- Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #61
IPO
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Tut mir Leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde, wirhatten gestern PC Probleme – das Teil ging an und direkt wieder aus. Frauen undTechnik ;D
Thema Ausziehen/eigene Wohnung:
Leider sind die Wohnungen in unserer Nähe entweder viel zuteuer (Kaltmiete um die 800€) und ich verdiene ja während der Ausbildung reingar nichts. Meine Mutter übernimmt die Kosten dafür (um die 4000€) und dannnoch so eine Miete? Das will ich auch nicht.
Die anderen Wohnungen, die Haustiere erlauben sind entwedernur Einzimmerwohnungen (was für mich mit Schäferhund schlicht nicht machbarwäre. Der rennt einem ja die Bude ein) oder die dritte Möglichkeit sie erlaubengar keine Haustiere.
Ich habe nur eine Wohnung gefunden, die passend wäre,Kaltmiete um die 300 Euro, zwei Zimmer mit Balkon – einziger Nachteil: 6.Stockohne Aufzug und in Mainz. Mainz verlangt inzwischen glaube ich über 100€ anHundesteuer.
Ich bin natürlich fleißig am weitersuchen, aber ich bin mussich sagen, auch ein bisschen luxusverwöhnt. Bei uns geht man aus dem Gartentorraus und hat 3-4 Stunden Feldwege zur Verfügung.
Thema Betreuung:
Die ist vorhanden. Es gibt vier Leute vom Hundeplatz, die denHund dann mal für zwei-drei Tage nehmen könnten, komplett kostenlos. Wenn eslänger sein sollte, hat einer vom Hundeplatz eine Hundepension, die natürlichauch was kostet. Wie viel genau weiß ich jetzt nicht auswendig, aber das ist janicht sonderlich schwer zu erfragen, immerhin sehen wir uns ja dreimal dieWoche
Und wenn wirklich ein Notfall auftreten sollte, Autounfall,Not-OP oder was auch immer, ist auch keiner in meiner Familie, der dann sagenwürde, Hund kann warten. Da würde jeder einspringen, das weiß ich auch.
Dasselbe Thema hatten wir so ähnlich schon mal mit Brooklyn.Ich wollte unbedingt einen Schäferhund, meine Mutter meinte, nein einSchäferhund kommt ihr nicht ins Haus und nach drei Jahren Betteln ist sie dannimmerhin mal mitgefahren sich die Hunde angucken. Zwei Wochen später hatten wirdie Zusage für einen Welpen und weitere drei Wochen später kam Brooklyn.
Und was ist jetzt? Sie ist so begeistert von ihr, dass siesagt, sie holt sich nie wieder eine andere Rasse, das ist ihr Traumhund. Undich muss auch sagen, ich gehe ein bisschen davon aus, dass das hier auch nichtanders läuft. Es gibt ein Riesengeschrei und dann ist sie total verliebt undbesteht darauf, dass er in der Wohnung bleibt.
Natürlich kann ich da drauf nicht bauen und nicht 100%vertrauen, aber ich kenne meine Mutter ja schon 18 Jahre lang
Thema Zeit/Schule/Ausbildung:
Dass insbesondere die Abschlussprüfung deutlich mehr Zeit inAnspruch nehmen wird, ist mir sehr wohl bewusst. Auch dass der Hund in dieserZeit mal ein bisschen zurücktreten werden muss.
ABER: ich hänge ja nicht das ganze Jahr untätig rum und machegar nichts, dass mir dann vier Wochen vorher siedend heiß einfällt, dass ich jamal lernen könnte. Ich bin kein Mensch, der alles auf den letzten Drückerregelt.
Und in der Ausbildung ist es eine Abschlussprüfung. In der Schulehaben wir mehr als eine Arbeit pro Jahr geschrieben. Mitunter drei in der Wocheund das vier Wochen hintereinander. Dann konnte ich aber mal sechs bis siebenWochen gar nichts mit dem Hund machen.
Wenn das mal ein oder zwei Wochen gar nicht mit dem Hundeplatzklappt, dann ist das auch ok. Es ist mitunter wirklich ein Irrglaube, dass einLeistungsschäfer dann sofort austickt, wenn er mal einen Tag nichts macht.Außerdem: für eine Fährte (und wenn sie nur 300 Schritt lang ist) ist meistensbzw. immer mal Zeit.
Spazieren muss der Hund sowieso, warum baut man nicht einekleine Unterordnungseinheit mit ein? Fahrrad fahren ist gerade im Herbst einewunderbare körperliche Auslastung. Nach 20km Fahrrad sind die meistenSchäferhunde aber richtig platt und man hört 3-5 Stunden kein Pieps mehr.
Natürlich sind das alles Gedanken, die ich mir mache, ob dasam Ende wirklich so ist, ist die andere Frage, aber ich kenne genug Leute, diesagten, oh wir wollen einen Hund, am besten einen Border Collie und schwupp warder Hund da und dann? Huch der will ja arbeiten.
Ich sage, besser zu viel Gedanken gemacht, als zu wenige.Besser einmal zu viel einen Schritt zurück gegangen und nochmal überlegt, alseinmal zu wenig.
Thema warum ich überhaupt Rat suche, ich weiß doch eh allesbesser:
Nein weiß ich nicht. Sonst würde ich hier nicht fragen oder?Jeder einzelne Ratschlag von euch ist mir wichtig und bedeutet mir viel. Ichbeziehe jeden einzelnen in meine Planungen mit ein und mache mir Gedankendarüber und überlege nochmal vor und zurück.
Die Leute vom Hundeplatz sagen ja natürlich klappt das, aberdie haben ihre Hunde nur draußen und haben mitunter eine 40 Stunden Woche.Außerdem wollen die alle, dass ich endlich einen eigenen Hund habe. Aber dassind parteiische Meinungen. Natürlich sagen sie ja.
Ich möchte unparteiische, unvoreingenommene und ehrlicheMeinungen hören, die ich in meine Planungen usw. mit einbeziehen kann. Über dieich mir Gedanken mache und von neuem anfange zu überlegen, ob ein Hund klappt.
Und wenn mir hier jeder abrät, dann ist das so, dann sehe ichdas nicht als persönlichen Angriff. Das ist eure Meinung und hier ist immernoch Meinungsfreiheit. Jeder kann sagen was er will und das ist mir auchwichtig, dass ich ehrliche Meinungen zu hören bekomme.
Ich will für den Hund das beste und ich wäre sicherlichtodunglücklich, wenn ich dann feststelle, es klappt doch nicht und ich müssteihn wieder hergeben, weil er vor Unterforderung alles in Kleinholz zerlegt.
(nochmal ganz kurz zum Thema Trieb/Schwestern, die sichkloppen usw.
Warum ich Trieb gesagt habe? Denkst du denn es ist normalesHundeverhalten, wenn eine ausgewachsene Hündin in der Standhitze ohneVorwarnung auf einen anderen Rüden drauf springt und sich in ihm verbeißt?Natürlich könnte man mit schlechter Sozialisierung argumentieren, aber diehatte sie! Sie war seit sie acht Wochen ist auf dem Hundeplatz und konnte mitallen Hunden dort schnuppern und spielen. Und? Als sie fünf/sechs Monate altwar, hat sie jeden Hund, der ihr zu nahe kam, sofort angesprungen und versuchtzu beißen.
Das ist für mich keine Unverträglichkeit. Sie wurde niegebissen, nie irgendwie runtergemacht und nie unterworfen von einem anderenHund, im Gegenteil. Und ganz plötzlich als junger Hund, als ihr Hundeführer vonFutter auf Ball umgestiegen ist und da richtig Trieb drauf gemacht wurde (Hundam Halsband festhalten, Ball vor sich herschießen, Hund gibt alles, erwürgtsich fast und bekommt den Ball aber trotzdem nicht, solange bis der Hund fastkomplett ausrastet, dann bekommt er den Ball).
Alle unsere Hunde sind richtig geil auf den Ball. KleinesBeispiel: Bluna, einjährige Hündin, angeleint bei der Ablage, ein anderer HFschmeißt den Ball für seinen Hund, Bluna rennt los, voll in die Leine,überschlägt sich, bricht sich dabei die Pfote, alles egal, wieder aufstehen undweiter austicken, weil=Ball!
Deshalb ging ich von Trieb aus. Weil ab dem Alter wo dieHundeführer auf Trieb umschalten, werden die Hunde „plötzlich unverträglich“.Anderes Gegenbeispiel: zweijährige Schäferhündin, nur mit Futter gearbeitet, weilzu wenig Trieb da = interessiert sich nicht für Ball/Spielseil oder sonst wasund ist mit allen anderen Hunden verträglich. Bleibt ruhig, wenn es auf denHundeplatz geht und zieht nicht.
Die anderen Hunde: wenn es auf den Hundeplatz geht, rennensie das zweijährige Kind um, dem sie sonst mit Engelsgeduld und ganz vorsichtighinterherlaufen. Ziehen, bellen, quietschen, drehen Kreise an der Leine undkläffen wie verrückt in ihrer Box rum.
Deshalb ging ich von Trieb aus)
Thema Ausziehen/eigene Wohnung:
Leider sind die Wohnungen in unserer Nähe entweder viel zuteuer (Kaltmiete um die 800€) und ich verdiene ja während der Ausbildung reingar nichts. Meine Mutter übernimmt die Kosten dafür (um die 4000€) und dannnoch so eine Miete? Das will ich auch nicht.
Die anderen Wohnungen, die Haustiere erlauben sind entwedernur Einzimmerwohnungen (was für mich mit Schäferhund schlicht nicht machbarwäre. Der rennt einem ja die Bude ein) oder die dritte Möglichkeit sie erlaubengar keine Haustiere.
Ich habe nur eine Wohnung gefunden, die passend wäre,Kaltmiete um die 300 Euro, zwei Zimmer mit Balkon – einziger Nachteil: 6.Stockohne Aufzug und in Mainz. Mainz verlangt inzwischen glaube ich über 100€ anHundesteuer.
Ich bin natürlich fleißig am weitersuchen, aber ich bin mussich sagen, auch ein bisschen luxusverwöhnt. Bei uns geht man aus dem Gartentorraus und hat 3-4 Stunden Feldwege zur Verfügung.
Thema Betreuung:
Die ist vorhanden. Es gibt vier Leute vom Hundeplatz, die denHund dann mal für zwei-drei Tage nehmen könnten, komplett kostenlos. Wenn eslänger sein sollte, hat einer vom Hundeplatz eine Hundepension, die natürlichauch was kostet. Wie viel genau weiß ich jetzt nicht auswendig, aber das ist janicht sonderlich schwer zu erfragen, immerhin sehen wir uns ja dreimal dieWoche
Und wenn wirklich ein Notfall auftreten sollte, Autounfall,Not-OP oder was auch immer, ist auch keiner in meiner Familie, der dann sagenwürde, Hund kann warten. Da würde jeder einspringen, das weiß ich auch.
Dasselbe Thema hatten wir so ähnlich schon mal mit Brooklyn.Ich wollte unbedingt einen Schäferhund, meine Mutter meinte, nein einSchäferhund kommt ihr nicht ins Haus und nach drei Jahren Betteln ist sie dannimmerhin mal mitgefahren sich die Hunde angucken. Zwei Wochen später hatten wirdie Zusage für einen Welpen und weitere drei Wochen später kam Brooklyn.
Und was ist jetzt? Sie ist so begeistert von ihr, dass siesagt, sie holt sich nie wieder eine andere Rasse, das ist ihr Traumhund. Undich muss auch sagen, ich gehe ein bisschen davon aus, dass das hier auch nichtanders läuft. Es gibt ein Riesengeschrei und dann ist sie total verliebt undbesteht darauf, dass er in der Wohnung bleibt.
Natürlich kann ich da drauf nicht bauen und nicht 100%vertrauen, aber ich kenne meine Mutter ja schon 18 Jahre lang
Thema Zeit/Schule/Ausbildung:
Dass insbesondere die Abschlussprüfung deutlich mehr Zeit inAnspruch nehmen wird, ist mir sehr wohl bewusst. Auch dass der Hund in dieserZeit mal ein bisschen zurücktreten werden muss.
ABER: ich hänge ja nicht das ganze Jahr untätig rum und machegar nichts, dass mir dann vier Wochen vorher siedend heiß einfällt, dass ich jamal lernen könnte. Ich bin kein Mensch, der alles auf den letzten Drückerregelt.
Und in der Ausbildung ist es eine Abschlussprüfung. In der Schulehaben wir mehr als eine Arbeit pro Jahr geschrieben. Mitunter drei in der Wocheund das vier Wochen hintereinander. Dann konnte ich aber mal sechs bis siebenWochen gar nichts mit dem Hund machen.
Wenn das mal ein oder zwei Wochen gar nicht mit dem Hundeplatzklappt, dann ist das auch ok. Es ist mitunter wirklich ein Irrglaube, dass einLeistungsschäfer dann sofort austickt, wenn er mal einen Tag nichts macht.Außerdem: für eine Fährte (und wenn sie nur 300 Schritt lang ist) ist meistensbzw. immer mal Zeit.
Spazieren muss der Hund sowieso, warum baut man nicht einekleine Unterordnungseinheit mit ein? Fahrrad fahren ist gerade im Herbst einewunderbare körperliche Auslastung. Nach 20km Fahrrad sind die meistenSchäferhunde aber richtig platt und man hört 3-5 Stunden kein Pieps mehr.
Natürlich sind das alles Gedanken, die ich mir mache, ob dasam Ende wirklich so ist, ist die andere Frage, aber ich kenne genug Leute, diesagten, oh wir wollen einen Hund, am besten einen Border Collie und schwupp warder Hund da und dann? Huch der will ja arbeiten.
Ich sage, besser zu viel Gedanken gemacht, als zu wenige.Besser einmal zu viel einen Schritt zurück gegangen und nochmal überlegt, alseinmal zu wenig.
Thema warum ich überhaupt Rat suche, ich weiß doch eh allesbesser:
Nein weiß ich nicht. Sonst würde ich hier nicht fragen oder?Jeder einzelne Ratschlag von euch ist mir wichtig und bedeutet mir viel. Ichbeziehe jeden einzelnen in meine Planungen mit ein und mache mir Gedankendarüber und überlege nochmal vor und zurück.
Die Leute vom Hundeplatz sagen ja natürlich klappt das, aberdie haben ihre Hunde nur draußen und haben mitunter eine 40 Stunden Woche.Außerdem wollen die alle, dass ich endlich einen eigenen Hund habe. Aber dassind parteiische Meinungen. Natürlich sagen sie ja.
Ich möchte unparteiische, unvoreingenommene und ehrlicheMeinungen hören, die ich in meine Planungen usw. mit einbeziehen kann. Über dieich mir Gedanken mache und von neuem anfange zu überlegen, ob ein Hund klappt.
Und wenn mir hier jeder abrät, dann ist das so, dann sehe ichdas nicht als persönlichen Angriff. Das ist eure Meinung und hier ist immernoch Meinungsfreiheit. Jeder kann sagen was er will und das ist mir auchwichtig, dass ich ehrliche Meinungen zu hören bekomme.
Ich will für den Hund das beste und ich wäre sicherlichtodunglücklich, wenn ich dann feststelle, es klappt doch nicht und ich müssteihn wieder hergeben, weil er vor Unterforderung alles in Kleinholz zerlegt.
(nochmal ganz kurz zum Thema Trieb/Schwestern, die sichkloppen usw.
Warum ich Trieb gesagt habe? Denkst du denn es ist normalesHundeverhalten, wenn eine ausgewachsene Hündin in der Standhitze ohneVorwarnung auf einen anderen Rüden drauf springt und sich in ihm verbeißt?Natürlich könnte man mit schlechter Sozialisierung argumentieren, aber diehatte sie! Sie war seit sie acht Wochen ist auf dem Hundeplatz und konnte mitallen Hunden dort schnuppern und spielen. Und? Als sie fünf/sechs Monate altwar, hat sie jeden Hund, der ihr zu nahe kam, sofort angesprungen und versuchtzu beißen.
Das ist für mich keine Unverträglichkeit. Sie wurde niegebissen, nie irgendwie runtergemacht und nie unterworfen von einem anderenHund, im Gegenteil. Und ganz plötzlich als junger Hund, als ihr Hundeführer vonFutter auf Ball umgestiegen ist und da richtig Trieb drauf gemacht wurde (Hundam Halsband festhalten, Ball vor sich herschießen, Hund gibt alles, erwürgtsich fast und bekommt den Ball aber trotzdem nicht, solange bis der Hund fastkomplett ausrastet, dann bekommt er den Ball).
Alle unsere Hunde sind richtig geil auf den Ball. KleinesBeispiel: Bluna, einjährige Hündin, angeleint bei der Ablage, ein anderer HFschmeißt den Ball für seinen Hund, Bluna rennt los, voll in die Leine,überschlägt sich, bricht sich dabei die Pfote, alles egal, wieder aufstehen undweiter austicken, weil=Ball!
Deshalb ging ich von Trieb aus. Weil ab dem Alter wo dieHundeführer auf Trieb umschalten, werden die Hunde „plötzlich unverträglich“.Anderes Gegenbeispiel: zweijährige Schäferhündin, nur mit Futter gearbeitet, weilzu wenig Trieb da = interessiert sich nicht für Ball/Spielseil oder sonst wasund ist mit allen anderen Hunden verträglich. Bleibt ruhig, wenn es auf denHundeplatz geht und zieht nicht.
Die anderen Hunde: wenn es auf den Hundeplatz geht, rennensie das zweijährige Kind um, dem sie sonst mit Engelsgeduld und ganz vorsichtighinterherlaufen. Ziehen, bellen, quietschen, drehen Kreise an der Leine undkläffen wie verrückt in ihrer Box rum.
Deshalb ging ich von Trieb aus)