Ich möchte einen Husky.

Diskutiere Ich möchte einen Husky. im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Natuerlich, Syn, ohne Frage. Ich habe hier auch sehr wertvolle Tipps z.B. uebers Futter erhalten, weil ich mir da ehrlicherweise gar keine grossen...
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #61
Off-Topic
Natuerlich, Syn, ohne Frage. Ich habe hier auch sehr wertvolle Tipps z.B. uebers Futter erhalten, weil ich mir da ehrlicherweise gar keine grossen Gedanken gemacht habe. Bin ich auch sehr dankbar :mrgreen:. Aber einige uebertreiben es eben.
 
  • Ich möchte einen Husky.

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  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #62
Off-Topic
16 Hunde sind aber auch ein Rudel, das sich miteinander beschäftigt und wahrscheinlich auch auf einem großen Grundstück im Freien lebt. 1 Hund beschäftigt sich höchstens mit deinem Wohnungsinventar wenn es ihm in den 9 Stunden langweilig wird.

Da mir das gerade beim nochmal Überfliegen ins Auge gesprungen ist: Nein.

Das Husky-Rudel, das hier in der Ecke gelebt hat, hat den ganzen Tag (!) nach den Besitzern geheult. Ohne Unterbrechung.
Hunde beschäftigen sich nicht zwangsläufig miteinander, vor allen Dingen, wenn man bitte doch auch eine vernünftige Bindung zum Menschen will.

Überlasse ich eine Gruppe (richtige Rudel sind´s ja eher selten) sich selbst ist das was anderes, aber damit kann ich dann auch tendenziell kaum bis gar nicht arbeiten.
Das können eig. auch die meisten Mehrhundehalter bestätigen- die Action startet, wenn der Mensch dabei ist, ansonsten wird der Tag im Normalfall verschlafen.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #63
ich bin kein huskyprofi, aber sofern ich informiert bin reichen 15km am tag nicht für nen erwachsenen husky, die drehen ja erst ab zwanzig km so richtig auf wo sie in "galopp" (heißt das bei hunden so?) wechseln. die können und wollen bis zu 200 km laufen, so sollten 80 km schon drin sein sofern die temperaturen stimmen. klar kann man ihnen auch nur 15 km bieten, aber ist das nicht irgendwie traurig um das "verschwendete talent"? sie laufen gut und gerne ihre 50 km/h wenn sie aufgewärmt sind, das muss man erst mal selbst leisten, selbst aufm fahrrad wird das dann schwierig.

da hier die wenigsten nen husky halten, würde ich persönlich eher informationen bei nem züchter oder nem profi holen. denn leute die keinen husky haben, können einem eigentlich nur argumente liefern warum sie sich letzten endes keinen geholt haben. ein profi ist da gewiss objektiver
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #64
Kein Hund dieser Welt muss täglich Unmengen an Kilometern machen! Auch der Husky nicht.

Können, tun das rein körperlich auch noch viele andere Hunde.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #65
ich bin kein huskyprofi, aber sofern ich informiert bin reichen 15km am tag nicht für nen erwachsenen husky, die drehen ja erst ab zwanzig km so richtig auf wo sie in "galopp" (heißt das bei hunden so?) wechseln. die können und wollen bis zu 200 km laufen, so sollten 80 km schon drin sein sofern die temperaturen stimmen. klar kann man ihnen auch nur 15 km bieten, aber ist das nicht irgendwie traurig um das "verschwendete talent"? sie laufen gut und gerne ihre 50 km/h wenn sie aufgewärmt sind, das muss man erst mal selbst leisten, selbst aufm fahrrad wird das dann schwierig.

da hier die wenigsten nen husky halten, würde ich persönlich eher informationen bei nem züchter oder nem profi holen. denn leute die keinen husky haben, können einem eigentlich nur argumente liefern warum sie sich letzten endes keinen geholt haben. ein profi ist da gewiss objektiver

Bitte nicht.

Keine Privatperson braucht so eine hochgepushte Dauer-Leistungsmaschine.
Damit macht man sich und den Hund vollkommen bekloppt.

Auch Nordische sind keine hirnlosen Arbeitsmaschinen, die stumpf vor sich hin rennen, sondern werden höchstens dazu gemacht.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #66
da bin ich aber froh. dann kann ich mir doch irgendwann einen zulegen. finde die nämlich auch bildhübsch
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #67
Off-Topic
Die Selbstständigkeit und der Jagdtrieb bleiben trotzdem:p
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #68
Off-Topic
damn! :mrgreen:
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #69
Wieviel Ratten jagt denn dein Louis taeglich:mrgreen:? Waere das nicht ein verschwendetes Talent ihn nicht ca. 10 pro Tag erlegen zu lassen;)?
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #70
Off-Topic
Njahaha, Candy:D Du errettest meinen Tag:D
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #71
Off-Topic
Gern geschehen, Midoriyuki;)


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und Louiss, ich mein das wirklich nicht boese, aber ich denke auch nicht, dass man einen Husky nur halten kann, wenn man 50km am Tag rennt.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #72
Naja.. dine-jolie hat ihren Hund rein nach der Optik ausgesucht und dies auch geschrieben und erzählt wie toll es ist und dass man das ruhig machen kann, weil am Ende passt es schon. Genau so kam es zumindest für mich rüber und das finde ich verantwortungslos.

Off-Topic
Wieso verantwortungslos? Ist es nicht so, dass Menschen schon rein von der Natur aus nach Optik gehen? Die einen mehr als die anderen und manche vielleicht kaum, aber ich denke mal die meisten schon schon. Und da gleich von Verantwortungslosigkeit zu sprechen, finde ich doch sehr übertrieben übertrieben. Ja, ich habe meinen Hund nach der Optik ausgewhält, hätte ihn aber niemals ohne mich zu informieren oder zu checked, ob der Charakter zu mir passt, ins Haus geholt.
Optik und Verantwortungsbewusstsein sind doch nicht inkompatibel !? :eusa_eh:
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #73
Off-Topic
Wieso verantwortungslos? Ist es nicht so, dass Menschen schon rein von der Natur aus nach Optik gehen? Die einen mehr als die anderen und manche vielleicht kaum, aber ich denke mal die meisten schon schon. Und da gleich von Verantwortungslosigkeit zu sprechen, finde ich doch sehr übertrieben übertrieben. Ja, ich habe meinen Hund nach der Optik ausgewhält, hätte ihn aber niemals ohne mich zu informieren oder zu checked, ob der Charakter zu mir passt, ins Haus geholt.
Optik und Verantwortungsbewusstsein sind doch nicht inkompatibel !? :eusa_eh:

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Wenn du nach der Optik als erstes "Schmankerl" weiter schaust nach dem Charakter (Vorlieben, Eigenschaften etc.) und ob dieser auch passt, dann spricht meiner Meinung nach absolut nichts dagegen, genauso wie beim TE ja auch nicht. Das klang bei deinen ganzen vorherigen Posts aber nicht so. Da klang es danach, dass du damals Schweinchen Babe geschaut hast und von da an klar war, dass es ein solcher Hund wird und dass du dich einfach dem Hund anpasst, egal wie er ist. Wenn der Mensch sich aber zu sehr verändern muss, damit der Hund zu ihm passt, dann sind die Chancen für einen neuen Wanderpokal leider sehr hoch und das ist es, was ich unverantwortlich finde. Deine Posts klangen wie eine Empfehlung den Hund ohne weitere Informationen zu holen, weil es am Ende schon gut gehen wird, da man sich ja einfach anpassen kann. Wie ich schon schrieb: Das ist das was bei mir ankam. Ich kann ja nur von dem urteilen was du schreibst und wenn du jetzt sagst du hast natürlich auch noch nach dem Charakter geschaut, dann ist das wieder etwas ganz anderes.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #74
Off-Topic
ey! ganz ursprünglich war er nicht für die rattenjagd gedacht. er war ein zeichen der freundschaft und wenn man den charakter der hunde kennt weiß man auch warum :mrgreen:
zusätzlich waren sie als lebende wärmflaschen gedacht, die den hübschen ladies in den einsamen nächten die betten wärmten, auch diese aufgabe meistert er noch immer mit bravour. es gibt nur wenige rassen, die sich so gerne unter ner dicken daunendecken einbuddeln wie diese.
und zu guter letzt, war er ein gern gesehener teilnehmer bei festmahlen. und ich kann guten gewissens sagen JA! auch darin wird er bestens ausgelastet.

das mit der rattenjagd hat erst ca. 500 jahre später angefangen und er trägt auch nicht das prädikat arbeitsrasse sondern begleithund, wofür er ursprünglich auch gezüchtet wurde.

und ein ausgebildeter rattenhund macht mehrere ratten pro minute platt, sofern soviele ratten vorhanden sind. der name "rattler" bezieht sich eher auf die größe als auf die aufgabe. auch ein pinscher oder jack russel ist ein rattler, hat also die geeignete größe um ratten zu jagen


wie gesagt, ich kenne mich mit huskies überhaupt nicht aus, ich habe mich bloss über alle möglichen rassen informiert, weil ich seit ich kind war nen hund wollte und (glücklicherweise) nie einen bekam. es blieb also nix anderes übrig als düber zu lesen. aber alles angelesene kann nicht das gespräch mit nem profi wett machen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #75
Off-Topic
Wieso verantwortungslos? Ist es nicht so, dass Menschen schon rein von der Natur aus nach Optik gehen? Die einen mehr als die anderen und manche vielleicht kaum, aber ich denke mal die meisten schon schon. Und da gleich von Verantwortungslosigkeit zu sprechen, finde ich doch sehr übertrieben übertrieben. Ja, ich habe meinen Hund nach der Optik ausgewhält, hätte ihn aber niemals ohne mich zu informieren oder zu checked, ob der Charakter zu mir passt, ins Haus geholt.
Optik und Verantwortungsbewusstsein sind doch nicht inkompatibel !? :eusa_eh:

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Ich hab dazu schon was geschrieben, an dich, ein paar Posts vorher... wurde wohl überlesen *schnief, schnief*
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #76
Dann habe ich mich schlecht ausgedrückt, sorry. Es sollte nicht so ankommen wie du es verstanden hast ;) ich meine damit, ich habe das Gefühl, der TE ist bereit, sich für seinen Hund anzupassen. Und ich habe auch das Gefühl, er will sich gut informieren und nicht Hals über Kopf nen Hund holen. Ich musste mich auch anpassen an meinen Hund. Aber ich habe gerne diese paar "Opfer" gebracht und das was mir die Kleine zurück gibt, ist unbezahlbar. Ich denke, dem TE ist es schon wichtig, dass er seinem zukünftigen Hundi gerecht wird. Ich sehe da kein Problem, außer eben das mit dem Vater. Steht er nicht hundert pro dahinter.... Das ist aber mein einziges Manko


Ups Smoothie, hast Recht, hab ich tatsächlich überlesen :uups:

Gebe dir da schon Recht, aber ich finde nicht, dass der TE nur nach der Optik geht. Sonst hätte er bereits seinen Husky längst bei sich Zuhause, ohne hier nachzufragen... Denke und hoffe ich ;)
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #77
Ich hab hier im öfter das Gefühl, dass jede Hundeanschaffung schlecht geredet wird.
Zumindest, sobald es um einen Rassehund oder gar einen Welpen geht.

Natürlich muss aufgeklärt werden, gerade was eben rassebedingt auf einen zukommt.
Aber egal ob Dobermann oder Husky- es kommt mir ständig so vor, dass niemand gut genug für die Rasse ist, die er haben möchte, weil er ja zu naiv an die Sache herangeht.

Mann...es sind Hunde. Die passen sich bis zu einem gewissen Grad an.
Und wenn jemand daher kommt, der die Grundvoraussetzungen erfüllt, dann red ich ihm doch den Husky nicht schlecht, sondern erkläre ihm lieber, wie er es machen soll...
Oder nicht?
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #78
Ich hab hier im öfter das Gefühl, dass jede Hundeanschaffung schlecht geredet wird.
Zumindest, sobald es um einen Rassehund oder gar einen Welpen geht.

Natürlich muss aufgeklärt werden, gerade was eben rassebedingt auf einen zukommt.
Aber egal ob Dobermann oder Husky- es kommt mir ständig so vor, dass niemand gut genug für die Rasse ist, die er haben möchte, weil er ja zu naiv an die Sache herangeht.

Mann...es sind Hunde. Die passen sich bis zu einem gewissen Grad an.
Und wenn jemand daher kommt, der die Grundvoraussetzungen erfüllt, dann red ich ihm doch den Husky nicht schlecht, sondern erkläre ihm lieber, wie er es machen soll...
Oder nicht?

Ja das stimmt schon.. ich denke wenn ich hier gefragt hätte wegen meinem Wolfhund, dann hätte ich heute auch keinen hier sitzen. :eusa_shhh:
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #79
Ich habe auch eine Rasse, bei der andere die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, über die die abenteuerlichsten Geschichten erzählt werden und die unüberlegt angeschafft auch ein typischer TH-Besatz ist: ein Podenco aus dem spanischen Tierschutz.

Podencos sind schwierig, kaum zu führen, brauchen ein immenses Auslastungspensum und können nur an der kurzen Leine geführt werden.
Das ist grob zusammen gefasst das, was selbst in Windhundkreisen (die ja nun mal den Podis recht nahe sind) gesagt wird, wenn man das Wort "Podi" in den Raum wirft.

Und ja, wenn man einen WTP-Hund mit hoher Motivation, Bindungsfreude und lenkbarem Arbeitseifer haben möchte, dann bekommt man mit einem Podi genau das oben beschriebene: einen schwierige, nicht ableinbaren Hund, der einen an seine Grenzen bringt. Wenn man hingegen einen selbstständigen, bedingt lenkbaren und trotzdem unglaublich aufmerksamen und sensiblen Begleiter sucht, dann ist man mit einem Podi bestens beraten. ;)

Gleiches gilt für den Husky.

Ich kann dem TE nur ans Herz legen sich Huskybesitzer zu suchen (nicht nur einen Musher, auch mal einen "Normalo" mit Husky(s)) und diese und ihre Hunde kennen zu lernen, Züchter zu kontaktieren und einfach nochmal in sich zu gehen.

Was mache ich mit einem unableinbaren, massiv jagdlich ambitionierten Hund? Hab ich dafür Lösungen, Ansätze und passt das dann noch so in mein Konzept wie gedacht?

Was mache ich mit einem Hund, der nicht alleine bleiben kann und dies auch lautstark und/oder innenarchitektonisch äußert? (bei Huskys, zumindest in meinem Umfeld, ein recht häufiges Thema, egal wie gut man das schon im Welpenalter angefangen hat...:eusa_think:)

Wie stelle ich mir grundsätzlich den Alltag mit Ausbildung und Hund vor? Passen da dann noch meine Hobbys und Freunde mit rein?

Und ganz wichtig: den Vater bzw. alle Personen die dann unmittelbar "vom Hund betroffen sind" miteinbeziehen. Von Anfang an!
Was können und wollen diese anderen Personen leisten? Kämen die auch mit den typischen Huskyeigenschaften zurecht, wenn es drauf ankommt?
Wie steht der Vater zur Umgestaltung seines Gartens? Hundesicherer Zaun? Buddellöcher? Usw.

Ich verstehe zwar aufgrund der Anforderungen des TE, die nun fast jeder Hund erfüllen würde, warum es gerade während einer unsicheren Lebensphase ein Hund sein muss, der potentiell alltagsunkompatibler ist als andere Rassen - zumindest kenne ich eigentlich nur massiv jagdlich ambitionierte Huskys, die selbst angeleint Vögel und Mäuse killen oder extrem "sture" Exemplare bei denen man recht oft recht intensive Grundsatzdiskussionen führen muss (mag aber dran liegen, dass das hauptsächlich eben jene Wanderpokal-Second-Hand-Huskys sind, die alle eine Geschichte "auf dem Buckel haben"), die einfach von der Führigkeit her einfacher wären, aber bei mir wurde es auch während der Ausbildung ein Podenco und es hat funktioniert (zwar mit zig ausgerenkten Schultern, blauen Flecken, Nervenzusammenbrüchen und viel, viel verlorengegangener Nerven) und ich würde es wieder und wieder so machen.

Ich hoffe für den zukünftigen Hund, dass es eine wohlüberlegte Entscheidung sein wird und dass alle Beteiligten dann auch mit dem Thema Husky (bzw. Hund im Allgemeinen) zurecht kommen.
 
  • Ich möchte einen Husky. Beitrag #80
Off-Topic
wie gesagt, ich kenne mich mit huskies überhaupt nicht aus, ich habe mich bloss über alle möglichen rassen informiert, weil ich seit ich kind war nen hund wollte und (glücklicherweise) nie einen bekam.
Als Kind wollte ich unbedingt einen großen Hund, einen Schäferhund. Als meine Eltern nein sagten, bin ich dann mit meinen Wünschen immer kleiner - bezogen auf die Körpergröße des Hundes - geworden, bis dann der Satz kam (ich erinner mich noch genau wann, wie und wo ich ihn gesagt habe): "Dann wenigstens nur einen Dackel!?":mrgreen::lol:


Ich hab hier im öfter das Gefühl, dass jede Hundeanschaffung schlecht geredet wird.
Zumindest, sobald es um einen Rassehund oder gar einen Welpen geht.
Das sehe ich auch so, würde aber das mit den Rassehunden nicht unterschreiben. Dass Rassehunde verpönt sind, finde ich gar nicht, außer es geht um so tolle "Rassen" wie den Schnoodel (kicher) oder... na, wie heißen die noch... Goldenpoo oder sowas. Beschäftige mich damit nicht so. Halt alles wo ein Pudel für weniger Fell im menschlichen Beinkleid reingekreuzt wird. Ich habe eher den Eindruck gewonnen, dass einige zum Tierheim raten, wenn dem zukünftigen Hundebesitzer eh noch nicht klar ist, was er will, und "nur" Charaktereigenschaften angeben kann, die auf sehr viele Rassen zutreffen. Und das ist doch absolut okay.
Ich finde hier wird manchmal tatsächlich so getan, als könnte nur die Elite Hunde halten. Einige reagieren so, als wenn man sagt, dass man sich einen Elefanten für die Küche anschaffen möchte. Aber wenn man dann mehr Beiträge liest und sich die Mühe macht außer im eigenen "Welchen Hunde will ich"-Thread rumzuschauen, dann merkt man ganz schnell, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Ohne das böse zu meinen. Man hat halt doch eigene Kriterien und Ideale - wenn dann ein Neuuser hier reingeschneit kommt und Vorstellungen hat, die nicht gerade Foren-Mainstream sind, gibts Gegenwind. Ich persönlich finde, dass ein Hund mehr davon hat, wenn sein Besitzer gar nicht oder nur ein paar Stunden arbeitet, als dass der Besitzer 8 Stunden weg ist, aber dafür mit ihm zum Dogdance geht. Kann man jetzt auch ausdiskutieren und bei 10 Leuten hat man 12 Meinungen.

Ich finde es super, dass sich einige hier immer wieder die Mühe machen und über Hunderassen aufklären - und ja, manchmal kann man auch echt nur abraten! Doof wird es dann, wenn man aufgeklärt wurde, von seiner Wunschrasse abkommt, sich eine andere (vermeintlich besser passende) Rasse ins Haus holt und dieser entspricht so gar nicht den typischen Charaktereigenschaften. Ich würd mich ärgern und fragen ob das mit "meiner" Rasse nicht besser gewesen wäre - das ist ja nunmal eine Anschaffung fürs ganze Hundeleben und einen nicht gerade geringen Teil eines Menschenlebens.

Dennoch finde ich, dass auch eine gewisse Eigenverantwortung mitschwingt. Wenn ich etwas möchte, dann tue ich einiges dafür, um das zu erreichen. Wenn ich ins Forum komme mit "Ich will einen Schäferhund" und 15 User schreiben etwas dazu und am Ende kaufe ich mir einen Chihuahua oder einen Goldfisch, ja, dann bin ich auch irgendwo selber schuld. (Ob man das dann hier bis zum Schluss ausdiskutieren will oder vorher in den Wind schießt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich würde so einen Wunsch generell nicht zur Diskussion stellen. Außer natürlich bei meinem Partner.:mrgreen:)

Off-Topic
McLeods, die Sendung Hundkatzemaus habe ich auch gesehen. Ich fand das vermittelte Bild schrecklich. Dass die Hunde Pfeffer im Hintern haben ist eine Sache, aber in der Sendung wurde so getan, als wären Huskies nicht auszulastende Tiere. Gewürzt mit dem abspringenden potentiellen Käufer, der deswegen dann doch davon abgesehen hat sich einen anzuschaffen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Husky-Besitzer jetzt grübelnd rumsitzen, ob ihr Hund glücklich ist. Ich hoffe durch solche Beiträge kommt es nicht zu Abgaben, obwohl die Hunde es gut haben...
 
Thema:

Ich möchte einen Husky.

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