Hund?Ja oder Nein?!

Diskutiere Hund?Ja oder Nein?! im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Miteinander Ich weiss zwar nicht ob ich hier richtig bin aber ich probiere es trotzdem... Eigentlich wünsch ich (13 J.) mir nichts...
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #1
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Rivania01

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Hallo Miteinander

Ich weiss zwar nicht ob ich hier richtig bin aber ich probiere es trotzdem...
Eigentlich wünsch ich (13 J.) mir nichts sehnlicheres wie einen eigenen Hund.
Aber meine Eltern wollen es nicht. Sie denken, dass am Ende alle Arbeit an Ihnen
hängenbleibt. Alleine schaffe ich die Betreuung nicht (bin von 7 bis 17 Uhr in der Schule),
aber mit Hilfe meiner kleinen Schwester 11J und meiner besten Freundin 13 J würde
es zeitlich aufgehen. Ich hatte schon viel Stress mit meinen Eltern deswegen, deshalb
möchte ich Euch nach Eurer Erfahrung fragen.
Liebe Grüsse Rivania01

PS: meine Mutter sitzt mit mir am Computer und weiss von meiner Frage. Weiss zufällig
jemand von Euch wie alt man für die Hundeschule sein muss, hier bei uns in der Schweiz
ist der Besuch Pflicht.
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #2
Hallo Rivania (& Mutter)

Gut das ihr erst fragt und dann kauft, viele tun das nämlich nicht und dann ist ein Hund da + die Probleme die auftreten könnten.
Grundsätzlich ist so ein Hund ne tolle Sache wenn man einige Dinge beachtet:

- Gibt es Allergien gegen Hunde in der Familie? Wenn unbekannt würde ich das zuallererst testen lassen
- Wurde sich schon über den finanziellen Aspekt gedanken gemacht? Hunde kosten Geld. Ein Hund aus dem Tierheim kostet je nach Tierheim zwischen 200 und 600€, ein Hund von einem guten! Züchter um die 600 - über 1000€. Die Grundausstattung ist auch nicht ohne, dann Steuern, Versicherung, Futter, Tierarzt. Gerade letzteres kann gerne mal in den dreistelligen Bereich gehen.
- Ein Hund braucht Auslastung und beschäftigung. Habt ihr den schon Rassevorstellungen oder wollt ihr euch einen Mischling aus dem Tierheim aussuchen? Je nach Rasse ist unterschiedliches zu beachten.
- Zeit. Ein großer Aspekt und hier hat deine Mutter nicht ganz unrecht Rivania. Ein Hund braucht viel Zeit und wenn du tatsächlich von 7-17 Uhr in der Schule bist hockt ein großteil des Tages deine Eltern/ Mutter? Auf dem Hund. Je nachdem ob ein Welpe oder Erwachsen musst du auch noch alle 2 Stunden mit dem Hund raus (auch Nachts) dazu kommt das du sicherlich noch Hausaufgaben machen musst und deine Schwester auch, sowie deine beste Freundin. Interessen ändern sich. Hast du bedacht das deine sich irgendwann so ändern könnten das der Hund nicht mehr dabei sein kann? Mit 13 ist es zwar noch was weg aber wenn man irgendwann z. B. feiern gehen möchte ist ein Hund etwas unpraktisch. Und was wenn deine beste Freundin oder deine Schwester eben irgendwann keinen Bock mehr auf den Hund haben? Einfach so feste einplanen darf man sie ohne absprache nicht und auch dann würde ich mich auf ein ´Ich schwöre es das ich das so und so mache´ auch nicht verlassen weil jeder anders ist und andere Interessen entwickeln könnte.
Also Hausaufgaben werden nicht weniger, Hausarbeit, Lernen für Klausuren, irgendwann eine Ausbildung und da wird das Lernpensum noch härter, ein Freund vielleicht, mit Freunden weggehen das sind alles Sachen die einen noch in kurzer (oder längerer) Zeit bevorstehen und dann müssen die Familienmitglieder voll dahinter stehen und für dich die Sache übernehmen und wenn sie das nicht tragen können oder wollen muss man das akzeptieren. Letztlich würde unter Zeitmangel nur einer leiden; der Hund und das wäre einfach nicht fair.

Hmm... also ich hatte hier (Deutschland) eine 13 Jährige in einem Junghundekurs, daher denke ich das das in der Schweiz auch gehen dürfte. Sicher bin ich mir aber nicht...
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #3
Huhu!

Vieles Grundlegendes hat Smoothie ja schon aufgezählt, darum setze ich noch einmal am Punkt Verantwortung an.
Ich will nicht sagen, dass es Illusorisch ist, wenn du meinst, du kannst dich ganz allein mithilfe einer Freundin und deiner Schwester um den Hund kümmern, es gibt sicher Teenager, die das aus Verschiedenen Gründen durchaus hinkriegen.

Aber am schönsten ist es natürlich, wenn die ganze Familie hinter der Entscheidung steht und mit anpackt. Der Hund möchte sich natürlich auch von allen akzeptiert und geliebt fühlen, darum wäre es für mich schon sehr wichtig, dass dich auch deine Eltern unterstützen.
Organisatorisch ist das natürlich auch leichter. Wenn du z.B. zum Tierarzt fahren musst oder gern mit ihm einen Ausflug zum See oder in den Wald machen möchtest (einfach mal andere Strecken laufen als sonst), ist es natürlich praktisch, wenn das eine Aktion ist, die deine Eltern grundsätzlich gern mitmachen.
Oder wenn sie einspringen, wenn du z.B. krank bist oder auf Klassenfahrt.

An dich und deine Mutter noch einmal: Es WIRD Arbeit an den Eltern hängen bleiben. Aber das ist ja an sich noch nicht schlimm. Man möchte ja auch kein Tier im Haus herumlaufen haben, mit dem man überhaupt nichts zutun hat? ;)
Aber das Kind kann durchaus die Hauptverantwortung übernehmen.
Dreizehnjährige können mit Sicherheit schon sehr viel Verantwortung für ein Tier übernehmen, auch für einen Hund. Davon haben wir hier im Forum nicht wenige ;)

Ich kann mir um ehrlich zu sein nicht vorstellen, dass ein Teenager, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Hund, ihn mit aussucht und dann mit ihm arbeitet wirklich plötzlich die Lust verliert, nur weil er seine erste Beziehung hat. Ein Haustier kann einem grade in der Pubertät eine ganze Menge halt geben.

Ich habe meinen Hund mit 19 geholt, da war ich grade mit meinem Abi fertig und hab mein Studium begonnen. Es kam dann alles doch anders und wurde recht schwierig, aber dass mich mein Hund dabei begleitet, habe ich nie bereut. Ich kann auch trotz Hund abends weggehen und spät oder erst früh morgens heim kommen. Dann wird nach der Party eben noch ein Spaziergang mit dem Hund eingelegt, dafür darf man sich dann aber auch nicht zu schade sein ;)

Wegen Jungs hatte ich auch nie Probleme. Mir kam eh nie jemand ins Haus, der ein Problem mit Haustieren hatte und wenn ich mal über Nacht besuch hatte (jetzt gruselts der Mama, aber das ist ja noch hin und nur sehr vorausschauend gedacht :mrgreen:), dann hatte der eben zum Gassi mitzukommen ;)
Von meinem jetzigen Freund wohnte ich 2h mit der Bahn weg. Wenn er mich mal über's WE da haben wollte, eben auch mit dem Hundi. War nie ein Problem! :)

Ja, ein Hund bereitet Umstände im Leben. Aber die kennt hier glaube ich jeder und jeder würde sagen, dass es das wert ist.

So, das war mein Wort zum Sonntag :mrgreen:
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #4
Wenn du von 7 bis 17 Uhr ausser Haus bist ... wann möchtest du dann etwas mit dem Hund unternehmen? Und WAS vorallem? Wenn ich mir vorstelle, du kommst um 17 Uhr Heim, dann isst du erstmal was, dann ist es halb sechs. Hausaufgaben vielleicht noch? Dann will der Hund Ansprache, Beschäftigung und Bewegung - dann dürfte es oft bereits dunkel sein. Du hast noch weniger Zeit als ich - und ich habe einen Vollzeitjob! Da bleibt neben dem Alltag oft nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte.

Du gehst ja auch mal mit Freunden weg, besuchst Jemanden, gehst shoppen... das alles müsstest du genau planen, müsstest deine Aktivitäten alle aufs Wochenende verschieben oder auch mal "nein" zu deinen Freundinnen sagen, wenn sie etwas unternehmen wollen.

Auf eine Freundin würde ich mich übrigens nicht verlassen, Freundschaften zerbrechen in dem Alter relativ flott. ;)

Wie wäre es denn mit einem anderen Haustier, was nicht sooo zeitaufwendig ist? Katzen z. B.?
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #5
Off-Topic
Katzen können auch sehr Zeitaufwendig sein und brauchen, meiner Meinung nach, mehr Platz in der Wohnung als ein Hund und die Anschaffungskosten sind durch das Zubehör (Kratzbaum, Klos,...) auch höher als beim Hund, finde ich.


Wenn du von 7-17 Uhr in der Schule bist, dann wird auch deine Freundin in der Zeit in der Schule sein?! Und deine Schwester geht sicherlich auch in die Schule oder? In den 10 Stunden will der Hund auch mal raus, dass muss dann deine Mutter/Eltern machen.

Ich verzichte schon seit Jahren auf einen Hund. So langsam keimt der Gedanke wieder auf, weil mein Chef nichts gegen einen Hund im Büro hat, geht wegen der Schule aber nur nach der Ausbildung (bin im Sommer 2015 fertig) und ich werde übernommen.
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #6
Hallo Rivania01
als Erstes möchte ich dir sagen, wie toll ich es finde, dass Du dich in einem Forum meldest und nach Meinungen fragst. Das zeigt ja schon, dass Du nicht einfach stur deinen Kopf durchsetzen möchtest. Dafür schonmal "Hut ab"
ich verstehe schon, dass Du Dir einen Hund wünschst und das es ein großer Wunsch von Dir ist. Hunde sind ja auch tolle wesen ;)
Aber es ist wie auch hier schon gesagt, eine riesen Verantwortung und erfordert jede Menge Zeit, ein Hund ist ein Lebewesen und am Ende ein Familienmitglied,welches dich u.U, 15 und mehr Jahre begleitet.
Nun ist es aber auch sehr sehr schwer mit 13 und das meine ich in keinster Weise negativ, schon so weit stabil voraus zu schauen. Was passiert in den nächsten Jahren, was passiert nach der Schule, Freund usw... Wird es Dir immer möglich sein, dem Tier gerecht zu werden, bleibst Du da wohnen wo du jetzt wohnst, wird es immer Platz genug geben und und und. Dein Leben hat ja gerade erst angefangen ;)
Im Grunde bleiben Dir wirklich nur 2 Möglichkeiten. Eine wäre Verzicht aufgrund von Vernunft und Liebe zum Hund. Du willst bestimmt nicht, als Hundeliebhaberin, dass es deinem Hund irgendwann mal schlecht geht, weil dein Lebensumstand eine Hundehaltung nicht mehr erlaubt oder?
Die Zweite wäre, dich an deine Eltern zu hängen und wenn deine Eltern sich quasi einen Hund holen und selber bereit sind für den Hund ein Hundeleben lang aufzukommen, bist du der Nutznießer dieser Situation und weisst immer, dass "Dein Hund" bei deinen Eltern gut unter gekommen ist.
Wenn Du nun mal ehrlich in dein Herz schaust und eine wahre Hundeliebhaberin bist, denn wirst Du auch wissen was zu tun ist.

LG HoundMann
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #7
Hallo nochmal!

Zuerst möchte ich mich für die vielen hilfreichen Antworten bedanken !
Bis jetzt habe ich mehr "gezwängelt" als alles andere...
Jetzt sehe ich das irgendwie anders! Was aber nicht bedeutet da ich
mir keinen Hund mehr wünsche!
Mit welchen Kosten ein Hund verbunden ist weiss ich, das währe auch
nicht das Problem. Mit meiner Freundin ist das so eine Sache,...
... bei ihr ist es eigentlich das selbe wie bei mir!
Sie möchte aber ihre Eltern sind nicht überzeugt. Eigentlich hatten sie
mal gesagt wir sollten uns zuerst einmal eine Woche lang (Vielleicht auch länger)
um den Hund von Bekannten kümmern! Mit diesem Hund sind wir auch schon
sehr oft Gassi gegangen. Haltet ihr das für eine gute Idee oder eher nicht?

Dann habe ich noch eine Frage zu Hunden allgemein:
Gibt s eine Rasse die besonders Katzen- und Kinderfreundlich ist?
Da wir einen Kater haben, wäre dies relativ wichtig!
Und würdet ihr eher eine Hündin oder einen Rüden empfehlen?

VLG Rivania01
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #8
Ich halte es für eine sehr gute Idee dich um einen Hund zu kümmern von bekannten. Nimm die Sache aber ernst; gehe jeden Tag (bzw zum vereinbarten tag) egal bei welchen Wetter und egal ob du eigentlich dich mit Freunden treffen wolltest oder sonstiges da du das mit deinem Hund ja auch machen muesstest. Ne gute Übung.

Es es gibt keinen besonders kinderfreundlichen Hund. Das ist erziehungssache genau wie die katzevertraglichkeit. Es gibt natürlich Rassen die weniger Jagtrieb und eine höhere tolerazschwelle wie andere aber es ist Charakter Sache.
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #9
Katzen- und Kinderfreundlichkeit ist immer Erziehungssache. Es gibt aber Rassen, bei denen es allerdings generell etwas schwieriger ist, ihnen etwas beizubringen.
Dazu gehören z.B. alle Hüte- und Tiebhunde. Die meisten von denen haben einfach noch viel Blut aus Arbeitslinien, die es gewohnt sind Schafe zu hüten o.ä. Wenn die nicht korrekt(!) ausgelastet werden, kann es sein, dass sie eher Probleme mit Katzen und Kindern machen, weil sie z.B. ihre Langeweile an ihnen auslassen.

Rassen, die schon lange als Familienhunde gehalten werden, sind z.B. Labrador und Golden Retriever. Auch da gibt es Leistungszuchten, wenn man ihn also vom Züchter holt, ganz genau darauf achten, was die Eltern, Großeltern und Halbgeschwister so machen und wie sie drauf sind.

Wenn du möchtest, kannst du mal diesen Fragebogen ausfüllen und hier hinein posten:
Dann können dir die anderen User sicher auch noch genauere Vorschläge nennen :)
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #10
Antworten zum Hund:

Ich selber habe "nur" durch Gassihunde Erfahrung und hatte noch keinen eigenen ;)

Die Frage ob Welpe oder Opi habe ich mir natürlich auch schon gestellt und denk
das es wohl eher ein jüngerer Hund aber kein Welpe sein wird.

Ich werde natürlich zuerst in den Tierheimen in der Umgebung Ausschau halten
und mich erst dann an Züchter wenden.

Unerwünschte Charakterzüge sind vor allem ein starke Jagdtrieb und zu grosse Bellfreudigkeit und z viel Sabbern ;).

Der Hund sollte nicht viel grösser als Kniehöhe sein.

Antworten zum Halter:

Ich wohne in einem eher ländlichem Dorf das aber über zwei Hundeschulen und viel schöne Waldwege verfügt.
Wir haben ein eigenes Haus mit Garten und Mietern die aber auch Hunde haben.
(Diese Hunde sind aber nur über das Wochenende zuhause)

Ja ich und meine Schwester ;)

Ich bin Gymischülerin und wenn ich bleibe werde ich wohl noch ca. 10 Jahre nicht arbeiten.
Meine Eltern arbeiten als Winzer und sind somit oft Zuhause.

Morgens 30 min Mittags hätte meine Schwester Zeit und Nachmittags je nach
Hausaufgaben ca 1 1/2 bis 2 Stunden

Ja ich würde mich sogar sehr darüber freuen mit meinem Hund zur
Hundeschule gehen zu dürfen.

Hmmn... Also eigentlich möchte ich mit meinem Hund gerne Agility machen
(sofern das möglich ist)

Ganz allein wäre er fast nie!

In den Ferien könnte der Hund eben zu meiner Freundin und falls die auch nicht
da sind zu meiner Tante .

Ja die Kosten sind wie schon gesagt kein grosses Problem


So jetzt habe ich de Bogen ausgefüllt! VLG Rivania01
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #11
Huhu,


Ich rate dir dazu, es zulassen.
Du tust einem Hund damit keinen Gefallen und dir selber auch nicht.
In deinem alter hatte ich meinen ersten Hund bekommen. Und ohne meinen Vater wäre ich gnadenlos gescheitert.
Mein Vater ging abends mit mir raus, weil mit 13 rennt man nicht alleine draussen rum zu der späten Uhrzeit. Dann hat mein Vater diese irgendwann ganz übernommen, bis ich 16/17 war.
Ansonsten war mein Hund immer bei mir.

Die idee mit deiner Schwester z.b. finde ich gar nicht gut.
Deine Schwester ist elf und sollte mit einem Hund noch nicht komplett alleine gelassen werden und schon garnicht die Erziehung übernehmen.
Solange die Eltern da ein Auge mit drauf haben, sehe ich kein Problem, aber nicht wenn deine Schwester alles alleine machen soll.
Genauso muss ich sagen, das ich die Verantwortung mit 13 bei dir ganz alleine, noch zu gross finde.


Du musst deine Eltern mit einspannen. Und wenn deine Eltern das nicht möchten, dann solltest du das akzeptieren.
Die möglichkeit mit dem Ausführen des Hundes ist doch eine Super idee. ;)

Schau doch erstmal, wie es bei im allgemeinen in deinem Leben weiter geht und wo du hinkommst.
Ein Hund läuft dir nicht weg. Ganz im gegenteil, du kannst sehr viel dafür tun, das du irgendwann einen hast, der in dein Leben passt.

Hast du dir schon Rasse/n raus geschaut, über du dich Informiert hast, welche du gerne hättest?
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #12
Hallo Du !

Aber meine Eltern wollen es nicht. Sie denken, dass am Ende alle Arbeit an Ihnen
hängenbleibt.

Und damit haben Sie Recht.

Einen Hund zu haben ist eine tolle Sache. Einen besseren Kumpel kann man nicht haben.
Aber in Deiner Situation ist ein Hund nicht empfehlenswert wenn Deine Eltern keinen wollen.

ABER : Schau Dich mal um nach Hundevereinen, Tierschutzvereinen, Rettungshundestaffeln etc. Dort kannst Du Hunde kennen lernen und wenn Du ganz viel Glück hast kannst Du mit einem Hund trainieren. Du kannst für andere mit Hunden Gassi gehen.

Wenn es Dir richtig Spass macht und Deine Eltern sehen dass Du es ernst meinst dann ist das der richtige Weg zum eigenen Hund.

Grüße Bernd mit 2 Fellnasen
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #13
Ich schließe mich den Anderen in dem Punkt komplett an, habe es ja auch schon erwähnt: Deine Eltern müssen dir dabei helfen.
Wenn alle für einen Hund sind, fände ich die Rahmenbedingungen aber sehr gut. Grade, wenn man Nachbarn mit Hunden hat, mit denen man sich gut versteht, ist es natürlich immer viel einfacher im Notfall doch mal einen Hundesitter zu finden ;)

An Rassen fallen mir bei deinen Angaben Kromfohrländer oder Bearded Collies ein. Letztere sind zwar auch vom Typ Hüte- und Treibhunde, allerdings kenne ich ein paar Beardeds, die allesamt nicht gearbeitet werden und "nur" als Familienhund leben.[VERSTECK]Dazu sei gesagt, dass ich über die Rassen wirklich nur was vom Hörensagen erzählen kann. Kennenlernen, sich richtig informieren, ob es wirklich passt, müsstest du selbst tun, denn wirklich Erfahrung habe ich mit den Rassen nicht.[/VERSTECK]
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #14
Das meiste ist ja gesagt ;)
Mit welchen Kosten ein Hund verbunden ist weiss ich, das währe auch
nicht das Problem
was glaubst du, was so ein Hund ein Hundeleben kostet?
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #15
hi rivania,

ich kann deinen wunsch nach einem hund sehr gut verstehen, ich wollte auch immer einen als ich noch bei meinen eltern lebte, statt dessen bekam ich so nen dämlichen hasen und nen blöden vogel.

wenn ich von vorne herein weiß, dass ich auf hilfe anderer angewiesen bin würde ich mir als verantwortungsvoller mensch kein lebewesen anschaffen. wünschen und lieben alleine reicht nicht, man muß auch bereit sein die eigenen bedürfnisse zurückzustellen, denn mit einem hund ist man gebunden und manchmal isser vielleicht auch ein "klotz am bein". und gerade in solchen situationen ist es wichtig, rücksicht auf das tier zu nehmen und die eigenen interessen zurück zu stellen.

ich finde mit dreizehn ist man zu jung um sich darin zu üben seine eigenen interessen zurückzustecken, du bist in einem alter und wirst es auch noch viele jahre sein, wo du deine erfahrungen sammeln musst und ungebunden sein solltest. wer weiß wohin du nach der schule gehen möchtest, was für ne arbeit du machen möchtest. wenn deine eltern voll und ganz dahinter stehen würden wäre das alles kein problem, aber das tun sie nicht und. vielleicht zurecht, denn hunde sind einerseits hochsoziale wesen, andererseits sind es raubtiere. wenn man ihnen nicht gerecht wird hat man ein dickes problem.

ein gassihund wäre für dich ganz gut, denke ich. dann hättest du täglich für drei bis vier stunden einen hund und wenn du mal keine zeit hast hat er immer noch seine bezugsperson zuhause. wie in einem anderen thread beschrieben, sollte der hund gut erzogen sein, denn du solltest ihn jederzeit kontrollieren können. und du müsstest dich mental darauf einstellen je nach dem auch fremde, unerzogene hunde unter kontrolle zu bringen, oder diese zumindest abwehren zu können wenn der eigene hund zum bsp gemobbt wird oder er angst bekommt.

in diesem sinne wünsch ich die alles gute, wenn du dir einen hund teilen möchtest, dann mit einem erwachsenen ;)
wenn du nicht so weit weg wohnen würdest, würde ich sagen komm mit uns mit. :D
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #16
Hallo Ihr Lieben! Hier ist die Rivania-Mama! Vielen herzlichen Dank für die ernsthaften, hilfreichen und prompten Beiträge zu Rivanias Frage. In der Tat war das täglich ein Thema bei uns, und glaubt mir, unsere willensstarke Tochter war sehr am drängeln, hat aber durch Eure Beiträge unsere Bedenken und unser NEIN besser akzeptieren können ..... Ja, wir hätten theoretisch gute Rahmenbedingungen, vor 15 Jahre konnte man einen geeigneten Hund auch gut mit in die Reben nehmen und frei rumlaufen lassen.... aber inzwischen sind die Förster und auch die anderen Hundebesitzer da wesentlich wachsamer und strenger, dass der Hund angeleint werden muss....tja, auf unserem Weinbauernhof (der sich mitten im Dorf befindet) ist der Freilauf auch nicht mehr möglich und viele Kunden haben Angst vor Hunden und das Tier sollte nie in den Weinkeller -> aus hygienischen Gründen usw. usw. Mein Mann und ich haben im Moment einfach keine Zeit für einen Hund. Rivania ist eindeutig zu lange weg, wegen der Schule, die Freundin und Schwester ebenso. Wer täglich die Meerschweinchen (im grossen Aussenkäfig) versorgt ist klar.....nach anfänglichen Freuden der Töchter, sind es inzwischen Papa und Mama..... und beim Hund so befürchten wir ernsthaft, wird es ähnlich. Wir werden nicht einfach nachgeben, was wir vermutlich in der Vergangenheit viel zu oft getan haben, ein Hund bedarf viel mehr Aufmerksamkeit als alle Ausflüge, Spielsachen, Kater und Meerschweinchen ..... Nochmals vielen Dank für Eure Beiträge, wir hatten das vorgängig schon oft mit ihr diskutiert, aber sie wollte uns das , als Nicht-Hundebesitzer, einfach nicht glauben....
 
  • Hund?Ja oder Nein?! Beitrag #17
Schön das es auch mal ein Feedback von den Eltern kommt ;)

Auch für deine Tochter wird iwann die zeit kommen das ein Hund einfach besser ins Leben passt.
Und richtig, ein Hund brauch einiges mehr an bespaßung und da müssen alle am Strang ziehen
 
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