder ähnliches (die Duschwand hat er letztes Jahr im Sommer demoliert :roll:). Bei solchen Dingen ist es dann ja auch fast unvermeidbar, dass der Vermieter das irgendwann spitz kriegt. Und wenn er dann nicht mal über die Tierhaltung informeirt ist, ist es natürlich ganz böse. Das sollte man halt auch immer im Hinterkopf behalten.

Die Anmietung ist die Zwickmühle, denn wenn Du ehrlich bist als Mieter bekommen Hunde; Katzen, Kinder keine Wohnung, fast nicht.
Ich kann Vermieter auch verstehen, wenn ständig etwas demoliert ist und schlimmer, nur für diese Schäden kommt der Mieter auf, auch Schäden durch Tiere, ich denke, dass ist Deiner Mieterin klar, nur eine Informationspflicht gibt es nicht, nur die Pflicht des Mieters den Schaden, den er zu verantworten hat zu beheben, wichtig für den Vermieter ist nur, das alles in einem ordentlichen Zustand ist, das dahinter spielt nicht die Rolle, das ist zu persönlich, Vermieter bekommen ihre Miete und wollen den Mieter doch nicht heiraten......oder, oder vielleicht doch ? :p
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #36
Wieso ? Die Katzen kann er doch sehen. Viele kaufen ein Tier erst nach dem Umzug.

Ich meinte damit, wenn man eine Wohnung bezieht und der Vermieter bereits bei Besichtigung oder bei irgendeinem Gespräch vor Einzug deutlich macht, dass keine Tierhaltung erwünscht ist oder dergleichen und ich mir dann im Nachhinein Tiere zulege oder insgeheim mitbringe, dann hätte ich bei einem Besuch eben keine Lust darauf, mein "Geheimnis" ewig zu verstecken. Im Grundprinzip hast du Recht Fiesta1, allerdings weiß ich (da ich damit in meinem Beruf auch ab und an zu tun habe), dass durch "Tierhaltung ja/nein" es bei den meisten einfach zu Missverhältnissen kommt. Natürlich kann ein Vermieter es dem Mieter nicht verbieten, sich Katzen zuzulegen (im Prinzip jedenfalls). Aber gerade in einem Mehrfamilienhaus muss -und so steht es auch bei uns im Vertrag- man eben auch Rücksicht auf die anderen Parteien nehmen. Solange sich Nachbarn durch Allergie, Lärm, Dreck oder sonst was nicht beschweren, ok. Nur machen was man will, geht auch nicht.

Ich bin auch kein Mensch, der sich alles gefallen lässt und bin auch nicht gerade auf den Mund gefallen. Ich bin aber der Meinung, gleich von Anfang an mit offenen Karten zu spielen. Ich habe nämlich keine Lust, mir das Mieter/Vermieter-Verhältnis durch mangelnde Informationen quasi selbst kaputt zu machen. Gerade das finde ich ist wichtig, damit man gut miteinander klar kommt. Ich erwarte nämlich auch von meinem Vermieter Ehrlichkeit und Seriösität in Bezug auf die Wohnung (z.B. keine Verheimlichung von Schimmelbefall, Korrektheit bei der Nebenkostenabrechnung, Erreichbarkeit bei Schaden etc.). Unser Vermieter weiß auch, dass wir Katzen haben und hatte auch nichts dagegen. Dennoch habe ich ihn noch einmal ausdrücklich gefragt, ob es ok wäre, dass wir ein Katzennetz am Balkon anbringen (das haben wir nicht direkt bei Einzug angebracht, sondern ein paar Monate später). Das hier sind nämlich alles Eigentumswohnungen und ich weiß von der Arbeit, dass selbst so ein dusseliges Katzennetz nicht einfach angebracht werden kann wie man will, da es das Gesamtbild des Hauses stören könnte (klingt doof, gibt es aber). Da dachte ich mir halt, dann frage ich und gut ist, er weiß Bescheid, hatte nichts dagegen und ich erspare mir Ärger.

Mal ganz davon abgesehen: Viele Tierheime oder Tierschutzorganisationen erwarten in der Regel auch eine schriftliche Bescheinigung/Erlaubnis von Vermieterseite, dass Katzenhaltung erlaubt ist. Spätestens da hätte man dann ein Problem.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #37
Off-Topic
Ich kann Vermieter auch verstehen, wenn ständig etwas demoliert ist und schlimmer, nur für diese Schäden kommt der Mieter auf, auch Schäden durch Tiere, ich denke, dass ist Deiner Mieterin klar, nur eine Informationspflicht gibt es nicht, nur die Pflicht des Mieters den Schaden, den er zu verantworten hat zu beheben, wichtig für den Vermieter ist nur, das alles in einem ordentlichen Zustand ist, das dahinter spielt nicht die Rolle
Ist das so? Also wenn jetzt beispielsweise eine Tür oder eine Duschwand komplett kaputt sind und ersetzt werden müssen, habe ich das als Mieter dann nicht zumindest mit dem Vermieter abzustimmen, was dann genau wieder eingebaut wird als Ersatz :eusa_think:? Oder kann ich da verfahren wie ich lustig bin und beispielsweise das teure Villeroy & Boch Waschbecken durch das günstigste Angebot aus dem Baumarkt ersetzen ums mal überspitzt zu formulieren? Ich weiß das grade wirklich nicht, denn wir haben da recht lockere Absprachen mit unserer Mieterin :uups:.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #38
Off-Topic
Über sowas habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber da denke ich darf der Vermieter natürlich sein Recht durchsetzen - wenn nur gegen "Billigkram" die zerstörten deutlich hochwertigeren Gegenstände ausgetauscht werden.


Wir mussten auch eine Bescheinigung beim Tierheim vorlegen, dass wir Katzen halten dürfen. Und im Vertrag steht, dass wir uns kurz mit der Gesellschaft rückschließen sollen, wenn wir uns Tiere holen möchten. War dann zum Termin da und mir wurde gesagt "1 Katze oder 1 Hund erlauben wir". Woraufhin ich meinte "1 Katze in Wohnungshaltung ist aber nicht artgerecht, 2 müssten es schon sein sonst bekomme ich gar keine vom Tierheim und eigentlich habe ich mich in 3 Geschwister verliebt, die ich nicht trennen möchte" - "Wir wollen ihnen die Tierhaltung ja nicht verbieten, dann dürfen sie natürlich 2 - aber 3 ist uns zu viel."
[VERSTECK]aber pscht wie viele Katzen eingezogen sind :eusa_shhh: ;) Wobei ich das nicht "riskieren" würde, wenn es ein privater Vermieter wäre und noch "schlimmer" er mit im Haus wohnt. Wir wohnen hier auch mit 6 anderen Parteien im Haus.[/VERSTECK]
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #39
Es ist wohl immer schwer dieses Grundsatzurteil in der Realität umzusetzen, insbesondere wenn eine gewisse Abhängigkeit in einer so existenziellen Frage: Wohnraum/Dach übern Kopf besteht. An sich sollte dem Tierheim die Rechtsprechung genügen, aber man kennt ja um die Macht der Vermieter, eine besondere Spezies, der man bei Auszug sogar noch die Wohnung komplett renoviert, bislang.
Aber ich glaube, es ist wohl eher und besser für die Leute gedacht, die schon in der Wohnung wohnen und nun sich einen Wunsch erfüllen können, bei Anmietung aber schwebt immer das Gewissen über Dir, letztlich doch ehrlich zu sein, den die Vermieter fragen Sachen, die ihnen eigentlich nichts angehen, leider ist aber die Wohnungssituation so angespannt, dass man den Kopf runter machen muss, leider.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic

Ist das so? Also wenn jetzt beispielsweise eine Tür oder eine Duschwand komplett kaputt sind und ersetzt werden müssen, habe ich das als Mieter dann nicht zumindest mit dem Vermieter abzustimmen, was dann genau wieder eingebaut wird als Ersatz :eusa_think:? Oder kann ich da verfahren wie ich lustig bin und beispielsweise das teure Villeroy & Boch Waschbecken durch das günstigste Angebot aus dem Baumarkt ersetzen ums mal überspitzt zu formulieren? Ich weiß das grade wirklich nicht, denn wir haben da recht lockere Absprachen mit unserer Mieterin :uups:.

Off-Topic
Das muss schon verhältnismäßig sein, ein Baumarktprodukt gegen V&B auszutauschen geht nicht, es heißt ja ersetzen und wenn V&B kaputt geht, dann ist V&B zu ersetzen, gibt es die Firma z.B. nicht mehr, wäre ein gleichwertiges zu erbringen, das Bedarf der Absprache, da würde ich auch keine Kompromisse machen und es nett sagen/vermitteln.
 
  • Wohnungssuche mit Katzen oder: Wie finde ich die eierlegende Wollmilchsau? Beitrag #40
Was mir - aus eigener Erfahrung - grad noch einfällt: selbst wenn in der Anzeige steht, daß Katzen nicht erlaubt sind ist es manchmal sinnvoll, da trotzdem nochmal nachzufragen, ob dem tatsächlich so ist. Viele übergeben das ja einem Makler, und Makler schreiben das gern pauschal rein, ohne daß mit dem Vermieter zum Thema "Tiere" auch nur ein Wort gewechselt wurde!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das man es grundsätzlich nicht verbieten kann, ist wohl nicht richtig. Diese Regelung trifft, soweit ich weiß, nur auf Formularmietverträge zu. Zumindest hat Audrey mir das so mal erklärt. Es kommt also scheinbar darauf an, was ich für einen Mietvertrag habe.

Desweiteren ist es ein Unterschied, ob ich Recht habe oder Recht bekomme. Wenn ich in eine Wohnung einziehe, in der Tierhaltung verboten ist und ich rausgeworfen werde, weil ich nich an dieses Verbot nicht halte, dann ist das erst mal so. Nicht jeder hat das Geld oder die Muße, wegen so was vor Gericht zu ziehen. Außerdem ist das ja ein tolles Mieter-Vermieter-Verhältnis.

Und mal ganz ehrlich, selbst wenn ich da gewinnen sollte, wer sagt mir, dass der Vermieter dann icht irgendwelche anderne Gründe findet, warum er mich rauswerfen kann.

Das kann alles verdammt anstrengend und nervenaufreibend sein. Ob man das in Kauf nehmen möchte, muss jeder für sich entscheiden.

Ich persönlich hab momentan ein super Verhältnis zu meiner Vermietung bzw. zur Wohnungsverwaltung und auch zu meinen Nachbarn. So was würde ich mit solchen Lügen oder Heimlichkeiten nicht aufs Spiel setzen wollen. Ganz besonders weil ich die andere Seite eben sehr gut kenne. Selbst da hatte ich überlegt, ob ich vor Gericht gehe, weil die Vorwürfe so lächerlich waren. Aber selbst wenn ich gewonnen hätte (was ja keiner sicher sagen kann), was wäre dann gewesen? Dann wären Gerüche plötzlich wahrgenommen wordne oder irgendwas anderes wäre hochgekommen, womit man versucht hätte, mich rauszudrängen. Es wäre früher oder später darauf hinaus gelaufen, dass sich irgendwann eine der Parteien so genervt fühlt, dass sie auszieht.

Auf solchen Stress hatte ich dann wirklich keine Lust. Und ich kann jeden verstehen, der solche Situationen von anfang an versucht zu vermeiden.

Ich hab den Thread heut tagsüber nur kurz überflogen, aber jetzt kommt mir grad wieder - danke, lucian, besser kann man's nicht sagen!! Und nachdem Shaina ja eh auf der Suche nach einer friedlichen Lösung ist, ist die ganze "rechtliche" Diskussion doch eh müßig :)
 
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