Wer geht noch im Anzug spazieren?

Diskutiere Wer geht noch im Anzug spazieren? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Neben rassistischen Stereotypen jetzt auch noch religiöse? ... Ja, ja, die Völker dieser Welt: die einen sind dreckig, die anderen sind das...
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #81
Neben rassistischen Stereotypen jetzt auch noch religiöse? ... Ja, ja, die Völker dieser Welt: die einen sind dreckig, die anderen sind das "sauberste, ordentlichste und penibelste". So ist das eben... :roll:
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #82
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schenk dir ein Bierchen ein und entspann Dich Félix :mrgreen:
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #83
Genau! Was soll's, Schwamm drüber...
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #84
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Elke, ich erinnere mich sehr gut, wie du dich über Stereotype über Spanier im Sommerfrische Thread geärgert hast von einer Userin, die inzwischen gelöscht ist.. vllt finde ich das gleich noch...
Und nun wirfst du damit selbst um dich? Irgendwie echt panne..


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Und zu dem Wahrheitsgehalt des Vorurteils: Ich hatte eine Klassenkameradin, die sehr gläubige Muslimin ist. Kopftuch getragen hat sie übrigens nicht und einen Hund hatte die Familie auch ;)
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #85
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Joa...die mir bekannten Moslems haben ebenfalls Hunde/lassen ihre Kinder Kontakt mit Hunden haben. Vllt. sollte ich ihnen einfach nochmal sagen, dass sie das nicht dürfen?:)
Muss nur vorher noch schnell meine Kirchgänge fürs Wochenende planen und dann den Rosenkranz beten, während ich für das Seelenheil aller in wilder Ehe Lebenden bete:)
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #86
Der Hund gilt im Islam bei der Mehrheit der Gläubigen als unrein. Nicht bei allen, es gibt auch positive/neutrale Berichte über Hunde. Mehr hat Elke aber auch nicht gesagt. Ich verstehe nicht, warum man da die Rassismus-Keule rausholen muss - zumal ich das für lächerlich halte bei einer Deutschen, die selbst im Ausland lebt - und von Einzelfällen aus seinem Bekanntenkreis spricht (bevor jetzt der Fingerzeig à la "Frau Lehrerin" kommt: Ja, ich habe auch so ein Beispiel genannt, war aber auf ein anderes Thema bezogen). Das ist ja ganz wunderbar, radiert aber Tatsachen nicht aus. Wen das Thema interessiert mag ja mal googeln.

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Vllt. sollte ich ihnen einfach nochmal sagen, dass sie das nicht dürfen?
Ich bezweifle, dass du bei Gläubigen den gleichen Stellenwert wie ein islamischer Gelehrter hast. Und bei Ungläubigen ist das Thema eh hinfällig.;)
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #87
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Der Knackpunkt ist für mich die Aussage, dass alle Menschen muslimischen Glaubens Hunde als unrein empfinden. Das ist schlicht Murks.
Man kann auch gläubig sein und trotzdem Hunde mögen.

Und nein, sie hat nicht relativiert.
Ist ja auch kein Vorurteil, wenn ich sage, dass Schweine von Muslimen als absolut dreckig angesehen werden.

Da kaum nur der Hinweis
Umso schlimmer je fanatischer der Glaube.
.
Glaube=Ablehnung von Hunden.

Und das stimmt so eben nicht.

Da mir sowas übrigens immer sauer aufstößt: Es gibt auch positive Vorurteile;)

Rassismus ist auch nicht daran gebunden, ob ich jetzt als Deutsche im Land X lebe.
Ich kann auch in Berlin-Kreuzberg leben und trotzdem der Meinung sein, dass die "Türken mir meine Jobs klauen".

Der Lebensmittelpunkt ist da nu wirklich keine Aussage- das aber generell und jetzt nicht auf Elke bezogen.

 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #88
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Der Knackpunkt ist für mich die Aussage, dass alle Menschen muslimischen Glaubens Hunde als unrein empfinden.
Sie sagte "an sich", das impliziert "nicht alle", von daher hat sie keine totale Aussage getroffen.

Bezüglich des Schweinefleischs hat sie ebenfalls recht, u.a. im Islam wird von der überwiegenden Mehrheit (doppelt gemoppelt hält besser) kein Schwein verzehrt, so steht es im Koran und wurde mit gespaltenen Hufen, aber kein Widerkäuer begründet, später mit der Unreinheit, anschließend mit Krankheiten, die es angeblich überträgt. Natürlich wird es trotzdem welche geben, die Schwein essen. Nicht umsonst gibt es die Witze von wegen "wir essen die Currywurst unter der Markiese, dann sieht Allah das nicht".;) Das steht aber nicht im Gegegensatz zu "die Mehrheit..." und es hat auch nichts mit Rassismus zu tun, wenn man davon redet oder schreibt. Ich finde es lächerlich, dass irgendwer immer die Rassistenkeule rausholen muss, und sei es auch nur zur Provokation.

Was den fanatischen Glauben angeht, den definiert ja auch jeder anders. Ich bin selbst nicht religiös, aber vielseitig an einigen Religionen interessiert, und empfinde es daher schon als "fanatisch", wenn man jeden Sonntag in die Kirche rennt. Dass die Nachrichten das Wort "fanatisch" mit bombenschmeißenden Turbanträgern verknüpft hat, interessiert mich wenig und finde ich sehr traurig. Ich bin übrigens fanatischer Vernichter der Milka Choco Jelly, um das Wort mal nicht ganz so reißerisch zu belegen.


Rassismus ist auch nicht daran gebunden, ob ich jetzt als Deutsche im Land X lebe.

Ich kann auch in Berlin-Kreuzberg leben und trotzdem der Meinung sein, dass die "Türken mir meine Jobs klauen".
Der Lebensmittelpunkt ist da nu wirklich keine Aussage- das aber generell und jetzt nicht auf Elke bezogen.
Das ist ein schlecht gewähltes Beispiel, denn in deinem Beispiel ist es der Deutsche, der sich bei seiner Jobsuche von den "Einwanderern" bedroht fühlt. In diesem Falle ist Elke aber bewusst und freiwillig als Ausländer in ein anderes Land gezogen. Das ist ein himmelweiter Unterschied und mit deinem Beispiel nicht im Ansatz zu vergleichen.

Ich habe auch ehrlich gesagt den Eindruck, dass es hier nicht jedem um die Aussage mit den Ausländern geht, sondern eher sich auf etwas zu stürzen und total empört zu sein, weil es von Elke kam, die bei einigen Usern bzgl. der Welpen nicht gut weg kam. Sowas mag ich nicht.
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #89
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Okay, lassen wir die Wortklaubereien und einigen uns darauf, dass es weniger generell gemeint war als es trotz der etwas unklaren Implikationen rüber kam.

Das ist ein schlecht gewähltes Beispiel, denn in deinem Beispiel ist es der Deutsche, der sich bei seiner Jobsuche von den "Einwanderern" bedroht fühlt. In diesem Falle ist Elke aber bewusst und freiwillig als Ausländer in ein anderes Land gezogen. Das ist ein himmelweiter Unterschied und mit deinem Beispiel nicht im Ansatz zu vergleichen.

Es ging mir, wie gesagt, dabei nicht um Elke, sondern um deine Aussage, sondern, dass jemand, der im Ausland lebe ja wohl kaum rassistisch motiviert irgendetwas von sich geben könnte.
Und ich denke wir sind uns da einig, dass das eine untergeordnete Rolle spielt WO ich lebe, wenn es darum geht WIE ich etwas sehe/einordne.

Ich habe auch ehrlich gesagt den Eindruck, dass es hier nicht jedem um die Aussage mit den Ausländern geht, sondern eher sich auf etwas zu stürzen und total empört zu sein, weil es von Elke kam, die bei einigen Usern bzgl. der Welpen nicht gut weg kam. Sowas mag ich nicht.

Ne, ich persönlich habe grundsätzlich bei jedem, der relativ generalisierend mit "Landsmann X ist so und Landsmann Y ist so und Religion Z heißt auf jeden Fall, dass..." Äußerungen formuliert, ein Problem.

Dafür hab ich dafür zuviel im Alltag zu tun und kann´s einfach nicht mehr hören.
Sei es positiv oder negativ.

Finde da "Alle Deutschen sind so pünktlich" genau so nervig wie "Alle Männer sind Machos" wie auch solche Blüten wie "Alle Türken riechen nach Knoblauch". Geht mir einfach generell auf den Sender- ob das jetzt von Ute, Schnute oder Kasimir kommt;)

 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #90
Die Leute in meiner Straße denken auch manchmal, dass die Grufties Ausgang haben, wenn ich spazieren gehe. Was aber daran liegt, dass ich mich selbst für die Arbeit ordentlich her mache und in meiner Freizeit (außer, ich bin den ganzen Tag daheim) mich auch richtig schick mache.
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #91
Hallo,
hmm...dachte eigentlich immer gerade Hundebesitzer und vor allem die hier im Forum seien tolerant. Nicht dass ich Joggingshosen Träger wäre (die tragen auf..wie man so schön sagt )......aber bitte nur weil ein Mann / Frau Joggingshosen an hat (vor allem beim Gassi gehen oder Sport....oder wenn man jemandem beim Umzug helfen will...) ist er doch kein arbeitsscheuer Assi.

Danke suno. Ich habe mich zwischenzeitlich doch ziemlich indirekt angegriffen gefühlt.

So also nun zu meinen Gewohnheiten. Ich hatte eigentlich immer, wenn ich nicht vergessen hatte mich umzuziehen, alte Jeans mit Flecken oder Löchern oder eben Jogginghosen an. (Übrigens ich weiß nicht ob ihr alle so welche mit Jogginghosen meint, aber ich meine so Sporthosen wie z.B. bei only play)

Shirts waren immer ganz normale und meine "Gassijacke" war immer ne alte Jacke, die dann auch gerne mal (Matsch)Flecken haben durfte. Als dann diese wundervollen Jeans mit Gummibund erfunden wurden, hab ich eigentlich ausschließlich die getragen. Weil sie so bequem wie ne Jogginghose sind und eben aussehen wie Jeans. Damit meine ich aber nicht diese grauenhaften "Jeggins" sondern so ganz normale Jeans nur eben in Stretch und ohne Reißverschluss.

Auch jetzt im Alltag, wäre es kein Thema draußen mit so einer Hose rum zu latschen, solange ich nur mal eben schnell einkaufe oder sowas. Und wie bitte macht ihr Sport wenn nicht in Sporthosen? Alle in Leggins; auch die Männer unter euch? Ich jedenfalls gehe manchmal direkt mit Jogginghose zum Fitnessstudio und muss mich dann eben nur 1x umziehen und stellt euch vor, da tragen die meisten welche. Auch joggen finde ich mit einer Jogginghose vollkommen in Ordnung. Woher wird sie wohl den Namen haben?

So und nun zum "arbeitlose-Assibratze-Klischee"
Ich arbeite, seit es mir eben gesetzlich erlaubt ist um mich nicht in allem von meinen Eltern aushalten zu lassen. Habe ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur und ging auch dabei nebenbei arbeiten. Derzeit arbeite ich ebenfalls Hauptberuflich und in einem Nebenjob. Und auch an meinen freien Tagen wird das ungepflegteste an mir wohl sein, dass ich ungeschminkt bin und eventuell nen fettigen Ansatz habe, da ich auf Anraten der Frisörin eben möglichst selten waschen soll, weil staubtrocken.


Ich bin demnach weder dumm noch faul und arbeitslos und auch nicht ein ungepflegter schmull. Also was ist so schlimm an nem gemütlichen Gammeloutfit?
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #92
Off-Topic
(...) sondern um deine Aussage, sondern, dass jemand, der im Ausland lebe ja wohl kaum rassistisch motiviert irgendetwas von sich geben könnte.
So einen Quatsch habe ich sicher nicht von mir gegeben. Du separierst meine Aussage, die auf Elkes Posting und ihre Lebenssituation und Felix Antwort bezogen war und machst eine neue Aussage draus, die ich aber nie getroffen habe.

Dafür hab ich dafür zuviel im Alltag zu tun und kann´s einfach nicht mehr hören.
Ja, geht mir ähnlich, wenn es um den Rassismus geht. Wenn einem nichts mehr einfällt kramt man das hervor. Zum Glück habe ich damit nicht im Alltag zu tun, bei uns begrüßen wir viele Ausländer aus allen möglichen Nationen und sowohl Deutsche als auch Ausländer kommen geschäftlich und privat super miteinander klar und über kulturelle Unterschiede und sprachliche Eigenheiten wird gemeinsam gelacht oder geweint, je nachdem.:lol:


Micky:
Also was ist so schlimm an nem gemütlichen Gammeloutfit?
Nichts, da musste sich mal jemand den Frust runterschreiben, verschwindet dann aus dem Faden und lacht sich kaputt, wenn sich alle darüber aufregen.;)
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #93
Hallo.

Also ich gehöre zu 90% (nicht immer^^) zu denen, die fürs kurze Gassi in die Schuhe rein schlüpft, egal ob ich nu ne Jogginghose oder ne Jeans an hab:mrgreen:.
Wenn ich länger Gassi gehe ziehe ich bei Kälte eine Strumpfhose drunter und dann eine Jeans und im Sommer sind es meist Sporthosen.
Achja, ne Bauchtasche ist auch noch dabei:lol:
Sieht schon manchmal total "stylisch" aus, aber man muss auch über sich selber lachen können:lol:

Wenn es in die Stadt geht, ziehe ich mich übrigens "umwelttauglich" an :mrgreen:

(und ich gehe auch arbeiten^^)
 
  • Wer geht noch im Anzug spazieren? Beitrag #94
Bei dem Thread muss ich an meine Oma denk en "Kind, das Kleid ist für Sonntags" oder "das sind Sachen für Werktags, am Sonntag macht man sich fein". :D

So wars doch früher, kennt doch jeder aus seiner Kindheit. Die guten Sachen wurden aufgehoben für den Sonntag.

Wenn mch meine Oma heut sehen könnte, am heiligen Sonntag lauf ich im totalen Gammel- und Arbeitslook rum, ungekämmt, ungeschminkt und meistens verschwitzt. Am. Montagmorgen dann die Metamorphose, Bürooutfit und Schminke von Montag bis Freitag.

war ja auch früher so, am Sonntag wurde nichts gearbeitet und zur Kirche gegangen. Amen. Und meine Mutter schlägt heut noch die Hände überm Kof zusammen, wenn ich ihr sag, dass ich am heiligen Sonntag WÄSCHE GEWASCHEN UND AUGEHÄNGT HABE, was könnten denn da die Nachbarn sagen??? :shock::shock::shock:

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Off-Topic
Nur noch ein allerletzter Kommentar zu dem leidigen Off Topic von wegen Rassismus. Also ich bin wirklich die Letzte, die rassistisch denken würde. Ich hatte lediglich Bezug genommen auf einen Artikel in der Zeitung, der über das Hundehalte-Verbot im Iran berichtete. Fand ich absolut die Härte, als ich das las. Dass man sogar ausgepeitscht werden kann, wenn man mit Hund auf der Strasse erwischt wird. Wogegen zB unsere Haushaltshilfe früher daheim in Marokko selber Hunde hatte, als sie klein war. Aber es gibt ja auch himmelweite Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern. So denke ich, dass es in Marokko vollkommen normal ist, einen Hund zu halten, währen die Kämpfer von DAESH wohl noch nicht mal einen Hund auf einem Bild anfassen würden. Auch mit dem Glauben ist es verschieden, genau wie bei uns Christen: unser ehemaliger Untermieter war Iraner, war aber nicht gläubig und ass Schweinefleisch und trank Alkhohol. Unsere Haushaltshilfe dagegen läuft zwar ohne Kopftuch, trinkt aber während Ramadan noch nicht mal einen winzigen Schluck Wasser, und Schinken würde sie noch nicht mal anfassen. So gibts alle möglichen Schattierungen. Bei uns in der Firma haben wir oft Besuch aus islamischen Ländern. Wenn da einer beim Catering nicht aufpasst und einen Teller Schinken auf den Tisch stellt, dann haben wir uns aber schleunigst wegen dem Faux-Pas zu entschuldigen, das ist fast schon ein diplomatischer Zwischenfall. Bei den gemeinsamen Essen dürfen selbst die Leute aus unserer Firma keinen Alkhol trinken, das wäre den Gästen gegenüber sonst eine Beleidigung.

Übrigens, in der Bibel ist es selbst uns Christen untersagt, Schweinfleisch zu essen - kümmert sich aber heute, gottseidank "kein Schwein mehr drum"

Ach ja, zum positiven Rassismus: meine Kollegen sind alle vollkommen der Meinung, dass ALLE DEUTSCHE (restlos) ein Vorbild an Pünktlichkeit, Effizienz, Arbeitswut, Ordnungswut, Korrektheit und Humorlosigkeit ist. Ich muss dann immer grinsen und sag "Ja, ja, alles klar". Und mein Mann meint oft, eigentlich müsst doch ICH, die Frau im Haus und noch dazu Deutsche, diejenige sein, die ihn wegen Ordentlichkeit und Sauberkeit zurechtweise, dabei ist es gerade umgekehrt (bei ihm darf nichts rumstehen, was nicht auf seinen Platz gehört, alles muss tipptopp sauber und aufgeräumt sein, sonst rastet er aus) und ER ist derjenige, der seiner Frau und seinem Sohn unaufhörlich hinterherräumt. So, und nu Schluss damit. übrigens danke, Choupette :D
 
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