Wir moechten Fische

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  • Wir moechten Fische Beitrag #21
Es gibt zwar verschiedene Guppyarten und -unterarten, jedoch bilden alle Hybriden. Das ist eher unerwünscht, da man solche Tiere nicht loswird.
Dazu muss man aber auch sagen, dass es kaum einen Markt für "normalen" Guppynachwuchs gibt. Die Leute kaufen ihre Fische in der Regel im Zooladen, manche bei Züchtern.
Überflüssige Fische aus einem Hobbyaquarium finden dann eher noch Abnehmer wenn man als sie als Futterfische abgibt. Die Frage ist, ob man das machen möchte? Sonst lieber nur Männchen nehmen.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #22
Wir nehmen dann den Maenner Schwarm :D
Ewige Junggesellen:mrgreen:
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #23
Off-Topic

Neupreis? Im Handel sind die immer sehr viel teurer, ich hab zwar kein Becken mehr, aber falls es irgendwann doch wieder passt würde mich das ja schon nochmal reizen :)

Ja, Neupreis. Die Hobby-Modelle von Osmotech beginnen schon bei 39 EUR.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #24
Es stimmt zwar, dass man Guppy-Nachwuchs kaum los wird, wenn man die Jungfische aber nicht rausfischt und separat aufzieht werden die meisten es ohnehin nicht bis ins Erwachsenenalter schaffen (Guppyeltern haben ihren eigenen Nachwuchs zum Fressen gern).
Ich kenne Guppybecken von Freunden in denen eine Guppypopulation seit vielen Jahren stabil ist, ohne dass neue Fische eingesetzt werden, oder es zu einer Explosion der Jungfische kommt. Es besteht also durchaus die Chance, dass sich auch in einer Gruppe mit gemischten Geschlechtern ein Gleichgewicht einstellt (wohlgemerkt bleibt auf Dauer eine genetische Verarmung natürlich nicht aus und der Nachwuchs ist irgendwann meistens weniger farbenprächtig und die einzelnen Fische sind oft kleiner (vielleicht setzten sich die Gene der kleineren Wildform mit der Zeit wieder durch?).
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #25
Kompass, ich kenn mich, sobald da irgendwelche Babyfische rumschwimmen... ne,ne,ne:D
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #26
Es stimmt zwar, dass man Guppy-Nachwuchs kaum los wird, wenn man die Jungfische aber nicht rausfischt und separat aufzieht werden die meisten es ohnehin nicht bis ins Erwachsenenalter schaffen (Guppyeltern haben ihren eigenen Nachwuchs zum Fressen gern).

Das kommt ein bisschen auf die Prägung der Elterntiere an: Manche lernen, alles zu fressen, was klein ist und zuckt; andere ignorieren ihren Nachwuchs komplett. Ich hatte meist Tiere der letzteren Art. Dann sieht man, wieso die Biester "Millionenfisch" heißen... :roll: Also ich würde mich nicht drauf verlassen, dass die Eltern den Job erledigen.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #27
Das kommt ein bisschen auf die Prägung der Elterntiere an: Manche lernen, alles zu fressen, was klein ist und zuckt; andere ignorieren ihren Nachwuchs komplett. Ich hatte meist Tiere der letzteren Art. Dann sieht man, wieso die Biester "Millionenfisch" heißen... :roll: Also ich würde mich nicht drauf verlassen, dass die Eltern den Job erledigen.
Diese Erfahrung (eben das die Eltern ihren Nachwuchs nicht fressen) habe ich auch gemacht.

Dazu sollte man auch wissen, dass Guppyweibchen auf Vorrat befruchtet werden können. Das heißt, auch wenn man sich irgendwann weitere Becken anschafft um die Geschlechter zu trennen, die Weibchen die früher schon mit Männchen zusammen waren, werden weiter werfen.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #28
Wir werden daher wirklich eine Maennergruppe nehmen.
Waeren 10 Guppys ok?
Andere Fische wuerden nicht rein kommen.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #29
Eine 10er Männer-WG ist eine gute Wahl.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #30
Genau. Das ist so das beste, was ihr machen könnt. Ich nenne diese Becken gerne Blumenstrauß-Aquarien, weil man sich eben viele verschiedene Guppy-Zuchtformen aussuchen und zusammensetzen kann :). Wenn du noch Fragen zur Bepflanzung hast - immer her damit!
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #31
Grüß dich

Hachgottchen meine Aquarienzeit ist nun auch schon wieder ne Weile her, mal schauen was ich alles noch weiß.

Größe: Generell sagt man immer je größer desto Stabiler ist das Becken Ansich von den Werten usw.

Wasserwerte: Grundsätlich ist es am besten sein Becken erst mal einlaufen zu lassen ohne mittelchen, dann mal gugen was man für Wasserwerte zusamen bekommt (und nein Leitungswasser testen und sagen "so ist es nun" reicht nicht. Im Becken mit Pflanzen, Kies usw verändert sich das noch etwas.

Fische für einen gewissen nutzen: Ich bin und war nie ein fan davon Fische nur wegen eines nutzens einzusetzen. Bestes Beispiel "Algenfresser" Im Zooladen wird einem oft gesagt wenn man Algen hat soll man diesen und jenen Fisch kaufen, der vernichtet das problem. Macht er warscheinlich auch aber was wenn die Algen alle aufgefuttert sind? Dann findet dieser Fisch keine Nahrung mehr und man muss spezielles Futter kaufen oder ihn doch wieder her geben. Denn normalerweise sollte man an der Ursache für Algen auch arbeiten denn zu viele Algen sind nicht schön und auch nicht gut.

Zu deinen Vorstellungen: Bunt und 60l ist defintiv möglich, musst nur mal gugen was deine Wasserwerte sagen und dann genauestens studieren was passt.

Zu den Lebendgebärern: Ich weiß nicht, ich bin kein an von denen und ich würde auch auf keinen Fall Mädels und Jungs halten, Ich hatte das 1 mal bei Guppys oder Schwertträgern und das war ein dessaster.

ich hab mich zu meinen Endzeiten dann mit Neons, Panzerwelsen und ein paar Garnelen vergnügt und ich fand das wirklich perfekt, es war Bunt, man hat immer was gesehen und die arten waren wirklich Pflegeleicht. Wenn du mal Suchen willst ich denke mal es gibt hier sicher noch einen Beckenthread von mir.

Lg Flumina

Edit: Ok ich hab grade festgestellt das ich nie einen Beckenthread hatte :eusa_doh::shock: DAS erschreckt sogar mich jetzt etwas.... es gab zwar ein Thema bezüglich Sand/Kies aber leider nie ein Thema zu meinen Fischen mit Bildern usw.... Naja evtl hole ich das mal nach
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir moechten Fische Beitrag #32
Größe: Generell sagt man immer je größer desto Stabiler ist das Becken Ansich von den Werten usw.

Und gerade weil diese Aussage im Grunde stimmt, verleitet sie dazu, mit größer werdenden AQs schludrig zu werden und darauf zu vertrauen, das Bioklima werde die eigenen Fehler von alleine ausmerzen und wegstecken. Oft sind deswegen kleinere AQs gepflegter und stabiler als große, und führt die These komplett ad absurdum. Deswegen plädiere ich immer und grundsätzlich zu gewissenhafter Pflege, wozu auch die Bereitschaft gehört, sich mit den biochemischen Vorgängen im Wasserkästchen auseinanderzusetzen. Nur wenn man weiß, warum und wie etwas geschieht, begreift man auch, wann und wie man gegensteuern kann. Dann ist es auch ein Klacks, Probleme wie Algen aus der Welt zu räumen oder das Wasser an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen.
Ich habe leider auch den Weg "Lernen durch Schmerzen" genommen, und habe nahezu alle Anfängerfehler begangen, die man nur begehen kann, zum Leidwesen meiner Tiere und Pflanzen. Vielleicht sind andere in ihren Anfängen klüger als ich, und ersparen sich ein paar böse Fallen.

Als Lektüre hat mir einst sehr geholfen:
(--> "Wasserchemie")

Flowgrow (Algenratgeber, Pflanzendatenbank, Düngekonzepte, Berechnungstools, Einrichtungshilfe)
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #33
Das was du sagst stimmt schon Cherridwen ich hsb es hald so gelernt und ich glaube immer noch das ein größeres Becken kleinere Fehler besser verzeiht, natürlich sollte man nicht schludrig werden. Das sollte man niemals ;)

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  • Wir moechten Fische Beitrag #34
Danke Flumina, dass du dir die Zeit genommen hast :)

Ja, ich weiss nur, dass die Fischis es dicht bewachsen moegen.. und die Verkaeuferin meinte, es sei egal welche..

Und es gibt so viele Pflanzen zu kaufen, joa... :roll:
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #35
Wegen der Pflanzen solltest du dich auf Flowgrow inspirieren lassen. Gleichzeitig kannst du dir ein paar Skizzen machen, wie dein Becken aussehen soll.
 
  • Wir moechten Fische Beitrag #36
Ach das mache ich doch gerne Hundefreundin, und es lenkt etwas ab. Ich bin hald echt nur sehr eingerostet was Aquarium angeht. Is schon zu lange her. Dabei war mein Becken soo schön ;) ich muss echt mal gugen wo ich Bilder davon habe. Hab mich heute wieder an ein altes Forum erinnert da sind noch Bilder. Mal schauen ob ich die die Tage hier rüber bekomme

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  • Wir moechten Fische Beitrag #37
Darf ich ein paar Einrichtungsvorschläge machen?
  • Sehr dekorativ sind immer Wurzeln. Mein Favorit sind Fingerwurzeln. Im Gegensatz zu Mopani sind sie nicht sandgestrahlt und bringen dadurch kein Risiko von Giftstoffen (durch den Sand) mit. Auf den Wurzeln kann man prima Aufsitzerpflanzen wie Anubias festbinden (z.B. mit dünnen Kabelbindern, Nylonschnur oder Bindfaden). Je nach Lichtintensität kann man die normale A.barteri bzw. A.barteri nana (die kleinblättrige Variante), oder die Farbform "Pinto" bei stärkerem Licht wählen.
  • Ebenfalls als Aufsitzerpflanze, aber auch zum freien "Treiben" über dem Bodengrund verwende ich gerne Kongofarn (Bolbitis heudelotii). Er ist sehr anspruchslos, kommt mit jedem Licht und allen Wasserwerten zurecht, bildet sehr schöne Wedel, und dient den Fischen als Rückzugsort im Dickicht.
  • Soll der Bodengrund im Vordergrund grasartig bewachsen mit Bodendeckern, muss man sich etwas nach dem Lichtangebot richten: HCC (benötigt Starklicht, viel Düngung und eine CO2-Anlage), Micranthemum sp. "Montecarlo" (optisch ähnlich, nicht ganz so licht- und nährstoffhungrig), Eleocharis-Arten (bildet auch unter "normalen" Lichtverhältnissen einen englischen Rasen), Lilaeopsis sp. (dito), Cryptocoryne parva (Wurzelzehrer --> Düngekugeln aus Ton an die Wurzeln drücken), oder Sagittaria subulata. Siehe auch Flowgrow zu Bildern und genaueren Ansprüchen. Diese Pflanzen kauft man am besten als in-vitro-Kultur, und plant 1-2 Wochen länger ohne Besatz ein, damit die Pflänzchen ordentlich festwurzeln können.
  • Wenn du regelmäßige Gärtnerarbeiten nicht scheust, sind vielleicht auch die Hygrophila-Arten für dich interessant (zu deutsch: Wasserfreund). H. corymbosa, pinnatifida, polysperma oder difformis sind dankbare, wüchsige Pflanzen (die rotlaubigen brauchen, wie alles was rot ist, mehr Licht), und werden schnell dschungelig, das mögen die Fische gern.

Gern verkaufte Arten wie Wasserpest verwende ich nur ungern. Mit ihr kann man gestalterisch nicht viel im AQ machen.
So oder so, empfehle ich immer, vor dem Kauf von Pflanzen ihre lateinischen Artennamen aufzuschreiben und sich zu informieren, wie sie sich händeln lassen. Ich habe viele Pflanzen geschrottet, weil ich keinen Plan hatte, wie anspruchsvoll sie sind. Da sind ein paar Erfahrungswerte von anderen Aquarianern oftmals Gold (und Geld) wert. Zumal der gewöhnliche Zoohandel auch gerne Pflanzen als Wasserpflanzen verkauft, die gar keine sind, und nach wenigen Tagen eingehen. :roll:
 
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