Wie viel Geld man grundsätzlich haben sollte kann man nicht beantworten, man kann auch mit einer monatlichen Summe in Hartz-4 Höhe einen Hund halten, die Frage ist dann nur ob man bereit ist dafür auf andere Dinge zu verzichten.
Man sollte sich seinem Tier gegenüber in jedem Fall moralisch (und damit auch finanziell) verpflichtet fühlen was anständiges Futter, Versicherung, Tierarztkosten etc angeht. Ob das Halsband neu oder gebraucht ist, ob es ein edles Luxuskörbchen oder einen alten Sessel gibt, ob der Futternapf aus Edelstahl mit Namensgravur oder ein ausrangierter Essteller ist, solche Dinge werden einem Hund hingegen völlig egal sein.
Auch bei der Anschaffung kann man sparen, wenn man einen Hund aus dem (seriösen) Tierschutz übernimmt, damit tut man sogar auch noch was gutes und gibt einem Tier ein neues Zuhause.
Die Einstellung zu solchen Dingen halte ich für entscheidender als das eigentliche Monatseinkommen, wenn man will dann kann man meistens auch und wenn man nicht will, dann sollte man es ohnehin lieber gleich lassen.
Mein Hund kostet etwa 60€ im Monat (Steuern, Futter, Versicherung), dass ist locker weniger als ein Raucher z.B. im Schnitt für seine Zigaretten ausgibt, schlimm kommt es immer nur bei überraschenden Tierarztkosten (letztes Jahr war es in allerkürzester Zeit eine 4-stellige Summe), da ich als Spät-Studentin wirklich nur sehr wenig Geld habe.
Bei sowas sollte man gut vorausplanen oder muss sich notfalls etwas leihen und dann in der Folgezeit auf vieles verzichten.
Machbar ist aber alles, wenn man denn nur will und bereit ist die Prioritäten (auch auf lange Sicht) auf den Hund zu setzen.