Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.081
Ich finde es richtig, dass du eingegriffen hast. immerhin WEISST du, wie dein Hund tickt, ob und wann er aufhoert.

Ein "ein Hund sollte mit jedem spielen (alleine das ist nebesaechlich nicht grade in der Natur eines jeden Hundes)" oder "die machen das unter sich aus"(ja, wenn der andere Part die Warnung versteht) reicht da sicher nicht.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.082
Hi,

ich glaube, manche Rassen spielen einfach anders und wenn ein Hund es nie gelernt hat, mit einer speziellen RAsse zu spielen, muss er das auch nicht. Nein, kein Hund muss mit jedem Hund spielen können denn oft ist das kein Spiel. Ich kenne wenige, wirklich erwachsene Hunde - also auch geistig erwachsen - die noch wie blöd mit jedem Hund spielen wollen. Mit ausgewählten Kontakten, die man schon seit Jahren kennt, ja, aber nicht mehr mit jedem Fremdhund.

Ich kenne es von Windhundartigen, die nicht wirklich auf Rempelspiele stehen sondern lieber laufen und dabei so richtig schön in die Flanke zwicken.

Mein Junghund spielt momentan nach der Rambo-Methode, sprich, ich hüpf dich an und hau dir meinen Arsch in die SEite, oder ich hau mit beiden Pfoten auf dich drauf, dann spielst du schon mit mir. Geht bei großen Hunden relativ gut aber von Kleinsthunden halte ich ihn momentan fern. Mir egal ob die Kleinsthunde das können, meiner kann es gerade nicht und es bedarf nur eines ungeschickten Schlages und das war's mit dem Kleinsthund. :(

Oft ist es auch kein Spiel sondern irgendetwas Anderes. Dominanzverhalten, Kontrolletti, Sexualverhalten, einfaches Mobbing, etc.pp. - und viele Menschen können es schlicht nicht unterscheiden. Bella, meine Gassikröte, spielt mittlerweile sehr selten, dafür mobbt die wie eine Wahnsinnige, wenn sie dürfte. Für viele HH sieht es so aus, dass Bella einfach nur hinterher rennt, die Körpersprache des flüchtenden Hundes sagt aber was ganz Anderes aber das sehen die nicht. Wenn ich die Kröte dann einsammel und es verbiete, bekomm ich den gleichen Spruch zu hören, "Aber warum darf sie denn nicht spielen?"
Oder wenn sie - als Übersprungshandlung - anfängt andere Hunde zu besteigen. In 99 % der Fälle wird sofort die Dominanzschiene gefahren, nein, ist es nicht. Die ist dann schlicht mit der Situation überfordert - zu viel Gewusel, doofe Hunde, zu viel Stress, etc - und kompensiert das halt so. Kann auch fast keiner richtig lesen.

Und mein Hund muss gar nichts regeln. Egal in welche Richtung. Wenn er Schutz braucht, bekommt er den von mir. Wenn sein Gegenspieler Schutz vor meinem Hund braucht, bekommt er den auch. Die müssen gar nichts regeln denn die Meisten sieht man nie wieder. Bei Gassibekanntschaften lasse ich shcon mal länger laufen aber auch die müssen nichts Ernstes regeln, das regel ich.

Ich würde gerne wissen woher dieses "Die regeln das unter sich" kommt. Welchen Hintergrund hat dieser Schwachsinn? Auf welchen "wissenschaftlichen" Erkenntnissen beruht das? Das würde mich tierisch interessieren.


Bemerkenswerter Satz heute:
"Ja, ich kann den nicht ableinen, der jagt. Ich verstehe auch nicht warum. Der Züchter hat gesagt, der würde nicht jagen wenn man es ihm nicht beibringt. Ich versteh es nicht."

Aussage einer Dame als ich sagte, dass ich nur unangeleint Kontakt möchte. Bemerkenswert daran? Sie hatte einen Weimaraner an der Leine. :eusa_doh:

Lg demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.083
Vielleicht kommt das von der Kindererziehung?
Das das irgendwie rueber geschwappt ist?
Wobei ich da selber auch eingreife-kenne es aber auch anders: da watscht das eigene Kind sichtbar jemand anderen es es wird NIX gesagt:eusa_doh:

Sonst,keine Ahnung..

Ist genauso n scheiss wie "das baby MUSS im eigenen BETT im Zimmer schlafen" oder "der darf net als getragen werden".
Warum?:lol:
Also keine Ahnung woher der ganze Mist kommt
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.084
Unser Hund ist ein Terrier und spielt auch so rüpelig. Springt einen plötzlichen Satz nach vorne, hüpft wie ein Flummi drum herum, rempelt an etc.
Er steht auch immer sehr steif da, Rute nach oben (Stehrute), leicht nach vorne gebeugt.

Kleinere Hunde haben oft Angst vor ihm, größere wollen ihn gern mal zurechtweisen :roll:

Ich kann einfach drauf verzichten, dass er entweder einen kleineren Hund beißt und dann bekommen wir Stress oder aber er gerät an einen größeren Hund und wir haben dann keinen mehr (er ist eben ein kleiner Hund)

Aber es nervt halt. Wenn ich so einen kleinen Hund vor unserem Schütze und dann auch noch zu hören bekomme, dass mein armer, armer Hund ja nie spielen darf - das verunsichert mich dann auch :roll:
Mich nervt es auch, dass wir keine richtigen, festen Gassibekanntschaften haben, mit denen er mal wirklich spielen kann.

Hundewiesen meide ich inzwischen, da haben wir auch kaum Spaß dran. Eine Wiese eine Stadt weiter besuchen wir ab und zu, weil man da mal Glück haben kann und einen oder zwei nette Hunde trifft - aber so auf unseren Standard-Gassi-Runden gibt's nur angeleinte Hunde oder welche, die mit unserem nicht klar kommen oder anders herum :?

@demona: Da frage ich mich, ob die Züchter einfach gelogen haben oder ob die Dame die falsch verstanden hat und der Züchter meinte, die jagen nicht, wenn man es ihnen beibringt nicht zu jagen :eusa_think:
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.085
Ich glaube, Loki würde ihn mögen. :mrgreen: Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten würden die viel Spaß miteinander haben, rempeln, hüpfen, vielleicht mal ne Runde gegenseitig jagen, das ist das Schönste für den Zwerg. :D

Ich schaue halt mit wem es passt und dann darf er spielen - wenn Zeit und Gegebenheit es zulässt - aber ich habe immer ein Auge drauf. Erst Sonntag haben wir einen Hund getroffen, der Loki nur angegangen wäre, da sind wir gegangen. Die Leute haben es nicht verstanden warum der nicht spielen durfte. Müssen sie auch nicht, ist MEIN Hund. :)

Keisuke, lass dich nicht fertig machen. Geh mit deinem Hund um, wie du es für richtig hältst und ignorier die Anderen. Habe ich bei jedem Gassihund gemacht und mache ich erst Recht bei Loki - der gerade versucht auf meinen Arm zu krabbeln. :roll:

Zum Weimaraner: Ich glaube eher, dass es entweder ein "Züchter" war, der zufällig zwei gleich aussehende Hunde hat oder einer dieser Supergenialen Züchter, die Jagdhunde ohne Jagdtrieb züchten. :eusa_doh:*Ironie off* Ist doch immer mehr im Kommen, schöne, große, edel aussehende Jagdhunde aber bitte ohne Jagdtrieb.

Gerade der WEimaraner ist da ein Kandidat für, groß, schlank, edles Grau und tolle Augen - der macht doch was her und sieht schick aus. Und nen Rüden kannst du gleich als Deckrüden anbieten, Untersuchungen, wer braucht das schon?, bringt gleich noch ein paar Euro und der vererbt auf alle Fälle seine Farbe und seinen nicht vorhandenen Jagdtrieb.

Okay, ich hoffe, man konnte meine Ironie jetzt raus lesen. :lol:

Lg demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.086
Hi,

ich glaube, manche Rassen spielen einfach anders und wenn ein Hund es nie gelernt hat, mit einer speziellen RAsse zu spielen, muss er das auch nicht. Nein, kein Hund muss mit jedem Hund spielen können denn oft ist das kein Spiel. Ich kenne wenige, wirklich erwachsene Hunde - also auch geistig erwachsen - die noch wie blöd mit jedem Hund spielen wollen. Mit ausgewählten Kontakten, die man schon seit Jahren kennt, ja, aber nicht mehr mit jedem Fremdhund.

Ich kenne es von Windhundartigen, die nicht wirklich auf Rempelspiele stehen sondern lieber laufen und dabei so richtig schön in die Flanke zwicken.

Mein Junghund spielt momentan nach der Rambo-Methode, sprich, ich hüpf dich an und hau dir meinen Arsch in die SEite, oder ich hau mit beiden Pfoten auf dich drauf, dann spielst du schon mit mir. Geht bei großen Hunden relativ gut aber von Kleinsthunden halte ich ihn momentan fern. Mir egal ob die Kleinsthunde das können, meiner kann es gerade nicht und es bedarf nur eines ungeschickten Schlages und das war's mit dem Kleinsthund. :(

Oft ist es auch kein Spiel sondern irgendetwas Anderes. Dominanzverhalten, Kontrolletti, Sexualverhalten, einfaches Mobbing, etc.pp. - und viele Menschen können es schlicht nicht unterscheiden. Bella, meine Gassikröte, spielt mittlerweile sehr selten, dafür mobbt die wie eine Wahnsinnige, wenn sie dürfte. Für viele HH sieht es so aus, dass Bella einfach nur hinterher rennt, die Körpersprache des flüchtenden Hundes sagt aber was ganz Anderes aber das sehen die nicht. Wenn ich die Kröte dann einsammel und es verbiete, bekomm ich den gleichen Spruch zu hören, "Aber warum darf sie denn nicht spielen?"
Oder wenn sie - als Übersprungshandlung - anfängt andere Hunde zu besteigen. In 99 % der Fälle wird sofort die Dominanzschiene gefahren, nein, ist es nicht. Die ist dann schlicht mit der Situation überfordert - zu viel Gewusel, doofe Hunde, zu viel Stress, etc - und kompensiert das halt so. Kann auch fast keiner richtig lesen.

Und mein Hund muss gar nichts regeln. Egal in welche Richtung. Wenn er Schutz braucht, bekommt er den von mir. Wenn sein Gegenspieler Schutz vor meinem Hund braucht, bekommt er den auch. Die müssen gar nichts regeln denn die Meisten sieht man nie wieder. Bei Gassibekanntschaften lasse ich shcon mal länger laufen aber auch die müssen nichts Ernstes regeln, das regel ich.

Ich würde gerne wissen woher dieses "Die regeln das unter sich" kommt. Welchen Hintergrund hat dieser Schwachsinn? Auf welchen "wissenschaftlichen" Erkenntnissen beruht das? Das würde mich tierisch interessieren.


Bemerkenswerter Satz heute:
"Ja, ich kann den nicht ableinen, der jagt. Ich verstehe auch nicht warum. Der Züchter hat gesagt, der würde nicht jagen wenn man es ihm nicht beibringt. Ich versteh es nicht."

Aussage einer Dame als ich sagte, dass ich nur unangeleint Kontakt möchte. Bemerkenswert daran? Sie hatte einen Weimaraner an der Leine. :eusa_doh:

Lg demona

Meine Husky WIndhunddame ist mal in voller Fahrt in eine Bretterwand gedonnert, sowas von souverän hat sie alle überholt und alle sind ihr nach, bis so ein Kurzfüssiger beschlossen hat nicht mehr im Kreis ihr nachzulaufen sondern einfach mal mitten durch aufzuschließen. Souverän hat sie die Kurve in die andere Richtung gemacht - dabei locker über die Schulter geschaut - und ohne zu Bremsen in die Bretterwand gedonnert.

Gut sozialisierte Hunde können einiges Regeln. Keine Frage, es geht vom Welpen - den man auch mal anknurren darf, wenn man mit 12 Jahren schon Rheumageplagt ist. Es geht schlichtweg um Rücksichtnahme. Ein Schosshund der bei jedem Hundekontakt getragen wird und dann runterkläfft, den wird sich irgendein Hund schon mal zurechtweisen, dann wenn der besitzer nicht schnell genug hingreifen kann. Ein "Miteinander" wäre toll. Mir tun die Hundebesitzer leid, es wird immer einen Hund geben, der größer ist der Stärker ist, der möglicherweise agressiver ist. Wie soll ein unerfahrener Hund das regeln können. Ein Mensch sollte ja da nicht unbedingt noch reingreifen, wenn gerade begonnen wird zu kämpfen. Ich als Hundebesitzer möchte doch auch einen Spaziergang geniessen ohne Angst haben zu müssen, dass um die nächste Kurve ein Hund kommt und ich noch schnell meinen Hund einfangen muss. Wenn es passt, warum nicht spielen lassen, warum nicht langsam weitergehen und den Hund zu sich rufen. Warum darf ich meinem Hund nicht soweit vertrauen, dass er das selbst regeln kann. Mein Hund regelt das selber, er ist 14, hat 7 kg und eine Schulterhöhe von 20 cm und wenn ihm jemand blöd kommt wird er angeknurrt, egal ob verspielte Dogge oder Minidackel. Mag er keinen KOntakt - bleibt er eben auf der Seite und läuft einfach weiter. Ob ihm dann nun ein Hund verfolgt, auffordert oder anknurrt ist ihm egal.

Weimaraner sind halt eine KLasse für sich. Elegant - sehen edel aus, aber weiß der Teufel warum die nach all den Jahren als erfahrener und selbstständiger Jäger auf einmal ein Familienhund sein sollten. Der tut nix, oder der tut nichts das was ich will. Kraft und Energiepakete für die Hetzjagd, eine super Nase zum stöbern. Im Wald mischt er auf und findet auch jedes Tier das er will. Mir tun die Tiere leid, ach weh - unser kleiner Weimaraner den wir nicht genommen haben. Er steht noch immer in der Zeitung. Als Jagdhund soll er nicht im Zwinger leben, und als nur Familienhund ist er nicht zu händeln, da er mehrere Jagdprüfungen hat und auch jagdlich geführt wird. Das ist dann eben das Endprodukt an der Hundezucht, weder Familie - noch Jagd. Ein Weimaraner als Ausstellungshund, wozu? So ein Hund ist nicht für die Breite masse. Das ist eben ein Spezialist. Die sind schwieriger in der haltung, die werden auch ganz viel blöd im Kopf ohne geistige Förderung, und bändigen kann man sie auch nicht. Es wäre das gleich wenn du einen chinesischen Nackthund nach Sibierien verkaufst. Fehl am Platz.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.087
Mein Hund regelt das selber, er ist 14, hat 7 kg und eine Schulterhöhe von 20 cm und wenn ihm jemand blöd kommt wird er angeknurrt, egal ob verspielte Dogge oder Minidackel. Mag er keinen KOntakt - bleibt er eben auf der Seite und läuft einfach weiter. Ob ihm dann nun ein Hund verfolgt, auffordert oder anknurrt ist ihm egal.
Und das denken sich ja leider auch sehr viele Hundebesitzer mit noch größeren Hunden... Holly war auch eher klein, aber robust, da hab ich mir auch nie Sorgen gemacht, aber Maddy, eine Toypudeldame von nicht mal 3kg und sehr filigran... Da hatte ich grade am Anfang auch Angst um sie, denn da muss der größere Hund nur einmal falsch drauf latschen oder rein beißen und dann wars das- insofern kann ich Kleinsthundbesitzer, die nicht besonders freudig sind, wenn der viel größere und am besten noch junge Hund, der noch überall mit seinen Pfoten drauf knallt, mit dem eigenen Hund "spielen" möchte :?
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.088
Gut sozialisierte Hunde können einiges Regeln. Keine Frage, es geht vom Welpen - den man auch mal anknurren darf, wenn man mit 12 Jahren schon Rheumageplagt ist. Es geht schlichtweg um Rücksichtnahme. Ein Schosshund der bei jedem Hundekontakt getragen wird und dann runterkläfft, den wird sich irgendein Hund schon mal zurechtweisen, dann wenn der besitzer nicht schnell genug hingreifen kann. Ein "Miteinander" wäre toll. Mir tun die Hundebesitzer leid, es wird immer einen Hund geben, der größer ist der Stärker ist, der möglicherweise agressiver ist. Wie soll ein unerfahrener Hund das regeln können. Ein Mensch sollte ja da nicht unbedingt noch reingreifen, wenn gerade begonnen wird zu kämpfen. Ich als Hundebesitzer möchte doch auch einen Spaziergang geniessen ohne Angst haben zu müssen, dass um die nächste Kurve ein Hund kommt und ich noch schnell meinen Hund einfangen muss. Wenn es passt, warum nicht spielen lassen, warum nicht langsam weitergehen und den Hund zu sich rufen. Warum darf ich meinem Hund nicht soweit vertrauen, dass er das selbst regeln kann. Mein Hund regelt das selber, er ist 14, hat 7 kg und eine Schulterhöhe von 20 cm und wenn ihm jemand blöd kommt wird er angeknurrt, egal ob verspielte Dogge oder Minidackel. Mag er keinen KOntakt - bleibt er eben auf der Seite und läuft einfach weiter. Ob ihm dann nun ein Hund verfolgt, auffordert oder anknurrt ist ihm egal.

Das Stichwort liegt bei "gut sozialisiert." und ganz ehrlich, die Hälfte der Hunde ist das schlicht und einfach nicht oder sie haben so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie halt anders reagieren.

Beispiel Bella: war früher total verträglich, lieb, nett, ein Krötchen halt. Bis sie - an der kurzen Leine - dreimal von einem Labrador Marke "Die regeln das unter sich" umgerannt wurde - und jetzt geht sie jeden Labrador an, der ihr zu nah kommt. Soll ich das laufen lassen? Wohl eher nicht.

Jetzt stellen wir uns vor, der 14 Jahre alte Hund knurrt halt mal einen wesentlich größeren Junghund an damit er weg geht und der Junghund findet das, im Überlauf der Hormone doof und hüpft halt einmal kräftig dagegen. Schwupps haben wir einen manchmal schwer verletzten Hund. Muss sowas sein?

Würde dieser Hund bei mir auf Arbeit auf die Hofschäferhündin treffen, also in ihrem Revier, würde er danach einige Fellfetzen weniger haben. Die würde ihn ungespitzt in den Boden rammen denn anknurren auf ihrem Grundstück geht gar nicht. Loki kann sich im übrigen frei bewegen und ihr sogar ins Gesicht hüpfen, es musste nur von Anfang an geklärt sein, dass sie der Chef ist und kein Anderer. Sie macht die Regeln, dafür ist sie da.

Wenn ich mir anschaue, was bei uns so rum läuft und wie die behandelt werden.
Angstaggressive Auslandshunde, die einfach in ihrer Angst alleine gelassen werden und sich nicht anders zu helfen wissen als nach vorne zu gehen.
Kleinsthunde, die von großen Hunden "bespielt" werden und irgendwann nur noch jaulen sobald sie einen anderen Hund sehen. Die Besitzer sind natürlich völlig überrascht über das Verhalten.
Großhunde, die einfach alles und jeden mobben, der auch nur annähernd in der Nähe ist - Bella wäre so ein Kandidat.
Hunde mit Kontrollverhalten, die munter andere Hunde "hüten" dürfen weil.... Baum.

Und jetzt hauen wir die alle zusammen auf eine Wiese und während die Besitzer selig lächelnd daneben stehen weil die ja so schön spielen, gehen einige Hunde da durch die Hölle aber hey, "die regeln das unter sich."

Eben, Rücksichtnahme und die ist keine Einbahnstraße. Es ist mein Hund, mein Eigentum und ich bestimme, wann er mit wem spielt und nicht der Gegenüber. Vielleicht habe ich es gerade eilig, oder ich habe Kopfschmerzen und will mich nicht noch mit Anderen rumschlagen, vielleicht ist der Hund gerade erst genesen, es gibt soooo viele Gründe, warum man keinen Kontakt möchte und das hat der Gegenüber zu respektieren.

Ich werde es nie verstehen warum jeder Hund mit jedem Hund spielen muss. Macht man doch auch mit Menschen nicht. Ich renn doch auchn icht zu jedem hin und spiel erstmal ne Runde Canasta mit ihm. :roll: Warum müssen Hunde das? Warum muss jeder Hund mit jedem Hund Kontakt haben? Ich werde es nie verstehen.

Und ich muss nicht in einem Kampf reingreifen weil ich es gar nicht erst dazu kommen lasse. Das Hundegesetz in Bayern zählt zu den Strengsten in Dtl und ich werde es garantiert nicht riskieren meinen Hund zu verlieren weil "die müssen das unter sich regeln." Wenn jemand etwas regelt, dann ich denn ich bin der Boss. Mein Hund kann sich darauf verlassen, dass er unbeschwert durch die Welt laufen kann und ich die Dinge für ihn regel.

Mir schwillt mittlerweile echt der Kamm wenn ich diesen Spruch höre, ich frage dann immer zurück wer der Chef ist denn nur der Chef hat etwas zu regeln. und ich bin garantiert niemand, der die Dominanzschiene fährt aber in diesem Fall hilft es echt.

Trotz alledem kann ich ruhig und entspannt spazieren gehen, denn ich weiß, wie meine Hunde reagieren. Wenn Bella schon riesengroß "DU OPFER" auf der Stirn stehen hat beim Anblick eines anderen Hundes, bleibt sie halt da, fertig. Egal was die Anderen sagen. Wenn Loki schon den Schwanz zwischen den Hinterbeinen hat, werde ich den Gegenüber definitiv von ihm fern halten. Dennoch haben wir regelmäßig nette Kontakte, ich kann entspannt um jede Ecke spazieren und einen schönen Spaziergang genießen. Genau wie meine Hunde denn sie wissen, dass ich im Ernstfall für sie da bin und sie nichts regeln müssen.

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.089
Es ist ja nicht so, dass ich jetzt rumlaufe und jeden Hund erstmal panisch aus dem Weg gehe :roll:

Ich habe nur ehrlich gesagt einfach keinen Bock auf eine Beißerei. Und wenn ich das verhindern kann, in dem ich den Hund von einem Fremdhund pflücke, dann ist das doch gut so.

Hunde, die meinem nicht wohl gesonnen sind, werden sowieso schon von mir geblockt. Mein Hund muss sich nicht selbst verteidigen, wenn ich dabei bin - ich regel das für ihn. So einfach ist das.
Die Hündin meiner Schwester muss z.B. immer alles selbst regeln, mit dem Ergebnis, dass sie alles und jeden ankläfft und schnappt, was ihr in die Nähe kommt.

Ich bin mir sicher, dass Mo sich selbst verteidigen kann, wenn er denn muss - soll er aber nicht.

Das Tier ist so abhängig von mir. Ich bestimme, wann er was frisst, wann er sein Geschäft erledigen darf, wohin wir gehen, wann er spielen darf und wann er schlafen soll (ich bestimme sogar zum Teil wo er schläft bzw. wo er eben nicht schlafen darf)
Im Gegenzug sorge ich dafür, dass er immer Futter hat, ein warmes Plätzchen zum Schlafen und Schutz.
Um es im alten Rudel-Führer-Gelaber zu sagen: Ich als Rudelführer bin auch dazu verpflichtet, mein "Rudel" zu schützen.
(Wobei ich nicht so an das Rudelführer-Gedöns glaube, aber es veranschaulicht die Sache gerade so schön^^)

Wir haben ja auch friedliche Begegnungen. Hunde, bei denen es sofort "klick" macht und die beiden spielen. Es gibt auch selten mal einen Althund, der souverän weitergeht und Mo lässt ihn auch in Ruhe. Da greife ich auch nicht ein, da "regeln die das unter sich" ;)

Mir tun die gemobbten Fremdhunde auch schlichtweg leid und dann beschütze ich sie halt. Auf einer Hundewiese war uns ein kleiner Wuschel dann so dankbar, der war die ganze Zeit bei uns und nicht bei Frauchen (weil wir Mo abgeblockt haben, als er zu ihr wollte. Die wollte einfach nicht, die hatte Angst)

@demona: Dein "Zwerg" ist vermutlich mindestens doppelt so groß wie mein Zwerg :mrgreen: Aber kann gut sein, dass das funktionieren würde. Am liebsten spielt mein Zwerg Fangen, da ist er auch super, super schnell und aufgrund seiner Größe wendiger als so mancher Großhund :lol:

Und ja, der Weimi ist aufgrund seiner Schöheit wirklich dazu prädestiniert der nächste "Familienhund" zu werden. Hauptsache hübsch und macht was her...
Vor allem dieses "Was her machen" nervt mich persönlich sehr. Wie oft ich mit meinem Zwerg höre, dass sich Person X niemals so einen kleinen Hund anschaffen würde, weil ein Hund muss mindestens bis zum Knie gehen - die üblichen Sprüche.
Sind meistens Leute, die selbst nicht mal 10 Meter zu Fuß gehen wollen, weil das zu anstrengend ist :lol:

@Schweinemama: Wieso sollte er nicht weiterhin jagdlich geführt werden können? Nicht jeder Jäger hält seinen Hund im Zwinger :eusa_eh:
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.090
Es gibt wie immer solche und solche...

@Keiskue: die Jäger die den Hund jagdlich führen - bieten keinen Familienanschluss. So ist es leider. Die Hunde werden mehr oder weniger Tierscharf abgerichtet. Dass so ein Hund nun nicht - auf Kleinkinder losgelassen wird - versteht sich von selber. Die Reagieren nunmal anders wie andere Hunde. Ein Handzeichen auf die Ferne und der Hund verstellt dich... Blöd gelaufen eben.

Nun spielen die Grünen in Österreich ihr Spielchen... Alle Hundebesitzer benötigen einen Hundeführerschein. Wie ich durch den Hundeführerschein mit meiner sehr gut erzogenen 14 jährigen fast tauben und halb blinden Hündin komme - frage ich mich (gehorsamsprüfung - jein). Na dann werden wir sie wohl einschläfern müssen :eusa_doh::eusa_doh::eusa_doh:
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.091
Nun spielen die Grünen in Österreich ihr Spielchen... Alle Hundebesitzer benötigen einen Hundeführerschein.

Hier bei uns in NÖ stand heute die Debatte im Raum und man tendiert zu einem Lichtbild-Ausweis, wo alle Ausbildungen eines Hundes eingetragen werden.
Mir stellt sich da genau wie dir die Frage, was dann oftmals mit den vielen alten und unauffälligen Hunden passieren soll?
Ich kenne hier so viele, die in ihrem Leben mit 10-12 Jahren noch nie einen Hundetrainer gesehen haben und trotzdem im Alltag völlig unauffällig sind.
Ob der kleine Wuschel von einer guten Freundin aus dem Nachbarort, oder der süße Auslandshund, der vor 7 Jahren aus Serbien nach AT kam...
Bin gespannt, ob die Politiker auch an so was bei ihren Beschlüssen denken.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.092
Die Sache in Österreich erinnert mich stark an die Sache 2000 in Hamburg, wo der Junge zu Tode kam. :( Hetze, Aufheizen durch die Medien und völlig überzogene Neuregelungen der Regierung damit die Menge ruhig ist.

Fakt ist in den meisten Fällen, dass viele Sachen nicht so heiß gegessen werden wie sie gekocht werden.

Ja, es wäre scheiße wenn es einen Hundeführerschein für alle gäbe aber es heißt ja nicht, dass das so ein Hundeführerschein wie vom VDH oder BHV wird. Vielleicht ist es nur so ein Test, wie in Niedersachsen, ein paar Fragen ankreuzen und gut ist. Es muss keine BH werden mit - für viele HH - sinnlose Tricks und Gehorsam sondern vielleicht einfach eine Überprüfung wie der HH seinen Hund im Alltag führt. Weiß man doch alles noch nicht. Oder doch? :eusa_think:

Zumindest in DTL gibt es meistens einen Bestandsschutz. Sprich, HH, die länger als xx Jahre einen Hund haben, müssen gar keinen Test machen und ganz ehrlich? Viele davon hätten es nötig aber sie fallen durchs Raster.

Ich finde es furchtbar, was da gerade in Österreich passiert. :(

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.093
Ja es ist schrecklich. Und was macht man mit Hunden die nun nicht den Gehorsam so können wie sie sollten. Mit meiner ist ja sogar Üben sinnlos, sie kann es wenn sie es will - aber sie hört nunmal nicht mehr auf Kommando, auf Handzeichen funktioniert es - aber da muss die Sonne entsprechend stehen, dass sie mich noch sehen kann. Was macht man mit Hunden die Probleme haben mit Wirbelsäule, Nerven etc- die man nunmal nicht so "angreifen" darf, die eben zusammenzucken und schnappen weil sie nunmal schmerzen haben... Idiotismus - entschuldigung. Wegwerfgesellschaft hund, schläfern wir alle behinderten Hunde ein und nehmen uns neue :roll::roll:

Es ist alles regelrechter Unfug, wenn ihr mich fragt. Ein Hund ist nicht gehorsam, wenn er sitzt und platz kann (welcher Tierexperte ist denn dieser Meinung=???==). Ich habe auf Sitz und Platz nie einen sonderlichen wert gelegt. Meine Geht Fuss, wenn ich das will, sie macht das auch selbstständig und ohne Leine auch auf weite Strecken und geht erst dann los, wenn ich sie entlasse. Sie durfte immer im Umkreis von 10 Meter frei operieren, weiter ging sie auch nie freiwillig weg, dazu ist sie unserer Familie zu sehr verbunden. Mittlerweile ist sie gerne bei mir - sie orientiert sich ja auch an mir - so schlechthörig und halbblind wie sie ist, die Nase funkt noch, also Notfalls findet sie mich auch mit der Nase :clap::clap::clap::clap:. Beim Pilze Suchen nehme ich sie nun eben hoch, da sie im Dickicht nicht mehr sicher ist und dass sie sich nicht verletzt. Ohne mich ist sie aufgeschmissen, dass weiß ich und das weiß sie. Deshalb passen wir aufeinander auf.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.094
Hi,

Wenn es auf Handzeichen funktioniert, wo ist dann das Problem? In dem Verein, wo ich bald anfange, ist eine taube Hündin, die hat die BH und irgendeine Suchprüfung bestanden, alles über Handzeichen. Muss man dem Leistungsrichter halt vorher sagen, vielleicht ein Tierarztattest vorlegen und ansonsten ist es wie bei einem hörenden Hund. Und das ist nicht der erste taube Hund, der in dem Verein war.

Ich denke, es sollte nie um Sitz und Platz gehen sondern darum, dass ein HH seinen Hund in der Gesellschaft so führen kann, dass er niemanden gefährdet und verletzt. Ein bisschen mehr theoretisches Wissen wäre vielen HH sehr zuträglich und etwas mehr Hundelesen können auch. Nein, deswegen bin ich dennoch nicht für einen Hundeführerschein für alle weil man schlicht und einfach nie alle Bedürfnisse unter einen Hut bekommt. Aber ich befürchte irgendwann wird es dazu kommen, auch hier in Deutschland weil es immer noch genug Arschgeigen gibt, die "nach mir die Sintflut" leben. :(


Ich war heute nach langer Zeit wieder im Moor, ist immer wieder einen Besuch wert:mrgreen:

1. Zwei Leute mit drei angeleinten Hunden im Moor, ich kenne die, die Hunde vertragen sich im Normalfall. Ich also gerufen, dass sie gerne ableinen können. Es wurden zwei Hunde abgeleint, die etwas barsch auf Loki und Bella zu sind aber haben Beide gut gemeistert.

Die Frau mti dem dritten Hund, der angeleint blieb, rief, "Die kann ich nicht ableinen, die ist läufig. Also bitte nicht herlassen."

Ich :shock: und zack, zu Loki hin.

Sie ruft "Nein, mit unserem Rüden gibt es kein Problem"

ICh "Doch, meiner ist nicht kastriert."

Sie :shock:

Loki eingefangen, noch einen schönen Tag gewünscht und weiter gegangen. Warum hat sie das nicht gleich gesagt? Dann wären wir einfach vorbei und keiner hätte Stress gehabt. Egal.

2. Ein HH, der der Meinung war, dass mein 10 Monate (!) alter Hund noch Welpenschutz hat NACHDEM er von seinem Hund eine Ansage kassiert hat. Finde den Fehler! :eusa_doh:

3. ein älteres Ehepaar, das uns auf einem eher engen Weg entgegen kam. Kröte war angeleint, Loki frei. Ich alles ins Gebüsch geordnet und gewartet.

Er passiert uns und lacht und sagt, "Da wären wir schon aneinander vorbei gekommen, ich hab keine Angst vor Hunden."

Ich "Das kann ich aber nicht wissen."

Er - kurz überlegt - "Stimmt, können Sie nicht. Schönen Tag noch." und geht weiter.

Sie passiert uns und fragt, "Warum muss denn der Kleine an der Leine bleiben und der Große darf frei laufen?"

Ich "Die Kleine jagt und hier gibt es viele Rehe."

Sie "Ach, die ist so klein, die kriegt die doch eh nicht."

Ich "Och ne, das muss nicht sein."

Sie zuckte nur mit den Schultern und ging weiter.

4. Beim Essen habe ich 8 Mal - ich habe mitgezählt - zu hören bekommen, wie gut erzogen doch meine Hunde sind. :mrgreen: Ach, das ging runter wie Öl.

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.095
​Was bitte schön ist so schwer seinen verdammten, fetten Dackel für genau 10 Sekunden auf seiner Seite des Weges zu halten damit ich vorbei joggen kann?
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Nein, das war kein schmaler Waldpfad sondern eine sehr gut ausgebaute Kiesfeldstraße - das ist schon kein Weg mehr. Der Typ sieht uns schon Meilen vorher, zerrt den Dackel an der Leine quer über den Weg um uns aus dem Weg zu gehen, soweit super.

Mein Zwerg läuft schön auf unserer SEite weiter - der hatte nur "LAUFEN" im Kopf
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- und wir wären in nicht mal 10 Sekunden vorbei gewesen. Was macht dieser ******?

Lässt seinen Köter mir direkt in die Füße springen, genau zwischen zwei Schritten.
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Ich habe den Dackel natürlich volle Kanne erwischt, hab mich aufs Maul gelegt weil ich in der Leine verhangen bin beim Versuch auszuweichen und der Zwerg war völlig verwirrt, was jetzt los war.

Sprachlosigkeit auf der einen SEite und ich habe geflucht wie ein Rohrspatz, wie kann man nur so dämlich sein? Sorry, aber das war nicht mal ne Flexi sondern ne feste Leine, der Typ hätte nur festhalten müssen. Ich glaube, dem klingeln jetzt noch die Ohren. :evil:

Boah, ich habe fertig. :?
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.096
Dem dürfen die Ohren ruhig noch länger klingeln, was für ein Depp :eusa_doh:
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.097
Ich bin heute stolz und ebenso traurig. Meine alte Hundedame, bei der es geistig immer ein bisschen bergauf und bergab geht, hat heute der Witterung entsprechend (es ist leicht bedeckt, aber hell, keine direkte Sonne) mal gezeigt - was sie noch kann. Als sie noch jung war - war das unser tägliches Intelligenzprogramm: Wir waren am Bach, sie ist durchgeschwommen, ist auf der anderen seite die Böschung hoch und hat sich hingesetzt und gewartet. Zuerst habe ich sie gerufen, was sie total ignoriert hat (hören tut sie nicht so gut). Irgendwann erinnerte ich mich. Hand nach oben gestreckt - Hand in meine Gehrichtung gestreckt. Hund ist aufgestanden und losgetrabt. Es kamen dann auf ihrer Seite Fussgänger - hund setzt sich auf die Wiese und wartet bis die Leute vorbeigegangen sind. Wieder hat sie meinen Blickkontakt gesucht, ich habe die Hand nach oben gestreckt - und ihr die Richtung gezeigt. Teilweise waren wir bis zu 50 Meter und Buschwerk voneinander getrennt. Etwa 500 Meter nachdem sie durch den Bach geschwommen ist, gibt es eine Brücke, da kam sie mir dann entgegen getrabt und hat sich gefreut wie ein Schneemann.:mrgreen: Beim Zurückgehen waren wir beim Ententeich: Hund ging vorsichtig runter, hat sich hingelegt. Dort ist die Fütterungsstelle der Enten. Ein paar Kinder haben Brot geworfen, die Enten kamen aus dem Wasser, links und rechts von ihr waren Enten. Sie hat sie beobachtet, teilweise waren die Enten so nah, dass sie wegschauen musste um nicht zu zucken. Nach 2-3 Minuten ist sie dann vorsichtig aufgestanden und kam zu mir, bei einem Erpel hat sie gezuckt, aber der stand auch 20 cm neben ihr und wollte noch näher um ein Stück brot zu erwischen. (aber sie weiss, wenn sie zuckt - sind sie weg, das selbe gilt für unsere Meerschweinchen, für die doofe Streunerkatze die uns besucht, deshalb versucht sie immer nicht zu zucken, auch wenn es schwer ist). Mein Hund erinnert sich immer noch an solche Befehle die sie aus ihren Jugendtagen kennt - und das mit den Enten hat in der Jugend schlechter funktioniert wie heute :clap::clap: , unsere Kinder waren auch mal klein und die Enten haben wir täglich gefüttert, und immer war der Hund dabei, und immer hat er liegenbleiben müssen, und fast jeden Tag hing sie an der Leine, weil so ein Ententier raufkam um teilweise aus der Hand zu fressen . Und dann kommen wir heim, und sie steht im Vorzimmer alleine und verlassen, weil sie nicht sieht ob die Vollglastüre die zum Wohnzimmer geht, geöffnet oder geschlossen ist- Wir haben für sie auf ihrer Augenhöhe ein Bild draufgeklebt damit sie es sehen könnte, aber irgendwie hat sie das noch nicht so wirklich begriffen. Ich hätte fast geweint. :(

Aber heute war ein guter Tag, sie hat mir wieder einmal gezeigt was für ein toller Hund sie ist und dass ich ihr absolut vertrauen kann (auch wenn ich weiss, dass sie bei Sonnenlicht oder Nebel hinter mir herstapfen muss, weil sie dann schlecht sieht).
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.098
Heute ist nicht mein Tag:

Der Typ heute mit Schäferhund. :evil: (Der im übrigen ein bildschönes Tier war:055::055::055::055: )

Hund sieht uns, legt sich platt wie eine Flunder auf den Boden und fixiert uns. Es war von Anfang an klar, dass der Hund aufspringt wenn wir auf Höhe sind. Typ steht weiter daneben, neongelbe ​FLEXI am Halsband und telefoniert in aller Ruhe weiter.

Ich die zwei Deppen angeleint, abgewandte SEite und wollte schnell vorbei - war eigentlich genug Platz.

Es kam, wie es kommen musste, Hund springt bellend auf, rennt in mein hoch gezogenes Knie und wird dann erst zurück gezerrt. Typ motzt am Telefon über die Irre, die seinen Hund getreten hat und ich rufe zurück, dass er den Tritt verdient hätte weil er seinen Köter nicht unter Kontrolle hat. :evil:

Er zieht ins Telefon motzend den Hund weg, der auf den Hinterbeinen steht und definitiv nicht Hallo sagen will. ARGH!!!! Ich hoffe, der Typ war nur zu Besuch. Naja, ich weiß jetzt Bescheid und das nächste Mal geh ich erst vorbei wenn er seinen Hund von der Straße gekratzt hat und wirklich am Rand steht.

Und:

Gerade mit dem Zwerg joggen gewesen - angeleint im Zuggeschirr -, weiter vorne aufm Feldweg ein Mann mit zwei Hunden, weißer Schäfer und schwarzer Labbi. Er sieht uns, versucht die Hunde zu rufen, die auf Durchzug schalten und über locker 30 Meter im vollen Galopp auf uns zugeschossen kommen. :evil:

Er brüllt, SChäfer dreht ab, Labbi rennt weiter und wird von mir lautstark geblockt. Er brüllt - klar - "Der tut nix."

Ich "Der hört auch nicht."

Er "Dann geh halt woanders laufen, du schlampe.":011:

Ich bin dann langsam weiter gegangen, nicht gejoggt, Zwerg direkt links neben mir.

Statt die zwei Köter kurz festzuhalten, will er naütrlich beweisen, dass sie ja so super hören. Schäfer bleibt liegen, Labbi kommt wieder und bekommt wieder einen Einlauf.

"Ey, der tut doch nichts. Was hast du für ein Problem? du bist doch gestört." - sprach er.

Ich "Ich hätte kein Problem wenn der Hund hören würde."

Er "Du hast doch einen Knall, geh bloß weiter du Fo***"

Nicht mein Niveau also weiter gejoggt und diese Ausdrucksweise von einem Herren um die Vierzig. :?

Was mich bei beiden Begegnungen heute so richtig ankotzt, aber so wirklich, wirklich, ist, dasss beide Typen nicht das Maul aufgemacht hätten wenn mein Mann dabei gewesen wäre oder ich mein Mann gewesen wäre. Bei einer 1,60 Frau kann man ja mal eine große Schnauze riskieren, bei einem fast 2 m Mann mit breiten Schultern schaffen sie es nicht, feige Arschlöcher. :evil::011::093:

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.099
Ohman.. das schockiert mich etwas, vorrangig das zweite.
Aber ich kenne es noch von Susi (ich wog damals um die 49/50 Kilo bei 1,74m und war so um die 18-20, als ich her zog und dann noch n Klaeffer an der Leine,uh!)
Sobald Maenne mit war, wars gut.
U.a. hab ich ja die Bissnarbe nur, weil der Volldepp damals, auch am Handy, seinen Hund net anleinte.

Entschuldigungen sind unmodern.

Jetzt bin ich 25, mit 2 Kindern kommen da aber auch immer wieder iwelche dummen Weissheiten oä.
Oder so n Vollidiot, der bei Nebel (vor paar Tagen) kein Licht an hatte am Auto morgens und ich ihn nicht sah!
Er war halt im Nebel.
Ich also schnell ueber die Strasse, vorm Supermarkt.
Hat der mich am Leergutautomaten abgefangen, ich haett ja net geguckt,blabla,bla. Und dann noch dieses "JUNGE Dame".
Haett nur noch gefehlt, junges Fraeulein:evil:
Der Typ war aber schon 50+
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.100
Also, dass man als Frau gern mal etwas herablassend behandelt wird, das kennt glaube ich jede leider.
Aber "Schlampe" und "Fo***" sind ja nochmal ganz, ganz andere Hausnummern - zum Kotzen sowas. :evil:

Mal was Positives:
Gestern kam mir an einem engen Weg beim Spielplatz eine Mutter mit drei Kindern (viertes war im Tragetuch) entgegen. Da ich schon ein mulmiges Gefühl hatte, als die ganze FAmilie auf uns zukam, habe ich Mo ins Fuß geschickt.
Eines der Kinder fragte dann nett, ob sie denn streicheln dürfe und ich habe "nein, jetzt bitte nicht", gesagt. Da war das Kind zwar traurig, die Mutter rief ihrem Sohn noch zu, dass er nicht so frontal und direkt auf en Hund zugehen solle und alle sind weiter.
Ich hörte das Kind noch die Mutter fragen, warum der Hund denn nicht dürfe - aber die Antwort der Mutter hab ich nicht gehört.
MIR waren die drei Kids schon zu viel, das musste ich meinem Köterli dann nicht antun :lol:

Auf der anderen Seite kamen mir mal vor kurzer Zeit Mutter und Kind (auf dem Laufrad) entgegen.
Ich bin auf eine Seite der Straße gewechselt, gegenüber der Mutter. Das Kind fuhr weiter auf meiner Straßenseite, direkt auf uns zu. Mutti sagt nix, ist auf der anderen Straßenseite (was ich schon komisch fand, ich würde immer zwischen Kind und Straße laufen...)
Ich immer weiter an den Rand, irgendwann am Grün angehalten und Hund absitzen lassen.

Ich werde bei Kindern immer etwas nervös. Moritz ist eigentlich wirklich lieb und umgänglich, meine Nichte ist ja schon mal auf ihn gefallen oder so und er hat nix gemacht. Aber er ist eben ein sensibler Hund und Laufrad kannte er so noch nicht, ich hatte Angst, dass das Kind vom Laufrad aus nach ihm greift, er sich erschreckt und dann doch schnappt. Oder aber er freut sich so sehr und springt dann so ein Kleinkind einfach um :roll:

Und letzten Samstag noch total nett gewesen: Wir waren am See spazieren, also jede Menge Leute und Hundehalter.
Da überholte uns eine Dame mit Hund, alles ganz ruhig. Beide Hunde haben sich zwar etwas gestreckt zum Schnuppern, aber keinen Kontakt, alles gut und normal.
Da ging das Geschirr des Fremdhundes auf und mein Freund sagt freundlich: "Entschuldigung? Ihr Geschirr ist aufgegangen"
Da patzte die Frau sofort, ohne sich umzudrehen oder sonstiges, im unfreundlichsten Ton raus: "JA SEH ICH AUCH!"
Ja, dann halt nicht? Dann sagen wir nix und ich darf morgen bei FB lesen, dass da ein Hund abgehauen ist und man Leute sucht, die beim sichern helfen :102:
Manche Leute... :lol:
 
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