- 1 Jahre alter Berner "attackiert" mich Beitrag #21
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Na, aber es IST doch so, dass es in einem Wolfsrudel immer eine Hierarchie gibt, eine Rangordnung, die das gesellschaftliche GEfüge im Rudel regelt. Und eine Familie mit Hund ist nunmal ein Mini-Wolfsrudel, in dem das Herrchen oder das Frauchen in der Regel der Alpha-Wolf ist. Sobald der Hund merkt, dass der Alpha-Wolf nicht konsequent genug seine Führung ausübt, glaubt er sich selber überlegen und dann gibt es Probleme wie Nicht-Gehorchen oder sogar Aggressionen.
Nun, so hat man es mir mein Lebtag erzählt. Und so wird es auch unter allen meinen Bekannten hier gehandhabt.
Mann kann ein Wolfsrudel (im Übrigen ist die Definition, die du da schreibst, auch überholt - ich empfehle dir da die Definition von Bloch über das Wolfsrudel) nicht mit einer Mensch-Hunde-Beziehung gleichstellen. Hunde sind nicht blöd, sie sehen uns nicht als Gleichgesinnten, die wissen, dass wir Menschen sind.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Hab ich Syn. Aber wenn ich meinem Hund draussen im Freien noch Tausende Male sage, er soll kein Aas aufnehmen und es ihm Tausende Male aus der Schnauze ziehe und ihn an die Leine nehme, wird er beim Tausendunersten Male das verfaulte Kaninchen wieder aufnehmen.
Und wenn ich meinem Hund zum Hundertsten Male sage, er soll nicht der Katze hinterherrennen, ihn mit "NO" anhalte und ihn höflich weit weg von der Katze ziehe, den wird er beim Hundertersten Male, wo er die Katze sieht, dieser wieder hinterherrennen (schwanzwedelnd und spieleauffordernd, das ja, aber die Katze mag das halt definitiv nicht).
Und so kann ich die Reihe fortsetzen.
Dann machst du in der Erziehung was falsch.