Probleme beim "Stubenrein werden"

Diskutiere Probleme beim "Stubenrein werden" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Mitglieder, wir haben zu Hause ein kleines Problem, deswegen habe ich mich hier angemeldet, in der Hoffnung, dass jemand einen guten...
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Carinchen2301

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Hallo liebe Mitglieder,

wir haben zu Hause ein kleines Problem, deswegen habe ich mich hier angemeldet, in der Hoffnung, dass jemand einen guten Ratschlag für mich hat!

Seit ca. zwei Wochen beherbergen wir eine kleine 4-Monate alte Chihuahua Dame. Da sie noch realtiv klein ist und es vom Züchter her auch so kannte, haben wir für sie ein Hunde/-katzenklo im Badezimmer stehen, welches Sie beim Vorbesitzer auch benutzt hat.

(Bevor jetzt direkt die Empörung ausbricht; Ja, sie ist ein Hund und sie sollte sich draußen lösen, und ja, darauf legen wir auch viel wert. Wir gehen tagsüber so oft wie eben möglich nach draußen und grundsätzlich bin ich auch nicht der Meinung das kleine Hunde keinen Auslauf brauchen. Ganz im Gegenteil!)

Das Hundeklo soll ihr lediglich nachts und in Zukunft auch, wenn Sie irgendwann mal eine gewisse Zeit alleine sein wird, die Möglichkeit bieten, sich in der Wohnung zu erleichtern, damit sie es eben nicht einhalten muss, weil es für kleine Hunde viel anstrenger ist, als für große. Es soll keine Lösung dafür darstellen, nicht mit Ihr rausgehen zu müssen. So oft es mir möglich ist, tue ich das auch!!!

Am Anfang hatten wir also ein kleines Katzenklo mit Streu drin. Das hat sie auch anfangs gut benutzt und ist immer von uns dafür gelobt worden. Wenn es mal nicht geklappt hat, haben wir weder geschimpft noch geschrien. Wir haben es dann wortlos weg gewischt und Sie auf das Katzenklo gebracht. Irgendwann hat Sie aufgehört das Klo zu benutzen und hat unseren Wohnzimmerteppich für sich entdeckt.
Also haben wir versucht so "Inkontinenzmatten" oder "Hundetrainingsmatten" zu probieren. Manchmal nutzt sie sie, manchmal aber auch nicht. Ich setze sie ganz oft darauf, dann geht sie runter, geht ins Wohnzimmer und macht dann direkt im Anschluss daran Pipi oder sogar Ihr Häufchen auf dem Teppich, oder manchmal aber auch ganz woanders in der Wohnung. Auch hier schimpfen wir nicht. Wir ignorieren es und setzen Sie immer wieder aufs Klo. Zuerst hab ich gedacht "Gut, ihr Häufchen will Sie schon nicht mehr drinne machen, ist ja nicht verkehrt!", aber sie will es einfach partout nicht auf das Hundeklo, trotzdem aber überall anders in der Wohnung machen. Wir haben auch schon das Häufchen auf das Klo gelegt um es Ihr zu zeigen. Interessiert sie aber nicht. manchmal setzte ich sie nachts, wenn sie unruhig wird auf das Klo und Sie macht Pipi. Dafür wird Sie dann auch gelobt. Trotzdem gehe ich mit Ihr dann noch einmal runter in den Garten und Sie macht dort dann direkt ihr Häufchen. Warum nicht 1 Minute vorher oben auf das Hundeklo? Hätte ich sie dann ins Wohnzimmer gehen lassen, hätte sie sich dort vermutlich erleichtert!

Mir geht es weder um meinen Schlaf, noch um den Aufwand ein paar Treppen runter zu gehen, noch um meinen Teppich. Das auch mal was daneben gehen kann bei einem Welpen ist mir bewusst, aber sie macht es gefühlt so, wie sie gerade Lust hat. Aber bestrafen oder schimpfen bringt doch hier nichts? Sie soll keine generelle Angst entwickeln, sich in meinem Beisein zu lösen, oder dann jedes mal extra in einen anderen Raum zu gehen. Im Gegenteil, sie soll wissen, dass sie sich im Notfall gerne in der Wohnung auf dem Hundeklo lösen darf, jederzeit.

Meine Frage, was könnten Gründe sein, warum Sie, wenn Sie drinnen kotet, dann nicht auf das Klo kotet obwohl sie da (wenn wir Glück haben) Pipi hinmacht und wie bekommen wir Sie dazu nur das Hundeklo als Löseplatz zu betrachten, abgesehen davon, dass Sie natürlich auch draußen beides macht.
Wir sind ein bisschen überfragt, da sie unser erster Hund ist, und ich weiß, dass Geduld ganz wichtig ist, aber es wäre mir schon wichtig, dass Sie für die Zukunft und den Notfall von Anfang an lernt, "Du darfst Drinnen auf deinem Hundeklo Pipi und Kaka machen!"

:eusa_think:

Vielen lieben Dank für Eure Zeit und Eure Antworten.
(PS: habe eben im Fressnapf ein Spray "Simple-Solution Puppy-AID Trainingsspray" bekommen, das soll wohl helfen, hat einer Erfahrungen hiermit gemacht?)

Carina
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #2
Ich denke, dass genau das Klo das Problem ist.
Wieos sollten es kleine Hunde schwerer haben als große, was einzuhalten? Blödsinn.

Und eigentlich solltet ihr mir ihr rausgehen, wenn sie in die Wohnung macht und nicht auf das komische Katzenklo.
Ich bin grad echt irgendwie entsetzt.

Nach jedem Fressen, nach jedem aufwachen der Kleinen solltet ihr RAUSGEHEN.
Ein gesunder Hund kann durchaus auch mal durchhalten, auch ein kleiner Hund.
Sie zeigt doch sehr deutlich, dass sie nicht in dieses "Klo" machen will....

Und lass die Finger von solchen Sprays, die bringen sehr oft gar nix.
Genauso Geldmacherei wie diese "Rüden-Fernhaltesprays" oder sowas :clap:
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #3
Lieber Frey Frey,

ich weiß nicht, ob du den ganzen Text gelesen hast, aber wie bereits oben erwähnt, soll das Klo keinen Ersatz fürs Rausgehen darstellen. Wie ich bereits erwähnt habe, machen wir das so oft uns das möglich ist. Das Klo soll aber für den Notfall für die kleine Maus bereit stehen. Mehr nicht.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #4
Ich hab alles gelesen.
Finde aber dennoch, dass auch für den Notfall solch ein Klo absolut keine Lösung ist.
Sie zeigt doch, dass sie da nicht unbedingt drauf will.
Weil so kriegst du die garantiert nie stubenrein...wie will sie denn den Unterschied erkennen, dass es ok ist, da ins Klo zu machen aber nicht auf z.B. den Teppich?
Also das sit zumindest meine Meinung.

Auf die Frage, wieso du denkst, dass ein kleiner Hund nicht einhalten kann, bist du auch nicht eingegangen.

Hund ist Hund, egal ob Chihuahua oder Dogge
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #5
Weil kleine Hunde einfach eine kürzere Verdauung haben als große Hunde, bedingt durch ihre Größe, gerade auch als Welpe.

Ich finde, solang der Hund so oft wie möglich raus kommt und so viel wie möglich Auslauf hat, ist es nicht verwerflich, ihn im Notfall oder nachts auch mal auf ein Hundeklo machen zu lassen. Ich kenne einige Besitzer mit kleinen Hunden, die das so handhaben und keinem von den Hunden geht es schlecht, nur weil sie nachts um 3h eben aufs Hundeklo gehen, anstatt raus. Morgens um 7h wird doch dann direkt der erste große Spaziergang gemacht. Du siehst es eben so, als würde der Hund deswegen den ganzen tag in der Wohnung eingesperrt. ist ja Quatsch. Am Wochenende waren wir zwei Stunden draußen und sie hat nicht gemacht. Und wir waren noch nicht drinne, da hat Sie sich hinter den Wohnzimmertisch verkrümelt um da Ihr Geschäft zu machen. Aber eine generelle Angst vor unserern Augen zu machen hat sie nicht, macht sie ja sonst auch immer. Und ich verstehe einfach nicht warum :|
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #6
Du hast das Problem ziemlich sicher wegen dem Klo.
Ein kleiner Hund kann genauso lange einhalten wie ein großer Hund, wenn er es gelernt hat.
Das Klo zeigt deinem Hund nur eines, nämlich dass es völlig ok ist, sich auch in der Wohnung zu lösen.

Da müsst IHR konsequent dahinter bleiben und regelmäßig raus gehen, IMMER.
Nach dem Fressen, spielen, schlafen und generell alle 1-2 Stunden.
Draußen an eine ruhige Stelle ohne viel Ablenkung und ganz viel loben.

Du hast einen Hund, keine Katze.Die ticken nochmal anders und das Klo ist einfach nur kontraproduktiv. Egal warum, wie oft und wie lange es verwendet wird. Später mal kann auch ein kleiner Hund locker bis zu 8 Std halten. So lange sollte er eh nicht regelm. alleine sein. Alles darüber ist nicht angemessen, also fällt diese Begründung für das Klo sowieso schon mal weg.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #7
Hi Carinchen :)

ich muss mich da leider FreyFrey anschließen.
Ein Hund brauch kein Katzenklo in der Wohnung.
Ob klein oder groß ist egal, ein Hund macht draußen sein Geschäft.
Den Mist mit alle 2 Std. raus, nach spielen, schlafen, fressen usw. hat jeder ehemalige Welpenbesitzer von uns hier durch.
Ist echt mies, aber da musst du durch!
Wenn du immer eine Alternative IM Haus anbietest, tust du dir und dem Hund keinen Gefallen.
Sie wird nie lernen mal eine Zeit lang anzuhalten. Außerdem können auch kleine Hunde über einige Stunden mal aushalten oder wie lange hast du denn vor sie mal alleine zu lassen.

Also: Katzenklo verbannen, alle zwei Stunden, nach dem Fressen, Schlafen, Spielen oder du bemerkst, dass sie bald macht (Schnuffeln auf dem Teppich, drehen,...) raus und sobald sie etwas macht direkt eine fette Party alà "im Lotto gewonnen" steigen lassen, dass Hundi merkt : Draußen machen ist toll!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #8
Danke ihr zwei...dachte schon, dass nur ich das so sehe.

Und wenn alle zwei Stunden nicht reichen, musst du halt stündlich draus machen....sie muss alles nochmal komplett neu lernen...
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #9
dachte schon, dass nur ich das so sehe.
Nope, völlig deiner Meinung!!

Und wenn alle zwei Stunden nicht reichen, musst du halt stündlich draus machen....
...und selbst dann wird immernoch das ein oder andere Geschenkchen daneben gehen. Bleib standhaft, dann wird das :045:
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #10
Hallo Carinchen,

irgendwie verstehe ich den Sinn des Katzenklos auch irgendwie nicht! Klos für Katzen sind eben, wie der Name schon sagt, für Katzen, da diese, wenn sie keinen Freigang haben, eben dieses Klo für ihr Geschäft nutzen können, aber warum für einen Hund so ein Ding hinstellen? Ich habe eine 3 1/2-jährige Sheltie-Hündin, die natürlich etwas größer als Chihuahua ist, aber dennoch ist sie natürlich in der Lage einzuhalten und ist auch ganz ohne Wohnungsklo stubenrein geworden. Wieso sollte der Hund verstehen, dass es ok ist, in die Wohnung zu machen, aber manche Orte sind erlaubt und andere nicht? Das ist für den Hund einfach nicht verständlich und macht euch viel mehr Arbeit als ohne!
Ich habe selber einen 6 Monate alten Hund zu Hause, der ab dem 2. Tag bei uns stubenrein war, das hat natürlich auch was mit Glück zutun, das ist mir klar, aber eben auch mit der Organisation! Ich habe Barney in der Anfangszeit nie aus den Augen gelassen und sobald er auch nur Anstalten gemacht hat, sich irgendwo hinzuhocken, sind wir sofort raus! Außerdem würde ich euch, wie schon geschrieben, einfach einen 2-Stunden-Rhythmus empfehlen und das kann einem auch nachts passieren, aber das ist eben so und wozu gibt es Wecker? Manchmal finden die Mäuse draußen natürlich alles total spannend, daher habe ich generell gewartet, bis Barney auch wirklich gemacht hat und bin nicht vorher wieder zurück in die Wohnung. Das ist natürlich anstrengend und kostet einige Stunden, aber dafür hat man hinterher eben auch einen stubenreinen Hund!
Ihr schaffst das schon, ihr müsst einfach nur nochmal von Vorne anfangen; das olle Klo wegschmeißen und die Kleine beobachten und dann schafft ihr das schon!:)
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #11
Meine Tante hat einen Chi und soll ich dir was verraten? Der Hund hat noch NIE ein Katzenklo gesehen. Alle Hundehalter müssen beim stubenreinheitstraining sich nachts rausschleifen. Mit faulen Tricks wird das auch nichts.
Hatte bisher mehrere Hunde; klein, groß, mittel und KEINER hat ein Katzenklo gebraucht. Für mich ist das schlicht eine Ausrede weil man sich zu bequem ist nachts rauszugehen oder aufs ausgehen zu verzichten. Natürlich Super wenn der Hund aufs Katzenklo geht und man selber weiter schlafen kann... ;-) aber sinnvoll oder ein Must have oder lebenswichtig, weil kleine Hunde angeblich nicht durchhalten können? Noe.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #12
Weil kleine Hunde einfach eine kürzere Verdauung haben als große Hunde, bedingt durch ihre Größe, gerade auch als Welpe.

Das lese/höre ich zum aller ersten mal und will sich mir irgendwie nicht erschliessen?!
Warum sollte das so sein?
Ein kleiner Hund kriegt genauso viel Fressen wie ein grosser Hund, nur eben in seiner kleinen Menge.
Da ändert sich doch nichts an der Verdaugszeit, oder doch?


Dann müssten ja grade klein Hundehalter extrem an Schlafmangel leider oder alle Klos in ihrer Wohnung haben. :eusa_think:
Wenn dem so ist, ist der Dackel absofort abgeschrieben. Schade :(

Vielleicht weiss da jemand ne Quelle oder kann mich mal richtig aufklären. Ich lese das wirklich zu aller ersten mal.

Zum eigentlichen Thema.
Ich muss ehrlich sagen, nicht nur das ein Klo Kontraproduktiv ist, es stinkt auch verdammt doll.
Und der Geruch setzt sich dann irgendwann auch an der Wand/Tapette ab.
Ist nicht so schön.

Wie bereits von einigen Erwähnt, wir haben das Spiel auch alle schon durch, das wir alle paar Minuten bis Stunden raus mussten, weil der Hund musste.
Das gehört einfach dazu.
Hinzukommt, das Welpen ihre Muskeln noch gar nicht Unterkontrolle haben und dieses erst Lernen müssen, wie sie damit umgehen.
Und die Muskeln müssen sich auch erst aufbauen, so das sie richtig schliessen.

Es ist ja auch draussen aufregend, wenn ihr 2 Stunden raus ward, dann ist alles andere einfach Interessanter. Kaum in der "Normalen Gewohnten Umgebung", merkt man schnell, das man muss. Das ist wie mit Kleinkindern. ;)

Und ja, wenn mein Hund raus muss, egal zu Welcher Zeit, gehe ich mit ihm raus.
Wenn er in der Wohnung macht, weil er nicht einhalten kann, dann habe ich Pech. Aber stelle ihm keine Alternativen dar.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #13
Off-Topic
Ich hab für meine Homepage einiges zum Thema Verdauung des Hundes gelesen. In nicht einer Quelle wird zwischen Klein und Groß unterschieden. Es geht immer nur um die verhältnismäßige Darmlänge. Von veränderter Verdauungszeit ist da auch nirgends die Rede. Ich kenne auch Kleinhundhalter und die gehen genauso oft raus wie Halter mit größeren Hunden. Mir wäre das auch vollkommen neu.

Die schlimmste Stubenreinheitserziehung hatte ich mit meinem ersten Hund. Über ein halbes Jahr gingen kleines und großes Geschäft daneben. Wir waren nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen und sonst alle zwei Stunden. Ich gebe auch zu, dass ich nachts irgendwann nicht mehr aufgewacht bin, weils einfach zu lange ging. Wir haben auf die Nacht nicht mehr gefüttert usw.. Dennoch ging immer mal was daneben.

Trotzdem: Als das überstanden war war der Hund normal stubenrein. Und der hatte übrigens nachher 36 Kilo, also kein kleiner Hund mit "kürzerer Verdauung" ;).
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #14
... es wird durchaus die Meinung vertreten, kleinere Hunde hätten einen schnelleren STOFFWECHSEL. Stubenrein sindse trotzdem alle geworden.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #15
Off-Topic
Stoffwechsel macht wiederum Sinn, kleine Hunde brauchen im Verhältnis zur Körpergröße auch mehr Energie. Die Körpertemperatur kann meine ich auch ein wenig höher sein. Von schnellerer Verdauung hab ich aber auch in dem Zusammenhang noch nix gelesen :lol:.
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #16
also da ich auch nen kleinsthund habe, möchte ich jetzt auch mal dazu senfen ;)

unter kleinsthunde gibt es tatsächlich viele, die mehr probleme machen bis sie stubenrein sind (selbst wenn sie nie ein katzenklo gesehen haben). gerade von prager rattler weiß ich, dass die gut und gerne auch mal sieben bis neun monate brauchen bis die absolut stubenrein sind. das geht einfach alles viel schneller und es passiert schneller mal ein malheur, weil man nicht so schnell reagieren kann. wenn man sieht dass der hund muss, muss man den ja erstmal einfangen, in der zeit hat er schon drei kackhäufchen gemacht (ein freund mit nem ridgeback sagte mal zu mir "alles was mein hund macht, macht dein hund vier mal so schnell").

auch, dass sie mal acht stunden durchhalten geht im vergleich zu "normalen" hundegrößen wesentlich länger. meiner war eineinhalb jahre alt bis wir nachts durchlafen konnten. und natürlich können erwachsene kleinsthunde auch so lange durchhalten wie andere große hunde, aber gesund ist das nicht unbedingt. meiner kann nun mit zwei jahren auch seine zwölf stunden einhalten, zumindest über nacht aber die letzten vier stunden wäre er am zittern. gerade nach dem fressen muss er spätestens nach vier stunden wieder pipi. unser hund wurde mit neun monaten genau aus dem grund weggegeben, weil er nicht stubenrein wurde.

ich kenne das problem mit dem katzenklo, meiner wurde als welpe auch darauf trainiert. ehrlich gesagt würde ich das aus der wohnung verbannen. wenn er sowieso probleme mit der stubenreinheit hat, bringt ein katzenklo den hund noch mehr durcheinander. wenn man sich so nen winzhund holt weiß man eigentlich im voraus, dass die nicht länger als fünf stunden alleine sein sollten, und so lange hält jeder erwachsene hund aus.

ich weiß also nicht warum sie so untegelmäßig das klo benutzt
vielleicht ist sie durch den umzug gestresst oder durcheinander
vielleicht liegt es daran wie sie geprägt wurde
vielleicht liegt es daran, dass hunde normalerweise nicht immer auf die gleiche stelle machen würde

ich gehe davon aus, dass du in diesem forum niemand finden wirst, der tipps für die benutzung eines huneklos geben kann/wird... das ist so völlig gegen die natur eines hundes. nicht böse gemeint.

liebe grüße
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #17
Ich finds schade, dass du dich dazu nicht mehr geäußert hast.
Da macht man sich die Mühe und schreibt und dann kommt gar nix mehr...
Tja, wenn einem die Antworten nicht passen....schade
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #18
Liebe Mitglieder,

nach einer guten Woche und vielen gut gemeinten Ratschlägen wollte ich mich zum Ergebis unseres Problems nocheinmal abschließend melden. Zunächstmal danke ich allen für Ihre Antworten. Ich weiß, oder habe inzwischen mitbekommen, dass die wenigsten etwas von einem Hundeklo halten und es auch niemals tun werden. Am Anfang haben wir es also weg gepackt, weil ich mir das doch sehr zu Herzen genommen hatte. Trotzdem hatten wir aber weiterhin das Problem, dass wir mit Muffin den ganzen Tag hätten draußen sein müssen, da Sie z.B. nicht immer an einem Stück frisst, sondern manchmal nen Happen frisst und dann zwischendurch einfach ne Kakawurst gemacht hat und dann weiter gefressen hat. "Nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen" war schwieriger umzusetzen als es gesagt wurde. Und das, obwohl wir Sie fast immer im Auge behalten haben. Manchmal hat Sie auch geschlafen und ich war nur selbst einmal kurz auf Toilette und dann kam ich wieder und eine Pfütze wartete auf mich, weil sie eben in dem Moment aufgewacht war. Das ging einfach schneller als man gucken konnte. Und auch auf die Gefahr hin, jetzt hier wieder angefeindet und nierdergemacht zu werden, haben wir das Klo wieder hingestellt. Diesmal nicht in den " meist genutzten Wohnraum", sondern in ein drittesZimmer, welches mehr eine Abstellkammer ist und von Muffin meistens nicht betreten wird, da wir uns nie dort aufhalten. (Also quasi nicht "ihr eigenes Nest") Tatsächlich hat sie innerhalb von nur drei Tagen gelernt, zum Pipi und Kaka machen NUR auf dieses Klo zu gehen. Das macht sie selbstständig und ohne Aufforderung. Trotzdem, gehen wir 3-5 mal am Tag mit ihr raus und auch draußen macht sie weiterhin Pipi und Kaka. Und auch wenn die Meisten hiervon nichts halten werden, so ist es für uns eine große Erleichterung, da Sie wie gesagt meistens WÄHREND dem spielen und fressen einfach zwischendrin gelöst hat. So schnell konnte man gar nicht raus bzw. reagieren. Zumal wir keine Wiese direkt vor dem Haus haben, sondern erstmal ca. 200m laufen müssen und sie nach 5 Minuten gar nicht mehr gewusst hätte, warum ich sie jetzt eigentlich auf die Wiese setze.
Da wir trotzdem viel mit ihr rausgehen und spielen usw. würde ich mal behaupten, dass es meinem Hund trotz aller Anfeindungen und gegensätzlichen Meinungen sehr gut bei uns geht, da wir uns trotz allem sehr bemühen.
Bis jetzt hat sie auch, wenn wir mit ihr woanders waren nicht versucht sich drinnen zu lösen, sondern hat dann eingehalten, bis wir mit ihr auf eine Wiese gegangen sind.
Vielleicht mache ich jetzt den "größten Fehler" in der Hundeerziehung, aber ich bin froh, dass sie es soweit verstanden hat. Mir selbst macht weder Regen noch wenig Schlaf noch das viele rausgehen etwas aus und Sätze wie: "Das ist für mich schlichtweg Faulheit" kann ich für mich persönlich ausschließen. Ich kann verstehen, dass man einen großen Hund nicht drinnen sein Geschäft verrichten lässt, und ich kann auch verstehen, dass viele nichts davon halten, das bei einem kleinen Hund anders zu sehen. Das ist völlig in Ordnung für mich! Trotzdem stellt diese Kompromisslösung für uns eine gute Lösung da und Muffin macht nicht den Anschein, unglücklich darüber zu sein. Sie selbst hasst z.B. Regen und wenn ich sie dann trotzdem raus "zwinge" winselt sie die ganze Zeit und setzt sich einfach auf die Wiese ohne einen Schritt zu laufen, egal was ich tue. Ich bin trotz Regen eine halbe Stunde mit ihr draußen gewesen, sie hat sich weder gelöst noch sind wir mehr als 10 Schritte voran gekommen.
Wie gesagt... Ich verstehe und akzeptiere eure Meinungen und würde auch keinem zu einem Hundeklo raten wollen, aber, für uns eine gute Lösung die bis dato funktioniert. Ob sich daraus langfristig Probleme ergeben, kann ich jetzt nicht sagen, aber wir sind sehr froh, uns so entschieden zu haben.

Wenn man es also für sich selbst möchte, kann man einen Hund anscheinend dazu erziehen sich auch innerhalb der Wohnung nur auf einer Stelle zu lösen. Die Meisten finden es eben einfach nicht richtig so. Das kann ich verstehen und akzeptiere das auch so!

Danke trotzdem und ganz lieben Gruß
Carina
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #19
Naja wie es für dich und deine Katze das richtige ist. ;)

edit: sry, es ist ein Hund, schon wieder vergessen.... Wenn er sich irgendwann macken angewöhnt und andere weiche Unterlagen benutzt zum drauf machen im Haus wie putzlappen, Teppiche und Kleider, sag nicht wir haben nicht von Anfang an was zu gesagt
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #20
Hallo Carinchen,

erstmal schön, dass Du Dich trotz des ganzen Rückenwindes nochmal gemeldet hast!:D Ich glaube, dass die wenigsten User es wirklich böse gemeint haben, aber wir sind natürlich ein tierschutzorientiertes Forum und daher steht das Wohle des Tieres bei uns natürlich an 1. Stelle und deshalb haben bestimmt viele beim Thema "Klo für Hunde" eher harsch reagiert.
Ich halte auch weiterhin nichts von der Idee mit dem Katzenklo, aber es ist natürlich euer Hund. Ich glaube, dass es euch ja auf Dauer nichts bringt, wenn eure Hündin nur aufs Ka-Klo macht, Stubenreinheit bedeutet ja eigentlich, dass der Hund draußen sein Geschäft verrichtet und nicht in der Wohnung...
Mich haben mehrere Dinge stutzig gemacht:
1.
z.B. nicht immer an einem Stück frisst, sondern manchmal nen Happen frisst und dann zwischendurch einfach ne Kakawurst gemacht hat und dann weiter gefressen hat. "Nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen" war schwieriger umzusetzen als es gesagt wurde
. Bedeutet das, dass die Kleine das Futter den gesamten Tag über zugänglich hat? Das erschwert natürlich die Stubenreinheit, wenn der Hund quasi immer fressen kann und man gar nicht abschätzen kann, wann das große Geschäft ca. kommt.
2.
Trotzdem, gehen wir 3-5 mal am Tag mit ihr raus und auch draußen macht sie weiterhin Pipi und Kaka
Ihr geht nur so selten mit ihr raus oder meinst Du damit die größeren Runden? Gerade in der Anfangszeit bin ich bestimmt 10-15 mal am Tag mit Barney rausgegangen, damit er lernt, dass sein Geschäft nach draußen gehört. Selbst mit meinem 6 Monate alten Hund gehe ich häufiger als 3 Mal am Tag raus, eben weil er noch nicht so viel Kontrolle hat und nicht so lange einhalten kann. Mir erscheint das sehr sehr wenig.

Es bleibt natürlich weiterhin euer Hund und eure Entscheidung! Das waren einfach nur noch ein paar Denkanstöße! :)
 
Thema:

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