- Wohnung gekündigt - wer kennt sich aus? Beitrag #1
Chianti
- Beiträge
- 1.932
- Punkte Reaktionen
- 16
Hallo,
ich wusste nicht so recht wohin mit dem Thema, also bitte verschieben sollte ich völlig falsch liegen.
Möchte ganz einfach mal eure Meinung zu diesem Thema hören bzw. vielleicht gibt es ja auch welche unter euch die sich mit dem Mietrecht einwenig auskennen. In einem speziellen Mieterforum wird man leider nur angepampt.
Folgendes:
Wir haben unsere Wohnung zum 31.07.16 nach genau 5 Jahren und 3 Monaten gekündigt. Der Kündigungsgrund waren neben einem cholerischen, gewalttätigen "Hausmeister" als Nachbar auch der in jedem Zimmer reichlich vorhandene Schimmel. In 4 Zimmern haben wir die Wände bunt gestrichen (Wohnzimmer: 3 Wände Cappuccino/Braun, Flur: 1 Wand Gelb, Küche: 3 Wände Terrakotta und Kinderzimmer: 3 Wände rosa/lila) und das ist der hauptsächliche Knackpunkt. Bei der Wohnungsbesichtigung (die Vermieter sind insgesamt zu dritt) war lediglich ein Vermieter (ich nenne ihn mal "H") anwesend, dieser hatte mir leider nur mündlich versichert, dass wir die Wände nicht weiß streichen müssen, da durch den vielen Schimmel ohnehin eine aufwendigere Behandlung erforderlich sein wird.
Dann kam es zur eigentlichen Wohnungsübergabe, 2 Vermieter anwesend, der 2. Vermieter (ich nenne ihn mal "R", welcher zur Wohnungsbesichtigung wie auch zur damaligen Wohnungsübergabe, als wir die Wohnung vor 5 Jahren übernommen haben, nicht anwesend war) wollte uns erst mit aller Macht den Schimmel selbst in die Schuhe schieben, nur leider kann er 3 Meter hohe Decken, Risse in den Außenwänden und 100%tig undichte (z.T. läuft sogar Regenwasser durch das geschlossene) Fenster nicht leugnen. Nun gut, nach ein, zwei direkten Sätzen hat Herr "R" erstmal die Wohnungsübergabe für 10 Minuten verlassen.
Danach kam er wieder mit den Worten "wir müssen eine Lösung finden" (keine Rede mehr vom Schimmel) jetzt waren es auf einmal die bunten Wände. Er hat uns angeboten, einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen zu lassen, der für das Weißen der Wände zuständig wäre. Wohl gemerkt: Es geht Herrn "R" dabei lediglich um das Geld, die Wände können nicht nur geweißt werden, sondern auf die Wände kommt eine Art "Schimmelhemmende Tapete" mit dem Vorsatz dass der nächste Mieter seine Wohnung nicht streichen darf. Er möchte lediglich von uns den Teil, den wir mit den Farben "versaut" haben bezahlt bekommen, um dann eine komplett andere Tapete aufzutragen.
Was ich nebenbei gemerkt als grob fahrlässig empfinde, da dass gesamte Haus (6 Parteien) unter Schimmel leidet, die Vermieter haben lediglich Trockenbau vor die feuchten Wände gezimmert, damit es schön aussieht.. und auf diesen Trockenbau kommt nun die Schimmelhemmende Tapete. Die Ursache ist damit zu 0% behoben und ich empfinde es als eine absolute Frechheit dort mit gutem Gewissen wieder eine Familie mit evtl. kleinen Kindern einziehen zu lassen.
Nun gut.. es wurde auch schriftlich festgehalten, dass wir den Kostenvoranschlag für das Weißen entgegen nehmen, selbst allerdings ebenfalls einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen lassen können. Nun ist es aber so, dass im Mietvertrag gar nicht drin steht, dass wir überhaupt für das Weißen zuständig sind (die Farbe weiß, geschweige neutrale Farben o.ä.) steht in keinster Weise geschrieben. Müssen wir denn nun trotzdem die Kosten übernehmen?
Gestern kam der Kostenvoranschlag von dem Maler.. 1700€.. allerdings inkl. Dübel verschließen, Wände sauber machen, etc. rein dass streichen wären knapp 300€. Von Dübel verschließen etc. war nie die Rede, dazu kommen noch die gesamten Räume inkl. Decke (also nicht nur die bunten).. die bereits weiß ist, da es ihm lediglich um die farbigen Wände ging erschließt sich mir der Sinn nicht weshalb der gesamte Raum angerechnet wird.
Nun ist es aber so, dass wir keinen Cent bezahlen. Wir sehen es einfach nicht ein, zum einen hat er noch knapp 800€ Kaution von uns, dann bekommen wir noch 5€/pro m² für den Teppich im Kinderzimmer (im Mietvertrag festgehalten) und weiterhin hat er in den Jahren fast 30.000€ an uns verdient und zu keiner Zeit irgendwie in die Wohnung investieren müssen.. soll er es doch davon nehmen?? Dazu kommt noch dass unsere Tochter erhebliche gesundheitliche Probleme aufgrund des Schimmels entwickelt hat (Hautprobleme, vorallem im Gesicht), die wie schwubs verschwunden sind, seitdem wir dort nicht mehr wohnen und ich bin hart an der Grenze in irgend einer Weise aufgrund dessen Schmerzensgeld einzuklagen, vorallem wenn ich höre dass sie ohne wenn und aber einfach wieder vermieten wollen ohne wirklich etwas zu machen.
Wie ihr seht, ich bin stocksauer und gleichzeitig heilfroh dass wir dort endlich raus sind.
Was sagt ihr zu der ganzen Situation?
LG Chianti
ich wusste nicht so recht wohin mit dem Thema, also bitte verschieben sollte ich völlig falsch liegen.
Möchte ganz einfach mal eure Meinung zu diesem Thema hören bzw. vielleicht gibt es ja auch welche unter euch die sich mit dem Mietrecht einwenig auskennen. In einem speziellen Mieterforum wird man leider nur angepampt.
Folgendes:
Wir haben unsere Wohnung zum 31.07.16 nach genau 5 Jahren und 3 Monaten gekündigt. Der Kündigungsgrund waren neben einem cholerischen, gewalttätigen "Hausmeister" als Nachbar auch der in jedem Zimmer reichlich vorhandene Schimmel. In 4 Zimmern haben wir die Wände bunt gestrichen (Wohnzimmer: 3 Wände Cappuccino/Braun, Flur: 1 Wand Gelb, Küche: 3 Wände Terrakotta und Kinderzimmer: 3 Wände rosa/lila) und das ist der hauptsächliche Knackpunkt. Bei der Wohnungsbesichtigung (die Vermieter sind insgesamt zu dritt) war lediglich ein Vermieter (ich nenne ihn mal "H") anwesend, dieser hatte mir leider nur mündlich versichert, dass wir die Wände nicht weiß streichen müssen, da durch den vielen Schimmel ohnehin eine aufwendigere Behandlung erforderlich sein wird.
Dann kam es zur eigentlichen Wohnungsübergabe, 2 Vermieter anwesend, der 2. Vermieter (ich nenne ihn mal "R", welcher zur Wohnungsbesichtigung wie auch zur damaligen Wohnungsübergabe, als wir die Wohnung vor 5 Jahren übernommen haben, nicht anwesend war) wollte uns erst mit aller Macht den Schimmel selbst in die Schuhe schieben, nur leider kann er 3 Meter hohe Decken, Risse in den Außenwänden und 100%tig undichte (z.T. läuft sogar Regenwasser durch das geschlossene) Fenster nicht leugnen. Nun gut, nach ein, zwei direkten Sätzen hat Herr "R" erstmal die Wohnungsübergabe für 10 Minuten verlassen.
Danach kam er wieder mit den Worten "wir müssen eine Lösung finden" (keine Rede mehr vom Schimmel) jetzt waren es auf einmal die bunten Wände. Er hat uns angeboten, einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen zu lassen, der für das Weißen der Wände zuständig wäre. Wohl gemerkt: Es geht Herrn "R" dabei lediglich um das Geld, die Wände können nicht nur geweißt werden, sondern auf die Wände kommt eine Art "Schimmelhemmende Tapete" mit dem Vorsatz dass der nächste Mieter seine Wohnung nicht streichen darf. Er möchte lediglich von uns den Teil, den wir mit den Farben "versaut" haben bezahlt bekommen, um dann eine komplett andere Tapete aufzutragen.
Was ich nebenbei gemerkt als grob fahrlässig empfinde, da dass gesamte Haus (6 Parteien) unter Schimmel leidet, die Vermieter haben lediglich Trockenbau vor die feuchten Wände gezimmert, damit es schön aussieht.. und auf diesen Trockenbau kommt nun die Schimmelhemmende Tapete. Die Ursache ist damit zu 0% behoben und ich empfinde es als eine absolute Frechheit dort mit gutem Gewissen wieder eine Familie mit evtl. kleinen Kindern einziehen zu lassen.
Nun gut.. es wurde auch schriftlich festgehalten, dass wir den Kostenvoranschlag für das Weißen entgegen nehmen, selbst allerdings ebenfalls einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen lassen können. Nun ist es aber so, dass im Mietvertrag gar nicht drin steht, dass wir überhaupt für das Weißen zuständig sind (die Farbe weiß, geschweige neutrale Farben o.ä.) steht in keinster Weise geschrieben. Müssen wir denn nun trotzdem die Kosten übernehmen?
Gestern kam der Kostenvoranschlag von dem Maler.. 1700€.. allerdings inkl. Dübel verschließen, Wände sauber machen, etc. rein dass streichen wären knapp 300€. Von Dübel verschließen etc. war nie die Rede, dazu kommen noch die gesamten Räume inkl. Decke (also nicht nur die bunten).. die bereits weiß ist, da es ihm lediglich um die farbigen Wände ging erschließt sich mir der Sinn nicht weshalb der gesamte Raum angerechnet wird.
Nun ist es aber so, dass wir keinen Cent bezahlen. Wir sehen es einfach nicht ein, zum einen hat er noch knapp 800€ Kaution von uns, dann bekommen wir noch 5€/pro m² für den Teppich im Kinderzimmer (im Mietvertrag festgehalten) und weiterhin hat er in den Jahren fast 30.000€ an uns verdient und zu keiner Zeit irgendwie in die Wohnung investieren müssen.. soll er es doch davon nehmen?? Dazu kommt noch dass unsere Tochter erhebliche gesundheitliche Probleme aufgrund des Schimmels entwickelt hat (Hautprobleme, vorallem im Gesicht), die wie schwubs verschwunden sind, seitdem wir dort nicht mehr wohnen und ich bin hart an der Grenze in irgend einer Weise aufgrund dessen Schmerzensgeld einzuklagen, vorallem wenn ich höre dass sie ohne wenn und aber einfach wieder vermieten wollen ohne wirklich etwas zu machen.
Wie ihr seht, ich bin stocksauer und gleichzeitig heilfroh dass wir dort endlich raus sind.
Was sagt ihr zu der ganzen Situation?
LG Chianti
