Die ewige Frage nach der Rasse

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draycon

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Hallo von mir - auch ich benutze mal den Fragebogen um mir von euch Rückmeldungen einzuholen, was am besten passt.
Ich heiße Flo, zur Zeit 26 Jahre alt. Polizist in Ausbildung/Studium.

Ich habe vor in der Zukunft einen Hund zu mir zu nehmen, deshalb informiere ich mich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema, auch wenn es doch noch etwas dauert. Es ist aber wirklich ein Herzenswunsch den ich mir unbedingt erfüllen möchte. Da ich weiß wie viel wirklich hinter einer Anschaffung steckt warte ich schön noch bis es wirklich passt. Zur Zeit bin ich über die Woche nämlich immer weg, auf dem Polizeigelände - das passt dann eher weniger. Trotzdem mache ich mir Gedanken und möchte mich über Rassen die eventuell zu mir passen könnten informieren um, wenn es dann soweit ist, auch den richtigen Begleiter zu haben und genug Wissen über ihn und alles drumherum zu haben. Meine "Lieblingsrasse" ist der Border Collie - dem ich aber niemals gerecht werden könnnte.

Freue mich über eure Antworten. Und hier folgt der Fragebogen.




Fragen zum Hund


Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?

Also ich hatte selbst noch nie selbst einen Hund, jedoch habe ich schon Erfahrungen mit Hunden in meinem Leben gemacht. Die Frau meines Vaters hatte lange einen Hund. Eine Ex-Freundin hatte einen Hund, die Familie meiner Freundin hat einen Hund, ich bin früher ab und an mit einem Hund von Bekannten Gassi gegangen. Wurde als kleines Kind mal von einem Hund gebissen - daraus wurde aber keine Angst.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)

Am liebsten natürlich einen Welpen um die ganze Entwicklung mitzuerleben.

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?

Bevorzugt ein Rassehund, Tierschutz kommt aber auch in Frage wenn es doch passen sollte.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Trieb wird keiner explizit gewünscht, da bin ich eigentlich offen. Intelligent sollte er sein. Das Verhalten gegenüber Fremden darf etwas distanzierter sein muss aber nicht. Bellfreudigkeit sollte schwach sein, aber er darf trotzdem hier und da gerne mal bellen wenn er unbedingt will. Bereitschaft mit dem Menschen zusammen zu arbeiten soll ausgeprägt sein - er soll ruhig und verschmust sein, aber mir nicht nur hinterher laufen. Allgemein sollte er auch Familientauglich sein.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?

Widerristhöhe höchstens 55cm und wenigstens 45cm ausgewachsen. Das Fell sollte eher lang als zu kurz sein.
Einige Beispiele zum Aussehen: BC, Aussi, Finnischer Lapphund, Eurasier. Eher dunkles als helles Fell.

Die Rasse muss mir definitiv gefallen. (Etwas oberflächlich vielleicht, ja.)



Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Zur jetzigen Zeit kann ich mir noch keinen Hund zu mir nehmen aufgrund meinem Studium zum Polizist. Wenn ich fertig bin werde ich aber in eine Wohnung auf dem Land/Kleinstadt ziehen. Ob da ein Garten dabei sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Bevorzugt wird es dann aber im Dorf sein mit kurzen Wegen zum Wald oder Feld.

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?

Anfangs nein. Nach einigen Jahren dann vielleicht.

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

Eine Katze meiner Freundin könnte evtl. mit einziehen.

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?

Zukünftig werde ich erstmal in der Bereitschaftspolizei und später dann im Wechselschichtdienst arbeiten.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?

Einige Stunden am Tag, sagen wir mal 2-5 je nachdem.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?

Ich bin bereit bis 1500 € zu zahlen für die Anschaffung.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

Hundeschule steht ganz klar auf der To-Do Liste. Auch anfangs Welpenschule/treffen.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

Joggen, Spazieren, Spiele Zuhause, z.B. Agility, Eventuell speziellere Ausbildung, einfach überall zusammen hin gehen

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?

Eben angesprochenes Agility, Denkaufgaben zuhause, Fährtenlesen lernen, Klickertraining mit allem möglichen Dingen

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

Kommt dann auf die Schichten an. Meine Freundin (definitiv etwas sehr festes mit Zukunftsaussicht :D ) wird Grundschullehrerin und ist meistens morgens weg. Ich wäre unterschiedlich eben mittags oder nachts weg. Das Problem sind dann meine Frühschichten. Da wäre er immer mal wieder bis zu 8 Stunden alleine, aber eben niemals jeden Tag, sondern eher alle 2-3 Tage einen Tag.

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?

Vater + Frau waren Hundebesitzer und sind jederzeit bereit einen Hund aufzunehmen, haben sie schon gesagt. Sie würden sich freuen. Eltern der Freundin. Und Ebenfalls gute Freunde.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)

Kosten werde ich tragen können.

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?

Der Hund soll ein Familienmitglied werden. Morgens nach dem Aufstehen wird raus gegangen oder eben nach der Nachtschicht. Sagen wir einfach sobald ich nicht auf der Arbeit bin und nicht gerade schlafe, wird dem Hund viel Aufmerksamkeit geschenkt, es wird raus gegangen, mit ihm trainiert, Termine wie Agility wahrgenommen. Aber natürlich wird auch mal gefaulenzt wenn Hund und man selbst müde ist, dann mit Kuscheleinlagen. So richtig kann ich mir das jetzt aber auch noch nicht ganz vorstellen im Detail.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #2
Ich wüsste nicht, warum du einem Border Collie nicht gerecht werden könntest.
Dass ein Border Collie 24h am Tag hochqualitativ ausgelastet werden muss, ist genauso ein Gerücht wie, dass Huskys 24h am Tag rennen müssen. Du kannst einen Border ganz problemlos zum Familienhund erziehen ohne dass er ein Sportjunkie wird. Das, was die Rasse für Anfänger schwierig macht, ist ihre Intelligenz. Sie lernen unheimlich schnell. Was aber auch heißt, dass sie Fehlverhalten schnell lernen und beibehalten.
Ich würde dir empfehlen, dich einfach mal mit einigen BC Züchtern aus dem VDH in Verbindung zu setzen und die Meinungen von den "Profis" einzuholen :)
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #3
Soll der Hund auch im Polizeidienst geführt werden?
Kann er evtl. an euren langen Arbeitstagen auch von deinen Eltern betreut werden?
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #4
Das, was einen Border Collie schwierig macht ist sicher nicht seine Intelligenz, sondern sein tief verankertes Hüteverhalten, dem Rechnung getragen werden sollte. Das sind Spezialisten. Ohne Schafe, besser kein Border Collie.

Ganz problemlos zum Familienhund erziehen kommt sicher auf die Familie an, für Viel Trubel, keinerlei Routine ist so ein Hund sicher nichts!

Ich denke, Richtung Eurasier, Spitz, vielleicht auch Aussie (wenn der Hund auch ein bisschen griffiger bzgl. Mensch und Hund sein darf!) oder auch Collie bist du gut beraten.

Hast du schonmal eine Hundeausstellung besucht? Die eignen sich hervorragend, um zu schauen welche Hunde einem im real life gefallen und man kann sofort auf Liebhaber und Züchter dieser Rassen zu gehen und sie mit Fragen löchern.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #5
Zu Kiwi:

Ich denke das "Problem"; das Argument, dass sie schnell lernen und dann eben meine "Anfängerfehler" erlernen, ist nicht gerade schwach. Klar wird ein anderer Hund dann auch Fehler erlernen, aber dafür gehe ich dann in die Hundeschule. Ich denke der BC wäre zu intelligent für mich, als mein erster Hund.


Zu Karl-Käfer:

Nein im Polizeidienst soll er nicht geführt werden. Da werden soweit ich das weiß sowieso nur Hunde vom Staat angekauft, die dann einem Hundeführer "gegeben" werden und dann speziell trainiert werden. Dafür habe ich in meinem Stadium aber auch zu wenig Erfahrung mit dem Training usw.

Von "ihren" Eltern eventuell. Von meinen Eltern nicht, da beide noch Berufstätig (Frühddienst).

Nachtrag zu exe:

Ja das Hüteverhalten ist meiner Meinung nach auch ein "Problem" beim Border Collie.
Der Finnische Lapphund gefällt mir auch sehr. Auch was seine Charakterbeschreibung her gibt.

Ich war zwei mal auf einer - aber das ist auch wieder 2 Jahre her.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #6
In dem Zug schau dir doch auch noch den Islandhund näher an. Die sind wohl auch recht sportlich, aber dabei angenehm entspannt im Wesen.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #7
Off-Topic
Ich weiß, dass es hier viele nicht schlimm finden, wenn der Hund bei Vollzeitberufstätigen alleine daheim bleiben muß. Für mich ist das ein Hauptgrund warum ich trotz Wunsch keinen Hund anschaffe.

Aber hier geht es ja um den Wunsch nach einem Welpen. Ich finde es ganz schön hart, dass schon ein Junghund acht Stunden alleine bleiben und einhalten soll auch wenn das nicht täglich sein wird...
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #8
uiiiii, der ist süß der islandhund. sieht ein bisschen aus wie der japanische shiba inu

ja, der hütetrieb bei border collies ist so ne sache. hab von einem fall gelesen wo sie den hund nur glücklich machen konnten, indem er die ganze familie einmal am tag zusammen treiben durfte. die mussten sich also jeden morgen alle in der küche versammeln... naja, hauptsache der hund ist glücklich. (glaube, "das andere ende der leine" hieß das buch)
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #9
Sini, es handelt sich ja nur unregelmäßig um wenige Tage in der Woche. Ich bin sicher, da findet sich eine Lösung wenn man etwas sucht.

Alleine Zuhause bleiben kann ein WELPE diese Zeit natürlich nicht, schon gar nicht wenn er noch die Stubenreinheit übt.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #10
Ja der Islandhund wäre auch was, den schaue ich mir auch mal genauer an.

Zu der Sache mit dem alleine bleiben. Da habe ich auch schon so viele verschiedene Meinungen gelesen (natürlich nicht der Welpe) und weiß selbst nicht genau was ich von der Sache halten soll. Einerseits kann sich ja dann wirklich niemand, der Vollzeit arbeitet einen Hund zu sich nehmen, da er mal 8 Stunden alleine bleiben muss.

In meinem Fall ein Beispiel zu meinem Schichtmodell was möglich wäre:

Montag Spätdienst (12 - 21 Uhr)
Dienstag Frühdienst(5.30 - 13 Uhr)
Dienstag Nachtdienst(21 - 6Uhr)
Mittwoch ab 6 Uhr frei
Donnerstag frei
Freitag frei

Samstag wieder Spätdienst ab 12 Uhr
Sonnntag Früh + Nachtdienst
Usw

Zwischendurch unregelmäßig Tagesergänzungsdienst in den freien Tagen.

Dh. der Hund wäre dann im o.g. Beispiel Dienstagsmorgens bis mittags um 13.30 alleine, da meine Freundin dann eben Grundschullehrerin ist und da arbeitet. Den Rest der Woche wäre der Hund dann nicht mehr alleine. Erst wieder die Woche drauf wenn unsere beiden "Frühschichten" aufeinandertreffen. Für dieses einen Tag wäre er dann einmal alleine oder man findet eventuell ne Lösung, dass er mal raus kann oder eben Jemand da ist.

Wie das mit einem Welpen genau gehandhabt wird und wie der in dieser Zeit betreut werden muss weiß ich noch nicht genau, darüber muss ich mich erstmal erkundigen. Aber Jahresurlaub zu nehmen für ihn ist da auf jeden Fall auch drin usw.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #11
Für einen Welpen halte ich das schwierig, da müsst ihr euch was einfallen lassen.
Ein Hund, der dieses kennt, wird es nicht stören. ;)
Er muss es eben richtig lernen.

Guck dir auch mal die [GOOGLE]Schlaf und Ruhephasen der Hunde[/GOOGLE] an.

Meine Hunde sind Mo+Die von 7.40 bis 15.45 alleine.
Und an anderen Tagen dann eben von 7.50 bis 13.30 oder 15 uhr.

Das stört die alles mal so gar nicht.:roll:
Wenn ich Heim komme, pennen die beiden.

Und wenn ich sie dann geweckt habe, dann gehen wir schön Spazieren, Kopf arbeit an manchen Tagen, etc.
Oder einfach mal Hund sein dürfen. ;)

Zur Rasse kann ich dir grade keine Empfehlung geben. :)
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #12
Off-Topic
Noch mal eben zum Border Collie: Es gibt inzwischen Linien, wo nur noch wenige Tiere wirklich am lebenden Schaf hüten. Und selbst bei den Linien, die das tun, kommen immer wieder Hunde zustande, die dafür nicht geeignet sind. Ich weiß, du kriegst immer Würgreiz wenn du daran denkst, dass Rassen nicht mehr ihren Ursprünglichen Job haben und zu Familienhunden verwurstet werden, exe :mrgreen: Aber es gibt auch ein gesundes Mittelmaß. Die moderne Aufgabe des Hundes ist eben in erster Linie Kamerad und Familienmitglied und andere Rassetypische eigenschaften gehen ja nicht verloren. Ein Familienfreundlicher Border Collie ist auch noch lange kein bunter Golden Retriever (der auch Ursprünglich eine feste Aufgabe hatte).
Aufgabe für Border - Ja auf jeden Fall. Unbedingt Schafe hüten - Nein.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #13
Häufig ist dieses "kann nicht mehr arbeiten" aber nicht gleichzeitig ein "will den Job nicht mehr machen". DANN hat man Hunde, die eigentlich nie richtig zufriedenzustellen sind, Wesensmängel haben (z. B. für die Arbeit zu Nervenschwach) usw.

Wenn man einfach nur den Hütetrieb drosseln könnte, kein Ding. Da hängt aber ganz viel dran, was der Hund auch im Alltag braucht.
Der beliebte ständig fixierende und schleichende Border Collie weiß nur noch selten, was Schafe sind und was er damit machen muss. Die kommen nämlich, erfahrungsgemäß, aus 'Familienhundezuchten'...

Das Anschleichen, einsammeln wollen bleibt. Aber viele andere wichtige Dinge gehen einfach verloren.

Das sieht man auch sehr schön an anderen Hunderassen. Es gibt mittlerweile viele Labbis oder auch Deutsche Schäferhunde, die man wirklich zur Mitarbeit überreden muss, welche aber vor Energie nur übersprudeln. Ich behaupte einfach mal, dass diese Kombi anspruchsvoller ist, als ein kooperativer Arbeitshund.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #14
Lassen wir erstmal den Border Collie außen vor.

Ich denke ich beschränke mich erstmal auf den Finnischen Lapphund, Islandhund und Eurasier. Die gefallen mir sehr gut.

Denkt ihr dass meine Arbeitszeiten in Ordnung sind für einen Hund, wenn meine Freundin bis auf morgens immer da sein könnte?
Es wird ja im Endeffekt "unser" Hund.

Dann ist eben noch die Frage ob wir einem Welpen gerecht werden können. Dafür muss ich mich aber auch erstmal einlesen und über Welpen informieren, was man tun muss usw.

Gibt es erfahrungsgemäß solche Rassen (reinrassig) auch beim Tierschutz, die etwas älter sind?
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #15
Nur ganz kurz zu den Rassehunden: Die entsprechenden Verbände haben auch immer wieder mal Hunde in der Vermittlung, die schon etwas älter sind und aus irgendwelchen Gründen nicht mehr bei ihren Besitzern bleiben können.

Vorteil: Du kannst dir den Hund in ihrer "Ursprungs-Umgebung" anschauen. Hunde zeigen in Pflegestellen usw. usf. nur selten ihr volles, normales Verhalten.

Wenn du die Wahl hast würde ich darauf immer achten- entweder schon sehr lange in der PS heimisch oder aber eben wirklich noch "zuhause".
So hast du einen guten Eindruck in das allgemeine Verhalten, wenn das auch keine Garantie ist wie der Hund sich bei euch entwickelt:)
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #16
Ich denke, mit den Arbeitszeiten kommt ein Hund in der Regel klar. WENN er es gelernt hat - und das dauert unter Umständen ... bis dahin müsste die Zeit vielleicht mit einem Hundesitter oder ähnliches überbrückt werden?

Bei Welpen ist es wie mit kleinen Kindern. Alle zwei Stunden raus, ausserdem nach jedem schlafen, fressen, spielen...
Viel Arbeit bzgl. Erziehung.

Es gibt einige Nothilfen, für den Eurasier sicher auch. Den finnischen Lapphund gibt es in Deutschland quasi nicht, da würde ich mir keine Hoffnungen machen, beim Islandhund auch nicht. ABER es haben immer wieder mal Züchter auch ältere Tiere abzugeben, wenn du also ein bisschen suchst...

Sonst gibt es auch eine Spitz Nothilfe, die kommen deinen Wünschen ja auch sehr nah.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #17
Gut das mit den Arbeitszeiten ist ja dann in Ordnung. Wenn ich von dem Wochenablauf ausgehe den ich beschrieben habe, dann wäre es ja eigentlich auch möglich uns einen Welpen zu holen, wenn man dann den einen Tag jede Woche jemanden hat, der auf ihn aufpasst. Ansonsten wäre ja immer Jemand da. Und Urlaub bzw. Ferien meiner Freundin könnten dann ja auch erstmal genutzt werden.

Wegen der Rasse kommt dann ja mehr in Frage, weil es ja schon von den genannten einige Züchter in Deutschland gibt wie ich gesehen habe.
Habe mir aber jetzt auch den Wolfsspitz mal etwas angeschaut und der wäre auch total mein Ding. Ich muss sie auch einfach mal in echt sehen. Werde auch versuchen ab und an ins Tierheim zu gehen und da etwas Erfahrung zu sammeln bis es soweit ist.

Muss am besten mal genau die "positiven" und "negativen" Aspekte jeder Rasse anschauen und vergleichen. Klar gibt es nie wirklich Negatives, da man mit allem super klar kommen kann, aber soll ja auch perfekt passen, wenn es schon ein Welpe sein soll.

Aber so ganz ausgeschlossen sind die Kleinen aus dem Tierschutz natürlich nicht, denke ich, muss ich mal abwarten.

Habe mir auch gestern das Buch "Das andere Ende der Leine" gekauft als Ebook und lese schon fleißig. Schon auf den ersten Seiten stehen ja Dinge drin an die ich noch nie gedacht habe. :)
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #18
Ich hatte in den letzten Tagen zu einer Züchterin kurz Kontakt, die nicht weit weg von mir wohnt (1h ca). Sie ist Züchterin von Finnischen Laphhunden (Lapinkoira). Sie ist dem VDH, dem DCNH und der FCI angehörig.

Ich war sie eben besuchen und hab mir die drei Kleinen angeschaut und Fragen beantworten lassen und durchs Fell gewuschelt. :055: Die sind so toll :D Hab mich echt ein wenig verguckt in die Rasse.


Habt ihr noch Buchempfehlungen? Habe zwar die Bücherliste entdeckt, aber da sind doch ziemlich viele aufgelistet. "Das andere Ende der Leine" hab ich heute Abend durch, es war ziemlich interessant.
 
  • Die ewige Frage nach der Rasse Beitrag #19
Thema:

Die ewige Frage nach der Rasse

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