- In Memoriam: Tamino Juli 2012 - 1. Dezember 2014 Beitrag #1
Nienor
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Ach Tami. Nun hast du uns früher verlassen als gedacht 
Am 4. Mai 2013 bist du mit deinem Bruder Domino hier eingezogen. Mehr als 1.5 Jahre warst du hier. So lang fühlt es sich gar nicht an.
Als neue Kumpel für den Jiminy seid ihr eingezogen. Kein Jahr alt und männlich, das waren meine Wünsche. Und mit dir hatte ich einen Volltreffer gelandet. Denn dem Jiminy bist du ein bester Freund geworden. Mit dir konnte er toben. Du warst für ihn ein guter Ersatz für seine Cleo.
Du warst eher ein scheuer Junge. Lieber auf Abstand zum Menschen und sehr schreckhaft. Aber wenn es Futter gab, so konntest du über deinen Schatten springen. Auf den Schoss hüpfen. Ja, man merkte sogar, dass du auf dem Sofa bliebst, auch wenn dir manche Bewegungen nicht geheuer waren. Du hast dich überwunden. Hast Vertrauen gefasst.
Du warst eher ein Mitläufer als irgendwo im Mittelpunkt. Hast Beschäftigung gern angenommen, solang nicht zu viel Trubel war.
Im Sommer hast du gern geplanscht - ja, Wasser fandest du toll.
Deine Krankengeschichte war eher kurz bis zur Diagnose "herzkrank". Im Herbst 2013 hattest du dann eine Blasenentzündung. Das erste Antibiotikum schlug nicht richtig an, das zweite war nicht leicht in dich hineinzubekommen. Du warst einfach so skeptisch - aber mit Butterzopf klappte es zuverlässig.
Kurz nach der Inte vom Jeremy hattest du eine Wunde am Kopf, im Notdienst wurdest du genäht. Die Narkosebox hat dir gar nicht gefallen
aber die Tierärztin musste nachsehen, was verletzt ist - zum Glück war es wirklich nur die Haut über dem Auge. Und so liefst du eine Zeit lang mit Fädchen herum. Das Fell ist leider nie mehr nachgewachsen 
Mitte Oktober nahm ich dich mit Domi mit zum Tierarzt. Domi hatte einen Abszess, der behandelt werden musste. Du kamst eigentlich nur als Gesellschaft mit. Da du ab und an am Morgen leicht verschnupft klangst, solltest auch abgehört werden. Die Lunge war nicht frei, deshalb bekamst du Antibiotika und wir gingen von einer Lungenentzündung aus - für eine Herzerkrankung oder einen Lungentumor warst du eigentlich noch zu fit und auch die Atmung zu gut. Als es dir aber 5 Tage später richtig schlecht ging und du schlecht Luft bekamst, wussten wir, dass es das nicht war. Die Symptome sprachen für ein Lungenödem durch ein zu schwaches Herz. Du bekamst dann also Herzmedikamente. Und das Wunder geschah: nach 3 Tagen warst du wieder fit. Du warst quasi wieder der alte Tami, die Flankenatmung war weg, du wuselstest im Auslauf herzm. 4 Wochen lang ging es dir gut, dann wurde die Atmung wieder schlechter. Eine Erhöhung der Medi-Dosis stabilisierte dich - bis zum Samstag. Am Samstag ging es dir nicht gut. Ich dachte, es wäre der Stress durch den Domputz und liess dich in Ruhe. Doch du hast dich nicht erholt. Es wurde eher schlechter als besser. Du wurdest stellenweise unruhig, der Appetit liess nach. Noch Freitag habe ich dir eine halbe Stunde lang Sonnenblumenkerne gefüttert, heute wolltest du nur noch Brei. Und den heute morgen auch zwischendurch gar nicht mehr. Am Mittag hast du dir zwar nochmal den Bauch vollgeschlagen mit Brei, aber es konnte so nicht weiter gehen. Den Auslauf gestern hast du auch ausfallen lassen, obwohl du den noch Samstag unbedingt haben musstest. Aber auch da machtest du schon einen ungewohnten Eindruck. Liefst alles nochmal ab, als wolltest du dich verabschieden.
Und so habe ich dich heute schweren Herzens über den Regenbogen schicken lassen. Es hat 2 Spritzen gebraucht, bist du endlich los gelassen hast. Sicher wolltest du den Domino nicht allein zurück lassen. Du und Domi - ihr wart unzertrennlich. Bis zu Letzt war er die meiste Zeit an deiner Seite. Ihr kamt am Abend zusammen Pellets abholen, habt zusammen oben im Keramikhaus geschlafen. Ihr gehörtet einfach zusammen. Meine Schönlinge. Ich weiss nicht, wie Domi ohne dich klar kommen wird.
Ich werde dich vermissen. Werde es vermissen, wie du morgens und abends aus dem Haus kamst, als ich dich gerufen haben. Es war Medi-Zeit. Du hast die Medis gern mit Paste genommen. Hast dich an das Ritual gewöhnt. Du warst so ein braver Patient. Auch hast du immer geduldig auf Pellets und Sonnenblumenkerne gewartet. Du warst toll - auch wenn du dich eher im Hintergrund gehalten hast.
Mach's gut, mein Tami.
Am 4. Mai 2013 bist du mit deinem Bruder Domino hier eingezogen. Mehr als 1.5 Jahre warst du hier. So lang fühlt es sich gar nicht an.
Als neue Kumpel für den Jiminy seid ihr eingezogen. Kein Jahr alt und männlich, das waren meine Wünsche. Und mit dir hatte ich einen Volltreffer gelandet. Denn dem Jiminy bist du ein bester Freund geworden. Mit dir konnte er toben. Du warst für ihn ein guter Ersatz für seine Cleo.
Du warst eher ein scheuer Junge. Lieber auf Abstand zum Menschen und sehr schreckhaft. Aber wenn es Futter gab, so konntest du über deinen Schatten springen. Auf den Schoss hüpfen. Ja, man merkte sogar, dass du auf dem Sofa bliebst, auch wenn dir manche Bewegungen nicht geheuer waren. Du hast dich überwunden. Hast Vertrauen gefasst.
Du warst eher ein Mitläufer als irgendwo im Mittelpunkt. Hast Beschäftigung gern angenommen, solang nicht zu viel Trubel war.
Im Sommer hast du gern geplanscht - ja, Wasser fandest du toll.
Deine Krankengeschichte war eher kurz bis zur Diagnose "herzkrank". Im Herbst 2013 hattest du dann eine Blasenentzündung. Das erste Antibiotikum schlug nicht richtig an, das zweite war nicht leicht in dich hineinzubekommen. Du warst einfach so skeptisch - aber mit Butterzopf klappte es zuverlässig.
Kurz nach der Inte vom Jeremy hattest du eine Wunde am Kopf, im Notdienst wurdest du genäht. Die Narkosebox hat dir gar nicht gefallen
Mitte Oktober nahm ich dich mit Domi mit zum Tierarzt. Domi hatte einen Abszess, der behandelt werden musste. Du kamst eigentlich nur als Gesellschaft mit. Da du ab und an am Morgen leicht verschnupft klangst, solltest auch abgehört werden. Die Lunge war nicht frei, deshalb bekamst du Antibiotika und wir gingen von einer Lungenentzündung aus - für eine Herzerkrankung oder einen Lungentumor warst du eigentlich noch zu fit und auch die Atmung zu gut. Als es dir aber 5 Tage später richtig schlecht ging und du schlecht Luft bekamst, wussten wir, dass es das nicht war. Die Symptome sprachen für ein Lungenödem durch ein zu schwaches Herz. Du bekamst dann also Herzmedikamente. Und das Wunder geschah: nach 3 Tagen warst du wieder fit. Du warst quasi wieder der alte Tami, die Flankenatmung war weg, du wuselstest im Auslauf herzm. 4 Wochen lang ging es dir gut, dann wurde die Atmung wieder schlechter. Eine Erhöhung der Medi-Dosis stabilisierte dich - bis zum Samstag. Am Samstag ging es dir nicht gut. Ich dachte, es wäre der Stress durch den Domputz und liess dich in Ruhe. Doch du hast dich nicht erholt. Es wurde eher schlechter als besser. Du wurdest stellenweise unruhig, der Appetit liess nach. Noch Freitag habe ich dir eine halbe Stunde lang Sonnenblumenkerne gefüttert, heute wolltest du nur noch Brei. Und den heute morgen auch zwischendurch gar nicht mehr. Am Mittag hast du dir zwar nochmal den Bauch vollgeschlagen mit Brei, aber es konnte so nicht weiter gehen. Den Auslauf gestern hast du auch ausfallen lassen, obwohl du den noch Samstag unbedingt haben musstest. Aber auch da machtest du schon einen ungewohnten Eindruck. Liefst alles nochmal ab, als wolltest du dich verabschieden.
Und so habe ich dich heute schweren Herzens über den Regenbogen schicken lassen. Es hat 2 Spritzen gebraucht, bist du endlich los gelassen hast. Sicher wolltest du den Domino nicht allein zurück lassen. Du und Domi - ihr wart unzertrennlich. Bis zu Letzt war er die meiste Zeit an deiner Seite. Ihr kamt am Abend zusammen Pellets abholen, habt zusammen oben im Keramikhaus geschlafen. Ihr gehörtet einfach zusammen. Meine Schönlinge. Ich weiss nicht, wie Domi ohne dich klar kommen wird.
Ich werde dich vermissen. Werde es vermissen, wie du morgens und abends aus dem Haus kamst, als ich dich gerufen haben. Es war Medi-Zeit. Du hast die Medis gern mit Paste genommen. Hast dich an das Ritual gewöhnt. Du warst so ein braver Patient. Auch hast du immer geduldig auf Pellets und Sonnenblumenkerne gewartet. Du warst toll - auch wenn du dich eher im Hintergrund gehalten hast.
Mach's gut, mein Tami.