Eltern nach Hund fragen?

Diskutiere Eltern nach Hund fragen? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hi Leute:D Also ich würde meine Eltern gerne nach einem eigenen Hund fragen, wollte aber erst mal die Meinung von anderen hören. Meine Situation...
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #1
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Sparky0911

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Hi Leute:D
Also ich würde meine Eltern gerne nach einem eigenen Hund fragen, wollte aber erst mal die Meinung von anderen hören. Meine Situation ist folgende:

  • 13 Jahre alt
  • Wohnung mit Treppen und kleinem Garten (keine Hochhaussiedlung;))
  • höchstens 1h alleinbleiben
  • Pflegehund (Jack-Russel Terrier)
  • kaum bis gar kein Interesse am Shoppen o.ä. (c.a. 2-3 mal jährlich)
  • genug Geld
  • kein Urlaub wo der Hund nich mit könnte (max. bis Holland an den Strand)
So wäre nett wenn ihr antworten könntet:)
Sparky0911



 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #2
Das kann man garnicht pauschalisieren, finde ich.
Was willst du für einen Hund? V.a. mit großem Hund dürften die Treppen spätestens im Alter Probleme bereiten.
Wieso "reicht" der Pflegehund nicht mehr?
Willst du den Hund später mitnehmen wenn du ausziehst, oder bleibt er an deinen Eltern hängen?

Wie würdest du den Hund auslasten?
Und nur weil du aktuell keine zeitaufwendigen Interessen hast, kann das später schon ganz anders aussehen.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #3
Was bedeutet bei dir genug Geld? Damit will ich jetzt keine Auflistung von euren Einnahmen/Ausgaben, aber als 13 jährige kann man das Thema Geld nicht unbedingt einschätzen. Mir war vor 10 Jahren noch nicht klar, wie es finanziell bei meinen Eltern ausschaut.

Hast du dir Gedanken gemacht, was in ein paar Jahren ist? Je nach dem, welche Schule du besuchst, bis du mit 16 - 19 mit der Schule fertig und fängst ne Ausbildung an. Da bist du dann min. 8 Stunden am Tag arbeiten + Fahrtzeit. Ich bin in Ausbildung (3. Lehrjahr) und bin 10 Stunden aus dem Haus, an Schultagen ca. 7 - 8 Stunden. Wenn ich nächstes Jahr mit der Ausbildung fertig bin & in dem Betrieb bleibe, werde ich das Thema nochmal angehen, weil mein Chef nichts gegen einen Bürohund hätte, ohne die Möglichkeit, würde ich mir keinen holen. Ich will etwas von dem Hund haben und das ist bei 10 Stunden Arbeit (inkl. Fahrtzeit) nicht machbar.

Was ich damit sagen will: Ohne die Hilfe deiner Eltern geht das gar nicht. Finanziell & zeitlich. Und deswegen müssen deine Eltern auch damit einverstanden sein.

Frag sie, aber sei nicht beleidigt, wenn sie nicht wollen. Deine Eltern müssen einfach viel machen & sicherlich auch das meiste zahlen. Wenn du nicht hunderte Euro Taschengeld bekommst, geht das nicht allein.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #4
so erstmal danke für die antworten:D mit geung geld war gemeint das meine Eltern mir finanziel dabei helfen können. Ja ich habe mir gedanken darüber gemacht was in ein paar Jahren ist und der Pflegehund macht mich traurig, weil er wenn ich mit ihm gehe immer nach hause will :( (ich kümmer mich echt am meisten in unserer Familie um ihn)... auslassten könnte ich den Hund auch, da ich zu den glücklichen Personen gehöre die kaum lernen müssen :D und der Gedanke beschäftigt mich auch schon länger (c.a. 6 Monate)
Achso und meine Mum würde sich auch um den Hund kümmern wenn ich mal nicht kann
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #5
Ich glaube du stellst dir das zu rosarot vor. Du bist erst 13 Jahre! Die Hausaufgaben werden noch VIEL mehr, die Klausuren werden enorm schwieriger, du wirst mehr lernen müssen und irgendwann auch eine Ausbildung beginnen und spätestens da bist du 8-9 Stunden weg. Und was dann mit den Hund?
Denk dran das du, nach 8-9 Stunden auf der Arbeit noch lernen musst, essen, Hausaufgaben, evtl. deinem Freund sehen, Freunde, andere Hobbys.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #6
Mit 13 Jahren ist es einfach noch so, dass die Eltern den Hund holen und nicht du. Zwar kannst du dort wirklich hereinwachsen und am Ende ist es dann "dein Hund", aber bei der Anschaffung ist es erst mal noch ganz klar der Hund deiner Eltern und das müssen sie auch wissen und auch damit einverstanden sein. Bei dir wird sich jetzt noch so viel verändern und gerade in dem Alter hat man oft Probleme "alles im Blick" zu haben. Ich will damit nicht sagen, dass es von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, dem ist definitiv nicht so! Allerdings sollten deine Eltern eben von der Situation ausgehen, dass du in 1-2 Jahren vielleicht gerade die große Liebe gefunden hast, es dort viel Drama und Aktion gibt, Partys plötzlich interessant werden, die Schule etwas mehr fordert und länger dauert und sie dann am Ende mit der ganzen Arbeit (und natürlich den Kosten) dastehen.

Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich meine Eltern auf jeden Fall fragen. Wenn sie sich aber gegen einen Hund entscheiden, dann würde ich nicht groß versuchen sie mit Versprechungen oder ähnlichem ("Ich gehe wirklich jeden Tag mit dem Hund raus!!!") zu überreden.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #7
hi sparky,

ich finde es super, dass du dich vorher schon informierst, das zeugt auf jeden fall von verantwortungsbewusstsein.

so wie du es beschreibst, sprechen die äußeren umstände für einen hund, das einzige was mich zweifeln lässt ist dein alter (wenn ich richtig informiert bin, darf man gesetzlich gesehen erst ab 14 jahren ohne aufsicht einen hund ausführen). deshalb schließe ich mich den anderen an. der hund wäre erstmal der hund deiner eltern, wenn diese sagen ich kümmer mich drum, dann ist alles okay. man bedenke dass ein hund die erste zeit mindestens soviel erziehungsarbeit braucht wie ein kleinkind.

was man bedenken sollte, ein großer hund wirst du nie halten können wenn er sich in die leine legt, schon ab sechs kilo (jack russel größe) kanns einem von den füßen reißen wenn man keine erfahrung hat. und wenn man nen kleinen hund hat muß man sich drauf einstellen, dass man ihn vor großen hunden "beschützen" muß... auch diese aufgabe traue ich niemandem in deinem alter zu. bitte nicht falsch verstehen, aber einen hund zu führen braucht eine gewisse reife, weil es eben doch immer auch ein raubtier ist.

rede auf jeden fall mit deinen eltern drüber, die wissen was das beste für euch ist.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #8
Hallo,
ich persönlich würde keinem anraten sich ein Hund anzuschaffen, dessen Lebensumfeld einigermaßen stabil ist und wo man die mittelfristige Zukunft überschauen kann.
Dazu gehört in meinen Augen, unabhängig, eigenes Einkommen, halbwegs geregelter und übersichtlicher Tagesablauf inklusive Beruf, Arbeitszeiten usw.
In Anbetracht der Tatsache, dass ein Hund locker 15 Jahre und älter werden kann, ist das schon eine Menge Verantwortung und Zeit. Die Kosten belaufen sich auch locker in höhe eines Kleinwagens im laufe der Zeit, also auch nicht mit Taschengeld zu bewältigen.

Das Ganze meine ich auch nicht böse, aber es ist ein Lebewesen und nun mal kein Stofftier, was man einfach im Regal stehen lassen kann wenns nicht mehr in den Alltag passt ;)

LG HM

PS: Umso mehr freue ich mich über jeden verantwortungsvollen Hundehalter, der irgendwann einen Hund zu sich nimmt, der bei ihm alt werden kann.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #9
Ich kann dir da ein Beispiel aus meinem eigenen Leben bieten. Wir haben unseren ersten Familienhund bekommen als ich 8 Jahre alt war. Wir haben uns alle natürlich sehr gefreut und mir hätte nichts besseres passieren können weil ich mir als Kind immer einen Hund gewünscht habe. Da es ein Golden Retriever war war natürlich auch klar dass das spazieren gehen sehr lange von meinen Eltern begleitet werden musste. Ich wäre dem Hund auch mit 13 Jahren alleine nicht gerecht geworden. Ich finde es gut wenn Kinder oder auch Jugendliche mit Tieren zusammenleben und lernen auch Verantwortung zu übernehmen aber mit 13 Jahren kann man auf keinen Fall die Verantwortung für einen Hund übernehmen. Man sollte bedenken dass man den Aufgaben die die Haltung eines Hundes mit sich bringt auch stand halten muss. Das ist für einen Erwachsenen Mensch manchmal schon eine Aufgabe und kann Nerven kosten und Sorgen machen.
Wenn deine Eltern sich genau wie du auch einen Hund wünschen und bereit sind sich selbst einen Hund anzuschaffen spricht für mich nichts dagegen. Sollten sie es allerdings nur dir zu Liebe tun würde ich dir davon abraten. Du bist noch zu jung um zu wissen wie dein Leben in 2,3 oder 10 Jahren aussehen könnte und ob du dann noch immer die Verantwortung für einen Hund tragen möchtest. Wo soll der Hund hin wenn du beispielsweise Studieren gehen möchtest wegziehen musst und deine Eltern ihn nicht behalten wollen ? Und das ist nur eine Möglichkeit die eintreten könnte. Ich hoffe du verstehst was ich damit meine.
Du sagst dass dich dein Pflegehund traurig macht weil er immer nach Hause will wenn du mit ihm raus gehst ? Was ist wenn dein eigener Hund auch Verhaltensmuster hat die du dir anders vorgestellt hast und es dich traurig macht ? Deinen eigenen Hund kannst du dann aber nicht wieder zu seinen Besitzern bringen. Ein Hund ist eben kein Plüschtier was sich immer so verhält wie man es sich vorstellt.
Ich finde sehr gut dass du dich vorher informierst ! Ich denke dass würden nur wenige in deinem Alter so angehen !
Laaange Rede kurzer Sinn - Wenn deine Eltern auch gerne einen Hund im Haushalt hätten ist es super und wenn nicht dann lass dir und deinem Hundewunsch Zeit bis zu etwas älter bist und bleib bei einem Pflegehund.
Dem Pflegehund und seinen Besitzern hilfst du mit deiner Betreuung sicherlich auch sehr weiter.

Liebe Grüße
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #10
Mal ehrlich, ich wundere mich in diesen Fäden immer, dass so auf dem Thema "DU bist zu jung, aber..." rumgeritten wird. Es ist doch eh selbstverständlich, dass eine 13-Jährige sich keinen Hund holen kann und dass die Familie involviert ist. Und auch die Eltern sind in der Regel (die Ausnahmen dürften sich auf wenige Prozent beziffern;)) mitdenkende Menschen, die wissen, dass man das in dem Alter weder zeitlich noch finanziell allein schaffen kann.

Von daher: Frag deine Eltern, gib ihnen Zeit zum nachdenken und wenn sie ja sagen ist es gut. Ich bin mir sicher als erwachsene, mündige Menschen werden sie die Situation gründlich durchdacht haben.
Wenn sie nein sagen akzeptiere es, werd älter, beschäftige dich mit deinem Pflegehund und frag in ein paar Jahren noch einmal. Vielleicht kann man bis dahin auch schon deine Zukunft vorausahnen, wie lang du zur Schule gehst, wann du eine Ausbildung machst/ studierst etc. und darauf Rücksicht nehmen. (Auch als Berufstätige kann man einen Hund halten und vielleicht stehen deine Eltern dann tagsüber als Hundesitter zur Verfügung. So machen es bei uns zwei [eine ältere Dame und ein älteres Paar] aus dem Haus auch.)
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #11
Überlege Dir was Du mit einem Hund machen möchtest und schau Dir schonmal Hundevereine oder Rettungshundestaffeln an. Du kannst vielleicht schon ohne Hund mitmachen und helfen.

Dort siehst Du auch viele Rassen in Aktion.

Wir haben sowohl im THS-Hundeverein als auch in der Rettungshundestaffel jugendliche Mitglieder mit eigenem Hund, die Eltern müssen aber auch jeden Fall 100% mitmachen.

Grüße Bernd
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #12
Danke für die ganzen tollen antworten. Natürlich ist mir klar das ich das mit 13 nicht alleine schaffen kann;). Ich habe überlegt ob man nicht Agility machen könnte, weil das stelle ich mirsehr spaßig vor (ich bin auch ein sportlicher mensch und so könnte man den Hund bestimmt gut auslassten). Ich hatte von anfang an nicht vor mir einen Welpen anzuschaffen da das doch für die gesammte Familie sehr viel Arbeit wäre (alle 2 Stunden raus, etc.) ich dachte wenn dann eher an einen etwas älteren Hund c.a. 4-6.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #13
Man kann nicht mit jedem Hund Agility machen und man sollte vorher Röngten lassen, wenn der Hund HD o. ED hat, geht das nicht. Und nicht jeder Hund will Agility machen.
Wärst du auch offen für andere Sachen?

Wo würdest du den Hund denn holen wollen?

Mach dir aber auch Gedanken, was mit dem Hund ist, wenn du in die Ausbildung gehst, ein Studium anfängst etc. Selbst wenn du auch da nicht viel lernen musst, musst du 8 Stunden pro Tag arbeiten + Fahrtzeit.
 
  • Eltern nach Hund fragen? Beitrag #14
Natürlich wäre ich auch mit anderen Sachen (statt agility) einverstanden und hätte dann auch spaß daran. Ich würde wenn dann einen Hund aus dem Tierschutz nehmen.
 
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