Dringend: Auszug mit Hund

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  • Dringend: Auszug mit Hund Beitrag #1
flocke92

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Hallo Zusammen,

ich schildere euch kurz meinen dringenden Fall und hoffe ihr könnt mir Tipps und Erfahrungswerte nennen ;).

Bin vor kurzem von zu Hause ausgezogen und habe meinen Hund mitgenommen. Leider muss er während meiner Arbeitszeit alleine in der Wohnung sein :?. Ich laufe vor der Arbeit großzügig mit ihm und nach der Arbeit wird er ausgelastet :D.
Er ist komplett Alltagtauglich (Stadt, Wirtschaft + beim Sport dabei). Nach den ersten zwei Wochen stelle ich fest, dass er immer sehr lange bellt - wenn ich nach Hause komme. Ich weiß nun nicht wann er beginnt zu bellen und warum, noch wohne ich alleine im Haus - aber ein Dauerbellender Hund ist natürlich in einer Mietwohnung auf Dauer nicht tragbar.
Im Auto bleibt er gut alleine und auch kurze Zeiten in der Wohnung, daher ging ich davon aus - das bekommen wir hin.

Habt ihr Erfahrungen, wie man einem Hund das beibringt? Er hängt sehr an mir, daher will ich ihn nicht abgeben müssen. Es würde ihm das Herz brechen und mir natürlich auch. Ich weiß, dass es nicht optimal ist, wenn ein Hund zunächst mal auf Dauer längere Zeiten alleine ist - aber das kann ich nun nicht ändern. Ich suche nach einer Lösung, uns eine schmerzhafte Trennung zu ersparen.

Eine große Überlegung ist es nun in mir - ihm eine Hauskatze als Gesellschaft zu besorgen?
So wäre er nie alleine und die Katze auch nicht ;).
Habe zwei Chinchillas, aber die mögen meinen Hund nicht und sind daher wenig Gesellschaft, wenn ich außer Haus bin.

Hat jemand Erfahrungswerte:
- Hund und Hauskatze zusammen?
- Hund an ruhiges allein sein gewöhnen?


Ich wäre über jeden Tipp, Erfahrungsbericht sehr sehr dankbar.
Danke im Voraus ;)
 
  • Dringend: Auszug mit Hund Beitrag #2
Kannst du nicht aufnahmen machen, in der Zeit deiner Abwesenheit? Dann weisst du wenigstens, ob er bellt.
 
  • Dringend: Auszug mit Hund Beitrag #3
Eine Katze für den Hund ist keine gute Idee, absolut nicht. Bitte tu das nicht.
Kannst Du einen Hundesitter organisieren oder irgend einen Freund/Bekannten oder Schüler/-in in Geldnot die für ein paar Euro mal beim Hund vorbeischauen und vielleicht kurz mit ihm um den Block gehen?
Wie lange ist der Hund denn alleine?
 
  • Dringend: Auszug mit Hund Beitrag #4
Also eine Katze als Gesellschaft finde ich absolut keine gute Idee, da es sich um keinen Artgenossen handelt (Wohnungskatzen brauchen glaub ich eh noch einen Artgenossen?!) Und außerdem weißt du ja vorher nicht, ob sie sich verstehen!
Wie habt ihr denn das Alleinsein geübt? Wohnst du weit von deinen Eltern weg? Wenn nicht, gäbe es die Option ihn in der Zeit zu deinen Eltern zu bringen? Kann zwischendrin mal jemand nach ihm schauen (Nachbar, Freunde, Eltern)?
 
  • Dringend: Auszug mit Hund Beitrag #5
Die Katze wird mit dem Hund im besten Falle eine friedliche Koexistenz führen (sprich: Sie leben friedlich neben einander her, aber ohne sich miteinander zu beschäftigen) und im schlimmsten Falle wirst du große Probleme damit bekommen sie zu trennen, da sie sich gar nicht vertragen. Zu dem braucht die Katze einen Artgenossen.
Eine Katze als Beschäftigung für den Hund ist also eine wirklich schlechte Idee.

Selbst ein zweiter Hund schafft in solchen Situationen nur in den seltensten Fällen Abhilfe. In den meisten Fällen hat man am Ende einfach zwei Hunde, die nicht alleine bleiben können.


Um bei einem Hund das Alleinesein aufzubauen, braucht man vor allem Ruhe, Zeit und Geduld. Man beginnt mit ganz kurzen Zeiten, wo der Hund alleine ist. Erst mal nur die Tür schließen und wieder reinkommen, dann mal den Müll raus bringen, dann mal kurz zum Bäcker laufen etc. Das alles eben so langsam, wie es der Hund braucht. Er kann sich so langsam aber sicher an immer längere Abstände gewöhnen. Also nicht das Programm am Stück abspulen, sondern jeden Schritt so oft wiederholen, bis er wirklich ruhig damit umgeht. Zeigt er nur kleinste Zeichen von Stress, muss man wieder einen Schritt zurück. Eine Kamera, die man in der Zeit laufen lässt, kann dahingehend sehr helfen (Webcam, Laptop, Handy..)

Das wird aber nicht wirklich neben der Arbeit funktionieren. Beim Training darf einfach kein "heute muss er ausnahmsweise doch mal wieder 8 Stunden allein sein" dazwischen kommen. Damit macht man im schlimmsten Fall alles wieder zunichte.


Ansonsten würde ich auch dazu raten, nach einem Hundesitter etc. zu schauen. Wobei man schauen muss.. jemand der kurz vorbei kommt um Gassi zu gehen kann bei bestimmen Situationen für den Hund schlimmer bzw. stressiger sein, als einfach in Ruhe gelassen zu werden. Jemand der (kurz) spazieren geht ist eigentlich nur dann hilfreich, wenn der Hund zwischen drin "raus" muss oder wenn er ansonsten zu wenig Auslastung bekommt. Hat der Hund einfach Angst, dass das Frauchen niemals, niemals mehr nach Hause kommen wird, dann hilft ihm der Spaziergang auch nicht weiter. Dann braucht es einen Sitter, der länger da ist und bei dem sich der Hund sicher fühlt.
 
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