Probleme beim "Stubenrein werden"

Diskutiere Probleme beim "Stubenrein werden" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Liebe bruni :-) Danke für deine liebe und schnelle Antwort!!! Zu 1. nein, der Hund hat zwar keine generell feste Fütterungszeit, bekommt aber...
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #21
Liebe bruni :)

Danke für deine liebe und schnelle Antwort!!!

Zu 1.

nein, der Hund hat zwar keine generell feste Fütterungszeit, bekommt aber nur dreimal täglich etwas, was auch dann, selbst wenn es nicht aufgefressen wird, wieder weg geräumt wird, sobald sie anfängt durch die Wohnung zu laufen und kein Interesse mehr zeigt. Als Beispiel heute morgen:
um 05:00 sind wir aufgestanden, sind direkt nach draußen gegangen, ca 10 Minuten auf der Wiese gewesen, in der Zeit hat sie Pipi und Kaka gemacht, was durch die 8 Stunden in der Nacht, in der sie bereits einhält auch dirngend notwendig war.
Dann sind wir wieder rein gegangen, ich habe ihr ihre Ration Trofu hingestellt, sie frisst zwei Stückchen, geht wieder weg um zu gucken wo ich bin, geht wieder zum Napf, holt sich wieder ein Stückchen und geht wieder weg. (Lustigerweise macht sie das abends, wenn es Nafu gibt nicht, das scheint sie aber lieber zu mögen. Unser Tierarzt hat aber gesagt, eine Mischfütterung würde er für Sie am gescheitesten halten. Dann interessiert es sie nicht ob man weg geht oder nicht. Hauptsache fressen) Und dann, obwohl sie zwei Minuten vorher draußen auf der Wiese war, während des Fressens geht sie aufs hundeklo und macht nochmal eine Kakawurst. 5 Minuten nach der ersten draußen, weil durch das fressen, nehme ich an der Darm angeregt wurde. (Vor drei Tagen ging die Wurst noch auf den Teppich) Aber ich kann sie ja schlecht nach jedem kleinen Krümel TroFu immer unterbrechen und auf die Wiese tragen. Sie macht das einfach so, zwischendruch. Inzwischen auf die Matte. Obwohl sie 5 Minuten vorher schonmal gemacht hat. Draußen! Leider frisst sie morgens nicht am Stück. Ich lasse es trotzdem eine Weile stehen, sie soll mir ja nicht unterernährt sein. Dann nehme ich es aber weg, wenn sie in der Wohnung rum streunt, damit sie lernt, dass das Futter nur eine begrenzte Zeit da ist und sie lieber auffressen sollte. Klappt nur noch nicht ganz -morgens.

zu 2.

damit meine ich, "eine für sie größere Runde laufen". Da sie noch sehr klein ist, springt sie immer direkt nach Pipi und Kaka an mir hoch weil sie getragen werden will, dann nehme ich sie natürlich nicht direkt hoch, sondern lasse sie noch eine weile laufen. trotzdem möchte ich nicht, dass sie "den Spaß am Spazierengehen" verliert und möchte sie nicht überfordern, deswegen gehe ich noch keine km-langen Strecken. Leider ist die Wiese bei uns nicht direkt vor dem Haus, und Madame geht gar nicht mal so gerne raus, dann winselt sie wenn man ihr nur das Geschirr anzieht oder läuft schon weg, wenn sie sieht, dass ich es in der Hand habe und klebt an meinem Bein, sobald wir draußen sind. Ich habe das Gefühl sie will gar nicht öfter raus, meinst du, es ist wichtig dass ich sie dazu "zwinge"?
Wie war das denn bei Barney?
 
  • Probleme beim "Stubenrein werden" Beitrag #22
Hallo Carinchen,

also, wo soll ich anfangen? Ich habe ja 2 Hunde, Barney ist jetzt 6 Monate alt und Bruni ist 3 1/2 Jahre und ein Sheltie. Bei Bruni, die ja nur ein bisschen mehr als Chihuahua wiegt, hat das Stubenrein werden auch ewig gedauert! Ich weiß nicht, ob es an den ungünstigen Begleitumständen, an uns oder am Hund lag, aber auf jeden Fall hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass wir uns einfach sehr blöd anstellen und dem Hund nicht vermitteln können, was wir von ihr wollen, aber auch sie ist irgendwann völlig stubenrein geworden und ist das auch noch heute. Barney haben wir mit knapp 11 Wochen bekommen und er war ab dem 2. Tag völlig stubenrein, woran das jetzt genau lag, kann ich natürlich nicht beurteilen, schließlich ist man beim 2. Hund schon deutlich erfahrener und weiß, worauf man achten muss!
Generell füttern wir auch Nass-und Trockenfutter, allerdings bekommt Barney nur morgens einen Napf mit Trockenfutter hingestellt, das restliche Futter nehmen wir für die Spaziergänge und Ausflüge mit nach draußen und das muss er sich erarbeiten! Ich halte generell nicht viel von Leckerchen, daher benutzen wir quasi sein Fressen als Belohnung. Ich kann daher auch recht genau sagen, wann Barney groß oder klein machen muss bzw. hat er inzwischen sogar ganz feste Zeiten, wann er raus muss und da hält er sich eigentlich auch extrem zuverlässig dran. Was füttert ihr denn? Manchmal haben Hunde eben häufiger Stuhl, wenn sie das Futter nicht so gut vertragen oder es nicht unbedingt so hochwertig ist.
um 05:00 sind wir aufgestanden, sind direkt nach draußen gegangen, ca 10 Minuten auf der Wiese gewesen, in der Zeit hat sie Pipi und Kaka gemacht, was durch die 8 Stunden in der Nacht, in der sie bereits einhält auch dringend notwendig war.
Heißt das, dass sie durchschläft? Das tut Barney zum Beispiel meistens nicht und ich würde an eurer Stelle lieber mindestens einmal noch nachts gehen, damit Blase und Darm morgens gar nicht erst so voll sind.
Leider frisst sie morgens nicht am Stück.
Da hätte Barney, wenn ich ehrlich bin, Pech gehabt! Ich stelle ihm morgens den Napf hin und wenn er weggeht, dann kommt auch das Futter weg. So schnell verhungern Hunde nicht, wenn sie nicht krank sind, bei uns ist jedes Futter innerhalb von 2 Minuten inhaliert. Wenn sie beim Fressen noch so unruhig ist, würde ich mich vielleicht einfach dazu setzen, dann sieht sie Dich und kann sich aufs Fressen konzentrieren!
Generell habe ich Barney in der ersten Zeit nie aus den Augen gelassen! Ich habe nur geduscht, wenn mein Mann abends von der Arbeit kam und wenn ich auf Toilette musste, bin ich vorher mit Barney nochmal rausgegangen. Ich wollte ihm einfach so wenig Chancen wie möglich lassen, in die Wohnung zu machen. Ich habe mich immer im selben Raum wie er aufgehalten, einkauft etc. habe ich nur, wenn mein Mann oder andere Person anwesend war! Das ist natürlich anstrengend, aber hilft einem selbst, erstmal zu erkennen, wie der Hund sich bemerkbar macht!
Natürlich sollst Du keinen Marathon mit der Kleinen laufen, Welpen und Junghunde schlafen ja auch noch enorm viel! Man sagt eigentlich, dass man max. ca. 5 Minuten pro Lebensmonat am Stück rausgehen soll. Das wären bei euch also so ca. 20 Minuten. Was Du allerdings erzählst, klingt so, als wäre die Kleine draußen einfach noch unsicher! Das ist völlig normal, für sie ist ja einfach alles noch total neu und ungewohnt! An Deiner Stelle würde ich mich bei dem Wetter mit einer Decke und einem Buch bewaffnen und mich mit ihr einfach mal eine Weile in einen Park oder ein Grünstück setzen. Sie kann sich so ganz einfach an die Umgebung gewöhnen und merkt, dass die Welt gar nicht so gruselig ist! Ansonsten würde ich erst wieder reingehen, wenn sie halbwegs entspannt ist und nicht winselt oder an Deinem Bein klebt! Sie muss einfach noch lernen, dass ihre Umwelt ihr keine Angst zu machen braucht!:)
 
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