- Hund teilweise aggressiv. Brauchen Hilfe Beitrag #1
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shakari
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Hallo Liebe Forums Gemeinde!
Unser Hund Pablo macht seit ein paar Wochen Probleme ... aber zuerst ein paar Angaben zum Hund.
Pablo ist 3 1/2 Jahre. Er ist ein Stafford Mischling. Hat einen Hormonchip seit Ende Mai implantiert (Hoden deutlich verkleinert). Sehr folgsam, gut erzogen und sozialisiert. Mit anderen Hunden komplett verträglich und im Rudel aufgewachsen.
Wir haben ihn mit 12 Wochen bekommen und waren die 6. Besitzer...
So und nun zu unserem Problem...
Pablo ist zur eigenen Familie ein äußerst liebenswerter und verschmußter Hund. Bei Fremden muss man ihn immer etwas im Auge behalten, da er einen ausgeprägten Schutztrieb hat und manche Fremde einfach nicht mag (geäußert hat sich das ganze in Verbellen mit erhobener Rute ganz dich vor den Menschen, Hintern runtergedrückt und Kopf nach oben).
Es kam allerdings nur alle paar Monate vor und wir konnten kein Schema X erkennen, auch traten die Vorfälle ortsunabhängig auf, mit und ohne Maulkorb... Er war aber immer regulierbar ein "Pablo spinnst du" reicht und er ist unterwürfig und beschwichtigt.
Prinzipiell ist der Hund an Fremde gewohnt, da wir ihn immer und überall dabei haben.
So weit so gut (oder auch nicht) aber damit können wir umgehen.
Anbei sei noch erwähnt, dass wir letzten Februar in Sri Lanka waren und meine Tante auf unsere Hunde aufgepasst hat. Bei ihr kam es zu einem Zwischenfall und er hat eine Frau die er eigentlich kennt, aber nicht besonders mag 3x in Hintern und Oberschenkel gezwickt (Sie war spazieren, kam zum Haus, die Frau wollte gerade reingehen, Hunde stürmten hin, sie drehte den Rücken zu den Hunden, Pablo schnappte)
Wir lieben es zu reisen (campen) und haben auch immer unsere zwei Hunde dabei (Nanuk meine 8 Jährige Mixdame ist ein ausgesprochen braver Hund).
Aktuell waren wir 3 1/2 Monate unterwegs und hatten natürlich auch die Hunde mit dabei.
Bis auf einen kleinen Vorfall zu beginn war Pablo sehr entspannt und wir hatten den Eindruck, dass es sogar besser geworden wäre und er etwas offener auf Fremde zugeht...
Seit 2 1/2 Wochen sind wir wieder Zuhause (Wir leben auf einem alten, restaurierten Bauernhof mit meinen Eltern und Großeltern) und momentan hat sich die Lage drastisch ins negative verändert.
Unsere Haushälterin, die er seit Welpe auf kennt und gerne mag, hat er zuerst begrüßt sie abgeschleckt. Mein Lebensgefährte hat ihn dann am Hundeplatz abgelegt und musste noch einmal kurz ins Schlafzimmer. Kaum war er alleine mit der Haushälterin ist er auf sie losgegangen. Er hat zuerst geknurrt, sie ist zurückgewichen, er ist aufgesprungen hat gebellt und gebrummt und ist ihr hingefahren. Sie ist in einen anderen Raum gesprungen und hat die Türe noch zuwerfen können.
Wir waren mehr als schockiert, denn eigentlich gehört unsere Haushälterin für uns zur Familie und auch er müsste sie so einordnen.
Da er zwei Tage zuvor die Frau die er während wir auf Urlaub waren geschnappt hat, auch heftig angebrummt hat, ich aber dazwischen gegangen bin, waren wir in alarmbereitschaft....
Ein paar Tage später ist die Tierärztin zu uns gekommen um die Hunde meiner Eltern und die zwei Katzen meiner Oma zu impfen. Er hat sie begrüßt (sicherheitshalber mit Maulkorb) und sich richtig gefreut sie zu sehen.
Dann haben wir ihn auf seinen Platz geschickt. Die Tierärztin war c. eine Stunde bei uns (impfen und tratschen braucht seine Zeit) kurz bevor sie gehen wollte, habe ich noch schnell eine Flasche Wein geholt aus dem Kühlschrank zwei Räume weiter.
Pablo ist aufgesprungen zu ihr hin und hat sie ordentlich verbellt ... wieder ganz dicht am Körper, Rute oben (wie oben auch beschrieben).... (Gott sei dank hatte er da den Maulkorb drauf).
Ein Rufen vonb mir und er sofort wieder auf seinen Platz und Ruhe war.....
Tja... da ging es uns dann schon richtig schlecht... so viele Vorfälle in so kurzer Zeit....
Pablo musste zwei Tage lang zu der Schwester meines Lebensgefährten, da wir zu meiner Cousine mussten und ihn nicht mitnehmen konnten.
Er kennt die Schwester auch seit er klein ist und hat sie sehr gerne. Auch ihren Freund kennt er. Wenn wir uns irgendwo treffen tut Pablo die meiste Zeit auf dem Schoß des Freundes Heiti machen oder lässt sich kuscheln. Auch hat ihr Freund Erfahrung mit Hunden und kennt auch die Rasse.
Wir haben nicht angenommen, dass es Probleme geben wird, sie aber trotzdem gebeten den Maulkorb rauf zu geben.
Am ersten Tag war er brav, auch als der Freund kam wurde er begrüßt und bewedelt, doch c. eine Viertelstunde nachdem er gekommen war, hat Pablo ihn auf einmal heftig angeknurrt. Die Schwester hat ihn geschimpft. Er war brav. Dann wieder geknurrt. Der Freund hat geschimpft, dann wieder brav.
Sie sind dann noch spazieren gegangen, waren beim Mechaniker und haben den ganzen Abennd mit ihm auf der Couch gekuschelt. Bravster Hund.
Am nächsten Tag war er auch brav. Der Freund kam von der Arbeit nach Hause. Er wurde begrüßt. Alles kein Problem. C. eine Stunde nachdem er zuhause war sie sind auf der Couch gesessen, Pablo am Platz gelegen, hat er plötzlich zu knurren begonnen. Sie haben aus gerufen. Er ist aufgesprungen und hat den Freund ziemlich heftig attakiert (Gott sei Dank hatte der Hund einen Beißkorb droben...). Pablo hat den Freund berührt, Rute oben... die Schwester konnte ihn dann auf den Hundeplatz schicken, wo er auch hinging. Er hat allerdings minutenlang weiter geknurrt und gebellt....
Tja... und jetzt wissen wir nichtmehr weiter... wir werden in ein Hundetraining gehen! Das steht außer Frage... aber habt ihr schon so etwas bei einem Hund erlebt? Dass er jemanden begrüßt, sich freut die Person zu sehen und dann eine ZEit später aus dem Nichts heraus auf die PErson losgeht? Ist es zu legitimieren? Immerhin hat er zweimal Familienmitglieder angegriffen? Kann sich seine Aggression auch gegen uns richten?
Wir haben zwei Kinder (4 und 6) die er eigentlich liebt... aber momentan habe ich großen REspekt vor dem Tier....
verzweifelte Grüße
Kathi
Unser Hund Pablo macht seit ein paar Wochen Probleme ... aber zuerst ein paar Angaben zum Hund.
Pablo ist 3 1/2 Jahre. Er ist ein Stafford Mischling. Hat einen Hormonchip seit Ende Mai implantiert (Hoden deutlich verkleinert). Sehr folgsam, gut erzogen und sozialisiert. Mit anderen Hunden komplett verträglich und im Rudel aufgewachsen.
Wir haben ihn mit 12 Wochen bekommen und waren die 6. Besitzer...
So und nun zu unserem Problem...
Pablo ist zur eigenen Familie ein äußerst liebenswerter und verschmußter Hund. Bei Fremden muss man ihn immer etwas im Auge behalten, da er einen ausgeprägten Schutztrieb hat und manche Fremde einfach nicht mag (geäußert hat sich das ganze in Verbellen mit erhobener Rute ganz dich vor den Menschen, Hintern runtergedrückt und Kopf nach oben).
Es kam allerdings nur alle paar Monate vor und wir konnten kein Schema X erkennen, auch traten die Vorfälle ortsunabhängig auf, mit und ohne Maulkorb... Er war aber immer regulierbar ein "Pablo spinnst du" reicht und er ist unterwürfig und beschwichtigt.
Prinzipiell ist der Hund an Fremde gewohnt, da wir ihn immer und überall dabei haben.
So weit so gut (oder auch nicht) aber damit können wir umgehen.
Anbei sei noch erwähnt, dass wir letzten Februar in Sri Lanka waren und meine Tante auf unsere Hunde aufgepasst hat. Bei ihr kam es zu einem Zwischenfall und er hat eine Frau die er eigentlich kennt, aber nicht besonders mag 3x in Hintern und Oberschenkel gezwickt (Sie war spazieren, kam zum Haus, die Frau wollte gerade reingehen, Hunde stürmten hin, sie drehte den Rücken zu den Hunden, Pablo schnappte)
Wir lieben es zu reisen (campen) und haben auch immer unsere zwei Hunde dabei (Nanuk meine 8 Jährige Mixdame ist ein ausgesprochen braver Hund).
Aktuell waren wir 3 1/2 Monate unterwegs und hatten natürlich auch die Hunde mit dabei.
Bis auf einen kleinen Vorfall zu beginn war Pablo sehr entspannt und wir hatten den Eindruck, dass es sogar besser geworden wäre und er etwas offener auf Fremde zugeht...
Seit 2 1/2 Wochen sind wir wieder Zuhause (Wir leben auf einem alten, restaurierten Bauernhof mit meinen Eltern und Großeltern) und momentan hat sich die Lage drastisch ins negative verändert.
Unsere Haushälterin, die er seit Welpe auf kennt und gerne mag, hat er zuerst begrüßt sie abgeschleckt. Mein Lebensgefährte hat ihn dann am Hundeplatz abgelegt und musste noch einmal kurz ins Schlafzimmer. Kaum war er alleine mit der Haushälterin ist er auf sie losgegangen. Er hat zuerst geknurrt, sie ist zurückgewichen, er ist aufgesprungen hat gebellt und gebrummt und ist ihr hingefahren. Sie ist in einen anderen Raum gesprungen und hat die Türe noch zuwerfen können.
Wir waren mehr als schockiert, denn eigentlich gehört unsere Haushälterin für uns zur Familie und auch er müsste sie so einordnen.
Da er zwei Tage zuvor die Frau die er während wir auf Urlaub waren geschnappt hat, auch heftig angebrummt hat, ich aber dazwischen gegangen bin, waren wir in alarmbereitschaft....
Ein paar Tage später ist die Tierärztin zu uns gekommen um die Hunde meiner Eltern und die zwei Katzen meiner Oma zu impfen. Er hat sie begrüßt (sicherheitshalber mit Maulkorb) und sich richtig gefreut sie zu sehen.
Dann haben wir ihn auf seinen Platz geschickt. Die Tierärztin war c. eine Stunde bei uns (impfen und tratschen braucht seine Zeit) kurz bevor sie gehen wollte, habe ich noch schnell eine Flasche Wein geholt aus dem Kühlschrank zwei Räume weiter.
Pablo ist aufgesprungen zu ihr hin und hat sie ordentlich verbellt ... wieder ganz dicht am Körper, Rute oben (wie oben auch beschrieben).... (Gott sei dank hatte er da den Maulkorb drauf).
Ein Rufen vonb mir und er sofort wieder auf seinen Platz und Ruhe war.....
Tja... da ging es uns dann schon richtig schlecht... so viele Vorfälle in so kurzer Zeit....
Pablo musste zwei Tage lang zu der Schwester meines Lebensgefährten, da wir zu meiner Cousine mussten und ihn nicht mitnehmen konnten.
Er kennt die Schwester auch seit er klein ist und hat sie sehr gerne. Auch ihren Freund kennt er. Wenn wir uns irgendwo treffen tut Pablo die meiste Zeit auf dem Schoß des Freundes Heiti machen oder lässt sich kuscheln. Auch hat ihr Freund Erfahrung mit Hunden und kennt auch die Rasse.
Wir haben nicht angenommen, dass es Probleme geben wird, sie aber trotzdem gebeten den Maulkorb rauf zu geben.
Am ersten Tag war er brav, auch als der Freund kam wurde er begrüßt und bewedelt, doch c. eine Viertelstunde nachdem er gekommen war, hat Pablo ihn auf einmal heftig angeknurrt. Die Schwester hat ihn geschimpft. Er war brav. Dann wieder geknurrt. Der Freund hat geschimpft, dann wieder brav.
Sie sind dann noch spazieren gegangen, waren beim Mechaniker und haben den ganzen Abennd mit ihm auf der Couch gekuschelt. Bravster Hund.
Am nächsten Tag war er auch brav. Der Freund kam von der Arbeit nach Hause. Er wurde begrüßt. Alles kein Problem. C. eine Stunde nachdem er zuhause war sie sind auf der Couch gesessen, Pablo am Platz gelegen, hat er plötzlich zu knurren begonnen. Sie haben aus gerufen. Er ist aufgesprungen und hat den Freund ziemlich heftig attakiert (Gott sei Dank hatte der Hund einen Beißkorb droben...). Pablo hat den Freund berührt, Rute oben... die Schwester konnte ihn dann auf den Hundeplatz schicken, wo er auch hinging. Er hat allerdings minutenlang weiter geknurrt und gebellt....
Tja... und jetzt wissen wir nichtmehr weiter... wir werden in ein Hundetraining gehen! Das steht außer Frage... aber habt ihr schon so etwas bei einem Hund erlebt? Dass er jemanden begrüßt, sich freut die Person zu sehen und dann eine ZEit später aus dem Nichts heraus auf die PErson losgeht? Ist es zu legitimieren? Immerhin hat er zweimal Familienmitglieder angegriffen? Kann sich seine Aggression auch gegen uns richten?
Wir haben zwei Kinder (4 und 6) die er eigentlich liebt... aber momentan habe ich großen REspekt vor dem Tier....
verzweifelte Grüße
Kathi
