- Zoogeschäfte doch nicht mehr so miserabel? Beitrag #1
SoylentGreen
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Hallo!
Da ich regelmäßig in ein Zoogeschäft gehe, dass auch übliche Kleintiere verkauft, nehme ich mir natürlich auch hin und wieder mal die Freiheit die Tiere zu beobachten und die Einrichtung zu beurteilen.
Was mir aufgefallen ist, ist, dass besonders bei den größeren Tieren, ein Aufwand um Aufklärung betrieben wird. Es werden z.B. kastrierte Meerschweinchenböcke verkauft, an diversen Gehegen hängen Infoblätter mit aktuellen tierschutzkonformen Informationen.
Da ich am ehesten bei den Rennern Bescheid wusste, habe ich mir das Infoblatt einfach mal zu Gemüte geführt und muss sagen: Da steht definitiv kein Mist drin!
Das Gehege der Renner war anständig eingerichtet. Klar keine megatiefe Streu, aber schließlich sollen die Tiere ja auch präsentiert werden. Da ist mir ein Tierheim schon deutlich negativer aufgefallen.
Was mir lediglich bei sämtlichen Kleinnagern nicht passte, waren die winzigen Laufräder. Alle Tiere wirkten soweit gesund und munter.
Alle Tiere außer die Mäuse (Farbis und Albino) waren nach Geschlechtern getrennt. Bei den Mäusen hing sogar extra ein Schild dran, dass davor warnte, dass die Mäuse bereits trächtig sein könnten (na immerhin das...). Hab ich nicht ganz verstanden warum man die nicht trennen kann...? Sieht man das so schlecht?
Degus standen auch zum Verkauf. Da ich mich spontan für die Kleinen interessierte, dachte ich, lasse ich mich doch einfach mal von einer Verkäuferin zu der Haltung der Tiere beraten. Die Verkäuferin hat einmal angesprochen bei Christi Geburt angefangen und endete im Jahre 2015... ehrlich? So umfangreich hat mich kein einziger Züchter bei dem ich war beraten!! Zudem sehe ich hier den Vorteil: Wenn ich frage habe, latsche ich einfach wieder in den Laden. Sämtliche Züchter haben mir trotz abgenommenen Versprechen nie zur Seite gestanden bei Fragen. Die hätte ich grundsätzlich fragen können, ob die Maus bei 180 oder 210 Grad gebacken besser schmeckt und hätte trotzdem nie ne Antwort gekriegt...
Na ja die Angestellte im Zogeschäft hat mir noch nen Flyer mitgegeben auf dem nach Internetrecherche zumindestens nur sinnvolle, korrekte Dinge stehen - da steht sogar drauf, dass die Tiere nicht für Kinder geeignet wären...
Die Angestellte hat sogar rausgehauen, dass die Degus erst gegen Milben behandelt worden seien. Zudem plauderte sie auch ein wenig über den Züchter der Tiere. Ehrlichkeit, die mir schon mal imponiert.
Mitgenommen habe ich die Tiere natürlich trotzdem nicht. Aber ich bin mir unsicher geworden, ob Zoogeschäfte wirklich immer noch sooo schlecht sind. Gerade wenn ich sie im Vergleich zu Züchtern betrachte, bei denen ich bisher auch nur das Gefühl hatte es ist denen sch...egal wo die Viecher hingehen. Niemand hat mich je nach dem Gehege gefragt, in das die Kleinen kämen, wenn sie zu mir kommen. Ich hätte theoretisch auch den Backofen herrichten können... Obwohl alle stets auf ihren Homepages und bla betonten, dass es ihnen so furchtbar wichtig wäre zu wissen wo die Tiere landen... von wegen... geht denen doch auch nur ums Geld...
Nun ja:
Wie seht ihr das? Wie schaut es in den Zoogeschäften bei euch um die Ecke aus? Hat auch dort zumindestens ein bisschen ein Umdenken stattgefunden?
Ich kann mich aus Kindertagen noch an eklige Muckelbuden erinnern die mit Tieren vollgestopft waren, ob halb tot oder noch bisschen lebendig... und die Aufklärung bestand daraus möglichst viel Scheiß neben dem Tier nohj mit zu verkaufn. Ich muss sagen, mir kommt es in den heutigen Zoogeschäfte wirklich nicht mehr so schlimm vor.
Da ich regelmäßig in ein Zoogeschäft gehe, dass auch übliche Kleintiere verkauft, nehme ich mir natürlich auch hin und wieder mal die Freiheit die Tiere zu beobachten und die Einrichtung zu beurteilen.
Was mir aufgefallen ist, ist, dass besonders bei den größeren Tieren, ein Aufwand um Aufklärung betrieben wird. Es werden z.B. kastrierte Meerschweinchenböcke verkauft, an diversen Gehegen hängen Infoblätter mit aktuellen tierschutzkonformen Informationen.
Da ich am ehesten bei den Rennern Bescheid wusste, habe ich mir das Infoblatt einfach mal zu Gemüte geführt und muss sagen: Da steht definitiv kein Mist drin!
Das Gehege der Renner war anständig eingerichtet. Klar keine megatiefe Streu, aber schließlich sollen die Tiere ja auch präsentiert werden. Da ist mir ein Tierheim schon deutlich negativer aufgefallen.
Was mir lediglich bei sämtlichen Kleinnagern nicht passte, waren die winzigen Laufräder. Alle Tiere wirkten soweit gesund und munter.
Alle Tiere außer die Mäuse (Farbis und Albino) waren nach Geschlechtern getrennt. Bei den Mäusen hing sogar extra ein Schild dran, dass davor warnte, dass die Mäuse bereits trächtig sein könnten (na immerhin das...). Hab ich nicht ganz verstanden warum man die nicht trennen kann...? Sieht man das so schlecht?
Degus standen auch zum Verkauf. Da ich mich spontan für die Kleinen interessierte, dachte ich, lasse ich mich doch einfach mal von einer Verkäuferin zu der Haltung der Tiere beraten. Die Verkäuferin hat einmal angesprochen bei Christi Geburt angefangen und endete im Jahre 2015... ehrlich? So umfangreich hat mich kein einziger Züchter bei dem ich war beraten!! Zudem sehe ich hier den Vorteil: Wenn ich frage habe, latsche ich einfach wieder in den Laden. Sämtliche Züchter haben mir trotz abgenommenen Versprechen nie zur Seite gestanden bei Fragen. Die hätte ich grundsätzlich fragen können, ob die Maus bei 180 oder 210 Grad gebacken besser schmeckt und hätte trotzdem nie ne Antwort gekriegt...
Na ja die Angestellte im Zogeschäft hat mir noch nen Flyer mitgegeben auf dem nach Internetrecherche zumindestens nur sinnvolle, korrekte Dinge stehen - da steht sogar drauf, dass die Tiere nicht für Kinder geeignet wären...
Die Angestellte hat sogar rausgehauen, dass die Degus erst gegen Milben behandelt worden seien. Zudem plauderte sie auch ein wenig über den Züchter der Tiere. Ehrlichkeit, die mir schon mal imponiert.
Mitgenommen habe ich die Tiere natürlich trotzdem nicht. Aber ich bin mir unsicher geworden, ob Zoogeschäfte wirklich immer noch sooo schlecht sind. Gerade wenn ich sie im Vergleich zu Züchtern betrachte, bei denen ich bisher auch nur das Gefühl hatte es ist denen sch...egal wo die Viecher hingehen. Niemand hat mich je nach dem Gehege gefragt, in das die Kleinen kämen, wenn sie zu mir kommen. Ich hätte theoretisch auch den Backofen herrichten können... Obwohl alle stets auf ihren Homepages und bla betonten, dass es ihnen so furchtbar wichtig wäre zu wissen wo die Tiere landen... von wegen... geht denen doch auch nur ums Geld...
Nun ja:
Wie seht ihr das? Wie schaut es in den Zoogeschäften bei euch um die Ecke aus? Hat auch dort zumindestens ein bisschen ein Umdenken stattgefunden?
Ich kann mich aus Kindertagen noch an eklige Muckelbuden erinnern die mit Tieren vollgestopft waren, ob halb tot oder noch bisschen lebendig... und die Aufklärung bestand daraus möglichst viel Scheiß neben dem Tier nohj mit zu verkaufn. Ich muss sagen, mir kommt es in den heutigen Zoogeschäfte wirklich nicht mehr so schlimm vor.