Sie reden mir den Pferdekauf aus

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Isa2405

Isa2405

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Hallo ihr lieben :(

Ich habe vor mir im nächsten Jahr ein Pferd zu holen :057: Ich überlege mir das schon seit längerem, allerdings ist noch nix genaues geplant. Ich fange jetzt nach 5 Jahren das Reiten wieder an, "um nochmal rein zu kommen" und will dann über den Winter/Frühling alles genau durchgehen, welches Pferd, wo wird es untergebracht, bliblablubb. Finanziell wird das kein Problem darstellen.

Abgesehen vom persönlichen Interesse an einem Pferd, mache ich eine Ausbildung zum Tierphysio und fände es auch einfach passend, wenn ich ein eigenes Pferd hab.

Jetzt möchten mir aber einige Bekannte, die selbst Pferde haben, mein Vorhaben ausreden. Das wäre soooo zeitaufwendig und auch teuer. Und mit Kind und Hund und dann die Ausbildung und die Arbeit.... dabei muss ich sagen, dass die Ausbildung, wenn ich mir das Tier zulegen will, beendet ist und ich mit Abschluss der Ausbildung auch meine Arbeitszeit im Büro reduzieren will. Und Kind und Hund haben sicher mehrere, die Pferde haben.

Klar, ist das viel Arbeit, das will ich gar nicht bestreiten. ABER ich habe nunmal extrem viel Freizeit. Hobbys hab ich keine und Fernseh schau ich auch nicht. Das heißt, ich habe nach meiner Arbeit nichts zu tun. Und wenn meine Tochter bei ihrem Papa ist (2x wöchentlich) dann hab ich erst recht noch weniger zu tun. Große Gassirunden mit dem Hund sind nicht mehr drin, da er alt ist und nicht mehr so kann. Und immer nur lernern, was ich eh morgens auf der Arbeit schon mache (pssst :shock: ) da platzt einem ja auch der Kopf. Von daher, die Zeit hätte ich dicke, momentan kümmere ich mich mit um ein Pferd einer Bekannten, mit der ich öfter Ausreite, aber die wohnt gute 30 Minuten Autofahrt entfern und da mal abends spontan hin zufahren ist dann manchmal etwas schwierig (das hat mit meinem unsicheren Autofahren zu tun)

Meine Frage ist einfach, welche "Anforderungen"(?) sollte man erfüllen, wenn man sich ein Pferd zulegen will? Nach dem was ich im nahen Umfeld höre, sollte man am besten über 30 sein (ich bin übrigens 25), nicht arbeiten gehen und trotzdem genug Einnahmen haben und mindestens 10 Stunden am Tag im Stall verbringen. Und natürlich sonst keine Tiere oder Kinder.

Würde mich über ein paar Antworten und vlt Tipps freuen. Danke!
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #2
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Du eine Ausbildung zur Tierphysio machst und separat noch einen Bürojob hast? (Nur ´ne Verständnisfrage ;) )

Ich finde, Du gehst ziemlich überlegt an die Sache ran, und wenn Du sagst, dass Zeit und Geld kein Problem sind, wüsste ich nicht, was gegen den Kauf eines Pferdes spricht. Noch dazu, wo Du ja nicht gleich heute losziehen und Dir überstürzt eines anschaffen willst, sondern Dir ja erstmal noch ungefähr ein Jahr Zeit gibst, um alles zu planen und nochmal zu durchdenken.

Ich selber habe keine Ahnung von Pferden, aber die muss ich in dem Fall auch nicht haben, wenn ich Dir jetzt das Beispiel einer Kollegin schildere:
Die hatte schon immer eigene Pferde, meistens 3, inzwischen nur noch 2, und die hatte sie auch, als sie 2 kleine Kinder, einen Hund und einige Meerschweinchen hatte und Vollzeit gearbeitet hat. Das hat auch geklappt. Ich denke, wenn man da einen guten Stall findet, wo man sich mit den anderen Pferdebesitzern absprechen kann und sich auch gegenseitig um die Tiere kümmert (so war bzw. ist das zumindest bei meiner Kollegin), dann sollte das doch kein Problem sein?

Klar ist ein Pferd samt Unterhalt teuer - ich könnte es mir z. B. nicht leisten - aber wenn Du das alles durchgerechnet hast, wirst Du das am besten selber beurteilen können ;)

Ich würd´ einfach nichts überstürzen, das Ganze in Ruhe angehen, erstmal wieder ins Thema "Pferd" reinkommen nach Deiner Reitpause - und dann sehe ich persönlich keine Probleme.
Aber die pferdeerfahrenen User werden Dir sicher auch noch ihre Meinungen und Tipps geben ;)

LG seven
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #3
Ja genau! Ich hab einen Bürojob und hab 2x die Woche Schule und dann zwischen durch die Praxisblöcke!
Ein Stall wäre direkt bei mir um die Ecke, 2 Minuten zu Fuß, also wäre ich auch immer flott da.

Ich hatte einfach irgendwie das Gefühl, dass die "Pferdeleute" mir als "(Noch-)Nichtpferdemensch" das irgendwie nicht zutrauen würden oder denken ich würde einfach alles falsch machen :(

Es ist ja nun wirklich so, dass ich mir wirklich seeehr lange Zeit lasse, um alles genau zu planen und - natürlich - auch einen Puffer anzusparen, für den Krankheits-/Unfallsfall (was ein Wort) des Pferdes!
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #4
Mich hat der hohe Zeitaufwand auch davon abgehalten mir ein Pferd zu kaufen. Allerdings habe ich auch noch andere zeitintensive Hobbys.

Was mir aber zu denken geben würde:

Du hättest dann ja weniger Zeit für den Hund, der dann oft alleine wäre. Wenn er also so schon viel alleine ist, wenn du auf Arbeit bist fände ich das für den Hund wirklich nicht schön.

Es stimmt zwar, dass es viele Menschen gibt, die Pferd, Kind und Hund haben, aber ich habe auch das Gefühl, dass bei vielen von denen irgendwer zu kurz kommt.

Wenn du jetzt aber z.B. einen guten LAG-Stall finden würdest mit Vollpension würde ich sagen, dass es für das Pferd auch nicht weiter wichtig ist, ob du regelmäßig vorbei kommst oder nicht.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #5
Der Hund wäre ja nicht alleine :) Mein Partner ist ja auch noch da und der beschäftigt sich auch mit ihm. Bzw. könnte ich den Hund ja zum Füttern, Ausmisten, etc. mitnehmen. Wobei er am liebsten mit Herrchen hinterm Haus liegt.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #6
Es kommt einfach darauf an.

Was für ein Pferd willst du denn haben?
Als Beispiel benötigt ein "büffeliger" Fjord ggf nicht die Bespaßung und Bewegung wie ein blütiges Reitpony.
(Klar, das ist verallgemeinert).
Was für ein Budget hast du inkl. Ausrüstung im Kopf für die Erstanschaffung?

Dann kommt es darauf an, was du bereit bist im Monatz zu zahlen inkl. Rücklagen.

Welche Haltungsform willst du einstellen?
Was ist das für ein Stall in deiner Nähe und gibt es noch andere im Umfeld?
Ist nicht immer alles Gold was glänzt und die wenigsten verbringen für immer Ihre Zeit im ersten Stall.


Und mir fallen sicher noch 1000andere Dinge ein, wenn ich nicht auf Arbeit bin ;)
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #7
Huhu
So wie es bei dir klingt sehe ich keinerlei Probleme die gegen ein Pferd sprechen ;)
Ich bin völlig unverhofft zu meinem Pferd gekommen und habe es bis jetzt trotzdem geschafft alles hinzubekommen. Ich war im 2. Lehrjahr (22 Jahre alt) als meine Freundin mir verkündete das sie schwanger ist und meine RB nicht länger behalten kann wenn ein Kind kommt und schwups bekam ich ein gerade 7-jähriges stures krepeliges Kaltblut mit allem drum und dran geschenkt weil sie ihn nicht an Fremde verkaufen wollte :lol:
Ich arbeite Vollzeit im Krankenhaus im Schichtdienst und muss nebenbei für die Schule/Examen lernen und schaffe es trotzdem täglich zum Pferd zu fahren um zumindest mal nach ihm zu schauen und etwas Zeit mit ihm zu verbringen.

Je nach dem welche Haltung du dir aussuchst kann das mit mehr oder weniger Arbeit und Kosten zusammenhängen. Die ungeschriebene Regel der Pferdehaltung ist halt: Je mehr du selbst machst desto billiger wird die Haltung aber das kostet natürlich Zeit. Wenn du keine 3 Reithallen, mehrere Reitplätze, Führanlage und sonst was brauchst sondern auch mit einem einfachen Offenstall ggf mit kleinem Reitplatz zufrieden bist wo man halt täglich etwas Arbeit reinstecken muss damit es dort schön ist und bleibt kommt man mit ca 150€ monatlich weg, wenn du eine große Box auf einem turnierorientieren Hof willst am liebsten mit Vollpension kann das schon 400-600€ monatlich kosten dafür hat man kaum Arbeit sondern kann die Zeit voll und ganz dem Pferd widmen.
Ich persönlich mag die Arbeit beim Pferd, das gehört dazu und entspannt auch irgendwie außerdem ist es ein schönes Gefühl meinem Pferd "das Bett zu machen" :mrgreen:

Was den Hund angeht so nehmen bei uns viele ihre Hunde mit zum Hof, die Hunde freuen sich das sie überall rumlaufen können und sind beschäftigt, da muss man natürlich auf Hund und Pferd gleichzeitig aufpassen aber mit etwas Übung geht das.
Wer Kinder hat bringt die auch immer mal mit, die Kiddies freuen sich über den Kontakt mit den Pferden (besonders die Mädchen ;)) und freuen sich wenn Mama/Papa sie mal mit aufs Pferd nimmt oder eine kleine Reitstunde gibt. Man kann auch gut einfach mit Hund, Pferd und Kind spazieren gehen oder dem Pferd gemeinsam Zirkuslektionen beibringen. Außderdem hat der Umgang mit Tieren für Kinder ja viele Positive Effekte auf die Entwicklung und sie lernen Verantwortungsbewusstsein kennen.

Was man halt bedenken muss ist das Pferde die alt werden extrem teuer werden. Die brauchen oft spezielles Futter wenn sie nicht mehr gut kauen können, haben ihre Wehwehchen wo regelmäßig der Tierarzt kommen muss und häufig werden auch Medikamente oder medizinische Geräte z.B. Inhalator gebraucht. Man muss sich überlegen ob man bereit ist auch im Alter wenn das Pferd nicht mehr reitbar und damit für viele "unnütz" wird dafür noch so viel Geld auszugeben. Häufig machen sich viele darüber gar keine Gedanken und verkaufen das Pferd dann einfach, das finde ich immer sehr schade.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #8
Was für ein Pferd weiß ich nocht gar nicht, tendiere aber zum Islandpony, da ich einfach die meiste meiner Reiterfahrung auf Isis gemacht habe.

Budget für die Anschaffung, puuuh gute Frage, da ich noch gar nicht weiß, was ein Sattel z. B. kostet, aber um eine Zahl zu nennen, 10.000€ +/- für Pferd und Ausstattung.

Monatlich könnte ich so bis 500€ ausgeben für Futter, Unterbringung, Versicherung, Schmied, was halt so anfällt.
Rücklagen sind hier nicht berücksichtig, momentan lege ich mir 70€ monatlich zur Seite, könnte es aber erhöhen.

Das ist ein kleiner Hof in meiner Nähe mit mehreren großen Weiden mit Unterstellmöglichkeiten und einem Stall, da war ich zwar noch nicht drin, vermute aber da einige Boxen! Es sind immer so ca 10 Pferde auf den Wiesen.

Und ja, es gäbe auch noch andere Höfe, und auch mindestens eine Pferdehalterin, die mir eine Unterbringung als Einsteller angeboten hat, das hab ich mir aber alles noch nicht angeschaut.

Aber ich bin auf jedem Fall für Tipps dankbar, was ich bei Ställen beachten sollte. Also immer her damit :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)



@cherry-lein
Ja, ich würde auch gern einiges selbst machen, ich finde Stallarbeit auch toll :)

Die Sache mit dem "reitbar" hatte ich auch die Tage noch.... weil ich sagte, ich MUSS nicht zwingend reiten (auch wenns toll wäre), ich fände auch ein nicht reitbares Pferd toll, was ich versorgen und "lieb haben" darf. Spazieren gehen mit dem alten Hund gemeinsam... Aber da haben sie alle die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, das ist ja NOCH TEURER!!!! Hab mich dann gar nicht mehr getraut, was zu sagen :shock:
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #9
Warum sollte ein Spaziergang mit Hund und Pferd irgendwas teurer machen? :eusa_eh:
Solange du dein Pferd und Hund gut versichert hast kann eigentlich nicht viel passieren. Lass dir keinen Unsinn einreden, oft sind Leute die so extrem dagegen sind einfach nur neidisch. Die haben halt die Besonderheit das sie schon ein Pferd haben und wenn du dann auch eins hast sind die ja nix besonderes mehr.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #10
Das mit dem Neidisch sein klingt logisch :?

Sie meinen, ein "nicht reitbares" Pferd sei teurer, weil sie meistens alt oder krank sind.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #11
Ja da muss ich ihnen schon recht geben. Wir haben am Hof eine Senioren Herde und die Besitzer stecken echt massig Geld in ihre Pferde damit es ihnen gut geht. Wie gesagt, da wird spezielles Seniorenfutter gekauft, Medikamente und Geräte dafür und mit dem Tierarzt sind die meisten per "Du" weil man sich so häufig sieht. Die verbingen auch die meiste Zeit am Hof, oft sind die 2-3x tgl für einige Stunden dort um dem Pferd eben die Medis zu geben, zu füttern, zu massieren und gymanstizieren usw. das darf man schon nicht unterschätzen. Bei großer Hitze haben sie Kreislaufprobleme und müssen gekühlt werden und in den Stall gebracht um sie vor der Sonne zu schützen, bei Kälte frieren sie und brauchen eine Decke und energiereiches Futter um nicht abzubauen.... das könnte jetzt noch ewig so weiter gehen ;)

Meiner ist ja noch jung aber selbst für ihn kommen große Summen zusammen wenn mal was ist. Als Beispiel: In den letzten 2 Monaten kam bei uns der Zahnarzt, Schmied und Tierarzt, seitdem bekommt er auch spezielles Futter was pro Monat rund 120 Euro kostet. Die ganzen Rechnungen der Ärzte, vom Labor (TA hat Blutprobe genommen) und vom Schmied haben zusätzlich nochmal rund 400€ in den letzten 2 Monaten gekostet und die laufenden Kosten für Stallmiete usw kommen natürlich auch noch oben drauf. Insgesamt hab ich die letzten 2 Monate also knapp 900€ für mein Pferd ausgeben müssen weil mal wieder alles auf einmal gekommen ist. Noch ist das ein Einzelfall aber wenn er älter wird wird sowas in Regelmäßigkeit auf mich zu kommen, dazu ist es wichtig sich ein gutes finanzielles Polster zusammen zu sparen um solche Posten auch stemmen zu können. man will ja das Beste für sein Pferd und da sollte man nicht zögern müssen den Tierarzt zu rufen weil es am Geld gerade mangelt.
Ich verdiene in meiner Lehre nicht die Welt (zum Glück verdiene ich ab nächsten Monat "richtiges Geld") aber durch gutes Sparen geht das alles, wenn du sagst das du ganz gut verdienst und finanziell gut zurecht kommst ist das ja auch kein Thema sich für solche Fälle was anzusparen.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #12
Ja, ich habe monatlich 1.800 € netto raus (bin nicht so jemand, der sowas geheim halten muss ;) ) und nach Abzug aller Fixkosten noch gut 1200 € zum Leben und verpulvern :shock: Lebenswichtige Dinge wie Essen/Trinken, Sprit trag ich mit meinem Partner zusammen. Momentan geb ich auch viel unnötiges Geld aus, bzw. habe mir viele Bücher etc. gekauft. (Und nebenbei eine Scheidung abbezahlt :| ) Künftig werde ich mir aber wieder was zur Seite legen (können/müssen/sollen) und ich denke dann wird das was mit dem Notpolster :)
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #13
Sie meinen, ein "nicht reitbares" Pferd sei teurer, weil sie meistens alt oder krank sind.

Ganz Unrecht haben sie damit nicht. Das KANN teuer sein.
Es kommt darauf an, was das Tier hat und was für Behandlungen notwendig sind.
Mein altes, krankes z.B. Pferd ist mit Renteneintritt sogar günstiger geworden. Ich kenne Leute, die ihr junges Pferd erst seit nem Jahr haben und den Kaufpreis mindestens dreimal bezahlt haben in Form von Tierarztrechnungen.
Und deswegen ist es übrigens auch sehr wichtig sich eine wirklich kundige Person mitzunehmen, wenn man ein Pferd kaufen geht. Und lass unbedingt eine Ankaufsuntersuchung machen von deinem Tierarzt!

Fängst du das Reiten denn gerade reell erst an oder bist du vor 5 Jahren schon mal richtig dabei gewesen?
Reitanfänger mit Pferd sehe ich immer ein bisschen kritisch... man sollte grundsätzlich schon fundiertes Wissen über die Haltung und Pflege von Pferden haben.

Das man mit Pferd nun stundenlang im Stall rumgammelt, weil Pferd, kann ich persönlich nicht bestätigen. Ich bin jedenfalls nicht der Typ der nach dem Reiten noch 4 Stunden um das Tier kreisen muss, um auch ja sicher zu gehen, dass ihm kein Pups quer sitzt. Man kann ja bleiben, wenn man sich gerade so nett unterhält, aber stundenlang Wache schieben muss man nun wirklich nicht.

Was den Hof angeht, den du dir bereits auserkoren hast, wäre ich ebenfalls etwas "vorsichtig". Es gibt durchaus Stallbetreiber mit sehr seltsamen Ansichten, die könnten Bücher über den Blödsinn schreiben, der ihnen so im Gehirn spukt. Meist merkt man das aber erst, wenn man ein Teil davon wird. Stelle dich darauf ein, dass es nicht passen könnte.

Auf viel Stallarbeit würde ich im Ernstfall verzichten. Klar macht es Freude mal Futter zu reichen oder die Box auszumisten. Manchmal ist das aber nicht unbedingt mit den Arbeitszeiten vereinbar, ein Pferd brauch Auslauf, Futter und eine saubere Box, nicht dann, wenn du mal Lust hast, sondern immer - das kann man als Vollbeschäftigter nicht unbedingt leisten. Das Gefühl zu wissen, dass sich immer Jemand um dein Pferd kümmert, auch wenn du nicht da bist, finde ich persönlich besser. Aber das muss man für sich selbst entscheiden.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #14
Ich bin vor 4-5 Jahren bereits aktiver Reiter gewesen. :) Aber dann kam Umzug, Schwangerschaft, Kind, etc.
Vor kurzem habe ich dann eine Frau kennengelernt, die mir eines Ihrer Pferde für gemeinsame Ausritte zur Verfügung stellt und sie sagte schon, nachdem ich 5 Minuten auf dem Pferd saß, dass ich es nicht verlernt hab (btw. ein herrliches Gefühl, nach so langer Zeit wieder drauf zu sitzen :D )

Bzgl. der Arbeitszeiten, diese würde ich ja wie gesagt Mitte nächsten Jahres eh reduzieren.

Den Stall hab ich mir jetzt noch nicht so genau angeschaut, war nur mal meine erste Idee, da es der nächstgelegene war. Es gibt aber hier rum her noch etliche weitere.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #15
Ich finde es albern, sich Kritik mit Neid zu erklären. Ich würde eher nachfragen, ob die betreffenden Personen sich kein Pferd mehr anschaffen würden. Daran siehst du dann, wie ernst gemeint ihre Worte sind.;)

Ich persönlich würde mir kein Pferd kaufen. Ich habe jahrelang geritten , aber der Aufwand, den ein eigenes Pferd mit sich bringt, wäre mir zu groß. An die Kosten denke ich dabei noch gar nicht.:lol: Ich denke, wenn dein Stall keinen Platz frei hat und du weiter weg musst, wird es auch schwierig alles unter einen Hut zu bekommen, aber das kannst nur du selber wissen. Es ist ja nicht so, dass du das Pferd schon halb im Garten stehen hast, sondern du denkst gut darüber nach. An deiner Stelle würde ich in dem Fall meine Bekannten nicht fragen, OB du dir ein Pferd anschaffen solltest, sondern sie nur gezielt nach Dingen fragen, die du wissen möchtest. Beispielsweise nach der Stallmiete fragen oder Futterkosten oder gute Tierärzte o.ä. Dann kannst du dir den "Achgott, es ist sooo viel Arbeit und das Geld erst"-Vortrag sparen.:mrgreen:

Wenn man wirklich so einen Traum hat, dann lässt einen der Gedanke eh nicht mehr los, bis man ihn umgesetzt hat. Ging mir so mit den Hunden...
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #16
Ich bin vor 4-5 Jahren bereits aktiver Reiter gewesen. :) Aber dann kam Umzug, Schwangerschaft, Kind, etc.
Vor kurzem habe ich dann eine Frau kennengelernt, die mir eines Ihrer Pferde für gemeinsame Ausritte zur Verfügung stellt und sie sagte schon, nachdem ich 5 Minuten auf dem Pferd saß, dass ich es nicht verlernt hab (btw. ein herrliches Gefühl, nach so langer Zeit wieder drauf zu sitzen :D )

Bzgl. der Arbeitszeiten, diese würde ich ja wie gesagt Mitte nächsten Jahres eh reduzieren.

Den Stall hab ich mir jetzt noch nicht so genau angeschaut, war nur mal meine erste Idee, da es der nächstgelegene war. Es gibt aber hier rum her noch etliche weitere.

Ach so, dann bist du grundsätzlich schon "drin", musst eben nur den sportlichen Teil nochmal nachholen ;)...

Na ja wie gesagt, wie intensiv man sich da um die Pflege des Pferdes kümmern möchte, oder eben nicht, bleibt jedem selbst überlassen - da ist wie gesagt Zeit, Geld und Lust abzuschätzen.
Man sollte sich nur eben mit den Möglichkeiten, die man so hat ausgiebig beschäftigen und das auswählen, dass einem am besten gefällt.
Selbstversorger sind durchaus teilweise sehr abhängig von dem Faktor "andere Menschen" bzw. "gute Stallgemeinschaft". Wenn die anderen wollen, dass ihr Pferd nur bei Vollmond und dann auch nur mit dem Regenbogenhalfter auf die Weide darf, dann guckst du mit dem, was du für dein Pferd für richtig hälst, eventuell in die Röhre. Genauso schwierig könnte es sein, eine gute Urlaubsvertretung zu finden.
Man merkt vielleicht ein kleines bisschen, dass ich ein Verfechter der Vollpension bin... :lol:
Jedenfalls ist in der Vollpension Fachpersonal an deinem Pferd. Die ziehen deinem Pferd, wenn es sein muss, auch 3 mal täglich ne andere Decke an, um sein Feng Shui nicht durcheinander zu bringen.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #17
Sind Isländer nicht sehr Anfällig für Rehe? Weil dann finde ich "mehrere große Weiden" nicht wirklich ideal.
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #18
Ich finde deinen plan an sich gut durchdacht, wenn der Wille da ist, kriegt man rum Pferd auch mit Arbeit etc. Unter ;).
Das einzige was ich gern noch anmerken möchte ist der Stall. Du schreibst dass die guten 30 min Fahrt zu viel sind für dich. Leider wirst du erst mit der Zeit merken, welche Ansprüche du an einen Stall hast. Ich dachte auch immer super toll offenstall und gut ists. Hauptsache nah. Ich habe jetzt auch fast eine halbe Stunde zu fahren und das früher sogar mit dem Rad. Bei jedem Wetter ;).
Also es kann einfach sein, dass du für einen guten Stall eine gute Strecke fahren musst, das sollte dir vorher bewusst sein.

Allgemein: ein Pferd kostet viel Geld, Zeit und Nerven, aber wenn einem etwas daran liegt, wird man all das mit Freude in Kauf nehmen und jeden Tag genießen :)
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #19
Ja, wie gesagt das mit dem Stall ist noch nicht ausgereift, werde mir aber definitiv VOR Kauf die Möglichkeiten ansehen. Und nochmal: Ich bin sehr sehr dankbar für Tipps, worauf ich achten sollte, was spricht für einen guten Stall etc :)

Isländer, ja wie gesagt, war mein erst er Gedanke, aber das steht auch noch nicht fest. Wenn ich mich in ein Shetty verliebe, wirds ein Shetty :D Das kommt dann ganz auf die Chemie zwischen mir und dem potenziellen neuen Familienmitglied an. :)

@Calimero, jaaaa 30 Minuten ist jetzt nicht soooo arg weit, ich hab zur Zeit Probleme mit den Augen, was aber in Naher Zukunft behoben sein wird. Deswegen fahre ich momentan sehr unsicher. Wenn ich mal wieder sicher fahre (Ein neues Auto wäre auch nicht schlecht, aber mann muss ja Abstriche ziehen) dann denke ich , ist das mit den 30 Minuten auch nicht mehr dsa Problem :)
 
  • Sie reden mir den Pferdekauf aus Beitrag #20
Bei deiner Einstellung ist mir spontan die Möglichkeit eingefallen, einem Pferd einen Gnadenbrotplatz zu geben. Solche Tiere müssen ja nicht zwangsläufig krank sein, aber wenn sie die Anforderungen ihres Reiters nicht mehr erfüllen können und der Unterhalt trotzdem weiterhin Geld kostet, sie dann zur Last werden, werden sie ja oft sehr günstig abgegeben bzw. verschenkt.
Es ist ja sehr selten, dass jemand sich dauerhaft damit zufrieden gibt, ein Pferd nur zum Besuchen bzw. Spazieren zu besitzen und auf das Reiten gänzlich verzichten möchte.

Dann kannst du das Geld das du in der Anschaffung gespart hast schon für eine gute medizinische Versorgung beiseite legen.
 
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