Hallo und Danke Son-Gohan,
Nun ich bin inzwischen alleine, das wir gibt es nicht mehr.
Ich bin mir durchaus bewusst das die Beiden sehr fordern können, jedoch habe ich nicht vor mir von den Beiden nur auf der Nase herumtanzen zu lasen. Auch Katzen kann man bis zu einem gewissen Grad erziehen.
Ich hab ja nun schon einige in meinem Leben gehabt und hab auch einiges gelernt. Ich hatte bisher hauptsächlich Freigänger, doch die konnten auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit heraus. Aufgrundessen das mein Ex von meinem Kater genervt war, wurde dem zu jeder Tages- und Nachtzeit Futter und Auslass gewährt und als ich das mal nicht gab pinkelte er mir auf mein Kopfkissen, während ich darauf lag.
Ab da habe ich dafür gesorgt das mein Ex zumindest ein wenig mehr an meinem Strang mitzieht.
Ich werde das auch nicht bei den beiden Gaunern dulden. Egal ob mit Futter oder Freigang.
Sie dürfen bei mir sehr viel, aber manches mach ich einfach nicht mit, wobei es immer wieder mal Ausnahmen gibt.
Die würden auch den ganzen Tag fressen, und machen da teilweise extrem Terror, wenn sie meinen die Nacht ist zu lang zum durchhalten, wenn ich aber wusste, das sie schon einen Mitternachtshappen hatten, dann müssen sie trotz Krawall warten bis sich ihr Napf dreht.
So wird das auch beim Ausgang laufen, wobei es kein Thema ist mal Abends vor die Tür zu gehen, ich hatte zwei Hunde und die wollten auch zu jeder Tageszeit heraus, egal ob Sturm, Saharahitze oder halber Weltuntergang.
Nun ich bin sehr umsichtig mit meinen Katzen, da ich es gewohnt bin mit Katze(ohne Leine) spazieren zu gehen und hab die sogar sehr oft beim Zeitungsaustragen dabei gehabt, wobei ich da gerne verzichtet hätte... Nur manche Katzen sind extrem eigenwillig.
Klar kann sich ne Leine verheddern, doch ich lass die ja nicht so rumrennen, sondern führe sie bewusst aus und ich nehme immer zur Sicherheit den Katzenkorb mit.
Und selbst freilaufenden Katzen kann ne Menge passieren, die stürzen in den Fluß, erwischen Rattengift und werden überfahren. Irgendwo birgt alles gefahren.. meine Stiefmutter war mit ihren Hunden Gassi, der Große riss sich los und erwischte eine Katze auf freiem Feld.
Meiner Stiefmutter hat es unheimlich leid getan, doch konnte sie es nicht ändern, die Katze hatte keine Leine, aber die Bäume waren zu weit weg.
Deswegen lass ich mir so ne Zugleine nicht unbedingt madig machen. Man sollte eh immer achtgeben. Und auch ne kurze Leine kann sich verheddern. Wobei ich die Länge der Leine mit nem Stopp ja immer regulieren kann und sie nicht zwingend ins tiefste Gebüsch wandern lassen muss.
Hallo Demona,
auch dir Danke für deine rasche Antwort.
Klar nehm ich nur die Orginalen, die billigen schauen mir meist zu schlampig aus und mir ist es wichtig für meine Katzen gute Qualität zu haben.
Mir liegen meine beiden Seelentröster sehr am Herzen, wie eigentlich all meine Tiere.
Nun ich vermute auch das die längere denen kaum Schwierigkeiten machen dürfte. Vielleicht kauf ich erstmal die längeren, wenn ich mich entschieden habe und seh dann ob sie damit zurecht kommen.
Ansonsten kauf ich halt die kleineren nach.
Nun ich bin meist Tagsüber im Park und klar gibt es da auch mal Hunde, aber ich bin sehr selten auf meinen Runden welchen begegnet, da ich eher immer die Wege außenrum nehme und nicht in der Baumlosen Mitte bin. (Da gibt's dann vereinzelt auch mal mehr, vor allem am WE)
Ich lebe jetzt noch nicht ewig hier, aber doch immer hin schon über ein halbes Jahr. Die Fußgängerzone ist bei mir Abends sehr ruhig, da ist kaum was los. Im Sommer sitzen klar mehr außen, aber es ist in Herten schön angenehm.
Paar Bäume gibt es auch und immerhin mal etwas Frischluft, falls die Katzen doch mal ne Runde drehen möchten und ich Lust dazu habe..
Meine Beiden haben ein Brett wo ich Trockenfutter verstecke, streu dieses sogar in einen mit Papiergefüllten Karton usw. Selbst diese Kugeln habe ich die wo sie schussern müssen.. Doch das Zeug ist schneller leer als ich gucken kann und ich füttere eher weniger Trockenfutter, obwohl das Brett wunderbar mit Nassfutter funzt.
Die beiden sind extrem verfressen und versuchen mit allen möglichen Tricks an Futter zu gelangen... Fressen sich durch eingeschweißte Aufbackbrötchen, klettern an offenen Schränken zum Leckerlie hoch, durchwühlen den gelben Sack wenn der nicht schnell genug weggeräumt wird, oder leerten Mülleimer (jetzt nicht mehr immer möglich)
Da stellen die auch schon mal die Küche auf den Kopf, oder Klettern auf die höchsten Schränke...
Toben tun sie sehr reichlich.. von einem Kratzbaum zum anderen.. sind ca. 25 m... dann auf den Balkon, mit ihren Spielzeugmäusen, Bällen, Verschlusskappen die sie aus den gelben Sack klauen und so weiter... dann wird ausgiebigst geschmust und wieder geschlafen... aber sobald ich mich bewege sind die in der Küche da die ja soooooo lang nix zu fressen bekamen oder kleben an der Haustür wenn ich gehe und komme.
Also das mit den Hunden kenn ich, meine haben auch nicht zu 100% gefolgt, Deshalb würde ich auch immer einen Katzenkorb dabei haben, so das die da schnell rein können.
Und sicher hab ich kein Problem denen auf Kommando beizubringen da reinzugehen, verfressen genug sind sie ja^^
Sie mögen den Katzenkorb auch scheinbar...und selbst beim Autofahren sind sie immer ziemlich ausgeglichen.
Wenn ich sehe es nähert sich ein Hund, zack Kommando und drin sind die. Ansonsten werden die reingestopft. Im Park wäre ich auch nur tagsüber, um da ne bessere Übersicht zu haben.
Meine Katzen müssen nicht ruhig nebenher tippeln. Sie sollen die Gerüche aufnehmen, ihre Neugierde befriedigen und einfach auch mal was anderes sehen. Ich hatte Hunde und kenn das mit dem rausgehen, ist also nix ungewohntes für mich. An einer Stelle stehen oder einfach mal auf den Boden setzen, das kann ich auch. Ich muss nicht endlose Wege entlangtraben. Hab ich auch bei meinen Wuffis so gehandhabt. Nur das hier halt die Katzen eher ewig brauchen um 10 meter weit zu kommen. (Damit hab ich viel Erfahrung bei unsern Gegend-Erkundungs-Versuche gemacht)
Wenn einer es wagt meine Katzen anzufassen, da hat der erstmal ne kleine Furie die ihn anfaucht, "NICHT ANFASSEN!", das hab ich auch bei meinen Hunden immer so gemacht...
Man hat fremde Tiere nicht anzutatschen, erst muss man sich beim Besitzer erkundigen ob man darf.
Wer weiß wie das Tier reagiert.
Es kam auch äußerst selten vor das ich da zu langsam war, weil ich bei meinen immer ein Auge auf denen haben musste, die Kleine war ein sehr ängstlicher Hund und die zwickte auch mal, wenn Fremde ihr einfach den Raum nahmen und sich aufdrängten.
Mir ist klar das es kein hundert Pro sicheres Katzengeschirr gibt. Aber eines wo sie länger brauchen um sich raus zu winden als ne knappe Minute wäre schon gut.
Da ich leider schon durch zahlreiche Ursachen Katzen verloren habe, begegne ich den Gefahren gerne solang ich sie ein wenig im Griff habe kann.... Freilauf ohne Leine.. Nein.. da einige Hundert meterweiter eine Straße ist die recht viel befahren ist, vor allem Tagsüber.
Tagsüber sind auch sehr viele Leute in der Fußgängerzone, das würde ich erst machen, wenn ich weiß die sind sicherer und wir laufen dann mal vom Park zurück, an der Leine!, so das ich sehen kann wie sie reagieren. Ansonsten bleiben sie für die Strecke immer im Katzenkorb mit Decke drüber, außer eben Abends oder Nachts, wenn kaum etwas los ist, so das sie den Weg irgendwann kennen und nach hause finden, wenn mal was passieren sollte.
Ich bin mir bewusst das ich nicht allen Gefahren gewachsen bin und es viele Möglichkeiten sie zu verlieren.
Ich habe 9 Katzen in 8 Jahren verloren und nur 3 durch Autos. Entweder will das Schicksal das die Katze lange lebt, oder ich kann es egal mit was eh nicht verhindern.
Hallo Seven,
Du hast vollkommen Recht, das Katzen keine Hunde sind, das ist mir durchaus bewusst. Hätte ich nen Hund gewollt, hätte ich mir einen angeschafft. Deshalb denke ich auch nicht, das meine Katzen brav neben mir herzuckeln, sondern das ich eher als Aufpasser mitlaufe und die Umgebung für sie mit im Auge behalte und die beiden Teufelsbraten auch.
Nun so wie du mir deine beschreibst sind sie nicht annähernd so wie eine, zwar sind die unbekannten auch erstmal Ängstlich gegenüber, jedoch gewöhnen sie sich sehr schnell daran, jedoch sind sie auch unheimlich auf mich bezogen. Es ist selten das die in einem anderen Raum sind wie ich.. selbst wenn ich aufs Klo gehe hängen die an mir... Jedoch mein Ratz ist in der vorherigen Wohnung gern mal in den Hof ausgebüxt und hat sich nur widerwillig zurückbringen lassen.
Winterfestes Plätzchen geht nicht, der Balkon hat nicht mal 4qm und die Tür kann ich in der eisigen Zeit nicht immer offen lassen, da würe ich erfrieren, jetzt wo ich noch mehr im Schlafzimmer bin und nicht heize steht der Balkon sehr oft offen un ddie genießen das vorallem beim toben dort sich in die Blumenkästen zu setzen und ins Schlafzimmer zu gucken wo der andere sitzt um sich dann gegenseitig zu suchen.
Aber ist da leider ein Ding der Unmöglichkeit im tiefsten Winter.
Hallo Sini,
warum sollte es hier nicht auch Leute mit praktischen Erfahrungen geben?
Das ist ja wohl ein Forum wo sich jeder anmelden kann.
Hallo Lun&Artemis,
Das Katzen zur Wildsau werden können ist mir klar, sowas hatte ich auch schon erlebt... mehrmals. Habs aber immer irgendwie durchgestanden.
Wenn meine beiden das an der Leine machen würden und ich weiß das ein Baum da ist, dann lass ich die Leine los wenn ich sie so ungefähr auf den Baum bugsiert habe.. zur Not muss ich danach die Katze vom Baum runterholen.
Nun das unser Tigger da ein wenig gestresst war geb ich zu, war ja auch der allererste Freigang an der Leine. Jedoch war er es nicht extrem.. da er sich auch gewälzt hat und das nicht nur einmalig... sondern so richtig geaalt.. Nur da kann er durchaus unsicher gewesen sein, die Gegend war ihm ja unbekannt, zu dem Zeitpunkt, doch Frauchen wollte eigentlich ein Bild wo Herrchen mit drauf ist.. nur der hat sich geweigert zu gucken und auch all die Versuche blieben erfolglos, der wollte da nur zu dem Gras und hatte völlig anderes im Sinn als sich ablichten zu lassen.
Bei dem Baum hatte ich vom Ansehen her nicht das Gefühl das er ängstlich ist, oder auch bei dem wo er sich neben meinem Sohn gewälzt hat. Aber furchtbar neugierig war er. Ich glaub das hat ihn eher genervt das wir ihn nicht zu tief in die Büsche gelassen haben.
Wir waren an dem Tag glaub ich eine Stunde unterwegs und habe ganze zweihundert Meter geschafft da er alles beschnüffeln musste und von links nach rechts getrabt ist vor und zurück... auch ne Maus fand er da sehr interessant, da wir aber den ersten Tag draußen waren hielten wir ihn bewusst an der kurzen Leine. Es sollte eigentlich auch ein kurzer Ausflug werden... doch wir mussten ihn schließlich nach Hause tragen, weil er sich weigerte und zuhause klebte er wieder an der Tür und wollte hinaus.
Die nächsten Tage waren dann ähnlich, nur das er etwas mehr Leine bekam und wir ne Strecke auch schneller schafften, immer schön im Zick-zack-kurs.
Bis wir auf nem Kinderspielplatz die Leine schrotteten. Ich war kurz von meinem Bub abgelenkt, die Katze schoß los und jagte nen schrägen Pfahl hoch und wieder runter um dann mit Blättern zu spielen.. nur mir riss er dabei die Leine aus der Hand und wie beim Flipper stieß sie an ein Spielgerät, dann an einen Mülleimer und zerlegt war das gute Teil.
Den Kater hat das null interessiert und hat weiter rumgetobt.
Zuhause hab ich noch versucht das Teil zu reparieren, doch wir haben es aufgegeben und da er ja jetzt die Gegend kannte durfte er auch alleine raus. Aber leider wurde er dreimal von Fremden einfach mitgenommen, da er so zahm war und dann beim dritten mal hat er ziemlich weit entfernt ne mehrspurige Straße nicht geschafft.
gelernt hab ich daraus.. ne drei Meterleine ist viel zu kurz und ich muss aufpassen wie ein Schießhund. Toben geht wirklich nur an einer langen Leine.
Ergo egal ob mit oder ohne Leine, wenn ne Katze es genießt, stört sie die Leine nicht, wobei am Anfang ist freilich alles unbekannt und man hat immer etwas Furcht vor unbekannten und ist vorsichtiger, oder etwa nicht?
Ja Katzen Trampelpfade sind schon in Arbeit. Eigentlich sollten die längst hängen, es kam aber einiges unerwartetes dazwischen.
Ich habe einen Standartkratzenbaum mit Höhle Rutsche und so...mit herrlicher Aussicht in den Hof.
Und einen der bis zur decke geht mit meherern Stufen... der angeblich für MainCoons und so ist.. der hat nen dicken Stamm.
Naturstamm habe ich noch nicht, wollte ich mal, aber da ich nicht wusste wie meine neue Wohnung wird, hab ich das erstmal gelassen und 1000 € dafür auszugeben konnte ich mir auch nicht leisten. Wenn ich mal nen schönen Ast nicht allzuweit weg sehe, denn wird ich sicher heimschleppen, aber bisher ist mir noch keiner untergekommen.
Sachen von außen haben sie schon... schon allein die Bienen und Wespen.. die wo stechen können und man danach ne riesig dicke Pfote hat und das Au Au macht.
Besonders beliebt sind die Schmeißfliegen.
In den Blumenkästen sitze sie ja auch sehr gern, nur ich hab bisher keine Tannenzapfen mit heimgebracht oder Laub.
Hallo Audrey,
Mir ist klar das es sehr schwierig wird, aber ich hoffe, das ich nicht jeden Tag mit ihnen gehen muss, wenn doch habe ich Pech gehabt.
Ich geh auch mit zwei, anfangs hilft mir meine Freundin, bis wir alle sicherer sind, sie findet die Idee gut, sie kennt ja meine zwei Ganoven.
Urlaub?
Ich werde eher nicht mehr in den Urlaub fahren, dafür hab ich kein Geld. Aber ich bin auch so sehr zufrieden.. und auch meine Freigänger haben es geschafft mal für mehrere Tage in der Wohnung zu bleiben, falls jemand Katzensittet.
Deswegen mach ich mir weniger Sorgen.
Wenn die meinen sie müssen reinpinkeln, dann putz ich es halt wieder weg.
Katzen mögen sehr eigenwillig sein, aber doch ein bisschen Erziehung klappt auch bei denen.
Nun für den Fall einer Panik ist es natürlich extrem schwer, aber ich mach das dann eben ähnlich wie bei den Hunden. Ruhe bewahren auf die Leine steigen und den Katzenkorb nutzen, bzw. zur Not eine Katze von der Leine lösen.
Und die Tierarztbesuche verliefen bisher auch reibungslos, nur meine Ex-Hunde haben die erstmal nen halben Tag angefaucht, waren dann aber am Abend mit denen auf dem Bett gelegen, mit bisschen Abstand, aber sie haben sich hingelegt.. bis die Hundis wieder zum Herrchen zurückgebracht wurden.
Ich weiß wirklich das einiges schief gehen kann, aber wo kann das nicht?
Eine Lücke zwischen Wand und Bett und die Katze rutscht hindurch bleibt aber mit dem Kopf hängen, mal nicht aufgepasst, die Katze entwischt unbemerkt aus der Tür und wird irgendwo mitgenommen, überfahren oder von einem Hund gerissen.. Und was wenn all dies nicht passiert und die Katze plötzlich schwer krank wird?
Was dann? Was hat man dann falsch gemacht? Falsches Futter, falsche Katze?
Tigger wurde ein Jahr alt.
In der Zeit hatte er Rattengift gefressen.. wir hatten glück das er noch rechtzeitig nach Hause kam. dann durften wir ihn ZWEIMAL bei völlig Fremden abholen, die ihn einfach mitnahmen, weil er ja so alleine war und die eine dachte er sei ausgebüxt nur weil er 50m vom Haus entfernt rumtollte.
Beim drittenmal kam er nicht mehr Lebend heim.
Hätte ich ihn nur mit der Leine Gassi geführt, wäre ihm das erspart geblieben und uns auch.
Aber was wenn die geliebte Wohnungskatze auf einmal verschiedene Arten von Krebs hat und plötzlich immer wieder unter Blutarmut leidet. Oder Vip bekommt und man sie noch nichtmal 4 Wochen hat.
Ein Freigänger der an Krebs stirbt wurde nicht vom Auto erwischt.
Aber es gibt so viele Variablen, wenn es danach geht sollte man sich kein Tier anschaffen.
Eine Nachbarin hatte ne Freigängerin, die vom Baum auf einen Jägerzaun stürzte. Sie musste eingeschläfert werden.
Welches Risiko ist also größer.. Wenn sie Freilauf hat, wenn sie mit Leine Freilauf hat, oder wenn sie nur in der Wohnung lebt?
Ich habe 9 Katzen in 8 Jahren verloren... sowohl reine Wohnungskatzen wie auch Freigänger.
Egal wie, es gibt Risiken die man NIE NIE NIE abschätzen kann.
Also ist Freigang an der Leine auch nicht unsicherer als andere Haltungen, oder irre ich mich?
9 Katzen, drei durch Autounfall der Rest alles durch Krankheiten oder Blutgerinsel und als Kind hab ich auch Katzen an die Fänger verloren.. Fällt ja nicht auf wenn innerhalb von Tagen 20 Katzen aus einem Dorf verschwinden.
Meine beiden Katzen die bei meinem Ex leben, sind Freigänger der eine ist jetzt inzwischen stolze 9 Jahre alt. sein Gefährte der mit ihm bei uns einzog, der wurde gerade mal ein dreiviertel Jahr.
Die jetzige Kätzin ist 5.
Bisher hatten wir nur eine Katze die 8 wurde und auch nur weil sie schon drei war wo sie zu uns kam.
Boomer ist für mich ein kleines Wunder.
Es gibt für mich keine sichere Methode eine Katze alt werden zu lassen, ich kann nur die Wahrscheinlichkeiten etwas eingrenzen und versuchen das es ihr bei mir an nichts fehlt.
Wenn es sie aber so nach draußen drängt, warum soll ich ihr das bisschen Freude nicht gönnen, auch wenn es unter meiner Aufsicht geschieht?
Ihr seht alle nur in manchen Dingen Risiken.. Leine ist schlecht, da kann ein Hund sie töten, weil sie nicht weglaufen kann.. Hunde töten Katzen auch ohne Leine und Jäger auch.
Eine Katze kann sich damit strangulieren. Es gab schon viele Berichte wo sich Katzen in Schränken, Gittern oder sonst irgendwo erhängt haben, oder von anderen Menschen erhängt wurden.
Sie könnte immer auf ihren Freigang bestehen., tun das aber Freigänger nicht auch? Selbst die kann man trotzdem in einer Wohnung für ein paar Tage einsperren, ohne das sie dadurch sterben.
Alle Nachteile wo ihr mir versucht aufzuzeigen sehe ich auch im gänzlichen Freilauf...und sogar in der Wohnungshaltung.
Wo also ist der Unterschied?
Ich finde keinen.
wenn die Katze stirbt, stirbt sie zu hundert Protzend, egal wie sie gehalten wurde.
Manche früher manche später und es nützt nix zu sagen hätte ich nur, weil selbst wenn hätte ich nur, kann was anderes passieren.
Ich habs erlebt, ich hab es versucht und trotzdem hab ich so viele einfach verloren.
Das hat nichts mit dem Futter oder dem Wasser zu tun, sondern es ist einfach so.
Wenn sie sterben sterben sie.. Bei uns Menschen nicht anders. Man läuft über die Straße und plötzlich ist man Tod, man geht Duschen und hat selbst als junger Mensch plötzlich nen Herzinfarkt und kommt nicht mehr lebend raus.
Warum wird denn weiter Auto gefahren?
Wie viele Menschen und Tieren sterben dadurch? Garantiert mehr als durch ne Leine. Und was wird gemacht, immer mehr Autos produziert, jeder muss eines haben oder auch zwei.. Sie bedauern es wenn ein Mensch stirbt, rasen aber trotzdem weiter. Wenn ein naher Verwander oder ein Tier von denen stirbt, wird geheult und getobt und was wird gemacht? In anderen 30Zonen wird trotzde 50 und mehr gefahren, aber nur nimmer bei der eigenen Haustür...ist ja ne 30Zone.
Und hier wird immer von den meißten das als unzumutbar abgestempelt, wenn man ne Katze an die Leine nehmen will.
Klar muss ich bei Wind und Wetter raus, muss ich auch bei nem Hund.
Hat schon jemand sich mal drüber aufgeregt das wenn man mehrere Hunde an der Leine hat die sich auch erdrosseln können?
Es wurden auch schon kleine Hunde von Größeren angegriffen und zerfleischt.. aber da beschwert sich kein Mensch das die an der Leine laufen.. so kleine Hunde hätten ohne Leine vielleicht mehr Chancen.
Warum haben alle immer gegen etwas so ne Meinung, egal in welchem Thema ich nachlese zu 90% wird gesagt lass es.
Nur weil ne Erdosselungsgefahr da ist?
Oder weil die Katzen nicht flüchten können?
Vielleicht solltet auch ihr mal überdenken, ob es wirklich so ist, das die Leine wirklich die gefährlichste Art des Ausgangs ist.
Klar Gefahren birgt sie, aber am meisten wenn der eine teil am Ende nicht Acht gibt und da mein ich nicht die Katze.
Habt ihr schon mal einen Tierkörper gesehen der von einem Mähdrescher zerhäckselt wurde?
Sowas alles passiert ganz ohne Leine.
Klar will ich nicht das meine Katze überfahren wird, logisch geh ich ein größeres Risiko ein wenn ich mit Leine rausgehe, als sie in der Wohnung zu lassen und null Ausgang zu gewähren, aber wer sagt das nicht was in der Wohnung passiert, oder die beiden mir durch den Drang rauszuwollen ausbüxen?
Tigger sollte eine Wohnungskatze bleiben und der hat es immer und immer wieder geschafft zu entwischen, mein Ex hat mich angeschnautz das ich besser aufpassen soll.
Dabei ist der ihm auch ständig entwischt, war durch ihm sogar bei den Nachbarn und hat dort ne halbe Stunde im Garten gespielt.
Er hat es aber immer irgendwie geschafft an uns vorbei zu huschen. Der war irgendwo in Lauerstellung und Zack war er vorbei. Je öfter er das machte desto besser wurde er, anfangs hab ich ihm ja auch entdeckt.
Was sollte ich machen, klar Freigang... alles andere hat nichts gebracht.
Er war glücklich, das war das wichtigste, aber vielleicht wäre die Leine auf Dauer besser gewesen. Ihn hatte die Leine bei Spaziergängen ja absolut nicht gestört. Ich hab es ja gesehen er hat wie ein verrückter am Spielplatz gespielt und wir ließen ihn auch immer Zeit auf dem Weg zu erkunden, oder lockten ihn.. Wobei er auch manchmal gemütlich im Buggy mit drin gesessen ist
Es wäre mal schön wenn andere versuchen über ihren Tellerrand zu gucken und nicht alles gleich abwerten.
Vielleicht traut sich auch deshalb keiner der Gassigehenden Katzenhalter hier ans Wort, weil sofort gesagt wird das ist schlecht.
Aber danke für die wenigen positiven Kommentare. Auch wenn der Rest es nur gut meint.