- Hund weggeben? Was denkt ihr? Beitrag #21
lucian
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Mich stimmt das Thema hier wirklich traurig und wütend. Und zwar aufgrund der Reaktionen die hier kommen.
Wenn die TE eh schon am Boden liegt, muss man da noch dermaßen mit den Holzhammer drauf rumschlagen? Ist das wirklich notwendig? Ich glaube nicht! Damit ist niemandem geholfen, dem Hund am wenigsten. Die TE weiß selbst, dass die Situation alles andere als optimal ist, genau deswegen setzt sie sich ja mit dem Thema auseinander. Da muss man nicht noch mit dem Knüppel ran und ihr ein noch schlechteres Gewissen machen, als sie es ohnehin schon hat.
Einfach mal ein bisschen in den anderen hineinversetzen und überlegen, wie die eigenen Postings beim Gegenüber ankommen.
Jeder hat eine andere Lebensvorstellung. Die einen gehen halt viel unter Menschen, die anderen nicht. Ich gehöre auch eher zur letzteren Gruppe, gehe selten Party machen etc. Deswegen maße ich es mir aber noch lange nicht an, andere und ihren Lebensstil zu verurteilen. Umgekehrt würde es mir genauso wenig gefallen, wenn mich jemand aufgrund meines eher ruhigen Lebens verurteilen wurde. Wer hat nicht schon mal Sätze gehört wie "Man muss doch aber leben/ feiern wenn man jung ist/ auf Reisen gehen/ was weiß ich". Und ich denke hier wurden auch schon viele Leute verurteilt, weil sie so viele "Viecher" haben.
Einfach mal an die eigenen Nase fassen und überlegen, bevor man drauf haut.
Danke!
@Seifenspenderin
Ich finde die momentane Situation schade. Sowohl für dich als auch den Hund. Insofern finde ich es gut und auch mutig, dass du dich mit dem Thema einer möglichen Abgabe auseinandersetzt.
Das Leben entwickelt sich nun mal oft anders, als man es vorher gedacht hat. Man selbst entwickelt sich auch weiter. Deswegen empfinde ich es auch als schwierig, Kinder/ Teenagern Haustiere zu erlauben, wenn deren Verbleib nicht abschließend geklärt ist. Meiner Meinung nach hätten deine Eltern dir den Hund nicht erlauben dürfen, zumindest nicht ohne selbst bereit zu sein, dass Tier zu übernehmen.
Du warst 17, Minderjährig und hast noch zu Hause gewohnt. Natürlich warst du kein kleines Kind mehr. Aber deine Eltern hätten wissen müssen, dass sich dein Leben in diese Richtung entwickeln könnte und hätten sich dementsprechend damit auseinander setzten sollen. Als Eltern muss man meiner Meinung nach dazu in der Lage sein, auch bei seinem fast erwachsenen Kind bei solch großen Entscheidungen "nein" zu sagen.
Nun weiß ich natürlich nicht, wie es damals bei der Anschaffung des Hundes genau war, deswegen kann man meine Meinung dahingehend natürlich nur bedingt auf deine Situation beziehen. Was ich geschildert habe ist meine ganz allgemeine Meinung zu dem Thema.
Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und es gilt, eine Lösung zu finden.
Ein paar Dinge wurden schon vorgeschlagen.
Ich hab zwar selbst keinen Hund, hatte aber Anfang des Jahres eine Auszubildende bei mir in der Abteilung, die ebenfalls während ihres Dualem Studiums sich weiterhin um ihren Hund gekümmert hat. Während der Theoriephase hat sie sich extra eine eigenen Wohnung außerhalb des Campus gemietet, weil auf eben diesem keine Haustiere erlaubt sind. Sie hat nach dem Unterricht viel Zeit mit ihrem Hund verbracht, dadurch blieb ihr Sozialleben natürlich im Vergleich zu ihren Kommilitonen etwas auf der Strecke. Sie hat aber genug Mitstudenten die sehr gerne auch Zeit mit einem Hund verbringen, so dass dieser eben auch mit kann, wenn sie unterwegs sind. Vielleicht sind deine Freunde da ja ähnlich?
Während der Praxisphase bringt sie ihren Hund morgens in eine Hundepension und holt ihn nachmittags ab. Der Hund ist nicht allein, wird beschäftigt und kommt eben nicht zu kurz, auch wenn es bei ihr mal sehr stressig ist.
Es kann also durchaus funktionieren.
Du musst jetzt erst einmal für dich klären, ob du bereit bist, Kompromisse für deinen Hund einzugehen oder ob dies für dich ebenfalls einen schwer hinnehmbare Einschränkung im Leben ist.
Trifft letzteres zu, solltest du den Hund meiner Meinung nach in ein neues zu Hause vermitteln. Sprich doch noch mal mit deinen Eltern über das Thema, frag sie, warum sie den Hund nicht komplett übernehmen möchten. Vielleicht findet sich ja auch dort ein Lösung.
Wenn die TE eh schon am Boden liegt, muss man da noch dermaßen mit den Holzhammer drauf rumschlagen? Ist das wirklich notwendig? Ich glaube nicht! Damit ist niemandem geholfen, dem Hund am wenigsten. Die TE weiß selbst, dass die Situation alles andere als optimal ist, genau deswegen setzt sie sich ja mit dem Thema auseinander. Da muss man nicht noch mit dem Knüppel ran und ihr ein noch schlechteres Gewissen machen, als sie es ohnehin schon hat.
Einfach mal ein bisschen in den anderen hineinversetzen und überlegen, wie die eigenen Postings beim Gegenüber ankommen.
Jeder hat eine andere Lebensvorstellung. Die einen gehen halt viel unter Menschen, die anderen nicht. Ich gehöre auch eher zur letzteren Gruppe, gehe selten Party machen etc. Deswegen maße ich es mir aber noch lange nicht an, andere und ihren Lebensstil zu verurteilen. Umgekehrt würde es mir genauso wenig gefallen, wenn mich jemand aufgrund meines eher ruhigen Lebens verurteilen wurde. Wer hat nicht schon mal Sätze gehört wie "Man muss doch aber leben/ feiern wenn man jung ist/ auf Reisen gehen/ was weiß ich". Und ich denke hier wurden auch schon viele Leute verurteilt, weil sie so viele "Viecher" haben.
Einfach mal an die eigenen Nase fassen und überlegen, bevor man drauf haut.
Danke!
@Seifenspenderin
Ich finde die momentane Situation schade. Sowohl für dich als auch den Hund. Insofern finde ich es gut und auch mutig, dass du dich mit dem Thema einer möglichen Abgabe auseinandersetzt.
Das Leben entwickelt sich nun mal oft anders, als man es vorher gedacht hat. Man selbst entwickelt sich auch weiter. Deswegen empfinde ich es auch als schwierig, Kinder/ Teenagern Haustiere zu erlauben, wenn deren Verbleib nicht abschließend geklärt ist. Meiner Meinung nach hätten deine Eltern dir den Hund nicht erlauben dürfen, zumindest nicht ohne selbst bereit zu sein, dass Tier zu übernehmen.
Du warst 17, Minderjährig und hast noch zu Hause gewohnt. Natürlich warst du kein kleines Kind mehr. Aber deine Eltern hätten wissen müssen, dass sich dein Leben in diese Richtung entwickeln könnte und hätten sich dementsprechend damit auseinander setzten sollen. Als Eltern muss man meiner Meinung nach dazu in der Lage sein, auch bei seinem fast erwachsenen Kind bei solch großen Entscheidungen "nein" zu sagen.
Nun weiß ich natürlich nicht, wie es damals bei der Anschaffung des Hundes genau war, deswegen kann man meine Meinung dahingehend natürlich nur bedingt auf deine Situation beziehen. Was ich geschildert habe ist meine ganz allgemeine Meinung zu dem Thema.
Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und es gilt, eine Lösung zu finden.
Ein paar Dinge wurden schon vorgeschlagen.
Ich hab zwar selbst keinen Hund, hatte aber Anfang des Jahres eine Auszubildende bei mir in der Abteilung, die ebenfalls während ihres Dualem Studiums sich weiterhin um ihren Hund gekümmert hat. Während der Theoriephase hat sie sich extra eine eigenen Wohnung außerhalb des Campus gemietet, weil auf eben diesem keine Haustiere erlaubt sind. Sie hat nach dem Unterricht viel Zeit mit ihrem Hund verbracht, dadurch blieb ihr Sozialleben natürlich im Vergleich zu ihren Kommilitonen etwas auf der Strecke. Sie hat aber genug Mitstudenten die sehr gerne auch Zeit mit einem Hund verbringen, so dass dieser eben auch mit kann, wenn sie unterwegs sind. Vielleicht sind deine Freunde da ja ähnlich?
Während der Praxisphase bringt sie ihren Hund morgens in eine Hundepension und holt ihn nachmittags ab. Der Hund ist nicht allein, wird beschäftigt und kommt eben nicht zu kurz, auch wenn es bei ihr mal sehr stressig ist.
Es kann also durchaus funktionieren.
Du musst jetzt erst einmal für dich klären, ob du bereit bist, Kompromisse für deinen Hund einzugehen oder ob dies für dich ebenfalls einen schwer hinnehmbare Einschränkung im Leben ist.
Trifft letzteres zu, solltest du den Hund meiner Meinung nach in ein neues zu Hause vermitteln. Sprich doch noch mal mit deinen Eltern über das Thema, frag sie, warum sie den Hund nicht komplett übernehmen möchten. Vielleicht findet sich ja auch dort ein Lösung.