Hilfe - Tierarztkosten!

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Pellis

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Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier und weiss nicht, ob es dieses Thema schon mal gab / gibt - ein Doppelpost sei mir in meiner Panik bitte verziehen.

Folgendes ist uns passiert:
Wir haben einen einjährigen Labradorrüden (Antro), der zwischen Weihnachten und Neujahr letzten Jahres schwer erkrankt ist. Der Kleine konnte nichts mehr bei sich behalten, entwickelte innerhalb von 24 Stunden blutige Durchfälle und sah dem Tod schon ins Auge :(
Also: schnell zum Tierarzt. Da wir finanziell nicht sooo toll da stehen im Moment und uns klar war, dass eine Notbehandlung inkl. Feiertage nicht kostengünstig wird, haben wir mit dem Tierarzt gesprochen. Der hat uns beruhigt und sagte, wir können alles in Raten abbezahlen (ca. 150 Euro pro Monat) und wir würden das schon hinbekommen.
Was es letztendlich war - schwere Magen-Darm-Grippe oder doch Parvo - konnten zahlreiche Untersuchungen und Tests nicht ergeben. Nach Tagen am Tropf und intensiver Behandlung mit Antibiotika und viel Liebe, steht der kleine Kerl nun wieder fit und munter vor uns. In der gesamten Behandlungsdauer von 12 Tagen ist so eine Rechnung von 1250 Euro zusammen gekommen. Teile davon konnten wir schon bezahlen. Im Moment steht noch ein Betrag von 850 Euro aus.
Gestern nun waren wir beim Tierarzt, der uns auf einmal drängte den restlichen Betrag in 2 Monatsraten abzuzahlen. Von: "Keine Sorge wir schaffen das schon" usw. war da auf einmal nicht mehr viel übrig.
Dass wir keine 300 oder gar 400 Euro im Monat zahlen können, hatten wir aber gleich von Beginn an gesagt. Schließlich gingen wir davon aus dass das für den TA in Ordnung sei, da er die Behandlung unter diesen Voraussetzungen ja auch begonnen hat.
Wie dem auch sei: ich hab mich in der TA-Praxis dazu überreden lassen eine Zahlungsvereinbarung zu unterschreiben. 425 Euro innerhalb der nächsten 2 Monate. NICHT besonders helle, ich weiss... Ich hab mich - nicht auch zuletzt dadurch dass der Tierarzt meinen Hund mit viel Einsatz und Fürsorge gerettet hat - halt in der Pflicht gefühlt. Zu Hause angekommen hätte ich mir dafür in den .... beißen können. Schließlich geht es mir nicht darum den Zahlungsvorgang in die Länge zu ziehen, sondern mir einfach den Lebensunterhalt für die nächsten zwei Monate zu sichern. Zudem die eigentliche - leider nur mündliche - Absprache mit dem Tierarzt ja deutlich unter 425 Euro im Monat lag.

Tja nun sitz ich hier und frage mich: gibt es vielleicht eine Möglichkeit sich an einen Verein oder eine Hilfsorganisation zu wenden, die mir einen Teil dieser finanziellen Last nehmen kann? Kennt jemand so etwas?

Ich bin sehr dankbar für jede Art von Hilfe oder Tip.

Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht auch helfen können :)

Gruß Pellis - auch von Antro
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #2
Blöde Situation, ich kann dich gut verstehen, dass du dich gedrängt gefühlt hast, aber was nicht geht, das geht nunmal nicht und ich würde nun beim Tierarzt anrufen und deine Zahlungsvereinbarung von gestern widerufen (am Besten hinfahren und das Ding abholen und wegwerfen).

Dabei kannst du nochmal freundlich erklären, was du auch hier erklärt hast, dass du nicht den Zahlungsvorgang in die Länge ziehen möchtest, sondern schlicht nicht mehr Geld hast. Auch dass du dich überrumpelt gefühlt hast würde ich sagen und (falls sie sauer werden) dafür zwar Verständniss zeigen, aber auch deutlich sagen, dass sich dein Bankkonto nun auch nicht auf magische Weise füllt wenn sie Druck machen.

Letztenlich würde ich mich auf die mündliche Vereinbarung berufen und die erste Rate sehr pünktlich zum 1.2. überweisen.

Wenn ihnen das nicht passt und sie stur darauf bestehen, dass du ja unterschrieben hast müssten sie ein Mahnverfahren einleiten wenn du einfach nicht zahlst. Wenn du wirklich kein Geld hast und nicht irgendwo doch noch ein Picasso an der Wand hängt kann dir dabei aber nicht viel passieren. Selbst wenn (!) sie einen Gerichtsvollzieher schicken....wo nichts ist, kann man nichts holen.

Also ich würde es jedenfalls so machen, zeigen, dass ich gewillt bin zu zahlen, dies allerdings nur zu den vereinbarten Bedingungen tun kann.

Eine Organisation welche dir das Geld schenkt wird sich wohl leider nicht finden, ansonsten gibt es Kredite bei der Bank.

Übrigens, fürs nächste Mal: statt das man Hals über Kopf etwas unterschreibt, kann man - wenn man nicht spontan 'nein' sagen will auch einfach darum bitten das Papier mit nach Hause zu nehmen um es in Ruhe zu lesen, oder mit dem Partner durchzusprechen und darauf verweisen, dass man dann am nächsten Tag unterschreibt. So hat man in jedem Fall erstmal Zeit zum Nachdenken gewonnen ;)
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #3
Ich kann da Kompassqualle nur zustimmen.
Du solltest einfach hingehen und sagen, du hast dich überrumpelt gefühlt hast als du unterzeichnet hast. Damit ist dieser "Vertrag" sowieso ungültig. Entschuldige dich einfach für die Unannehmlichkeiten. Ich denke, die Praxisleute möchten auch keinen Aufruhr wegen so was.

Und wie schon gesagt wurde, von Druck alleine lässt sich dein Geldbeutel auch nicht füllen, ich weiss nicht, was die Praxis davon haben soll. Du bist ja zahlungswillig, wenn du es mit einigermassen normalen Menschen zu tun hast - was ich von einer TA Praxis eigentlich erwarten würde - dann wird man dir auch entgegenkommen.
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #4
Ich sehe das auch so wie Kompassqualle und dine-jolie. Versuch noch einmal mit dem Tierarzt zu reden. Wenn du ihm klar und deutlich sagst, dass du kein Geld hast, kann er da auch nichts machen.
War eigentlich noch jemand anwesend als er mit dir mündlich eine Ratenzahlung von ca. 150€ im Monat ausgemacht hat?
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #5
Dann zahlste 150€ monatlich ab und gut ist es.
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #6
425.- innerhalb der nächsten 2 Monate, wären 200 und 225 Euro,
also noch keine 300 oder 400, oder habe ich was falsch verstanden ?

Aber egal, wenn nur 150 max. drin sind, würde ich da anrufen und sagen,
dass Du es noch mal abgesprochen hast und wirklich nur 150€ möglich sind.
Wenn sie "hochfahren", würde ich einen Widerspruch zu den 425€ mit
Einschreiben/Rückschein machen und in aller Ruhe die 150 pünktlich zahlen.
Bevor die ein Verfahren in Gang setzen, ist alles schon (fast) gleich bezahlt.
Mach Dich nicht verrückt, in einer Zeit wie dieser, gibt es Leute die gar nicht
zahlen können, ihr zeigt euch wenigstens willig und allein das zählt.
 
  • Hilfe - Tierarztkosten! Beitrag #7
Gibt es was neues?
 
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