Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr

Diskutiere Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; @Choupette: Hier muss ich einmal kurz die TE in Schutz nehmen. Ich habe auch Angst vor Katzen. Nicht so wie die TE, aber ich habe enormen Respekt...
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #21
@: Hier muss ich einmal kurz die TE in Schutz nehmen. Ich habe auch Angst vor Katzen. Nicht so wie die TE, aber ich habe enormen Respekt vor den Launen dieser Tiere. Für mich wirken Katzen unberechenbar. Da schnurren sie einem um die Beine, lassen sich streicheln und plötzlich macht es FAUCH und du hast die Krallen einmal über due Hand gezogen und das ist mir mehr wie einmal passiert:
Sehe ne Katze, schaue sie an. Mach vielleicht mal ´miez miez miez´ weil schön anzusehende Tiere sind sie ja. Katze kommt auf mich zugeschossen, umschnurrt meine Beine, mauzt herzergreifend, man beugt sich runter krault und streichelt und plötzlich schlägt es um. Als Kind hatte nur die Oma meiner Cousine Katzen, bei denen war auch alles Ok aber dann kam ich immer seltener mit Katzen in Kontakt und stand sehr intensiv mit Hunden im Kontakt und Hunde und Katzensprache unterscheidet sich gewaltig. Inzwischen kann ich Katzen null komma null mehr lesen. Hunde dafür umso mehr. Meine Cousine hat ne Katze, die muss mir immer vorsagen in welcher Stimmung die Katze ist und ob man sie gerade kraulen kann. Ich denke diese Angst beruht auf dieses Launenhafte was auch ich bei diesen tieren sehe. Katzenkenner nennen das wohl ´launenhafte Diven die eben ihren eigenen Kopf haben´ Katzenunwissende eben unberechenbare Tiere.

Aber das geht doch Katzenfreaks genauso mit Hunden. Da hat vielleicht einer mal geschnappt oder gebellt und schon sind die Tiere unheimlich und nicht einzuschätzen.

Nen gesunder Respekt finde ich Ok, allerdings im Schlafanzug aus dem Haus rennen und mitten in der Nacht 2 Stunden nachhause fahren das ist schin was.... übertrieben
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr

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  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #22
Smoothie:

Hier muss ich einmal kurz die TE in Schutz nehmen.

Nein, musst du gar nicht.:D Das war von mir gar nicht böse gemeint oder dass ich mich lustig mache oder sowas! Ich sag ja, bei Katzen, die ich nicht einschätzen kann, habe ich auch Respekt. Ich kann mir nur diese scheinbar sehr große Angst, die sie hat, gar nicht vorstellen.

Meine Einstellung war übrigens auch immer "Ich mag Katzen, aber sie sind Arschlöcher!":mrgreen: Mit Liam und Gru hat sich das aber geändert. Die haben zwar auch mal ihre Anfälle, aber nie wirklich schlimm.
Aber: Ich gehe trotzdem so gut wie nie mit dem Gesicht an die Kater! Ausnahmen sind, wenn sie ganz verschmust sind und köpfeln wollen, da bin ich dann schon recht sicher. Aber ansonsten ist mein Vertrauen bzgl. meines Gesichtsund den Katern/ Katzen allgemein seeehr eingeschränkt! Beim Hund hab ich da gar keine Bedenken! (Wenn ich ihn einschätzen kann, natürlich nicht "einfach so" oder bei fremden Hunden.)
"Lesen" kann ich Katzen übrigens auch nur richtig, wenn ich sie schon lange kenne. Die sind für mich einfach zu verschieden in ihren Ausdrücken und viel vielfältiger als Hunde.
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #23
Vielleicht solltest du darüber mit deinem Freund reden, was dort vorgefallen ist oder war. Ihr könnt euch auch zum Beispiel nicht bei deinem Freund sondern bei dir treffen,-und es dort evtl. klären!
< Wieso hats du denn Angst vor Katzen?
< Warum ist der Kater plötzlich auf deine Tochter losgegangen?:eek: :(

LG Luninki
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #24
Ich finde es immer wieder interessant, wie alle Probleme, die eine Katze so zeigt, sofort damit erklärt werden, dass das Tier alleine lebt. :eusa_think:
Selbst wenn eine zweite Katze ins Haus kommt - das ist noch lange kein Garant dafür, dass dann das Problem gelöst ist, so wie es hier so schön dargestellt wird.
Im schlimmsten Falle ist die Katze durch die fremde Katze dann erst mal so verstört und geht auf alles los, was nicht bei 3 hinter verschlossenen Türen gesichert ist.
Das ist dann zwar schön für die Katze, wenn sie einen Gefährten bekommt, aber was, wenn das Tier dann immernoch die TE anfaucht und hinter ihr her schleicht?
Gibt es dann immernoch kaum Tipps außer eben, dass man eine Zweitkatze braucht um Probleme lösen zu können?

Eine zweite Katze kommt wohl nicht ins Haus, da muss man eben das beste daraus machen.
Und da wären Tipps, um das Vertrauen der Katze zu gewinnen (Leckerlies aus der Hand füttern etc.), sehr wichtig.
Ansonsten endet es womöglich irgendwann darin, dass die Katze im Tierheim landet, weil die Beziehung für beide wichtiger ist als da Tier.
Damit möchte ich der TE nichts unterstellen, aber einfach zu sagen "Ohne Zweitkatze ändert sich daran GARNICHTS", hilft da auch nicht weiter. :eusa_think:

Da ich auch kein sonderlicher Katzenmensch bin, kann ich da auch keine großen Tipps gehen, außer dem Tier aus dem Weg gehen und es ignorieren oder im krassesten Fall die Wohnung nicht mehr zu betreten.
Um Vertrauen zu gewinnen, kann man Leckerlies aus der Hand geben, wenn das Tier es zulässt. Auch sollte man nicht auf das Tier zugehen, sondern es zu sich kommen lassen.
Und wenn es dir nachts beim Schlafen nichts macht, kann das Tier auch mit auf dem Bett liegen.
So handhabe zumindest ich es bei sehr scheuen Katzen, die bei Fremden totale Angst zeigen.

Da sollten die Katzenmenschen hier aber noch viel mehr Tipps auf Lager haben ;)

Und Choupette, phobische Erkrankungen sollte dir ein Begriff sein, glaube ich. Es gibt sogar Menschen, die haben vor Welpen solch panische Angst, dass sie anfangen zu weinen und sich nicht trauen, sich diesen kleinen, jungen und unschuldigen Wesen zu nähern. Genau so ist es mit Leuten, die schreien wenn sie Spinnen sehen und wenn du auf sie zukommst mit einer Spinne in der Hand, kurz davor sind, an einem Herzinfarkt, ausgelöst durch die heftige Angst (Todesangst), hops zu gehen.
Das ist die Sache mit phobischen Ängsten, es sind irrationale, übertriebene und unbegründete (Todes-) Ängste vor Dingen oder Lebewesen, die manch anderer nicht nachvollziehen kann.

Und Respekt ist nicht gleich Angst, das kann man auch nicht vergleichen. ;)
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #25
Vielleicht solltest du darüber mit deinem Freund reden, was dort vorgefallen ist oder war. Ihr könnt euch auch zum Beispiel nicht bei deinem Freund sondern bei dir treffen,-und es dort evtl. klären!
< Wieso hats du denn Angst vor Katzen?
< Warum ist der Kater plötzlich auf deine Tochter losgegangen?:eek: :(

LG Luninki

Ich habe mit 13 Jahren mal ein Praktikum im Tierheim gemacht, und habe die Katzenhäuschen sauber gemacht, dort hangen die alle an mein Rücken und ich war sehr aufgeschmissen und überfordert. seid dem bin ich sehr vorsichtig katzen über geworden. Panische angst hab ich nun nur wenn die Katze mich anfaucht oder halt die ganze zeit intensiv um mein kopf spaziert, da mir dann einfach nicht wohl ist aus angst angefaucht oder gebissen zu werden.
Mein freund ist ja immer dabei wenn das ist, er scheucht sie dann auch weg. Aber das ist ja auch keine lösung, wenn er Nachts schläft, kann ich ihn ja nicht immer wach machen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich finde es immer wieder interessant, wie alle Probleme, die eine Katze so zeigt, sofort damit erklärt werden, dass das Tier alleine lebt. :eusa_think:
Selbst wenn eine zweite Katze ins Haus kommt - das ist noch lange kein Garant dafür, dass dann das Problem gelöst ist, so wie es hier so schön dargestellt wird.
Im schlimmsten Falle ist die Katze durch die fremde Katze dann erst mal so verstört und geht auf alles los, was nicht bei 3 hinter verschlossenen Türen gesichert ist.
Das ist dann zwar schön für die Katze, wenn sie einen Gefährten bekommt, aber was, wenn das Tier dann immernoch die TE anfaucht und hinter ihr her schleicht?
Gibt es dann immernoch kaum Tipps außer eben, dass man eine Zweitkatze braucht um Probleme lösen zu können?

Eine zweite Katze kommt wohl nicht ins Haus, da muss man eben das beste daraus machen.
Und da wären Tipps, um das Vertrauen der Katze zu gewinnen (Leckerlies aus der Hand füttern etc.), sehr wichtig.
Ansonsten endet es womöglich irgendwann darin, dass die Katze im Tierheim landet, weil die Beziehung für beide wichtiger ist als da Tier.
Damit möchte ich der TE nichts unterstellen, aber einfach zu sagen "Ohne Zweitkatze ändert sich daran GARNICHTS", hilft da auch nicht weiter. :eusa_think:

Da ich auch kein sonderlicher Katzenmensch bin, kann ich da auch keine großen Tipps gehen, außer dem Tier aus dem Weg gehen und es ignorieren oder im krassesten Fall die Wohnung nicht mehr zu betreten.
Um Vertrauen zu gewinnen, kann man Leckerlies aus der Hand geben, wenn das Tier es zulässt. Auch sollte man nicht auf das Tier zugehen, sondern es zu sich kommen lassen.
Und wenn es dir nachts beim Schlafen nichts macht, kann das Tier auch mit auf dem Bett liegen.
So handhabe zumindest ich es bei sehr scheuen Katzen, die bei Fremden totale Angst zeigen.

Da sollten die Katzenmenschen hier aber noch viel mehr Tipps auf Lager haben ;)

Und Choupette, phobische Erkrankungen sollte dir ein Begriff sein, glaube ich. Es gibt sogar Menschen, die haben vor Welpen solch panische Angst, dass sie anfangen zu weinen und sich nicht trauen, sich diesen kleinen, jungen und unschuldigen Wesen zu nähern. Genau so ist es mit Leuten, die schreien wenn sie Spinnen sehen und wenn du auf sie zukommst mit einer Spinne in der Hand, kurz davor sind, an einem Herzinfarkt, ausgelöst durch die heftige Angst (Todesangst), hops zu gehen.
Das ist die Sache mit phobischen Ängsten, es sind irrationale, übertriebene und unbegründete (Todes-) Ängste vor Dingen oder Lebewesen, die manch anderer nicht nachvollziehen kann.

Und Respekt ist nicht gleich Angst, das kann man auch nicht vergleichen. ;)

ja genau solche tipps suche ich :). Da ich ja auf garkeinfall will das wegen mir ein Katze abgegeben werden muss. ich bin mein ganzes Leben mit Hunden aufgewachsen, und für mich wöre das dass schlimmste gewesen ein Tier abgeben zu müsssen.
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #26
Ich finde es immer wieder interessant, wie alle Probleme, die eine Katze so zeigt, sofort damit erklärt werden, dass das Tier alleine lebt. :eusa_think:
Selbst wenn eine zweite Katze ins Haus kommt - das ist noch lange kein Garant dafür, dass dann das Problem gelöst ist, so wie es hier so schön dargestellt wird.
Im schlimmsten Falle ist die Katze durch die fremde Katze dann erst mal so verstört und geht auf alles los, was nicht bei 3 hinter verschlossenen Türen gesichert ist.
Das ist dann zwar schön für die Katze, wenn sie einen Gefährten bekommt, aber was, wenn das Tier dann immernoch die TE anfaucht und hinter ihr her schleicht?
Gibt es dann immernoch kaum Tipps außer eben, dass man eine Zweitkatze braucht um Probleme lösen zu können?
Natürlich ist das keine Garantie - die gibt es nie und da kann es auch schlicht am falsch ausgewählten Artgenossen scheitern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Verhaltensauffälligkeiten und die Unsicherheit in der falschen Haltung begründet sind, ist aber sehr groß und da gibt es so oder so Handlungsbedarf - egal ob auffällig oder nicht.
Solange aber keine Bereitschaft besteht, dem Kater eine möglichst artgerechte Haltung zu ermöglichen - und dazu zählt für mich bei einem gerade mal zwei Jahre alten Tier in Wohnungshaltung ein Artgenosse - werde ich sicherlich keine Tipps geben, wie man den Kater möglichst stressfrei für einen selbst so weiter hält :?. Dadurch mag dann der Halter gewonnen haben, aber sicherlich nicht das Tier und um das geht es hier doch.
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #27
@Ina

Du sagst dann also indirekt, weil man dem Tier (zumindest jetzt) keinen Artgenossen ermöglichen kann, gibst du keine Tipps aus Frust/Trotz?
Das Tier also weiterhin dem Stress aussetzen, weil man keine Tipps zum Verbessern des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier geben will?
Damit es am Ende doch darauf hinaus läuft, dass das Tier weg muss, weil man mit ihm nicht klar kommt und die Zwischenmenschliche Beziehung nicht scheitern lassen will?

Das finde ich doch sehr unreif und hätte ich bei einer 32-jährigen Person, der es eigentlich um das Wohl das Tiere gehen sollte (und dazu zählt auch, das Wohl zu verbessern, wenn man es nicht komplett perfekt gestalten kann), nicht unbedingt erwartet.

Und wenn man der Katze das Leben nicht mit einem Artgenossen verbessern kann, warum kann man dann nicht einfach versuchen, den momentanen offensichtlichen Stress zu minimieren?
Indem man eben der TE hilft, ihr Verhalten zu ändern oder zu bessern, damit es mit dem Tier besser läuft?

Immerhin kann die TE da ja nichts für, wenn ihr Partner(!) keine Zweitkatze will. Sie hat da offensichtlich garkein Mitspracherecht, sie wohnen ja noch nicht einmal zusammen, ich glaube sie hat auch nicht geschrieben, wie lange sie zusammen sind.
Wenn das so wäre, dass sie zusammen wohnen würden oder gar ziehen wollen, wäre das sicherlich eine ganz andere Hausnummer.
Aber wenn sie sich schon nicht mit einer Katze versteht, weil sie nicht weiß, wie sie mit ihrer Angst umgehen kann, wird es mit einer zweiten Katze nur noch schwieriger.

Vielleicht sollte man da erst versuchen, der TE zu helfen mit Katzen richtig umgehen zu können, bevor sie da jetzt direkt mit zweien konfrontiert wird und unbewusst und ungewollt dafür sorgt, dass da noch mehr Probleme auftauchen, wofür sie am Ende ja noch nicht mal etwas kann, da man ihr ja nicht geholfen hat. :?
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #28
Lydina, es geht nicht darum, dass eine Zweitkatze alle Probleme löst. Es geht darum optimale Haltungsbedingungen zu schaffen und der Katze so zu Selbstvertrauen und Wohlbefinden zu helfen, so dass sie ausgelassener ist und auf Kinder und Besucher im allgemeinen entspannter reagieren kann.

Die Katze zog mit 8 Wochen ein, was davor war, wissen wir an der Stelle nicht mal. Eventuell kann uns die TE noch etwas dazu sagen, wo und wie die Katze vorher gelebt hat.

8 Wochen ist aber defintiv zu früh somit hat sie einiges an wichtigen Sozialverhalten nicht lernen können, was ihr in der Zwsichenzeit auch nicht durch einen gut sozialisierte Katze beigebracht werden konnte. Es mangelt sehr Wahrscheinlich an der eigenen Kontrolle. Solche Katzen spielen zu rabiat, setzen ihre Krallen und Zähne ein, wo sie es eigentlich gar nicht sollten, weil sie es nicht besser wissen. Da wirkt eine simple Spielaufforderung wie ein Angriff aus dem Hinterhalt (nur um mal ein Beispiel einer sogenannten "Verhaltensauffälligkeit" aufgrund einer zu Frühen Trennung zu bringen).

Die Katze hatte bisher nur den Freund der TE als Bezugsperson, der vermutlich bisher auch nie großartig Besuch in seiner Wohnung hatte, bevor er mit der TE zusammen kam.
Dann kommen da plötzlich Übernachtungsgäste und sogar kleine Kinder - die nun mal laut und nicht selten auch sehr grob sind. Das dass eine Katze in der Situation schnell verunsichert ist absolut logisch und nachvollziehbar.
Dazu verbringt der Freund vermutlich jetzt auch mehr Zeit außer Haus als früher, wenn sich das meiste bei der TE abspielt. Ein weiterer Punkt der sicherlich für Verunsicherung der Katze führt.
Alles neue Situationen für die Katze, die nie gelernt hat, damit umzugehen und die dadurch entsprechend verunsichert ist.

Wie lange ist die Katze momentan allein? Bei 2 Stunden Entfernung ist dein Freund doch sicher öfter mal (mehr als) 24 Stunden weg. Wie läuft da die Versorgung der Katze? Kommt jemand zum Füttern und fürs Klo? Beschäftigt sich in der vermutlichen längeren Abwesenheit des Halters auch jemand mit der Katze?

Eine Zweitkatze, aufgeschlossen gegenüber Kindern, Besuchern und anderen Katzen könnte da defintiv einniges helfen. Die Katze deines Freundes könnte sich einiges von der potentiellen Zweitkatze absehen. Sie können sich miteinander beschäftigen, wenn ihr nicht da seit, was längere Abwesenheiten defintiv abfedern würde. Wenn sie sich verstehen (deshalb gut nach dem Charakter der Katze gucken, dass sie eben auch und vor allen Dingen sozial gegenüber anderen Katzen ist), bietet das der alteingessesen Katzen sehr wahrscheinlich auch eine enorme Portion Sicherheit und Wohlempfinden bei eher unbekannten Situationen. Denn wenn ihr Freund (wahlweise Freundin) gelassen auf Besucher/ Kinder/ sonstige neue bzw. seltene Situation reagiert, dann stehen die Chancen gut, dass sie sich von der Gelassenheit der anderen Katze ebenfalls sicherer fühlt und solche Situationen besser wegsteckt.

Da die Katze erst 2 Jahre ist, stehen die Chancen überaus gut, dass genau das eben beschriebene eintritt, sofern ein passender Partner dazu kommt. Je älter eine Katze ist und je länger sie allein war, desto schwieriger wird das, aber mit gerade mal 2 Jahren ist absolut noch alles drin.

Würde die TE und ihr Freund näher zusammen wohnen, würde ich desweiteren noch vorschlagen mehr in der Wohnung des Freundes zu machen, um die Katze langsam an die neue Situation zu gewöhnen und auch der TE die Möglichkeit zu geben sich wieder langsam an die Katze zu gewöhnen. Wenn sie eine solche Angst vor Katzen hat, wird es für sich auch nicht einfach, der Katze mal eben ein paar Leckerchen aus der Hand zu füttern und sie mit der Spielangel irgendwo hoch und runter zu jagen. Das sind grundsätzlich gute Ansätze um eine positive Beziehung zu einer Katze aufzubauen. Aber die innere Einstellung der TE ist nun mal sehr unsicher und das verschwindet auch nicht einfach so von heute auf morgen.
Da brauch die TE auch viel Geduld was sich selbst an geht. Denn es nützt niemanden etwas, wenn sie sich Situationen zu sehr aussetzt, die sie in absolute Panik versetzen.

Darüber hinaus ist es sicher nicht verkehrt, wenn sich die TE mal allgemein mit Katzen und deren Bedürfnisse und Körpersprache beschäftigt, genau wie Hunde kann man auch lernen Katzen zu lesen.
Allerdings muss man natürlich auch fairerweise sagen, dass die zu frühe Trennung von Mutter und Geschwistern eventuell auch dazu geführt haben könnte, dass die Katze keine Beschwichtungssignale erlernt hat und wirklich aus heiterem Himmel faucht, kratzt, beißt etc.
Dazu kann aber sicherlich der Freund der TE etwas sagen.
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #29
Ich bin erst Knapp 1 Jahr mit ihn zusammen, und das stimmt allerdings richtig Mitsprache recht habe ich in seine Wohnung und zu seine Katze nicht. Vll in 2-3 Jahren wenn man mal zusammen zieht. Allerdings ein Mitsprache recht kann ich zur Katze auch garnicht verlangen
Da ich null Erfahrung mit Katzen habe und wie gesagt sehr ängstlich bin. Und wenn dort jetzt eine zweite Katze dazu kommt und das eigentliche Problem dann nicht gelöst wird. Steht man dort mit 2 Katzen und besser wird nichts. Finde ich momentan nicht angebracht. Wenn man irgendwann mal zusammen ziehen möchte, was zurzeit nicht in Debatte steht, das sich mit mir und der Katze bessert, bin ich die letzte die keine zweite dazu holen würde. Mein freund möchte zur zeit keine zweite Katze, und ich würde mich trotzallem freuen tipps zu kriegen das ich mich mit der Katze besser verstehen könnte. Für die Katze wäre das besser, und für mich auch :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Die Katze war vorher bei einer bekannten. Also das sind die Kinder von ihre Katze.
Mehr bei mein freund machen geht in der Regel nicht. Da ich eine 3 jährige Tochter habe, und die Wohnung von meinem Freund zu klein ist für 3 personen
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #30
Du sagst dann also indirekt, weil man dem Tier (zumindest jetzt) keinen Artgenossen ermöglichen kann, gibst du keine Tipps aus Frust/Trotz?
Nein, das habe ich nicht gesagt, das ist lediglich deine Interpretation. Unreife muss ich mir auch nicht unterstellen lassen.

Lucian hat es ja (nochmals) schön ausführlich erklärt: Der Kater ist unsicher, ihm fehlt ein Artgenosse für die Auslastung und auch, um sich daran zu orientieren. Man kann jetzt Tipps geben, dass die TE etwas sicherer wird und der Kater etwas ausgeglichener. Damit kann man dann auch bestimmt einige Symptome des Ganzen reduzieren. Aber die Ursache ist dann trotzdem noch da und damit unterschwellig auch immer noch das Problem, auch wenn es sich dann vielleicht nicht mehr so belastend für den Menschen darstellt. Das kann meiner Meinung nach nicht Sinn und Zweck der Übung sein :?.
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #31
Ich möchte weder dich noch deinen Freund zu irgendwas drängen, dennoch möchte ich noch mal deutlich betonen, damit ihr euch dessen auch wirklich bewusst seit, dass eine Vergessellschaftung und das erlernen des verpassten Sozialverhaltens der Katze schwieriger wird, je älter sie wird und je länger sie allein bleibt. Noch ein paar Jahre zu warten bis ihr zusammenzieht (was wiederum eine große Veränderung wäre, welche die Katze massiv verunichern könnte wenn es ihr an Sicherheit und Wohlbefinden fehlt) erhöht auf der anderen Seite auch das Risiko, dass sich an der Situation mit der Katze nichts ändern wird.

Ob ihr dieses Risiko eingehen wollt, müsst ihr entscheiden.

Betrachtet man rein die Situation der Katze, lebt diese in einer absolut nicht artgerechten Haltung, was bei einer so jungen Katze verdammt traurig ist.

Ich verstehe die Bedenken, gerade unter anbetracht deiner Angst sehr gut, allerdings geht ihr damit meiner Meinung nach genau in die entgegengesetzte Richtigung der Lösung des Problems.


Um mal ein postives Beispiel zu nennen:

Mein Kater Chico kam zu jung zu mir. Ich hatte keine Ahnung von Katzen, fand sie süß und wollte immer welche haben und habe Chico spontan geholt ohne mich vorher zu informieren. Ich durfte ihn einen Monat nicht anfassen! Er versteckte sich die erste Zeit sehr, kam nur im dunkeln raus.
Ich näherte mich im natürlich auch mit Spielen und Leckerchen an, was langsam fruchtete. Bei Besuch war er jedoch direkt weg und kam auch nicht heraus.
Kurze Zeit nachdem wir uns angefreundet hatten, zog Marianne ein. Marianne ist sehr selbstbewusst und aufgeschlossenen gegenüber allen Menschen. Die kuschelt super gern mit Besuch und kraucht in deren Taschen.

Ich bekomme nicht ständig Besuch und Chico war auch eine ganze Zeit lang ziemlich ängstlich, wenn Besuch kam. Er brauchte etwas, um sich an die Leute zu gewöhnen. Nachdem sie ein paar mal da waren, ließ er sich auch streicheln.
Marianne war währenddessen immer sehr neugierig und aufgeschlossen und das färbte auf Chico ab.

Wenn heute Besuch kommt, selbst Leute die noch nie da waren, versteckt sich Chico nicht sonder guckt neugierig, streicht um die Beine der Besucher und lässt sich direkt streicheln.

Bei Karli lief es genauso, wenn es auch etwas länger gedauert hat. Karli hat sich wirklich vollkommen panisch verkrochen, wenn Besuch da war. Und auch sie begrüßt mittlerweile vollkommen fremde Leute direkt an der Tür und guckt neugierig, wer das ist und ob er sie streichelt.

Es hat also definitiv eine positive Wirkung auf ängstliche, verunsicherte Katzen, wenn sie mit neugierigen, aufgeschlossenen Katzen zusammen leben, die mit neuen Situationen gelassen umgehen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@Ina

Du sagst dann also indirekt, weil man dem Tier (zumindest jetzt) keinen Artgenossen ermöglichen kann, gibst du keine Tipps aus Frust/Trotz?

Es geht überhaupt nicht darum aus Trotz keine Tipps zu geben! Wie Ina schon gesagt hat, kann man zwar ein bisschen was zur Symptombehandlung machen, löst aber das gründsätzliche Problem dabei nicht.
Desweiteren gestalten sich diese Tips aufgrund der Situation der TE nun mal auch schwierig. Sie kann nicht anfangen langsam mehr Zeit mit dem Tier zu verbringen, da sie 2 Stunden entfernt wohnt und ein Kind hat, dass da logisscherweise Priorität hat. Da ist schon von der Grundsituation her überhaupt schwer Ansätze zu finden, ein vertrauensvollen Umgang zwischen der TE und der Katze zu entwickeln.
Dazu noch die Angst der TE hinsichtlich Katzen im allgemeinen, die auch nicht mal eben verschwindet.

Das ist insgesamt einfach eine sehr ungünstige Situation, bei der eine wirkliche Verbesserung der Situation sehr wahrscheinlich nur durch eine passende Partnerkatze mit Vorbildfunktion erreicht wird. Die dann ausgeglichenen Katzen des Partners (was defintiv auch seine Zeit braucht, schließlich müssen sich die Katzen erst mal kennen lernen) sorgen wiederum mit hoher Wahrscheinlichkeit für positive Erfahrungen bei der TE, was sich wiederum auf die Gesamtsituation postiv auswirken würde.

Eine andere Herangehensweise ist unter diesen Umständen kaum möglich und sehr wahrscheinlich überhaupt nicht zielführend, was auf lange Sicht wiederrum eine Löstung des Problemes schwieriger macht (siehe mein Post weiter oben).
 
  • Hilfe die Katze von meinem Freund mag mich nicht mehr Beitrag #32
Und Choupette, phobische Erkrankungen sollte dir ein Begriff sein, glaube ich. Es gibt sogar Menschen, die haben vor Welpen solch panische Angst, dass sie anfangen zu weinen und sich nicht trauen, sich diesen kleinen, jungen und unschuldigen Wesen zu nähern. Genau so ist es mit Leuten, die schreien wenn sie Spinnen sehen und wenn du auf sie zukommst mit einer Spinne in der Hand, kurz davor sind, an einem Herzinfarkt, ausgelöst durch die heftige Angst (Todesangst), hops zu gehen.
Das ist die Sache mit phobischen Ängsten, es sind irrationale, übertriebene und unbegründete (Todes-) Ängste vor Dingen oder Lebewesen, die manch anderer nicht nachvollziehen kann.

Und Respekt ist nicht gleich Angst, das kann man auch nicht vergleichen. ;)

Ich glaube ich habe hinreichend drauf hingewiesen, dass ich ihre Angst nicht abtue und hab eigentlich keine Lust das nochmal zu wiederholen. Es war einmal an die TE gerichtet und einmal an Smoothie, die mich direkt angeschrieben hat.

Ich habe keine "phobischen Ängste" (Phobie bedeutet übrigens Angst; was du meinst dürfte eine phobische Störung sein) mit Respekt verglichen, das hast du völlig aus dem Kontext genommen. Ich bezog den Respekt auf die weiteren Aussagen von Smoothie, nicht auf die TE. Hatte ich aber ebenfalls deutlich gemacht, indem ich meinen Beitrag an Smoothie gerichtet habe.;)
 
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