- Haben Hunde ein "schlechtes Gewissen"? Beitrag #1
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Tapa
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Situation: Hündin schläft in ihrem Körbchen im Esszimmer. Es besteht von da ein Durchgang zur Küche, also ohne Tür, d.h., sie hat nachts freien Zugang zur Küche. Bleibt da aus Dusseligkeit von uns Menschen irgendwas leckeres Essbares die Nacht über auf der Arbeitsplatte stehen, kann es vorkommen, dass sie sich "nicht beherrschen" kann und sich schon mal was runter angelt und nachts heimlich verspeist.
Kommt alle Jubeljahre mal vor, weil wir normalerweise abends alles wegräumen. Tagsüber, sei es wenn wir dabei sind oder sie alleine ist, weil wir zB gerade draußen/im Keller/sonstwo rumwuseln, also wenn sie damit rechnet (?), dass wir jeden Moment wieder reinkommen, ist sie noch nie auf die Idee gekommen, irgendwas von der Arbeitsplatte zu klauen.
Wenn es - ganz selten - zu so einem nächtlichen Diebstahl kommt, verbuche ich das unter "dumm gelaufen - hätten wir halt besser aufpassen müssen" und gut ist. Ich fände es absolut nicht richtig, die Hündin am Morgen bei Bemerken des Diebstahls zu strafen oder zu tadeln. Der Rest meiner Familie hält sich ebenfalls an diese Maxime: Kommt sowas vor, wird kommentarlos weggeräumt, der Hund aber nicht Stunden nach der Tat angemeckert. Was anderes wäre es, wenn wir sie auf frischer Tat ertappen würden - aber das ist noch nie vorgekommen.
Was ich trotzdem seltsam finde: Obwohl niemand meckert, zeigt sie der Situation "die Familie entdeckt, dass ich nachts was geklaut und aufgefressen habe" ein "schlechtes Gewissen". Normalerweise steht sie sofort aus ihrem Korb auf und kommt einem zur Begrüßung entgegen. Hat sie nachts was geklaut, bleibt sie im Körbchen, presst sich noch flach ins Körbchen hinein und wedelt beschwichtigend mit dem Schwanz. Und das bei sämtlichen Familienmitgliedern (wir stehen wegen unterschiedlicher Arbeitszeiten alle zeitversetzt auf, d.h. es ist immer nur einer morgens in Küche/Esszimmer am wursteln, ist der eine weg, steht der nächste auf...
Und ich verstehe nicht wirklich, warum sie das tut. Wenn wir sie anmeckern würden - klar. Aber das machen wir ja nicht? Hat jemand eine Idee? Ich würde das gern verstehen. Oder gibt es doch "das schlechte Gewissen"?
Kommt alle Jubeljahre mal vor, weil wir normalerweise abends alles wegräumen. Tagsüber, sei es wenn wir dabei sind oder sie alleine ist, weil wir zB gerade draußen/im Keller/sonstwo rumwuseln, also wenn sie damit rechnet (?), dass wir jeden Moment wieder reinkommen, ist sie noch nie auf die Idee gekommen, irgendwas von der Arbeitsplatte zu klauen.
Wenn es - ganz selten - zu so einem nächtlichen Diebstahl kommt, verbuche ich das unter "dumm gelaufen - hätten wir halt besser aufpassen müssen" und gut ist. Ich fände es absolut nicht richtig, die Hündin am Morgen bei Bemerken des Diebstahls zu strafen oder zu tadeln. Der Rest meiner Familie hält sich ebenfalls an diese Maxime: Kommt sowas vor, wird kommentarlos weggeräumt, der Hund aber nicht Stunden nach der Tat angemeckert. Was anderes wäre es, wenn wir sie auf frischer Tat ertappen würden - aber das ist noch nie vorgekommen.
Was ich trotzdem seltsam finde: Obwohl niemand meckert, zeigt sie der Situation "die Familie entdeckt, dass ich nachts was geklaut und aufgefressen habe" ein "schlechtes Gewissen". Normalerweise steht sie sofort aus ihrem Korb auf und kommt einem zur Begrüßung entgegen. Hat sie nachts was geklaut, bleibt sie im Körbchen, presst sich noch flach ins Körbchen hinein und wedelt beschwichtigend mit dem Schwanz. Und das bei sämtlichen Familienmitgliedern (wir stehen wegen unterschiedlicher Arbeitszeiten alle zeitversetzt auf, d.h. es ist immer nur einer morgens in Küche/Esszimmer am wursteln, ist der eine weg, steht der nächste auf...
Und ich verstehe nicht wirklich, warum sie das tut. Wenn wir sie anmeckern würden - klar. Aber das machen wir ja nicht? Hat jemand eine Idee? Ich würde das gern verstehen. Oder gibt es doch "das schlechte Gewissen"?