Sein Hund oder anderes Haustier weggeben...

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  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #1
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MomoAnni

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Hallo liebe Leute,

das hier ist mein erster Beitrag. Ich habe mich heute sehr viel mit dem Thema "Tierheim" beschäftigt.. außerdem auch mit Hunden oder allgemein Tieren aus dem Ausland.
Ich finde es wirklich unfassbar, was wir Menschen für Lebewesen sind.. wenn ich sehe, was Menschen hilflosen Tieren antun, die einfach nur ihr Herz verschenken möchten..
Ich habe so viele verschiedene Schicksale heute gesehen, einem kleinen Hund z.B. wurden beide ausgestochen. Und warum?! Das nur, weil die Menschen sich teilweise wirklich ein Spaß draus machen oder ihre Launen auslassen.
Ich verstehe nicht, wie ein Mensch so handeln kann.. genauso wie ich nicht verstehen kann, wie man sich ein Tier anschaffen kann und es dann wieder abgibt. Für mich ist mein Hund ein vollwertiges Familienmitglied, er ist für mich nicht weniger wert als ein Mensch. Ich könnte ihn niemals weggeben, denn meiner Meinung nach ist "keine Zeit" keine Ausrede! Wenn man möchte, dann kann man sich Zeit nehmen! Ich sehe es bei so vielen berufstätigen Menschen, und diese sind nicht nur halbtags beschäftigt! Die können es trotzdem regeln ohne dass das Tier vernachlässigt wird. Ich gehöre auch dazu. Ich bekomme immer wieder gesagt, dass man meinem Momo die Lebensfreude ansieht und er so ein unglaublich netter Hund ist. Er und ich wir sind ein Herz und eine Seele:054:

Was sagt ihr zu diesem Thema? Habt ihr in irgendeiner Hinsicht Verständnis? Würdet ihr euer Tier weggeben können?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!!

Grüßle Anni und Momo
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #2
Man sollte sich eben nur Tiere zulegen, wenn man sich darum kümmern kann und vor allem es auch will.

Ich musste bisher 2 Katzen abgeben, da ich diese nur als Notfall bei mir aufgenommen habe und wieder "aufgepäppelt" habe. Danach habe ich sie in liebevolle Hände abgegeben.
Trotz der kurzen Zeit, die sie bei mir waren, habe ich sie so sehr ins Herz geschlossen, dass das Abgeben für mich sehr schwer war.

Natürlich war das eine Ausnahme. Wenn ich mir wirklich wissentlich ein Tier hole, das sein Leben bei mir verbringen soll, dann entscheide ich mich nicht mehr um.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #3
Würdet ihr euer Tier weggeben können?
Ganz realistisch: Ja.

Wenn es für das Tier besser ist, würde ich es tun. Beispielsweise wenn ich nicht mehr für es sorgen könnte. Sei es finanziell, oder körperlich. Bei den Einschränkungen würde ich natürlich erst einmal nach anderen Lösungen suchen, aber alles hat mal ein Ende. Es gibt einen Punkt, wo ein Tier mehr davon hat, wenn man es in ein anderes Zuhause gibt, als dass man es behält. Das entscheidet für mich der Einzelfall.

Wo man es hingibt, ist ein anderes Thema. Zwischen behalten, obwohl man nicht mehr kann, und Tierheim gibt es ja noch diverse Möglichkeiten, zum Beispiel es selber zu vermitteln. Gerade bei anhänglichen Tieren wie Hund und Katz würde ich versuchen selber direkt eine neue Bleibe zu finden.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #4
Klar, wenn es für das Tier besser ist, würde ich es auch machen (sonst hätte ich meine Pflege-Katzen auch behalten).

Aber manche merken nach einem Jahr plötzlich, dass man mit einem Hund ja wirklich immer Gassi gehen muss, dass man eine Katzentoilette immer sauber machen muss, usw usw.
Aus so einem Grund geben auch viele ihre Tiere plötzlich ab. Das verstehe ich nicht.

Wenn man selbst wirklich nicht mehr kann, sei es körperlich, finanziell etc, dann verstehe ich es. Es geht dann um das Wohl des Tieres.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #5
Ein Tier einfach so aus einer Laune heraus anschaffen und es bei der erstbesten Gelegenheit wieder abzugeben ist in meinen Augen auch unmoralisch. Man sollte sich vorher Gedanken darüber machen, ob man einem Lebewesen gerecht werden kann und ob man bereit ist, Opfer dafür einzugehen (die einem dann aber auch hundertfach an Liebe, Vertrauen, Loyalität und Gemeinsamkeit zurückbezahlt bekommt).

Aber man kann auch nie wissen, was einem im Leben zustossen kann. Eine schwere Krankheit, der nicht zum umgehende Umzug in ein anderes Land, eine kleine Stadtwohnung oder was auch immer, oder welche anderen Lebensumstände da mithineinspielen können, machen es zuweilen unumgänglich, sich von einem geliebten Tier zu trennen. Wer sein Tier wirklich liebt, der gibt es dann aber nicht in irgendein Tierheim ab, sondern sucht sich ein neues vertrauenerweckendes Heim. Ich stelle mir zB vor, dass ich von heute auf morgen meinen Job verliere, mein Mann auch. Ist heutzutage an der Tagesordnung. Uns bliebe nichts anderes übrig, als unser schönes grosses Haus mit Garten zu verkaufen und in eine kleine Stadwohnun zu ziehen. Die Hunde könnten wir dann nicht mitnehmen, die Katze vielleicht. Es wäre schrecklich für uns, aber 2 Riesenhunde in 60 m2 zu verfrachten wäre Tierquälerei. Das jetzt nur als Beispiel. Ich hoffe, dieses Schreckensszenarium tritt nie ein.

Ich selbst habe mich vor kurzem von 7 der 8 Welpen meiner Hündin trennen müssen und weiss, was Abschiedsschmerz ist. Obwohl wir nur wenige Wochen beisammen waren, hatte ich alle und jeden der Kleinen schon tief ins Herz geschlossen, und bei jedem, den ich den neuen Besitzern in den Arm gab, flossen die Tränen und es würgte mich so sehr, dass ich kaum sprechen konnte. Diese Ungewissheit auch, ob sie in ihrem neuen Heim gut behandelt werden, und das Wissen darum, dass ich nun keine Handhabe und Recht mehr über das weitere Schicksal der Welpen haben werde, machen es noch viel schwerer. Wieviel schwerer muss der Abschied von einem Tier sein, mit dem man Jahre Glück und Leid geteilt hat.

Aber so geht es doch nicht nur mit Tieren. Es gibt Menschen, die ihre Angehörigen, ja ihre eigenen Eltern gar, in Altenheime abschieben und sie nie wieder dort besuchen, allenfalls mal zum Geburtstag einen Strauss hinschicken oder schlimmer noch, die sie vernachlässigen, ihrem Schicksal überlassen und einsam sterben lassen. Wenn es Menschen gibt, die so herzlos zu ihrer eigenen Familie sein kann, dann brauchen wir uns über vernachlässigte und ausgesetzte Tiere nicht zu wundern. Leider. Wir Menschen können ungemein grausam sein.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #6
Aber manche merken nach einem Jahr plötzlich, dass man mit einem Hund ja wirklich immer Gassi gehen muss, dass man eine Katzentoilette immer sauber machen muss, usw usw.
Aus so einem Grund geben auch viele ihre Tiere plötzlich ab. Das verstehe ich nicht.
Da hast du recht, das sind Dinge, die man vorher weiß. Manchmal muss man eine Erfahrung erst selber machen, um (be)urteilen zu können - aber die angeführten Beispiele rechne ich dazu natürlich nicht. Das sind Dinge, die man weiß, die keine Überraschung sind. Gibt man ein Tier wegen sowas weg, dann fehlt mir da leider auch das Verständnis.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #7
Wenn ich schwer erkranke und sogar daran sterben würde .. ja, dann kann ich meinen Hund weggeben. Aber auch nur dann.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #8
Da hast du recht, das sind Dinge, die man vorher weiß. Manchmal muss man eine Erfahrung erst selber machen, um (be)urteilen zu können - aber die angeführten Beispiele rechne ich dazu natürlich nicht. Das sind Dinge, die man weiß, die keine Überraschung sind. Gibt man ein Tier wegen sowas weg, dann fehlt mir da leider auch das Verständnis.

Das ist es ja. Aber auch solche Beispiele kenne ich leider. "Das wird mir zu viel, wenn ich jeden Tag mit dem Hund raus muss." oder "Ich muss wegen der Katze andauernd putzen, da habe ich keine Lust drauf." Ja ja... Man sollte halt nicht sofort ein Tier kaufen, wenn man mal Lust darauf hat, sondern genau nachdenken.


Ich würde es nicht nur dann weggeben, wenn ich schwer erkranke. Auch, wenn es finanziell nicht mehr machbar wäre und das Tier Abstriche machen müsste. Jeder kann einfach aus seinem Job geschmissen werden. Aber nicht jeder hat ein finanzielles Polster für sich und das Tier.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #9
Hmm meine Hunde nur unter gewissen ja harten Umständen.
Die Kaninchen wenn ich ihn kein platz mehr bieten kann den sie brauchen oder ich halt mit der Haltung aufhören würde.

Vor 3 Jahren hab ich mein letztes Meerschweinchen abgeben eben weil ich keine mehr halten konnte und es so besser war als es auf biegen und brechen zu versuchen.
Dieses Jahr das selbe bei meiner letzten rennmaus.

Aber beides war nicht leicht , bis ich nen ordentliches zuhause hatte muss aber auch sagen ich hatte einige Ansprüche xD
Und unter diesen hätte ich sie niemals abgegeben
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #10
Wir mussten mal Kaninchen abgeben, weil meine Schwester nach viele Jahren extrem drauf reagiert hat.
Auch, wenn man nur draußen waren und nach Kaninchen hatte.

Und eine Katze mussten wir abgeben. Die hatten wir vom TH auf Probe. Die ging auf unser Hund los.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #11
Das ist es ja. Aber auch solche Beispiele kenne ich leider. "Das wird mir zu viel, wenn ich jeden Tag mit dem Hund raus muss." oder "Ich muss wegen der Katze andauernd putzen, da habe ich keine Lust drauf." Ja ja... Man sollte halt nicht sofort ein Tier kaufen, wenn man mal Lust darauf hat, sondern genau nachdenken.
Zugegeben, ein erwachsener Mensch sollte in der Lage sein sich solche Dinge vorher zu überlegen. Aber was ist, wenn jemand was das angeht nun doch zu naiv war und am Anfang vielleicht auch Spaß an dem Hund hatte, aber dann das Interesse verliert und das Haustier so langsam zur Last wird?
In so einem Fall kann man die betreffende Person zwar als wenig vorausschauend (oder auch als grunsätzlich schlechten Menschen wenn man gleich so weit gehen möchte) abstempeln, aber eigentlich kann man dann doch auch nicht mehr mit gutem Gewissen dazu raten das Tier trotzdem zu behalten.
Hund oder Katze werden merken, wenn sie nicht mehr willkommen sind und selbst Kleintiere leiden falls die Unlust so groß ist dass sich eine Vernachlässigung einschleicht.

Deswegen denke ich, wer sich vollkommen überfordert fühlt mit einem Tier oder eben die Lust verloren hat sollte in jedem Fall über eine Abgabe nachdenken.

Da ja auch immer etwas dazugehört sich selbst einzugestehen, dass man einer Sache nicht gewachsen ist würde ich so eine Entscheidung auch niemandem übelnehmen. Allerdings finde ich, dass man es dem Tier unbedingt schuldig ist einen guten Platz zu suchen und nicht das Tierheim als schnelle Entsorgungseinrichtung nutzt oder zu noch schlimmeren Maßnahmen greift wie das Tier einfach auszusetzen.

Off-Topic
Ich selber habe in den ersten zwei Jahren mit meinem Hund wahrscheinlich täglich darüber nachgedacht ihn abzugeben. Er ist mein erster Hund und war ein ehemaliger Straßenhund, laut Anzeige "dankbar" und "für Anfänger geeignet" und ich war naiv genug dies nicht weiter zu hinterfragen :roll: Die Realität war, dass er vor allem Angst hatte, drinnen sein Körbchen nicht verließ (sich sogar lieber kommentarlos einpinkelte und drin liegen bliebt anstatt sich davon wegzubewegen), draußen oder bei jedem Öffnen der Haustier versuchte er dagegen wegzulaufen, weil er sich auch vor mir und der Wohnung an sich so fürchtete (draußen fürchtete er sich übrigens auch, dort kauerte er sich dann verschüchtert unter Parkbänken). Man konnte ihn nicht streicheln, nicht mit ihm spielen, nicht wirklich was mit ihm üben. Innerhalb der ersten zwei Jahre warfen mehrere Hundetrainer das Handtuch weil keiner wusste wie man mit einem Hund trainieren soll der niemanden an sich ranlassen will, freiwillig nichts mitmacht und sich bei Zwang oder Druck sofort selbst aufgibt.

Mehrfach habe ich mir gewünscht ich hätte einen anderen Hund, habe oft überlegt ihn wegzugeben, ich war so traurig, so enttäuscht und überfordert noch dazu (andererseits wo hätte ich so einen Hund hingeben können, wer möchte denn schon so ein verkorkstes Tier haben?).
Statt dessen habe ich sehr viele Bücher gelesen und mich einfach auch ein großes Stück damit arrangiert, dass ich eben nicht den Bilderbuch Hund habe den sich wohl die meisten Leute vor der Anschaffung ihres ersten Hundes wünschen.

Jetzt wird er bald 13 und ich denke wir haben im Laufe der Jahre schon zueinander gefunden, dennoch gibt es von seiner Seite immer noch einen letzten Rest Vorbehalte mir gegenüber und Unsicherheiten im Alltag die er wohl auf seine alten Tage auch nicht mehr verlieren wird.
Ich liebe ihn trotzdem, dass er auch gelernt hat mich zu lieben hoffe ich einfach irgendwie ;)

Dennoch kann ich bis heute jeden verstehen der irgendwann aufgibt wenn die Überforderung zu groß wird. Sowas kann einem die ganze Luft zum Atmen nehmen und wer berufstätig ist und Familie hat hat vielleicht auch einfach nicht die Zeit und die Nerven so eine Situation lange durchzustehen.
Wichtig ist eben nur, dass man versucht für das Tier eine gute Lösung zu finden und es nicht einfach abschiebt.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #12
Wenn man selbst schwer erkrankt ist das nochmal was anderes. Aber ich finde, dass viele Menschen ihre Tiere ohne triftigen Grund abgeben, wie zb oben schon genannt "keine Lust zum spazieren gehen " "Katzenklo putzen". Das sind für mich keine Gründe, sondern einfach nur armselige Ausreden.. Ich finde wenn man etwas will kann man es auch schaffen. Ich bin auch berufstätig, kriege aber trotzdem mit meinem Schatz alles perfekt hin. Klar an manchen Tagen muss man sich vielleicht auf Raufen noch nach draußen zu gehen, aber ich bin jedes mal glücklich und zufrieden wenn ich mit meinem Hund draußen wieder mal die Welt erkunden konnte. Für mich ist jede kleine Freude die er hat wunderschön mit anzusehen und für mich lohnt sich die ganze Arbeit mit ihm, auch wenn es manchmal stressig ist, aber eine Last war er mir noch nie! Und ein Tier sollte auch keine Last sein. Für mich ist er ein vollwertiges Familienmitglied und gleichzeitig mein allerbester Freund ��♥️
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #13
Wenn ich schwer erkranke und sogar daran sterben würde .. ja, dann kann ich meinen Hund weggeben. Aber auch nur dann.

Schwer erkranken kann auch sein, einen schweren Unfall haben und an Bett und Rollstuhl gebunden sein. Oder dass man wegen der Krankheit lange Aufenthalte im Krankenhaus hat und/oder intensive Pflege braucht und man sich nicht mehr korrekt um das Tier kümmert kann. Solange noch Familienmitglieder da sind, die einem dabei unterstützen, geht es, das ist aber nicht immer der Fall.

Das Wohlergehen des Tieres kann in solchen Fällen oft nicht garantiert werden, weshalb eine Abgabe an gute Hände vorzuziehen ist.

aber dass jemand seine Tiere leíd wird, weil sie haaren, Arbeit machen, Gassi gehen müssen und erzogen werden müssen, nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Und das Aussetzen von Tieren ist grausam und menschenunwürdig. Ich denke da zum Beispiel an die Mutter meiner Kitty. Ihre Familie wohnte bei uns in der Nachbarschaft. Als sie wieder in die Stadt zogen, weil der Opa schwer erkrankte, liess man Princesa, eine wunderschöne langhaarige weisse Katzenschönheit, einfach zurück. Sie blieb ihrem Garten treu, blieb immer in der Nähe, aber sie bekam dann zweimal pro Jahr Nachwuchs und am Ende erkrankte sie an Katzenleukämie und starb qualvoll. Wie kann man so etwas seinem Tier antun?
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #14
Das verstehe ich sowieso nicht wie man so ein Armes Tierchen das man doch eigentlich liebt sich selbst überlassen kann.. Das ist doch klar dass die Tiere dann verwahrlosen..
Aber warum hat der Katze keiner geholfen? Man hätte sie zur katzenhilfe bringen können.. Da hätte sie es sicher besser gehabt..
Ich finde es schlimm was man so liest wie die Menschen mit anderen Lebewesen umgehen.. Und meiner Meinung nach ist der Mensch der schlimmste Feind für Mensch und Tier und auch die restliche Umwelt.. Warum töten Menschen in Ländern wie zb Ungarn einfach die Tiere? Weil sie ihnen lästig sind und vielleicht ja sogar einfach um ihren Launen freien Lauf zu lassen? Ein Tier sollte als Lebewesen und nicht als Sache angesehen werden, das ist der Fehler.. Wenn ein Mensch aggressiv ist, kann er es nicht an einem Menschen auslassen ohne richtig bestraft zu werden, schlägt er aber ein Tier zu Tode bekommt es entweder keiner mit oder man bekommt eine Geldstrafe. Das ist einfach krank. Aber so sind wir Menschen und das ist unfassbar traurig! Das schlimmste daran ist, ein Tier das geschlagen würde und überlebt hat, sucht trotzdem weiterhin einen Menschen dem es sein Herz schenken kann und dem es eventuell wieder vertrauen könnte. "Tiere haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne dabei gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen!!"
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #15
Genau genommen sucht kein Tier händeringend nach einem guten Menschen. Tiere sind auch nicht dankbar. Und was ich dabei am wichtigsten finde: vielen Tieren tut man mit einer Abgabe einen Gefallen. Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft ich schon gedacht habe, dass man dem Tier damit nur entgegen kommt. Sein Tier gedankenlos im Stich zu lassen ist genau so schlimm wie das egoistische Behalten um jeden Preis. Unser Pflegepferd ist genau so ein Fall: durch falsche Tierliebe ist er jetzt krank, verkorkst und ein absoluter Problemfall. In seinem Fall wäre eine zeitige Abgabe für alle das Beste gewesen.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #16
Hi,
sein Tier um jeden Preis behalten zu wollen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich befremdlich. Wenn ich mit Sicherheit weiß, das Tier hats woanders besser oder ich/meine Familie bin/ist ohne Tier besser dran, dann muss das Tier eben weichen.
Grundsätzlich aber sollte die Anschaffung eines Tieres gut überlegt sein.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #17
Ich finde das Thema echt schwer.. Ok wenn man sieht dass das Tier nicht glücklich ist und man weiß dass es das woanders sein könnte ist's nochmal was anderes.. Aber ich finde dass man sich erst mal drum bemühen sollte bevor man das Tier weg gibt und ihm damit vielleicht sein kleines Herz bricht..
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #18
Hey Ja es ist echt so schrecklich ich gucke mir jeden tag im Internet Hunde in not an es sind tausende Hunde und auch viel Katzen und Kleintiere ich selbst hat zu meinem 6 Geburtstag 2 Glatthaar Meerschweine bekommen es war das schönste dann hatte meine Freundin Baby Meerschweinchen bekommen und da hat sie mir eins geschenkt es war noch sehr klein ich konnte meine Mama überzeugen ich habe sie dann bei meine anderen Meerschweine dazu gemacht und es hat super geklappt bis das eine mit 5 gestorben ist 1 Jahr später hat ich mir noch ein Hase bekommen den habe ich vorm schlachten gerettet später hatte mein geschenktes Meerschwein von meiner Freundin zwei Babys bekommen es war so schön wie ein kleiner Zoo danach ist mein zweites Meerschwein wo ich zu meinem 6 Geburtstag bekam mit 6 Jahren gestorben. Später musste ich fest stehle das ich ein Weibchen und ein Männchen haben hat meine Mama mir zu den Meerschwein ein Zwergkaninchen dazu Gekauft . Viel später wo alle drei der Hase und die zwei Baby Meerschweine groß waren war es einfach nur schön vor zwei Jahren im Sommer habe ich mir zwei Baby degus gekauft und auch fast vor zwei Jahren habe ich zu Weihnachten ein Jack Russel T. Bekommen nur weil diese Rasse bellt meistes werde ich ihn nie weg geben deswegen. Am liebsten würde ich ganz viele Retten und bei mir lassen
Letztes Jahr das eine Baby Meerschwein Krümel seine Mutter Flöckchen und mein Baby Hase Lena gestorben ich hoffe das meine letzten 5 durch halten.
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #19
Off-Topic
Ich selber habe in den ersten zwei Jahren mit meinem Hund wahrscheinlich täglich darüber nachgedacht ihn abzugeben
Ooh ja. Wobei das bei mir nicht so lange anhielt, aber der Anfang war hart. Sehr. Mittlerweile habe ich mich ganz gut arrangiert, ich weiß, dass Max noch jung ist und Zeit braucht usw. aber momentan ist die Hundehaltung mit sehr viel Entbehrungen verbunden. Wir haben halt keine toughe Lassi, sondern einen unsicheren Hund, der an unbekannten Orten auch mal gern vergisst, dass er eigentlich stubenrein ist. Da denkt man fünf mal nach, ob man wirklich XY besucht.

Beim Spaziergang eben habe ich kurz nachgedacht ob ich ihn irgendwo anbinde und kichernd wegrenne. Aber solche Gedanken kommen nur noch selten auf.:mrgreen:


Elke, ja wenn man helfende Familienmitglied hat... Meine Eltern meinten auf den Hund hin "Aber glaubt bloß nicht, dass wir auf den aufpassen." Hatte ich eh nicht vor, die wohnen ne Stunde entfernt und Max hasst meinen Vater, aber die haben schon vorab deutlich gemacht, dass sie damit nichts zu tun haben wollen.

Gestern hätten wir gern meine Tante wegen einer wichtigen Sache für ne halbe Stunde in Anspruch genommen (wäre das dritte mal in einem halben Jahr gewesen, während ich mich wochenweise immer um ihre Katzen kümmere wenn sie in den Urlaub fährt) und sie hat mir abgesagt, weil sie putzen (!) muss... In der Not merkt man dann, wo man steht.:?
 
  • Sein Hund oder anderes Haustier weggeben... Beitrag #20
Ich lese mir nun nicht alle Beiträge durch, aber grundsätzlich kann KEINER sich davor freisprechen in eine LAGE zu kommen wo es u.U. erforderlich ist ein Tier weggeben zu müssen.
Egal wie sehr und genau man plant, dass Leben entwickelt sich oft anders als man denkt.

Hier sehe ich eigentlich nur die Frage offen, wann ist der individuelle Zeitpunkt und mit welcher Schwere verbunden als erforderlich zu betrachten.


LG HM
 
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