Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber...

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  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #61
Tut mir Leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde, wirhatten gestern PC Probleme – das Teil ging an und direkt wieder aus. Frauen undTechnik ;D
Thema Ausziehen/eigene Wohnung:
Leider sind die Wohnungen in unserer Nähe entweder viel zuteuer (Kaltmiete um die 800€) und ich verdiene ja während der Ausbildung reingar nichts. Meine Mutter übernimmt die Kosten dafür (um die 4000€) und dannnoch so eine Miete? Das will ich auch nicht.
Die anderen Wohnungen, die Haustiere erlauben sind entwedernur Einzimmerwohnungen (was für mich mit Schäferhund schlicht nicht machbarwäre. Der rennt einem ja die Bude ein) oder die dritte Möglichkeit sie erlaubengar keine Haustiere.
Ich habe nur eine Wohnung gefunden, die passend wäre,Kaltmiete um die 300 Euro, zwei Zimmer mit Balkon – einziger Nachteil: 6.Stockohne Aufzug und in Mainz. Mainz verlangt inzwischen glaube ich über 100€ anHundesteuer.
Ich bin natürlich fleißig am weitersuchen, aber ich bin mussich sagen, auch ein bisschen luxusverwöhnt. Bei uns geht man aus dem Gartentorraus und hat 3-4 Stunden Feldwege zur Verfügung.
Thema Betreuung:
Die ist vorhanden. Es gibt vier Leute vom Hundeplatz, die denHund dann mal für zwei-drei Tage nehmen könnten, komplett kostenlos. Wenn eslänger sein sollte, hat einer vom Hundeplatz eine Hundepension, die natürlichauch was kostet. Wie viel genau weiß ich jetzt nicht auswendig, aber das ist janicht sonderlich schwer zu erfragen, immerhin sehen wir uns ja dreimal dieWoche ;)
Und wenn wirklich ein Notfall auftreten sollte, Autounfall,Not-OP oder was auch immer, ist auch keiner in meiner Familie, der dann sagenwürde, Hund kann warten. Da würde jeder einspringen, das weiß ich auch.
Dasselbe Thema hatten wir so ähnlich schon mal mit Brooklyn.Ich wollte unbedingt einen Schäferhund, meine Mutter meinte, nein einSchäferhund kommt ihr nicht ins Haus und nach drei Jahren Betteln ist sie dannimmerhin mal mitgefahren sich die Hunde angucken. Zwei Wochen später hatten wirdie Zusage für einen Welpen und weitere drei Wochen später kam Brooklyn.
Und was ist jetzt? Sie ist so begeistert von ihr, dass siesagt, sie holt sich nie wieder eine andere Rasse, das ist ihr Traumhund. Undich muss auch sagen, ich gehe ein bisschen davon aus, dass das hier auch nichtanders läuft. Es gibt ein Riesengeschrei und dann ist sie total verliebt undbesteht darauf, dass er in der Wohnung bleibt.
Natürlich kann ich da drauf nicht bauen und nicht 100%vertrauen, aber ich kenne meine Mutter ja schon 18 Jahre lang ;)
Thema Zeit/Schule/Ausbildung:
Dass insbesondere die Abschlussprüfung deutlich mehr Zeit inAnspruch nehmen wird, ist mir sehr wohl bewusst. Auch dass der Hund in dieserZeit mal ein bisschen zurücktreten werden muss.
ABER: ich hänge ja nicht das ganze Jahr untätig rum und machegar nichts, dass mir dann vier Wochen vorher siedend heiß einfällt, dass ich jamal lernen könnte. Ich bin kein Mensch, der alles auf den letzten Drückerregelt.
Und in der Ausbildung ist es eine Abschlussprüfung. In der Schulehaben wir mehr als eine Arbeit pro Jahr geschrieben. Mitunter drei in der Wocheund das vier Wochen hintereinander. Dann konnte ich aber mal sechs bis siebenWochen gar nichts mit dem Hund machen.
Wenn das mal ein oder zwei Wochen gar nicht mit dem Hundeplatzklappt, dann ist das auch ok. Es ist mitunter wirklich ein Irrglaube, dass einLeistungsschäfer dann sofort austickt, wenn er mal einen Tag nichts macht.Außerdem: für eine Fährte (und wenn sie nur 300 Schritt lang ist) ist meistensbzw. immer mal Zeit.
Spazieren muss der Hund sowieso, warum baut man nicht einekleine Unterordnungseinheit mit ein? Fahrrad fahren ist gerade im Herbst einewunderbare körperliche Auslastung. Nach 20km Fahrrad sind die meistenSchäferhunde aber richtig platt und man hört 3-5 Stunden kein Pieps mehr.
Natürlich sind das alles Gedanken, die ich mir mache, ob dasam Ende wirklich so ist, ist die andere Frage, aber ich kenne genug Leute, diesagten, oh wir wollen einen Hund, am besten einen Border Collie und schwupp warder Hund da und dann? Huch der will ja arbeiten.
Ich sage, besser zu viel Gedanken gemacht, als zu wenige.Besser einmal zu viel einen Schritt zurück gegangen und nochmal überlegt, alseinmal zu wenig.
Thema warum ich überhaupt Rat suche, ich weiß doch eh allesbesser:
Nein weiß ich nicht. Sonst würde ich hier nicht fragen oder?Jeder einzelne Ratschlag von euch ist mir wichtig und bedeutet mir viel. Ichbeziehe jeden einzelnen in meine Planungen mit ein und mache mir Gedankendarüber und überlege nochmal vor und zurück.
Die Leute vom Hundeplatz sagen ja natürlich klappt das, aberdie haben ihre Hunde nur draußen und haben mitunter eine 40 Stunden Woche.Außerdem wollen die alle, dass ich endlich einen eigenen Hund habe. Aber dassind parteiische Meinungen. Natürlich sagen sie ja.
Ich möchte unparteiische, unvoreingenommene und ehrlicheMeinungen hören, die ich in meine Planungen usw. mit einbeziehen kann. Über dieich mir Gedanken mache und von neuem anfange zu überlegen, ob ein Hund klappt.
Und wenn mir hier jeder abrät, dann ist das so, dann sehe ichdas nicht als persönlichen Angriff. Das ist eure Meinung und hier ist immernoch Meinungsfreiheit. Jeder kann sagen was er will und das ist mir auchwichtig, dass ich ehrliche Meinungen zu hören bekomme.
Ich will für den Hund das beste und ich wäre sicherlichtodunglücklich, wenn ich dann feststelle, es klappt doch nicht und ich müssteihn wieder hergeben, weil er vor Unterforderung alles in Kleinholz zerlegt.




(nochmal ganz kurz zum Thema Trieb/Schwestern, die sichkloppen usw.
Warum ich Trieb gesagt habe? Denkst du denn es ist normalesHundeverhalten, wenn eine ausgewachsene Hündin in der Standhitze ohneVorwarnung auf einen anderen Rüden drauf springt und sich in ihm verbeißt?Natürlich könnte man mit schlechter Sozialisierung argumentieren, aber diehatte sie! Sie war seit sie acht Wochen ist auf dem Hundeplatz und konnte mitallen Hunden dort schnuppern und spielen. Und? Als sie fünf/sechs Monate altwar, hat sie jeden Hund, der ihr zu nahe kam, sofort angesprungen und versuchtzu beißen.
Das ist für mich keine Unverträglichkeit. Sie wurde niegebissen, nie irgendwie runtergemacht und nie unterworfen von einem anderenHund, im Gegenteil. Und ganz plötzlich als junger Hund, als ihr Hundeführer vonFutter auf Ball umgestiegen ist und da richtig Trieb drauf gemacht wurde (Hundam Halsband festhalten, Ball vor sich herschießen, Hund gibt alles, erwürgtsich fast und bekommt den Ball aber trotzdem nicht, solange bis der Hund fastkomplett ausrastet, dann bekommt er den Ball).
Alle unsere Hunde sind richtig geil auf den Ball. KleinesBeispiel: Bluna, einjährige Hündin, angeleint bei der Ablage, ein anderer HFschmeißt den Ball für seinen Hund, Bluna rennt los, voll in die Leine,überschlägt sich, bricht sich dabei die Pfote, alles egal, wieder aufstehen undweiter austicken, weil=Ball!
Deshalb ging ich von Trieb aus. Weil ab dem Alter wo dieHundeführer auf Trieb umschalten, werden die Hunde „plötzlich unverträglich“.Anderes Gegenbeispiel: zweijährige Schäferhündin, nur mit Futter gearbeitet, weilzu wenig Trieb da = interessiert sich nicht für Ball/Spielseil oder sonst wasund ist mit allen anderen Hunden verträglich. Bleibt ruhig, wenn es auf denHundeplatz geht und zieht nicht.
Die anderen Hunde: wenn es auf den Hundeplatz geht, rennensie das zweijährige Kind um, dem sie sonst mit Engelsgeduld und ganz vorsichtighinterherlaufen. Ziehen, bellen, quietschen, drehen Kreise an der Leine undkläffen wie verrückt in ihrer Box rum.
Deshalb ging ich von Trieb aus)

 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #62
Ich frage mich v.a. eines: Du möchtest einen "arbeitsgeilen" Hund. Für vier Monate viel freie Zeit mag das ja realistisch sein, aber was machst du mit so einem Arbeitsjunky, wenn du acht, neun, zehn oder mehr Stunden täglich mit Arbeit beschäftigt bist? Und der Hund die viele Zeit und entsprechende Beschäftigung gewohnt ist?

Und ganz plötzlich als junger Hund, als ihr Hundeführer vonFutter auf Ball umgestiegen ist und da richtig Trieb drauf gemacht wurde (Hundam Halsband festhalten, Ball vor sich herschießen, Hund gibt alles, erwürgtsich fast und bekommt den Ball aber trotzdem nicht, solange bis der Hund fastkomplett ausrastet, dann bekommt er den Ball).
Alle unsere Hunde sind richtig geil auf den Ball. KleinesBeispiel: Bluna, einjährige Hündin, angeleint bei der Ablage, ein anderer HFschmeißt den Ball für seinen Hund, Bluna rennt los, voll in die Leine,überschlägt sich, bricht sich dabei die Pfote, alles egal, wieder aufstehen undweiter austicken, weil=Ball!
Deshalb ging ich von Trieb aus. Weil ab dem Alter wo dieHundeführer auf Trieb umschalten, werden die Hunde „plötzlich unverträglich“.Anderes Gegenbeispiel: zweijährige Schäferhündin, nur mit Futter gearbeitet, weilzu wenig Trieb da = interessiert sich nicht für Ball/Spielseil oder sonst wasund ist mit allen anderen Hunden verträglich. Bleibt ruhig, wenn es auf denHundeplatz geht und zieht nicht.
Die anderen Hunde: wenn es auf den Hundeplatz geht, rennensie das zweijährige Kind um, dem sie sonst mit Engelsgeduld und ganz vorsichtighinterherlaufen. Ziehen, bellen, quietschen, drehen Kreise an der Leine undkläffen wie verrückt in ihrer Box rum.

Und das wünscht du dir für deinen Hund? Ernsthaft!? "Ballgeilheit" mit gebrochenen Pfoten, umgerannten Kindern, Beißereien unter Hunden, hibbeliges Gekläffe in der Box!? Bei mir hat das Thema "IPO" ja schon diese Reaktion ausgelöst: :shock: Aber obiges Zitat lässt mir echt die Ohren schlackern. Das wünsche ich echt keinem Hund und mir fällt es schwer zu glauben, dass ein Hund wirklich psychisch gesund und glücklich ist, wenn er so "geil" auf irgendwas gemacht wird, dass er links und rechts nichts mehr erkennen kann. Für mich hat das auch nichts mehr mit artgerechter Beschäftigung zu tun und der Punkt "austicken" scheint mir da auch sehr naheliegend zu sein, wenn dem "geilen" Hund der entsprechende Schlüsselreiz über den Weg läuft - egal wann und wo! *kopfschüttel*

Du willst eine ehrliche Meinung, die du in deine Überlegungen einbeziehst? Suche dir einen anderen Hundeplatz, schaue dir die unterschiedlichen und vielen Facetten der Hundewelt, Hundepsyche, Hundeverhalten etc. an und überlege dann nochmal neu - deinem zukünftigen Hund zuliebe!
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #63
@Soluna
Natürlich soll sich mein Hund nicht die Pfoten brechen, daswünsche ich keinem. Aber was ist danach passiert? Bluna ist nie wieder in derAblage aufgestanden! Aber das wäre sie auch nicht, wenn sie sich dabei nichtdie Pfoten gebrochen hat.
Kinder umrennen, von mir aus, ich habe keine und wenn ichmal welche habe, dann ist der Schäferhund für mich immer noch ein Sport- Gebrauchshundund kein Familienhund, der brav in der Sonne liegt und sich von den Kindern anden Haaren ziehen lässt.
Ja so einen Hund haben wir auch auf dem Hundeplatz, aber derschafft noch nicht mal die BH. Und ja dann hab ich lieber einen triebigen Hund,der das Kind eben umrennen würde und dafür auch die IPO III schafft, als einenlieben, netten Hund der nicht die BH laufen kann.
Auch wenn das jetzt für dich vielleicht nicht für möglichgehalten wird: alle Hunde vom Hundeplatz hören aufs Wort, auch wenn der Ballvor ihrer Nase rumgeschlackert wird. Natürlich wird da erst mal ordentlichTrieb drauf gemacht, wie sollen sie denn sonst lernen, dass der Ball dieSuperobermegageilegeniale Belohnung ist? Indem man normal mit ihnen spielt? Unddann läuft der nächste Hund vorbei und der Ball ist uninteressant? Nee, derBall hat interessanter als alles, außer der Kommandos des Hundeführer, zu sein.Jeder Hund hier fliegt aus dem vollen Lauf ins Platz, wenn er hinter dem Ballher rennt, als wie er wäre erschossen worden.
Weil das ist es! Platz ist Platz. Fertig und wenn ich Platzsage, dann hat sich der Hund aber ganz flott hinzulegen und nicht noch erstfertig zu schnüffeln. Umdrehen, Augenkontakt Hundeführer und einklappen.Dasselbe mit anderen Kommandos. Wenn ich einen Hund rufe, dann verlange ichauch, dass er mit Vollspeed zu mir zurück kommt.
Das Thema mit dem anderen Hundeplatz hatten wir schon. Dereine arbeitet hochwahrscheinlich mit Tacker, der andere hat keinen vernünftigenSchutzdiensthelfer außerdem löst sich dort ständig der Vorstand auf, wegenMobben usw.
Ich bin auf diesem Hundeplatz sehr zufrieden, wie bereitsschon mal erwähnt, habe die ganze Zeit eine Hündin geführt, diese ist jetztaber neun Jahre alt und geht in wohlverdiente Rente.
Dass IPO nicht bei allen der Lieblingssport ist, ist fürmich auch vollkommen ok. Jeder hat etwas, was ihm und seinem Hund Spaß macht.Aber ich persönlich kenne keinen Leistungsschäfer, der keinen Spaß an IPO hat.Schwarz-gelbe schon einige, aber dass die nix taugen ist bekannt denke ich.
Mein Wunschhund ist eben ein triebgestörter Vollidiot mitHang zum Wahnsinn. Mein Hund braucht nicht mitdenken, das übernehme ich fürihn. Was er dafür bekommt? So einige Freiheiten, Futter und Beschäftigung.
Das ist immer noch ein Schäferhund und keine verweichlichteFußhupe. Der hat nicht zu kuschen.
Das ist auch kein altes SV Denken, aber was ist denn derSchäferhund? Ein Gebrauchshund, der (wie es auch so schön im Standard steht)außerhalb einer Reizlage völlig gutartig ist. Wisst ihr wie ich das interpretiere?Innerhalb einer Reizlage sollte niemand einem ausgewachsenen Schäferhundgegenüberstehen wollen.
Richtig, einen harten, mutigen Hund mit Trieb bis zumAbwinken, Arbeitswillen und genetisch fixierter Leistungsbereitschaft.
Ich führe lieber einen Hund, den ich nur mit Maulkorb durchden Ort führen kann, der dafür die IPO III hat, als einen Hund der noch nicht malseine BH schafft und dafür mit in den Kindergarten könnte.
Und glaub’s mir jetzt oder nicht! Ich finde Schäferhunde derWahnsinn, verehre diese Rasse, es gibt keinen besseren Hund und ich würde allestun, damit der Hund es gut hat. Auch wenn sich unsere Vorstellung von gut-habenso ziemlich unterscheiden.

 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #64
Ui ui da passen einem die Antworten nicht und sofort wird man böse und beleidigend? Dir wurde hier richtig gute Ratschläge gegeben aber du liest nur das was du lesen möchtest.

Zum Thema Ausbildung von dir. Ich bin gelernte TMF und hatte in unsere Klinik 2 ausgesprochen gute Physiomädels. Beide waren allerdings gelernte TMF und haben nebenbei Physio gemacht. Denn nur allein von Physio wird man nicht reich. Und ja die haben in der Klinik gearbeitet, mit guten Geräten und vielen Kunden. Trotzdem war die reine Physio Zeit extrem kurz und der Lohn wäre extrem niedrig. Die Ausbildung von beiden dauerte 3! Jahre und praktische Übungen waren auch öfters als 4 x im Monat (das ist echt lächerlich...viel zu wenig für Praxis). Andere hat dann noch Lasertherapie und Akkupunktur dran gehangen.

Und ganz ehrlich mittlerweile gibt es Physiotherapeuten wie Sand am Meer, weil irgendwie jeder meint es machen zu müssen. Und nur ganz ganz wenige schaffen was eigenes zu haben und damit genügend Geld zu verdienen. Meisten arbeiten noch neben bei.
Ich an deine Stelle hätte auch eine vernünftige Ausbildung gemacht und Physio eher als eine Ergänzung zum Beruf oder eine Art Hobby.

Zum Thema Fußhuppe ..also meine Hunde sind unter 55cm aber gerade die jüngere schafft 1.20 locker aus dem Stand zu springen. Große wird in Obedience Klasse 3 geführt. Sie hat Trieb und glaub mir manchmal wünsche ich mir, sie hätte weniger davon.
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #65
Ich kann verstehen, dass du einen leistungsstarken Gebrauchshund suchst. Ich finde sogar sehr angenehm, was für Ansprüche du an den Hund stellst (denn meine sind ähnlich anspruchslos in puncto Sozialverträglichkeit gewesen - sonst wäre ich auch ganz schön auf die Nase gefallen). Trotzdem würde ich dir empfehlen, etwas mehr über den Tellerrand zuschauen. Auch mal in ganz andere Lager, wie z. B. der Dummyarbeit oder auch in den Obediencebereich. Man kann überall was mitnehmen. Gibt übrigens auch sehr interessante Seminare zum Thema Clicker im Schutzdienst, etc.

Im Moment klingst du, wie eine überehrgeizige Mutter, der alles egal ist, so lange das Kindchen mit einer Schleife nach Hause kommt. DAS ist meiner Meinung nach keine Basis für die Hundehaltung.

Wenn du deine Vorliebe für den Sport so deiner Mutter vorträgst, kann ich ihre Abneigung sogar nachvollziehen.

Ich führe lieber einen Hund, den ich nur mit Maulkorb durchden Ort führen kann, der dafür die IPO III hat, als einen Hund der noch nicht malseine BH schafft und dafür mit in den Kindergarten könnte.
Wenn ich einen NERVENSTARKEN und SELBSTBEWUSSTEN Hund an der Seite habe und diesen entsprechend führen kann, dann weiß dieser Hund auch was ein Kind ist und geht daran normal vorbei. Wirklich, "asoziales" Verhalten hat nicht viel mit Leistungsfähigkeit zu tun. Meine Schäferhündin war bei der Verteilung von Nervenstärke nicht anwesend, trotzdem muss dieser Hund nicht ständig einen Maulkorb tragen, weil er austickt oder ähnliches. Bei dir klingt es so, als würden sich normaler Alltag und IPO 3 ausschließen. Das ist ganz sicher nicht so. Man muss also nicht extra Asi-Hunde suchen.

Natürlich ich kenne genug Schäfer die Weicheier sind.
Gibt aber natürlich auch noch die richtigen Hunde. Die, die meinen was sie sagen.
Aber ich bin jetzt auch draußen hier. Hätte mir eigentlich vorneherein klar sein müssen, dass man als IPOler mit nem richtigen Schäferhund in nem Fußhupenforum falsch ist. Weil sind wir doch mal ehrlich, was bringt mir ein Hund unter 55cm. Der kommt ja noch nichtmal über die Meterhürde.
"Mit nem richtigen Schäferhund" ... für das Thema IPO und/oder den verschiedenen Deckrüden im SV wirst du hier wohl tatsächlich weniger den richtigen Ansprechpartner finden. Dafür ist man hier sehr auf das Wohl des Hundes bedacht. Und ja, auch ein deutscher Schäferhund, ein Malinois oder ein Holländer ist irgendwo nur ein Hund, bei aller Begeisterung die auch ich dafür aufbringen kann.

Mein vollkrasser Schäferhund liegt übrigens mit der Fußhupe auf der Couch. Unter der Decke versteht sich. Nachts liegt sie im Bett. Und die Wohnung steht auch noch. Ich mag mein Weichei. ;-)
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #66
Weil das ist es! Platz ist Platz. Fertig und wenn ich Platzsage, dann hat sich der Hund aber ganz flott hinzulegen und nicht noch erstfertig zu schnüffeln.
Und was ist wenn er es nicht tut?
Kann mir doch jetzt keiner erzählen, dass da nicht über Meideverhalten und mit Strafe (und Schmerzen) konditioniert wird :|

Ich führe lieber einen Hund, den ich nur mit Maulkorb durchden Ort führen kann, der dafür die IPO III hat, als einen Hund der noch nicht malseine BH schafft und dafür mit in den Kindergarten könnte.
Warum?
Das klingt ein wenig nach Geltungsdrang und Kompensierung (wobei das ja eigentlich eher etwas ist, dass man bei Männern erwartet (sorry an die Männer im Forum, nichts für ungut)).

An einem freundlichen, entspannten, menschenbezogenen (aber dafür nicht wie eine Maschine auf Kommandos gehorchenden) Hund ist doch absolut nichts auszusetzen und ich denke den meisten Menschen wird so ein Hund in ihrer Nähe 1000 mal lieber sein, als so ein gestörter, hibbeliger Extremsporthund.
Zumal du ja nun noch nicht mal berufliche Verwendung für einen so sehr abgerichteten Hund hast, warum willst du also unbedingt so einen haben?
Auf jeden Fall nicht nur um ihn gern zu haben, denn dafür hast du schon drei Hunde, du möchtest ihn, nur damit du ihn einer Ausbildung unterziehen die du toll findest...ergo wird der Hund aus meiner Sicht als Sportgerät angeschafft (womit ich nicht sagen will, dass du ihn nicht gern haben würdest), aber die Möglichkeit dass der Hund vielleicht gar keinen Spaß daran hat steht doch eigentlich nicht zur Debatte.

Dazu dann noch die Tatsache, dass du eine (sorry) eher halbgare Ausbildung machst, mit der du hinterher mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht wirklich Geld verdienen wirst (ich weiß das möchtest du nicht hören, und es gibt ja auch die Minimalchance dass du angestellt wirst und dort überraschend gut und mehr als der Durchschnitts-Tierphysio verdienst, aber realistisch betrachtet ist diese Ausbildung nicht wirklich eine sinnvolle Investition in die Zukunft).
Ich weiß ja nicht wie alt du bist und was du für einen Schulabschluss hast, aber wie wäre es sonst damit einfach erstmal noch weiter zur Schule zu gehen? Erfahrungsgemäß sind versäumte Schulabschlüsse etwas das viele Menschen später in ihrem Leben bereuen (und nachholen an ner Abendschule mit 10 Jahren Abstand zum Schulleben und womöglich nebenher laufender Berufstätigkeit ist ungleich schwerer als einfach noch ein paar Jahre länger die Bank einer staatlichen Schule zu drücken).

Um so länger ich darüber nachdenke um so dringender möchte ich dir von der Anschaffung dieses Hundes abraten.
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #67
Aber ich bin jetzt auch draußen hier. Hätte mir eigentlich vorneherein klar sein müssen, dass man als IPOler mit nem richtigen Schäferhund in nem Fußhupenforum falsch ist. Weil sind wir doch mal ehrlich, was bringt mir ein Hund unter 55cm. Der kommt ja noch nichtmal über die Meterhürde.

Weil es unangenehm wird, wirst du patzig und kindisch? :roll:

Meine Hündin hat übrigens 47cm und springt über 2m ...
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #68
@Fluli:
Wo war das kindisch? Solltet ihr es so aufgefasst haben,dann tut es mir Leid, das war nicht meine Absicht. Die Hündin, die das Kindumrennt, die darf erst gar nicht zu anderen Kindern hin. Sie rennt das eigeneKind der Familie um, wenn es auf den Hundeplatz geht.
Dass ein Hund keine fremden Kinder umrennen darf, ist mirdurchaus bewusst. Dass man dafür ne saftige Anzeige bekommen kann auch. Deshalbmeinte ich, dass ich dann lieber einen Hund nur mit Maulkorb und Leine anKindern vorbei führe, damit eben nichts passiert.
Ich brauche keinen Hund, der sich von allen anfassen lässt,der jeden Besuch schwanzwedelnd begrüßt. Mir reicht auch einer, der beiAnnäherung knurrt und ich bei Besuch wegtun muss.

@Tayet
Ich habe mir jeden Ratschlag durchgelesen. Dein „böse undbeleidigend“ war für mich absolut nicht so verstanden. Ich habe jeden Ratschlagbezüglich der Hundehaltung angenommen und erneut vor und zurück überlegt.
So, deine jüngere schafft also 1,20m aus dem Stand. Dasglaube ich dir auch. Dann lauf doch mal eine UO mit ihr und schick sie über dieMeterhürde. Das sieht nämlich ganz oft dann plötzlich ganz anders aus.
Deine große wird in Obedience Klasse 3 geführt. Das glaubeich dir auch sofort und aufs Wort. Nur ist Obedience nichts für mich. Da sinddie Hunde alle zu klein, die Hürde ist auch nicht die Welt und wenn ich da miteinem richtigen guten IPO III Schäferhund ankomme, ich wette der fällt durch(wenn wir jetzt mal die Geruchsdifferenzierung weglassen würden). Der Laufstilist einfach ganz anders.
Sowie ich das verstanden habe, möchte man beim Obedienceeinen Hund, der zwar schön läuft, aber trotzdem ruhig ist. Beim IPO möchte ichaber einen Hund, der aktiv fordert, der engagiert läuft, der so eng am Beinist, dass es kurz vorm Bedrängen ist. Einen Hund, der so unter Spannung steht,dass er im Gehorsam, diesen versammelten Trab läuft. Kopf in den Nacken,Vorderpfoten in die Luft, Hintern schleift fast über den Boden und jeder Muskelist angespannt (bzw. es sieht zumindest so aus).
Du meintest ebenfalls noch, dass deine Große ordentlichTrieb hat. Das ist schön, macht die Ausbildung um einiges einfacher. Aber wieäußert sich ihr Trieb denn? Der Border Collie unseres Nachbarn hat auch Triebbis zum Abwinken, aber der wird bzw. wurde auch an den Schafen gearbeitet.
Unser Beagle würde auch für Fressen meilenweit gehen und ichdenke auch Kopfstand machen.
Und ich möchte einen Hund mit so hohem Beutetrieb, da fliegtein Blatt weg und der Hund mit Vollspeed hinterher. Dem ich einmal ein Ball vordas Gesicht halte und einfach nur weil es sich von ihm wegbewegt, er so geil dadrauf ist, dass er sich reinhängt und (erst mal) nicht mehr loslässt. EinenHund, wo der Trieb so hoch ist, dass die reizspezifische Ermüdung erst nach demtausendstem und einem Mal eintritt.
@Exe
Über den Tellerrand. Über Obedience habe ich oben bereitsetwas geschrieben. Dummyarbeit – sollte ich mir dann nicht eher einen Retrieverholen? Clickerarbeit im Schutzdienst – gibt es. Hab ich auch schon gesehen.Aber dann kann ich genauso gut auch „Pack“ sagen, wenn der Click die Auflösungfür die Übung ist. Nur, dass bei Pack immer ein Kommando vor dem Beißen steht,während beim Click die Übung einfach aufgelöst ist.
Verstehst du was ich meine? „Mein“ Hund hat nach Auflösungder Übung nicht selbstständig zu entscheiden, was er tut, womit er sich selbstbelohnt. Ich müsste also, nachdem ich geclickt habe, den Hund trotzdem mit Packzum Helfer schicken, dann kann ich mir den Click auch gleich sparen.
Da ich nicht auf Weltmeisterschaften starten möchte, dazuwäre auch mein Lampenfieber viel zu groß, denke ich nicht, dass wir jemals einSchleifchen mit nach Hause bringen werden ;)
Natürlich schließt sich IPO und Alltag nicht aus. Ich meintedamit, dass es mir egal ist, wenn der Hund so bescheuert in seinem Verhaltenist, dass er im Alltag unter Umständen eine Gefahr darstellt. Solange er hört,kann er auch freilaufen.
Unsere Polizistin auf dem Platz lässt auch ihren Rüdenfreilaufen, der alles attackiert, was zu nahe kommt bzw. was er möchte. Aberselbst wenn der durchgegangen ist, wenn die „Hier“ schreit, dreht der Hund ab.Dieser Rüde ist auch vollkommen durchgedreht, aber er hört. Dann kann ich ihntrotzdem im Feld frei laufen lassen, im Ort halt aber nur mit Maulkorb führen.Da wäre ich ja nur am „Hier“ und „Platz“ schreien.
Und seit wann schließt sich IPO mit nem richtigenSchäferhund aus einer hervorragenden blutlichen Verpaarung und es geht dem Hundgut aus?
@Kompassqualle
Ich versuche dir mal zu erklären, wie ich einem Hund „Platz“beibringen würde.
Der Hund lernt diese Position mit Leckerchen, Spielzeug mitwas auch immer. Die Position selbst (Hund liegt durch, gerade, Blick zumHundeführer) muss IMMER angenehm sein, damit er diese Position gern einnimmt.
So jetzt hat mein Hund verstanden was Platz bedeutet. Wirgehen jetzt also irgendwo spazieren und ich rufe Platz und mein Hund klapptein. Klasse, Bällchen, Belohnung usw.
Jetzt macht mein Hund immer Platz. Außer: er sieht einenanderen Hund in der Ferne. Dann nicht. Aber er hat prinzipiell verstanden, wasich von ihm will und was Platz bedeutet. Dann kann ich auch, nachdem ich dasKommando gegeben habe, 1 Sekunde zum Reagieren verstrichen ist, dann kann ichdurchaus hingehen und kann ihm deutlich machen, dass ich das auch genau someine, wie ich das eben gesagt hab.
Ja, dann gibt’s eben mal die Leine übergeworfen oder mal aufdie Schnauze. Ist der Hund an der Leine, ja dann gibt’s eben mal einenordentlichen Ruck, da kann der ruhig mal umfliegen oder mal aufquietschen. Aberdie Position an sich „Platz“ muss immer angenehm sein.
Die Hündin, die ich geführt habe, hatte auch Probleme mitPlatz, wenn sie Rehe gesehen hat. Das Thema war nach zwei Tagen gegessen undSchnee von gestern. Weil ja, Platz ist Platz!
Warum ich lieber einen Hund nur mit Maulkorb führe, derdafür die IPO III hat, als einen der nicht mal die BH schafft und dafür mit inden Kindergarten kann?
Wenn mein Hund so knallig im Kopf ist, dass er im Alltagunter Umständen eine Gefahr für andere Menschen darstellt (muss noch nicht malbeißen sein, einfach weil er so aufgedreht ist, dass er sie anspringen undumrennen würde) dann führe ich den Hund an der kurzen Leine im Fuß durch denOrt. Und wenn er so bescheuert ist, dass er tatsächlich beißen würde, dann auchnur mit Maulkorb.
Weil was bringt mir denn ein Hund, der seine BH nichtschafft? Mit dem kann ich nett auf der Couch kuscheln, ja und? Was macht der aufdem Platz? Kein Interesse für den Ärmel, kein Interesse für den Ball, ja da istnoch nicht mal Trieb vorhanden!
Das ist doch kein Schäferhund mehr. Aber gut, ist ja auchein Schwarz-gelber. Eigentlich dürfte man dort gar nichts anderes erwarten.
Ein Hund braucht nicht entspannt zu sein, wenn seinHundeführer dabei ist. Es könnten Kommandos kommen, die er ausführen muss odervielleicht bekommt er ja sogar seinen Ball oder was auch immer.Menschenbezogen? Ein Hund muss nur auf einen Menschen wirklich bezogen sein unddas ist sein Hundeführer. Dem Rest der Welt kann er mit Freundlichkeit,Ignoranz oder Misstrauen begegnen. Und mir sind Möglichkeiten 2 und 3 deutlichlieber als ein freundlich wedelnder Hund, der jeden abknutscht.
Mir macht auch das hibbelige nichts aus. Wenn der Hundhinter mir rum fiept, weil er jetzt rausgehen möchte, ich aber sage, ich schaueich die Sendung noch fertig, dann hat er auch ganz schnell ein „Ruhe“ gesagtbekommen und wenn er das total ignoriert, dann fliegt er auch ganz schnellraus.
Ich hab damit keine Probleme, ich lasse mich davon nichtanstecken. Anders als meine Mutter, wenn Brooklyn auch nur ein Quietschton vonsich gibt, wird die total angespannt und beeilt sich. Nicht der Hundentscheidet wann was gemacht wird, sondern ich. Und wenn mein Hund, das nichtakzeptieren kann, dann ist Tür auf, Hund raus, Tür zu ganz einfach und ganzschnell erledigt.

Das waren jetzt vier Seiten und ich denke, ich bin raus hier jetzt. Antworte aber vielleicht nochmal auf einen interessanten Beitrag zum Thema Trieb und Hundesport.
 
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  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #69

@Tayet
Natürlich können Deckrüdenbesitzer ablehnen. Aber das istauch noch was im SV: je mehr Welpen ein Hund hat, desto besser.
Ist vor allem im Schaubereich so. Wer da nicht über 200Nachkommen kommt, ist nichts wert so ungefähr. Da lehnt doch keiner ab.

Und 140 Welpen bei ca. 15.000 geborenen Welpen jährlichallein in Deutschland…sind gar nichts.
Beispiel:
Pike del Lupo Nero hat 499 eingetragene Nachkommenin Working-Dog. Davon sind bestimmt 300 in Deutschland, Österreich, Schweiz.Locker 100 in Tschechien, Russland, diese Richtung. Und die restlichen 99 inden USA.
Ulk von Arlett der VA1 gemacht hat auf derBundessiegerhauptzuchtschau, also ein Schauhund hat auf Working-Dog sage und schreibe 1227 Nachkommen.
Javir vom Talka Marda, Bundesleistungssieger hat 861 eingetragene Nachkommen.
Bruder Jimbeam vom Talka Marda hat 251 Nachkommenund der letzte im Bunde John vom Talka Marda, der ebenfalls oft auf der BSPgestartet ist (zuletzt 2013 mit 10 Jahren) hat ganze 82 Nachkommen.Darüber lacht ein Javir nur.
Und Bolle Ja Na Ka mit seinen 20 Wurfplanungen hat bisher 52 Welpen.Wenn man sich da Javir ansieht hat er noch einiges vor sich.

ich weiß schon warum ich SV Politik äußerst negativ sehe... aber wenn man jetzigen SH anguckt ist es auch kein Wunder warum die Hunde sich so entwickeln.
Schade dass man da quasi hinein gezwungen wird.. ein Grund mehr für mich von so einem Verein keinen Hund zu holen. Wenn man die Stärken des Rüden..an Anzahl seiner Nachkommen messen muss..und einer mit 10 Welpen quasi als " Looser" da steht. Bestätigt nur mein Bild von SV.

Zum Thema Ablehnen: doch kann man! Wenn einem der Hund Wert ist. Bei den Aussies gibt sowas selbstverständlich auch (Gott sei Dank nur nicht in solchen Maßen). Und ja manche Rüdenbesitzer lehnen ab und dürfen auch was böses anhören. Aber die stehen dahinter und es gibt auch Leute die genauso denken und von da Welpen nehmen oder Rüden nutzen. Nur weil alle Hop sagen, muss man nicht hinter her springen. Jeder soll selbst so denken und dahinter stehen was er macht. Wenn es mich stört, dass der Rüde zig mal decken muss, damit er "bekannt" wird..sorry dann lehne ich ab und fertig. Wenn man aber selbst genau so denkt, dann stört es mich auch nicht.
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #70
So, gerade noch mal das Ganze zum Thema Zucht gelesen und kann dem:
Du spielst wie eine Marionette mit, obwohl dir diese Zuchtpolitik selbst nicht passt? Weshalb?
nur zustimmen.

"Geht ja nicht anders, wenn man so einen Hund will" würde für mich als Konsequenz dann bedeuten eben NICHT so einen Hund zu nehmen und schon gar nicht bei dem Puppentheater mit dem Zeitplan fürs Treppchen mitzuspielen.

Du argumentierst immer damit, dass es in der HZ noch "schlimmer" zu geht. So allgemein: So etwas stellt niemals ein Argument dar. Nur, weil es in der HZ noch schlimmer zu geht heißt das doch nicht, dass bei der LZ gut zu geht. Keiner hier hat dir gesagt du sollst stattdessen bei der HZ schauen. Wenn du beides ablehnst, dann unterstütze keines von beidem.

Genauso ist es ja auch bei dem Training. Wenn du sagst es geht nicht ohne Schmerzreize, weil die Hunde so stark im Trieb stehen, dann würde ich eben entweder schauen, dass sie gar nicht so sehr in den Trieb kommen, oder einfach gar nichts in der Richtung mit ihnen arbeiten.

Du findest die Zuchtpolitik doof, die Prüfungsordnungen doof, das Arbeiten mit Schmerzreizen doof und generell das ganze System mit dem Zeitdruck findest du auch doof, aber machst trotzdem bei allem mit. Warum?
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #71
nur kurz @Kasary
ich hatte bereits anderthalb Jahre Humanphysio rum müsste dann aber leider abbrechen weil es mir gesundheitlich nicht gut ging und ständige krankenhausaufenthalte usw. Leider in der praktikumszeit und die Schule hat dann irgendwann gesagt nochmal von vorne oder gar nicht.
da es aber eh immer mein Wunsch war Tierphysio zu werden, wollte ich diese Ausbildung dann jetzt gleich machen.
also gewisse Grundqualifikationen sind vorhanden.

Naja sind wir mal ehrlich, in 1,5 Jahren- von denen du anscheinend so oft gefehlt hast, dass dich die Schule nichtmehr weiter führen wollte, können so viele Grundkenntnisse nicht entstanden sein. ;) Ich weiß zwar, dass das von Schule zu Schule durchaus unterschiedlich gehandhabt wird, aber einen recht großen Theorieblock schieben ja fast alle Schulen vor. Ich z.B hab die ersten 10 Monate nur die Schulbank gedrückt, grundlegende Anatomie und Physiologieblocks waren da noch lange nicht abgeschlossen und ein Großteil der Techniken konnte auch erst gelernt werden, nachdem wir erstmals in den Krankenhausalltag geschnuppert haben. Ich will das nicht runtermachen, aber es ist nicht die Kompetenz die ich als grundlegend ansehe.

Zudem finde ich eine Sache in deinem Berufswunsch und deinem Hundeführungsstil sehr konträr. Als Physio arbeitet man gesunderhaltend oder widerherstellend. Du brauchst viel Geduld, Einfühlungsvermögen, arbeitest mit manipulativen, aber oft sehr geringen Bewegungen. Du nutzt Minigewichte und Traktionen, Rythmus und langsame Übungsaufbauprogramme. Im Hinterkopf hast du immer die Wundheilungsphasen oder physiologischen Grundbedingungen. In deinem IPO-Sport muss es schnell, schnell und im Zweifel mit Gewalt gehen. Leinenrucks und Stachelhalsbänder, ausgeschlagene Zähne und blutende Hunde. Das ist vollkommen entgegen deiner beruflichen Orientierung. Wie lässt sich das vereinbaren?

Bei einem medizinisch unwissenden Hundeführer kann ich das mit viel tiefem Durchatmen noch unter "nicht gewusst, was er seinem Hund antut" verbuchen, aber wenn du als Physio arbeitest und genau weisst, welche massiven Schäden du deinem Tier damit antust, dann ist das willkür, egoismus und verzeihung... abartig! Überleg doch mal: Du willst lernen wie eine Wirbelsäule aufgebaut ist, wie sie physiologisch funktioniert und welchen Einfluss kleinste Bewegungen bestimmter Segmente auf den restlichen Körper haben. Du willst lernen wie man einen Hund nach einer Operation wieder fit bekommt, wie man Spätschäden vermeidet und wie man Schmerzlinderung erzielen kann. Du willst Tiere medizinisch fundiert beobachten und analysieren, willst manipulativ in Heilungsverläufe eingreifen und Besitzer anleiten, wie sie ihre Tiere möglichst sanft und geduldig in physiologische Bewegungsmuster zurückbegleiten. In einem solchen Beruf ist m.E kein Platz für Drillprogramme und eisernen Gehorsam. Dieser Beruf basiert auf anderen Methoden, durchaus auf psychiologischen Grundaspekten. M.E hast du das mit deinen 18 Jahren noch nicht verstanden.

@Kasary nochmal
Kein rosa Halsbändchen? Mensch, ich hab für den Rüden, denich geführt hatte eine babyblaue Halskette besorgt :D
Aber jetzt mal andersrum: 88cm Stockmaß. Kommt der über dieMeterhürde? 1,80 Schrägwand? Ich denke nicht. Unser Berner hat annähernd 56kg,also nochmal fast 10kg leichter und der tut sich schon schwer, wenn er nur 50cmspringen muss.
Das ist zu groß und zu schwer. Ein anderer Hund ist zuleicht und zu klein.
Schäferhundleute sind meistens Rassisten, bei denen kommtkein anderer Hund ins Haus als ein Schäferhund. Ich kann mich auch nur extremschwer für andere Rassen begeistern.
Das einzige, was ich mir gefallen lasse, sind die im VDHanerkannten Gebrauchshunderassen. Der Rest sind doch alles keine „richtigen“Hunde.
Zur Ausbildung habe ich ja vorhin schon was geschrieben.

Ich finde es nicht schlimm, wenn man sich auf eine bestimmte Rasse eingeschossen hat. Jeder hat einen anderen Anspruch an seinen Hund, bevorzugt andere Optik und anderes Wesen. Aus dem selben Grund bin ich zu meinem Leo gekommen, die Rasse hat mich einfach fasziniert und von seiner ganzen Art auch gut in unser Leben gepasst. Ich persönlich bin jetzt auch nicht unbedingt der Kleinsthundefan, allerdings würde ich mir niemals anmaßen zu behaupten, das wären keine richtigen Rassen. Mir ging es in meiner überspitzten Aussage vielmehr darum zu zeigen, dass du m.E einfach einen sehr fragwürdigen Ansatz hast, Hunderassen und -haltung zu beurteilen.

Und Syn hat einen tollen Beitrag geliefert, sie hat deine Aussagen zu einem Bild zusammen gefasst, dass du uns hier nunmal vermittelst. Hast du das gewissenhaft gelesen? Sind dir da nciht selber vielleicht kleine Zweifel gekommen, dass das was du dir da zusammenträumst ganzschön viele Haken hat?

Wie gesagt, auch mein Dicker wird mal zur Reglementierung in die Flanke und ins Ohr gekniffen und ich kann sehr ungemütlich werden, wenn er sich zum 10x meinem Kommando wiedersetzt. Auch andere User haben zugegeben, das mal eine Leine fliegt und sie nicht nur mit Wattebällchen um sich werfen. Aber wir reden hier von Einzelfällen, wir reden hier nicht von massiver körperlicher Gewalt oder gebrochenen Beinen. Du bist so fixiert auf diese Triebgeschichte, dass du in meinen Augen über Leichen gehst. Du musst ja keinen Kuschelhund führen, du musst deinem Hund auch nicht alles mit säuselsüßer Stimme durchgehen lassen, aber versuch doch wenigsten mal neben deiner IPO-Geilheit Grundlagen des hundischen Verhaltens zu verstehen und ein Tier auch so zu halten, dass es sich in seinem Pelz selber wohlfühlt.

Hunde die total unverträglich sind, die nur im Zwinger sitzen, die so scharf sind dass sie nur mit Maulkorb geführt werden können und bei Bedarf ihre körperlichen Grenzen überschreiten, um eine Beute/ Ball/ was auch immer zu jagen, das ist nicht normal und auch nicht gesund. Das ist gemacht von Menschenhand und das isoliert deinen Hund massiv. Du sagst dir bedeutet dein Hund durchaus nicht nur etwas als Sportgerät- willst ihn aber so massiv drillen, dass u.U Kontakt zu Artgenossen (was ein wichtiges Grundbedürfnis darstellt) nichtmehr möglich sein wird. Du sagst du willst kein reines Sportgerät- erwartest aber, dass dein Hund in deiner Gegenward nicht entspannt sein braucht, weil immer ein Kommando von dir kommen kann, fragst aber nicht, ob dein Hund dieser Daueranspannung gewachsen sein kann und findest es anscheinend auch noch gut, wenn er psychisch draufgeht dabei. Zeitgleich willst du ihn aber mit zu Arbeit nehmen, in eine Praxis, wo Familienhundehalter mit ihren kranken Tieren hinkommen und sie von dir gesund behandeln zu lassen und ggf. sogar noch ihr 3 jähriges Kind mitbringen und ziehst nichtmal in Betracht, dass diese Kombination aus Unverträglichkeit und psychischer Labilität spätestens in diesem Moment ziemlich schwerwiegende Folgen haben kann?

Ernsthaft. Du scheinst ansich kein dummes Mädchen zu sein, du informierst dich und machst und tust über deinen IPO-Sport, aber in meinen Augen bewegst du dich in ziemlich fragwürdigen Kreisen und vielleicht solltest du einfach nochmal ein paar Jahre mit allem warten, eine grundlegende Ausbildung machen, auf eigenen Füßen stehen lernen und dann die Tierhaltung erneut angehen. Du bist für mich eine Traumtänzerin und absolut naiv. Das ist nicht böse gemeint, du bist 18 und da darf man das durchaus auch sein, aber ich glaube fest, dass du dir das alles einfach ganz anders vorstellst und ich hoffe ehrlich, dass du nochmal sehr sorgfältig über alles nachdenkst. :eusa_think: Sowohl dir als auch deinem Hund zuliebe.

LG Kasary
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #72
Ernsthaft. Du scheinst ansich kein dummes Mädchen zu sein, du informierst dich und machst und tust über deinen IPO-Sport, aber in meinen Augen bewegst du dich in ziemlich fragwürdigen Kreisen und vielleicht solltest du einfach nochmal ein paar Jahre mit allem warten, eine grundlegende Ausbildung machen, auf eigenen Füßen stehen lernen und dann die Tierhaltung erneut angehen. Du bist für mich eine Traumtänzerin und absolut naiv. Das ist nicht böse gemeint, du bist 18 und da darf man das durchaus auch sein, aber ich glaube fest, dass du dir das alles einfach ganz anders vorstellst und ich hoffe ehrlich, dass du nochmal sehr sorgfältig über alles nachdenkst. :eusa_think: Sowohl dir als auch deinem Hund zuliebe.

LG Kasary

Gerade was die eigentliche Ursprungsfrage in dem Thema angeht, kann ich dem nur absolut zustimmen.

Ich würde kein Welpen aus dem Wurf nehmen der jetzt kommt (glaub mir, es werden in deinem Leben noch so viele "tolle Würfe" kommen) und erst mal einen realistischen Zukunftsplan aufstellen. In der Zwischenzeit kannst du dich beim Thema Hundehaltung, Hundesprache und Hundesport auch noch weiträumig umschauen und weitere Informationen sammeln. Dir scheint ja selber so viel nicht zu passen, was da so läuft. Vielleicht findest du ja noch genau das richtige für dich, bei dem dir auch das System dahinter gefällt und nicht nur das Ergebnis.
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #73
Gut, da man jetzt zum Ursprungsthema zurück kommt, wollte ich auch noch was los werden:

Wie stellst du dir deine Zukunft mit dem Hund vor?
Du wirst (hoffentlich!) irgendwann arbeiten, das wären dann 8-9 Stunden außer Haus. Deine Mutter ist eher gegen den Hund, weshalb sie auch wohl keine große Lust hat sich mit ihm zu beschäftigen.

Außerdem folgt ja eventuell ein Auszug - oder willst du für immer bei deiner Mutter wohnen?
Die Wohnungssuche mit Hund gestaltet sich oft schwerer, als ohne. Vor allem bei großen Hund. Kommt jetzt noch dazu, dass er wirklich unverträglich mit anderen Hunden, nur mit Maulkorb und bloß nicht von anderen Menschen angefasst werden sollten (du sagtest doch, das sei dir egal, richtig?); dann wird das doppelt schwer.
Denn viele Vermieter lassen sich noch umstimmen, wenn man zeigt, dass der Hund doch eigentlich ein lieber ist.
Dazu käme: Dich müsste nur eine besorgte Mutter mit dem großen Hund & Maulkorb sehen und Ärger wäre vor programmiert.
Das nur als Denkanstoß.

Du hast noch so unendlich viel Zeit - nimm sie dir!
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #74
Off-Topic
Wenn du deine Meinung irgendwann änderst, meld dich, dann komm ich auch Fähnchen schwenken zusammen mit Foss ;):mrgreen:
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #75
@Fluli
Wo genau habe ich Minderwertigkeitskomplexe? Es ist eineSache, wenn du mit Familienhunden aufwächst oder wenn du mit Sporthunden großwirst, die alle mit 2 Jahren die Prüfung haben müssen. Du übernimmst das, wasdu vorgelebt bekommst oder?
Auch nochmal zu dir: es gibt einige Schäferhundmischlinge,die aussehen wie ein reiner Schäferhund. Und wenn ich den Hund auf demSpaziergang sehe, gehe ich auch von einem reinrassigen aus.

Kurz dazu... Nein, man übernimmt nicht immer das vorgelebte. Sollte man auch nicht in allen Fällen. Habe ich auch nicht getan, aber da jetzt weiter reinzugehen ist mir ehrlich gesagt zu privat und wäre auch leicht OT. Darum lasse ichs einfach mal dabei.
Was ich noch sagen kann ist, dass in meinem Familien- und Bekanntenkreis viel mit Jagdhunden gearbeitet wird. Einiges, was in die Richtung geht, finde ich auch sehr interessant,- Als Sportart (nicht Arbeit!) wäre das z.B. Dummyarbeit. Ich steigere mich da trotzdem nicht komplett rein. Ich habe meine eigenen Wege und Ziele. In ganz vielen Bereichen... das wandelt sich echt stark von meinem Umfeld ab, aber wie gesagt, das wäre mir hier ein wenig zu privat und zu unpassend.

So... jetzt lese ich mir erstmal den Rest durch. Hier wird ja schneller geschrieben als man lesen kann. :lol:
 
  • Zu Hilfe! Ich könnte einen Hund bekommen, aber... Beitrag #76
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