Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :(

Diskutiere Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; hey :) Ich wusste nicht genau wo ichs reinpacken soll, also wenns nicht passt einfach verschieben ;) Nun zum thema.... Ich hab ja nun ein neues...
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #1
M

Mathilderich

Beiträge
1.746
Punkte Reaktionen
0
hey :) Ich wusste nicht genau wo ichs reinpacken soll, also wenns nicht passt einfach verschieben ;)

Nun zum thema.... Ich hab ja nun ein neues Pony als RB. Alles läuft super, sie ist brav, gut sie ist ne kleine zicke;), bildhübsch, gut reitbar, rennt nicht unkontrollierbar los und ja wir arbeiten noch an paar Macken ;) Im Gelände und auch so, hab ich aber ne extreme Blockade... Vor etwa 3,5 oder 3 jahren hatte ich ein schlimmen Reitunfall. Mein damaliges Pony stolperte im Galopp (vorne Links) ich versuchte ihm noch hochzuhelfen, aber es ging alles viel zu schnell :( Ich merkte wie er fiel (auch noch vorneunten Links) und ich fiel auch (ebenfalls nach vornelinks) ich schlug extremst mit dem Kopf auf und es tat furchtbar weh. Ich sah mein Pony noch wie es fiel aber ich schaffte es nicht mich wegzudrehn... Er fiel auf mich drauf. Zu letzt merkte ich wie er beim aufstehn sein Huf gegen mein kopf knallte. Dann war ich (lt meim bruder der auf nem anderen Pony saß) etwa 5 - 10 minuten weg. Er hatte schon fast geweint, weil ich nix mehr tat... Als ich wieder wach wurde, wusste ich nur noch etwas... Ich meinte nur "aua mein kopf" stand auf und untersuchte mein pony. wie ich bei ihm war brach ich zusamm und konnte mich noch grad an ihm festhalten. Ihm gings glücklicherweiße gut. Den Umständen entsprechend eben...

Ich fuhr dann mit meiner Mama ins KH und dort erzählte ich was passiert war. Er fragt ob ich mit Helm ritt. Ich bejate dies. Was er dann sagt war das schlimmste... " ohne Helm und schutzweste wären sie sicher jetzt nicht mehr hier... oder in einer anderen station, aber gesund wären sie sicher nicht mehr"... Das war verdammt schlimm für mich und meine Eltern.

Trotzdem ritt ich weiter. Das "trauma" hatte ich etwas in den hintergund geschoben und hatte es auch gut verdrängt... Bis heute... Seit ich die neue RB hab ich ne extreme Blockade... Wir sind fast jeden Sonntag im wald draußen, und dort gibts immer schöne galoppstrecken die wir auch oft nutzen. Jeder lässt dann sein pferd (natürlich kontrolliert) ordentlich losrennen. Ich kann es nicht. Ich halte sie immer stark zurück und lass sie sehr langsam galoppieren. Immer wieder kommt dieser moment wieder hoch und ich muss durchparieren.

Kann ich irgendwas gegen tun ? ich weiß nicht, ich hab eher das gefühl es wird von ausritt zu Ausritt immer mehr angst :(
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #2
Setz dich nicht unter Druck, ich finde, du machst doch bisher alles richtig. Ist doch klar, dass man nach einem solchen Trauma mehr als vorsichtig wird. Mach eins nach dem anderen, immer gerade nur soviel, wie du dir zutraust. Und lass dich nicht von deinen Mitreitern zu etwas überreden, wozu du noch nicht bereit bist. Gestehe dir ein, dass es eben einfach dauert, das macht doch nichts, ist völlig ok. Selbst falls es mal nur zu einem reinen Schritt-Ausritt reichen sollte - auch gut. Genieße was du tust und das Vertrauen wird langsam wieder wachsen.

Und absolute Kontrolle beim Reiten ist ja was überaus tolles und spricht für gute Ausbildung von Pferd und Reiter, und nicht etwa für feige Weicheier. ;)

Ich wünsche dir jedenfalls von Herzen, dass du Geduld mit dir selbst aufbringen kannst, so dass du jeden Moment im Sattel wieder so richtig genießen wirst.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #3
Hallo :)

Es ist wirklich furchtbar was dir passiert ist, aber reiten ist nunmal auch nicht ungefährlich. Aber ganz ehrlich: Du kannst dich immer und über all verletzen. Wenn du es so siehst, lauern über all Gefahren.

Aber dennoch verstehe ich deine Angst sehr gut.

Wenn du (noch) nicht galoppieren willst, dann lass es. Ich bin auch mal volle Wucht von einem galoppierenden Pferd gefallen, da war ich so 5 oder 6. Ich lag danach mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Seitdem bin ich auch verdammt vorsichtig geworden. Ich galoppiere nur noch, wenn ich das Pferd gut kenne, ich nen Helm aufhabe und mich sicher fühle. Sonst nicht mehr. Du brauchst einfach noch mehr Vertrauen in deinem Pferd. Aber überstürze nichts, du hast alle Zeit der Welt ;) Mach dir keinen Stress. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du dem Pferd vertraust und dir wieder sicher bist und auch den Mut dazu hast. Dann galoppierst du los, es muss ja nicht lange sein. Die Länge des Galoppierens kannst du dann von mal zu mal verlängern, aber immer nur, wenn du wirklich WILLST. Bleib ruhig und werde nicht nervös oder ängstlich. Dabei macht man dann meistens nämlich die meisten Fehler.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #4
Sie drängen mich ja nicht. Anfangs waren die anderen zwar verwirrt, aber wo ich es alles erzählt hatte haben sie es verstanden. Manchmal machen wir es auch nur so, dass sie im schritt wegreiten und zurück galoppieren, da meine Mus ja halbwegs ruhig stehn bleibt geht das manchmal aber nicht immer. Dann galoppier ich eben mit. Aber extrem bescheiden, wobei ich auch merke, dass es Mus nicht gefällt, so zurück gehalten zu werden. Aber sie macht brav mit, sonst würde ich sie auch nicht mehr reiten! Ich würde sie auch gerne einfach mal laufen lassen, sie ist ja noch recht jung und mit ihren 8 oder 9 Jahren auch noch feurig. Ach menno...
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #5
Mathilderich, wenn ich dich richtig verstehe, dann passt eigentlich alles: dein Pferdchen, das Verständnis deiner Mitreiter, die Geländebedingungen.
Das einzige, was offenbar nicht so richtig dazupassen will, sind deine eigene momentane innere Einstellung und Deine Ungeduld. Daran wirst Du wohl oder übel arbeiten müssen, sonst erreichst Du keine Zufriedenheit. Manche Sachen lassen sich wirklich nur mit der Zeit lösen, also gib Dir einfach diese Zeit und genieße jeden Moment und denke nicht ständig, was du möglicherweise verpassen könntest.
:056:
Das wird schon!!!
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #6
Aber vorher gings doch auch wieder :( vorher konnt ich auch auf dem Pony mit dem ich den unfall hatte mit halsring und ohne sattel galoppieren und hatte keine angst. und nun auf dem Pony was noch nicht einmal gestolbert ist sterb ich fast vor angst :(
Dabei will ich es doch einfach nur wieder genießen, den wind, die Kraft, das Gefühl,.... aber nein ich verkrampfe halte mein Pony zurück und kann nicht loslassen...
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #7
Setz dich nicht unter Druck!
Mein Wallach hat mich vor zig Jahren so abgebockt das ich hals abwärts gelähmt im Wald lag.

Bin ihn ein Jahr gar nicht geritten.
Dann ein Jahr nur schritt.
Dann ein halbes Jahr nur schritt/trab und somit erst 2,5 Jahre danach!!! wieder galoppiert.

Dein Körper sagt dir schon wann du wieder so weit bist.

Und wer sagt, dass das Pferd im Gelände galoppieren muss?
Da ist es unerheblich, ob es feurig ist oder ne Schlaftablette.
DAS kann es genau so gut auf der Weide oder ggf Paddock machen!

Je mehr Stress du dir machst, um so mehr wird es für dich in Stress ausarten.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #8
Naja ich reit meist mit einer aus, die ein jungen wallach reitet und der hat eben power und will mal gescheid laufen. Und die andere hat ebenfalls ein feuriges Pferd. Und die beiden wollen halt auch mal die pferde laufen lassen... Nur ich eben nicht unbedingt.

Platz zum toben haben die auf jeden fall die stehn 24 stunden auf einer rießen koppel...
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #9
Naja ich reit meist mit einer aus, die einen jungen Wallach reitet und der hat eben power und will mal gescheid laufen. Und die andere hat ebenfalls ein feuriges Pferd. Und die beiden wollen halt auch mal die pferde laufen lassen... Nur ich eben nicht unbedingt...

Das klingt jetzt aber doch ein wenig nach "Gruppenzwang" :eusa_think:
Ich finde auch nicht, dass ein Pferd im Gelände mal "gescheit laufen" muss.
Und schon gar nicht dann, wenn es das "will" - Gott bewahre!

Vielleicht hat es bei Dir einfach ein wenig gedauert, bis das Erlebte richtig verarbeitet worden ist, und kommt erst jetzt so richtig zum Tragen?
Und vielleicht hast Du durch den Unfall aber auch einfach eine - gar nicht so verkehrte - Vorsicht erworben, die nun an die Stelle der vorherigen Unbedarftheit, vielleicht sogar teilweise leichtsinnigen Unbedarftheit, getreten ist.

Denn ja, es kann mit Pferden viel passieren. Und nein, es ist nicht toll, wenn man sie im Gelände "mal so richtig laufen" lässt.

Was wir erleben prägt uns und verändert unsere Sichtweise. Möglicherweise ist bei dir genau das nun eingetreten. Das ist doch eigentlich was Gutes.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #10
Nein, nein. Die lassen sie auch nur dann laufen wann sie es möchten, Nicht wann das Pferd will. Das wäre ja viel zu riskant. Jedoch lassen die beiden sie dann auch richtig los.
Ich bin meist die letzte und reite hinter den beiden, da ich weiß ich bin langsamer. Und nun war es letztens sehr schlammig, und wir wollten auch auf einer halbwegs trockenen strecke galoppieren. Der Isi vor mir sprang alsolos und rutscht ganz leicht mit den hufen weg. Und dann war sie noch größer da, diese Angst. :( Es ist ja nix passiert in dem moment... Jedoch hab ich Mus dann auch hier nur recht bescheiden galoppieren lassen. Das ding ist ja, ich war mit ihr auf dem Reitplatz und dort ist sie auch galoppiert, aber da hatte ich keine angst, hab sie brav gearbeitet und das nicht als angst gesehn...
Ich will halt auch nicht (und ich weiß das klingt verdammt bescheuert) als spaßbremse da stehn und jetzt nach 3 monaten die ich dort reite sagen, "hey ich will nicht galoppiere, lass lieber traben"

Diese Vorsicht hab ich nun auf alle Fälle und das ist ja gar nicht so doof, da muss ich dir recht geben. :)
Was mich eben m meisten wundert, ist eben, dass ich auf dem alten pony wieder alles machen konnte und ihm blind vertraut habe... Aber da liegt evtl schon die lösung. Ich vertraue dem neuen pony glaub einfach noch nicht perfekt....
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #11
Jedoch lassen die beiden sie dann auch richtig los. ....

finde ich schonmal viel zu gefährlich und hat für mich mit gutem und vernünftigen Reiten nichts zu tun

Der Isi vor mir sprang alsolos und rutscht ganz leicht mit den hufen weg. Und dann war sie noch größer da, diese Angst. ....

Da wäre ich wahrscheinlich auch nicht weiter galoppiert. Mir wäre das auch aus dem Grund zu riskant, dass ja auch dem Pferd etwas passieren kann. Eine Zerrung zum Beispiel.

Es ist ja nix passiert in dem moment ....

Das ist richtig. Aber die Erfahrung hat Dich gelehrt, was alles passieren kann. Und aus diesem Grund bist Du vorsichtiger geworden. Das hat mit unbegründeter Angst überhaupt nichts zu tun, sondern ist vernünftig und gesunder Menschenverstand.

Ich will halt auch nicht (und ich weiß das klingt verdammt bescheuert) als spaßbremse da stehn und jetzt nach 3 monaten die ich dort reite sagen, "hey ich will nicht galoppiere, lass lieber traben" ....

Warum nicht? Die Meinung von anderen kann Dir doch egal sein. Es geht doch um die Sicherheit von Dir und Deinem Pferd und DU und nur DU musst mit dem glücklich sein, was Du tust.
Und so wirklich vernünftig zu reiten - mit Sinn und Verstand für Risiken und die Sicherheit von Pferd und Reiter - scheinen Deine beiden Bekannten mir nicht, da finde ich Deine Einstellung zu 1000 Prozent besser.

Was mich eben m meisten wundert, ist eben, dass ich auf dem alten pony wieder alles machen konnte und ihm blind vertraut habe... Aber da liegt evtl schon die lösung. Ich vertraue dem neuen pony glaub einfach noch nicht perfekt....

Blindes Vertrauen... nun ja. Mit Deinem alten Pony ist Dir der Unfall passiert. Ist da blindes Vertrauen wirklich so angebracht? Ein Pferd, egal wie gut ausgebildet, egal wie brav, etc kann immer mal ausrutschen, es kann ein Loch im Boden sein, oder was auch immer. Ich vertraue meinem Pferd auch hundertprozentig. Aber damit IHM (und mir) nichts passiert, reite ich auch mit großer Sorgfalt, Vorsicht und Umsicht, und habe trotzdem einen riesigen Spaß dabei, egal ob auf dem Platz, in der Halle, im Gelände, oder auf dem Turnier :D
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #12
Hey, einen tollen Rat kann ich dir leider nicht geben, aber ich kenne deine Situation sehr gut! Ich habe mein Pferd nun seit 10 Jahren, davor hatte ich in dem Stall wo er stand, Reitstunden. Ich war nie so eine richtige Draufgängerin, aber ich hab mich immer sehr sicher gefühlt auf jedem Pferd. Ich war auch eine derjenigen, die die neuen Pferde "testen" durfte usw. Mit meinem eigenen Pferd habe ich dann viele tolle Ausritte erlebt, in großen Gruppen und auch allein, war immer super. In der Zwischenzeit hatten wir den Stall gewechselt. Als ich dann mit meinem jetzigen Mann mal ausreiten war, ist er mir durchgegangen, wobei das eigentlich noch meine eigene Schuld war. Wir waren auf einem riesigen Stoppelfeld unterwegs und als ich dachte er rennt nach rechts, rannte er nach links und ich lag unten. Ich war wohl auch kurz weg, denn plötzlich standen fremde Leute neben mir und mein Mann war inzwischen auch bei mir. Ich hatte nichts wirklich schimmes, außer einem Bluterguss am Po :eusa_shhh:
Das ganze geschah kurz vor unserer Hochzeit und ich sagte mir, bevor ich mit nem gebrochenem Arm heirate, mach ich mal ein bisschen langsam. Großer Fehler! Es dauerte über ein Jahr, bis ich wieder richtig Spaß am Reiten hatte. Danach hatte ich auch längere Pausen, in denen ich nicht viel geritten bin, weil ich zwei Kinder bekommen habe. Inzwischen ist mein Pferd ein Opa, der zwar immer noch Tage hat, an denen er "zu gut" drauf ist, aber eigentlich ist er total brav. Trotzdem kann ich nicht über meinen Schatten springen. Ich fühl mich unsicher auf ihm, bilde mir Sachen ein ("der geht bestimmt gleich durch"). Deshalb reite ich eigentlich nur noch an Tagen, an denen ich mich wirklich gut fühle. Ausritte gehen bei mir nur noch im Schritt, weil ich mir diesen Druck nicht mehr mache, ich muss unbedingt galoppieren. Auf dem Platz wird auch öfters nur getrabt, einfach weil ich mich nicht sicher genug fühle, keine Kondition mehr habe und auch die Muskeln fehlen.

Aber ich finde, bei dir klingt das doch ganz anders! Du reitest regelmäßig, auch im Gelände, galoppierst, auch wenn du es nicht so wirklich genießen kannst. Wenn du dir Zeit lässt, auch vorallem weil die RB ja noch neu ist, dein Pony gut kennenlernst und den Mitreitern wirklich mal deutlich sagst, dass du bei deren Tempo Angst hast, wird das bestimmt wieder. Haben die Mitreiter ihre Pferde denn wirklich im Griff? Denn das ist für mich ein ganz großes Problem, wenn ich auch noch Angst haben muss, dass die anderen ihre Pferde nicht kontrollieren können.

Bei mir kommen eben auch noch meine Kinder dazu. Ich denke oft, was wäre wenn... Wenn ich runter flieg, mir was richtig schlimmes passieren würde, oder einfach nur den Arm gebrochen hätte und wochenlang nicht richtig "funktionieren" würde. Hast du so ein Gefühl vielleicht auch deinen Eltern (oder jemand anderem) gegenüber?
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #13
Heey,
Aber ich finde, bei dir klingt das doch ganz anders! Du reitest regelmäßig, auch im Gelände, galoppierst, auch wenn du es nicht so wirklich genießen kannst. Wenn du dir Zeit lässt, auch vorallem weil die RB ja noch neu ist, dein Pony gut kennenlernst und den Mitreitern wirklich mal deutlich sagst, dass du bei deren Tempo Angst hast, wird das bestimmt wieder. Haben die Mitreiter ihre Pferde denn wirklich im Griff? Denn das ist für mich ein ganz großes Problem, wenn ich auch noch Angst haben muss, dass die anderen ihre Pferde nicht kontrollieren können.

Ich finde du hast voll kommen recht. du musst nicht Galoppieren wenn du noch nicht so weit bist lass dir Zeit und lass dir Zeit das Pony kennen zu lernen. Dann werden die Ausritte für dich wieder schöner weil du dem Pony mehr vertrauen schenkst und dir selber auch

LG
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #14
Hallo,
Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe auch einen ähnlichen Fall im Dezember 2013 erlebt.
Mein pony ist auf einer Wiese durchgegangen und hat richtig gebockt. Ich bin runtergefallen, merkte aber dass ich mit dem Fuß im Steigbügel fest hing. Ich wurde so 100-200 meter hinter ihm hergeschliffen. Er hat zu mir ausgetreten und dann löste sich der Riemen und ich war frei. Ich hatte wie durch ein Wunder "nur " eine leichte Gehirnerschütterung und einen komplett geprellten Rücken. Ich war auch ganz kurz weggetreten.
Auf jedenfall hat dieser Tag mein Leben mit ihm verändert. Ich habe keine Angst vor ihm oder war es ihm böse. Ich habe dass Problem im Unterbewusstsein. Wenn wir ausreiten und ich eine Situation unheimlich finde verkrampfe ich im Unterbewusst sein. Ich kann dies auch nicht abstellen. Er merkt dass nartürlich und wird unruhig. Ausreiten war das letzte halbe Jahr also kaum möglich.
Was ich mir geholfen hat und was ich dir rate. Suche dir einen guten Trainer dem du deine Geschichte anvertraust. Er sollte dir die Sicherheit vermitteln damit du keine Angst und dein trauma überwindest. Mir hat es sehr viel gebracht. Ich bin nun soweit das wir entspannt ausreiten und dass nach 2 Monaten. Ich denke alleine schafft man es nicht ein Trauma zu überwinden.
Ich wünsche dir alles gute.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #15
Vielen Dank erstmal an euch alle :)

Lucy+Joly: ja das wie mit deinen Kindern kenn ich auch. Ich selber bin erst 20 und noch Kinderlos. Aber ich habe uch angst davor, meine Eltern seelisch zu verletzen. Heißt ich wohn zz 300 km entfernt von meinen Eltern und wir sehn uns leider darum auch nur noch selten :( Aus diesem Grund muss ich natürlich umso mehr aufpassen. Klar hätte ich hier den ein oder anderen Kollegen die sich in der Zeit um mich kümmern würden, würde mir was schlimmeres passieren. Jedoch meine Eltern nicht, ich weiß wie sie litten wo ich im KH lag, ich habe den Blick meiner Mama gesehn wo der Arzt meinte "ohne Helm wären sie nicht mehr hier", ich weiß wie meine Eltern mir immer sagen "sei vorsichtig beim reiten und keine Unfälle". Das sagten sie mir IMMER bevor ich zum Pferd fuhr. Heute schreiben sie es mir via skype, wenn ich sage, dass ich zum Pferd fahre. Und darum muss ich einfach noch mehr aufpassen.
 
  • Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( Beitrag #16
Ich vertraue dem neuen pony glaub einfach noch nicht perfekt....
Da hast du doch schon deine Antwort ;)
Ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen. Mit der Zeit kommt das Vertrauen und irgendwann galoppierst du jedes mal ein bisschen mehr und kannst, ohne dass du es richtig merkst, mit den anderen mitgaloppieren :)
 
Thema:

Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :(

Wie kann ich mein "Trauma" unterbinden :( - Ähnliche Themen

Weihnachten ohne Gina: Gina Heute ist der Vierte Advent und der Schneeregen und kalte Wind spiegeln unsere Stimmung. Seit 34 Tagen ist unser Familienmitglied, die...
Kater greift mich grundlos an: Hallo, ich bin neu hier, habe aber ähnliche Themen bereits gecheckt, konnte aber auf meine Probleme keine wirkliche Lösung finden. Meist handelt...
Wie erkennt man einen guten Reitstall: Wie erkennt man einen guten Reitstall... Ich habe nun mit Töchterchen Reitstall gewechselt, der vorige war zwar von der tierpflege in Ordnung...
Kaninchen plötzlich verstorben, brauche eine Meinung!: Hey! Mein Kaninchen ist vorgestern, für uns ganz plötzlich, gestorben. Mir lässt das jedoch keine Ruhe da wir eine Odyssee an Tierarztbesuchen...
Der schwere Abschied von Fernanda: Gestern Abend am 18. April 2017 haben wir unsere über alles geliebte Fernanda schwersten Herzens gehen lassen müssen. Unsere kleine Fernanda mit...
Oben