- Erfahrung mit Coronavirus & Kastra bei Katzen? Beitrag #1
Lola_Kola
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Hallo liebe Foris,
warum ich mich an euch wende ist folgender:
Wie vllt. einige aus meinen Beiträgen mitbekommen haben, haben wir 2 Katzenmädchen, in paar Wochen volle 6 Monate alt, noch nicht kastriert aber bald, sofern alles gut geht. Beide kamen mit 12/13 Wochen zu uns (man weiß nur den Monat der Geburt, nicht den Tag), wir füttern Nafu Cats Fine Food Geflügel + Rind u. Ente. Kein Trofu, nur hin und wieder als Leckerli (1-2 mal in 2 bzw. 3 Wochen). Sind keine Freigänger, haben aber genug Fenster um ihre voyeuristische Ader auszuleben, haben genug Rückzugsmöglichkeiten, etliche Kratzbäume usw.
Sie hatten/haben beide - nicht durchgehend, aber immer mal wieder recht weichen Kot abgesetzt was uns dazu veranlasste zum TA zu fahren um einen Komplettcheckup durchzuführen, wobei dieser TA nun unser dritter wäre, bei dem davor fühlten wir uns nicht wirklich gut aufgehoben. Untersucht wurden Kot, Blut, Labor (Bakterien) - also das wirklich komplette Programm bei beiden. Am selben Tag hatten wir das Kotergebnis - Giardien.
Wir haben Panacur bekommen, 5 Tage nehmen, 10 Tage Pause, dann wieder 5 Tage nehmen und dann wieder Kotprobe. Beide Mädis reagieren gut auf das Mittel, anfangs noch etwas weicher Kot aber vermehrt Würstchen im Kisterl was uns sehr, sehr gefreut hat und nach wie vor sehr freut!
Bei der selben Untersuchung konnte die TÄ bei einer der beiden (Coco) beim Abhören ein Geräusch am Herzen feststellen. Am 18.1. findet hier noch mal eine Untersuchung bzw. eine Abhörung statt. TA meinte das passiert wenn Kitten wachsen, das manche Körperteile nicht ganz mitkommen aber meistens wächst sich das wieder aus. Falls nicht wird ein Termin bei der Kardiologin gemacht - das passiert Ende Jänner die sich die Kleine bzw. ihr Herz dann mal genauer ansehen wird. Erst dann können wir die Kastration angehen.
Soweit sogut. Heute telefonierten wir mit der TÄ bezüglich der restlichen Werte weil die Befunde heute angekommen sind. Coco hat eine leichte Erhöhung der Nierenwerte, nicht besorgniserregend aber man sollte beim nächsten Besuch eine Harnprobe mitnehmen, sicher ist sicher und das machen wir auf jeden Fall. Bei Izzy sind leicht entzündete Werte festgestellt worden, genauere Infos erfahren wir aber erst morgen da wir nochmal bei der TÄ vorbei schauen um alles noch mal genauer zu besprechen und gegebenenfalls einen Therapieplan für Izzy zu bekommen.
Was ebenfalls festgestellt wurde - und aus diesem Grund wende ich mich an euch - sie sind beide positiv betreffend Coronavirus. Wie hoch der Coronatiter ist erfahre ich, denke ich, morgen. Ich war da erstmal etwas baff bzw. musste mich mal kurz hinsetzen als ich diesbezüglich etwas recherchierte. Wir möchten/wollen bzw. wollten die Katzen in den nächsten Wochen kastrieren lassen.
Meine Frage ist nun - kann man das machen obwohl die Kastra ja durchaus Stress auslöst und das wiederum das Virus mutieren lassen kann? Soweit ich gelesen habe kann sich jegliche Art von Stress sehr scheußlich auf das Imunsystem auswirken und das Virus mutieren lassen. Wobei nur ein geringer Prozentsatz der Katzen tatsächlich an FIP erkrankt, hierzu betrachte man auch die Erbanlagen. Diese wiederum kennen wir leider von beiden nicht. Sonst sind die Katzen recht aufgeweckt, spielen viel, toben viel (auch mit uns *g*), haben einen gesunden Appetit.
Wir lieben diese Katzen bis zum Mond und zurück, sowohl mein Mann als auch ich haben eine besondere Beziehung zu beiden aufgebaut. Unsere ganz erste Katze - Lola - starb an einer Pilzinfektion in den Atemwegen und wir sind was das betrifft noch nicht gänzlich drüber hinweg, daher kann man vllt. nachvollziehen, dass wir hier sehr aufpassen und wirklich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, sollten die beiden etwas brauchen, finanziell ebenfalls kein Thema. Wir hatten Lola ca. nur eine halbe Stunde auf dem Arm, haben uns aber sofort in sie verliebt, wir wollten sie erst mit 12 Wochen zu uns nehmen, sie starb aber ca. 10 Tage bevor sie zu uns kam. Izzy ist Lolas Schwester, also ein Teil von Lola ist noch bei uns und Izzy wird so Gott will noch viele Jahre bei uns bleiben. Coco kam nach Lola dazu bzw. als ich sie sah wusste ich, ich muss dieses Kitty ausm Zwinger raus holen, egal wie. Sie ist ein Streunerkätzchen gewesen (man hat sie auf einer Müllhalde gefunden...), war nicht sozialisiert und kannte diverse Dinge wie Kratzbaum etc. nicht, war aber stubenrein bzw. sie sind beide sehr reinlich und achten sehr auf ihre Pflege. Coco ist in gewisser Hinsicht unser Sorgenpüppchen, da sie erst mit der Zeit auftaute (sie hatte große Angst vor Menschen, hat anfangs sehr gefaucht und gekratzt), nichts desto trotz wurden beide Katzendamen mit der Zeit immer unzertrennlicher. Coco mit ihrer ruhigen Art und ihren taubengurrenähnlichen Geräuschen und Izzy mit ihrem Rambocharakter und dem feurigen Temperament eines Tigers - beide haben wir mit rasanter Geschwindigkeit in unser Herz geschlossen und wir wollen sie nicht aufgeben.
Ich bitte den langen Text zu entschuldigen, würde mich aber über eure Beiträge und Erfahrungen betreffend dem Coronavirus / Kastra wirklich freuen. Mein Mann und ich wären euch sehr dankbar für jeglichen Erfahrungsbeitrag! Genaueres besprechen wir sowieso mit dem TA, aber im Moment fühlen wir uns recht alleine in einem Wald mit lauter Bäumen - hoffe ihr wisst was ich meine.
warum ich mich an euch wende ist folgender:
Wie vllt. einige aus meinen Beiträgen mitbekommen haben, haben wir 2 Katzenmädchen, in paar Wochen volle 6 Monate alt, noch nicht kastriert aber bald, sofern alles gut geht. Beide kamen mit 12/13 Wochen zu uns (man weiß nur den Monat der Geburt, nicht den Tag), wir füttern Nafu Cats Fine Food Geflügel + Rind u. Ente. Kein Trofu, nur hin und wieder als Leckerli (1-2 mal in 2 bzw. 3 Wochen). Sind keine Freigänger, haben aber genug Fenster um ihre voyeuristische Ader auszuleben, haben genug Rückzugsmöglichkeiten, etliche Kratzbäume usw.
Sie hatten/haben beide - nicht durchgehend, aber immer mal wieder recht weichen Kot abgesetzt was uns dazu veranlasste zum TA zu fahren um einen Komplettcheckup durchzuführen, wobei dieser TA nun unser dritter wäre, bei dem davor fühlten wir uns nicht wirklich gut aufgehoben. Untersucht wurden Kot, Blut, Labor (Bakterien) - also das wirklich komplette Programm bei beiden. Am selben Tag hatten wir das Kotergebnis - Giardien.
Wir haben Panacur bekommen, 5 Tage nehmen, 10 Tage Pause, dann wieder 5 Tage nehmen und dann wieder Kotprobe. Beide Mädis reagieren gut auf das Mittel, anfangs noch etwas weicher Kot aber vermehrt Würstchen im Kisterl was uns sehr, sehr gefreut hat und nach wie vor sehr freut!
Bei der selben Untersuchung konnte die TÄ bei einer der beiden (Coco) beim Abhören ein Geräusch am Herzen feststellen. Am 18.1. findet hier noch mal eine Untersuchung bzw. eine Abhörung statt. TA meinte das passiert wenn Kitten wachsen, das manche Körperteile nicht ganz mitkommen aber meistens wächst sich das wieder aus. Falls nicht wird ein Termin bei der Kardiologin gemacht - das passiert Ende Jänner die sich die Kleine bzw. ihr Herz dann mal genauer ansehen wird. Erst dann können wir die Kastration angehen.
Soweit sogut. Heute telefonierten wir mit der TÄ bezüglich der restlichen Werte weil die Befunde heute angekommen sind. Coco hat eine leichte Erhöhung der Nierenwerte, nicht besorgniserregend aber man sollte beim nächsten Besuch eine Harnprobe mitnehmen, sicher ist sicher und das machen wir auf jeden Fall. Bei Izzy sind leicht entzündete Werte festgestellt worden, genauere Infos erfahren wir aber erst morgen da wir nochmal bei der TÄ vorbei schauen um alles noch mal genauer zu besprechen und gegebenenfalls einen Therapieplan für Izzy zu bekommen.
Was ebenfalls festgestellt wurde - und aus diesem Grund wende ich mich an euch - sie sind beide positiv betreffend Coronavirus. Wie hoch der Coronatiter ist erfahre ich, denke ich, morgen. Ich war da erstmal etwas baff bzw. musste mich mal kurz hinsetzen als ich diesbezüglich etwas recherchierte. Wir möchten/wollen bzw. wollten die Katzen in den nächsten Wochen kastrieren lassen.
Meine Frage ist nun - kann man das machen obwohl die Kastra ja durchaus Stress auslöst und das wiederum das Virus mutieren lassen kann? Soweit ich gelesen habe kann sich jegliche Art von Stress sehr scheußlich auf das Imunsystem auswirken und das Virus mutieren lassen. Wobei nur ein geringer Prozentsatz der Katzen tatsächlich an FIP erkrankt, hierzu betrachte man auch die Erbanlagen. Diese wiederum kennen wir leider von beiden nicht. Sonst sind die Katzen recht aufgeweckt, spielen viel, toben viel (auch mit uns *g*), haben einen gesunden Appetit.
Wir lieben diese Katzen bis zum Mond und zurück, sowohl mein Mann als auch ich haben eine besondere Beziehung zu beiden aufgebaut. Unsere ganz erste Katze - Lola - starb an einer Pilzinfektion in den Atemwegen und wir sind was das betrifft noch nicht gänzlich drüber hinweg, daher kann man vllt. nachvollziehen, dass wir hier sehr aufpassen und wirklich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, sollten die beiden etwas brauchen, finanziell ebenfalls kein Thema. Wir hatten Lola ca. nur eine halbe Stunde auf dem Arm, haben uns aber sofort in sie verliebt, wir wollten sie erst mit 12 Wochen zu uns nehmen, sie starb aber ca. 10 Tage bevor sie zu uns kam. Izzy ist Lolas Schwester, also ein Teil von Lola ist noch bei uns und Izzy wird so Gott will noch viele Jahre bei uns bleiben. Coco kam nach Lola dazu bzw. als ich sie sah wusste ich, ich muss dieses Kitty ausm Zwinger raus holen, egal wie. Sie ist ein Streunerkätzchen gewesen (man hat sie auf einer Müllhalde gefunden...), war nicht sozialisiert und kannte diverse Dinge wie Kratzbaum etc. nicht, war aber stubenrein bzw. sie sind beide sehr reinlich und achten sehr auf ihre Pflege. Coco ist in gewisser Hinsicht unser Sorgenpüppchen, da sie erst mit der Zeit auftaute (sie hatte große Angst vor Menschen, hat anfangs sehr gefaucht und gekratzt), nichts desto trotz wurden beide Katzendamen mit der Zeit immer unzertrennlicher. Coco mit ihrer ruhigen Art und ihren taubengurrenähnlichen Geräuschen und Izzy mit ihrem Rambocharakter und dem feurigen Temperament eines Tigers - beide haben wir mit rasanter Geschwindigkeit in unser Herz geschlossen und wir wollen sie nicht aufgeben.
Ich bitte den langen Text zu entschuldigen, würde mich aber über eure Beiträge und Erfahrungen betreffend dem Coronavirus / Kastra wirklich freuen. Mein Mann und ich wären euch sehr dankbar für jeglichen Erfahrungsbeitrag! Genaueres besprechen wir sowieso mit dem TA, aber im Moment fühlen wir uns recht alleine in einem Wald mit lauter Bäumen - hoffe ihr wisst was ich meine.
