Anfängerin braucht Infos

Diskutiere Anfängerin braucht Infos im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, Alles steht in den Startlöchern. Ich habe im Tierheim einen Hund gefunden und lerne ihn jetzt besser kennen. Wenn alles gut geht...
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #1
WuselWiesel

WuselWiesel

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Hallo zusammen,

Alles steht in den Startlöchern. Ich habe im Tierheim einen Hund gefunden und lerne ihn jetzt besser kennen. Wenn alles gut geht, zieht er bald bei mir ein.

Ich lese mich zur Zeit fanatisch in Erziehungstipps und Spielideen ein. Beim Futter habe ich allerdings große Schwierigkeiten. Die Kleine ist ein aufgeweckter Chihuahua-Pinscher-Mix (da will man eigentlich einen mindestens mittelgroßen Hund und dann verliebt man sich... Wie das Leben so spielt...) und sie wiegt zarte 4,5 kg.
Aufgrund ihrer Größe und dem Gewicht habe ich noch mehr Angst, in Sachen Ernährung grobe Fehler zu machen, die sich sofort auf den kleinen Organismus auswirken. Schokolade und so weiter sind schon hundesicher verstaut.

Trockenfutter, Nassfutter, selber kochen, Barf... ich bin völlig überfordert. Und wie viel wovon bei mittlerer Aktivität (gut 2 Stunden Auslauf plus Beschäftigung zu Hause)? Gibt es irgendwo eine Seite oder sogar einen Forumsbeitrag, bei dem die wichtigsten Infos zusammengefasst sind? Ich habe gelesen, dass man bei Fertigfutter immer wechseln soll zwischen Nass- und Trockenfutter. Stimmt das? Ich kenne einige Hundebesitzer, die ihren Hunden reines Trockenfutter geben. Ist das "ungesund"?

Wahrscheinlich gibt es irgendwo schon einen Thread darüber, allerdings habe ich nichts gefunden. Ich bitte da schon mal um Verzeihung, falls ich hier etwas wiederhole. Ich bin mir auch bewusst, dass es da keine Patentlösung gibt, allerdings bin ich mittlerweile einfach nur noch durcheinander bei den vielen Informationen. Wenn es irgendwo eine übersichtliche Seite/ Thread gibt, würde ich mich wahnsinnig darüber freuen...

Oder meint ihr, dass es vielleicht am Besten ist, den Tierarzt zu fragen? Bei fressnapf wird man ja wahrscheinlich auch nur verkaufsfördernd beraten...

Beste Grüße
WuselWiesel
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #2
Trockenfutter, Nassfutter, selber kochen, Barf... ich bin völlig überfordert. Und wie viel wovon bei mittlerer Aktivität (gut 2 Stunden Auslauf plus Beschäftigung zu Hause)? Gibt es irgendwo eine Seite oder sogar einen Forumsbeitrag, bei dem die wichtigsten Infos zusammengefasst sind? Ich habe gelesen, dass man bei Fertigfutter immer wechseln soll zwischen Nass- und Trockenfutter. Stimmt das? Ich kenne einige Hundebesitzer, die ihren Hunden reines Trockenfutter geben. Ist das "ungesund"?
Erstmal solltest du dich um das "was" kümmern - wie viel, kann man hinterher schauen. Du könntest dir diesen Thread einmal durchlesen:

Sehr interessant auch:

Es gibt hochwertiges Fertigfutter - und hochwertiges Fertigfutter ist mMn immer besser, als halbherziges BARFen oder selbstkochen. ;) Eigentlich ist "Hunde füttern" nicht so kompliziert, wie es scheint. Wenn man es einfach haben möchte, so wie ich, liest man sich ein bisschen in das Thema ein und sucht dementsprechend ein Futter aus dem Futterdschungel, was der Hund verträgt und wo das Gewissen nicht aufschreit. Kriterien setzt da jeder anders, der eine will Bio, der andere möglichst viel Fleisch, der nächste kein Weizen, etc.

Wer ein bisschen mehr Zeit investieren will, liest sich tief in die Materie ein, berechnet die Bedarfswerte seines Hundes und sucht sich dann die Nahrungsbestandteile zusammen und bereitet es zu. Dafür sollte man aber mehr, als einen Online-Rechner bedienen können/wollen - für mein Verständnis zumindest. Sollte ich jemals BARFen wollen, würde ich mir erstmal den Meyer/Zentek durchlesen.

Eigentlich sagt man, man soll Trocken- und Nassfutter nicht zusammenfüttern (wie sinnig das ist, ist ne andere Frage...) - also du musst auf keinen Fall immer zwischen Trocken- und Nassfutter wechseln. Wenn der Hund es verträgt, stört es aber auch nicht.

Ich finde Nassfutter sehr viel natürlicher als Trockenfutter. Es ist abgefülltes Fleisch, Gemüse, Kohlenhydrate, enthält noch viel Flüssigkeit (wie es im Fleisch normalerweise auch vorkommt), es ist weich und kommt täglich frisch aus der Dose ;), statt wochenlang aus einem Sack. Für die Verdauung von Trockenfutter muss dem Organismus wahnsinnig viel Wasser zusätzlich zugeführt werden - die Frage ist, ob die Hunde ausreichend trinken oder ob es nicht doch zu Nierenschäden etc. kommt, weil der Hund quasi langsam (wenn, dann über Jahre und Jahrzehnte) "ausgetrocknet" wird.

Ich füttere quer durch die Bank alles, was mir so zwischen die Finger kommt. :p Nassfutter, auch mal ein Sack Trockenfutter, Essensreste, mal ein Stück Fleisch/fleischigen Knochen, usw. - ich finde Abwechslung wichtig, ich will nämlich keine kleinen Mimosen haben, sondern robuste Hunde, die auch mal nen Futterwechsel mitmachen ohne drei Tage Durchfall. So haben meine Hunde nen Saumagen. Hauptsächlich gibt es hier Nassfutter mit einem sehr hohen Fleischanteil (oder Reinfleischdosen) und dazu Flocken und bzw. oder Nudeln/Reis/Kartoffeln/Gemüse...

Oder meint ihr, dass es vielleicht am Besten ist, den Tierarzt zu fragen?
Nein. Besser nicht. ;) Die Tierärzte haben oft auch Verträge mit den "großen" Futtermittelriesen, welche nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #3
Vielen Dank für deine Antwort. Das hat mir schon ein wenig die Sorgen genommen. Mit dem "Abhärten" hast du natürlich recht. Ich habe eine Freundin, die sich immer sehr viele Gedanken mcht um die Ernährung ihres Hundes, allerdings ist er schon alt und nicht mehr der gesündeste, deshalb macht sie sich noch mehr Sorgen und steckt mich ein wenig damit an... Sie barft seit einigen Jahren und kommt gut damit zurecht. Ich weiß allerdings nicht, ob das für mich infrage käme. Wahrscheinlich ist das mit dem "Querbeet-Füttern" gar nicht verkehrt. Wir hatten in der Familie immer mindestens mittelgroße Hunde, da hat sich niemand Gedanken gemacht, meine Großeltern waren auch immer der Meinung, dass Torte gut ist für den Hund... Ihm schmeckt's ja und er mag sein anderes Futter gar nicht. :eusa_doh: Ähäm. Mittlerweile haben wir sie aber davon abbringen können.
Trotzdem denke ich ja immer, dass so ein kleiner Hund nicht so viel "Müll" verträgt. Mal sehen. Vielleicht nehme ich auch erst mal das Futter, was die Kleine im Tierheim bekommen hat und steige dann um, wenn ich etwas mehr weiß.
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #4
Wieso sollte ein kleiner Hund weniger "Müll" vertragen als ein großer Hund? Hund ist Hund. Ständig Torte ist sicher nicht "gut", aber das ist bei uns Menschen auch nicht anders... :eusa_shhh:
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #5
Naja, ich denke da an der berühmte Stück Schokolade... einem Neufundländer macht das eine Stück wahrscheinlich weniger aus als einen Chihuahua. Dass ein großer Hund genau so gesundes Futter braucht, ist mir klar. Ich denke nur an mögliche gröbere Fehler bei der Fütterung.
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #6
An einem STÜCK Schokolade stirbt auch ein Chihuahua nicht. Bei ner Tafel Bitterschoki mag das anders aussehen. Aber du suchst ja ein Hundefutter und keine Möglichkeit deinen Hund zu vergiften. ;)

Das wird schon, mach dir mal nicht so nen Kopf.
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #7
ich bin mal gespannt, was als erstes in den Napf kommt... Bei Fressnapf wird es hoffentlich irgendwas anständiges geben... Schätze, ich werde da Stunden verbringen und die Inhaltstoffe studieren.:D Mal sehen. Aaah. Kopf aus...
 
  • Anfängerin braucht Infos Beitrag #8
Und? Ist sie schon da? Die Mischung hört sich toll an.
Wir füttern Trofu, Nafu & frisch im Wechsel - je nachdem, wie es rein passt. Denke, ist wie bei den Menschen: Immer nur TK-Pizza ist bäh... aber ab und an schmeckt auch die.
 
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