- Katze ist aufgeregt bei Futtergabe Beitrag #1
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Jonny Knoxville
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Liebe Community,
unsere Katze ("Piti", aktuell ca. 7-7,5 Monate alt, seit Ende Oktober 2016 kastriert) verhält sich seit einiger Zeit beim oder besser gesagt vorm Futtern sehr "aufmüpfig".
Vielleicht hole ich etwas weiter aus...
Wir haben bereits 2 Katzendamen (Izzy und Coco), die im Januar 2016 kastriert wurden und zum Zeitpunkt, als wir Piti geholt haben (Juni) waren sie knapp 11/12 Monate alt.
Meine Frau hat Piti von einem gewissen- und ahnungslosen Jüngling übernommen, der die kleine arme Piti verfloht in einer Sweatshirt-Tasche getragen hat, als sie sie abgeholt hat.
Laut Aussage des "Vorhalters" war sie da gerade einmal 6 Wochen alt, die Katzenmama gab es dort nicht ... Meine Frau war direkt als erstes mit ihr beim Tierarzt. Bis auf die bereits genannten Flöhe war zum Glück alles mit ihr in Ordnung, auch wenn sie elendig aussah. Die TÄ hat die kleine auf 8 Wochen geschätzt. Wir wissen nicht, ob und wenn ja, für wie lang das arme Ding überhaupt bei ihrer Mama war...
Wir haben sie dann mit zu uns genommen, sie wegen der Flöhe und zur Vorbereitung der Vergesellschaftung getrennt gehalten. Die Vergesellschafung hat dann ziemlich schnell und reibungslos funktioniert. Kein Fauchen, kein Knurren, kein Reviergehabe. Zumindest kein offensichtliches. ;-)
Sie verstehen sich wirklich gut, sie kuscheln oft miteinander, liegen abwechselnd auf ihren Plätzen etc. Sie gehen auch mal auf die gleichen Klos.
Natürlich raufen sie auch mal, jagen durch die Wohnung. Aber nur ganz selten so doll, dass mal eine faucht oder miaut.
Nun kommen wir also zum Problem...
Als Piti noch neu bei uns war, haben wir es uns angewöhnt, immer erst unseren "Großen" das Fressen hinzustellen und dann unmittelbar danach erst Pitis Futter. Wir wollten so verhindern, dass sie eifersüchtig werden und denken, dass sie jetzt hinten anstehen müssen.
Piti hat das von Anfang an auch absolut so akzeptiert. Sie hat nicht versucht, an die Näpfe der anderen zu gelangen und hat genau gewusst, wo sie warten muss, dass ihr Napf hingestellt wird. Sie ist nicht mal um meine Beine gestreunt und hat auch nicht miaut...
Allerdings, jetzt wo sie körperlich zu den anderen aufgeschlossen hat und nach der Kastration, hat sich das geändert. Sie läuft genauso durch die Küche wie die Großen, sie fängt nach deren Schwänzen, wenn diese um meine Beine herumwuseln, sodass sie dann häufig an meinen Beinen kratzt bis hoch zu den Knien. Sie miaut lautstark und hüpft an meinen Beinen oder dem Küchenschrank hoch. Sie springt auch, während ich an der Arbeitsplatte stehe und die Näpfe fülle, auf die Arbeitsplatte, obwohl sie genau weiß, dass sie das nicht darf und ich sie dann sanft aber bestimmt wieder wegdrücke (machen wir auch, wenn sie einfach nur so hinaufspringt - Katzen haben bei uns auf der Küche nichts zu suchen!). Teilweise macht sie das auch mehrmals hintereinander...
Es kommt aber auch manchmal vor, dass ich den ganz äußeren Napf fülle und Piti springt auf der mirt abgewandten Seite auf den Küchentresen und schafft es dann, sich ein kleines Stück aus dem Napf zu holen... Ich weiß, dass das Mist ist, weil sie sich so quasi selbst für etwas belohnt, was sie nicht darf und es schwieriger wird, ihr das abzugewöhnen... Nur was soll man machen...? :|
Wenn ich die Näpfe dann fertig habe und sie auf den Boden stellen will, springt mir Piti in letzter Zeit entgegen, statt dass sie am Boden wartet! Das führt natürlich dazu, dass regelmäßig das halbe Futter auf dem Boden liegt... Man kann sie aber auch nicht irgendwie "festhalten", da sie förmlich ausflippt als ginge es um ihr Leben. :roll:
Sie springt aber auch im Flur auf Kommoden, auf die die großen Katzen überhaupt keine Lust haben, hinaufzuspringen, und wirft uns von dort Sachen runter und während wir Izzy und Coco in Pitis Alter schon soweit hatten, dass sie auf ein bestimmendes "Nein!" hören (sie bleiben dann brav stehen, oder gehen z.B. vom Tisch runter - je nach Situation), während Piti das gekonnt ignoriert. Durch wie viele Türen sie schon schnurstracks trotz "neins" hindurchgeflutscht ist ... Ich zähle schon gar nicht mehr.
Woran könnte das geänderte Verhalten - vor allem hier beim Füttern, bzw. vor dem Füttern liegen? Ah ja, vielleicht wichtig: Sie bekommt von den Portionen her genauso viel wie die großen, also 2x am Tag je 100g.
Ich habe ja auch noch die Hoffnung, dass sich das Verhalten "verwächst", aber sollten wir hier doch selbst Schuld sein durch irgendetwas, das wir (möglicherweise unbewusst) nicht berücksichtigen, so würde ich das selbstverständlich lieber heute als morgen korrigieren.
Wir sind jedoch der Meinung, eigentlich nichts anders zu machen, als bei unseren beiden Großen, und die haben wir ziemlich gut hinbekommen (wenn man sich mal die damalige Ausgangssituation anschaut).
Fun Fact am Rande: So wenig Piti auf uns hört, sie kann immerhin aportieren! Sie hat zwei Lieblingsbälle, die sie brav zu uns zurückbringt, wenn wir sie werfen. Das kann man ewig mit ihr machen. Und das, obwohl wir ihr das nicht antrainiert und sie auch nie nur ein einziges Mal belohnt haben. :clap:
unsere Katze ("Piti", aktuell ca. 7-7,5 Monate alt, seit Ende Oktober 2016 kastriert) verhält sich seit einiger Zeit beim oder besser gesagt vorm Futtern sehr "aufmüpfig".
Vielleicht hole ich etwas weiter aus...
Wir haben bereits 2 Katzendamen (Izzy und Coco), die im Januar 2016 kastriert wurden und zum Zeitpunkt, als wir Piti geholt haben (Juni) waren sie knapp 11/12 Monate alt.
Meine Frau hat Piti von einem gewissen- und ahnungslosen Jüngling übernommen, der die kleine arme Piti verfloht in einer Sweatshirt-Tasche getragen hat, als sie sie abgeholt hat.
Laut Aussage des "Vorhalters" war sie da gerade einmal 6 Wochen alt, die Katzenmama gab es dort nicht ... Meine Frau war direkt als erstes mit ihr beim Tierarzt. Bis auf die bereits genannten Flöhe war zum Glück alles mit ihr in Ordnung, auch wenn sie elendig aussah. Die TÄ hat die kleine auf 8 Wochen geschätzt. Wir wissen nicht, ob und wenn ja, für wie lang das arme Ding überhaupt bei ihrer Mama war...
Wir haben sie dann mit zu uns genommen, sie wegen der Flöhe und zur Vorbereitung der Vergesellschaftung getrennt gehalten. Die Vergesellschafung hat dann ziemlich schnell und reibungslos funktioniert. Kein Fauchen, kein Knurren, kein Reviergehabe. Zumindest kein offensichtliches. ;-)
Sie verstehen sich wirklich gut, sie kuscheln oft miteinander, liegen abwechselnd auf ihren Plätzen etc. Sie gehen auch mal auf die gleichen Klos.
Natürlich raufen sie auch mal, jagen durch die Wohnung. Aber nur ganz selten so doll, dass mal eine faucht oder miaut.
Nun kommen wir also zum Problem...
Als Piti noch neu bei uns war, haben wir es uns angewöhnt, immer erst unseren "Großen" das Fressen hinzustellen und dann unmittelbar danach erst Pitis Futter. Wir wollten so verhindern, dass sie eifersüchtig werden und denken, dass sie jetzt hinten anstehen müssen.
Piti hat das von Anfang an auch absolut so akzeptiert. Sie hat nicht versucht, an die Näpfe der anderen zu gelangen und hat genau gewusst, wo sie warten muss, dass ihr Napf hingestellt wird. Sie ist nicht mal um meine Beine gestreunt und hat auch nicht miaut...
Allerdings, jetzt wo sie körperlich zu den anderen aufgeschlossen hat und nach der Kastration, hat sich das geändert. Sie läuft genauso durch die Küche wie die Großen, sie fängt nach deren Schwänzen, wenn diese um meine Beine herumwuseln, sodass sie dann häufig an meinen Beinen kratzt bis hoch zu den Knien. Sie miaut lautstark und hüpft an meinen Beinen oder dem Küchenschrank hoch. Sie springt auch, während ich an der Arbeitsplatte stehe und die Näpfe fülle, auf die Arbeitsplatte, obwohl sie genau weiß, dass sie das nicht darf und ich sie dann sanft aber bestimmt wieder wegdrücke (machen wir auch, wenn sie einfach nur so hinaufspringt - Katzen haben bei uns auf der Küche nichts zu suchen!). Teilweise macht sie das auch mehrmals hintereinander...
Es kommt aber auch manchmal vor, dass ich den ganz äußeren Napf fülle und Piti springt auf der mirt abgewandten Seite auf den Küchentresen und schafft es dann, sich ein kleines Stück aus dem Napf zu holen... Ich weiß, dass das Mist ist, weil sie sich so quasi selbst für etwas belohnt, was sie nicht darf und es schwieriger wird, ihr das abzugewöhnen... Nur was soll man machen...? :|
Wenn ich die Näpfe dann fertig habe und sie auf den Boden stellen will, springt mir Piti in letzter Zeit entgegen, statt dass sie am Boden wartet! Das führt natürlich dazu, dass regelmäßig das halbe Futter auf dem Boden liegt... Man kann sie aber auch nicht irgendwie "festhalten", da sie förmlich ausflippt als ginge es um ihr Leben. :roll:
Sie springt aber auch im Flur auf Kommoden, auf die die großen Katzen überhaupt keine Lust haben, hinaufzuspringen, und wirft uns von dort Sachen runter und während wir Izzy und Coco in Pitis Alter schon soweit hatten, dass sie auf ein bestimmendes "Nein!" hören (sie bleiben dann brav stehen, oder gehen z.B. vom Tisch runter - je nach Situation), während Piti das gekonnt ignoriert. Durch wie viele Türen sie schon schnurstracks trotz "neins" hindurchgeflutscht ist ... Ich zähle schon gar nicht mehr.
Woran könnte das geänderte Verhalten - vor allem hier beim Füttern, bzw. vor dem Füttern liegen? Ah ja, vielleicht wichtig: Sie bekommt von den Portionen her genauso viel wie die großen, also 2x am Tag je 100g.
Ich habe ja auch noch die Hoffnung, dass sich das Verhalten "verwächst", aber sollten wir hier doch selbst Schuld sein durch irgendetwas, das wir (möglicherweise unbewusst) nicht berücksichtigen, so würde ich das selbstverständlich lieber heute als morgen korrigieren.
Wir sind jedoch der Meinung, eigentlich nichts anders zu machen, als bei unseren beiden Großen, und die haben wir ziemlich gut hinbekommen (wenn man sich mal die damalige Ausgangssituation anschaut).
Fun Fact am Rande: So wenig Piti auf uns hört, sie kann immerhin aportieren! Sie hat zwei Lieblingsbälle, die sie brav zu uns zurückbringt, wenn wir sie werfen. Das kann man ewig mit ihr machen. Und das, obwohl wir ihr das nicht antrainiert und sie auch nie nur ein einziges Mal belohnt haben. :clap:
