@Schweinemama:
Du verstehst das falsch. Natürlich sind das ausgebildete, sichere Hunde, die da in die Kindergärten und Schulen gehen, aber die Kinder bekommen NICHT beigebracht "schaut euch diesen Hund an, ist der nicht toll und er hat so Spaß daran, wenn ihr alle um ihn herumtanzt und ihn streichelt". :silence:
Das wäre ja absolut kontraproduktiv und das wird auf den oben verlinkten Seiten auch nicht angeboten. Dort wird den Kindern vermittelt, wie sie mit Hunden umzugehen haben, selbst wenn ein Hund sie tatsächlich angreifen sollte (siehe das Bild, wo die Kinder mit Händen über dem Kopf auf dem Boden kauern). Und natürlich auch alles dazwischen.. wie sie mit Angst vor Hunden am besten umgehen, wie Hunde kommunizieren, dass man eben NICHT einfach jeden Hund streicheln kann etc.
So denken Erwachsene - aber nicht die Kinder. Die Kinder sind nach so einem Erlebnis "geflashed" und suchen den nächstbesten Hund auf und wundern sich, dass der nicht "super, toll, lieb" ist und mit ihnen interagieren will. Und keine Angst, ich habe 4 Kinder großgezogen, ich weiß wie die mitunter ticken (können) und alles positive bei so einem Erlebnis aufsaugen können, und für die Warnhinweise war dann einfach kein Platz im Hirn.
Wir enden langsam in den USA, wo auf jeder Microwelle/Trockner und Waschmaschine stehen muss, dass man Hunde dort nicht reinschmeisst, reinwirft oder reinlegt und das Gerät einschaltet. Und das nur, weil es noch kein U-Tube video diesbezüglich gibt.
Ich befürchte die Menschheit schaltet das Hirn einfach nicht mehr ein und ist der Meinung, dass andere die das besser können wohl für sie mitdenken sollten. Das funktioniert aber weder im Strassenverkehr, noch zwischenmenschlich geschweigedenn mit einem Haustier. Hier laufen die Kinder quietschend schreiend neben Leinenlosen Hunden herum, das gebiet befindet sich im Wald - und hier dürfen angeblich Hunde und Kinder frei laufen. Dort laufen ganze Schulklassen (mitunter 4-5 pro Vormittag, das wären dann bis zu 120 Kinder) frei herum, dass dort ein Pädagoge sagt :"Kinder passts auf, es wird nicht geprügelt, nicht nachgelaufen und vor allem nicht gekreischt, da ist ein Hund, sind zwei Hunde, ein ganzes Rudel Hunde... Denkste, dass ein Hund dann mitspielen will - ist aber grundsätzlich verboten, weil das ist ein Tier und kein Kind. Die Hundebesitzer denken sich (möglicherweise zu recht, die Pädagogen passen auf ihre Kinder auf) und die Pädagogen wissen (möglicherweise auch zu recht, wenn ein Hund zubeisst - ist der Hundehalter schuld). Der Wald ist ein Naherholungsgebiet - für alle (hund, Tier, Hamster, Kinder, Babies (mitten drin ist ein nicht umzäunter Kleinkinderspielplatz) Pädagogen, Radfahrer, Fussgänger und Schwammerlsucher, jeder der will kann dort mitmischen). Wenn ich dort als Elternteil mit meinen Kindern rumgehe und sehe dass irgendwo ein Hund anstartet und auf meine Kinder zuläuft, schreie ich, dass meine Kinder stehenbleiben sollen. Tut aber kein Pädagoge. Tun tut keiner was von den Parteien und dann wundert man sich, dass irgendein Hund am Gesäss eines Kindes hängt, oder ein Hund nur das Brötchen von einem essenden Kind weggeputzt hat und die Finger dranlassen hat.
. Und gestern gab es wieder einen Zwischenfall, ein Pitbull mit betrunkenen Besitzer hat einen Hund halbtot gebissen und deren Besitzerin ebenfalls erwischt. Entweder führe ich einen Hund oder ich bin betrunken. aber dass mich mein Hund "heimbringt" wenn ich betrunken bin, funktioniert nunmal nicht (auch wenn der Hund angeblich der beste Freund des Menschen ist, ist der Mensch mitunter der Feind des Hundes).