Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen?

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  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #21
Auch wenn homöopathische Mittel keinen nachweisbaren Wirkstoff enthalten, so darf man die Macht des Placebos dennoch nicht unterschätzen. Und es folgen auch Placebo-Effekte bestimmten Regeln, der Effekt wird zum Beispiel stärker je "größer" die Intervention dem Patienten erscheint. Ist ein Medikament besonders teuer, wird besonders intensiv angepriesen, oder ist die Anwendung besonders aufwendig (zum Beispiel bei Scheinoperationen) wird ihm vom Patienten eine größere Wirkung zugeschrieben (der Einzelhandel nutzt übrigens den "Placebo-Regeln" ganz ähnliche Strategien um uns alle dazu zu bringen ihre wahnsinnig tollen und unverzichtbaren Produkte zu kaufen :lol:).

Letztendlich hat natürlich auch jede "richtige" medizinische Anwendung einen Placebo-Effekt, egal ob Wirkstoff oder nicht, in vielen Gesundheitsangelegenheiten kann der Placebo sogar wichtiger und effektiver für die Genesung sein, als viele der zugeführten Medikamente (grob gesagt, wer gesund werden will, der wird auch schneller gesund, als jemand der sich ohnehin ins Grab wünscht). Außerdem gibt es Studien die darauf hindeuten, dass es sogar einen positiven Nutzen gibt, wenn die Patienten wissen, dass sie nur Placebos einnehmen.

Die Wirkung darf man also absolut nicht unterschätzen und wenn Heilpraktiker den Glauben (oder auch nur die Placebos selbst) in vielen Fällen besser verkaufen als Hausärzte (vielleicht weil sie sich mehr Zeit nehmen und so auch psychisch stärken), dann kann man ihnen ihren Nutzen nicht einfach absprechen, völlig unabhängig davon, ob Globuli nun einen Wirkstoff besitzen oder nicht. Wir sind eben doch keine bio-chemischen Roboter denen nur der richtige Zusatzstoff zugeführt werden muss, damit wir wieder funktionieren.
Wo hast du diese Standard-Sätze der Homöopathie-Gegner denn aufgefasst?
Dann bräuchte man pro Wirkstoff für chem. Medikamente ja auch nur eine Studie. :roll:
Warum gibt es aber immer mehrere bei den Medikamenten?
Aber ist das so? Es gibt doch genügend Medikamente am Markt für die die Datenlage vor Einführung eher mittelmäßig ist. Unter anderem Orphan-Medikamente (Medikamente für seltene Erkrankungen, zum Beispiel für die Krebsbehandlung) besitzen doch vor Markteinführung kaum einen in einer größeren Studie nachgewiesenen Nutzen :eusa_think:

Noch etwas zur Eingangsfrage:
Mein alter Rüde fing in seinen letzten 1-2 Lebensjahren irgendwann an nachts in der Wohnung zu wandern. Scheinbar ziellos und immer von einem Zimmer ins andere, als würde er etwas suchen, oder hätte vergessen was er eigentlich wollte. Senile Bettflucht - ja sowas gibt es auch bei Hunden und nach dem das über 2-3 Monate so ging waren wir ganz schön genervt von dem nächtlichen Getrappse.
Wir waren dann (übrigens auf Empfehlung meiner Tierärztin :lol:) bei einer Tierheilpraktikerin. Die war als Person durchaus faszinierend, aber ich musste mir ein Kichern dann doch verkneifen, als sie eine Wünschelrute über den Hund hielt und irgendwelche "Kanäle" öffnete.
Was soll ich sagen, er ist danach nie wieder nachts planlos durch die Gegend gelaufen, ihr könnt euch vorstellen wie ich geguckt habe :shock::shock::shock:

Meine jetzige Hündin ist erst eineinhalb und sehr ängstlich, ich überlege schon, ob ich mir auch mal zu der THP gehe, vielleicht kann sie ja ihre Angst auch "wegzaubern", zumindest hat man in solchen Angelegenheiten nicht viel zu verlieren (außer dem Geld natürlich, aber da ist man in Gesundheitsfragen ja eh nie auf der sicheren Seite).
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #22
Ich frage mich immer, wieso das Ganze denn immer in einem Kampf ausartet?

Im Grunde ist die Antwort ziemlich simpel.

Die, wie sie hier genannt werden "Gegner" haben einfach verstanden, dass MITUNTER massig Geld mit den Kuegelchen gemacht wird.
Besonders schwarze Schafe haben da idealen Naehrboden.
(Aehnlich wie bei der Zigaretten Entwoehnungs Szene... halleluja!)

So, und dann gibts dann, was das Haupt Agressions Thema ist, Leute, die selbst bei lebensbedrohlichen Zustaenden immer noch mit Kuegelchen herum experimentieren.
Quasi nach dem System Bluttransfusion (Schulmedizin) und Zeugen Jehovas (Naturzeug).

Dann sind da die Naturverteidiger, verstehen nicht warum man wettert und perfekt ist der Diskussionsstart.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #23
Ich finde einfach problematisch, dass oft so gegen die Schulmedizin gewettert wird. Dass "Big Pharma" die Welt tot medikamentieren will etc.
Dabei brauchen wir die evidenzbasierte Medizin dringend und sie hat ja auch die letzten 200 Jahre super funktioniert. Seit einigen Jahren wird es aber zum Trend (und der kommt vornehmlich aus den US und A), dass man wissenschaftliche Ergebnisse und Herangehensweisen anzweifelt - und ich rede hier nicht von konstruktiver Kritik. Statt auf Experten zu hören und in deren Peer-Reviewten Arbeiten nach Fakten zu suchen wird gependelt, gebetet und was weiß ich auf Chakra komm raus (um Vince Ebert zu zitieren). Damit wird auf Dauer das Vertrauen in die Wissenschaft gemindert. Und dann kommt es eben dazu, dass nicht geimpft wird, dass Krebs homöopathisch behandelt wird und dass der menschgemachte Klimawandel geleugnet wird.
Im Grunde ist es mir egal, ob Erna in ihrem stillen Kämmerlei bei Kopfschmerzen zu Dachlatte D12 greift (müsste ja eigentlich helfen ;)), sofern sie sich damit besser fühlt und es keinen Grund für ein echtes Medikament gibt. Dann ist das echt in Ordnung. Wenn aber irgendwelche Idioten damit in der Öffentlichkeit GEGEN die Schulmedizin hausieren gehen, dann habe ich ein Problem damit.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #24
Da hier immer wieder das Thema Krebs erwähnt wird: Ich kenne Menschen die sich mit dieser Diagnose ganz bewusst gegen bestimmte schulmedizinische Maßnahmen entschieden haben. Ich bewundere sie dafür und ich kann die Entscheidung auch nachvollziehen.

Bei keinem dieser Menschen die ich gekannt habe, hatte mit dem Glauben an Homöopathie zu tun sondern mit der Tatsache, dass auch Schulmedizin ihre Grenzen hat. Sie ist eben auch nicht DAS Allheilmittel.
Leider gibt es oft schreckliche Nebenwirkungen und trotzdem, je nach Diagnose nur geringe Heilungschancen.

Denn ich habe auch schon verfolgt, wie Menschen unter der Chemotherapie gelitten haben, oft weitaus mehr an den direkten Folgen des Krebs. Und verstorben sind sie dann trotzdem.

Auch bei meiner Arbeit mit psychisch Kranken merke ich täglich, wie "hilflos" die Schulmedizin gegenüber gewissen Symptomen ist. und auch wieder die schlimmen Nebenwirkungen unter denen die Behandelten leiden.

Und das soll jetzt kein Wettern gegen die böse Schulmedizin sein, nein, ich bin dankbar dass ich in einer Zeit lebe in der ich die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden wie und womit ich behandelt werden möchte.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #25
Da muss ich dir Recht geben- allein schon die Nebenwirkungen von der Chemo und Psychopharmaker (??)
Das alles seh ICH jedoch unabhaengig davon, was hier diskutiert wird.
Denn trotz allem gibt es dort eine Wirkung, neben dem Placebo Effekt.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #26
Es ist aber ein Unterschied, ob sich jemand bewusst dafür entscheidet, keine medizinische Hilfe anzunehmen, weil die Erfolgschancen ohnehin zu schlecht wären, als dass es die Nebenwirkungen rechtfertigen würde (was ich absolut nachvollziehen kann und das ist ja auch wirklich eine ganz persönliche Entscheidung), oder ob jemand - der sogar gute Chancen gehabt hätte - durch seinen "Glauben" davon überzeugt ist, dass es "nicht nötig ist" und davon ausgeht, dass ihn homöopathische Mittel heilen.

Denn genau das gibt es. Es gibt Menschen, die glauben wirklich an die Wirkung von Homöopathie und zwar über den Placeboeffekt hinaus. Sie entscheiden sich für die Heilung bzw. den Schutz (im Falle von Impfungen), aber durch den "Glauben" an Homöopathie tun sie das mit einem Mittel, welches einfach seine Grenzen hat und das ist es, was mich so daran stört. Es sterben leider wirklich Menschen und sogar Kinder, wegen dieser Unwissenheit.

Für mich persönlich gibt es auch keinen "Krieg" zwischen Homöopathie/Placebo und Schulmedizin. Ich denke beides hat seine Vorteile und Grenzen. Es gibt "Erkrankungen", bei denen die Schulmedizin nicht weiter weiß, oder bei denen die Psyche einfach wesentlich mehr ausmacht und generell ist es natürlich immer toll, die eigene Psyche als Unterstützung zu haben. ;)
In solchen Fällen kann der Placeboeffekt glänzen. Es gibt aber nun mal auch Krankheiten, bei denen unsere Psyche an ihre Grenzen stößt und genau hier muss dann genug Wissen vorhanden sein, um zu verstehen, dass es diese Grenzen gibt.

Deswegen finde ich es auch wichtig, es immer wieder zu erwähnen. Ich denke viele wissen gar nicht, was Homöopathie eigentlich ist (Gleiches mit Gleichem behandeln und die Verdünnung) und halten es fälschlicherweise für Naturheilkunde.

Wer sich den Grenzen bewusst ist, der kann beides für sich und seine Liebsten nutzen, egal ob Mensch oder Tier und so von beidem (Schulmedizin und Placeboeffekt in allen Formen und Farben) profitieren.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #27
Also ich wende Homöopathie gerne für mich und meine Hunde an und hab auch gute Erfahrungen damit gemacht, bin mir der Grenzen aber trotzdem bewusst. Das eine schließt doch das andere nicht aus, nu weil ich es gerne mit homöopathischen Mitteln versuche bin ich noch lange kein Gegner der Schulmedizin. In Österreich ist es z.B. so, dass nur ausgebildete (Tier-)Ärzte sich nach einer Zusatzausbildung rechtmäßig (Veterinär-)Homöopath nennen dürfen, dadurch haben die hier auch schulmedizinisch Kenntnisse und können auch, wenn die Homöopathie nicht mehr zieht, schulmedizinische Methoden anwenden. In Deutschland ist das wohl anders. Oft wird ja auch gesagt, dass die homöopathischen Mittel an sich nichts bewirken sondern die besondere Zuwendung der Tierhalter, aber auch das trifft nicht auf alle Fälle zu - denn in vielen Fällen möchten die Patienten egal ob Tier oder Mensch, keine Zuwendung oder mann kann ihnen erst gar keine Zuwendung entgegenbringen (Stichwort Massentierhaltung), deswegen lässt es sich auch nicht einfach damit erklären. Es gibt übrigens tatsächlich viele Studien zur Evidenz von Homöopathie, die auch nicht einfach nur mit dem Placebo-Effekt erklärbar sind, alle, die daran interessiert waren (hab oben ein paar Kommentare gelesen, wo diese Studien zu finden sind), ihr könnt mal bei homöopathie-verstehen.at schauen, da gibt es soweit ich weiß auch eine Übersicht zu den Studien, die Seite bezieht sich ansonsten aber auf Österreich, in Deutschland ist es ja wie gesagt nochmal anders!
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #28
Ich fasse mal zusammen, was ich auf der Seite (bzw. nach einigen Weiterleitungen) gefunden habe:
Viel Gerede, wie unsinnig doch die Forschung im Allgemeinen ist und Homöopathie wirkt, das merkt man doch!
Gräbt man weiter, kommt man zu Studien, was man da findet ist kurz gesagt "cherry picking":

Man sucht sich genau die Studien, die einem passen und versucht dann dort das gewünschte Ergebnis zu finden. Ich kann schon mal zusammenfassen, dass das Ergebnis davon war, dass keine dieser auserlesenen Studien alle notwendigen Kriterien erfüllte. Schnell und "laut" wird immer geredet, dass die Studie von XY ja tatsächlich mal eine Wirkung nachweisen konnte, die höher als die Placebowirkung lag.. und auf den schönen und modern gestalteten "Werbeseiten" hört es danach auch auf, bei den wissenschaftlicheren Artikeln findet man dann wenigstens noch Hinweise, dass die Stichprobengrößen zu klein sind etc. und die Schlussfolgerungen nur mit Zurückhaltung zu interpretieren sind.

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Um dazu mal einen passenden Comic anzubringen:
erzaehlmirnix_05.jpg

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Hier noch der interessante Link, bei dem ich wieder auf den Comic gestoßen bin (ich kannte ihn aber auch vorher schon, da ich die Werke von "erzählmirnix" schon immer gerne lese ;)):
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #29
Also ich hätte nun wirklich nicht gedacht, dass da doch so viel von euch kommt. Hab schon einiges an Zeit gebraucht, um alles durchzulesen...danke mal für eure Antworten. Die Diskussion ist doch sehr "entflammt"....vielleicht auch gut so. Wie gesagt bin ich erst vor nicht so langer Zeit auf das Thema Homöopathie bei Tieren gestoßen aber habe mich in letzter Zeit sehr intensiv damit auseinandergesetzt und bin nun auch (das muss ich nun wirklich zugeben) überzeugt davon, dass Homöopathie doch mehr als Placeboeffekt ist.

Es gibt übrigens tatsächlich viele Studien zur Evidenz von Homöopathie, die auch nicht einfach nur mit dem Placebo-Effekt erklärbar sind, alle, die daran interessiert waren (hab oben ein paar Kommentare gelesen, wo diese Studien zu finden sind), ihr könnt mal bei homöopathie-verstehen.at schauen, da gibt es soweit ich weiß auch eine Übersicht zu den Studien, die Seite bezieht sich ansonsten aber auf Österreich, in Deutschland ist es ja wie gesagt nochmal anders!

@Canela: ich habe mir auch die Seite angeschaut....danke mal dafür. Bin dabei auch auf andere Studien und Seiten gestoßen und habe auch über google viel über dieses Thema gefunden.

Was sind denn deiner Meinung nach die "wirklichen" Studien und was ist falsch an all denen, die die entsprechenden Kriterien erfüllen und in Metastudien verwendet wurden? Sind die alle korrupt, wollen nur böses, von der Pharmaindustrie bestochen?
Was du machst ist "cherry picking":



Wenn man die Suchmaschinen nutzen kann und nicht nur die deutsche Sprache spricht, stoßt man durchaus auf anerkannte Studien.
Du kannst ja gerne eine entsprechende Studie vorzeigen. Alles was ich gefunden hatte, war nicht aussagekräftig genug (undurchschaubare und fehlerhafte Durchführungen, zu geringe Teilnehmeranzahl etc.)

Also ich bin dir Syn auch für die Antworten dankbar. Ich kann mich aber nicht ganz deiner Meinung anschließen. Das Spiel geht ja auch anders rum genauso. Die "klassische" Pharmaindustrie macht (und das wissen wir alle) das cherry-picking und das im großen Stil. Die Daten werden "gedreht, gewendet und zurechtgebogen" damit das Studienergebnis dann auch passt und sich das Produkt dann auch verkauft bzw. besser verkauft...das ist ja auch nichts Neues.
Dazu habe ich auch eine sehr gute Analyse von einem Professor und Forschungsleiter in Schweden gefunden. Prof. Robert Hahn zum Beispiel hat viele Studien analysiert und kam zum Schluss, dass man 90% der analysierten Studien aussschließen müsste, um zu sagen, dass die Homöopathie keine klinische Wirkung hat (und wir sprechen hier von eine Wirkung die nicht einfach nur Placebo ist). Und es soll einem klar sein, dass Prof. Hahn ein Forschungsleiter eines Krankenhauses ist und nicht einfach ein totaler Anhänger der Homöopathie ist und sich nichts anderes einreden lässt sondern er hat sich diese Studien wissenschaftlich angeschaut und kam zu dem Schluss. Hier könnte man natürlich auch eine Art cherry-picking machen und bewusst Studien auslassen und dann zum Schluss kommen, dass Homöopathie einfach Placebo ist. Das wäre dann wieder "Datenanpassung".

Das Thema ist sicherlich kein einfaches. Eigentlich wollte ich ja auch nur wissen, ob Homöopathie auch genauso bei Tieren wie bei Menschen wirkt ;) Danke trotzdem für die Antworten, die darauf eingegangen sind und auch positives darüber berichtet haben. Freu mich wirklich, dass es bei einigen funktioniert hat :)
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #30
Das ist in Ordnung und ich wünsche dir viel Erfolg mit der Behandlung und hoffe, dass du die Grenzen Homöopathie trotz allem nicht aus den Augen verlierst.

Wenn du, oder andere die mitlesen, aber gerne mehr erfahren wollen, gibt es hier einen Link zu einem Beitrag, in dem die Analyse von Hahn besprochen wird:


Oder dieser ausführliche Beitrag dazu:


Kurz zusammengefasst:
Seine Analyse sagt nichts über die Wirksamkeit der Homöopathie aus.

Es ist absolut in Ordnung und auch berechtigt und wichtig, dass auch an den Studien und Metaanalysen der Kritiker Kritik geübt wird. Das Ergebnis bleibt aber das Gleiche: Eine Wirksamkeit von Homöopathie konnte bis heute nicht bewiesen werden.


Und ich möchte auch nochmal auf diese Seite verweisen (nicht nur auf den direkten Link, die gesamte Seite ist lesenswert und informativ):


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Da ich nun Feierabend habe und etwas mehr Zeit, möchte ich gerne noch etwas zu dem genannten Prof. Hahn zitieren:
Die Veröffentlichung „Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data“ von aus dem Jahr 2013[SUP][/SUP] wird von Homöopathen mitunter als „Übersichtsarbeit“ oder sogar als „Metaanalyse“ bezeichnet.[SUP][/SUP]Das ist nicht korrekt. Hahn betrachtet lediglich einen Teil der existierenden Metaanalysen zur Homöopathie, aber nicht die ihnen zugrunde liegenden Studien und führt keine eigene Sichtung der Datenbanken oder statistische Auswertung durch. Bei seiner Arbeit handelt es sich deshalb lediglich um seine persönliche Bewertung der in der Arbeit genannten Metaanalysen, nicht um einen eigenen Review.Auch nicht korrekt ist die oft zu lesende Aussage, dass er vor 2013 nie Kontakt zur Homöopathie hatte.[SUP][/SUP][SUP][/SUP] Zwar ist richtig, dass Hahn keine weiteren wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema geschrieben hat, er schrieb aber seit 2011 Blogartikel zum Thema.[SUP][/SUP]
Zitiert wird meist die Aussage des Artikels, man müsse in den vorliegenden Metaanalysen 90 % der Studien zur Homöopathie verwerfen, um zu der Aussage zu kommen, dass keine Placeboüberlegenheit der Homöopathika nachweisbar sei. Hahn schreibt jedoch ebenfalls in seinem Aufsatz:
Studien mit sehr schlechter Qualität sowie diejenigen, die die nötigen Daten nicht enthalten, müssen ausgeschlossen werden...[SUP][/SUP]​
Tatsächlich kritisieren die Autoren mehrerer der von Hahn betrachteten Metaanalysen die Qualität der vorliegenden Studien.[SUP][/SUP][SUP][/SUP][SUP][/SUP] Nicht nur die von Hahn kritisierte kommt zu dem Ergebnis, dass die positiven Effekte für die Homöopathie zurückgehen oder gar verschwinden, wenn man sich auf die hochwertigen Studien konzentriert, sondern auch andere Übersichtsarbeiten wie die Arbeiten von Klaus Linde et al. von 1998[SUP][/SUP] und von 1999[SUP][/SUP] (Lindes eigener Systematischer Review datiert von 1997, s.u.) Es ist also nicht erstaunlich, wenn die meisten Arbeiten aussortiert werden müssen. Auch Arbeiten, die zu einem positiven Ergebnis für die Homöopathie kommen, schließen nicht weniger Arbeiten aus: durchforstet 489 Datensätze, in denen über klinische Studien zur Homöopathie gesprochen wird, von denen zunächst 41 und später lediglich 32 Arbeiten in die Analyse einfließen. Als zuverlässig stuft diese Arbeit letztlich nur drei Arbeiten ein und schließt dabei sogar von anderen Autoren als hochwertig eingestufte Arbeiten aus.
Quelle:


Ich finde das ist eine schöne "kurze" Zusammenfassung zu dem Thema.

Und was ich gerne noch zu bedenken geben möchte:
Es gab (und gibt) in der Geschichte schon des öfteren Mittel, deren Wirkungsweise unbekannt war/ist. Ein Beispiel wäre Paracetamol. Die genaue Wirkungsweise nicht zu kennen, ist also kein Grund, um nicht eine Wirksamkeit beweisen zu können. Ist eine Wirkung vorhanden, lässt diese sich normalerweise auch eindeutig und reproduzierbar nachweisen. Homöopathie nimmt sich aber eine Sonderstellung heraus. Es wird eine Wirkungsweise beschrieben und von einer Wirkung ausgegangen, ohne auch nur eines von beiden beweisen oder eindeutig und reproduzierbar nachweisen zu können.

Nochmal: Es ist KEIN Beweis, wenn es Studien gibt, in denen eine (in den meisten Fällen sogar nur sehr geringfügig) höhere Wirkung als bei Placebo gefunden werden konnte; es ist normal. Wie in dem Zitat oben erwähnt und auch in dem Link im Beitrag davor zusammengefasst wurde, zeigen die Studien mit höherer Qualität auch zunehmend weniger positive Ergebnisse für die Homöopathie. Je "schlechter" die Studie, desto höher die Chance auf ein falsch positives Ergebnis und selbst wenn es nur hochwertige Studien wären (auf beiden Seiten, denn mir ist durchaus klar, dass es schlecht durchgeführte Studien auf beiden Seiten gibt, was Hahn ja auch zurecht bemängelt), wären bis zu einem gewissen Grad positive Ergebnisse normal und bedeuten noch keinen Beweis.
Das ist auch kein "Mobbing" der Wissenschaft gegenüber der Homöopathie, das mussten und müssen auch andere Medikamente durchmachen und wie gesagt auch (bzw. diese sogar besonders) Medikamente, bei denen man keine Ahnung von der Wirkungsweise hat, aber die eben dadurch eindeutig ihre Wirkung beweisen konnten - im Gegensatz zu Homöopathie.

Wem das alles egal ist und wer sich eben "seine" Studie rausgesucht hat, sollte aber bitte trotzdem eines immer bedenken: Selbst bei den Studien mit positiven Ergebnissen für die Homöopathie sind das in der Regel nur gering höhere Werte. Ich will jetzt gar nicht haarklein ausführen, bei welchen dieser Studien, was für Fehler gefunden wurden (z.B. "krankere" Patienten in der Placebogruppe...), wer das möchte, kann die oben genannten Links danach durchschauen, oder auf Wunsch suche ich es auch heraus, aber wer weiter daran glauben möchte, alle anderen hochwertigen Studien ausblendet und sich an diesen Studien festhält, soll bitte nicht vergessen, dass es nur gering höhere Werte sind und schon alleine dadurch - selbst WENN Homöopathie wirklich einen Wirkstoff hätte - Grenzen gesetzt sind und es nicht zuverlässig wirkt und man sich deswegen niemals darauf verlassen sollte.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #31
Die Seite, die ich oben verlinkt habe zieht sich die ganzen Sachen ja nicht einfach aus der Nase, von wegen „die ganze Forschung ist Schwachsinn“, sondern für jeden Punkt, übe den da geschrieben wird, gibt es eben auch Anhaltspunkte. Dass vor allem oder nur Studien herausgepickt werden, die eben zeigen, was man zeigen will, kommt doch überall vor, auch bei schulmedizinischen Studien. Ist also ein schwaches Argument ;) Man will ja schließlich verkaufen, und da wird auch alles eben mal so hingedreht, wie es passt, da bin ich ganz bei @chicha. Das mit dem Professor Hahn finde ich eben auch sehr spannend, und das ist auch wieder etwas, das eben für die Wirkung der Homöopathie spricht. Ich bin mir aber auch darüber im Klaren, dass die Homöopathie-Gegner vermutlich immer genau das bleiben werden, und die ganzen Fakten, die für die Homöopathie sprechen, ignorieren, weil sich das ja nicht mit der eigentlichen Eistellung oder Meinung vereinbaren lässt. Aber es darf doch jeder selbst entscheiden, wie er was angehen will, bevor ich meinem Hund irgendwelche Chemiespritzen verpasse, versuche ich es eben erstmal mit Homöopathie. Wenn es wirkt, ist es doch super, für mich und den Hund. Wenn es nicht wirkt, muss man die Sache eben anders angehen. Es kann ja im Übrigen auch sein, dass die chemischen Mittelchen nicht die Wirkung erzielen, die man sich erhofft hat, hier wären wir wieder bei dem Thema, dass eben gern mal irgendwelche Sachen verschrieben / verkauft werden, weil Kohle ;) Aber ich glaube der Threadstarterin ging es gar nicht um eine Homöopathie-Grundsatzdiskussion, sondern eben darum, ob es gleich beim Menschen und beim Tier angewendet wird, und die Antwort darauf ist generell ja.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #32
@Canela: Ja ich schließe mich auch deiner Meinung an. Aber ja du hast Recht, meine Frage war ja eine andere. Ich habe es mir aber eh denken können, dass die Diskussion in eine andere Richtung gehen könnte. Danke nochmals, dass du auf meine ursprüngliche Frage eingehst ;)

Die Seite finde ich eigentlich doch gut organisiert, da sie ja schon das Prinzip der Homöopathie gut erklärt und auch sehr auf die Tierhomöopathie eingeht. Das finde ich auch super, da ja normalerweise doch zum Großteil über Humanhomöopathie gesprochen, bzw geschrieben wird. Speziell der Blog hat da auch immer wieder neue Artikel über Tierhomöopathie. Sehr interessant finde ich auch das Gespräch mit Tierarzt Michael Ridler, der auf die Nutztierhomöopathie eingeht und auch das komplexe Thema der Antibiotika anspricht.

Naja, danke mal an alle für die Antworten. Ich hoffe, euren "kleinen" und "großen" Vierbeinern gehts gut. Hab nun auch ein Avatar von einen meiner zwei Hündinnen hochgeladen :)
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #33
Ich persönlich finde das ja total traurig, dass man Fragen über die Homöopathie eigentlich nur noch über PN beantworten kann, eben, weil hier die "Gegner" aus jeder Frage eine Grundsatzdiskussion machen. :eusa_shhh:

Ich frage mich da schon, ob das im Sinne eines Forums ist? :?:
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #34
Die Frage damit zu beantworten, dass man bei Tieren ohne Bedenken die gleichen Mittel wie beim Menschen verwenden kann (wenn der Trägerstoff vertragen wird), finde ich durchaus im Sinne des Forums. Es beantwortet die Frage und gibt den aktuellen Stand der Wissenschaft zu dem Thema wieder.
Wer sich dadurch angegriffen fühlt, sollte sich aber mal fragen warum...
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #35
Die Frage damit zu beantworten, dass man bei Tieren ohne Bedenken die gleichen Mittel wie beim Menschen verwenden kann (wenn der Trägerstoff vertragen wird), finde ich durchaus im Sinne des Forums. Es beantwortet die Frage und gibt den aktuellen Stand der Wissenschaft zu dem Thema wieder.
Wer sich dadurch angegriffen fühlt, sollte sich aber mal fragen warum...

Nein, sie gibt nur deine ureigene und persönliche Meinung wieder. Und beantwortet eine Frage, die gar nicht gestellt wurde. Nicht umsonst gibt es ja die Themenüberschrift.

Dass eben die Homöopathie nicht wirkt, kann ebenso keiner belegen, auch die Wissenschaft nicht...

Also alles, was nun die Homöopathie betrifft, nur noch per PN, damit es im Forum nicht ausartet?
Und damit wird gleichzeitig ein Ende gesetzt für die Informationsfreiheit und der Unterhaltung über die Homöopathie im Forum?

Ich denke dabei auch an diejenigen, die wie du, immer gegen die Homöopathie einschreiten wollen, denn die haben dann auch keine Gelegenheit mehr, sich zu äußern....

Kann denn nicht alles einfach nur mal im Rahmen bleiben?
Und explizit nur auf die Fragen geantwortet werden? Vor allem, wenn die Entscheidung FÜR die Homöopathie bereits gefallen ist?

Ob das nun der richtige Weg ist, dass man nichts mehr dazu sagen soll/darf? :?:
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #36
Natürlich darf jeder sagen, was er möchte. Es geht einfach darum, dass Homöopathie sehr sehr schnell ihre Grenzen hat, nämlich genau dann, wenn sie über das Placebo hinaus wirken soll. Wenn jemand sagt, die Erde sei flach, dann darf er das auch. Richtig wird es aber trotzdem nicht.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #37
Ich weiß nicht, wo du all diese Dinge hineininterpretierst, die du hier kritisierst. Jeder hatte hier die Gelegenheit seine Meinung zu äußern und hat sie auch noch immer; wie es eben in einem Forum ist und ja auch sein sollte. Keinem wurde der Mund bzw. die Hand verboten und ich empfand es auch durchaus als "im Rahmen geblieben".
Wie gesagt, ich habe so auf die Frage geantwortet, wie es der aktuelle Stand der Wissenschaft darlegt. Es wurde gefragt, ob man bei Tieren die gleichen Mittel benutzen kann wie bei einem Menschen und ja, das kann man, solange das Tier die Trägersubstanz verträgt. Du glaubst das wäre anders und hast deine Meinung dazu auch geäußert und das ist auch in Ordnung, aber ebenso sollte es für dich auch in Ordnung sein, dass es Menschen gibt, die eben eine andere Meinung vertreten.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist nun mal, dass Homöopathie keine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus hat. Ebenso kann keinerlei Wirkstoff nachgewiesen werden. Es fehlen also Beweise in der Wirkung und in der Wirkungsweise. Dass es Studien in jede Richtung gibt, das haben wir ausreichend besprochen, aber zwei Dinge sind doch wirklich auffällig: Zum einen, dass die Studien weniger positive Effekte für Homöopathie aufweisen, je hochwertiger sie sind und zum anderen, dass die Studien mit positiven Effekten trotzdem so selten vorkommen und auch meist nur sehr geringe Abweichungen aufweisen. Bei all den Studien, die es jetzt dazu gibt und von denen auch viele durchaus als hochwertig bezeichnet werden können, warum ist es für die Homöopathie so schwer ihre Wirkung zu beweisen? Wenn es wirklich eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus gäbe, dann wäre das doch gar kein Streitthema, weil es sich schon längst und eindeutig gezeigt hätte. Das Spiel kann man auch noch 100 Jahre weiterführen und immer wieder wird es Studien geben, die eine gering höhere Wirkung aufweisen, das ist vollkommen normal und passiert häufiger, je schlechter die Qualität der Studie ist. Ein falsch positives Ergebnis ist in diesem Fall einfach wesentlich wahrscheinlicher und sogar normal, wohingegen ein falsch negatives Ergebnis fast ausgeschlossen werden kann.

Mir ist durchaus bewusst, dass die meisten Befürworter der Homöopathie sich nicht dafür interessieren und die hellen, freundlichen Seiten der Befürworter - die damit ihr Geld verdienen - sind sehr viel angenehmer und zeigen genau das, was man sehen möchte... das ist eben Glauben.. ich diskutiere darüber nicht, weil ich die "Hoffnung" habe, die "Gläubigen" zu überzeugen. Das ist absolut nicht meine Intention und auch in der Regel nicht möglich, weil der Glaube einfach etwas persönliches ist und für die Personen auch über allen Fakten steht. Ich finde es aber für Außenstehende (also Menschen, die damit eventuell noch gar kein Kontakt hatten und sich informieren wollen) wichtig, dass alle Seiten gezeigt werden und in einem Forum auf so eine Frage nicht nur ein "Ja, wirkt super, du musst aber bei Tieren uuunbedingt Mittel XY in Dosierung Z nehmen!" als Antwort kommt. Das sorgt dafür, dass Menschen das lesen und davon ausgehen, dass es sich hier um wirkliche Medikamente mit tatsächlichem Wirkstoff handelt und das ist nach aktuellen Stand der Wissenschaft nun mal einfach nicht der Fall.

So stehen hier nun beide Seiten beleuchtet da und Außenstehende können sich aussuchen, welche ihnen besser gefällt.
Ich kann wie gesagt niemandem verübeln, wenn er homöopathische Mittel zumindest mal probieren möchte und sehe auch durchaus die positiven Aspekte (vom Placebo-Effekt!), aber ich finde zum einen die Abzocke dahinter nicht gut und zum anderen habe ich einfach schon zu viele schlimme Dinge gelesen, die durch diesen Glauben geschehen sind (z.B. tote Kinder, weil die Eltern glaubten, dass homöopathische Mittel ausreichen) und deswegen werde ich mir auch bestimmt nicht den Mund bzw. die Hand verbieten lassen, wenn ich in Themen über Homöopathie meine Meinung schreibe.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #38
Was ich kritisiere?
Dass, wenn das Wort "Homöopathie" fällt, sofort eine Grundsatzdiskussion in aller Härte und mit Verunglimpfungen der versch. user geführt wird.
Das ist ja nun hier keine "Meinugsäußerung" gewesen, kann man gut nachlesen.

Meine Meinung sage ich ein, vll. zweimal und dann müsste es auch gut sein und "hacke" dann nicht auf den usern herum, die "dafür" sind.
Als reine Meinungsäußerung hätte es auch gereicht, zu schreiben, dass die H. in der Wirkung "umstritten" ist, du genau deswegen auch keine Erfahrung hast
Das ist völlig ausreichend und hätte deinen Standpunkt klar gemacht
So etwas zieht sich aber durchs ganze Forum.....

Denn: jeder Fragesteller kann sich nach seiner eigenen Meinung entscheiden!

Und hier wurde noch nicht mal auf das eigentliche Thema geachtet. Denn das heißt hier: H. bei Tieren - hat wer Erfahrungen?
Und die kannst du ja nicht vorweisen, weil du sie ablehnst.
Und noch einmal: die Wissenschaft kann nicht beweisen,, dass die Homöopathie nicht wirkt.
Dafür gibt es keinerlei Belege. Eine Erklärung/Vermutung (Placebo-Effekt) ist kein Beweis!

Ich hatte die Erfahrungen und habe geantwortet und schon bist über mich und meine Aussagen hergefallen und hast versucht mich zu denunzieren und hast meine Aussagen lächerlich gemacht.
Muss das sein?

Für meinen Teil habe ich aus diesem Thread gelernt:
es ist besser für mich, für den Fragesteller und auch für das Forum., wenn ich per PN Kontakt aufnehmen und meine Erfahrungen weiter gebe.
Damit seid ihr, die "Gegner" auch kein Hemmnis mehr, wenn sich bereits jemand "dafür" (wie hier in diesem Fall) entschieden hat und ich kann in aller Ruhe und nach bestem Wissen und Gewissen Hilfestellung geben.
Die "Gegner" sind damit aber auch raus aus dem Thema....

Von meiner Seite ist jetzt alles gesagt und ich schaue nicht mehr in dieses Thema, mit dem Wissen, dass es hier trotzdem mit dem Gezanke weiter geht....Interessiert
mich nicht mehr. Ich habe gesagt, was ich wollte und was in meinen Augen auch mal dringend nötig war
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #39
Und noch einmal: die Wissenschaft kann nicht beweisen,, dass die Homöopathie nicht wirkt.
Dafür gibt es keinerlei Belege. Eine Erklärung/Vermutung (Placebo-Effekt) ist kein Beweis!

Ist dir Russels Teekanne ein Begriff? Die Beweislast liegt immer bei demjenigen, der eine Behauptung aufstellt. D.h. da die Homöopathie behauptet, dass es eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus gibt (und ja, der ist untersucht und den gibt es!), liegt die Beweislast bei ihr.
 
  • Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #40
Es war nie meine Intention jemanden lächerlich zu machen oder auf jemanden einzuhacken und nachdem ich nochmal nachgelesen habe, kann ich auch nichts dahingehend lesen. Ich lese eine ganz normale Diskussion, wie sie öfters bei einem so umstrittenen Thema aufkommt.

Was meine Intention war, habe ich in dem Beitrag darüber ja schon ausgeführt.

Ich habe einfach das Gefühl, dass du nicht möchtest, dass etwas gegen Homöopathie gesagt wird. Ich kann das durchaus verstehen und wenn du dann lieber auf PN's ausweichst ist das auch dein gutes Recht, aber ich habe keinerlei schlechtes Gewissen, weil ich solche Diskussionen beginne, im Gegenteil; ich finde sie wichtig. Siehe mein Beitrag davor...

Und noch einmal: die Wissenschaft kann nicht beweisen,, dass die Homöopathie nicht wirkt.

So herum macht es auch keinen Sinn. :eusa_eh:

Dafür gibt es keinerlei Belege. Eine Erklärung/Vermutung (Placebo-Effekt) ist kein Beweis!

Daran wird aber die Wirksamkeit gemessen. Man muss den Placebo-Effekt in die Rechnung einbeziehen, denn ansonsten kannst du auch reine Zuckerkügelchen (also wirklich reine Zuckerkügelchen, bei denen nicht mal der Versuch unternommen wurde, irgendwas zusätzlich hinein zu bekommen) geben und hast die gleiche heilsame Wirkung wie bei den homöopathischen Zuckerkügelchen und anderen Placebo-Dingen, die man auch dort nicht mit "Beweisen" widerlegen könnte und dann kann man sich das Ganze auch direkt sparen und wirklich gleich offen sagen, dass es einfach nur Zuckerkügelchen sind. :eusa_shhh:
 
Thema:

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Katzengeschirr, Flexi-Leine (viell. für kl. Hunde) wer weiß Rat?: Hallo, da sich einiges in meinem Leben geändert hat und ich meine bisherigen Tiere wegen verschiedener Umstände nicht mehr habe, sondern nun zwei...
Die Beziehung Mensch-Tier/Mensch-Mensch: Wieder ein Blogeintrag mitten in der Nacht, einfach um aufzuschreiben, was mir gerade so durch den Kopf geht. Ist vielleicht etwas durcheinander...
Deutsche Dogge - Verhaltenstipps für mich, Erziehungstipps für ihn: Hallo! Heute brauche ich mal ein paar Tipps un Tricks zum Thema deutsche Dogge. Hört sich soweit ganz einfach an, ist es aber nicht! Muffin, ca 3...
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