Verhaltensveränderung (nach Vergesellschaftung)

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  • Verhaltensveränderung (nach Vergesellschaftung) Beitrag #1
Keksi_

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Hallo meine Lieben :)

Ich habe nun für meinen Bobo eine kleine Freundin gekauft. Früher hat Bobo in einem 210x210 cm Gehege + großem Käfig gelebt. Mittlerweile wohnen beide in meinem Zimmer und haben jede Menge Platz zum Spielen und Toben. Bobo war immer richtig zahm und hat nie einer Fliege was zu leide getan. Er hat super gerne gekuschelt und sich streicheln lassen. Er war stubenrein und hat sogar auf seinen Namen gehört. Nur Hochheben mochte er noch nie. Jetzt wo er frei rumlaufen kann und so weiter zwickt er mich ständig (und das gar nicht so leicht) und klopft ständig und fühlt sich von mir genervt. Er buddelt an meinem Hosenbein und beißt mir das Shirt kaputt. Da hab ich ihm kleine bis große Stöcker gekauft, weil ich dachte er will unbedingt nagen. Während er die Stöcker komplett ignoriert zerfrisst er meine Tapete und hat sogar was davon verschluckt. Jetzt habe ich meine halbe Tapete abgerissen. Köttel verliert er durchs ganze Zimmer, Pipi machen sie Gott sei Dank im Käfig (YES!) Irgendwie auf irgendwas hören? Nö!

An sich ist das alles überhaupt nicht schlimm, er ist kein Kuscheltier und das weiß ich auch :) Ich frage mich nur, ob ich irgendetwas falsch mache oder ob das normal ist, da er jetzt wieder ein normales Kaninchen sein kann.

Nur das Zwicken, das würde ich gerne "abtrainieren" - habt ihr da Erfahrungen?

Vor allem nimmt Fienchen (die Kleine :) ) ihn sich total als Vorbild und fängt jetzt auch an mich zu zwicken. Gestern Nach kam sie das erste Mal zu mir ins Bettchen und zack! "AUA" - total doll in den Zeh gebissen! :'D An sich witzig, aber nicht schön :c
 
  • Verhaltensveränderung (nach Vergesellschaftung) Beitrag #2
Also für mich hört sich das nach einem Kaninchen an, das endlich wieder ein Kaninchen sein darf. Bestes Beispiel habe ich hier. Glen, mein 3ter, ließ sich im alten Zuhause alles gefallen, war kuschelig etc. Nun ist er scheu und kommt nur ab und an mal zum streicheln ;) in den Zeh beißt er übrigens auch mit Vorliebe ;) ich sage dann laut "aua" und er dackelt davon. Nur es bringt nix :roll: Vielleicht hat da ja jemand noch einen Rat
 
  • Verhaltensveränderung (nach Vergesellschaftung) Beitrag #3
Da bin ich aber froh :) Ich dachte vielleicht passt ihm irgendwas nicht :D
Das mit dem "aua" versuche ich auch schon eine Weile, aber bringt bei ihm auch nichts... Hab auch mal was gelesen von wegen "die Rangordnung festlegen", indem man den Kopf des Kaninchens vorsichtig runter drückt, aber an dieser Methode zweifle ich stark...

Ein paar alternative Lösungsvorschläge wären ganz schön :)
 
  • Verhaltensveränderung (nach Vergesellschaftung) Beitrag #4
Hallo nochmal!

Ich grabe diesen Beitrag nochmal aus, weil mein Bobo sich momentan RICHTIG komisch verhält.

Wie oben schon beschrieben ist mein Bobo wieder ein Kaninchen geworden, nachdem ich ihm seine kleine Freundin gekauft habe. Allerdings wird sein Verhalten immer schlimmer.

Er hat einfach immer Angst. Wirklich immer. Die erste Zeit als ich an dem Gehehe vorbei gegangen bin (ja, mittlerweile ist es ein "Gehege", denn Fienchen hat es auf mein Bett geschafft und irgendwie fand ich das nicht so toll, wenn sie mir mitten in der Nacht mit vollspeed über den Kopf gerast ist :D) rannte er in den Käfig (also das Klo), in das Häuschen und atmete wie wild. Seine Augen waren weit aufgerissen und er brauchte ewig um sich zu beruhigen. Seit dem letzten Tierarztbesuch (am 28.08.2015) ist das alles nochmal schlimmer geworden. Anfassen lässt er sich so gut wie gar nicht mehr. Er frisst schlechter. Und heute ist dann etwas ganz fruchtbares passiert: ich habe den Beutel aus meinem Mülleimer ausgewechselt und der neue Beutel hat etwas laut geraschelt und Bobo ist richtig ausgerastet. Er rannte wie ein Irrer durch das Gehege, die Augen weit aufgerissen und immer und immer wieder mit dem Kopf gegen die Gitterelemete. Fienchen hat er mit seiner Panik angesteckt, diese zuerst mit dem Köpfchen gegen den Aufgang zum Käfig und dann schnell dadrunter. Zuerst habe ich aus Reflex laut "Bobo!" gerufen, bis mir eingefallen ist, dass sich meine Panik ja auf ihn überträgt. Ich habe versucht ganz ruhig zu bleiben, aber ich habe am ganzen Körper gezittert. Ich hab versucht in das Gehege zu steigen, Bobo in vollspeed in den Käfig, gegen alles gegen gerannt und ins Haus verzogen. Ich habe ihn dann mit Fienchen in den Käfig gesperrt um mein Zimmer fertig aufzuräumen (ich weiß, dass das bestimmt falsch war, aber ich wusste wirklich nicht wohin mit mir). Ich bin dann nochmal raus, hab ihnen ein paar Erbsenflocken gegeben, die beide allerdings links liegen gelassen haben. Hab auf Bobo eingeredet und ihn ein bisschen über das Köpfchen gestreichelt, um zu gucken ob alles ok ist (verletzt scheint zum Glück niemand). Jetzt wo ich sie wieder an das Gehege "angekoppelt" habe liegt Bobo mit ganz weit aufgerissenen Augen im Käfig und atmet wie verrückt. Zum Glück hat er schon wieder ein bisschen gegessen, aber immer nur dann, wenn ich es ihm hin halte. Ich sitze so alle halbe Stunde da und halte ihm Futter unter die Nase bis er nichts mehr nimmt.

Können Kaninchen Panikattacken haben? Warum hat er ständig diese Angst? Früher haben ihn diese Geräusche nicht gestört. Zum Käfig sauber machen hab ich auch eine Tüte, die will er immer unbedingt anknabbern, obwohl die ja genauso raschelt. Meine Mutter fragt auch, ob es vielleicht sein kann, dass Fienchen ihn immer unterdrückt (also sie macht ihm halt klar, wer der Boss ist - und das nicht mal sehr schlimm, nur hier und da mal durchs Gehege jagen). Sie ist auch noch sehr wild und verspielt, er überhaupt nicht und manchmal tanzt sie ihm buchstäbdlich auf der Nase rum ... :D Also hopst auf ihn drauf wenn er schläft etc.

Können das alles schlchte Erfahrungen gewesen sein, weswegen er jetzt so ängstlich ist?

Ich würde mich über eine Antwort wirklich sehr freuen, denn ich mache mir wirklich große Sorgen :?
 
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