Malinois tötet Baby

Diskutiere Malinois tötet Baby im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Man hört ja immer wieder von Vorfällen, bei denen Kinder und Erwachsene von “gefährlichen Hunderassen” verletzt oder getötet werden. Nun ist...
  • Malinois tötet Baby Beitrag #1
Elkecita

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Man hört ja immer wieder von Vorfällen, bei denen Kinder und Erwachsene von “gefährlichen Hunderassen” verletzt oder getötet werden. Nun ist gestern in Spanien ein 20 Tage altes Baby vom Malinois der Familie tödlich in den Kopf gebissen worden. Wie kommt es zu so einem Verhalten? Ist ein Malinois auch ein potentiell gefährlicher Hund?

Als er von de Polizei abgeholt wurde, verhielt sich der Hund vollkommen ruhig und entspannt.

nun ist in Spanien mal wieder eine Riesendiskussion über die Gefährlichkeit von Hunden entfacht. Bin gespannt auf eure Meinungen
 
  • Malinois tötet Baby

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  • Malinois tötet Baby Beitrag #2
Jeder hund kann beißen...
Wie und warum es zu so einem Verhalten kommt ist oft unbekannt, deshalb ist es ja meist so erschreckend wenn der jahrelange, liebe Familien hund zu beißt.
Ich würde für Larry die Hand ins Feuer legen, aber trotzdem nie zugänglich, alleine mit meiner Tochter lassen
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #3
Ich denke: wir ALLE duerfen(!) ueber solch eine Situation nicht urteilen, da wir doch garnicht dabei waren.

Hoechstens dahingehend, dass da die Eltern nicht gut genug aufgepasst haben.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #4
Es sind halt - wie alle anderen auch - Tiere.
Eine Wespe kann dir ins Auge stechen und du verlierst dein Auge. Du kannst einen Schmetterling verschlucken und daran ersticken.
Es gibt sogar Menschen, die aus dem Bett gefallen sind und danach gestorben sind.
Ein Maltester in der Bahn auf dem Schoß kann dich anspringen und dir die Nase abreißen.
Mein Onkel ist in einem 15 cm hohen Bach ertrunken.

Das Leben birgt grundsätzlich viele Gefahren und eine 100%ige Sicherheit gibt es nie und nirgends.
Nur sind sich das viele nicht bewusst.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #5
In Österreich derzeit das gleiche, ein 18 Monate alter Bub wurde von einem Rottweiler in den Kopf gebissen, die Großeltern gingen auf der anderen Strassenseite und spielten , das Kind an den Armen hochziehen und nach vorne schleudern (mit festhalten). . Die Hundehalterin war stark betrunken, der Hund galt als agressiv auch im Tierheim. Der Hund wurde eingeschläfert, der bub ist nach fast 2 Wochen verstorben, der Rottweiler hat ihm anscheinend die Fangzähne bis ins Gehirn getrieben.

Für mich stellt sich immer die Frage, was kommt noch. In Österreich gilt Hundeführerschein für die "berühmten" Rassen. Es gilt leinenpflicht, wenn keine Leine dann Maulkorb. Nun möchten sie alkoholkontrollen für Hundehalter einführen. Zur Zeit hält man sich dran, die POlizei kontrolliert und verteilt Strafen, in 1 Monat ist die Sache vergessen und man geht wieder ganz ohne.

Ich befürchte es wird immer einen Punkt geben der heisst "Menschliches Versagen". Bei uns laufen auch einige Rottweiler herum, die mit Maulkorb und Leine ihr Herrchen durch die Gegend ziehen. Sie können ihn gerade noch halten. Nun stelle dir vor, dir begegnet besagter Hund mit Herr im Winter, bei Glatteis und ohne Streudienst, der Hund hat ja eingebaute Spikes.... Oder der Hund sieht auf der anderen Strassenseite seinen Erzfeind und ein Auto lenkt deswegen in den Gegenverkehr.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #6
In Österreich derzeit das gleiche, ein 18 Monate alter Bub wurde von einem Rottweiler in den Kopf gebissen, die Großeltern gingen auf der anderen Strassenseite und spielten , das Kind an den Armen hochziehen und nach vorne schleudern (mit festhalten). . Die Hundehalterin war stark betrunken, der Hund galt als agressiv auch im Tierheim. Der Hund wurde eingeschläfert, der bub ist nach fast 2 Wochen verstorben, der Rottweiler hat ihm anscheinend die Fangzähne bis ins Gehirn getrieben.

Für mich stellt sich immer die Frage, was kommt noch. In Österreich gilt Hundeführerschein für die "berühmten" Rassen. Es gilt leinenpflicht, wenn keine Leine dann Maulkorb. Nun möchten sie alkoholkontrollen für Hundehalter einführen. Zur Zeit hält man sich dran, die POlizei kontrolliert und verteilt Strafen, in 1 Monat ist die Sache vergessen und man geht wieder ganz ohne.

Ich befürchte es wird immer einen Punkt geben der heisst "Menschliches Versagen". Bei uns laufen auch einige Rottweiler herum, die mit Maulkorb und Leine ihr Herrchen durch die Gegend ziehen. Sie können ihn gerade noch halten. Nun stelle dir vor, dir begegnet besagter Hund mit Herr im Winter, bei Glatteis und ohne Streudienst, der Hund hat ja eingebaute Spikes.... Oder der Hund sieht auf der anderen Strassenseite seinen Erzfeind und ein Auto lenkt deswegen in den Gegenverkehr.

Das kann mit einem Schäferhund genauso passieren, ein Dackel kann sich theoretisch auch losreißen und jemanden beißen. Wie viele kleine Hunde hängen nur in der Leine. Natürlich ist von einem kleinen Hund der Biss nicht so "gefährlich" wie von einem großen, aber trotzdem.

Wie Foss schon geschrieben hat, das kleinste Tier kann tödlich sein.

Ich bin mit großem Hund aufgewachsen, Berner Sennenmix (9 Monate jünger wie ich), und als Hofhund nicht großartig erzogen. Da hätte genauso gut was passieren können.

Das der Hundeführerschein nur bedingt hilft, zeigt dein Beispiel. Und den Führerschein nur für bestimmte Rassen finde ich ehrlich gesagt sehr bescheiden.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #7
Was mich persönlich bei der Sache erschreckt hat, waren die Aussagen der Hetzenden und so vieler Städter.
"Ich hab keine Hunde, ich muss mich nicht über das Verhalten von Hunden interessieren." - als Beispiel.

Aber als Elternteil ist das eben bedingt richtig.
Hier bei uns am Land wissen die Kinder mit 5 Jahren alle schon, was man bei einem Hund darf und was nicht.
Dem Großteil der Städter ist es einfach egal - da wird eben "Engelchen flieg" vor Hunden gespielt, oder sogar die Kinder zu anderen Hunde hingeschoben mit "AStreichel den mal" (Ist mir bei Wega damals in der Firma passiert, trotz Diensthunde-Aufschrift,...)
Oder Personen die in den Öffis im Aufzug einfach runtergreifen und Hunde streicheln...
Darf/soll ich jetzt auch in Kinderwägen rein greifen und fremde Babys streicheln?
Manche Leute würden das wirklich so derbe verdienen....

Heutzutage ist die Hinter mir dir Sintflut"- Lebewese ja modern...da hat sich laut der Vorstellung mancher Individuen alle anderen nach den besagten Personen zu richten.
Egal ob Radfahrer, Eltern, andere Mitmenschen...
Wir leben nun mal in einem sozialen Umfeld, wo man Rücksicht anderen Menschen gegenüber angedeihen lassen sollte.

Und ja, ich habe es als Hundehalter langsam satt wegen jedem Scheiß von Anderen der Buhmann zu sein.
Ich mache Platz wo es geht, nehme Rücksicht wo es geht, gehe auf Abstand wo es geht - und dann komm solchen "Hinter mir die Sintflut" - Leute daher und glauben sie sind Gott.

Ich finde es einfach zum Kotzen.

Und wenn man dann versucht sachlich und fachlich zu argumentieren, werden die Leute persönlich anstatt mal über den Tellerrand zu schauen und vielleicht mal die Augen ein bisschen aufzumachen.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #8
Was mich persönlich bei der Sache erschreckt hat, waren die Aussagen der Hetzenden und so vieler Städter.
"Ich hab keine Hunde, ich muss mich nicht über das Verhalten von Hunden interessieren." - als Beispiel.

Aber als Elternteil ist das eben bedingt richtig.
Hier bei uns am Land wissen die Kinder mit 5 Jahren alle schon, was man bei einem Hund darf und was nicht.
Dem Großteil der Städter ist es einfach egal - da wird eben "Engelchen flieg" vor Hunden gespielt, oder sogar die Kinder zu anderen Hunde hingeschoben mit "AStreichel den mal" (Ist mir bei Wega damals in der Firma passiert, trotz Diensthunde-Aufschrift,...)
Oder Personen die in den Öffis im Aufzug einfach runtergreifen und Hunde streicheln...
Darf/soll ich jetzt auch in Kinderwägen rein greifen und fremde Babys streicheln?
Manche Leute würden das wirklich so derbe verdienen....

Heutzutage ist die Hinter mir dir Sintflut"- Lebewese ja modern...da hat sich laut der Vorstellung mancher Individuen alle anderen nach den besagten Personen zu richten.
Egal ob Radfahrer, Eltern, andere Mitmenschen...
Wir leben nun mal in einem sozialen Umfeld, wo man Rücksicht anderen Menschen gegenüber angedeihen lassen sollte.

Und ja, ich habe es als Hundehalter langsam satt wegen jedem Scheiß von Anderen der Buhmann zu sein.
Ich mache Platz wo es geht, nehme Rücksicht wo es geht, gehe auf Abstand wo es geht - und dann komm solchen "Hinter mir die Sintflut" - Leute daher und glauben sie sind Gott.

Ich finde es einfach zum Kotzen.

Und wenn man dann versucht sachlich und fachlich zu argumentieren, werden die Leute persönlich anstatt mal über den Tellerrand zu schauen und vielleicht mal die Augen ein bisschen aufzumachen.

:clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap::clap:
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #9
Das ein Dackel bei einem 18 monate altem Kind mit seinem Gebiss bis in die Gehirnhäute vordringen kann, gibt es wohl in keinem Ammenmärchen.

Ich befürchte, dass es leider immer noch viele Hundehalter gibt (nicht alle) die mit ihrem Tier überfordert sind, die es nicht übers Herz bringen sich von dem Tier zu trennen, auch wenn sie wissen, dass sie auf einer "Zeitbombe" sitzen. Und hier gehört eingegriffen. Kein Hundeführerschein, der reicht fürs ganze Leben, sondern Hundeführerschein, jedes Jahr, alle 2 Jahre um zu kontrollieren, ob diese Person mit dem Hund überhaupt noch umgehen kann. Jeder kleine junge Hund ist suess, aus jedem kleinen jungen Hund wird entweder ein Dackel oder ein Molosser. Wenn man nun in der Stadt einen 70 jährigen Hundehalter mit Krückstock sieht, der einen Mollosser führt, darf man sich schon fragen, ob der im Ernstfall den Hund überhaupt halten kann, aber als Welpe bin ich noch mit ihm zurecht gekommen.

Und anscheinend gibt es genug Hundebesitzer die mit ihrem Hund nicht zurecht kommen und auch überfordert sind. Tierlieb sind sie alle, und sie wollen auch alle das beste für ihren Hund (und sind trotzdem als Hundebesitzer ungeeignet, da die Führungskraft fehlt) Animalhording, Tiere aus Polen, Tschechien und Griechenland, gleichzeitig überforderte Menschen deren Tierliebe so grenzenlos ist, dass sie einen Monat Kartoffeln essen, bevor sie am Hund sparen, und auch Vollzeitarbeitende Menschen die mit 5 Rottweilern (Klischeehalber) im Garten leben.

Es ist schwierig und es wird schwieriger. Da gebe ich Foss durchaus recht. Ich kann heute auch kaum mehr unbehelligt mit meinem Kleinsthund durch die Gegend gehen. Der Hund ist überaus freundlich, nicht zudringlich und äusserst wohl erzogen. Heute kommt von irgendeinem Kinderspielplatz irgendein Kind daher und haut mit einem Stock auf meinen Hund drauf (die Mutti, klischeehalber sitzt 50 Meter entfernt und tratscht, ich habe dann den kleinen Lümmel gepackt und habe über den Spielplatz gebrüllt wessen Kind gerade meinen Hund geschlagen hat... tja) . Mein Hund ist mit Kindern aufgewachsen, er hat gerade bei Kindern eine äusserst hohe Frusttoleranzgrenze er hat zu mir eine enorme Bindung und weiß dass ich ihn beschütze so gut ich kann - aber ich konnte nicht, er sich erschrocken, er hat nicht gebissen. Das Kind hatte unheimliches Glück (und ich auch) und mein Hund, tja, Gottvertrauen, der kennt mich seit 14 Jahren und ich habe ihn fast noch nie enttäuschen müssen . Nur muss ich sagen, ich bin mit Hunden großgeworden, es gibt Menschen die besorgen sich heute und morgen ganz frisch einen Hund ohne Hundeerfahrung, bei denen hängt der Hund dem Kind im Gesicht :roll: (hat er noch nie gemacht, ist dann aber ziemlch abgedroschen, als Hundehalter bist du dann fällig).
 
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  • Malinois tötet Baby Beitrag #10
Ich bin Hundehalterin und Mutter und kann Foss fast in allen Punkten zustimmen, besonders was das Verhalten von Kindern bei Hunden angeht. Wir wohnen hier in einer Kleinstadt, direkt neben einer Großstadt und hier haben die Kinder entweder übertrieben Angst vor Hunden (am besten mit wegrennen und schreien...) oder gehen zu jedem Hund hin und streicheln ihn einfach. Ein "gesunder" Mittelweg begegnet mir selten.

Ich denke auch es wäre wesentlich sinnvoller alle Menschen (vor allem Eltern und Kinder) eine Art "Hundeführerschein" machen zu lassen, anstatt das bei Hundehaltern zu fordern. Damit meine ich wirklich einfach mal so 1-2 Stunden mit einem Hundetrainer, der grundlegende Dinge über Hunde erklärt und vorführt.

Ich bringe meinen Kindern bei, dass sie fremde Hunde nicht einfach anfassen dürfen und ich bringe ihnen bei, dass sie vor Hunden keine Angst haben müssen, aber wenn sie Angst haben, dass sie dann nicht vor dem Hund quietschend wegrennen, weil ihn das dann erst recht anspornt sie zu verfolgen (selbst wenn es nur spielend gemeint ist) und ich bringe ihnen bei, dass sie sowieso niemals schnell genug rennen könnten, weil Hunde einfach schneller sind. An einem Hund wird ganz normal, im normalen Tempo und ohne "anfassen" vorbeigegangen. Fertig.

ABER... wenn ich auf einer anderen Straßenseite "Engelchen flieg" mit meinem Kind spiele, oder es auch so einfach Kind ist und mal rennt und quietscht, dann muss ein Hund das aushalten ohne auf das Kind loszugehen. Ich kann und will nicht die gesamte Umgebung jederzeit nach Hunden absuchen, ob da eventuell einer ist, der das "Engelchen flieg" oder die Kinder beim Fangen spielen falsch deuten könnte und dann auf sie los geht. Da liegt die Verantwortung ALLEINE beim Hundehalter.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #11
Ein 20 Tage alter Säugling hat einen sehr weichen Schädel. Da muss ein großer Hund nicht mal kräftig zubeißen oder in Absicht um tödliche Verletzungen zu verursachen.

Jeder Hund der nicht winzig klein ist, ist potenziell gefährlich.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #12
Wenn man nun in der Stadt einen 70 jährigen Hundehalter mit Krückstock sieht, der einen Mollosser führt, darf man sich schon fragen, ob der im Ernstfall den Hund überhaupt halten kann, aber als Welpe bin ich noch mit ihm zurecht gekommen.

Anders gefragt: Wieso sollte derjenige schlechter mit dem Hund umgehen können, wie jemand 20 oder 30 Jahre jüngeres? Jemand, der sich einen Hund nicht einfach mal so kauft, der erzieht seinen Hund.

Nur muss ich sagen, ich bin mit Hunden großgeworden, es gibt Menschen die besorgen sich heute und morgen ganz frisch einen Hund ohne Hundeerfahrung, bei denen hängt der Hund dem Kind im Gesicht
:roll:
(hat er noch nie gemacht, ist dann aber ziemlch abgedroschen, als Hundehalter bist du dann fällig).
Also man darf sich Hunde nur mit Hundeerfahrung anschaffen. Nur woher nehmen, wenn man keinen halten darf? Ich bin auch dagegen, sich im Internet einen auszusuchen und dann quasi zu "bestellen". Aber irgendwann hatte jeder mal seinen ersten eigenen Hund, ich hatte ihn z.B. noch nie, und war quasi "Anfänger". Es kommt ganz darauf an, wie dieser Anfänger das angeht.
Ich bin auch mit Hunden groß geworden bzw. eig. nur mit einem (der erwähnte Berner-Mix) und war mit dem Hund, der anschließend einzog, in der Hundeschule etc.

Ich hatte eine Freundin in der Grundschule, die zu jedem Hund hin ist und (wenigstens) gefragt hat, ob sie ihn streicheln kann. Ihre Eltern hatten auch einen Hund. Ich hatte dieses Bedürfnis noch nie. Ich streichel die Nachbarshündin auch durch den Zaun (kleinerer Mix aus Spanien, soll Beagel mitgemischt haben), aber sie freut sich auch tierisch und winselt, wenn man nicht schnell genug da ist. Sie zog auch als Junghund ein und irgendwie haben wir das von Anfang an gemacht (wenn unsere Haustür zu geht, also jemand raus geht und sie im Garten ist, ist sie auch direkt am Zaun).

Ich denke, die Idee von Syn ist nicht schlecht. Vielleicht sollte man so was in der Schule oder sogar schon im Kindergarten (nicht bei den kleinsten, aber bei denen, die das eben schon verstehen) anbieten.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #13
Es gibt tatsächlich Hundetrainer die so etwas anbieten und auch schon vereinzelt Kindergärten und Schulen die sowas machen, z.B. hier:

oder hier auch mit schönen Bildern:


Ich denke auch, dass wäre der richtige Weg und würde das gesamte Miteinander verbessern. Viele wissen einfach grundlegende Dinge bei Hunden nicht und das führt natürlich zu Unsicherheit und Angst und das leider fast automatisch zu falschem Verhalten.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #14
Das Problem mit dem Hundeführerschein ist jedoch "learning by doing" und kein "Vorbereitendes Kennenlernen der Bedürfnisse und der ERziehung eines Hundes". Man sieht in Österreich, es kommt ein Hund aus der Tötung, hat seine Probleme die Familie kennt sich mit Hunden nicht aus. Der Hund kriegt noch mehr Probleme, die Familie ist gestresst, die werden genervt, agressiv und werfen die Nerven weg . Hundeführerschein machbar innerhalb eines Jahres (so die Auflage), nur in einem Jahr wächst sich das "kleine Problem" dass der Hund hatte, zu einem immensen aus, denn war es Anfangs nur ein "Kleines" Problem, ergeben sich im Zusammenleben mit so einem Hundetier im Laufe eines Jahres möglicherweise 50 dadurch resultierende Probleme. Der Hund hat keine Führung, das macht am Anfang nichts, aber in 3 Monaten schleift er dich über die Strasse, provoziert andere Hunde, geht auf Kinder los und jagt Autos hinterher...Dem Hund nach 1 Jahr beizubringen "Ich Herr / Frau, du Hund, tritt mal eine Stufe hinab in deinem Größenwahn " ist sicherlich ein Ereignis dass man sich kein zweites mal wünscht. Der Hund wünscht sich Ordnung in seinem Leben. zur Hundeschule gehen mit einem Hund 8 verschiedene Personen, weil die es auch lernen wollen. Was lernt der Hund daraus, bei zumindest 4 Personen habe ich die Chance dass ich das machen kann was ich will :clap:. Und da war ein Gehorsam noch nicht mal abgefragt.

Das für Kindergarten und Schule gibt es. Das sind hochspeziell ausgebildete Therapiehunde, die gelernt haben mit dem Stressfaktor Mensch besser umzugehen, die eine regelrechte Rampensau sein können (30 Kinder sind nicht genug) die aber das spezielle Wesen eines Hundes nicht mehr haben, da sie von sich aus aktiv werden und bei einem Menschen sein möchten, mit ihm interagieren möchten. [video=youtube;JA8VJh0UJtg]https://www.youtube.com/watch?v=JA8VJh0UJtg[/video] Das hier nun zu versuchen auf die Allgemeinheit der Hunde umzumünzen wird schwer gehen, wir haben Hunde, die mögen keine Kinder, die haben vor Kindern angst und die reagieren auch nicht mit "rein in den Kindergarten und Spass,Spass und nochmals Spass". Nur ist so ein Hund ja nicht "Realität" sondern Kinderwunschdenken, ein Hund den du in der REalität möglicherweise auf der Strasse vielleicht 1x im Jahr über den Weg läufst. Meine Tochter kam im Kindergarten auch in den Genuss einer solchen Probestunde gegen Hundeangsthasen... Na der Hund war viel cooler und toller wie unser Hund (war klar), dabei war ich schon der Meinung, dass mein Hund eine Rampensau ist (30 Kinder wären aber selbst ihr zuviel).

Natürlich will jedes Kind so einen Hund, aber so ein ausgebildeter Therapiehund ist möglicherweise einer von 100, einer von 1000 Hunden. Alle anderen sagen "Kinder - mögen wir nicht", "gehen mich nichts an" und ich mag auch nicht dauernd angetatscht werden, und wenn so ein kreischendes, rotzendes kleines Individium auf mein Herrli / Frauli zuläuft, sehe ich mich gezwungen, das zu unterbinden (weil Herrli/Frauli das nicht können und ich es ihnen nicht zutraue). ....
 
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  • Malinois tötet Baby Beitrag #15
Off-Topic
Wir bieten sowas auch an und es ist sehr gefragt :D
Dort kriegen die Kinder erste Eindrücke, Verhaltens"regeln" und Umgang mit dem Hund erklärt und da wir in von immer mehr Schulen/Kitas/Veranstaltungen angefragt werden, freut es mich, das dass Interesse und die Lernbereitschaft so ernorm gestiegen ist



 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #16
@Schweinemama:

Du verstehst das falsch. Natürlich sind das ausgebildete, sichere Hunde, die da in die Kindergärten und Schulen gehen, aber die Kinder bekommen NICHT beigebracht "schaut euch diesen Hund an, ist der nicht toll und er hat so Spaß daran, wenn ihr alle um ihn herumtanzt und ihn streichelt". :silence:
Das wäre ja absolut kontraproduktiv und das wird auf den oben verlinkten Seiten auch nicht angeboten. Dort wird den Kindern vermittelt, wie sie mit Hunden umzugehen haben, selbst wenn ein Hund sie tatsächlich angreifen sollte (siehe das Bild, wo die Kinder mit Händen über dem Kopf auf dem Boden kauern). Und natürlich auch alles dazwischen.. wie sie mit Angst vor Hunden am besten umgehen, wie Hunde kommunizieren, dass man eben NICHT einfach jeden Hund streicheln kann etc.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #17
@Schweinemama:

Du verstehst das falsch. Natürlich sind das ausgebildete, sichere Hunde, die da in die Kindergärten und Schulen gehen, aber die Kinder bekommen NICHT beigebracht "schaut euch diesen Hund an, ist der nicht toll und er hat so Spaß daran, wenn ihr alle um ihn herumtanzt und ihn streichelt". :silence:
Das wäre ja absolut kontraproduktiv und das wird auf den oben verlinkten Seiten auch nicht angeboten. Dort wird den Kindern vermittelt, wie sie mit Hunden umzugehen haben, selbst wenn ein Hund sie tatsächlich angreifen sollte (siehe das Bild, wo die Kinder mit Händen über dem Kopf auf dem Boden kauern). Und natürlich auch alles dazwischen.. wie sie mit Angst vor Hunden am besten umgehen, wie Hunde kommunizieren, dass man eben NICHT einfach jeden Hund streicheln kann etc.


So denken Erwachsene - aber nicht die Kinder. Die Kinder sind nach so einem Erlebnis "geflashed" und suchen den nächstbesten Hund auf und wundern sich, dass der nicht "super, toll, lieb" ist und mit ihnen interagieren will. Und keine Angst, ich habe 4 Kinder großgezogen, ich weiß wie die mitunter ticken (können) und alles positive bei so einem Erlebnis aufsaugen können, und für die Warnhinweise war dann einfach kein Platz im Hirn.

Wir enden langsam in den USA, wo auf jeder Microwelle/Trockner und Waschmaschine stehen muss, dass man Hunde dort nicht reinschmeisst, reinwirft oder reinlegt und das Gerät einschaltet. Und das nur, weil es noch kein U-Tube video diesbezüglich gibt.


Ich befürchte die Menschheit schaltet das Hirn einfach nicht mehr ein und ist der Meinung, dass andere die das besser können wohl für sie mitdenken sollten. Das funktioniert aber weder im Strassenverkehr, noch zwischenmenschlich geschweigedenn mit einem Haustier. Hier laufen die Kinder quietschend schreiend neben Leinenlosen Hunden herum, das gebiet befindet sich im Wald - und hier dürfen angeblich Hunde und Kinder frei laufen. Dort laufen ganze Schulklassen (mitunter 4-5 pro Vormittag, das wären dann bis zu 120 Kinder) frei herum, dass dort ein Pädagoge sagt :"Kinder passts auf, es wird nicht geprügelt, nicht nachgelaufen und vor allem nicht gekreischt, da ist ein Hund, sind zwei Hunde, ein ganzes Rudel Hunde... Denkste, dass ein Hund dann mitspielen will - ist aber grundsätzlich verboten, weil das ist ein Tier und kein Kind. Die Hundebesitzer denken sich (möglicherweise zu recht, die Pädagogen passen auf ihre Kinder auf) und die Pädagogen wissen (möglicherweise auch zu recht, wenn ein Hund zubeisst - ist der Hundehalter schuld). Der Wald ist ein Naherholungsgebiet - für alle (hund, Tier, Hamster, Kinder, Babies (mitten drin ist ein nicht umzäunter Kleinkinderspielplatz) Pädagogen, Radfahrer, Fussgänger und Schwammerlsucher, jeder der will kann dort mitmischen). Wenn ich dort als Elternteil mit meinen Kindern rumgehe und sehe dass irgendwo ein Hund anstartet und auf meine Kinder zuläuft, schreie ich, dass meine Kinder stehenbleiben sollen. Tut aber kein Pädagoge. Tun tut keiner was von den Parteien und dann wundert man sich, dass irgendein Hund am Gesäss eines Kindes hängt, oder ein Hund nur das Brötchen von einem essenden Kind weggeputzt hat und die Finger dranlassen hat.

. Und gestern gab es wieder einen Zwischenfall, ein Pitbull mit betrunkenen Besitzer hat einen Hund halbtot gebissen und deren Besitzerin ebenfalls erwischt. Entweder führe ich einen Hund oder ich bin betrunken. aber dass mich mein Hund "heimbringt" wenn ich betrunken bin, funktioniert nunmal nicht (auch wenn der Hund angeblich der beste Freund des Menschen ist, ist der Mensch mitunter der Feind des Hundes).
 
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  • Malinois tötet Baby Beitrag #18
Hoechstens dahingehend, dass da die Eltern nicht gut genug aufgepasst haben.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #19
Hoechstens dahingehend, dass da die Eltern nicht gut genug aufgepasst haben.

Eher darin, dass es den Menschen heute immer "egaler" wird. Sie kümmern sich um sich selbst, und um nichts anderes. Da wird zuerst ein "ich" gedacht und dann lange nichts mehr. Die Leute stehen mit ihren Hunden unangeleint auf der nicht umzäunten Hundezone, und sehen zu wie die Kinder - 10 Meter daneben den Berg runter laufen um die Drachen steigen zu lassen, pfeifen 50x ihren Hund zurück und ihnen wird es nicht zu blöd (also mir wäre es definitiv zu blöd, aber vielleicht bin ich auch komisch) . Irgendwann teilen sie Nummern aus um zu beweisen, ich war als erster da, und deshalb bleibe ich jetzt genau da :silence:, der als zweites Kommt ist schuld, weil der hätte ja weitergehen können :clap::clap:. Ich bin immer froh, wenn ich mit meinem Hund diesen Hexenkessel entkommen bin und mich im Wald entspannen kann, denn dazu ist er zumindest für mich und meinen Hund da.
 
  • Malinois tötet Baby Beitrag #20
Also,richtig verstanden? Die HuHalter sind zuerst da, dann kommen Kinder?
Sofern die Hunde nicht jagen,seh ich da kein Problem.
Wenn ja, sollte man gehen.

Und das Zitierte von Netrat (kam ja von mir!?) ist einfach die Wahrheit!
 
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Malinois tötet Baby

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