- Homöopathie bei Tieren – hat wer Erfahrungen? Beitrag #41
ShiGi
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Ja, weil es nicht möglich ist zu beweisen, dass es etwas nicht gibt. Deshalb stellt man in der Wissenschaft falsifizierbare Hypothesen auf - in diesem Fall "Homöopathische Mittel haben eine Wirksamkeit, die über den Placebo-Effekt hinaus geht" - und wenn diese Hypothese nicht bestätigt werden kann, muss man davon ausgehen, dass homöopathische Mittel eben KEINE Wirksamkeit über den Placebo-Effekt hinaus hat.Und noch einmal: die Wissenschaft kann nicht beweisen,, dass die Homöopathie nicht wirkt.
Das kann man doof finden, aber so funktioniert wissenschaftliches Arbeiten nun mal.
Und es steht auch jedem frei, trotzdem an Homöopathie zu glauben. Allerdings sollte man, wenn man aus wissenschaftlicher Sicht argumentieren will, auch nichts von der Wissenschaft fordern, was sie nicht erbringen kann.
Zum Thema die Diskussion artet aus:
Ich finde es durchaus legitim, in einem Thema, bei dem es explizit um Homöopathie geht, darauf hinzuweisen, dass die wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit von Homöopathie sehr dürftig sind. Das kann man als Homöopathie-Anhänger dann einfach so stehen lassen, oder eben darauf eingehen. Dann braucht man sich aber nicht wundern, wenn eine Diskussion entsteht - und zu Diskussionen gehören immer (mindestens) zwei.
Wenn du dich im restlichen Forum umschaust, wirst du feststellen, dass es in den Gesundheits-UFos häufig Hinweise auf homöopathische Mittel gibt, die unterstützend gegeben werden können, ohne dass daraus eine Pro-Contra-Diskussion entsteht. Insofern stimmt diese Aussage definitiv nicht.Dass, wenn das Wort "Homöopathie" fällt, sofort eine Grundsatzdiskussion in aller Härte und mit Verunglimpfungen der versch. user geführt wird.