- Katze zu Problemfellchen dazu holen? Beitrag #1
Karamellogramm
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Hallo, ihr Lieben,
ich war schon lange nicht mehr im Forum aktiv, bräuchte aber jetzt wirklich einen Rat von erfahrenen Katzenfreunden.
Vor etwa einem halben Jahr ist Molly (etwa 3 Jahre alt) aus einer Pflegestelle zu uns gezogen. Sie lebte ursprünglich in schlimmsten Verhältnissen (Prostituierte, komplett verfallener Messie-Haushalt, Gewalt, Drogen und allem, was man sich sonst noch vorstellen kann...) mit einem weiteren, dicken Kater, der sie regelmäßig verschlug und ihr kaum Futter übrig ließ, sodass sie zunächst ganz abgemagert war. Sie lebte laut Pflegestelle in einem völlig zerstörten Sofa, da sie nur dort weder von den Freiern noch von dem sehr wehrhaften anderen Kater malträtiert wurde...
Auf der privaten Pflegestelle lebte sie danach letzten Endes alleine im Zimmer der Tochter, da die Dame sie mit knapp 20(!) anderen Katzen versucht hatte zu vergesellschaften - ich weiß jedoch nicht, auf welche Art, sie war jeweils nur ein paar Wochen dort... - ohne Erfolg. Zwischenzeitlich wurde sie wieder vermittelt, landete bei einer Frau, die sie allein hielt und immer aus dem Zimmer aussperrte, sodass sie wieder zurückkam, da sie dort unsauber wurde und weinte - neue Vergesellschaftungsversuche folgten, da die Pflegestelle selbst Katzen hält und sie nach dem ganzen Hin und Her gerne behalten hätte. Vergeblich. Molly ist eine unglaublich liebe Katze, jedoch wohl traumatisiert und verunsichert - zumindest gewesen.
Mittlerweile lebt sie seit Anfang Februar bei uns (Wohnungshaltung, allein, anders sollte sie nicht vermittelt werden, was mir auch neu ist), hat sich total erholt, ist schmusig, hat schön zugenommen, glänzendes Fell und ist so lieb, haut oder beißt NIEMALS und hat nur noch vor wenigen Dingen Angst. Gut, sie ist etwas schreckhafter als andere Katzen (manchmal erschreckt sie selbst vor viel Kohlensäure im Glas, Kartons findet sie gruselig :eusa_think: und schnelle Bewegungen findet sie auch doof etc.), aber ich frage mich langsam, ob ich der erstarkten Maus nicht doch noch einen langsamen, schonenden Vergesellschaftungsversuch zumuten sollte? Sie zeigt in der letzten Zeit deutliche Anzeichen von Langeweile (maunzt mich lautstark an und weiß offensichtlich selbst nicht, was sie will, rennt durch die Wohnung etc.; sie hat verschiedene Kratzbäume, ich baue ihr Fummelbretter, sie ist nie länger als 3 Stunden allein und wird "bespielt")... Was meint ihr, wäre das sinnvoll oder in diesem Einzelfall eher kontraproduktiv? Wenn ersteres, wie sollte ich vorgehen? Ist es üblich, eine Katze auf Probe zu adoptieren? Ich hätte echt Angst davor, da sie bei damaligen Versuchen entgegen ihres eigentlichen Charakters extrem aggressiv geworden sein muss, würde es unter Anleitung aber ggf. wagen...
Über ein paar Meinungen würde ich mich freuen, gebe auch gern noch weitere Infos, falls das hilft. Vielleicht das noch: Wir leben auf 75m² mit gesichertem Balkon.
Vielen lieben Dank im Voraus...!!!
ich war schon lange nicht mehr im Forum aktiv, bräuchte aber jetzt wirklich einen Rat von erfahrenen Katzenfreunden.
Vor etwa einem halben Jahr ist Molly (etwa 3 Jahre alt) aus einer Pflegestelle zu uns gezogen. Sie lebte ursprünglich in schlimmsten Verhältnissen (Prostituierte, komplett verfallener Messie-Haushalt, Gewalt, Drogen und allem, was man sich sonst noch vorstellen kann...) mit einem weiteren, dicken Kater, der sie regelmäßig verschlug und ihr kaum Futter übrig ließ, sodass sie zunächst ganz abgemagert war. Sie lebte laut Pflegestelle in einem völlig zerstörten Sofa, da sie nur dort weder von den Freiern noch von dem sehr wehrhaften anderen Kater malträtiert wurde...
Mittlerweile lebt sie seit Anfang Februar bei uns (Wohnungshaltung, allein, anders sollte sie nicht vermittelt werden, was mir auch neu ist), hat sich total erholt, ist schmusig, hat schön zugenommen, glänzendes Fell und ist so lieb, haut oder beißt NIEMALS und hat nur noch vor wenigen Dingen Angst. Gut, sie ist etwas schreckhafter als andere Katzen (manchmal erschreckt sie selbst vor viel Kohlensäure im Glas, Kartons findet sie gruselig :eusa_think: und schnelle Bewegungen findet sie auch doof etc.), aber ich frage mich langsam, ob ich der erstarkten Maus nicht doch noch einen langsamen, schonenden Vergesellschaftungsversuch zumuten sollte? Sie zeigt in der letzten Zeit deutliche Anzeichen von Langeweile (maunzt mich lautstark an und weiß offensichtlich selbst nicht, was sie will, rennt durch die Wohnung etc.; sie hat verschiedene Kratzbäume, ich baue ihr Fummelbretter, sie ist nie länger als 3 Stunden allein und wird "bespielt")... Was meint ihr, wäre das sinnvoll oder in diesem Einzelfall eher kontraproduktiv? Wenn ersteres, wie sollte ich vorgehen? Ist es üblich, eine Katze auf Probe zu adoptieren? Ich hätte echt Angst davor, da sie bei damaligen Versuchen entgegen ihres eigentlichen Charakters extrem aggressiv geworden sein muss, würde es unter Anleitung aber ggf. wagen...
Über ein paar Meinungen würde ich mich freuen, gebe auch gern noch weitere Infos, falls das hilft. Vielleicht das noch: Wir leben auf 75m² mit gesichertem Balkon.
Vielen lieben Dank im Voraus...!!!
