Ein Hund für uns?

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  • Ein Hund für uns? Beitrag #1
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Dreamer.121

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Hallo Community! :)

Ich (14 Jahre) und meine beste Freundin (ebenfals 14 Jahre) wünschen uns schon sehr lange einen eigenen Hund!
Wir hätten genügend Platz und Zeit für unseren kleinen Mitbewohner und auch das Geld wäre vorhanden.
Wir leben in einem kleinen Dorf und meine Familie besitzt einen Bauernhof (welcher aber nicht mehr als solcher genutzt wird...) und haben einen grossen Garten.
Die Familie meiner Freundin hat ebenfalls ein grosses Haus mit Garten.
Am liebsten hätten wir einen Welsh Corgi Welpen.
Das einzige Problem ist nur,dass wir beide noch zur Schule gehen und morgens von 7-12 Uhr und Nachmittags von 13.15-15 Uhr weg sind.
Ihre Eltern sind unter der Woche nur Mittwochs und Freitags da und meine sind an eben diesen Tagen weg.
Deswegen würde es sich anbieten, die Hundezeit aufzuteilen. Das heisst,dass der Hund (oder die Hunde) übers Wochenende,Mittwochs und Freitags bei ihnen wäre und an den restlichen Tagen bei uns.
Wir fragen uns aber ob sich dieses ständige Ortswechseln negativ auf den Hund (oder die Hunde) auswirken könnte.

Die Bezugspersonen würden sich nicht ändern nur die Umgebung weil ich fast jeden 2ten Tag bei ihr verbringe und umgekehrt.

Wir freuen uns jetzt schon sehr auf eure Antworten.

MfG Dreamer ;)
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #2
Was sagen denn eure Eltern zu dem Wunsch?
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #3
Unsere Eltern sind damit einverstanden und würden sich natürlich auch mit um den Hund kümmern,solange wir die Hauptverantwortung übernehmen.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #4
Hallo Dreamer,

ich denke für einen Welpen ist das schon ziemlich viel Aufregung auf einmal.
Erst von der Mama und den Geschwistern weg, und dann noch ständig eine für ihn noch fremde Umgebung.
Ich finde in der Anfangszeit sollte ein Welpe seine Wohnung und Menschen kennen lernen dürfen damit er weiß: "Das ist mein zu Hause, zu diesen Menschen gehöre ich."
Zudem ist die Erziehung nicht eben mal an einem Wochenende getan. Manche sagen selbst die Sommerferien währen knapp bemessen um einen Welpen einzugewöhnen.
Ich weiß nicht ob ihr beiden oder eure Familien schon Hundeerfahrung habt, aber ein Welpe ist erstmal jede Menge Arbeit.
Noch sind eure Eltern einverstanden aber wer bringt dem kleinen die Grundlegenden Dinge bei wie zum Beispiel stubenrein zu werden?
Das ist nicht böse gemeint nur ein Denkanstoß. Denn ihr beiden seit die meiste Zeit nicht da und sollt ja die Verantwortung für den Hund tragen.
Aslo müssen dann doch eure Eltern einspringen und den Hund raus bringen oder die Unfälle in der Wohnung beseitigen. Die lassen Sie ja nicht liegen bis ihr aus der Schule kommt.;)
Als ich mit der Ausbildung fertig war habe ich auch überlegt, soll es wieder ein Hund werden und wenn ja direkt ein Welpe?
Ich hatte zwar schon einen Hund aber den hat meine Mutter erzogen. Sie meinte wenn ich einen will muss ich mich auch drum kümmern.
Da ich fast 8-9 Std am Tag arbeite habe ich also beschlossen mir einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierschutz zu holen. Dieser braucht nicht mehr so viel Aufmerksamkeit wie ein Welpe.
Dies würde ich euch auch ans Herz legen. Diese Tiere sind bereits angekommen, ihr wisst auf was ihr euch einlasst und meisten ist die Grunderziehung schon vorhanden.
Und zudem gibt es auch viele Rassehunde im Tierheim. Man muss nur ein bisschen schauen und warten. Ein Corgi wird bestimmt öfters auftauchen als zum Beispel mein Glatthaar Foxterrier.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #5
Ich sehe das Teilen von Tieren immer etwas kritisch.
Wer entscheidet über Fütterung, Erziehung, Hundeschule usw.? Wer nimmt den Hund mit, wenn ihr von daheim auszieht? Was wenn ihr euch verstreitet?
Oder noch etwas drastischer: Wer entscheidet über den Zeitpunkt der Erlösung, wenn der Hund eines Tages alt und krank ist?
Oder auch rein formal: Wer steht als Besitzer im Pass, bei der Versicherung usw.?

Ich bin der Meinung, dass es immer EINEN Besitzer (oder eben eine Besitzerfamilie) geben sollte, die die Verantwortung, aber eben auch die Entscheidungsmacht hat.
Wenn man von Anfang an jemanden hat, der den Hund betreut, wenn man selbst keine Zeit hat, ist das ja umso besser. Das kann auch sehr oft sein. Aber Besitzer sollte immer nur einer sein.
Das ist zumindest meine persönliche Meinung ;)
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #6
Danke viel mal für eure schnellen und informativen Antworten!

Erst mal @whitehyena :

Ich habe auch schon über einen Hund aus den TH nachgedacht und werde dies in der nächsten Familiensitzung sicher noch einmal anbringen! :angel: Klar, so ein Welpe ist klein und niedlich aber mehr als 5 Wochen Sommerferien haben wir Schüler einfach nicht zur Verfügung... :eusa_think: Also denke ich auch, dass ein TH-Hund vielleicht geeigneter wäre.

Und @ShiGi

Wir denken darüber nach ob wir uns nicht doch besser 2 Hunde holen! Einen für jede Familie. Nur eben mit abwechselnder Betreuung.;)
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #7
Hallo
Und was ist wenn ihr euch zerstreitet und die Freundschaft kaputt geht ?
Hofft man natürlich nicht , aber geht gerade in eurem alter schneller als gedacht.

Oder du ihren Hund nicht nehmen kannst weil du krank bist , was gebrochen hast ?

Was ist wenn was mit dem Hund ist ihre Eltern nicht da sind ( sind ja wohl nur 2 Tage die Woche da ? ) und deine Eltern auch keine Zeit haben ?

Oder einfach keinen Bock mehr haben auf ihren Hund aufzupassen ?

Ich würde mich gerade weil ihr noch relativ jung seid drauf nicht einlassen , einfach weil sie noch viel ändern kann..
Vg
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #8
Guten Morgen und auch vielen Dank für deine Antwort!
@Jean

Obwohl ich devinitiv nicht denke,dass unsere Freundschaft noch zerbricht ,weil wir uns schon bald 14 Jahre kennen und mehr wie Schwestern als Freundinnen sind haben wir natürlich einen "Notfallplan". Fals jemand wegzieht oder ähnliches.
In unserem Dorf lebt auch noch meine Tante die ebenfals 2 Hunde hat welche uns dann aushelfen könnte!
Und einen Hundesitter zu organisieren ist hier auch nicht wircklich schwer😉

Lg
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #9
Im Prinzip finde ich Dogsharing gar nicht mal so übel. Ich hatte in deinem Alter auch einen Pflegehund.
Allerdings war da eindeutig: Der Hund gehört der Besitzerfamilie, ich bin nur die, die ihn ab und zu Gassi führt und meist völlig verdreckt und müde wieder abgibt :mrgreen:

Ich sehe es so wie Shigi, es sollte festgehalten und geklärt werden, was in Notsituationen geschieht. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber mit einem Hund kann nun mal einiges passieren: Was, wenn der Hund wegläuft? Einen Unfall verursacht? Zum Tierarzt muss? Etc. pp.
Ich würde vorher alle möglichen Sachen besprechen (und evtl. tatsächlich schriftlich festhalten, vor allem Dinge, die Verantwortung und Geld beinhalten...es ist leider wirklich so, dass bei solchen Dingen oft die Freundschaft aufhört....)

Außerdem verstehe ich nicht, warum jetzt plötzlich zwei Hunde super sein sollen. Einer macht schon einiges an Arbeit (vor allem für Hundeanfänger) und warum dann zwei, wenn doch beide immer gleichzeit am gleichen Ort sein werden (den Tag bei Familie A, den anderen bei B)? Oder habe ich das falsch verstanden?
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #10
@Keisuke
Nein,du hast das nicht falsch verstanden.
Wird dachten halt, dass es intteligenter wäre, wenn jede Familie im Prinzip ihren eigenen Hund um genau solche Situationen zu vermeiden... Nur dass der Hund halt nicht immer bei seiner Familie wohnen würde sondern halt, damit er nicht alleine Zuhause rum sitzt, an einigen Tagen der Woche bei einer Gastfamilie😊
Oder denkt ihr nicht, dass das so funktionieren könnte?
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #11
Naja, wenn jetzt ausgerechnet deinem Hund etwas passiert, während er bei der Gastfamilie...? Das muss ja auch irgendwie abgesprochen sein...?
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #12
Mh.

Ihr seid jetzt 14.
Was habt ihr nach der Schule vor?
Die gleiche Ausbildung/Berufsschulzeiten/Wohnort?

Anders würde das auf Dauer nämlich nicht funktionieren den Hund wirklich lebenslang so zu betreuen wie ihr es gerade plant.

Meine beste Freundin, die ich jetzt 12 Jahren kenne (mein halbes Leben) und der ich vorbehaltslos jedes meiner Tiere anvertrauen würde wohnt 150 km entfernt durch Job und Partner.

Egal wie gut man in der "Jugend" befreundet ist- Der Hund wird länger leben als eure Teenie-Zeit um es mal so böse zu formulieren.

Und selbst wenn ihr euch nicht in die Haare kriegt- eure Eltern vllt. schon.
Der Hund zerkaut bei Familie A das komplette Sofa- wer muss haften? Ihr, die andere Familie? Keiner?

Ich würde da wirklich von abraten bzw. zu einem "normalen" Haltungsmodell tendieren.
Eine Familie hat einen Hund und weil die Freunde nett sind passen sie drauf auf.
Fertig:p
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #13
Hmmm natürlich müsste das abgesprochen werden...
Könnte man denn rein theoretisch einen Vertrag oder so abschliessen? @Keisuke

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@Midoriyuki

Es geht ja vor allem darum,dass der Hund in den Stunden in denen wir weg sind, nicht alleine ist...
Und mit Hundesitter wäre es ja irgenwie das selbe oder? Wir wollten eigentlich nur wissen ob unsere Idee ,vorallem für die ersten paar Jahre, dem Hund schaden würde😯 Spätesten wenn ich ausziehe müsste ja dann eine neue Lösung gefunden werden. Das ist mir klar! Aber jetzt momentan würde es sich eben anbieten weil unsere Eltern eben so an einander "vorbeiarbeiten" 😉
Ist diese Idee egoistisch?
Mfg
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #14
Also wenn ihr euch Gedanken macht wenn du ausziehst ist es leider ja schon zu spät.
Auch wenn dies länger fest steht kann es ja sein, das du dann weiter weg wohnst und nicht mehr jeden Tag vorbei kommen kannst.
Gerade die Lehrjahre sind keine Herrenjahre wie man sagt.
Da bist du über jeden Groschen den du hast froh und hast dann vielleicht keine Lust mit Bus, Bahn oder dem Auto jeden Tag zu deinen Eltern zu fahren.
Vielleicht will ja eine von euch Studieren dann wird es noch enger mit dem Geld und der Zeit wenn eure Eltern nicht einspringen.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #15
Gerade bei zwei Hunden sehe ich das kritisch, irgendwie muss die Erziehung ja auch von statten gehen.. Und wenn von Anfang an so getrennt wird und jeder "sein ding" macht könnte das schwierig werden. Ich weiß nicht, auf welche schule ihr geht, aber ich hätte mir damals keinen Hund geholt und die Hauptverantwortung tragen können.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #16
Also wenn ihr euch Gedanken macht wenn du ausziehst ist es leider ja schon zu spät.
Auch wenn dies länger fest steht kann es ja sein, das du dann weiter weg wohnst und nicht mehr jeden Tag vorbei kommen kannst.
Gerade die Lehrjahre sind keine Herrenjahre wie man sagt.
Da bist du über jeden Groschen den du hast froh und hast dann vielleicht keine Lust mit Bus, Bahn oder dem Auto jeden Tag zu deinen Eltern zu fahren.
Vielleicht will ja eine von euch Studieren dann wird es noch enger mit dem Geld und der Zeit wenn eure Eltern nicht einspringen.
Wann soll man sich denn Gedanken machen, wenn nicht dann, wenn eine Veränderung bevorsteht?

Meine Schulzeit war bisher die beste Zeit um einen Hund zu halten. So viel freie Zeit hatte ich seit dem nicht mehr und werde ich in den nächsten Jahren wohl auch nicht mehr zur Verfügung haben.

Und ich weiß auch aktuell nicht, wie mein Leben in den nächsten Jahren aussieht. Vielleicht werde ich morgen überfahren, vielleicht verliebe ich mich übermorgen unheimlich und gründe eine Familie, vielleicht muss ich in den nächsten Monaten umziehen oder mir einen neuen Job suchen... und vielleicht bleibt auch alles erstmal so wie es ist. [emoji2] Es ist immer gut einen Plan B zu haben, man sollte aber nicht immer auf alles verzichten weil "hätte, wäre, könnte".

Teilen würde ich mir einen Hund nicht. Ein Besitzer und ein Hundesitter, okay. Aber bei Tierarzt, Erziehung usw. sollte es eine klare Linie geben.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #17
Ich sehe eigentlich auch kein großes Problem darin, in der Schulzeit einen Hund zu halten. Allerdings müssen die Eltern meiner Meinung nach zu 100% dahinter stehen und im Zweifelsfall auch die Verantwortung für den Hund übernehmen, zumindest solange man minderjährig ist und kein eigenes Einkommen hat.

Für mich klingt das hier allerdings etwas so, als hätte Dreamer zusammen mit ihrer Freundin diese Idee ausgeheckt, und das Ganze ist weder vernüftig durchdacht noch mit den Eltern besprochen.
Wenn das noch nachgeholt wird und die Eltern, wie schon erwähnt, bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen, spricht m.E. eigentlich nichts gegen einen Hund.
 
  • Ein Hund für uns? Beitrag #18
Klinkt doch gut warum nicht
 
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